Tim Pieper Der Minnesänger

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Inhaltsangabe zu „Der Minnesänger“ von Tim Pieper

Eine Liebe größer als der Tod! Es ist ein Privileg, als Sohn eines unfreien Lehnsherrn in einem Kloster ausgebildet zu werden. Hartmann von Aue weiß das zu schätzen. Als sich der junge Mann in die Nachbarstochter Judith verliebt, lernt er das Harfespielen nur, um seiner Angebeteten ein Lied zu singen. Bis der Minnesänger sie wiedersieht, vergehen Jahre voller Sehnsucht und Gefahren. Jahre, die den Ritter auf den Kreuzzug führen und die zu Unrecht des Giftmordes beschuldigte Heilerin in den Kerker. Wird er ihr je von seiner Liebe singen können?
Ein faszinierendes Leben: der Dichter und die Heilerin.

Anschauliche Darstellung der Lebensweise im Mittelalter verwoben mit einer interessanten Geschichte um eine historisch reale Person.

— parden

Die Liebe kann alle Grenzen und Zeiten überwinden!

— HappiestGirl

Dieses Buch habe ich nach 10 Seiten abgebrochen. Zwar ist der Schreibstil gut, aber unglaublich langweilig.

— Zyrin

Fazit: Ein praller Roman über das Leben des Minnesängers Hartmann von Aue, der von der ersten bis zur letzten Seite durch den fesselnden, bildhaften Schreibstil des Autors überzeugt und so auf sehr unterhaltsame Weise das aufregende Leben des Minnesängers erzählt.

— Bellexr

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  • Lebendiges Mittelalter...

    Der Minnesänger

    parden

    22. September 2017 um 15:15

    LEBENDIGES MITTELALTER...Es ist ein Privileg, als Sohn eines unfreien Lehnsherrn in einem Kloster ausgebildet zu werden. Hartmann von Aue weiß das zu schätzen. Als sich der junge Mann in die Nachbarstochter Judith verliebt, lernt er das Harfespielen nur, um seiner Angebeteten ein Lied zu singen. Bis der Minnesänger sie wiedersieht, vergehen Jahre voller Sehnsucht und Gefahren. Jahre, die den Ritter auf den Kreuzzug führen und die zu Unrecht des Giftmordes beschuldigte Heilerin in den Kerker. Wird er ihr je von seiner Liebe singen können? Ein faszinierendes Leben: der Dichter und die Heilerin.Das Buch handelt von dem Dichter und Minnesänger Hartmann von Aue. Interessant fand ich bereits im Vorfeld, dass es sich dabei um eine Person handelt, die um 1200 herum tatsächlich gelebt hat und seinerzeit wohl auch sehr berühmt war. Es sind allerdings wohl vor allem seine Lieder und Dichtkünste überliefert, jedoch so gut wie nichts über sein Leben selbst. Ich war also sehr gespannt, wie der Autor Tim Pieper das Leben und Schicksal des Hartmann von Aue schildern würde. Um es kurz zu machen: die Geschichte war toll zu lesen und hat es geschafft, mir als geschichtlich relativ unvorbelasteter Leserin das Mittelalter sehr anschaulich vor Augen zu führen. Ich habe jetzt eine Ahnung davon, was es hieß, im Mittelalter zu leben - die Ausstattung der Häuser, die Kleidung, die Stände, die Rolle der Herrschenden und der Kirche, die medizinische und hygienische Lage, Speise und Trank u.v.m. Und ich fand es eine interessante Vermittlung geschichtlicher Fakten. Denn diese bildeten das Gerüst für den Roman. Auch wenn vieles um das konkrete Leben des Hartmann von Aue der Fantasie des Autoren entspringt, hatte ich doch jederzeit den Eindruck, dass es so hätte sein können. Und das Ende des Romans hat mich zufrieden gestellt. Zwei kleine Kritikpunkte gibt es allerdings auch zu erwähnen. Da wären zum einen die teilweise extremen Zeitsprünge. Gerade hatte man sich in einen Ablauf so richtig eingelesen und war drin im Geschehen - zack: völlig andere Stelle, andere Personen, andere Handlung. Das fand ich bedauerlich - für mich waren die Abläufe oft noch nicht abgeschlossen - und z.T. auch irritierend. Ich hätte z.B.  gerne mehr von Hartmann und seiner Familie gelesen. Und zum anderen wäre es auch schön gewesen, zur besseren räumlichen Orientierung eine Karte im Anhang aufzuführen, wo man als Leser die (historischen) Orte besser nachverfolgen könnte, und eventuell auch eine Zeitchronik, denn es war für mich nicht immer leicht nachzuvollziehen, wer gerade wie alt war... Insgesamt ist das Buch jedoch in jedem Fall empfehlenswert. Und es macht tatsächlich Lust auf mehr... © Parden

