Tim Curran Verseucht

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Inhaltsangabe zu „Verseucht“ von Tim Curran

Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst 'Menschlichkeit' nannten. Atomarer Regen … Mutationen. tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende. Rick Nash ist einer der letzten Überlebenden. Aber dafür muss er einen unglaublichen Preis zahlen: ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen, das im radioaktiven Feuer Gestalt angenommen hat. Damit zu leben, bedeutet für Rick den lebendigen Tod. Es zu bekämpfen, die Hölle auf Erden … Tim Curran (Zerfleischt) ist einer der begabtesten jungen Horrorautoren Amerikas. Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12, Umschlag in Lederoptik. Originaltitel: Biohazard

Mitreißende Weltuntergangsstory, aber nur für Leute mit "stabilem" Magen^^

— Virginy

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— Litis

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  • Verseucht

    Verseucht

    Virginy

    22. July 2015 um 04:27

    Nach einem Atomkrieg ist die Welt vor die Hunde gegangen, wer noch nicht Tod ist, krepiert langsam an der Strahlenkrankheit oder anderen Seuchen, so auch Rick Nashs Frau, die er hingebungsvoll pflegt. Nach ihrem Tod will er eigentlich nur noch sterben, aber er schafft es einfach nicht, sich umzubringen, stattdessen hört er eine Stimme, die ihn fragt, ob er leben will und ja, Rick will leben. Die Stimme verspricht ihm Schutz und schickt ihn auf eine Reise nach Westen, jedoch nicht ohne eine Gegenleistung zu verlangen, einmal im Monat, bei Vollmond, muß Nash ihr einen Menschen opfern. Unterwegs trifft er auf andere Überlebende, mit denen er sich zusammenschließt, Janie wird seine neue Gefährtin und Rick zum Anführer seiner kleinen Gruppe. Überlebende sind jedoch eher die Ausnahme, die Welt wird bevölkert von grausamen Mutationen, sowohl Mensch als auch Tier, es gibt Ratten, groß wie Hunde, Kinder werden schon im Mutterleib zu wahren Monstern, mordende durchgeknallte Banden durchstreifen das Land und töten alles, was überlebt hat, aber Ricks Gruppe ist relativ sicher, solange pünktlich ein Opfer erbracht wird. Das erste macht ihm noch ein schlechtes Gewissen, mit jedem weiteren wird das Ganze aber immer normaler, schließlich ist so das eigene Überleben gesichert und was macht es schon, die eigene Moral über Bord zu werfen, die kann man in solchen Zeiten eh nicht brauchen. Doch es gibt auch noch Menschen, die damit nicht ganz so gut klarkommen... Tim Curran entführt uns in eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war, die Menschheit ist fast komplett ausgelöscht, wer überlebt hat, ist entweder mutiert oder muß Tag für Tag erneut ums Überleben kämpfen, nirgendwo ist man sicher und dann sind da noch die Seuchen wie Cholera und Ebola, die das Land überrollen... Für Leute mit schwachem Magen ist das Buch absolut nicht geeignet, Curran beschreibt grauenvolle Mutationen sehr bildlich, man watet förmlich durch Blut und Gedärme und auch die gesamte Stimmung ist nicht unbedingt erheiternd. Wer allerdings auf blutige Weltuntergangsgeschichten steht, sollt unbedingt zugreifen.

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  • Tim Curran: Verseucht

    Verseucht

    Elmar Huber

    31. January 2014 um 11:59

    „Ich konnte Millionen schleimiger, verwesender Leichen riechen, grünlich angelaufen und aufgebläht von Gas und Würmern. Es roch nach Gruft, nach rauchenden Krematorien, nach Aas, das vor Maden wimmelte, nach Seuchen. Nach Städten mit Leichenbergen, in denen sich weiße Gebeine wie Schutzwälle bis zum Himmel stapelten.“ STORY Nach einem verheerenden Atomangriff auf die USA ist Rick Nash einer der wenigen Überlebenden, der zusehen muss, wie sich in den Straßen von Younsgtown, Ohio die Leichenberge in den verschiedensten Verwesungsstadien stapeln. Das ohnehin geschwächte Gesundheitssystem ist längst zusammengebrochen und Müll- und Lastwagen fahren durch die Straßen, um die Toten – unter ihnen Ricks Ehefrau – abzuholen. Auf den Ratschlag eines Nachbarn hin, zieht Rick nach Westen. Auf seinem Weg begegnet er nicht nur marodierenden Plünderern und schließlich auch Verbündeten, sondern auch Lebewesen, die sich rapide an die veränderten Lebensbedingungen angepasst haben, verschiedenartige, durch die Strahlung geborene Mutationen. Außerdem drängt sich eine Präsenz in seine Gedanken, die ihm ein Überleben in dieser neuen und tödlichen Welt anbietet. Das „Schattengebilde“ drängt Nash und seine Gruppe nach Westen, nach Nebraska. Und es verlangt regelmäßig Opfer. „Das Schattengebilde […] sei die höchste Stufe des kosmischen Chaos, geboren aus der Kernspaltung und der Sättigung mit Plutonium im Hochofen des Urknalls. […] Im Grunde so etwas wie ein Geist, ein Spuk, der einem thermonuklearen Schoß entsprungen sei, der mit Elektrizität aufgeladene Kraftfluss einer mit Bewusstsein begabten Strahlung. Ein brandneuer Teufel für eine brandneue Welt.“ MEINUNG Die Geschichte von VERSEUCHT klingt – nicht nur im Groben – verdächtig nach Stephen Kings THE STAND – DAS LETZTE GEFECHT: Nach einer Katastrophe entvölkerte Städte, einige Überlebende und ein geheimnisvoller Ruf nach Westen. Tim Curran würzt seine Erzählung allerdings mit zahlreichen, teils deftigen Gore- und Gewaltszenen und Auftritten verschiedenster mutierter Lebewesen, die selbstredend Menschenfleisch nicht abgeneigt sind. So könnte VERSEUCHT durchaus als dreckiger kleiner Bastardbruder vom Kings Epos durchgehen, die oftmals unterhaltsamer daherkommen als die wohlerzogenen großen Geschwister. Leider schleichen sich in VERSEUCHT nach einem recht flotten Beginn mehr und mehr Wiederholungen in die Handlung, die damit ermüdend vorhersehbar wird. Zwar ist der Geschichte insgesamt eine Struktur übergestülpt – Nash versammelt einige Verbündete und zieht mit ihnen befehlsgemäß gen Westen – doch die Szenen von Angriffen und Kämpfen, denen sich der Trupp stellen muss,  unterscheiden sich irgendwann lediglich durch die angreifende Spezies. Damit tritt die Handlung über mehrere Passagen empfindlich auf der Stelle. Auch die oberflächliche und aufgesetzte Figurenpsychologie hilft hier nicht weiter. Noch nicht einmal der ethisch zweifelhafte Umstand, dass Nash zu jedem Vollmond ein Todesopfer für das Schattengebilde erwählen muss – eigentlich eine Steilvorlage für ein moralisches Dilemma – wird in voller Dramatik ausgespielt: Zu keiner Zeit drängt Tim Curran seinen Protagonisten in die Situation, dem Schattengebilde jemanden aus seiner Gruppe opfern zu müssen. Überhaupt erweist sich gesamte Schattengebilde-Story als löchriges und im wahrsten Wortsinne konturloses Element, das sich im Finale mit „Hilfe“ eines ähnlichen Wischiwaschi-Monsters schließlich in bequemes Wohlgefallen auflöst. Das toll ausgewählte Covermotiv von Danielle Tunstall erinnert an das beschrieben Aussehen der Mitglieder der Kriegsbeilclans aus dem Roman. Was die Präsentation angeht, weiß der Festa-Verlag wieder absolut zu überzeugen. Das hochwertige Taschenbuch ist in exklusiver Festa-Lederoptik gefertigt und sieht nach dem Lesen noch aus wie neu. FAZIT Alles im Allem weißt VERSEUCHT genau diejenigen Negativaspekte, an denen schon Tim Currans ZERFLEISCHT krankte. Eine wacklige, vorhersehbare Story, die sich aus Häufungen austauschbarer Szenen speist und schließlich wie ein Kartenhaus zusammenfällt.

