Tim Lebbon

 3,9 Sterne bei 109 Bewertungen

Lebenslauf

Dem New-York-Times-Bestsellerautor Tim Lebbon wurde viermal der British Fantasy Award und einmal der Bram Stoker Award verliehen. Außerdem war er bereits mehrmals Finalist des World Fantasy Awards.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tim Lebbon

Cover des Buches Alien - In den Schatten (ISBN: 9783453315617)

Alien - In den Schatten

(19)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Eden (ISBN: 9783966583138)

Eden

(17)
Erschienen am 12.10.2020
Cover des Buches The Silence (ISBN: 9783946330080)

The Silence

(13)
Erschienen am 16.05.2019
Cover des Buches 30 Days of Night (ISBN: 9783833216411)

30 Days of Night

(6)
Erschienen am 13.09.2007
Cover des Buches PREDATOR: ARMADA (ISBN: 9783958353138)

PREDATOR: ARMADA

(4)
Erschienen am 28.02.2018
Cover des Buches Die geheimen Reisen des Jack London (ISBN: 9783833900440)

Die geheimen Reisen des Jack London

(3)
Erschienen am 14.10.2011
Cover des Buches Die Reichweite von Kindern (ISBN: 9783946330288)

Die Reichweite von Kindern

(3)
Erschienen am 22.12.2022

Neue Rezensionen zu Tim Lebbon

Cover des Buches The Silence (ISBN: 9783946330080)
Je_Sis avatar

Rezension zu "The Silence" von Tim Lebbon

Je_Si
Atmosphärisch

"The Silence" 

von Tim Lebbon

4,5 von 5 ⭐️ 

Ich mochte den Film schon echt gern… aber das Buch? Das legt nochmal ordentlich nach.


Diese ganze Idee mit den Kreaturen, die nur auf Geräusche reagieren. Sorgt einfach dauerhaft für Anspannung. 

Du liest und merkst richtig, wie du selbst leiser wirst. Komplett absurd 😅 hab mich öfter dabei erwischt wie ich fast schon die Luft angehalten habe um keine Geräusche zu machen.


Die Story geht hier deutlich tiefer wie der Film. 

Die Figuren wirken greifbarer. Vor allem Ally, ihre Perspektive bringt nochmal eine ganz andere Intensität in die Geschichte.

Weil Stille für sie nicht neu ist...sondern plötzlich überlebenswichtig für alle wird. 

Und dann kommt noch ein Aspekt dazu, den ich mega spannend fand und leider etwas zu wenig vor kam, für mein Empfinden. Und zwar die religiöse Sekte, auf die die Familie immer wieder trifft. Die bringt nochmal eine ganz eigene, unangenehme Dynamik rein. 

Nicht nur die Kreaturen sind eine Gefahr…sondern auch dass was Menschen in so einer Ausnahmesituation aus sich machen.


Dazu diese düstere, fast schon beklemmende Atmosphäre. 

Kein großes Spektakel, sondern eher dieses schleichende Gefühl von "es wird immer schlimmer" Und genau das funktioniert richtig gut.


Für mich eine richtig starke Dystopie mit Sogwirkung. Spannend, unangenehm und stellenweise echt nervenaufreibend.


Wenn dir der Film gefallen hat: Lies das Buch. Da steckt noch viel mehr drin.


Eine absolute Leseempfehlung für alle Dystopie Fans da draußen.

