Tim Curran Zerfleischt

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Inhaltsangabe zu „Zerfleischt“ von Tim Curran

Der ultimative Thriller! Wenn Lesen zur Mutprobe wird.

Kannibalismus, Mord, Vergewaltigung – wenn die Zivilisation endet, wird die Erde zur blutbesudelten Hölle. Und der Mensch wird weniger Mensch sein.

Dieser Roman des Amerikaners Tim Curran ist ein Albtraum von epischem Ausmaß – ohne einen Spritzer Mitleid.

Tim Lebbon: 'Schockierend und brutal.'

Brian Keene: 'Zerfleischt ist Dynamit! Bestialisch, heftig und verstörend!'

Amazon.com: 'Der Roman ist so hart, Hostel ist dagegen ein Disney-Film.'

VIRUS: 'Zerfleischt ist ein beinhartes Splatter-Gemetzel […] ein finsteres, blutiges und kompromissloses Genre-Highlight.'

Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

4.5 Sterne. Es war Brutal, eklig und einfach gut.

— MyEleDay

Zerfleischt ist ein bitterböses Buch, das den einen und anderen Schocker bereit hält und für Gänsehaut sorgt.

— Sanveen

Ich liebe es blutig, auch schön morbide, aber wenigstens etwas Handlung wäre gut. Hier gibt es kapitelweise nur Wiederholungen. Gähn!!

— Sommerleser

Ein Buch dessen Ende mir zu schnell kam, doch das mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat.

— LeonieDi

Hart, heftig, verstörend!

— Arun

Mal wieder nix für zartbesaitete und bitterböse... Der Mensch ist eben doch nur ein Tier.

— Virginy

Wow! Bitter-böses Lesevergnügen! Und der Name ist absolut Programm!

— Anastasiae

Wer auf Horror/Thriller steht und nicht vor Gewalt, Blut und Obszönitäten zurückschreckt, hat mit diesem Buch sicher seine Freude.

— Gizmo_DO

Bei dem Buch war ich irgendwie froh, dass es noch keine Bücher mit Geruch gibt.

— MaariSkog

Ich lese es gerade und muss sagen; bisher gefällt es mir super ♥

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Brutaler Trip in die "Steinzeit"

    Zerfleischt

    ThrillingBooks

    16. January 2018 um 12:44

    Zerfleischt von Tim Curran ist mein erstes Horror-TB aus dem Festa-Verlag gewesen, und ich wusste nicht was mich erwartet. Ich wusste nur, es wird härter und anders sein, als die "Standard-Horror-Literatur" von den Mainstream-Autoren die wir alle kennen. Der Grundplot des Buches spielt sich in dem malerischen Städtchen Greenlawn in den USA ab. Es bricht etwas aus, das die Menschen zu Wilden werden lässt, die nur noch ihren Trieben folgen. Die Story von Zerfleischt handelt von 2 Hauptprotagonisten, die versuchen in der degenerierten Welt von Greenlawn zu überleben da beide nicht den Trieben verfallen. Louis versucht mit Macy, der Tochter einer Bekannten aus der Nachbarschaft, aus der Stadt zu entkommen und zu überleben. Man darf sich nicht von der harten Gewalt, den sehr vielen Splatterszenen die bildlich gut beschrieben sind, den Vergewaltigungen und vielem anderen abschrecken lassen. Für Menschen, die so was nicht gut lesen können ist der Roman nicht geeignet und sollte lieber bei Seite gelegt werden. Tim Curran beschreibt eine Welt, die komplett aus den Fugen geraten ist und in der Gewalt versinkt. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern ähneln vielmehr Tieren, die sich gegenseitig "an den Kragen" gehen und um die Vorherrschaft kämpfen wollen, koste es was es wolle. Mir hat der Roman recht gut gefallen, da er abseits des Mainstreams liegt und mal etwas anderes ist als immer nur Stephen King oder Dean Koontz und ähnliche Autoren. Wie er zu der Gedankenwelt kommt die er beschreibt, ist mir allerdings ein Rätsel, aber es wird nicht der letzte Roman aus der Reihe der Horror-TB's aus dem FESTA-Verlag bleiben den ich lesen werde. Es bleibt nur zu sagen, dass das Motto des FESTA-Verlages "Wenn Lesen zu Mutprobe wird" absolut stimmt und man wissen sollte, das man sich auf Literatur, die extremer und krasser ist einlässt. Viel Spaß beim eintauchen in diese Welten :)

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  • Menschen sind eben auch nur Tiere

    Zerfleischt

    Sanveen

    15. May 2017 um 20:20

    Zerfleischt zeigt schön und detailliert alle Grausamkeiten zu die der Mensch fähig ist. Eine allzu ausführliche Handlung darf man sich vom Buch nicht erwarten. Obwohl es eine Art Hauptprotagonisten gibt, wird das Buch aus der Perspektive von mehreren Personen erzählt.Das Buch ist grausam und verstörend, es fließt viel Blut und geht bis zu den Grenzen des menschlichen Verstandes. Die Thematik die sich hintergründlich durch das Buch zieht, ist die Frage ob der Mensch ohne seine Intelligenz und Moral noch menschlich ist. Was passiert, wenn ein Mensch durch Instinkt statt Logik handelt?Fazit: ein schauriges Buch das Horror garantiert. Für alle die einen grausigen Grusel ohne allzu anspruchsvolle komplizierte Hintergrundgeschichten suchen.