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    • 10
  • Die Liebe hilft auch über die schwersten Zeiten hinweg

    Der Minnesänger

    HappiestGirl

    01. October 2016 um 21:53

    Inhalt: Eine Liebe größer als der Tod Es ist ein Privileg, als Sohn eines unfreien Lehnsherrn in einem Kloster ausgebildet zu werden. Hartmann von Aue weiß das zu schätzen. Als sich der junge Mann in die Nachbarstochter Judith verliebt, lernt er das Harfespielen nur, um seiner Angebeteten ein Lied zu singen. Bis der Minnesänger sie wiedersieht, vergehen Jahre voller Sehnsucht und Gefahren. Jahre, die den Ritter auf den Kreuzzug führen und die zu Unrecht des Giftmordes beschuldigte Heilerin in den Kerker. Wird er ihr je von seiner Liebe singen können?   Meine Meinung: Schon lange stand dieses Buch auf meiner Liste der ungelesenen Bücher. Meine Sehnsucht es zu lesen, stieg immer mehr, nachdem ich die historischen und Gegenwartskrimis gelesen hatte. Denn Tim Pieper hat mich mit seinem Schreibstil abgeholt, der fesselnd und bildhaft ist. Es zeigt auf eindrucksvolle und spannende Weise, dass Liebe alle Grenzen und Zeiten überwindet und Kräfte freisetzt, was der Mensch so nicht für möglich hält. Es zeigt aber auch, wie schnell man in der Gunst seines Herrn zu damaliger Zeit steigen oder fallen konnte. Hartmann von Aue wächst mit den Jahren, getrieben durch die Liebe zu seiner Judith. Es hat mein Herz ergriffen, zu was Liebe fähig ist. Deshalb ist dieses Buch für mich eine Hommage an die Liebe. Die Minnesänger haben ja früher auhc dafür gelebt und ihre Gefühle in ihren Lieder wiedergegeben. Und auch da war es möglich die Liebe aufrecht zu erhalten ohne Smartphone (whatsapp und Telefonie). Für mich wäre das allerdings nichts gewesen, denn ich muss meist gleich sagen, was ich denke ;) Sehr großes Kopfkino. Ich freue mich schon heute auf den nächsten Tim Pieper.   Fazit: Die Liebe kann alle Grenzen und Zeiten überwinden.

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    • 2
  • Hartmann und Judith

    Der Minnesänger

    Sabine17

    Das Buch handelt von zwei imposanten Personen, die es im Leben nicht einfach haben. Hartmann von Aue, der zweitgeborene Sohn eines Unfreien, der sich durch eine strenge klösterliche Erziehung kämpfen muss, es zu einem berühmten Dichter und Minnesänger bringt und wegen der Treue zu seinem Ziehvater in Ungnade fällt und seine große Liebe Judith, die unter ihrem gewalttätigen Ehemann zu leiden hat und ihre Aufgabe als Heilerin findet. "Der Minnesänger" ist ein Mittelalterroman, der alles beinhaltet, was einen guten Roman seines Genre ausmacht. Zudem lässt er sich flüssig lesen und ist zum Schluss so spannend, dass ich ihn gegen Ende gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Tim Piepers Erstlingswerk hat mich voll und ganz überzeugt und ich kann ihn Liebhabern historischer Romane nur wärmstens empfehlen.  

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    • 3

    Sabine17

    10. May 2014 um 11:44
  • Tim Pieper Der Minnesänger

    Der Minnesänger

    madamecurie

    18. March 2014 um 23:17

    Buchtext:Hartmann von Aue:1160 wird er in einer stürmischen Nacht unter Schmerzen geboren.Noch weiß niemand,wie sehr der spätere Dichter und Sänger die Damen an den Fürstenhöfen und die Ritter auf den Schlachtfeldern mit seiner Kunst in den Bann zu Schlagen wird.Er singt von der großen Liebe ,die sich für ihn noch nicht erfüllt hat.Mit seinen Liedern kann er zwar Judiths Herz gewinnen,sie aber nicht aus dem Kerker befreien.Doch genau das ist seine Aufgabe. Da ich gerne auch Historische Romane Lese bin ich bei Buchgesichter auf Der Minne Sänger aufmerksam geworden.Da mit dem Autor Tim Pieper hier in einer Gruppe diese Buch gelesen wurde.Also merkte ich mir das Buch.Als ich mal wieder Einkaufen war ,kam ich an einer Mängelexemplarkiste vorbei,na und was stach mir ins Auge,Der Minnesänger der sofort in meinem Einkaufswagen seinen Platz bekam.Da Dani nicht wußte mit welchen Historischen Roman sie anfangen möchte,schrieb sie eine Buchgeschichte an die Buchgesichter.Und ich fragte sie ob sie nicht Der Minne Sänger mit mir lesen wollte und tatsächlich,haben wir das Buch miteinander gelesen. Und es war so gut geschrieben,spannend das man immer wissen mußte wie es weiter geht.Natürlich gab es eine Bösewicht der über Leichen ging,aber auch der bekam sein Fett ab. Natürlich werde ich auch Mord unter den Linden lesen.

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  • Der erste Pieper ...

    Der Minnesänger

    carpe

    01. March 2014 um 16:11

    .... und sicher nicht der letzte. Nach dem Klang des Buchrückens habe ich mich auf eine historische Liebesromanze eingestellt. Dem ist aber weitgefehlt, fand ich. Das Buch gibt mehr Auskunft über das Leben von Hartmann und Judith im Einzelnen als über beide zuammen. Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet, wann denn nun die Romanze anfängt. Nicht dass es mich gestört hätte, nein, ganz im Gegenteil. Ich finde es sehr interessant, das Leben im Mittelalter, mitsamt der Heilkunst, der Kreuzzüge, Kriege, der höfischen Kunst, etc. Es war mal wieder ein wunderbar flüssig gschriebener Roman, der sich gut gelesen hat und auch sehr spannend war. Ich kann diesen Roman nur jedem Liebhaber der historischen Literatur empfehlen. Für mich war dieser Roman ganz sicher nicht der letzte von Tim Pieper. Also wenn er das nächste Buch fertig hat, wandert es mit Sicherheit auch auf meine WL bzw. auf den SuB

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Bellexr

    03. May 2012 um 19:24

    Das abenteuerliche Leben eines Minnesängers . Als zweitgeborener Sohn sehen die Zukunftschancen für Hartmann von Aue sehr schlecht aus. Deswegen beschließt der unfreie Lehnsherr Dankwart von Aue seinen Sohn im nahegelegenen Kloster St. Georgen ausbilden zu lassen. Bei einem Besuch zu Hause trifft der mittlerweile 14-jährige Hartmann auf seine Freundin aus Kindertagen. Der junge Mann verliebt sich sofort in Judith und beschließt, das Harfe spielen zu lernen, um ihr ein Lied vortragen zu können. Allerdings steht ihrer Liebe einiges im Wege und so vergehen viele Jahre, die sich für Judith schwierig und gefahrvoll gestalten. Und auch Hartmanns Leben verläuft nicht unbedingt in ruhigen Bahnen, allerdings genießt er aber auch den Einfluss seines Mentors, dem Herzog von Zähringen, für den der gebildete junge Mann schon bald ein enger Vertrauter wird. Doch dies soll Hartmann noch zum Verhängnis werden. . Die Lebensdaten des Minnesängers Hartmann von Aue sind nicht historisch belegt wie auch seine Lebensumstände. Diese kann man jedoch gut aus Äußerungen in seinen Versromanen wie auch durch Erwähnung anderer Minnesänger rekonstruieren. Dennoch bleibt hierdurch sehr viel Platz für Hypothesen und so hat Tim Pieper die wenigen Informationen, die es über Hartmann von Aue gibt, zusammengefasst und hieraus einen fesselnden, bildhaften Roman geschaffen. . Tim Pieper lässt seinen Roman um den Minnesänger Hartmann von Aue zwischen den Jahren 1160 – 1203 spielen und beginnt hierbei mit der Nacht von dessen Geburt. So lernt man erst einmal das Umfeld von Hartmanns Familie kennen wie auch das Leben der einfachen Menschen im Mittelalter. Je älter Hartmann wird, umso mehr Platz räumt der Autor ihm ein und so ist man bald schon bei dem ersten Wiedersehen von Judith und Hartmann dabei. So lernt man den Grund für sein Interesse am Minnegesang kennen, verfolgt seine schwierige Zeit im Kloster und seine ersten Schritte als Rechtsgehilfe beim Herzog von Zähringen sowie sein weiteres abenteuerliches Leben. Doch Tim Pieper beschränkt sich nicht nur auf das Leben des Minnesängers, sondern in einem weiteren Handlungsstrang erzählt er auch von Judith, deren Leben für die junge Frau und Heilerin wahrlich nicht einfach verläuft. . Dennoch ist dieser historischer Roman wahrlich kein Liebesroman, sondern spiegelt wunderbar das schwierige Leben ganz normaler Menschen im Mittelalter wieder, die versuchen, ihren Möglichkeiten entsprechend, das beste aus ihrer Situation zu machen, wobei gerade Judith und Hartmann sich hierbei immer selbst treu bleiben und zu ihren Überzeugungen stehen. Aber auch die freien Bürger sowie der Adel und dessen politischen Ränkespiele kommen hierbei nicht zu kurz. Und so verfolgt man gebannt über rund 480 Seiten das aufregende, abenteuerliche und oft auch nicht einfache Leben von Judith und deren großen Liebe Hartmann von Aue, der nicht nur durch seinen Versroman „Erec“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist. . Der Schreibstil von Tim Pieper ist jederzeit fesselnd, immer unterhaltsam, der damaligen Zeit perfekt angepasst und kann durchaus als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die Beschreibungen seiner Protagonisten wie auch der restlichen Mitwirkenden sind sehr detailreich, wirken immer glaubwürdig und überzeugend und sind so bildhaft beschrieben, dass sie fast auf der Stelle Konturen annehmen. . Fazit: Ein praller Roman über das Leben des Minnesängers Hartmann von Aue, der von der ersten bis zur letzten Seite durch den fesselnden, bildhaften Schreibstil des Autors überzeugt und so auf sehr unterhaltsame Weise das aufregende Leben des Minnesängers erzählt.

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2012 um 13:11

    Der Minnesänger oder Harty rockt das Mittelalter Hartmann von Aue und Judith (wohl auch von Aue) wachsen zusammen auf. Jedenfalls so lange, bis Hartmann in ein Kloster zur Ausbildung geschickt wird. Erst als Jugendliche treffen die beiden sich wieder und verlieben sich. Zurück im Kloster, beginnt Hartmann das Harfenspiel von einem befreundeten Spielmann zu lernen, nur um Judith bei ihrem nächsten Treffen ein Lied vorsingen zu können. Ihre nächste Verabredung soll in einem Jahr zu Ostern stattfinden. Doch in diesem Jahr passiert so einiges. Unter anderem soll Judith mit dem freien Bauern August verheiratet werden. Judith wehrt sich gegen die Heirat und plant, mit Hartmann wegzugehen. Doch Hartmann kommt nicht, weil…Ach, lest doch einfach selber, ob sie sich nun kriegen oder nicht und wie Hartmann zum Star wurde! Ich habe das Buch zusammen mit ein paar Buchgesichtern gelesen. In Tim’s Leserunde haben wir es dann auseinander genommen, unsere Eindrücke verkündet und nach Herzenslust spekuliert, wie’s denn wohl weiter geht. Die Moderation der Leserunde hat Buchgesicht und Autor Tim Pieper übernommen. Mir hat Tim’s Buch recht gut gefallen, auch wenn ich ein paar klitzekleine Kritikpunkte habe. Zum einen sind das die plötzlichen Zeitsprünge und dann waren da noch so ein, zwei Szenen, die ich mir etwas ausführlicher beschrieben gewünscht hätte. Alles in allem ist das Buch über das Leben des Hartmann von Aue aber durchaus empfehlenswert. Zu den Zeitsprüngen sei noch zu erwähnen, dass ich damit eigentlich ganz gut zurecht gekommen bin. Klar, musste man mal kurz überleben, wieviel Zeit denn nun vergangen war und wie alt er, sie, es demnach jetzt war, aber dem Lesevergnügen hat das keinen Abbruch getan.

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  • Leserunde zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier findet die Leserunde zu "Der Minnesänger" von und mit Tim Pieper statt. Begebt euch mit uns auf eine Zeitreise in die Jahre um 1100 - 1200.

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Arwen10

    17. May 2011 um 08:12

    Hartmann von Aue wird 1160 als Sohn eines unfreien Lehnsherrn geboren. Durch glückliche Fügung erhält er eine Ausbildung in einem Kloster. Dort ist die Erziehung sehr streng, ein Lachen z.B. hat schlimme Folgen. Durch einen Spielmann lernt er die Musik kennen und lieben und läßt sich auch durch Bestrafung nicht davon abhalten, die Harfe spielen zu lernen. Bei einem Heimatbesuch lernt er Judith kennen und lieben. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Judith wird bald verheiratet und Hartmann muss zusehen, da er zu arm ist, um eine Familie zu ernähren. Beide können einander nicht vergessen. Hat ihre Liebe eine Zukunft ? Besonders interessant finde ich , dass die Hauptperson Hartmann von Aue wirklich gelebt hat. So fühlt man sich, als würde man ein Stück Geschichte miterleben, wenn man dieses Buch liest. Tim Pieper hat einen wundervollen Schreibstil, ich war beim Lesen sehr gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Sehr anschaulich wird das Leben im Mittelalter beschrieben, es läuft beinahe wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Natürlich gab es im Mittelalter ein paar unschöne Dinge, z.B. wie die Frauen von den Männern behandelt wurden oder auch die Kerker, in dem so manch Unschuldiger schnell gestorben ist. Wenn man sich für die Zeit interessiert, wird man mit einem äußerst spannenden und fesselnden Roman belohnt, der uns das Mittelalter nahebringt mit Liebe, Kampf, Minne, Mut, Treue, Rittertum und Edelmut.

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Kerstin83

    09. May 2011 um 14:17

    Im Jahre 1160 wird Hartmann von Aue geboren. Er ist der jüngste Sohn eines unfreien Lehnsherrn. Durch eine glückliche Fügung hat er die Möglichkeit in einer Klosterschule ausgebildet zu werden. Dort lernt er einen Spielmann kennen, der ihm das Harfespielen beibringt. Auf diese Weise entdeckt er die Liebe zur Musik. Auf einem seiner Besuche zu Hause verliebt er sich in Judith. Doch ihr Glück sollte nicht sein. Beide müssen getrennt voneinander viele Prüfungen und Schwierigkeiten meistern. Werden sie trotzdem eines Tages zueinanderfinden? Das Cover macht dem Leser deutlich, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Es ist farblich ansprechend gestaltet. Hartmann von Aue ist abgebildet. Allerdings sieht man nicht sein ganzes Gesicht. Das hat mir gut gefallen, weil man sich so ein eigenes Bild machen kann. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kann sich alles bildhaft vorstellen. Durch die vielen kurzen Kapitel, lässt sich das Buch auch schnell unterbrechen, ohne dass man aus dem aktuellen Geschehen zu sehr heraus gerissen wird. Auf dem Hintergrund aufgebaut, dass Hartmann von Aue wirklich gelebt hat, ist es Tim Piper gelungen aus den wenigen vorhandenen Quellen eine tolle Geschichte zu entwickeln Die einzelnen Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und man lernt sie im Laufe des Buches gut kennen. Außerdem bekommt man Einblicke in das Leben im 12. Jahrhundert. Kriege und Rittertuniere finden ebenso ihren Platz wie höfische Kunst, Kräuterkunde und die Minne. Tim Pieper hat es geschafft einen historischen Roman zu schreiben, der dem Leser viele Stunden Lesespaß bereitet. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    KerstinnI

    08. May 2011 um 14:15

    1160. In diesem Buch begleitet der Leser Hartmann von Aue von Beginn seines Lebens. Als jüngster Sohn der Familie sorgen sich seine Eltern um seine Zukunft und ermöglichen es Hartmanneine höhere Bidung in einer Klosterschule. Auf einem seiner Besuche zu Hause verliebt er sich in seine Freundin Judith aus Kindertagen und beschließt sie bei seinem nächsten Besuch in einem Jahr mit einem Harfespiel zu beeindrucken. Leider wird Judith bis dahin mit August verheiratet, der sie sehr schlecht behandelt und unglücklich macht. Von nun an lieben die zwei sich, aber finden keinen Weg miteinader glücklich zu sein. Hartmann wird ist als Ritter und Minnesänger erfolgreich, Judith eine begabte Heilerin. Und August schmiedet immer fiesere Pläne um mächtig zu werden... Und trotzdem wünschen sich Hartmann und Judith nichts mehr, als dass sei endlich zusammen sein dürfen. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist toll. Obgleich der sehr romantisch- tragischen Handlung, ist es nicht kitschig. Trotz Kämpfen ist es nicht blutig. Es entsteht viel mehr ein sehr guter Eindruck über das Leben in Deutschland im 12 Jahrhundert. Noch spannender wird es durch das Wissen, dass Hartmann von Aue wirklich gelebt hat und sein Leben sich so, oder so ähnlich zugetragen haben kann. Die vielen Rollen in der Geschichte sind alle sehr gut beschrieben und haben alle interessante Charakter. Der Schreibstil ist flüssig und alle Handlungen sind sehr gut zu verstehen. Einfach toll!

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Sternenstaubfee

    06. May 2011 um 14:05

    Im Jahre 1160 wird Hartmann von Aue als jüngster Sohn eines unfreien Lehnsherrn geboren. Durch einen für ihn glücklichen Umstand wird er in einer Klosterschule ausgebildet und erlernt so das Lesen und Schreiben. Ein Spielmann bringt ihm verbotenerweise das Harfespielen bei. Hartmann verliebt sich in die Nachbarstochter Judith, und das Mädchen erwidert seine Gefühle. Es müssen aber viele - zum Teil harte - Jahre vergehen, bevor die beiden endlich zueinander finden dürfen... * Meine Meinung * Dieses Buch schildert das Hochmittelalter in sehr farbenprächtigen Farben ohne dabei unglaubwürdig oder kitschig zu werden. Das Leben von Hartmann und Judith wird sehr schön beschrieben; man kann sich direkt in die Geschichte hineinfühlen und die beiden bei ihren verschiedenen Abenteuern begleiten. Auch das Leben einiger anderer für die Geschichte wichtige Personen wird detailliert beschrieben, so daß alles sehr nachvollziehbar wird ohne allzu vorausschauend zu sein. Mir hat es viel Freude bereitet, dieses Buch zu lesen, und das Happy End war natürlich das Sahnehäubchen! Ich mag Bücher mit gutem Ende. Was dem Buch zusätzlich noch etwas Würze gegeben hat, ist das Wissen, daß Hartmann von Aue tatsächlich gelebt hat. Ich stelle mir gerne vor, daß ich ihn ein Stück seines (fiktiven) Weges begleiten durfte...

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Büchereule

    14. December 2010 um 10:07

    1160. Hartmann von Aue wird als Sohn eines unfreien Dorfschulzen geboren und gelangt in jungen Jahren durch die Tapferkeit seines Vaters in die Erziehung der Kirche. Dank der Unterstützung des Herzogs von Zähringen lernt er lesen und schreiben und schafft es mit seiner hervorragenden Minnekunst bis an den Hof von Freiburg. Doch nie lässt ihn dabei seine Jugendliebe Judith los. Judith, die Frau, der er seine Lieder widmet. Judith, die für ihn nie erreichbar schien, weil sie auf Wunsch ihrer Eltern mit dem brutalen August verheiratet wurde. Judith, mit der er ein Leben lang trotz aller Hindernisse verbunden ist. Tim Piepers Debütroman scheint sehr gut recherchiert zu sein. Er versichert in einem Vorwort, dass Hartmann von Aue gelebt und sich seine Geschichte so ähnlich zugetragen hat, wie sein Buch diese beschreibt. Dem Leser wird ein tiefer Einblick gewährt in ein Stück Hochmittelalter, in dem sich manches Leben sehr farbenfroh, manches aber auch sehr grausam abgespielt hat. Die Sprache ist angenehm leicht zu lesen und der Roman unterhält. Schließlich kann sich der historische Leser an Ritterturnieren, Kräuterfrauen, bösen Schurken und Burgfehden erfreuen. Insgesamt bleibt der Roman jedoch eher blaß für mich. Denn die Klischees sind altbekannt: das Lieben und Leiden zwei junger Menschen, die nicht heiraten dürfen; der böse Ehemann, der seine Frau vergewaltigt und das Kräuterweib, das alles zu richten vermag. Obwohl man über die Art einiger Charaktere schmunzeln muss, sind mir Hartmann und Judith während der Geschichte nicht richtig ans Herz gewachsen. Ein wenig erinnerte mich "Der Minnesänger" an die Hebammen-Reihe von Sabine Ebert. Nur eben aus der Sicht eines Mannes geschrieben.

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  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    Robert_Ulm

    04. December 2010 um 12:43

    Dieses Buch habe ich kaum noch weglegen können, nachdem ich es einmal angelesen hatte. Besonders gefallen hat mir die detailreiche und realistische Beschreibung des Lebens im Mittelalter. Man fühlte sich beim Lesen direkt um Jahrhunderte zurückversetzt.

  • Rezension zu "Der Minnesänger" von Tim Pieper

    Der Minnesänger

    arno

    27. November 2010 um 01:20

    Das Buch "Der Minnesänger hat mir außerordetlich gut gefallen, da der Autor alle verwendbaren Quellen genutzt hat um das Buch so authentisch wie möglich zu machen. Der einzigzte kleine Schwachpunkt den ich bemängele ist, das die Lieder nicht in ihrer ursprünglichen Fassung im Buch stehen (Mittelhochdeutsch) Im Glossar hätten sie ja in moderner Form stehen können. Aber darauf hatte der Autor leider keinen Einfluß. Aber trotzalledem gibt es 5 Sterne. Arno

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