Cover des Buches Alien - In den Schatten (ISBN: 9783453315617)
einz1975s avatar

Rezension zu "Alien - In den Schatten" von Tim Lebbon

einz1975
Tim Lebbon – Alien: In den Schatten

Irgendwo in den Tiefen des Alls treibt ein scheinbar verlassenes Rettungsschiff durch die Dunkelheit. An Bord: eine einzige Person im Kälteschlaf. Es ist Ellen Ripley, die letzte Überlebende der Nostromo. Jahrzehnte sind vergangen, seit sie das letzte Mal erwachte. Ihre Geschichte ist längst zur Legende geworden. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Ihr Shuttle wird automatisch von einem gigantischen Frachter, der Marion, aufgespürt und angedockt. Ein vermeintlicher Zufall, doch wie wir wissen: In der Welt von Alien geschieht nichts ohne Grund. Die Marion hat vor wenigen Wochen ein Notsignal gesendet. Ein katastrophaler Unfall hat das Schiff aus dem Orbit eines abgelegenen Bergbauplaneten geschleudert, nun droht es, unkontrolliert in dessen Atmosphäre zu stürzen. Der Chefingenieur Chris Hooper kämpft verzweifelt darum, die Systeme am Laufen zu halten. Als Ripley aus dem Hyperschlaf erwacht, schöpfen er und die restliche Crew neue Hoffnung, schließlich ist sie die Einzige, die jemals einem solchen Horror entkommen ist.

Was genau auf dem Planeten geschehen ist, lässt sich schnell erahnen: In einer tiefgelegenen Mine wurde etwas erweckt – uralt, fremdartig, tödlich. Die Prämisse mag altbekannt sein, doch Tim Lebbon gelingt es, der Geschichte neue Facetten abzugewinnen. Durch Rückblenden und Ripleys Erinnerungen werden die Ereignisse der Nostromo noch einmal lebendig. Ihre Angst, ihre Erfahrungen, ihr instinktives Wissen darüber, mit welcher Art von Feind sie es zu tun haben, verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Die übrige Crew bleibt dabei eher blass. Zwar werden einige Charakterzüge skizziert, echte Bindung entsteht jedoch nur zu Chris Hooper, der neben Ripley als zweite Hauptfigur aufgebaut wird. Das ist schade, denn damit ist früh klar, wer vermutlich überleben wird – und wer nicht. Als sich die Lage zuspitzt, wird klar: Das Raumschiff kann nicht gerettet werden, und weder die Mine noch Ripleys Shuttle bieten genug Raum für alle.

Ein riskanter Plan muss her: Der Trupp begibt sich erneut auf die Oberfläche des Planeten, um eine Energiekapsel zu bergen – inmitten eines von Xenomorphs überrannten Gebiets. Bewaffnet mit futuristischen Waffen, Säuregewehren und Granatwerfern, stellen sich die Überlebenden dem Grauen. Die Kämpfe sind blutig, brutal, in bester Alien-Manier. Gedärme, gebrochene Knochen, Schreie – alles, was das Fanherz erwartet, ist dabei, wenn auch nicht in übertriebener Fülle. Lebbon verzichtet auf allzu platte Effekthascherei und hält den Fokus auf Spannung und Atmosphäre. Für frischen Wind sorgt die Entdeckung in der Mine selbst. Ohne zu viel zu verraten: Hier versucht der Autor, die Ursprungsgeschichte der Aliens neu zu denken, mit Ideen, die in Ansätzen sogar von späteren Filmen aufgegriffen wurden.

Zwar bleibt die Tiefe dieser Erkundung hinter den Erwartungen zurück, doch sie regt zum Nachdenken an und verleiht dem Mythos Alien eine neue Dimension. Ein besonderes Highlight ist das Wiedersehen mit einem alten "Bekannten", der zwar keinen Körper mehr besitzt, aber als künstliche Intelligenz weiter existiert und seine eigenen, düsteren Pläne verfolgt. Die Crew ist für ihn Mittel zum Zweck; sein Ziel bleibt die Sicherung und Rückführung des Xenomorphs zur Erde, um jeden Preis. Die kurze romantische Andeutung zwischen Hooper und Ripley wirkt etwas aufgesetzt. Sie scheint weniger aus innerer Logik zu entstehen, als vielmehr einem erzählerischen Zweck zu dienen, der Dramaturgie des Finales zuliebe. Hier hätte Lebbon subtiler vorgehen können.

