Tim Jones

Alle Bücher von Tim Jones

Cover des Buches Star Trek (ISBN: 9781600106408)

Star Trek

 (0)
Erschienen am 15.02.2010
Cover des Buches Star Trek: Movie Adaptation (ISBN: 9781600107658)

Star Trek: Movie Adaptation

 (0)
Erschienen am 19.10.2010

Neue Rezensionen zu Tim Jones

Cover des Buches Star Trek: Countdown (ISBN: 9783941248069)U

Rezension zu "Star Trek: Countdown" von Mike Johnson

Rezension zu "Star Trek: Countdown" von Mike Johnson
Ulfsonvor 13 Jahren

Man muss auch mal schlechte Bewertungen verteilen können, und in diesem Falle bin ich froh, mir 15 Euro gesparrt zu haben. Zunächst mal so viel: Ich bin kein wirklicher Comic-Fan, dafür aber ein umso größerer Star Trek Fan. Aber im Falle von Star Trek halte ich den Comic auch für das falscheste Medium, was man nehmen kann. Sie haben eben nicht die Bildgewalt, die Fernsehen und Kino haben und auch nicht die genauen Beschreibungen, die in den Büchern zu finden sind. Daran lag es wahrscheinlich auch, dass die Zeichnungen sehr starr und unbewegt wirkten, als ob man immer nur Puppen in den verschiedensten Szenerien gezeichnet hätte. Die wenigen Action-Szenen haben dies nicht verbessert und auch die technischen Details (Schiffe und Einrichtung) kamen in den Zeichnungen etwas zu kurz.

Zur Story (allgemein):
Der Comic ist eine Art Einführung zum Film, den ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen habe, und versorgt die Star Trek Fans mit den Informationen, von denen man die Nicht-Trekkis im Film verschonen möchte. So fand ich es gut, Einzelheiten über die Schiffe zu bekommen, die schon im Trailer zu sehen waren und auch die Hintergründe zu Nero und Spock waren sehr interessant. Doch wirkte die Gesamtstory alles in allem doch nur etwas zweckmäßig. Man hat zu viele alte, bekannte Gesichter in z.T. ungewohnten Positionen eingebaut, nur um sie dabei zu haben und um damit irgendwen glücklich zu machen. Mich aber nicht.

Auch war der Handlungsverlauf an sich teilweise eher unlogisch und überzogen düster, was nicht zu Star Trek im bisherigem Sinne passt. Dazu jetzt mehr.

Zur Story im speziellem (ACHTUNG: Spoiler - nicht weiterlesen, wenn du dir die Spannung bewahren möchtest)

Ich reite nicht gerne auf technischen Einzelheiten bzw. der Science in der Science Fiction herum, doch ist ein Stern, der zur Nova wird rein physikalisch eigentlich kein Risiko für mehr als ein Sonnensystem - geschweige denn ein ganzes Universum. Und selbst wenn er zur Nova wird, erreicht sie nicht binnen Wochen ein weit entlegenes Sonnensystem bzw. kann von einem anderen noch weiter entfernten Sonnensystem mit einem optischen Teleskop gesehen werden. Auf solche Einzelheiten, wie dass Licht nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, haben die Star Trek Autoren sonst eigentlich immer geachtet. Hier jedoch nicht. Es gibt noch andere technische Aufreger für mich, doch genug dazu.

Die Verhaltensweisen vieler Charaktere war nämlich noch seltsamer. Fangen wir mit den Vulkaniern an, die lieber Technologie für sich behalten, als Milliarden von Lebewesen zu retten. Zum romulanischen Imperium gehören schließlich nicht nur romulanische Welten. und wenn etwas so massiv in einem weit abgelegenen Teil des Imperiums explodiert, breitet sich die Schockwelle eben nicht nur zu den bösen Feinden aus, sondern auch zu vielen unschuldigen Welten, die hier mal einfach übersehen werden. Was ist aus dem viel zitierten Grundsatz "Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl von wenigen, oder eines einzelnen." geworden?

Aber das ist eigentlich auch egal, da man ja auch ohne Zustimmung des Rats das machen konnte, was man vor hatte - zwei mal - bei zwei verschiedenen Räten. Und trotzdem kam alles zu spät. Wenn selbst Nero nach senem sofortigem Aufbruch vom Vulkan zu spät bei Romulus ankam, wie hätte da das Gespann um Spock die Katastrophe rechtzeitig verhindern können, obwohl noch ein Schiff modifiziert und "Rote Materie" hegestellt werden musste. Selbst ein naiver Charakter, wie Nero hätte erkennen müssen, dass nichts zu machen war. Aber statt dessen wird ein Schalter umgelegt und aus dem guten, tolleranten Captain wird ein wahnsinniger Massenmörder. Es fehlte jede Form des inneren Kampfes. Keine Zerissenheit. Einfach nur noch alles töten, was einem begegnet.

Naja ich habe mir nun, denke ich genug Frust von der Seele geschrieben und bin mir absolut sicher, dass der Film 1000 mal besser wird, als der Comic. Auch wenn ich meine Zweifel habe, wie Jungspund Kirk mit seiner alten Enterprise gegen ein Super Raumschiff aus dem 24. Jahrhundert bestehen möchte, welches bereits eine komplette klingonische Flotte unter General Worfs Kommando ohne Probleme vernichten konnte.

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks