Sturmfeuer

von Tim Erzberg 
4,0 Sterne bei32 Bewertungen
Sturmfeuer
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

N

Das Buch hat mir nicht nur spannende Lesestunden bereitet, sondern auch Helgoland und seine schreckliche Vergangenheit näher gebracht

booklovings avatar

Unterhaltsamer Krimi mit interessanter Hintergrundstory, aber recht vorhersehbarer Auflösung & ziemlich inkompetentem Ermittlerteam!

Alle 32 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sturmfeuer"

Bei der diesjährigen Regatta vor Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot. Kurz darauf ereignet sich an den Klippen ein unerklärlicher Todesfall. Polizistin Anna Krüger ist sich sicher: So viele Unglücke in so kurzer Zeit können kein Zufall sein. Entgegen den Erkenntnissen des LKA und den Ansichten ihres Vorgesetzten Paul ermittelt Anna weiter. Dabei stößt sie auf ein tragisches Geheimnis, das weit zurückreicht – bis zu den höllischen Bombennächten von 1945, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren.

„Auch der zweite Erzberg-Krimi hat Leinwandqualitäten, ist aber zunächst mal absolut lesenswert.“
Südwest Presse

„Eine spannende Lektüre für den Sommerurlaub.“ Zwei nach Eins (Radio Bremen)

„Tim Erzberg hat ein düsteres, beklemmendes Kammerspiel geschaffen“
Brigitte (über Hell-Go-Land)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671477
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:05.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne9
  • 4 Sterne14
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Ninchen2s avatar
    Ninchen2vor 11 Tagen
    Gute Fortsetzung mit ein paar Schwächen

    EINE EINSAME INSEL, EINE JUNGE POLIZISTIN, EINE TÖDLICHE FALLE

    Bei der diesjährigen Regatta vor Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot. Kurz darauf ereignet sich an den Klippen ein unerklärlicher Todesfall. 
    Polizistin Anna Krüger ist sich sicher: So viele Unglücke in so kurzer Zeit können kein Zufall sein. Entgegen den Ereignissen des LKA und den Ansichten ihres Vorgesetzten Paul ermittelt Anna weiter. Dabei stößt sie auf ein tragisches Geheimnis, das weit zurückreicht - bis zu den höllischen Bombenächten von 1945, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren. 

    Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 2 rund um die Polizistin Anna Krüger. Bereits in dem Vorgänger "Hell-Go-Land" von Tim Erzberg konnte ich Bekanntschaft  mit der doch recht eigensinnigen und eigenwilligen Hauptfigur machen. 
    Das Buch hat mir damals schon ziemlich gut gefallen, deswegen war für mich klar, dass ich auch den weiteren Fall lesen möchte. Obwohl schon einige Zeit vergangen ist, war ich recht schnell wieder in der Story gefesselt. Der Autor hat auch in diesem Werk einen tollen Schreibstil an den Tag gelegt. Durch den Vorgänger war wie gesagt auch bereits eine Verbindung zu der Protagonistin geknüpft.

    Das Cover gefällt mir nicht so gut wie beim ersten Band, tut aber dem
    Inhalt keinerlei Abbruch, zumal es sich beim Covergeschmack ja auch immer nur um eine persönliche Meinung handelt.

    Die junge Polizistin Anna Krüger ermittelt erneut auf Hellgoland. Ein
    kleiner Junge, namens Nils, verschwindet bei der Segelregatta spurlos aus seinem Boot. Lediglich das Boot selber und die Rettungsweste des Jungen
    tauchen wieder auf. Allen Mühen und Suchtrupps zum Trotz bleibt der kleine Junge verschwunden und kurze Zeit später, ereigenet sich bereits das nächste Drama. Der Vater von Nils wird tot aufgefunden. Anna glaubt natürlich nicht an Zufälle, will quasi mit dem Kopf durch die Wand, und
    ermittelt wie gewohnt auf eigene Faust ohne ihre neue Kollegin Saskia und ihren Vorgesetzten Paul.

    Immer wieder tauchen Kapitel auf, die Rückblicke in die Vergangenheit
    (genauer gesagt in den April 1945) beschreiben, als eine Gruppe
    Widerstandskämpfer sich ergeben wollte um die Inselbewohner zu retten.

    Als Leser fragt man sich natürlich, was die beiden einzelnen
    Handlungsstränge miteinander zu tun haben??

    Polizistin Anna Krüger leidet nach wie vor unter starken Migräneanfällen, die sie selber als  „Stalin“ bezeichnet. Sie lebt oft nur von Tabletten und handelt
    nicht unbedingt klar durchdacht. Dadurch bringt sie sich natürlich selber in Gefahr. Ihre Alleingänge kosten sie erneut fast das Leben und am Ende zieht ein Unwetter mit einem schlimmen Sturm auf der Insel auf ….

    Ich fand den zweiten Teil rund um die Polizistin Anna Krüger durchaus
    lesenswert, jedoch  für mich persönlich etwas schwächer als den ersten Teil. Man darf natürlich nicht außer Acht lassen, dass es sich bei
    „Sturmfeuer“ laut Cover offiziell um einen „Kriminalroman“ handelt, während
    der Vorgänger „Hell-go-land“ noch mit „Thriller“ betitelt war.
    Der Autor wartet in diesem Buch mit der ein oder anderen starken neuen Figur auf und auch vom Schreibstil her hat es mir durchaus gut gefallen. Die Geschichte ließ sich flüssig und gut lesen. 
    Einzig die ziemlich unüberlegten Handlungen der Hauptprotagonistin waren mir irgendwann ein wenig zu „nervig“.

    Alles in allem handelt es sich aber immer noch um eine wirklich starke
    Forsetzung, die als Krimi absolut lesenswert ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 4 Monaten
    Stimmungsvoller Helgoland-Krimi

    Sturmfeuer ist ein Helgoland-Krimi von Tim Erzberg und der zweite Fall für Anna Krüger, 2018 erschienen bei Harper Collins.

    Bei einer Segelregatta vor Helgoland verschwindet einer der Teilnehmer, der 10jährige Nils, spurlos, lediglich sein Boot und seine Rettungsweste werden gefunden. Als kurz darauf sein Vater von den Klippen stürzt, geht die Polizei von einem tragischen Unfall oder Freitod aus. Polizistin Anna Krüger hat da ihre Zweifel. Entgegen den Erkenntnissen des LKA und den Ansichten ihres Vorgesetzten Paul ermittelt Anna weiter. Dabei stößt sie auf ein tragisches Geheimnis, das weit zurückreicht - bis zu den höllischen Bombennächten von 1945, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren.

    Tim Erzberg hat einen düsteren und stimmungsvollen Helgoland-Krimi geschrieben, der dramatisch beginnt, aber im weiteren Verlauf an Spannung verliert, lediglich die  Rückblenden halten die Neugierde des Lesers bis zum Schluss aufrecht.
    Anna ist eine interessante Ermittlerin, die durch ihre verbissene Art und ihren Hang zu unüberlegten Alleingängen jedoch kaum Sympathiepunkte sammelt. Zudem nimmt ihre körperliche Befindlichkeit zu viel Raum ein, auch bei ihren Kollegen steht das Zwischenmenschliche zu sehr im Vordergrund, wodurch die Ermittlungen zuweilen wenig professionell erscheinen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, aber lediglich Annas Freundin Nele wirkt authentisch und sympathisch.
    Der Kriminalfall ist gut durchdacht und wird spannend aufgelöst, die historischen Begebenheiten sind gelungen in die Handlung eingebunden, dennoch vermag die Geschichte nicht durchgehend zu fesseln.
    Alles in allem ein solider Krimi mit düsterer Grundstimmung , der sich zuweilen in den Migräneattacken der Protagonistin verliert, aber trotz kleinerer Längen spannende Unterhaltung bietet.