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  • Hackfleisch, halb und halb, bitte

    Zerfleischt

    simonfun

    14. June 2016 um 21:44


    Eines der krassesten Bücher, die ich seit Jahren gelesen habe. Den Apell an die Urtriebe des Menschen habe ich während des Lesens angenommen und die Szenen einfach wirken lassen. Genau das hat der Autor gewollt und erreicht. Mehr nicht - - aber auch nicht weniger.
    Wie auch immer - meine Saite hat tatsächlich vibriert

  • Festa...

    Zerfleischt

    PeWa

    11. June 2016 um 13:14

    Schauplatz der Handlung ist das Städtchen Greenlawn.Louis Shears wird von heute auf morgen mit einer neuen Art von Wahnsinn konfrontiert. Die zuvor gutbürgerlichen Einwohner seiner Heimatstadt entwickeln sich plötzlich zurück zu urzeitlichen Jägern, die nur noch für ihre primitivsten Bedürfnisse leben. Es entwickeln sich Clans, die morden, vergewaltigen, jagen und sich gegenseitig auffressen.Bis auf einige wenige Menschen, unter ihnen auch Louis, fällt die gesamte Menschheit dieser Rückentwicklung zum Opfer. Die Starken überleben. Die Schwachen enden im Kochtopf.Der Roman beginnt abartig und abstoßend detailliert in seinen Beschreibungen und setzt sich auch bis zum Ende so fort.Leider gibt es deswegen auch keine Steigerung mehr. Nach den ersten 100 Seiten ist man bereits so abgebrüht, dass einen die restlichen 316 Seiten im Grunde nicht mehr schocken können. Man gewöhnt sich irgendwann an die Überflutung von Blut, Fleisch und Fäkalien, so dass man früher oder später in der Lage ist, sein Mittagessen gemütlich neben einer Volksschlachtung einzunehmen, ohne mit der Wimper zu zucken.In diesem Sinne wäre weniger mehr gewesen.Unglaublich gut gefallen hat mir der Einblick in die Gedanken der "Wahninnigen". Mit der Zeit hat man deren Handlungsweisen verstanden und akzeptiert. Die Bösen sind in diesem Roman nicht mehr länger die Bösen, weil man begreift, dass sie einfach handeln, wie die Natur es ihnen vorgibt.Sehr gut gefallen hat mir auch die kurze und knappe Schreibweise. Tim Curran verliert sich nicht in Schachtelsätzen, sondern kommt präzise auf den Punkt. So mag ich es! Einige Stellen im Buch haben es mir besonders angetan. Hier wäre eine davon (tragischerweise doch ein Schachtelsatz, aber ein Genialer):Ebenso wie bei Macy Merchant, hatte sich plötzlich in ihm etwas verändert. Wer oder was auch immer Billy Swanson all die Jahre über gewesen war, es war verschwunden. Die kriechende Raupe namens Billy war in seinen Kokon gekrabbelt und kam als ein angepisster Schmetterling mit einer brandneuen Einstellung heraus, der angewidert auf das Chaos, das der alte Billy aus seinem Leben gemacht hatte, herabschaute. (S. 33)Weniger schlüssig waren die ab und zu auftretenden Erklärungsversuche des "Wahnsinns". Es wird zwar sehr klar, wie und warum die Jäger handeln wie sie handeln, aber nicht, wie es zu der Katastrophe gekommen ist. Ansatzweise kommt die Vermutung auf, dass der Mensch seine Welt alleine abgeschossen hat und nun die Konsequenzen dafür hinnehmen muss. Die "alles-auf-Anfang-Theorie" schwebt bis zum Ende im Raum, wird aber nicht konkret bestätigt.Ein besonders harter Brocken ist der Roman insbesondere für liebende Eltern, denn hier müssen haufenweise Kinder dran glauben.Insgesamt hätte ich mir etwas weniger Gemetzel und dafür etwas mehr Spannung gewünscht.Nichtsdestotrotz hatte ich an keiner Stelle das Bedürfnis, das Buch abzubrechen. Tim Curran hat einen sehr unterhaltsamen Pageturner geschaffen, der sich locker an zwei gemütlichen Abenden verschlingen lässt.Fazit:Jeder Splatter- und Metzelfan kommt hier komplett auf seine Kosten. Diesen Roman zu lesen ist, wie einen Kübel voller Innereien und Blut über sich selber auszukippen und im Anschluss in einen Pool voller menschlicher Ausdünstungen zu springen.Wenn man das ertragen kann, steht einem eine sehr unterhaltsame Lektüre bevor.Dennoch: weniger ist mehr!