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  • Für alle, die es gerne blutig mögen

    Verseucht

    Moe_Teratos

    16. October 2013 um 21:32

    Ich habe mir das Buch runtergeladen, weil die Rezensionen (gute wie schlechte) ein blutiges Vergnügen für Splatterfans versprachen. Und was soll ich sagen? Genau so kam es. Das Buch ist glaub ich das bluttriefendste, das ich bisher gelesen habe, ohne dabei zu brutal zu sein. An jeder Ecke liegen verwesende Leichen und in jedem Schatten lauert eine weitere Mutation, hervorgerufen durch die atomare Verseuchung. Das ist allerdings auch mit ein Grund, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Irgendwann wurde es langweilig, dass wieder ein neuer Mutant auf die Bildfläche trat und wieder alle vor dem Kriegsbeil-Clan davonliefen. Auch das Ende gefiel mir nicht ganz so. Das Schattengebilde war ja noch okay, aber das Finale war etwas übertrieben. Fazit: Flüssig zu lesender Schreibstil. Viel Blut, Gedärme und Leichen, an jeder Ecke wimmelt es von Mutanten. Zutaten für einen gemütlichen Leseabend. Kaufempfehlung!

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  • Verstrahlt

    Verseucht

    Inessa-

    13. September 2013 um 14:17

    Atomwaffen, unsagbare Mengen werden davon auf unserem Planeten gebunkert. Zu was so eine Waffe fähig ist, wird wohl jedem klar sein. Doch zu welcher Katastrophe diese Waffen im Krieg fähig sind, übersteigt wohl die Vorstellungskraft aller.  Das Ausmaß seiner Zerstörung müsste, auch dank der Weiterentwicklung solcher Bomben, enorm sein. Wie würde die Erde aussehen? Kann das Leben zwischen solchen Strahlungen überhaupt noch weiter existieren? Wäre dass das Ende? Der Autor Tim Curran versetzt seinen Protagonisten in diese Szenerie und veranschaulicht dem Leser wie erschreckend der Herzschlag der Menschheit in seiner Fantasie verstummen könnte. Mitten im Geschehen. Rick Nash begrüßt mit kurzen und bündigen Erläuterungen wie es zu seinen derzeitigen Lebensumständen gekommen ist. Undenkbare Szenarien spielten sich ab und erklären sich für den Anfang eines Alptraumes. Ursache für dieses Spektakel sind Atombomben die, unter anderem in Ricks Heimatland, den USA, abgeworfen wurden. Chaos entstand der nicht mehr zu bändigen ist. Der Untergang der Menschheit hat sich angekündigt und marschiert unaufhaltsam dem Ende zu. Dazwischen hält Rick seine Geschichte fest. Nach dem Tod seiner geliebten Frau, wird ihm seine Einsamkeit von seiner Inneren Stimme genommen, dem Schattengebilde. Sein Alltag hat sich in die Hölle verwandelt, denn er muss die Drecksarbeit vom Militär erledigen: Leichenberge einsammeln und entsorgen. Doch zusammen mit seinem Kameraden, Specs, gelingt ihm die Flucht und er macht sich auf die Reise Richtung Westen, so wie es ihm das Schattengebilde mitgeteilt hat...  " So entschlossen leugnete ich all das, was in Wirklichkeit geschah. Denn als all diese Bomben fielen ... und die prasselten wirklich wie Reiskörner bei einer Hochzeit auf uns nieder ..., riss die Welt so auf, als platzte ein dicker Mann aus allen Nähten. Nur war keine Schneiderin in Sicht, die diese Hose hätte flicken können. " ( Seite 12 ) Rick erzählt seine Geschichte schonungslos, beschreibt seine Situation so finster und schaurig wie ich sie selten so gelesen habe. Hoffnungslose Bilder von Orten setzen sich im Kopf fest.  Auch wenn man durch den einfachen Schreibstil schnell voran kommt, bleibt die beängstigende und verzweifelte Atmosphäre wie eine blutdurstige Zecke an einem haften. Düster, beklemmend, grausam. Genauso wie für Rick erscheint dieser Zustand wie ein schlechter Scherz, weswegen sich passend der Sarkasmus immer wieder einschleicht. Trostlos durchstreift man vergangenes Leben. Ersetzt durch die Freisetzung der Hölle. Menschen sind nicht mehr Menschen,  Tiere sind nicht mehr Tiere. Mutiert in eine Lebensform die man sich nie hätte vorstellen können. Der Tod zeigt sich in vielen Gesichtern und jagt erbarmungslos den letzten Atemzügen hinterher um die Felder an Leichen zu vervollständigen. " Es war die kürzeste Geschichte die man sich vorstellen kann, und all die Jahre hatte ich die grausamen Zeilen im Hinterkopf bewahrt: Der letzte Mensch auf Erden saß allein in einem Zimmer. Da klopfte es an die Tür." ( Seite 325 ) Stellenweise musste ich meine Augenbrauen heben, weil manche Veränderungen so fern ab von der Realität waren, dass mir die Vorstellung schwer fiel. Um ein Beispiel zu nennen: Kinder mit leuchtenden Augen die sich schwebend fortbewegen. Die Zeitspanne erscheint mir zu kurz, als das solche Mutationen auftreten könnten wie sie im Buch beschrieben werden. War am Anfang noch ein realer Bezug möglich, schwand dieser nach und nach. Erst als ich mich darauf eingelassen habe, konnte ich unbeschwert weiter lesen. Die Figuren sind alle nicht besonders ausgearbeitet. Beschreibungen sind spärlich, ihre Gefühle verborgen, Gedanken in kleinen Klumpen einsehbar.  Auch wenn Rick aus seiner Sicht erzählt, so bleibt trotz allem alles Oberflächlich. Nur schwer baut sich Mitgefühl auf oder gar Sympathie. Wer starke Nerven hat, wird die Direktheit von Rick Nashs Erzählungen lieben. Er verstummt nicht sobald ein Berg von Leichen auftaucht, sondern hält seinen Blick auf jede Grausamkeit die die Welt nun zu bieten hat und beschreibt ohne ein Detail auszulassen, was sich vor seinen Augen abspielt. Die Menschheit verabschiedet sich grotesk. Kein Platz bietet Hoffnung. Schon ab der ersten Seite ist man in dieser Geschichte gefangen. Fasziniert und erschrocken zu was sich die Welt entwickelt hat. Die Neugier treibt einen an um immer mehr und mehr Seiten in sich aufzunehmen. Ein spektakuläres Ende wird vorbereitet um alle Fragen mit einem Feuerwerk zu beantworten. Ist normales Leben auf einem verstrahlten Planeten möglich? Fazit: " Verseucht " ist wirklich ein Endzeit-Roman der genau in dieses Genre hinein gehört. Die Welt wird aufgerissen und geht unter. Die Überbleibsel bekommen den Anblick zum Abgrund der Hölle zu Gesicht und versuchen mit allen Möglichkeiten zu überleben. Diese finstere Atmosphäre die zum Ende der Menschheit gehört wurde sehr gut eingefangen. Die Offenheit von Rick Nash ist grausam und erschütternd. Was er erlebt beängstigend und schrecklich. Hin und wieder wollte ich selber in der hinterste Ecke verschwinden um mich vor diesem Gefühl, welches man durch gruselige Horrorgeschichten kennt, abzuschotten. Und wenn mir ein Horror-Roman so ein Gefühl beschert, kann man ja wohl kaum mehr erwarten, oder? Na gut, doch. Die Figuren waren mir ein wenig zu farblos. Es hat mich zwar nicht sonderlich gestört, da die Geschichte doch recht spannend erzählt wurde, dennoch hätte es der Geschichte gut getan. Das Ende ist auch Geschmackssache. Vielleicht hätte man sich die Antworten auf seine Fragen etwas weniger imposant vorgestellt. Wer finstere und brutale Endzeit Geschichten mag, dem kann ich diesen Roman unbedingt weiter empfehlen, mit dem Hinweis auf Übernatürliche Verstrickungen.