    Kommentieren0
    75
    Teilen
    Athenes avatar
    Athenevor 5 Monaten
    Schwächer als der Vorgänger

    INHALT:
    Nach Hell-go-land wird es für die Polizistin Anna Krüger wieder mörderisch. Bei einer Kindersegelregatta verschwindet ein Kind. Kurz darauf stirbt an den Klippen Helgolands ein Mann. Anna Krüger vermutet in beiden Fällen ein Verbrechen und findet ein dunkles Geheimnis, das seinen Ursprung in den Kriegswirren 1945 auf der Insel fand.

    FAZIT:
    Nach dem Vorgängerroman Hell-go-land (https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/07/tim-erzberg-hell-go-land-von-sonja.html) war ich gespannt auf die Fortsetzung. Um Annas Motive und auch ihr eigenes Defizit, eine wiederkehrende Migräne, nachvollziehen zu können, sollte jedoch der erste Band gelesen werden.

    Der Erzählstil ist einfach und locker. Doch trotz der interessanten Vorfälle plätscherte die Handlung lediglich dahin und konnte mich diesmal nicht so recht begeistern. Hier und da bekam der Leser Einschübe zu den Ereignissen 1945 zu lesen. Doch außer ein paar Vermutungen aufgrund der Nachnamen der Personen, ergab sich lange kein Zusammenhang, so dass dadurch keine Spannung aufgebaut wurde.

    Annas Migräne, ausgelöst durch ein Trauma, behindert ihre Arbeit als Polizistin sehr. Ich wage an dieser Stelle zu bezweifeln, dass sie überhaupt diensttauglich wäre. 

    Die Irrungen und Wirrungen aus Vergangenheit und Gegenwart wirkten in Bezug auf die kleine Dienststelle auf Helgoland sehr konstruiert. Denn es ist doch unwahrscheinlich, dass die Insulaner sich einerseits sehr gut kennen, aber diese Entwicklung völlig an ihnen vorbei gegangen ist. 

    Die Geschichte in Verbindung mit Annas Zustand und der Anzahl von drei Polizisten auf der Insel wirkt damit noch unglaubwürdiger.

    Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Allerdings fand ich die Beschreibungen der Insel angenehm, da sie mich an meinen Ausflug dorthin erinnert haben. (Auf dem Bild ist ein Stein von Helgolandsklippen zu sehen.)

    Ich vergebe 2 von 5 Punkten.

    https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/04/rezension-tim-erzberg-sturmfeuer-von.html

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 5 Monaten
    Die Schrecken der Vergangenheit

    Bei einer Regatta vor Helgoland verschwindet ein zehnjähriger Junge spurlos. Etwas später ist auch sein Vater tot, abgestürzt von den Klippen. War es wirklich ein Unfall? Das LKA zeigt wenig Interesse, aber Polizistin Anna Krüger ist überzeugt, dass es sich nicht um einen Zufall handeln kann. Sie ermittelt weiter, auch wenn ihr Vorgesetzte Paul Freitag nicht erbaut davon ist.

    Dies ist der zweite Band um diese Inselermittler auf Helgoland. Der Fall ist in sich abgeschlossen.

    Die Atmosphäre in diesem Krimi ist ziemlich düster, genauso düster wie auch das Cover. Zwischendurch erfahren wir auch immer wieder, was im April 1945 auf Helgoland passierte.

    Von Anfang an hat mich diese Geschichte gepackt. Die Polizisten Paul und Anna sind mit sympathisch, ihre Kollegin Saskia weniger, denn sie stichelt gegen Anna und nimmt es auch mit ihrem Liebesleben nicht so genau. Paul lebt von seiner Familie getrennt, man spürt ständig seine Sehnsucht nach der Tochter. Er ist nicht immer einer Meinung mit Anna, unterstützt sie aber dennoch immer wieder. Anna hat schon einiges mitgemacht, auch der letzte Fall hat ihr schwer zugesetzt, aber am meisten Probleme bereitet ihr Stalin, wie sie ihre Migräneattacken nennt. Die sind heftig und beeinflussen ihr Tun, aber mir wurde es manchmal etwas zu viel damit. Anna verbeißt sich gerne und unternimmt auch gerne Alleingänge, mit denen sie sich in Gefahr bringt.

    Auch wenn man schnell ahnt, dass die Kriegserlebnisse etwas mit der Geschichte heute zu tun haben, ist es nicht so einfach dahinterzukommen, warum ein kleiner Junge von seinem Boot verschwindet und sein Vater in den Klippen endet. Doch der Fall löst sich schlüssig und dramatisch auf.

    Mir hat dieser spannende Krimi mit düsterer Inselatmosphäre gut gefallen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 6 Monaten
    Das unvergessene Geheimnis auf Helgoland

    Während einer Jugendregatta vor Helgoland verschwindet plötzlich einer der jugendlichen Teilnehmer während eines Wendemanövers aus seinem Boot. Es wird eine dramatische Suchaktion organisiert, welche allerdings zunächst ohne Ergebnis bleibt, der junge Nils Michelsen bleibt verschwunden. Kurze Zeit später wird sein Vater tot am Fuße der Klippen aufgefunden. Ein weiterer trauriger Unfall, oder hat die persönliche Situation den Vater des Jungen in den Freitod getrieben? Für die Polizistin Anna Krüger sind dies zu viele Zufälle und sie beginnt intensiver nach den Hintergründen der Tode zu recherchieren. Sie stößt dabei auf ein Geheimnis, welches sie selbst in große Gefahr bringen kann.

    Tim Erzberg hat mit "Sturmfeuer" den zweiten Band um die engagierte und sympathische Ermittlerin Anna Krüger geschrieben. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Die Hauptprotagonistin Anna Krüger wird interessant charakterisiert. Sie hat mit ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen und leidet in Folge ihrer traumatischen Ereignisse an schweren Migräne-anfällen. Dieser Teil der Geschichte verleiht dem Buch aus meiner Sicht einen besonderen Reiz. Die Spannung wird ansonsten durch das Verschwinden des jungen Seglers direkt zu Beginn des Kriminalromans klassisch aufgebaut und durch anfangs schwer zu durchschauende historische Rückblicke auf hohem Niveau gehalten. Das fulminante Finale sorgt für eine nachvollziehbare und spannende Auflösung und lässt auf weitere Fälle für das dortige Ermittler-Team hoffen. Sehr gut gefallen hat mir der lokale Bezug zur Insel Helgoland, wohldosiert erhält das Buch so einen charmanten Lokalkolorit.

    Insgesamt ist "Sturmfeuer" für mich ein sehr gelungener Regionalkrimi, der mich fesseln konnte und für ein paar spannende Stunden gesorgt hat. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!


    Kommentieren0
    41
    Teilen
    Schmusekatze69s avatar
    Schmusekatze69vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: tolles spannendes Buch
    Die Vergangenheit vergisst nie.......

    Ein 10-jähriger Junge verschwindet, bei einer Regatta, spurlos. Die Suche geht sofort los und wird so einiges an Tage fördern.

    Nach einem weiteren Todesfall wird die Ermittlerin Anna Krüger misstrauisch und vermutet weit mehr dahinter, als es den Anschein hat. Niemand glaubt ihr und somit gibt sie sich mehr oder weniger alleine auf die Spurensuche.

    Fazit:

    Das Buch wird in 2 handlungssträngen erzählt. Einmal die Ereignisse jetzt und die dramatischen Ereignisse im 2. Weltkrieg.

    Man bekommt dadurch eine Vermutung und bleibt ständig im Bilde.

    Tim Erzberg schreibt sehr spannend und bildlich. Die Geschichte baut sich spannend auf und dies bleibt absolut bis zum Schluss erhalten. Somit ein Buch, was man kaum aus der Hand legen kann.

    Die Protagonisten sind liebenswert und vollkommen aus dem Leben gegriffen, mit allen Problemen und Eigenarten.
    Wer Helgoland kennt, hat beim Lesen, das Gefühl mitten auf der Insel zu sein.

    Ein tolles spannendes Buch, was seine Sterne mehr als verdient hat.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    E
    ejtnajvor 6 Monaten
    Mord auf Helgoland

    Bei der Regatta rund um Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot.

    Noch während die Suche nach dem Jungen im vollen Gange ist ereignet sich an den Klippen ein weiterer Todesfall.

    Anna Krüger ist sich von Anfang an Sicher, dass so viele Unglücke in kürzester Zeit kein Zufall sein kann.

    Obwohl das LKA und auch ihr Chef anderer Ansicht sind beginnt sie die Vorfälle zu Hinterfragen und stößt dabei auf eine Geschichte die mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat.


    Da mir schon das erste Buch von Tim Erzberg sehr gut gefallen hat, hatte mich die Neugier auf Sturmfeuer schon etwas länger ergriffen und ich war gespannt ob mich dieser Krimi auch wieder von Anfang an fesseln würde.

    Wie auch schon das erste Buch des Autoren spielt dieser Krimi auch wieder auf Helgoland und man trifft auch viele Figuren die man schon vom ersten Buch her kennt.

    Auch hier gibt es wieder einen Bezug zu den Geschehnissen im 2. Weltkrieg auf Helgoland und ja so stellt man es sich irgendwie gar nicht vor wie das Leben auf der Hochseeinsel ausgesehen hat.

    Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen und ich bin auch recht leicht in die Geschichte eingetaucht gewesen und konnte es auch fast nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Handlung war auf verschiedene Erzählstränge aufgebaut, wobei man dem Handlungsverlauf sehr gut folgen konnte und am Ende eines jeden Kapitels gab es dann noch einen „Einblick“ auf die Handlung von 1945 sprich den letzten Tagen von Helgoland.

    Der Spannungsbogen war bis zum Schluss erhalten und man konnte sich so als Leser so seine Gedanken machen wie wohl alles zusammenhängt und ob es wohl ein einzelner Täter ist oder doch mehrere.

    Ich persönlich fand alle Figuren sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens auch sehr gut vorstellen.

    Auch die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.

    Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich auch fünf von fünf Sternen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Leseratte_2310s avatar
    Leseratte_2310vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Fall auf Helgoland und das bis zur letzten Seite.
    Ein schöner deutscher Helgoland-krimi


    Dies ist ein schön geschriebener und gut ausgearbeiteter Helgoland-krimi.
    Die Polizisten und auch die Bewohner sind sehr sympatisch, teilweise auch einwenig eigen, das ist aber genau der Charm einer kleinen Insel. Wenn man in diese dann eintaucht,möchte man gerne mehr von den Leuten und vom Land  erfahren.
    Das Buch hat einfache und verständliche Sätzen, was den Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigt, im gegenteilt, man möchte unbedingt weiter lesen. Schön ist auch die nebenstory die sich im April 1945 abspielt.
    Alles im allen ist es gut gelungener krimi, mit ein paar Schwächen, die man verschmerzen kann, da es sich flüssig liest.


    Im diesen Jahr, ist dieses Buch bisher mein Highlight gewesen.
    Was die Sparte Thriller/krimi betrifft.


    Bei Fantasy  eindeutig "geboren des lichts".😉

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    dartmauss avatar
    dartmausvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung. Bitte mehr davon.
    Was geschah mit Nils

    Das Cover des Buches ist so richtig schön düster. Es hat so was bedrohliches und auch gleichzeitig wieder etwas von, die Ruhe vor dem Sturm.


    Inhalt: Während einer Segelregatte verschwindet der 10 jährige Nils Michelsen spurlos. Anna Krüger und ihre Kollegen unterstützen die Suche. Als dann aber auch noch der Vater des Jungen von den Klippen stürzt, wird die ganze Situation brisant. Denn auch der Zwillingsbruder von Nils ist auf einmal verschwunden.