Fazit:
Kein Alien ist jemals allein! Düstere Gänge, flackerndes Licht, das Klacken der Krallen, das Echo der Schreie – In den Schatten führt uns zurück in eine Welt, in der Angst keine Pause kennt. Tim Lebbon versteht es meisterhaft, das Flair des Originals aus den späten 70ern in die literarische Form zu übertragen. Der Roman ist eine gelungene Hommage an das Erbe von Alien, erweitert um neue Ansätze zur Herkunft des Xenomorphs. Die Handlung folgt bekannten Mustern: Bedrohung, Isolation, verzweifelter Kampf ums Überleben. Dennoch gelingt es dem Autor, durch neue Perspektiven und frische Ideen, besonders in Bezug auf die Mythologie, Spannung zu erzeugen. Horror und Action dominieren, auch wenn einige der Visionen und psychologischen Einlagen etwas gestrafft hätten werden können. Alien: In den Schatten ist der gelungene Auftakt zu einer Trilogie, die für Fans der Reihe viele dunkle Stunden bereithält. Wer Ripley kennt und liebt, wird hier nicht enttäuscht. Wer die Xenomorphs fürchtet, sollte das Buch nicht im Dunkeln lesen. Und wer wissen will, wie die Geschichte neu erzählt wird, der sollte sich anschnallen. Die Reise beginnt gerade erst. Für alle Fans ein perfekter Einstieg in einen spannenden Dreiteiler.

Matthias Göbel

Autor: Tim Lebbon
Übersetzung: Kristof Kurz
Taschenbuch: 385 Seiten
Veröffentlichung: 10.11.2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 9783641144418

Cover des Buches Eden (ISBN: 9783966583138)
Kathrin_Schroeders avatar

Rezension zu "Eden" von Tim Lebbon

Kathrin_Schroeder
Setting und Idee gefallen mir

Eden gelesen dank Netgalley

Dies Buch lag ziemlich lang auf meinem Reader, so lange, dass mir der Titel nicht so recht mehr etwas sagte.

Eine zukünftige Welt, in der geschützte Zonen frei von menschlichem Einfluß der Natur überlassen sind. Die restliche Welt eher verloren und Abenteurer sich das Ziel setzen die geschützten Zonen zu durchqueren. Wachen sollen dies verhindern, doch der Erfolg scheint mäßig.

Eine siebenköpfige bunte Truppe mit hohen Standards an Umweltschutz und minimaler durchgeplanter Ausrüstung versucht die Ersten zu sein, die die älteste Schutzzone durchqueren. 

Warum dies besonders gefährlich zu sein scheint, da es ja noch nicht geschafft wurde, wird nicht hinterfragt. Die Tour steht kurz vor dem aus, als Jenna, die Tochter des Leiters Dylon kurz vor dem Überqueren der Grenze eine persönliche Motivation erzählt. 

Einerseits hat mich die Geschichte gut hineingezogen und sich zum Pageturner entwickelt. Der Anteil Horror und Übersinnliches war mir bei Lesebeginn nicht (mehr) klar. Relativ schnell stolpere ich in die ersten Logikfallen.

Insgesamt ist die Geschichte auch in den vorhersehbaren Bereichen spannend und gut lesbar. In der zweiten Hälfte - Horror - hatte sie für mich ein paar Längen, obwohl das Tempo anzog.

Insgesamt die Kategorie unterhaltsam, gut lesbar, streckenweise Pageturner. Man sollte sich nicht zu sehr mit den einzelnen Charakteren anfreunden und bereit sein das ein oder andere Logikloch zu überlesen.

Gute Popcornunterhaltung für zwischendurch. Am Ende kippt für mich die Geschichte in der Form, dass ich nur noch abwarte, wer überlebt, ich werde zum Beobachter, der die Tode innerlich nur noch abhakt.

#Eden #TimLebbon #Netgalleyde #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram 

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