Tim Moore Zwei Esel auf dem Jakobsweg

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Inhaltsangabe zu „Zwei Esel auf dem Jakobsweg“ von Tim Moore

Was passiert, wenn ein Engländer, ausgestattet mit einer großen Portion britischen Humors, sein Herz und die Zügel in die Hand nimmt und sich mit einem französischen Esel auf heiliges spanisches Terrain begibt? Genau, der Esel ist störrisch, der Weg nach Santiago de Compostela lang, und Tim Moore findet in seinem Pilgerführer aus dem 12. Jahrhundert auch nicht immer die passenden Tipps. Dafür findet er etwas anderes: den Weg in sein eigenes Herz.

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    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:18

    Ein Engländer, der null Ahnung von einem Esel hat, begibt sich mit dem Tier auf eine lange Reise. Zusammen gehen sie den spanischen Jacobs Weg. Die Abenteuer der beiden sind extrem lustig zu lesen. An manchen Stellen musste ich sehr herzhaft lachen!!! Nach diesem Buch wollte ich am liebsten auch so einen lieben, störrischen Esel bei mir zuhause haben. Obwohl es nur ein Reisebericht ist, liest es sich wie ein spannender Roman, den man kaum mehr aus der Hand legen kann. Ich hoffe Tim Moore schreibt noch viele weitere Bücher in dieser Art. Sehr zu empfehlen!!

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  • Dem Buch fehlt etwas der Sinn

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    sanrafael

    sanrafael

    06. January 2014 um 18:35

    Tim Moore, verheiratet, 3 Kinder, beschließt nach langem Überlegen, zu pilgern. Warum eigentlich? Er beschreibt die Suche nach einem Esel, der ihn begleitet, die Strapazen der Reise und schmückt das Ganze mit historischen Hintergrundinfos. Während andere aus seelischen oder spirituellen Gründen wandern, erfährt man leider nichts über seine Beweggründe. Der Weg und das Pilgerleben sind hart und haben nichts mit einer verträumten Wanderung zu sich selbst zu tun. Fazit; Nach diesem Buch überlegt man es sich 2x ob man für den Jakobsweg geschaffen ist.

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  • Rezension zu "Zwei Esel auf dem Jakobsweg" von Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Leinada

    Leinada

    30. October 2012 um 16:41

    Ein wundervolles, humorvolles Buch über einen Mann, der den Jakobsweg pilgert. Voll Selbstironie, trotzdem noch 'ernsthaft' und voll Atmosphäre, so dass man sich nur wünscht, sich auch einmal einen Esel zu schnappen und durch Spanien zu laufen. Das Buch ist recht leicht zu lesen und trägt einige Botschaften in sich, die der Leser selbst entdecken kann oder nicht. Der Humor und das Über-sich-selbst-Lachen ist nicht zu viel, es ist schön von der Umgebung zu lesen, wie sie einer, der mit Tieren und Natur nie viel am Hut hatte wahrnimmt, und auch geschichtliche Aspekte sind enthalten. Es gibt viele Bücher über den Jakobsweg, doch ich wage zu behaupten, dass dieses ein ganz besonderes ist, absolut empfehlenswert. Allerdings sollte man es eher als Urlaubslektüre betrachten, denn dazu passt es phantastisch (und bringt die Planung des nächsten Urlaubs voran^^), einen ernsthaften, anspruchsvollen Roman würde ich persönlich es keineswegs nennen - aber trotzdem sehr schön! Als ich das Cover das erste Mal sah, wunderte ich mich, wo denn der zweite Esel sei. Für die, die ähnlich langsam wie ich dachten und denken wünsche ich ein Taschentuch für die Lachtränen, wenn auch sie es begreifen (=

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  • Rezension zu "Zwei Esel auf dem Jakobsweg" von Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    06. March 2012 um 13:25

    Mit einem Esel nimmt Tim Moore den Jakobsweg in Angriff. Der Esel heisst Shinto und macht Tim das Leben schwer. Der Esel bestimmt den Tagesablauf. Mal trottet er langsam vor sich her, mal will er eine Brücke partout nicht überqueren oder ist sonst irgendwie störrisch. Manchmal verzweifelt Tim fast wegen dem Esel. Aber bald sind Shinto und er ein Herz und eine Seele. Der Autor erzählt auf herrliche witzige Weise seine Abenteuer und wie er die Umgebung wahrnimmt. Das Engländer über sich selbst lachen können, macht das Buch noch witziger. Denn Tim ist durchaus bewusst, dass manche Pannen durch seine Tollpatschigkeit, manchmal auch Unwissenheit, passiert sind. Wie Hape Kerkeling erzählt auch dieser Autor geschichtliche Hintergründe und Legenden rund um den Jakobsweg. Ich mag das. Wer es nicht interessiert, kann es überspringen. Ich selbst war skeptisch bevor ich das Buch anfing zu lesen. Ich mag den typischen schwarzen Humor der Engländer nicht. Der Jakobsweg ist zurzeit so was wie ein Hype. Also hat man schon genügend Berichte. Ich bin froh, habe ich es getan. Das Buch gehört zu den Besten über den Jakobsweg.

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  • Rezension zu "Zwei Esel auf dem Jakobsweg" von Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Stefan_Albus

    Stefan_Albus

    04. March 2011 um 13:47

    Von der heiligen Schrift gerade mal so viel Ahnung, wie man für "Das Omen" braucht – und trotzdem pilgern? Mit einem ESEL? Kann das gutgehen? Ja! Und wie: Das knapp 380 Seiten starke Manuskript, das Tim Moore seinem Verlag nach etlichen Camino-Wochen auf den Schreibtisch knallt, gehört für mich zu den schönsten Jakobsweg-Berichten überhaupt! Kurzweilig, witzig, ein wenig durchgeknallt, alles andere als heilig - und deshalb doch so herrlich authentisch wie ein in der Meseta-Sonne durchgeschwitzter Pilgerhut. Moore hat sich als Reisejournalist seine Sporen verdient, indem er als faule Couch-Kartoffel die Tour de France nachgefahren ist - und überlebt hat. Aber einen Rucksack vom Gewicht eines mittelgroßen Mammuts durch Spanien schleppen - muss vielleicht doch nicht sein. Aber he: Wozu lässt das Reglement Esel zu? Das Problem: Mit Shinto, seinem grauen Begleiter, bewahrt Moore seinen Rücken zwar vor dem vorzeitigen Zerbröseln, zieht ansonsten aber nicht unbedingt das goldene Los: Das Tier hat zum Beispiel Angst vor Brücken. Resultat: Umwege, Umwege, Umwege ... und überhaupt, wo stellt man einen Esel abends unter? Hauahauaheh: Eine ähnlich witzige Konstellation habe ich zuletzt bei Tony Hacks' "Mit dem Kühlschrank durch Irland" gefunden. Aber keine Sorge: Moore meistert das. Und Shinto auch. Am Ende kommen beide in Santiago de Compostela an - Tim sogar ein ganzes Stück reifer, als er losgegangen war. Aber das ist vielleicht schon die größte Gemeinsamkeit mit vielen doch eher trockenen Pilgerberichten, die man im Laden so findet - das bekannte Kerkeling-Epos mal ausgenommen. Mein Fazit: Ein fünfsterne-Lesespaß für Pilgerweg-affine mit einem Tiefgang wie ein Übersee-Containerschiff voller Johannes-Evangelien. OK - sagen wir: Selbstfindungs-Schinken. Und, ganz nebenbei, einer der ersten Auslöser für mich, mich selbst mal mit dem Gedanken an eine Pilgerwanderung zu beschäftigen. An ein eigenes Buch hatte ich damals nicht gedacht. Trotzdem erscheint es diesen März. Tja: Auch das kann der Weg mit einem machen. Tim Moore hatte mich gewarnt ;-)

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  • Rezension zu "Zwei Esel auf dem Jakobsweg" von Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg
    Cibo95

    Cibo95

    02. August 2009 um 12:41

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Es war das zweite - nach Hape Kerkelings - über den Jakobsweg und ich bin nach wie vor erstaunt, welche Qualen diese Menschen auf sich nehmen, wenn sie dieses Weg mit all seinen Entbehrungen und Gefahren auf sich nehmen. Hier erzählt ein Engländer (verheiratet, Vater von drei Kindern), wie er mit Shinto, dem kleinen grauen Esel den Weg bewältigt. Ich sage es gleich, ich habe mich in Shinto verliebt. Störrisch, eigensinnig, bissig geht er mit kleinen Trippelschritten seinen Weg und setzt seinen Willen gegen Tim durch. Die beiden brauchen lange, um zueinander zu finden und müssen manchen Umweg machen, weil Shinto Angst vor Brücken hat. Tim kennt sich mit Haustieren, mit Eseln überhaupt nicht aus ... und Shinto hat überhaupt keine Lust, diesen langen Weg zu laufen. Aber irgendwie gelingt es den beiden immer wieder, den Weg fortzusetzen. Dabei kommt es zu schreiend komischen Erlebnissen, die mich oft haben laut lachen lassen. Am Ende war ich sehr traurig und brauchte ein Taschentuch, um meine Tränen der Rührung zu trocknen. Der Weg der beiden ist interessant, lustig und sehr schön. Man möchte - wie auch schon bei Kerkeling - immer weiter mitpilgern. Aber irgendwann sind sie in Santiago und sie müssen wieder ins normale Leben zurück. Eine Woche des Weges begleiten ihn seine Frau Birna und die drei Kinder. Komisch, die Kinder rufen, Shinto läuft und lässt sich von den kleinen Menschen verwöhnen und betüddeln und sogar reiten ... Tim kann es kaum glauben, wie schnell der Esel laufen kann 8)

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