    Meine Meinung: Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und interessant. Besonders gefallen haben mir die kurzen Absätze, die aus der Vergangenheit erzählen. Das lockert das ganze auf und man bekommt deutlich mehr Hintergrundwissen und kann einiges besser nachvollziehen. Auch erkennt man da wie die ganze Geschichte ihren Anfang nahm. Anna und Paul gefallen mir als Ermittler wirklich gut, auch wenn mich Annas Migräne manchmal etwas genervt hat. Auch ihre Alleingänge haben mir manchmal nicht gefallen, aber so muß halt eine etwas andere Ermittlerin sein.

    Mit Saskia hingegen kann ich nicht so richtig warm werden. Sie hat so was intrigantes an sich und zielt meist auf Anna ab. Aber mal sehen wie sich das noch entwickelt.

    Auch die Beschreibung der einzelnen Handlungsorte hat mir wirklich gut gefallen. Sehr realistisch und bildlich. In vielen Situationen hat man während des Lesens das Gefühl man würde sich mitten auf Helgoland befinden.


    Mein Fazit: Absolut gelungene Fortsetzung von „HELL-GO-LAND“. Bitte mehr davon.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    OliverBaiers avatar
    OliverBaiervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Helgolandkrimi mit vielen Spannungsmomenten und Überraschungen, konnte trotzdem in der Gesamtheit nicht völlig überzeugen
    Wechselbad der Gefühle

    Tim Erzberg schreibt sein 2. Buch über Anna Krüger, eine Polizistin, die auf Helgoland ermittelt und normalerweise ( außer in dem von mir nicht gelesenen Band 1) nicht  viel zu tun hat. Man steigt in die Geschichte ein, indem es auf einer Segelregatta für Kinder zu einem Zwischenfall kommt. Dies bleibt nicht der einzige Moment in dem Menschen in Lebensgefahr geraten, zu Lande und auch zu Wasser. Die Story beginnt mit einem schönen Setting auf Helgoland und verliert meiner Meinung nach etwas an Fahrt, die umso mehr zum Ende hin beschleunigt wird. Anna Krüger ist eine sympathische, wenn auch nicht problemfreie Polizistin, die voller Wagemut ihren Job nachgeht und sich in große Gefahr begibt. Ein zweiter Handlungsstrand reist zurück in die traurige Vergangenheit Helgolands, in der es bei einem großen Bombenangriff von 1945 zu einem höllischen Untergang der Insel und ihrer Bewohner durch die Angreifer gekommen ist. Die Story hat mich immer wieder mitgenommen, ist teilweise etwas bemüht und konnte die anfänglichen 5 Sterne des Anfangs leider nicht durchhalten. Es war ok, mehr leider für mich auch nicht.

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    HarperCollinsGermanys avatar

    "Tim Erzberg hat ein düsteres, beklemmendes Kammerspiel geschaffen"

    Brigitte (über Hell-Go-Land)


    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Kriminalromans


    "Sturmfeuer" von Tim Erzberg


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 18.02.2018 für eines von 30 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Bei der diesjährigen Regatta vor Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot. Kurz darauf ereignet sich an den Klippen ein unerklärlicher Todesfall. Polizistin Anna Krüger ist sich sicher: So viele Unglücke in so kurzer Zeit können kein Zufall sein. Entgegen den Erkenntnissen des LKA und den Ansichten ihres Vorgesetzten Paul ermittelt Anna weiter. Dabei stößt sie auf ein tragisches Geheimnis, das weit zurückreicht - bis zu den höllischen Bombennächten von 1945, in denen die Inselbewohner ihre Heimat verloren.


    Du möchtest "Sturmfeuer" von Tim Erzberg  lesen?


    Dann bewirb dich jetzt bis zum 18.02.2018 um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks