Tim Miller Nacht der Rache: Festa Extrem

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Inhaltsangabe zu „Nacht der Rache: Festa Extrem“ von Tim Miller

Einst war Colt Stillman der Sheriff in Peace. Bis man sein Leben zerstörte: Man beschuldigte ihn, eine Frau ermordet zu haben. Colt konnte seine Unschuld nicht beweisen und kam für 20 Jahre ins Gefängnis. 20 Jahre sind vergangen. In Colt brennt ein grenzenloser Hass. Um den Plan seiner Rache zu vollziehen, verbündet er sich mit der Biker-Gang seines Bruders. Gemeinsam zelebrieren die Männer die Nacht der Rache: Jeder Mann und jede Frau der Stadt wird büßen – und zwar mit Leib und Seele … Tim Miller schreibt abartig … abartig gut! The Horror Nation: »Tim Miller weiß, was seine Leser wollen, und er verwöhnt sie mit kranken, blutigen Storys. Miller wird sicher ein Kult-Autor!« Digital Macabre: »Falls du nach einem Autor für Fans des echten Extreme-Horror suchst, dann hast du deinen Mann in Tim Miller gefunden.« In der Reihe FESTA EXTREM erschienen bisher: 01 Edward Lee: Das Schwein 02 Bryan Smith: Rock-and-Roll-Zombies aus der Besserungsanstalt 03 Edward Lee & Wrath James White: Der Teratologe 04 Nate Southard/Wrath J. White: Eine Nacht in der Hölle/Sein Schmerz 05 Brett McBean: Buk und Jimmy ziehen nach Westen 06 Edward Lee & John Pelan: Muschelknacker 07 Monica J. O’Rourke: Quäl das Fleisch 08 Edward Lee: Monstersperma 09 Wrath James White: Population Zero 10 Edward Lee & John Pelan: Goon – Das perfekte Wrestling-Match 11 Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas 12 Shane McKenzie: Geil auf Sex und Tod 13 Tim Miller: Familienmassaker 14 Brett Williams: Frauenzwinger 15 Edward Lee: Die Minotauress 16 Wrath James White & Jesus F. Gonzalez: Krank 17 Edward Lee: Mister Torso und andere EXTREMitäten 18 Wrath James White: Auf die Toten 19 Frank Festa & Edward Lee: Extreme Horror - Die Anthologie 20 Wade H. Garrett: Ein Blick in die Hölle - Buch 1 21 Wade H. Garrett: Ein Blick in die Hölle - Buch 2 22 Tim Miller: Nacht der Rache

.....

— Tupy
Tupy

Kurzweilige Unterhaltung

— Chaosmaus1405
Chaosmaus1405

Kurzweilig, unterhaltsam... aber der Funken springt nicht ganz über...

— PeWa
PeWa

Typischer Miller, das Ende trifft mal wieder nicht meinen Geschmack :)

— Virginy
Virginy
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  • Heftig, doch auf Dauer öde...

