Tim Parks

 3.9 Sterne bei 257 Bewertungen
Autor von Stille, Die Kunst stillzusitzen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tim Parks (© Basso Cannarsa)

Lebenslauf von Tim Parks

In das Land, wo die Zitronen blühn: Tim Parks, geboren 1954 in Manchester, lebt heute mit seiner Familie in Verona und lehrt an der Universität Mailand. Er schreibt regelmäßig für den New Yorker und die New York Times. Er ist ein profunder Kenner Italiens und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Sein Roman »Stille« von 2006 beispielsweise war ein großer Publikumserfolg und steigerte den internationalen Erfolg des Autors. Parks gewann zahlreiche Literaturpreise, darunter den Somerset-Maugham-Award.

Alle Bücher von Tim Parks

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Buchformat:
Cover des Buches Stille9783442462223

Stille

 (37)
Erschienen am 08.09.2008
Cover des Buches Die Kunst stillzusitzen9783442476404

Die Kunst stillzusitzen

 (22)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Eine Saison mit Verona9783442453740

Eine Saison mit Verona

 (20)
Erschienen am 16.03.2005
Cover des Buches Thomas & Mary9783442487813

Thomas & Mary

 (17)
Erschienen am 17.12.2018
Cover des Buches Träume von Flüssen und Meeren9783442472413

Träume von Flüssen und Meeren

 (16)
Erschienen am 14.07.2011
Cover des Buches Der ehrgeizige Mr. Duckworth9783888979309

Der ehrgeizige Mr. Duckworth

 (17)
Erschienen am 27.05.2015
Cover des Buches Doppelleben9783442457120

Doppelleben

 (14)
Erschienen am 01.11.2004

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Neue Rezensionen zu Tim Parks

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Rezension zu "Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen" von Tim Parks

Ein irreführender Titel und leider wenig lebensnah
Reading_far_awayvor 5 Monaten

Wisst ihr, mit Buchtiteln und Klappentexten ist das ja so eine Sache. Sie führen dazu, dass der Leser mit einer gewissen Erwartung an das Buch herangeht. Wenn man Glückt hat, entspricht das, was man liest, den Erwartungen, die man (mehr oder weniger) bewusst hatte. Doch manchmal hat man einfach Pech und die Erwartungen decken sich nicht mit dem, was einem das Buch dann bietet (natürlich kann auch das gut sein, ich wurde schon von so manchem Buch positiv überrascht). Leider war das bei mir auch mit Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen der Fall. Ein besserer Titel wäre vielleicht Worüber wir Literaturkritiker sprechen, wenn wir über Bücher sprechen oder Worüber wir Literaturkenner sprechen, wenn wir über Bücher sprechen gewesen. Das einfache „wir“ ohne weitere Spezifikationen im Titel suggeriert (mir), dass es um Menschen geht, die in ihrem Alltag oder in ihrer Freizeit über Bücher, Autoren und das Lesen an sich sprechen, also Menschen wie du und ich. Menschen, die sich mit ihren Geschwistern, ihren Eltern, ihren Freunden, Arbeitskollegen oder Bekannten über Bücher austauschen. Tim Parks bezieht sich in seinem Buch aber auf Bücher, bei denen ich von den meisten den Namen noch nicht einmal in meinem Leben gehört habe, ganz zu schweigen vom Autor. Den Schreibstil fand ich persönlich äußerst anstrengend, es fiel mir an vielen Stellen schwer, den Gedanken des Autors zu folgen und ich würde seine Beobachtungen alles andere als lebensnah bezeichnen. Oder anders ausgedrückt, er hat seine Beobachtungen meiner Meinung nach nicht lebensnah dargestellt. Ich konnte mich darin jedenfalls nicht wiederfinden. Um ehrlich zu sein, hatte ich nach knapp 80 Seiten keine Lust mehr, das Buch weiterzulesen und so habe ich mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen.


Fazit

Schreibstil: 3 Sterne
Nachvollziehbarkeit: 2 Sterne
Inhalt: 2 Sterne
Lebensnähe: 1 Stern
 Gesamtwertung: 2 Sterne

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Rezension zu "Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen" von Tim Parks

Kann man gelesen haben
CocuriRubyvor 9 Monaten

Man merkt, dass der Autor Autor ist – es gibt hier kein drögen oder kalt, sachlichen Schreibstil, sondern haben einen warm, erzählenden Ton – man lauscht den klugen Gedanken des Autors.


Alle Themen, die einen Rund ums Thema Literatur(-betrieb) einfallen, werden hier mal angesprochen.


Bei der Beantwortung findet man eine gut geführte Argumentation – nicht einfach nur „hier übrigens meine Meinung“, sondern es wird sich wirklich mit der Thematik auseinander gesetzt.

Dabei war die Argumentationsführung nicht selten so schlüssig, dass ich mich dabei erwischte sofort zuzustimmen, statt es selbst noch einmal zu durchdenken.


Ich habe also nach den meisten Kapiteln inne gehalten – ein Buch zum durchrauschen ist es meines Erachtens nicht – sondern man sollte sich wirklich mit dem Buch auseinander setzen.


Allerdings lassen sich durchaus bestimmte Ansichten/Standpunkte finden, die mehrfach wiederholt werden, was ein Hauch von Redundanz rein bringt (vor allem im 2.Teil ist mir das aufgefallen).

Hier und da ließ sich auch einen Hang zum Konservatismus erkennen, was mir nicht unbedingt liegt.


Ich empfand auch nicht jedes Thema gleich interessant – es werden z.T. eben doch recht spezifische Themen aufgegriffen.

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Rezension zu "Thomas & Mary" von Tim Parks

Wenn Trennung nicht erklärbar ist ...
Duffyvor 9 Monaten

Dreißig Jahre verheiratet, nach außen hin scheint alles in Ordnung zu sein. Zwei Kinder, Hund, Garten, Thomas hat einen guten Job, während sich Mary um alles kümmert, was sich im heimischen Bereich abspielt. Doch wenn alles so perfekt zu sein scheint, nagt der Wurm der Zersetzung von innen. Auch in dieser Ehe passiert das, was häufig in solchen Beziehungen passiert: Man lebt sich auseinander und nach zehn Jahren des Zögerns ist es dann soweit – es folgt die Scheidung.

Es ist ein schönes Buch, selbst wenn es in erster Linie um Trennungen und nicht erfüllte Lebenspläne geht. Es ist nicht nur ein Buch der Trennung oder die Szenen einer Ehe, es ist eher eine Biografie der Möglichkeiten, die das Zusammenleben zweier Menschen bietet. Dass man einen derart vielschichtigen Eindruck vermittelt bekommt, liegt an der Methodik von Parks, der diese Geschichte sehr sensibel und beeindruckend ausführlich von allen Seiten erzählt. Das ist das Prägnante an seiner Erzählweise, es wirkt fast wie ein Patchwork-Roman, denn er nähert sich dem Ende dieser 30 Jahre Ehe auf verschiedenen Wegen. Die Welt des Paares wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert, dem folgen einzelne Erlebnisse, die Erzählperspektiven wechseln, es wirkt manchmal wie ein großes Puzzle, was allerdings für den Leser keine Schwierigkeit darstellt, denn immer wird ihm wieder das Ganze vor Augen gehalten. Parks wird mit dieser Herangehensweise den verschiedenen Aspekten einer Trennung gerecht, es gibt keine Schuld, es gibt einfach nur das Phänomen der veränderten Lebensumstände.

Das Ende ist einfach großartig und wird hier nicht verraten, aber es ist ein Kunstgriff, auf den man erst mal kommen muss und selbst wenn man in der Literatur glaubt, etwas ähnliches schon gelesen zu haben, dann ist diese Variante hier, das letzte und schmale Kapitel einnehmend, eine neue und sehr schön nachzuvollziehende.

Kann man nun sagen, dass das hier ein Liebesroman ist oder ein Buch zur Trennung? Jeder muss das selbst entscheiden, Parks lässt dem Leser viel Raum, um sich auf sich selbst zu besinnen. Viele aufgeworfenen Fragen werden gestellt, die man als „Allgemeingut“ bezeichnen könnte. Nur die Antworten darauf müssen individuell gegeben werden. Ein Buch zum Atmen, zum Innehalten, zum Wiedererkennen und zum Gernehaben. Das schaffen nicht viele.

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Zusätzliche Informationen

Tim Parks wurde am 18. Dezember 1954 in Manchester (Großbritannien) geboren.

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