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  • Splatter in Buchform

    Zerfleischt

    Arun

    Zerfleischt von Tim Curran Eine Warnung vorweg, dies ist ein Buch, welches an die Grenzen des guten Geschmacks geht! Für Konsumenten mit empfindlichen Mägen eher ungeeignet. Inhalt: Die Story an sich ist recht banal. Greenlaw eine Kleinstadt in Indiana (USA) beginnt verrückt zu spielen. Von einer Minute auf die andere ­beginnen sich Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft gegenseitig abzuschlachten. Ein Albtraum von Brutalität und Gewalt beginnt. Letzte Meldungen besagen, dass sich dieses Phänomen weltweit so ähnlich abspielt! Nur wenige scheinen ­dagegen immun zu sein. Ein ehemaliger Professor scheint den Durchblick zu haben. Seine Theorie besagt: Ein schlummerndes ­Ur-Gen sei erwacht, Mensch und Tier (vor allem Hunde) werden dadurch in einer Art von Regression in den Modus von Urmenschen und Urtieren versetzt. Die Handlungen werden nur noch vom Instinkt und den Grundtrieben gesteuert. Ob diese Erkenntnis ihm und anderen helfen wird? Meine Meinung: Etwas Anthropologie, ein wenig Evolutionslehre und ganz viel Horror beinhaltet dieses Werk! Eine Orgie von Gewalt, Mord, Vergewaltigungen, Kannibalismus, Folterungen, Schlachtfesten, Blut, Kot, Urin und Sexualtrieb wiederholt sich auf 415 Seiten allzu oft. Fazit: Wer als Leser seine Grenzen austesten will, kann mit diesem Buch eine Mutprobe machen. Wer Romantik und eine heile Welt bevorzugt, sollte die Finger besser weglassen. Vergebe 3 Sterne, ein Stern davon für den Mut, diese explizite Darstellung der Gewalt zu veröffentlichen. In Buchform hatte ich solch eine Ansammlung von Obszönitäten bisher noch nicht gelesen.

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    • 15
  • Es gibt Horror, und es gibt DEN KURSIV GESCHRIEBENEN HORROR

    Zerfleischt

    Mizuiro

    11. January 2015 um 17:11

    Ich gebe zu, ich habe vorher zu viele Rezensionen gelesen und war dadurch ein bisschen voreingenommen. Vielleicht war das auch mit ein Grund, warum ich am liebsten mittendrin aufgehört hätte... Aber ich habe vor langer Zeit einmal den Vorsatz gefasst keine Bücher abzubrechen, also hab ich mich durchgearbeitet. Tja. Leider habe ich das Buch nicht im Original gelesen. Hätte ich das getan, hätte ich mich vielleicht nur an der platten Handlung gestört.. und daran, dass fortwährend immer wieder das Gleiche wiederholt wird, um das Buch in die Länge zu ziehen. Aber ich habe die Übersetzung gelesen. Ein böser Fehler, glaube ich. Jetzt weiß ich nämlich nicht, ob der Autor einfach nur ganz, ganz schlecht schreibt, oder die Übersetzer der deutschen Sprache nicht mächtig sind.... Zerfleischt trieft nur so vor Fehlern. Am Schlimmsten fand ich die Stilblüten, die mir meine Deutschlehrerin immer ausgebessert hat, als ich mit fünfzehn in der Schule gesessen bin. "Die ganzen Kreaturen der Nacht zogen sich in ihre Höhlen zurück" (S.4) Vielleicht war meien Deutschlehrerin ja übersensibel und hat mich da mit hineingezogen... aber... die ganzen Kreaturen der Nacht??? Das klingt doch bitte einfach nicht schön. Und ebendiese Satzkonstruktion zieht sich durch das ganze Buch. Wirklich. Ständig wird das verwendet. Falls ich da wirklich übersensibel reagiert habe, macht das auch nichts, denn es gab noch genügend andere Konstruktionen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. "Es gab noch einen ganzen Raum zum Überprüfen" (S. 112) Warum? ZUM Überprüfen? ZU Überprüfen klingt doch bitte tausend Mal besser. Wen das auch nicht überzeugt, dem sei versichert: Es finden sich auch Zeitenfehler und merkwürdige Wortstellungen... Aber ich habe sie nicht alle aufgeschrieben, denn irgendwann ist mein Geduldsfädchen gerissen. Na gut. So viel also dazu. Fairerweise muss ich aber sagen, dass auch eine gute Übersetzung das Buch vermutlich nicht hätte retten können. Ich gehe davon aus, dass auch das Original sprachlich kein Kunstwerk ist. Wenn man auf die unendlichen Wiederholung des immergleichen Ereignisses (Menschen drehen durch und bringen sich gegenseitig um) verzichtet hätte, hätte man das Teil auf fünfzig Seiten drucken und vielleicht Wälder retten können. ;) Aber dann hätte der Autor 300 Seiten weniger über Blut und Mord und dergleichen schreiben können. Vielleicht wurde er ja nach Seiten bezahlt, vielleicht liegt es aber auch am Genre. Denn was wäre so ein Splatterbuch, wenn man nicht 300 Seiten lang splattert? Na gut. Aber besser wird es dadurch nicht. Vor allem, weil sowieso meistens nur das Gleiche passiert. Was bleibt also, wenn man das Buch also vor dem Hintergrund seines Genres betrachtet, und ohne die gruselige Übersetzung miteinzubeziehen? Ja, also es ist eben gut gesplattert (so ein schönes Wort!) und ich gebe zu, dass ich auch ein bisschen neugierig auf das Ende war. Dann kam das Ende. Und es hat zwar irgendwie gepasst, aber ich habe mir mehr erwartet. Zwischen Anfang und Ende steht übrigens nur ein großer Haufen Splatterzeugs, ohne eine richtige Geschichte, die den Leser fesseln könnte. Und das ist wohl der Hauptkritikpunkt, den ich vorzubringen habe. Außerdem wird der Leser durchgehend damit konfrontiert, dass ich die Menschen - möglicherweise aufgrund eines "rezessiven Gens" - zu dem zurückentwickeln, was sie einmal gewesen sind, zu "Ur-Bestien", zu "Tieren". Das ist der rote Faden, der sich durch den ganzen Roman zieht. Dass Tiere in der Regel keine "Ur-Bestien" sind (vor allem Wölfe bekommen völlig ungerechtfertigt ihr Fett weg in diesem schrecklich hinkenden Vergleich) und dass sich auch die Menschen in der Steinzeit meines Wissens nicht so aufgeführt haben wie diese Zombiewesen in Zerfleischt, wird geflissentlich verleugnet. Ich habe mich auch an Kleinigkeiten gestört, die mir einfach unpassend erschienen sind. So laufen diese Zombiemenschen ganz gerne auf allen Vieren herum (weil sie ja so sind wie ihre Urahnen, nicht?). Aber wie sollen sie denn das durchhalten von heute auf morgen nicht mehr nur auf zwei Beinen zu Laufen? Und wie sollten sie durchhalten - von heute auf morgen - rohes Fleisch zu essen? Das kann doch... also... na gut. Es soll so sein, hat mich aber genervt. Dass dann immer dieselben Worte und Sätze wiedergekäut werden, macht es dann nur noch anstrengender. Und darum muss ich abschließend sagen: Der Klappentext spricht (!) von "Lesen als Mutprobe". Na gut, man kanns ja mal versuchen... Man erwartet dann ja auch nichts anderes, als "Schaut mich an, ich will euch schockiiiieren!" ... Auch wenn das Buch innerhalb seines Genres vielleicht seine Daseinsberechtigung hat, hat es mich einfach viel zu sehr genervt. Siche,r man graust sich und ist entsetzt über die Dinge die passieren... aber wenn man dabei ständig nur genervt ist... macht das Lesen keinen Spaß mehr, Mutprobe hin oder her. Darum gibts nur einen Punkt. So.

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    • 3
  • Doch nur ein Tier...

    Zerfleischt

    Virginy

    08. December 2014 um 18:00

    Auf dem Weg nach Hause beobachtet Louis, wie der Zeitungsjunge von 2 Männern mit Baseballschlägern auf offener Straße zusammengeprügelt wird, die dann einfach in ihr Auto steigen und wegfahren. Er geht zu dem Kind, das mehr tot als lebendig ist, aber über noch genug Kraft verfügt, um ihn anzugreifen und stirbt, als Louis sich verteidigt. Total verstört ruft er die Polizei, doch die machen sich lustig über die blutige, mißhandelte Leiche im Rinnsteig, treten sogar nach ihr... Louis ist schockiert und flieht. Doch irgendwie scheint die ganze Stadt durchzudrehen, Menschen streifen nackt in Rudeln durch die Straßen und töten einander wahllos. In diesem Chaos trifft er auf Macy, die Tochter einer Nachbarin und zusammen machen die beiden sich auf die Suche nach Louis´Frau, um gemeinsam mit ihr diesem Gemetzel zu entkommen... Das Buch beginnt bereits mit einem Knall, einem Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Was bleibt übrig, wenn alles menschliche in uns auf einen Schlag verschwindet? Denken wir wirklich nur noch ans Fressen und F***,  (nein, ich schreibe es jetzt nicht, auch wenn es für dieses Buch sicherlich das passende Wort ist...^^) und vielleicht noch daran, unser Territorium zu erweitern? Eine erschreckende Vorstellung, aber sicher nicht zu weit hergeholt. Allerdings muß ich sagen, das man bei den ganzen Grausamkeiten irgendwann abstumpft und sich denkt, hmm, das hatten wir doch schon mal. Für Freunde der härteren Gangart auf jeden Fall zu empfehlen, der Rest läßt lieber die Finger davon. Mir bleibt nur noch, Rammstein zu zitieren: "...Was bist du? Doch nur ein Tier..."

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  • Blutig ohne Ende

    Zerfleischt

    Moe_Teratos

    16. October 2013 um 21:30

    Wie auch in »Verseucht« schreckt der Autor nicht vor brutalen Szenen zurück, die sich in »Zerfleischt« allerdings so häufen, dass es langweilig wird. Ich finde, die Szenen, in denen regelmäßig jemand getötet wird, zwar gut beschrieben und mein Kopfkino wird in Gang gesetzt, aber irgendwann ist es ermüdend, weil es immer das Gleiche ist. Und mir fehlte das Ziel. Ich fragte mich, worauf das Ganze eigentlich hinauslaufen soll. Der Schreibstil ist in Ordnung und passt zur Geschichte. Zeitweise ist er ziemlich derb. Fazit: Ein Buch, das mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, weil mir die Spannung fehlte. Wer starke Nerven und einen starken Magen hat, sollte es selbst lesen, wenn er sich traut ...