    Nacht der Rache: Festa Extrem
    Creed

    Creed

    26. January 2017 um 17:39

    Wieder eine Novelle aus Tim Millers Feder, die beim Lesen garantiert den Verstand nicht überfordert. Der gute Mann schreibt simpel (jedenfalls klingen seine Übersetzungen stets ein wenig plump und seicht), jedoch mit einem wirklich flotten Tempo. Dabei hat er auch hier mal wieder einen exorbitant hohen Body-Count und zelebriert den Regeln des Extrem-Genres gemäß die Gewalt in allen möglichen Formen. Abstechen, Abknallen, Zerlegen, Durchlöchern...der Blut-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bei soviel fröhlicher Massenschlachtung nach einem Plot oder charakterlicher Figurenentwicklung zu suchen, wäre nun wirklich etwas übertrieben. Wie viele meiner Vorredner schon ganz richtig meinten, Tim Miller liest man zur puren Unterhaltung (wobei man das Wort 'Unterhaltung' im Hinblick auf Mord, Totschlag und Dauervergewaltigungen vielleicht etwas überdenken sollte...). Die rudimentäre Story von "Nacht der Rache" ist ja sattsam bekannt, braucht von mir also nicht noch einmal durchgekaut zu werden. Manko bei Millers rasanter Erzählweise ist natürlich stets die Eindimensionalität der Charaktere. Mir fällt es immer schwer, mich mit irgendeiner Figur zu identifizieren, da sie meisten viel zu platt sind, um wirklich beim Leser ein Mitfiebern zu erzeugen. Davon abgesehen können Millers Charaktere meistens auch gar keinen Hintergrund entwickeln, da sie nach spätestens drei Seiten regelmäßig die Hufe nach oben reißen. Etwas übertrieben (und für mich auf Dauer recht langweilig) sind die gerade in diesem Roman zu häufig geschilderten Massen- oder Einzelvergewaltigungen. Ab und an ist ja okay, aber irgendwann wird's öde. Tim Miller hat vermutlich in seiner Jugend zu wenig Pornohefte angeschaut, aber was soll's...da kann man ja drüberlesen, wenn es zu nervig wird. Die interessanteste Figur des Buches ist fraglos die junge Melissa, die im Laufe der Story eine gewisse Wandlung durchläuft. Ob diese realistisch ist, kann man schwer sagen, da dem Leser derartige Ausnahmesituationen (wie in "Nacht der Rache" geschildert) ja zum Glück erspart bleiben dürften. Das Ende der Geschichte fand ich ganz okay, ist aber natürlich auch Geschmackssache...solche Art Storyabschlüsse ähneln einigen von Bryan Smith, würde ich meinen. Von den drei bisher erschienenen Extrem-Novellen Millers empfinde ich diese hier insgesamt als schwächste, da gefielen mir "Familienmassaker" und "Willkommen in Hell, Texas" (in dieser Reihenfolge) deutlich besser. Nichtsdestotrotz ist "Nacht der Rache" natürlich vollkommen richtig in der Extrem-Reihe aufgehoben, denn für den Durchschnitts-Thrillerleser dürfte die Geschichte garantiert zu heftig sein. Fazit: Rasant geschildert, auch wenn die Erzählung natürlich literarisch so gehaltsvoll wie anderthalb Quadratmeter Rauhfasertapete ist...aber sinnvoll will und soll so ein Buch ja auch gar nicht sein. Wer Blut, Gewalt, Vergewaltigungen und das Ableben der meisten Akteure sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Miller macht wie gewohnt keine Gefangenen.

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  • Kurzweilig, unterhaltsam... aber der Funken springt nicht ganz über...

    Nacht der Rache: Festa Extrem
    PeWa

    PeWa

    31. December 2016 um 15:16

    Einst war Colt Stillman der Sheriff in Peace. Bis man sein Leben zerstörte: Man beschuldigte ihn, eine Frau ermordet zu haben. Colt konnte seine Unschuld nicht beweisen und kam für 20 Jahre ins Gefängnis. 20 Jahre sind vergangen. In Colt brennt ein grenzenloser Hass. Um den Plan seiner Rache zu vollziehen, verbündet er sich mit der Biker-Gang seines Bruders. Gemeinsam zelebrieren die Männer die Nacht der Rache: Jeder Mann und jede Frau der Stadt wird büßen – und zwar mit Leib und Seele …Erst mal ein grosses Lob an den Verlag dass er es gewagt hat ein "Produkt" wie die Festa-Extrem-Reihe ins Leben zu rufen... Abseits des Mainstreams... Und für all die, welche jetzt gleich rufen "abartig, krank und ekelhaft, pervers"... das mag sein aber nur weil man Geschichten mag läuft man nicht gleich durch die Welt und ahmt so etwas nach... das ist wie mit Träumen... es gibt sowohl gute als auch böse... und erst die Vielfalt macht das ganze interessant...Ich bin mir nicht eindeutig sicher was ich von dem Buch halten soll... Es war das meiner Meinung nach erste Buch der Festa-Extrem-Reihe welches mich einfach mal überhaupt nicht angesprochen hat... Ich konnte mich mit der Story, dem Setting und auch den Protagnisten nicht wirklich auseinandersetzen... ich hatte das Gefühl... alles wurde irgendwie viel zu schnell abgehandelt... Eine Horde Biker fällt über eine Kleinstadt her... man hätte meiner Meinung nach doch mehr daraus machen können... unter Biker stelle ich mir vor: harte Kerle in Lederkluft und mit Tattoos, muskelbepackt und unrasiert ;-) und für mich fehlten etwas die "Accecoires" Ketten, Nieten und ihre Maschinen... Ja ich kenne mich in der Bikerszene nicht aus... und ich möchte niemandem auf die Füsse treten ich gebe hier lediglich wieder was ich mir vorgestellt hätte...Der Gewaltgrad hält sich in Grenzen... ich bin von der Festa-Extrem-Reihe wesentich mehr gewohnt... was ich wirklich faszinierend fand und was mich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen lies war die Entwicklung von Randy von einem zurückhaltenden Charakter der im Laufe der Geschichte eine völlig neue Seite von sich entdeckt... sobald sein Überlebensinstinkt anspringt lässt er seine bisherige Maske fallen... oder setzt sich erst eine auf... so genau kann man das nicht sagen... oder ob wir genauso gehandelt hätten...Obwohl mich Tim Miller dieses mal mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat muss ich sagen dass ich nicht enttäuscht bin. Das Buch liest sich flüssig und spannend weg... man will auf jeden Fall wissen was aus der Stadt wird man hat sowohl besseres als auch langweiligeres gelesen... Was nicht die Leistung des Autors schmälern soll... ich finde es beeindruckend was manche Menschen mit Worten bewirken können und mein Kopfkino auf eine Reise schicken lassen in der man einfach mal für ein paar Stunden aus dem grauen Alltag entfliehen kann...Als abschliessendes Fazit würde ich sagen... Nacht der Rache ist guter Durchschnitt... eine nette Geschichte mit passendem Gore-Faktor denn das ist (zumindest für mich) der Grund warum ich immer wieder gerne die Festa-Extrem-Reihe lese... Inge und Frank Festa bringen uns das nahe was uns sonst einfach entgehen würde... abseits des Mainstreams der schon tausendmal gelesenen Geschichten (was nicht abwertend sein soll ich lese durchaus gerne Fantasy) schaffen sie Raum für blutig feuchtfröhliches Kopfkino der Extraklasse... Ich kann die Reihe definitiv weiterempfehlen und werde auch in Zukunft jeden Band den ich in die Finger bekommen werde mit Vorfreude und Genuss verschlingen... Denn was wäre das Leben ohne Kopfkino.

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  • Selbstjustiz aus einem anderen Blickwinkel

    Nacht der Rache: Festa Extrem
    lilithpetite

    lilithpetite

    25. December 2016 um 20:29

    Eines dieser Bücher, bei denen man sich etwas schämt, dass man Spaß dran hatte. Wie immer bei Tim Miller wird man mit einem Haufen Gewalt und Grausamkeiten konfrontiert und wie immer bei Festa Extrem muss man einen besonderen Geschmack haben, damit einem das Buch gefällt.Alle die kein Problem mit Gore haben können sich von der ersten bis zur letzten Seite auf eine Menge Action und Spannung gefasst machen. Miller schreibt wie immer sehr lebhaft, man mag das Buch kaum aus den Händen legen, es ließt sich wie ein Film und beschert einem großartiges Kopfkino.Anspruchsvolle Literatur darf man aber nicht erwarten.

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  • Blutbad im Kuhkaff...

    Nacht der Rache: Festa Extrem
    Virginy

    Virginy

    19. December 2016 um 01:21

    Vor 20 Jahren war Colt Stillman der Sheriff von Peace, einem kleinen verschlafenen Nest irgendwo in Texas, er war gut in seinem Job, kümmerte sich um seine Mitmenschen bis zu jenem verhängnisvollen Tag.Für einen Mord, den er nicht begangen hat, wandert er ins Kittchen und ein Teil der von ihm beschützten Bürger sagt sogar gegen ihn aus.Zwanzig Jahre hat Colt Zeit, um seine Rache zu planen, er ist verbittert und hat nur noch ein Ziel, alle sollen für das büßen, was ihm angetan wurde.Unterstützung erhält er von seinem Bruder, der Waffen besorgt und eine ganze Horde von Männern organisiert, die in Peace raubend, mordend und vergewaltigend einfallen und keinen Stein auf dem anderen lassen, während Colt seinem privaten Rachefeldzug nachgeht.Doch auch einige der braven Bürger entdecken das Tier in sich und die Chance, sich für unfaire Behandlung zu revanchieren.Mitten in diesem Chaos versucht die junge Melissa zu überleben und entdeckt dabei ganz neue Seiten an sich selbst...Hm, so wirklich weiß ich immer noch nicht, was ich von Tim Millers "Nacht der Rache" halten soll, einerseits fand ich es ziemlich plump, Mord, Vergewaltigung, Vergewaltigung, Vergewaltigung, Mord...Ja, ich verstehe Colts Rachegedanken, aber warum muss man Menschen quälen und töten, die mit der ganzen Sache überhaupt nix zu tun haben?Warum eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen, weil ein paar Leute Mist gebaut haben?Und warum zum Teufel muss man jede Frau vergewaltigen, das Thema ist für mich inzwischen so durchgekaut...Andererseits fand ich Melissas Entwicklung wieder ziemlich interessant, auch wenn mir das Ende so gar nicht zusagte.Alles in allem gibt's von mir solide 3,5 Punkte, aufgerundet auf 4...

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