Tim Leberecht

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Gegen die Diktatur der Gewinner, Business-Romantiker und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tim Leberecht

Tim Leberecht ist Unternehmer, Publizist und Kurator. Er ist Mitgründer und Co-CEO der Business Romantic Society, die Organisationen bei Visionsentwicklung und Transformation hilft und den internationalen Think Tank House of Beautiful Business unterhält. 2015 erschien bei Droemer sein Buch Business-Romantiker. Er schreibt für Harvard Business Review, Forbes, ada, t3n und die Süddeutsche Zeitung und ist gefragter Redner auf Konferenzen wie DLD, Re:publica, SXSW und TED. Leberecht lebt in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tim Leberecht

Cover des Buches Gegen die Diktatur der Gewinner (ISBN: 9783426278185)

Gegen die Diktatur der Gewinner

 (3)
Erschienen am 20.08.2020
Cover des Buches Business-Romantiker (ISBN: 9783426276327)

Business-Romantiker

 (0)
Erschienen am 02.02.2015
Cover des Buches The Business Romantic (ISBN: 9780062302519)

The Business Romantic

 (0)
Erschienen am 06.01.2015

Neue Rezensionen zu Tim Leberecht

Neu
M

Rezension zu "Gegen die Diktatur der Gewinner" von Tim Leberecht

Wie verlieren können ohne zu verlieren...
Melanie_Weisseneggervor 10 Tagen

Meine Leseentscheidung

Aufgrund meines Berufes bin ich ständig auf der Suche nach Büchern, die mein Bewusstsein erweitern und mich mental stärken. Ich strecke meine Fühler vor allem nach Lesestoff aus, die meine Art zu Denken und zu Handeln verändern bzw. verbessern können. Aus diesem Grund hat mich der Titel des Buches „Gegen die Diktatur der Gewinner“ neugierig gemacht. Seit ich denken kann wurde ich darauf getrimmt zu gewinnen. Und jetzt sollte ich also verlieren? Was soll denn das bitte? Ich verstand buchstäblich die Welt nicht mehr und wollte unbedingt herausfinden was hinter der Headline des Buches steckt. Erschienen ist das Sachbuch am 20.08.2020 im Droemer-Knaur Verlag.

 

Der Inhalt

Dieses mit Scharfsinn geschriebene Sachbuch analysiert kritisch die heutige Leistungsgesellschaft und bietet einer interessierten Leserschaft Denkanstöße zum Geschehen in der heutigen Wirtschaft und der voranschreitenden, innovativen Technologien. Angefangen von Themen wie „was macht das Gewinnen aus“, über „Digitalisierung – am Ende gewinnt die Plattform“ bis hin zu „“Uns-selbst-verlieren“ ist für jeden Denkergeschmack der richtige Impuls dabei. Der Autor Tim Leberecht hat sich zum Ziel gesetzt mit diesem Buch radikal alle Tabus zur Thematik „Verlieren“ zu brechen und räumt mit der Einstellung „nur gewinnen zählt“ rigoros auf.  

Der Autor von „Gegen die Diktatur der Gewinner“ analysiert in den ersten beiden Kapiteln die Gewinnermentalität und setzt sich mit grundlegenden Themen wie „Schreckgespenst Loser“, „die Abstiegsgesellschaft“ und die „Orange Intelligence“ auseinander. Er kritisiert das ständige gewinnen müssen in der Gesellschaft. Im 2ten Kapital erfolgt eine kritische Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes der heutigen, technologisierten Gesellschaft sowie die negativen Auswirkungen der Gewinner-Mentalität.

Im dritten sowie im viertel Kapitel dreht sich dann alles ums Kerngebiet Verlieren. Anhand praktischer Beispiele erzählt Leberecht vorab schonungslos Geschichten vom Verlieren und gewährt Einblicke in seine ganz persönlichen Erfahrungen. Im letzten, und ausführlichsten, Teil des Buches erarbeitet der Autor Strategien für Verlierer und geht speziell auf die Gruppen Gesellschaft, Unternehmen und Individuen ein. Themen wie „feminin führen“, „das bedingungslose Grundeinkommen“, „Authentizität statt Daueroptimismus“ oder „Warum Absurdes so wichtig ist“ bieten den Leser ein breites Spektrum für Gedankenanstöße.  

 

Mein persönliches Fazit

Tim Leberecht hat mit seinem Buch „Gegen die Diktatur der Gewinner“ ein solides, klar verständliches Sachbuch rund um die Themengebiete Verlieren und Gewinnen erschaffen. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch gut strukturiert und der Inhalt animiert zu einem Perspektivenwechsel. Jedoch muss man ehrlich anmerken, dass sich dieses Buch mit den elitären Sorgen der Wohlstandsgesellschaft des reichen Europas befasst. Speziell in Zeiten von COVID-19 wo viele, vor allem Menschen aus unteren Schichten, Existenzängste plagen, hinterlässt dieses Buch einen leicht bitteren Nachgeschmack. Nichtsdestotrotz hat Leberecht ab und an den Nagel auf den Kopf getroffen und bietet einer breiten Leserschaft die Möglichkeit alte Denkmuster aufzubrechen und einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Dieses Buch ist mit seinem hochwertigen Design und Hardcover auch perfekt als Wichtelgeschenk für Weihnachten geeignet.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Gegen die Diktatur der Gewinner" von Tim Leberecht

Verlierer und Gewinner
HansDurrervor 2 Monaten

Tim Leberecht ist unter anderem „Mitgründer und Co-CEO der Business Romantic Society, die Organisationen bei Visionsentwicklung und Transformation hilft und den internationalen Thinktank House of Beautiful Business unterhält“, lese ich im Klappentext zu seinem Gegen die Diktatur der Gewinner. Wie wir verlieren können, ohne Verlierer zu sein. Auch was sonst noch über ihn im Klappentext zu lesen steht, weist ihn als der Gewinner-Fraktion zugehörig aus und somit vermutlich kompetent über die Diktatur der Gewinner zu schreiben. Doch was weiss er über die Verlierer?

„Weder will ich vortäuschen, dass ich angesichts meiner privilegierten Herkunft – schwäbische Mittelklasse und professionelle Ausbildung im Silicon Valley – das alltägliche Elend jener verstehe, die in kontingenten Beschäftigungsverhältnissen oder im Prekariat leben und gerade so zurechtkommen. Ich will auch nicht einer schicken Resilienz das Wort reden …“. Was er auch nicht will, ist, einen simplen Zweckoptimismus propagieren, vielmehr geht es ihm um „die Einsicht, dass wir an einem Punkt in der Geschichte sind, an dem verschiedene Kräfte konvergieren und in einigen Bereichen eskalieren und uns dazu zwingen, abzugeben und aufzugeben.“

Ich sehe das genauso. Doch müssen wir dazu wirklich das Verlieren „neu erlernen“? Ich bin skeptisch, denn meines Erachtens sind wir dahin gelangt, wo wir uns heute befinden, weil wir in Kategorien von Gewinnen und Verlieren (oder von Schwarz/Weiss beziehungsweise Gut/Schlecht) denken. Wirklich nötig wäre also, vom Entweder/Oder wegzukommen und ein neues Denken zu lernen. Und wie soll das gehen? Durch richtiges Handeln. Und was soll das sein? Wer so fragt, will nichts ändern. Doch Anstand und Empathie, mit denen man im herrschenden System nicht weit kommt, sollten als Leitlinien gelten.

Autor Tim Leberecht ist ein „gefragter Redner auf Konferenzen wie DLD, Re:publica, SXSW und TED.“ Und genau so schreibt er auch. So behauptet er etwa, die Verlierertypen der Literatur würden uns dies lehren: „Siege eröffnen neue Möglichkeiten, aber Niederlagen bringen uns uns selbst näher. Verlieren heisst Lernen. Verlieren zwingt uns auf die Knie, lehrt uns das Sehen, lässt uns taumeln und am Ende doch eins werden mit dem Boden, auf dem wir stehen. Gewinnen wiederum lehrt uns das Bangen, das Zittern. Wer verlieren kann, der kann sich verlieren, kann sich hingeben. Es gibt keine Liebe ohne Verlieren. Nur was uns das Herz brechen kann, ist wirklich von Bedeutung.“ Noch Fragen?

Moderne Sachbücher zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit einer originellen These aufwarten und neue Begriffe einführen. Das ist auch bei Gegen die Diktatur der Gewinner der Fall, in dem Tim Leberecht die Behauptung aufstellt, wir lebten in einer „Verlustgesellschaft“, was er unter anderem daran festmacht, dass die Mittelschicht am Verschwinden ist. Auch prophezeit er, dass wegen der Digitalisierung viel Vertrautes auf der Strecke bleiben wird. Doch anstatt zu klagen, macht er Vorschläge und plädiert für „Schönheit statt Effizienzdenken, Verlierenkönnen statt Siegermentalität, Spiritualität statt Humanismus.“

Insbesondere Letzteres finde ich einigermassen irritierend, denn der Humanismus scheint mir in der heutigen Zeit nicht präsent (auch nicht als Ziel) und was mit Spiritualität in diesem Zusammenhang gemeint sein könnte, erschliesst sich mir auch nicht wirklich. Doch Tim Leberecht setzt nicht einfach Behauptungen in die Luft, er hat sich kundig gemacht, mit zahlreichen Menschen gesprochen und viele einschlägige Forschungsergebnisse zusammengetragen. So erwähnt er auch eine „Stanford-Forscherin“, die die Auswirkungen von Ehrfurcht auf das Verbraucherverhalten und auf Freiwilligenarbeit untersucht hat. Ich werde das Ergebnis hier nicht verraten, doch es ist wenig überraschend.

Viele sozialwissenschaftliche Studien belegen, was man eh schon weiss oder zu wissen glaubt. Und das trifft auch auf die in Gegen die Diktatur der Gewinner angeführten zu. Zum Thema Ehrfurcht hat, so wie ich das sehe, Lou Andreas-Salomé in ihrem Lebensrückblick alles Wissenswerte gesagt: „Denn wirklich ist mir lebenslang kein Verlangen unwillkürlicher gewesen als das, Ehrfurcht zu erweisen – als käme erst in einigem Abstand davon alles übrige Verhalten-zu-etwas oder -zu-wem.“

Am Überzeugendsten ist der Autor, wenn er aus seinen eigenen Erfahrungen in Amerika und Deutschland schöpft und aufzeigt, wie unterschiedlich die Vorstellungen hüben und drüben sind, auch wenn Politiker von der transatlantischen Wertegemeinschaft schwafeln. Eindrücklich auch, wie er von der Auseinandersetzung mit sich selber berichtet, als er in San Francisco gefeuert wurde, obwohl ein Satz wie: „Der Kampf um die Aufmerksamkeit ist immer existenziell, ist immer ein Kampf um Leben und Tod.“ auf eine Lebensrealität hinweist, die mir fremder nicht sein könnte.

Wesentlich näher stehen mir diese Sätze von Pico Iyer, die sich auch in diesem Buch finden. Iyer und sein Zen-Meister waren bei Leonard Cohen in seinem Apartment in Central L.A. zu Besuch. Cohen bat die beiden, Platz zu nehmen und schwieg dann. Iyer kommentiert: „Worte trennen uns, das Schweigen verbindet uns. Das grösste Geschenk, das ich einem Menschen machen kann, ist, mit ihm zu schweigen.“

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Gegen die Diktatur der Gewinner" von Tim Leberecht

Sehr lesenswert!
Wedmavor 3 Monaten

Dieses Buch möchte ich jedem ans Herz legen, denn es ist ein Thema, das uns alle angeht, mit dem wir uns, jeder für sich und wir als Gemeinschaft, stärker auseinandersetzen müssen.

So eine frische, wohl durchdachte, strukturiert und leicht bekömmlich dargelegte Sicht der Dinge kommt nicht alle Tage.

Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend: „Tim Leberecht, scharfsinniger Vordenker für einen neuen Humanismus in Wirtschaft und Gesellschaft, prophezeit: In Zeiten der Digitalisierung und der ständigen Optimierung müssen wir neu lernen, mit Niederlagen umzugehen. Verlieren wird sogar zur unerlässlichen Kernkompetenz. Welche Arten des Verlierens es gibt und wie wir gut damit zurechtkommen, verrät er in diesem leidenschaftlichen, gesellschaftskritischen Aufruf zu mehr Menschlichkeit…“

Jede Zeile liefert die Erkenntnis, dass der Autor lange und gründlich über das Thema nachgedacht hat. Mutig wie scharfsinnig beschreibt er seine Sicht auf den heutigen Ist-Zustand in Sachen Gewinner vs. Verlierer. Und viele seiner Beobachtungen erschienen sehr treffend, wie mir aus der Seele geschrieben. Noch vielen Lesern wird es vermutlich so ergehen, insb. denjenigen, die Managementpositionen in international agierenden Firmen bekleidet haben. Auch für die Leser, die etwas anderes gemacht haben, birgt dieses Buch eine Fundgrube an wertvollen Einsichten.

Leberecht erklärt, recht plausibel, warum die Gewinner-Diktatur schädlich ist. Es wurde dabei zwischen dem Verlieren und Scheitern unterschieden. Nur eine sehr kleine Gruppe profitiert von der Gewinner-Diktatur. Der Rest gehört auf lange Sicht zu den Verlierern. Also sollte man sich mit dem Thema so früh und gründlich, wie es nur geht, auseinandersetzen.

Leberecht analysiert in Kapiteln 1 und 2 die Gewinnermentalität, dabei nimmt er sie ganz schön aufs Korn, dieses unbedingte, um jeden Preis gewinnen müssen: „Wenn Gewinnen zum kategorischen Imperativ wird, sind ethische Aspekte schnell hintangestellt und Externalitäten Nebensache. Und auch die Wahrheit wird dann rasch zweitrangig.“ S. 29. Zwei Typen der Gewinner, Leitwölfe und Bullys, stellt er hier vor. Im Kap. 2 erfolgt die Bestandsaufnahme der letzten Entwicklungen in der Gesellschaft, die totale Digitalisierung eingeschlossen, und zeigt, wie die Gewinner-Diktatur das konstruktive, gute Miteinander und das Normalmenschliche insg. zerstört (hat). „Die Diktatur der Gewinner – das sind die Datenanalysten in Unternehmen und Managementfirmen, die uns sagen, was richtig und was falsch ist, was angemessen und abgebracht. Und die neben Daten keine anderen Götter tolerieren.“ S. 35.

Es gibt noch viele wichtige Dinge, über die der Autor sich die Gedanken gemacht hat und seine Sicht mit den Lesern teilt, darunter: welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die nationale Identifikation hat/ haben sollte. Welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die westlichen liberalen Demokratien mittlerweile hat. „2014 kam heraus, dass die Plattform Experimente durchgeführt hatte, um zu testen, inwieweit es die emotionalen Stimmungen seiner Nutzer manipulieren konnte. Mit anderen Worten: Anders als ein Staat kann Facebook Millionen von Menschen kurzfristig emotionalisieren. Es ist eine Waffe der Massenmanipulation.“ S. 89.

Je weiter ich las, desto öfter kommentierte ich die Passagen mit „Wie wahr!“ Ich würde jedem ein Exemplar in die Hand drücken: Lese es! Denk darüber nach. Diskutiere es mit deinen Freunden und in der Familie.

„Wir haben Spiritualität und soziale Intimität eingetauscht gegen Kapitalanhäufung und Bequemlichkeit. Diese Entwicklungen haben zu einer zunehmenden Leere im Herzen unserer Gesellschaft geführt, die geschickt von Demagogen, Nationalisten und anderen Heilversprechern gefüllt wird. Ehemalige Randerscheinungen rücken in die Mitte, die Exzentriker ins Zentrum, und das Extreme wird zum neuen Normalen.“ S. 93.

Ich habe mir so viele Zitate erlaubt, weil es besser ist, den Autor selbst sprechen zu lassen. Dann hat man einen besseren Eindruck von seinem Buch und seiner Art zu erzählen.

Schauen Sie ins Vorwort, „Rebellion gegen das Prinzip des Gewinnens“. Es gibt einen guten Einblick in die Inhalte. So in etwa, nur tiefer, wird es auch weitergehen. Wenn Sie nicht sicher sind, entscheiden Sie sich lieber fürs Lesen dieses Buches. So eine frische, wohl durchdachte und durchlittene Sicht der Dinge kommt nicht alle Tage.

Die Sprache ist sehr klar, wohl verständlich. Der Stoff ist prima strukturiert, ist für breites Publikum geeignet.

Die Buchgestaltung ist hochwertig: Festeinband im gedämpften Weiß, Schutzumschlag aus festem, glattem Papier. Die Quellen findet man hinten, nach Kapiteln geordnet. Gut lesbare Schriftgröße. Schöne als Geschenk oder ein nettes Mitbringsel.

Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, wie man würdevoll verliert, ohne ein Looser zu sein und noch vieles mehr.

P.S.

Zu einem ähnlichen Thema gibt es auch eine weitere lesenswerte Neuerscheinung aus dem Verlag: „Code Kaputt“. Eine andere Herangehensweise, eine andere Fragestellung, aber die Aussagen bezüglich der Macher der totalen Digitalisierung ähneln sich stark.

Ein weiterer Titel, an den ich im Kap. 1 oft denken musste: „Digitale Ethik“ von Sarah Spiekermann. Behandelt das hier angesprochene Thema des Transhumanismus aus dem Silicon Valley kritisch und tiefgründig. Ebenfalls sehr lesenswert.

Kommentare: 1
10
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 5 Wunschzettel

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks