Tim Parks Die Kunst stillzusitzen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst stillzusitzen“ von Tim Parks

„Als die Schulmedizin und ich uns schon gegenseitig aufgegeben hatten und ich mich zu lebenslangen chronischen Schmerzen verurteilt sah, wurde mir ein wundersamer Ausweg gezeigt: Stillsitzen lautete die Empfehlung, und atmen. Ich saß still. Ich atmete. Am Anfang war das ermüdend, ziemlich schmerzhaft und ohne unmittelbare Wirkung. Aber mit der Zeit wurde es so aufregend und bescherte mir so enorme körperliche und geistige Veränderungen, dass ich anfing, meine Krankheit als Glücksfall zu betrachten.“

Sehr interessante Thematik, teilweise für mich zu weitschweifig

— tob82

Skurril und interessant liest es sich, wenn der Autor berichtet, wie er aufgrund chronischer Schmerzen alternative Heilmethoden entdeckt.

— Queenelyza

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  • Sehr interessante Thematik, teilweise für mich zu weitschweifig

    Die Kunst stillzusitzen

    tob82

    28. February 2017 um 23:03

    In "Die Kunst stillzusitzen" schreibt Tim Parks auf sehr intime Weise über sein jahrelanges Beckenleiden. Er hat täglich Schmerzen und muss nachts teilweise fast jede Stunde auf die Toilette. Durch einen befreundeten Arzt bekommt er Kontakt zu diversen anderen Ärzten. Er lässt eine Reihe von unangenehmen Tests (die er auch schildert) über sich ergehen mit dem Resultat, dass weder seine Prostata vergrößert noch von Krebszellen befallen ist. Sein Freund rät ihm dennoch zu einer Operation an der Prostata und an den Blasenschließmuskeln. Er entscheidet sich dagegen und sucht stundenlang im Netz nach Alternativen. Als Schriftsteller und Übersetzer ist er sehr sensibel für Sprache und bewandert in der Literatur. Er fragt sich z.B., ob die Schmerzen mit seiner körperlichen und geistigen Anspannung zu tun haben oder ob er damit vielleicht auf unbewusste Weise seine Familie manipulieren möchte. Er träumt häufig von Wasser. Bei einem Kongress in Agra (Indien) sucht er einen ayurvedischen Arzt auf. Dieser meint, dass er möglicherweise einige dauerhafte Änderungen in seinem Leben durchführen müsse, damit die Schmerzen sich bessern könnten. Als Sohn eines Predigers hat er in Abgrenzung zu seinem Vater allerdings eine sehr rational-empirische Haltung (zur Medizin) entwickelt und bleibt skeptisch. Bei seinen Recherchen trifft er dann auf ein Buch, dass eine Methode propagiert, bei der man durch Massagen und Entspannungstechniken Beckenschmerzen lindern könne. Die Autoren gehen sogar davon aus, dass 90% aller Beckenleiden durch Anspannung bestimmter Muskeln und Druck auf Nerven hervorgerufen werden. Parks lässt sich auf einige der Entspannungsübungen ein und merkt, dass es ihm damit besser geht. Er erkennt, dass praktisch sein ganzer Körper dauerhaft verspannt ist und er ständig auf die ein oder andere Weise zu Spannungen führende Körperhaltungen einnimmt (z.B. Rücken krümmen). Er geht zu einem Bekannten, der Shiatsu-Therapeut ist. Dessen Behandlungen sowie die Entspannungsübungen führen zu merklichen Verbesserungen seiner Schmerzen. Schließlich begibt er sich sogar in ein 5-Tages-Vipassana-Meditions-Retreat. Die Meditation fällt ihm zunächst schwer (wie das eben so ist: Schmerzen, Gedankenkarussell, Kritik etc.), aber er kommt nach und nach zur Ruhe und kann einiges für sich daraus mitnehmen. Er hadert mit der buddhistischen Philosophie, aber die meditative Praxis wird zu einem wichtigen Teil seines Lebens. Tim Parks beschreibt sein Leiden wie erwähnt auf sehr intime Weise. Dadurch kann man sich als Leser gut in seine Situation hineinversetzen. An einigen Stellen sind seine Schilderungen emotional ziemlich anstrengend. Seine innere Widersprüchlichkeit und Ambivalenz bei vielen seiner Erfahrungen werden sehr deutlich und sind sehr gut nachzuvollziehen. Um so schöner für ihn, dass er sich dennoch immer wieder für neue Methoden und Sichtweisen zu öffnen versucht und auch Erfolge erzielt. Leider neigt er für mich an einigen Stellen zu einer zu weitschweifenden Erzählweise. Dies betrifft sowohl die Arztbesuche, v.a. aber auch literarische Gedanken und Passagen, die er immer wieder in den Text einbaut. Prinzipiell finde ich das interessant, aber da ich die meisten erwähnten Autoren nur oberflächlich kenne, war mir das oft zu langatmig und teilweise schwer nachvollziehbar. 3,5 Sterne

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  • Kopfschmerzen im Unterleib

    Die Kunst stillzusitzen

    R_Manthey

    01. July 2015 um 12:03

    Tim Parks sitzt bereits sein halbes Leben mit gekrümmten Rücken auf seinem Hintern und schreibt Bücher. Doch nun hat er schlimme Schmerzen im Unterbauch und Schwierigkeiten beim Pinkeln. Er kann nicht mehr richtig schlafen, weil er nachts ständig aufs Klo muss, und seine Frau hat auch nichts mehr von ihm. Ein befreundeter Chirurg erklärt ihm, wie man mit einer kleinen Operation sein für ihn offenkundiges Prostata-Problem beseitigen oder lindern könnte. Doch bei näherem Hinsehen stellt man dann fest, dass da gar nichts ist, was aber den freundlichen Chirurgen nicht weiter irritiert. Parks lehnt die Operation ab und gibt sich weiter seinen Schmerzen hin. Er reist sogar trotz seines Pinkelproblems durch die halbe Welt und kommt dabei in Indien zu einem ayurvedischen Arzt, der ihm erklärt, dass er lediglich blockiert ist. Parks nimmt das verwirrt zur Kenntnis und lässt sich nicht zu einem Sesamöl-Einlauf überreden. Doch diese ayurvedische Mitteilung hinterlässt Spuren. Denn Parks wurde auch vermittelt, dass man aus der Sicht des indischen Arztes Körper und Geist nicht trennen könne. Es beginnt eine Phase, an deren Ende der Autor begreift, was sein wirkliches Problem ist, und es löst. Dass Parks seine Erlebnisse, sein Leiden und seine innere Welt in diesem Buch so offenbart, ist in meinen Augen sehr mutig. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass er sprachfixiert ist, wie er auf seinem Wege ganz beiläufig mitgeteilt bekommt. Obendrein sei er nervös, zapplig, unruhig und in seinem Denken katastrophenorientiert. All dies sind nun nicht gerade Eigenschaften, die man gerne zur Schau stellt. Aber Parks macht es dennoch. Und weil er so offen seinen Weg von seiner eingebildeten Prostata-Erkrankung bis zur Erkenntnis, woran er wirklich leidet, beschreibt, werden viele Menschen, die ganz ähnliche Probleme haben oder hatten, nun erleichtert feststellen, dass sie nicht alleine sind. Das tröstet, beruhigt und zeigt einen Ausweg, der eventuell helfen kann. Die detaillierte Offenheit und die feine Selbstironie, mit der Parks seinen Weg schildert, haben ein besonderes Buch entstehen lassen, das ganz nebenbei auch sehr viele Informationen enthält. Geholfen hat Parks am Ende die Vipassana-Meditation, die angeblich direkt auf Buddha zurückgeht, jedoch mit Religion rein gar nichts zu tun hat. Sie stiftet lediglich wieder Frieden zwischen Körper und Geist, führt zu einer straffen Körperhaltung und zu einer wohltuenden inneren Befreiung. Doch man erlernt sie nicht mal ebenso nebenbei. Das ist ein harter Weg. Auch er wird von Parks eindrucksvoll und voller Ironie beschrieben. In diesem Buch geht es also keineswegs um die Heilung irgendeiner Krankheit durch Meditation, sondern nur darum, Blockaden aufzulösen, die irgendwann in einer vielleicht lebensbedrohlichen Krankheit enden könnten. Parks, der in einer fast militant-christlichen Familie aufwuchs, kam trotz seiner aus dieser Zeit stammenden Skepsis gegenüber Verkündigungen aller Art auf den für ihn richtigen Weg. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern auch irgendwie faszinierend. Genau wie dieses sehr ehrliche Buch. Fazit. Parks beschreibt in seinem Buch, wie er seine unerklärlichen Schmerzen im Unterleib durch Meditation zum Verschwinden brachte. Der Weg bis dahin war lang und nicht unbedingt geradlinig. Die Offenheit, mit der er seinen mitunter demütigenden Leidensweg beschreibt, seine Selbstironie und seine so typische Erzählung über die Art und Weise, wie die Schulmedizin sein nicht vorhandenes Prostata-Problem lösen wollte, sind genauso fesselnd wie die komischen Beschreibungen seiner ersten Meditationserfahrungen.

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  • Rezension zu "Die Kunst stillzusitzen" von Tim Parks

    Die Kunst stillzusitzen

    Cosifan

    21. June 2012 um 13:27

    Der Autor beschreibt genau und ausführlich seine gesundheitlichen Beschwerden, als da wären Prostataschmerzen, brennende Gefühle im Becken, Schwierigkeiten beim Pinkeln etc., seine diversen Arztbesuche und seine Ratlosigkeit, was mit ihm los ist. Er beschreibt seine Versuche, im Netz klüger zu werden, unterlegt mit Zitaten. Schließlich findet er im Netz ein Buch, das ihm einen Weg zu weisen scheint. Er beginnt sich mit seiner Lebensweise und den daraus folgenden Verspannungen auseinanderzusetzen. Das Buch wird während des Lesens immer interessanter. Der Autor macht im Weiteren verschiedene Meditationserfahrungen, die er eindrücklich beschreibt und es gelingt ihm, seine gesundheitlichen Beschwerden in den Griff zu bekommen. Fazit: ein lohnenswertes Buch für alle, die mit diffusen oder auch schmerzhaften Befindlichkeitsstörungen kämpfen und die offen für die Erfahrungen anderer sind.

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  • Rezension zu "Die Kunst stillzusitzen" von Tim Parks

    Die Kunst stillzusitzen

    tomassvevo

    02. April 2012 um 12:55

    Dieses Buch überraschte mich. Und zwar überaus angenehm. Geistreich, lakonisch und präzise erzählt.

  • Rezension zu "Die Kunst stillzusitzen" von Tim Parks

    Die Kunst stillzusitzen

    Vane

    Mich plagen seit längerem unklare Schmerzen. Was bietet die Medizin? Viele aufwendige Untersuchungen, Tabletten, eine OP. Wenn ich aber anfange zu zweifeln, wenn ich mich zu fragen beginne, was ich selbst durch meine Art zu leben zu meinem Leiden beitrage? Wo wird mich das hinführen? Tim Parks ist ein Skeptiker. Er leidet seit Jahren unter Schmerzen im Beckenbereich. Medizinische Aufklärung und Untersuchungen weisen auf ein Prostataproblem hin. Eine OP könnte Besserung bringen, was aber medizinisch nicht gewährleistet ist. Parks Skepsis an der klassischen Medizin lässt ihn nach Alternativen suchen Er recherchiert im Internet, liest sich im schaflosen Morgengrauen durch diverse Chats auf der Suche nach Antworten für sein Leiden. Was er dort hauptsächlich findet ist "anonymes Jammern". Eine erste Hilfe bietet ihm ein Buch, das er über das Internet findet und eine spezielle aktive Entspannungsmethode beschreibt. Parks lernt, dass er für seinen Körper Zeit reservieren muss. Bisher hat er, für den als Schriftsteller Worte die Welt bedeuten, seinen Körper nur wahrgenommen, wenn er ihn störte und nicht funktionierte. Sport hatte für ihn nur die Funktion, seinen Körper in Form zu halten, damit er einen in Ruhe ließ und man sich um wichtige Arbeiten kümmern konnte. Jetzt reserviert Parks jeden Tag eine Stunde für seinen Körper, um ihn zu erspüren und direkt zu erleben. Denn bisher, wie er erkennt, war ihm die Beschreibung eines Erlebnisses wichtiger als das Erlebnis selbst. Kritisch im Zusammenhang mit seinen Schmerzen sieht er nun sein Schriftstellerleben: "Das literarische Ich sucht gern nach Worten und Formen, um die Dinge metaphorisch zu beschreiben, sie dramatischer und interessanter zu machen als sie sind. Es hält das für Kunst und beglückwünscht sich, wenn es dafür bezahlt wird. Das leidende versucht unterdessen, die Schmerzen zu ignorieren." Aber Parks Schmerzen lassen sich schon lange nicht mehr ignorieren. Auch Worte, "die die Welt auf Abstand halten", bieten ihm keinen Schutz mehr. Parks geht noch einen Schritt weiter und besucht mehrere Meditationsseminare, in denen es gilt stillzusitzen und eine Reise durch den Körper zu machen. Begleitet wird das Ganze von sehr viel Theorie über Spiritualität, Auren und Wiedergeburt. Parks bleibt Skeptiker und erlebt doch gleichzeitig ein allmähliches Verschwinden seiner Schmerzsymptome, indem er sich darauf einlässt, seinen Körper kennenzulernen und ihm Zeit in seinem Leben einzuräumen. Parks hat ein sehr offenes Buch über eine perönlich für ihn sehr schwierige Zeit geschrieben. Er ist immer geradeheraus, was medizinisch gesagt werden muss bleibt nicht offen. Trotzdem ist es kein medizischer Ratgeber. Parks hat seine persönliche Lösung gefunden und beschreibt seinen Weg dorthin mit gut gesetzten Worten, denen man als Leser mit Vergnügen folgt.

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  • Rezension zu "Die Kunst stillzusitzen" von Tim Parks

    Die Kunst stillzusitzen

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    24. September 2010 um 11:03

    Allen Skeptikern zum Trotz sei gesagt, dass dieses Buch wie auch der Weg zur Meditation primär von der Bereitschaft lebt, mit der man sich darauf einlässt. Tut man es dem Autor gleich und überwindet seine Skepsis, kann man ebenfalls belohnt werden. Der britische Erfolgsautor Tim Parks, der mit seiner Frau in Italien lebt, erzählt hier seine eigene Krankheitsgeschichte, ist aber weit davon entfernt, die bittere Klageschrift eines sich selbst bemitleidenden Mannes zu verfassen. Er schildert seinen jahrelangen Kampf mit den Schmerzen, den Erfahrungen der Schulmedizin und der Begegnung mit alternativen Heilmethoden. Über Jahre litt Tim Parks an Schmerzen im Unterleib, konnte beim Schreiben nicht sitzen, musste bis zu sechsmal in einer Nacht auf die Toilette. Ihm wurde schnell klar, dass diese Beschwerden mit seiner Prostata zu tun haben. Er begann seine Ernährung umzustellen, trieb häufiger Sport, ließ komplizierte Tests und eine Blasenspiegelung über sich ergehen. Der Schmerz aber blieb. Die Schulmedizin hatte ihn eigentlich bereits als hoffnungslosen Fall abgeschrieben. Auch auf die Gefahr hin, dass er ein chronischer Schmerzpatient bleiben könnte, kam eine Operation für ihn absolut nicht in Frage. Als Parks in Indien einen ayurvedischen Arzt aufsuchte, begann sein langsames Umdenken. Nach einer beiläufigen Bemerkung der Frau des Arztes wurde dem Autor schlagartig bewusst, dass der Begriff der Psychosomatik in der westlichen Schulmedizin nur deshalb existierte, weil dort eine strikte Trennung von Körper und Geist bevorzugt wird. Parks folgte bei seiner anschließenden Internetrecherche einer Spur: er als grübelnder Mensch richtete seine Gedanken stets nach außen, strengte sich bei sämtlichen Aktivitäten immer mehr als nötig an; also fing er an seine Sichtweise über das Leben zu ändern: nicht mit belastenden und sinnlosen Grübeleien für neue Spannungen im Körper zu sorgen und die immense Ablenkung abzustellen, war nur der Anfang eines langen Weges. Schnell musste er feststellen, dass dieses Nicht-darüber-reden, dieses Ausschweigen seiner Beschwerden fast schon ein Teil der Erkrankung war. Daher hat er aufgeschrieben, was diese Krankheit und die Suche nach Auswegen mit ihm angestellt haben. In „Die Kunst stillzusitzen“ reflektiert er, mit der ihm typischen Leidenschaft und seinem gewohnt lockeren Erzählstil über Intimitäten, die niemals peinlich werden. So erfährt die Leserin bzw. der Leser von Samuel Taylor Coleridge über Thomas Bernhard bis hin zu Samuel Beckett, wie deren Werke untrennbar mit ihren Krankengeschichten verbunden sind. Aber es geht nicht nur um Prostata, Blase und Schlafstörungen, sondern auch um Wunderheiler und Wildwasserfahrten, Jesus und Buddha, England und Italien – und die Vergänglichkeit des Lebens. Der entscheidende Punkt jedoch ist, wie Tim Parks die Kunst der Meditation für sich entdeckt. Diese scheinbar höchst simple Maßnahme, nämlich still zu sitzen und aufmerksam zu atmen, öffnet dem modernen und westlich geprägten Skeptiker die Tür zu einem neuen Raum. Dem Autor gelingt mit diesem Buch somit nicht nur eine glanzvolle und humorvolle Schilderung seiner Leidensgeschichte, sondern auch ein offenes, ehrliches und schonungsloses Buch, in dem jeder von den beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnissen profitieren kann. Still sitzen bedeutet ja auch, ohne Worte und Begriffe auszukommen, den Lärm im eigenen Kopf wahrzunehmen, einen stillen Raum zu betreten, wo die Uhren anders gehen und Dinge, die man nicht sehen kann, einen Wert haben.

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