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  • ENDZEIT 1A

    Verseucht

    Litis

    22. August 2013 um 14:08

    Zunächst zum Inhalt:  Der Fallout. Radioaktivität verbreitet sich. Seuchen, Viren und sonstige Erreger greifen um sich, mutieren und reißen alles mit sich, was sich ihnen in den Weg stellt.  Rick Nash, unser Protagonist, ist einer der wenigen Überlebenden des Fallouts. Auf der Reise gen Westen, ständig begleitet von einem ozongeladenen Schattenwesen, trifft er auf einige Überlebende, die ihn auf seiner Reise bis ans Ende oder zumindest ein Stück weit begleiten. Niemand ahnt, wie alles weiter geht - nur eines ist auffällig: Alle Überlebenden wollen nach Westen, Nebraska. Doch keiner weiß, was sie dort erwartet. Erlösung, Offenbarung oder gar der endgültige Tod. Und was hat es außerdem mit diesem Schattenwesen auf sich?  Das Buch erzählt aus der Sicht von Rick Nash, unserem Helden in diesem Endzeitdrama. Die Erzählweise ist simpel gestrickt und - das ist typisch für Tim Curran - von ausführlichen Beschreibungen zum Verfall und Tod gespickt. Es fällt dem Leser nicht schwer, sich die Erzählung allzu bildlich vorzustellen. Für meinen Geschmack äußerst passend zum Grundthema des Buches. Ich brauchte nicht viel Zeit, um mich an den Stil von Tim Curran zu gewöhnen. Die übersichtliche Aufteilung des Buches trug dann zusätzlich noch dazu bei, dass man die Geschichte geradezu verschlang.  Das Buch lässt einem keine Zeit zum durchatmen, ständig wird man mit neuen Mutationen, Angriffen und Leichenerläuterungen konfrontiert. Eine geballte Ladung an 1A Endzeitstimmung. Besonders positiv finde ich es auch, dass es Tim Curran trotz der ekelerregenden Grundstimmung schafft, den einzelnen Personen Charakter einzuhauchen.  Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, natürlich nur bei ausreichend standhaftem Magen - Tim Currans Beschreibungen sind nicht selten übelkeiterregend.  Da man nicht viel über das Wie und Warum erfährt und es auch allgemein an Hintergrundinhalt fehlt, vergebe ich "nur" 4 Sterne. Spannend ist das Buch trotzdem allemal. 

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  • Rezension zu "Verseucht" von Tim Curran

    Verseucht

    dark_angel

    28. August 2012 um 10:17

    Die Menschheit steht am Abgrund: atomarer Regen, Mutationen, Seuchen und Städte voller Leichen. Und mittendrin Rick Nash; einer der letzten Überlebenden. Doch zu welchem Preis? Nach dem Tod seiner Frau geht Rick ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen ein und macht sich auf den Weg nach Westen. Auf seiner Reise trifft er auf weitere Überlebende, die ihn auf seinem Weg begleiten. Doch was wird sie am Ende ihrer Reise erwarten? In "Verseucht" herrscht Tod und Verfall. Die Menschheit hat sich selbst ins Aus katapultiert und muss nun mit den Konsequenzen leben. Die Städte zerfallen und Leichen stapeln sich überall. Seuchen verbreiten sich rasant und Mutationen verändern nicht nur die Menschen, sondern auch die Tierwelt und erschaffen damit neue todbringende Monster. Und inmitten des Zerfalls begleitet der Leser Rick Nash auf seinem Weg nach Westen. Doch die Reise ist nicht ungefährlich. Immer wieder kommt es zu Kämpfen ums Überleben und Nahrungssuche. Die Charaktere und die Situation werden dem Leser rasch nahegebracht, so dass er sich gleich in der neuen Welt zurechtfindet und in eine Reise voller Gefahren und Action eintauchen kann. Auf eine allzu tiefe Charakterbildung hat der Autor deshalb bewusst verzichtet. Doch es gibt trotz des ganzen Gemetzels und Überlebenskämpfen auch Szenen der Reflexion und Ruhe, so dass auch der Leser zu Atem kommen kann. Zudem scheint sich Tim Curran gut mit Viren, Mutationen und deren Konsequenzen auszukennen und weiß dies alles gekonnt in eine unterhaltsame Geschichte zu verpacken. So manche Beschreibung von mutierten Tieren oder verwesenden Leichen sind sehr detailliert, so dass es nichts für zartbesaitete Leser ist. Es ist eine brutale Endzeit-Geschichte, die für eine actionreiche Unterhaltung sorgt.

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