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    jimmygirl26

    08. August 2012 um 10:24

    Auf dieses Buch hab ich mich wahnsinnig gefreut, die Brutalität hat mich nicht wirklich erschreckt, aber das ganze war sehr verwirrend und ich hatte keinen Durchblick mehr, daher habe ich es abgebrochen, Wirklich schade drum.

  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    TillyJones

    08. July 2012 um 10:12

    Der Anfang ist sehr vielversprechend. Es beginnt äußerst eklig und abartig. Man rechnet mit dem schlimmsten. Tim Curran wirft den Leser gleich in eine Szene, bei welcher man denken könnte, das die Figuren wirklich neben sich stehen. Man wundert sich mit dem Protagonisten, was los ist. Das eklige und echt abartige drumherum bleibt. Und das ist es auch, was dem Thriller die Luft raus lässt. Bis zum Ende liest man eigentlich immer das gleiche. Am Anfang musste ich ein paar mal aufhören zu lesen, weil die Abgründe des Mensch sein, sehr ekelerregend geschrieben sind. Zum Ende hin wird es allerdings lahm. Man weiß, was passiert, es schockt nicht mehr und das Ende ist sehr vorhersehbar. Leider. Alles in allem ein guter Thriller, aber ich finde, hier ist weniger eindeutig mehr.

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    gurke

    30. May 2012 um 08:21

    In zerfleischt werden wir auf eine grauenhafte Reise mitgenommen. Was, wenn die Zivilisation endet? Was wenn der Mensch sich nicht mehr wie ein Mensch verhält? Was wenn es nur noch ums nackte Überleben und animalische Urinstinkte geht? Wenn vor Kannibalismus, Mord und Vergewaltigung nicht mehr halt gemacht wird? So etwas ist einfach unmöglich? Der Mensch ist viel zu weit entwickelt und zu klug um zu solchen Taten fähig zu sein? Nun Tim Curran wird Sie eines Besseren belehren. Wenn man zunächst das Cover betrachtet, kann einem schon Gänsehaut über den Rücken laufen. Ein kleines Mädchen hält einen Menschen an der Leine. Dieser trägt eine Gasmaske und blickt uns gruselig entgegen. Diese Szene spielt sich in enem düsteren Korridor ab und von der Decke baumeln Ketten und Fleischerhaken... Lässt man das erst einmal auf sich wirken, kann der Leser erahnen was ihn hier erwartet: Nämlich etwas ekelerregend grauenhaftes! Der Autor ist ganz schön kreativ, wenn es darum geht sich perverse Dinge auszudenken, die Menschen einander antun können. Es ist alles bis ins blutige Detail haargenau beschrieben, ohne auch nur ein Blatt vor dem Mund zunehmen. Auf der einen Seite möchte man das Buch in einem Rutsch durchlesen, weil der Leser neugierig gemacht wird, wie es zu diesem Ausnahmezustand gekommen ist, auf der anderen Seite schüttelt es einen nur noch und der Leser könnte das ein oder andere Mal versucht sein, das Buch weglegen zu wollen. Der Autor hat einen schönen Schreibstil. Das Buch liest sich relativ schnell, allerdings fehlt irgendwie die Story. Ich hatte am Ende das Gefühl einen sinnlosen Splatterthriller zu lesen. Es geht inhaltlich einfach nicht sehr in die Tiefe. Das hat mir persönlich leider ein wenig gefehlt. Da ich allerdings ein großer Fan des Grauens und des Horrors bin, hat das mein Lesevergnügen keineswegs geschmälert. Natürlich muss ich an dieser stelle zartbesaiteten Lesern vom Kauf des Buches abraten. Leser die sich aber durch nichts schocken lassen und den blanken Horror lieben ohne auf eine inhaltlich gut durchdachte Geschichte zu hoffen, werden an "Zerfleischt" auf keinen Fall vorbeikommen. Hier gibt es wieder Hardcore vom feinsten aus dem Hause Festa. Sollte ich mir allerdings Gedanken machen, weil ich mich an das Grauen nach einiger Zeit gewöhnt habe und den Inhalt gar nicht mehr so schlimm fand? Oder stumpft jeder Leser nach einigen Kapiteln ein wenig ab. Wer weiß...

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    Scathach

    28. May 2012 um 18:02

    Louis Shears will nach einem langen Tag endlich heim fahren aber vorher besorgt er noch ein paar saftige Steaks, die er später mit seiner Freundin essen möchte. Als er dann in Greenlawn ankommt beobachtet er eine merkwürdige wie auch verstörende Szene. Eine Limousine hält mitten auf der Straße an...zwei Männer steigen aus und gehen zu dem Zeitungsjungen, der gerade seine Arbeit macht und wollen sich offensichtlich unterhalten....der Junge lächelt....die beiden Männer lächeln...und dann kann Louis nicht glauben was er sieht. Die beiden Männer holen 2 Baseballschläger aus dem Auto und schlagen brutal auf den Jungen ein. Louis ist wie gelähmt und glaubt erst an einen schlechten Scherz oder das irgendwo ein Kameramann gleich "Cut" ruft.....aber das passiert nicht. der Junge geht schreiend und seufzend zu boden und er wird so stark verstümmelt das man ihn danach kaum wieder erkennt.....Louis fasst sich nun doch Mut und eilt dem Jungen zu Hilfe...die Männer flüchten und der Junge ist fast schon Tot, als er aber Louis an die Kehle geht und fest und fester zudrückt.......wie kann das sein, das ein fast toter Junger, solche kraft entwickelt und seinen Helfer angreift? Danach ist nichts mehr wie es scheint....die Menschen verändern sich aufs brutalste....sie verhalten sich wie wilde Tiere, Morden, Vergewaltigen und fressen ihre Mitmenschen..... Zuersteinmal...WOW....so ein spannendes und verstörendes Buch hatte ich noch nie gelesen. Die Story fängt sofort spannend und widerlich an und ich dachte nur "Yes, das rockt"....klingt das komisch? Aber naja, ich bin schon ein wenig abgehärtet und muss sagen, das ich nur sehr selten einen angewiderten Gesichtsausdruck hatte...aber dieser Oh-mein-Gott-Effekt war immer wieder da. Und man überlegt auch "Was wäre wenn sowas bei uns passiert?....wie würden wir uns Verhalten?" Man kann die Story schon einen Endzeitroman nennen, denn in diesem Buch geht die Welt den Bach hinunter und der Leser erfährt nicht so richtig warum....das ist dieser kleine Nachteil des Buches....man bekommt keine genaue Erklärung, warum die Menschen sich so verändert haben...man kann nur Mutmaßen...ich zB. denke da vieleicht an einen Virus, irgendwas Chemisches....oder auch an eine Rückentwicklung der Zivilisation (so ähnlich wird es wohl auch im Buch erläutert...die Überbevölkerung sei schuld), vieleicht durch die ganze Umweltentwicklung oder so....Man weiß es nicht ganz genau. Was ich auch noch zu meckern habe, ist, das die Story nach mehr als der Hälfte des Buches ein wenig abstumpft. Es ist immer das gleiche, Menschen verändern sich, fangen an ihre Familienmitglieder oder Nachbarn zu töten und Vergewaltigen. Ich meine...ich lese dieses Buch sehr gern aber der (wie oben schon gesagt) "OMG-Effekt" lässt dann irgendwann nach und man liest nur noch....

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    Elmar Huber

    11. May 2012 um 15:08

    _- „Wir sind die Instrumente unserer Zerstörung. Jeder von uns hat eine geladene Waffe in sich und die radikale Bevölkerungsexplosion hat den Abzug gedrückt. Möge Gott uns beistehen, Louis, aber wir werden uns selbst ausrotten! Bestien des Urwalds! Töten, schlachten, vergewaltigen, plündern! Ein unbewusster, genetischer Drang wird alles beseitigen, was wir erschaffen haben, die Zivilisation ausweiden, die Menschheit wie Vieh abschlachten, weil wir von primitiven Drängen überwältigt sind und die menschliche Erinnerung Amok läuft.“ -_ *INHALT* Es ist ein ganz normaler Tag im beschaulichen Städtchen Greenlawn als Louis Shears plötzlich Zeuge wird, wie zwei Männer ohne ersichtlichen Grund einen Zeitungsboten brutal zusammenschlagen. Auch das Opfer gebärdet sich - tödlich verletzt - noch wie wild, bevor der Junge schließlich in Louis Armen stirbt. Das Verhalten der herbeigerufenen Polizisten ist mehr als merkwürdig und Louis Vernunft rät ihm zur Flucht. Plötzlich scheint das ganze Viertel verrückt zu spielen. Die Bewohner verwandeln sich in wilde Kreaturen, berauschen sich an den umgebenden Gerüchen, markieren und verteidigen ihre Reviere, bevor sie beginnen, ihre Haustiere und Nachbarn abzuschlachten, zu vergewaltigen, zu fressen. In Greenlawn herrscht plötzlich das Gesetz des Stärkeren. Innerhalb weniger Stunden erfüllt der Geruch nach Blut, Fäkalien und gekochtem Menschenfleisch das Viertel. Louis und die junge Macy Merchant sind zwei der wenigen normal gebliebenen Menschen, die sich nun durch diese blutige Hölle bewegen müssen, ohne zu wissen wohin. Denn scheinbar kam es im ganzen Land, vielleicht sogar der ganzen Welt zu vergleichbaren Vorfällen. *MEINUNG* Vorneweg: ZERFLEISCHT ist bestimmt nicht geeignet für zartbesaitete Feingeister. Nahezu jede Seite ist in Blut, Gedärm und Fäkalien getaucht. Trotz allem Gekröse, das die Seiten füllt, schafft es Tim Curran eine sich entwickelnde Geschichte zu erzählen. Den ersten brutalen Vorfällen folgt schon bald die Gewissheit, dass hier etwas Größeres, Gnadenloses am Werk ist. Menschen und Tiere entwickeln sich nicht nur zurück zu instinktgetriebenen Jägern und Kannibalen sondern folgen auch einem kollektiven Plan. Sie ritzen sich Zeichen in die Haut und basteln sich ihre eigenen archaischen Götter, bilden Gruppen und Clans die sich schließlich in Territorialkämpfen gegenüberstehen. Tim Curran gibt sich jedoch nicht nur dem Waten in Körperflüssigkeiten hin, er offenbart auch gehöriges schriftstellerisches können und gibt von Anfang an richtig Gas. Kurze, stakkatoartige Sätze machen ZERFLEISCHT zu einem absoluten Pageturner. Dabei springt Curran immer wieder zwischen verschiedenen Szenen und Personen und nimmt auch mal die Perspektive der degenerierten Personen ein, die nicht viel mehr sind als triebgesteuerte Bestien. Er schafft sogar das Kunststück, diesen Personen mit wenigen Sätzen eine Persönlichkeit zu verleihen und sie so den Leser unangenehm nahe zu bringen. Den roten Faden bilden jedoch Louis und Macy, zu denen Curran immer wieder zurückkehrt und die man so auf ihrem Weg durch die Hölle von Greenlawn begleitet. Obwohl der anfängliche Schub den Roman bis zum Ende trägt, stellt sich im letzten Drittel – wenn man den x-ten ausgeweideten, vollgepissten, gegrillten und halb gefressenen Kadaver vor sich auf den Seiten hat – aufgrund der diversen Wiederholungen eine gewisse Übersättigung und Abstumpfung ein. Provokation und Tabubrüche schön und gut, im Sinne der Kurzweil wäre allerdings angeraten gewesen, den Roman langsamer zu entwickeln oder insgesamt zu stauchen. Das Covermotiv von Ben Baldwin weckt mit der Schweinsmaske und den Ketten natürlich Assoziationen an SAW und HOSTEL, was seine Wirkung nicht verfehlt, für ZERFLEISCHT aber fehl am Platz ist. *FAZIT* Hart, blutig, schnell und schonungslos. Tim Curran lässt keine Gelegenheit aus, zu provozieren. Für den geneigten Leser eine willkommene und gut geschriebene Splattergranate, der gegen Ende etwas die Luft ausgeht.

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    funne

    07. May 2012 um 20:14

    Greenlawn, Indiana. Mitten im heißen Spätsommer. Als Louis Shears am morgen erwacht, ist alle so wie immer. Nichts Ungewöhnliches eben. Das Grauen beginnt erst, als er zwei Männer sieht, die ohne einen Grund und mit ersichtlicher Freude einen Zeitungsjungen mit Baseballschlägern zu Matsch prügeln. Doch nicht nur das - nachdem Louis versuchte, dem Haufen aus Blut und Knochen zu helfen, passiert etwas rein Unmögliches: Der Junge, der eigentlich keinen Finger mehr krümmen dürfte und sterbend am Boden liegen sollte, klammert sich mit aller Kraft an Louis' Hals und versucht, ihn zu erwürgen. Und das ist nur der Anfang. Denn der schwarze, leere Blick, den Louis auch bei dem Zeitungsjungen gesehen hatte, scheint sich auszubreiten. Erst die Polizisten, die den Fall aufklären sollten und stattdessen den toten Jungen weiter zermetzeln, dann sein Postbote, den die Verrücktheit vor Louis' Augen ergreift. Allmählich scheint es auf die ganze Stadt zuzugreifen, bald laufen die Menschen nackt herum und jagen sich gegenseitig, vergewaltigen wie und wann sie wollen, bilden Rudel und essen ihre getöteten Feinde, benehmen sich wie Wilde - wie die Menschen, die es vor Millionen von Jahren gab: Steinzeitmenschen. Das neuerdings primitive Gehirn der Bewohner Greenlawns ist nicht zu mehr bereit als an Essen, Sex und Töten zu denken. Und Louis mittendrin. Die einzige Person, die anscheinend nicht verrückt geworden ist, ist das 16-jährige Mädchen Macy. Doch was sie ihm verschweigt: Die Verrücktheit hatte auch sie für ein paar Stunden ergriffen, in denen sie einem Mädchen ihrer Klasse den Kopf brutal auf den Tisch gestoßen und ihr mit einem Bleistift die Wange und Zunge durchstoßen hatte. Die beiden müssen fliehen - doch wohin? Denn anscheinend fällt nicht nur Greenlawn in die Steinzeit zurück. Nein, es ist die ganze, verdammte Welt. Meine Meinung: Tatsächlich steht auf dem Klappentext "Dieser Roman des Amerikaners Tim Curran ist ein Albtraum von epischem Ausmaß - ohne einen Spritzer Mitleid. ", was ich ausnahmsweise mal nicht übertrieben geschrieben finde, nur damit mehr Leute das Buch kaufen - "ohne einen Spritzer Mitleid" ist fast schon etwas untertrieben. UNTERtrieben, wohlgemerkt. Wie die ganzen Gräueltaten beschrieben werden . . . das Talent, etwas so grauenvoll und realistisch zu schreiben, muss man erstmal haben. Und dann noch, sich in die Sichtweise eines Steinzeitmenschen zu versetzen - genial. Die Sichtweisen habe ich in drei Kategorien geteilt: Einmal die Bewohner Greenlawns, die bereits "verrückt" geworden sind und an nichts anderes mehr denken als ihr Territorium auszuweiten. Zweitens die Bewohner Greenlawns, die der Leser dabei "begleitet", wie sie verrückt werden. Und dann noch Louis und Macy, die gegen das ankämpfen, das um sie herum passiert. Was ich auch noch gedacht habe: Wenn dieses Buch verfilmt würde - es wäre garantiert ab 18, falls so eine Verfilmung überhaupt möglich ist. Filme wie Saw und Mirrors habe ich jetzt noch nicht gelesen, aber dieses Buch würde garantiert an sie herankommen - es ist einfach grauenvoll. Wie oben schon gesagt: Das Talent, so realistisch und grauenvoll zu schreiben, muss man erstmal haben . . . Fazit: Thriller können für mich gar nicht grauenvoll und blutig genug sein. Und ich wette, es gibt kein Buch, das schlimmer sein kann als dieses - jetzt bin ich sozusagen schon abgehärtet xD und dafür (und für die tolle Schreibweise und die einzigartige Idee) bekommt dieses Buch alle fünf Sterne :D

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  • Rezension zu "Zerfleischt" von Tim Curran

    Zerfleischt

    dark_angel

    14. March 2012 um 09:42

    Am Freitag - den Dreizehnten - hört die Welt, wie wir sie bis dahin kannten, auf zu existieren. Mitten im Spätsommer zerfällt die Kleinstadtidylle Greenlawns Stück für Stück. Louis Shears, der sich gerade ein paar saftige Steaks gekauft hat und auf das Wochenende freut, kann seinen eigenen Augen nicht trauen, als auf offener Strasse der Zeitungsjunge zu Tode geprügelt wird. Niemand scheint etwas gesehen oder bemerkt zu haben. Die Bewohner von Greenlawn mähen weiter ihren Rasen oder waschen ihr Auto in der Einfahrt. Und als schließlich die Polizei auftaucht, zeigt sich, dass man den Männern in Uniform nicht trauen kann. Nur schnell weg von all dem Irrsinn. Doch es gibt kein Entkommen. Die Menschheit verändert sich rapide und das nicht nur in Greenlawn. Wird Louis als Nicht-Veränderter überleben können? Die Menschheit verändert sich in Tim Currans "Zerfleischt". Aber um die Spannung nicht zu zerstören, werde ich nicht auf die genaue Ursache der Veränderung eingehen oder aufklären, woher diese Bedrohung stammt. Tim Curran wird zurecht als neuer Star am Horror-Himmel gefeiert. Denn er versteht es meisterhaft, eine gute (Horror-)Geschichte zu erzählen und dabei gleichzeitig eine ernste Botschaft zu übermitteln. Es geht also nicht nur um die pure Unterhaltung und Brutalität von Mord, Vergewaltigung oder Kannibalismus. Natürlich mangelt es nicht an Gewaltszenen, denn sonst wäre es kein Horror-Thriller. Erfreulicherweise besitzen die Charaktere sogar Glaubwürdigkeit und Tiefe. Sie sind nicht nur Marionetten, die vielleicht auf der nächsten Seite gleich um die Ecke gebracht werden - obwohl man das nicht so genau vorhersehen kann. Es sind normale Menschen, mit denen man bisher Tür an Tür gewohnt hat. Der freundliche Nachbar von nebenan, der sich plötzlich als Monster entpuppt. Und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Akkurat, raffiniert und ausführlich schildert Tim Curran den Untergang der Menschheit und lässt den Leser dabei kaum zu Atem kommen. An dieser Stelle möchte ich noch ausdrücklich darauf hinweisen: Es ist keine leichte Kost. Die Gewaltszenen werden von Tim Curran sehr detailliert beschrieben und sind daher nichts für Zartbesaitete. Wer beispielsweise "Beutezeit" von Jack Ketchum bereits heftig fand, sollte von "Zerfleischt" lieber die Finger lassen. Denn hier wird noch mal ein Zahn zugelegt. Wer sich vorher eine Kostprobe von Tim Curran holen möchte, dem schlage ich die Kurzgeschichtensammlung "Kannibalen. Menschenfleisch - sittlich und moralisch tabu" (ISBN 9783865521262) vor. Dort findet sich nämlich die Kurzgeschichte "Maden" des Autors. Bei der Bewertung schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen. "Zerfleischt" ist eine tolle Unterhaltung voller Spannung, Bösartigkeit und Gewalt sowie einer Botschaft, die den Leser sogar zum Nachdenken bringt und auch lange danach nicht loslässt. Einziger Kritikpunkt, der mich dann doch zu 4 Sternen verleitet, ist die Tatsache, dass ich schon fast "übersättigt" war von den zahlreichen Beschreibungen von Gewalt und Brutalität. Ein paar Szenen weniger bzw. dass der Autor eher zum Punkt kommt, hätte ich für eine volle 5-Sterne-Bewertung vorgezogen. Nichtsdestotrotz, lasst euch von der Lektüre nicht abhalten. Es lohnt sich wirklich, dem Autor die Treue zu halten und nach weiteren Werken von ihm Ausschau zu halten.

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