Jack Nelson ist den ersten Tag in Porterville. Doch jeder, den er in diesem Ort trifft, behauptet, Jack sei schon seit Monaten dort. Das geht von der Bedienung in dem Motel, in dem er angeblich schon seit Monaten regelmäßig isst bis zu Menschen, die ihm glaubhaft versichern mit ihm befreundet zu sein.
Jack selbst ist die Sache suspekt. Zuerst glaubt er an eine Verwechslung, einen Doppelgänger vielleicht. Doch mehr und mehr scheint es Hinweise dafür zu geben, dass Monate aus seinem Gedächtnis gelöscht wurden.
Nur, wer hat das veranlasst und warum wurde ihm das angetan? Welchen Grund hat es dafür gegeben? Wusste er etwas, was er nicht wissen sollte? Wer steckt dahinter? Welche Geheimnisse verbirgt der Ort Porterville?
Erst als eine Freundin von ihm verschwindet, wird Jack die Brisanz der Lage bewusst. Niemanden kann und sollte er mehr trauen.
Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle. Immer wieder denkt man, man durchschaut die Hintergründe der Geschichte. Jedoch landet man wie die Hauptfigur Jack Nelson wieder an einem Punkt, der zu einem völlig neuen Gesamtbild führt.
Es ist unbeschreiblich wie sehr dieses Nichtwissen unter die Haut geht. Ich habe das Buch gekauft, mit der ersten Seite begonnen und erst mit der letzten Seite wieder weggelegt. Zur Seite legen oder etwas anderes zwischendrin machen, ist nicht drin- so sehr packt einen die Story.
Des Rätsels Lösung fällt zum Schluß ganz anders aus, als vermutet, was mir ebenfalls gefallen hat. Schließlich ging das Buch im Gesamten immer wieder ungewöhnliche Wege in der Geschichte und führte einen auf seltsame Gedanken, warum sollte da das Ende 0815 sein.
ich hab es genossen. Zwar unter Dauerspannung und manchmal mit Gänsehaut immer in der Geschichte zu stecken war phämomenal.
Ein absolut empfehlenswertes Buch mit dem Gänsehaut und Kribbelfaktor, den es nicht mehr oft gibt.
Hinweise von meiner Seite: Anrufbeantworter einschalten, Handy ausstellen ebenso wie die Türklingel.
Bei diesem Buch möchte man nicht gestört werden.
nicht ist, wie es scheint

