Tim Pieper Dunkle Havel

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Havel“ von Tim Pieper

Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah?

Ein spannendes Buch, die Morde sind logisch und nachvollziehbar aufgeklärt - mir hat jedoch der überraschende Schluss nicht so gut gefallen

— Sonnenschein12

Ein sehr guter Reihenstart - das kann nur 5 Sterne geben!

— peedee

Der Auftakt der Reihe rund um den symapthischen KHK Toni Sanftleben, der akribisch ein Ziel verfolgt.

— Bellis-Perennis

Super geschrieben, Spannend von der ersten bis zu letzten Seite

— MacKAyla

eins meiner ersten Ebooks

— ebookleser

Zwar spannend geschrieben, wirkt aber konstruiert und unglaubwürdig und bedient mal wieder typische Klischees. Schade!

— Seehase1977

„Dunkle Havel“ spielt rund um Potsdam. Die Beschreibungen der Lokalitäten sind ganz nebenbei in den Krimi mit eingebunden.

— Taluzi

Ein sehr spannender Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittler und vielen verwirrenden Spuren. Man kann gar nicht aufhören zu lesen....

— tinstamp

Spannend von A bis E. Ein Täter mit dem keiner gerechnet hat und eine schöne Familienzusammenführung.

— Siko71

gut aufgebauter Fall mit Vergangenheit

— Booky-72

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  • Ein sehr guter Reihenstart

    Dunkle Havel

    peedee

    27. April 2018 um 23:53

    Hauptkommissar Toni Sanftleben, Band 1: Ein Mord in der Potsdamer Innenstadt – ein vermeintlicher Routinefall für Hauptkommissar Toni Sanftleben. Doch dann findet er beim Toten ein Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest spurlos verschwand! Alle seine bisherigen Recherchen sind im Sande verlaufen. Kommt nun wieder Bewegung in die Sache? Findet er endlich heraus, was seinerzeit passiert ist?Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer frühmorgendlich-nebligen Stimmung auf dem Wasser – gefällt mir sehr gut.Ich lese die Reihe um den Hauptkommissar Toni Sanftleben in ungewohnter Reihenfolge: ich habe zuerst Band 3 gelesen und muss nun mit den Bänden 1 und 2 „nachsitzen“.Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der das Baumblütenfest in Werder vom 2. Mai 1998 beschreibt. Toni und seine Frau Sofie sind von einer zweieinhalbjährigen Weltreise zurückgekehrt. Sofie tut sich schwer, wieder in den Alltag hineinzufinden. Sechzehn Jahre später begleitet der Leser Toni in seinem Alltag als Hauptkommissar in Potsdam.Der ganze Fokus von Toni liegt seit Jahren auf der Aufklärung des Falles um Sofie. Es ist tragisch, wenn ein Mensch verschwindet und sich keine Spuren finden lassen – eine unheimlich belastende Situation. Traurig, dass Toni so übermässig dem Alkohol zuspricht. Sein siebzehnjähriger Sohn Aroon muss ihn mehrfach betrunken erleben. Toni hat seinem Team, Oberkommissarin Gesa Müsebeck und Kommissar Nguyen Duc Phong, nicht erzählt, dass er die Frau auf dem Foto kennt, denn er weiss, dass er sodann wegen Befangenheit vom Fall abgezogen würde. Er geht volles Risiko, denn er sieht endlich wieder eine Chance, herauszufinden, was passiert ist. Bevor wirkliche Fortschritte im Fall zu verzeichnen sind, wird schon ein zweiter Mord gemeldet. Hat dieser zweite Mord mit dem ersten zu tun? Die Art der Tötung deutet stark darauf hin.Einmal mit dem Krimi begonnen, konnte ich ihn fast nicht mehr aus der Hand legen; ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Die Spannung wurde konstant gehalten und der Ausgang der Story war überraschend. Ich fand es unter anderem sehr interessant, dass eines der Mordopfer einen chiffrierten Kalender führte, der dann durch die Polizei entschlüsselt werden konnte. Eine komplizierte Geschichte: Buchcode, Zahlenpaare, Quersumme Datum, Cäsar-Algorithmus sind nur ein paar der erwähnten Stichworte… Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne und freue mich auf den zweiten Band.

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  • Leserunde zu "Tiefe Havel" von Tim Pieper

    Tiefe Havel

    Tim Pieper

    „Die Landschaft rauschte an ihm vorbei. Er sah kleine Waldstücke, Wiesen mit grasenden Pferden und Felder, auf denen runde Strohballen lagen. Das Laub einiger Alleebäume verfärbte sich bereits. Er hatte die Ursprünglichkeit und Lieblichkeit des Havellandes immer gemocht, jetzt kam ihm die Gegend zum ersten Mal feindlich vor.“ Ein Binnenfrachtschiff treibt im Havelkanal. An Bord liegt der Kapitän, hingerichtet in Profimanier. Erste Hinweise führen den Potsdamer Hauptkommissar Toni Sanftleben ins Berufsschiffermilieu. Doch der Täter hat bereits weiteres Blut an den Händen. Zu spät begreift Toni, dass es um alles geht, auch um seine eigene Zukunft. Ausgefeilte Charaktere und ein Plot mit Suchtgefahr: ein packender Kriminalroman aus dem Havelland. Liebe Lovelybooker, ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde einladen. Zu diesem Zweck stellt der Emons­-Verlag fünfzehn Freiexemplare von meinem neuen Krimi „Tiefe Havel“ zur Verfügung. Ihr könnt ein Buch gewinnen, wenn ihr bis zum 17. März folgende Frage beantwortet: Warum möchtest du bei dieser Leserunde dabei sein?   Die Gewinner werden am 18. März bekanntgegeben. Am Tag darauf verschicke ich die Bücher. Sobald ihr euer Exemplar in den Händen haltet, könnt ihr loslesen und eure Eindrücke in den Threads posten. Solltest du zu den Gewinnern zählen, wäre es schön, wenn du dich aktiv beteiligst und eine Rezension schreibst. Wer bei der Verlosung leer ausgeht und sich selber ein Buch besorgen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will, findet auf der Verlagsseite eine Leseprobe unter: https://www.emons-verlag.de/programm/tiefe-havel Ich freue mich schon auf einen regen Austausch mit euch und bin schon gespannt auf eure Leseeindrücke. Herzliche Grüße aus Berlin und bis bald Tim    

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten, mir den Link dazu per Nachricht senden und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe Lebensglueck

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  • Toller Serienstart ..

    Dunkle Havel

    Bellis-Perennis

    18. April 2018 um 06:54

    Dies ist der erste Band rund um den sympathischen Ermittler Toni Sanftleben, der ein heftiges Schicksalpäckchen zu tragen hat. 1998, während des Baumblütenfestes verschwindet nämlich Tonis Ehefrau Sofie. Die Polizei geht von Selbstmord aus, an den Toni, damals gerade einmal zwanzig Jahre alt, nicht glauben kann. Er schlägt die Laufbahn eines Kriminalbeamten ein und sucht jede freie Minute nach Sofie. Nebenbei ist er alleinerziehender Vater von Aroon.   Sechzehn Jahre später reißen zwei Morde die alten Wunden wieder auf, denn bei beiden Mordopfern findet sich jeweils ein Foto von Sofie.   Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sofies unerklärlichem Verschwinden und den aktuellen Morden?      Meine Meinung:   Autor Tim Pieper bringt einen sehr fesselnden Krimi zu Papier. Eigentlich sind es ja zwei Krimis in einem. Toni Sanftleben ist besessen von dem Gedanken, dass Sofie noch lebt und sich irgendwo „da draußen“, vielleicht unter falschem Namen ein neues Leben aufgebaut hat. Der Suche hat er sich gänzlich verschrieben und schreckt auch vor unentschuldigtem Fernbleiben vom Dienst und anderen Eigenmächtigkeiten nicht zurück. Er nützt das System weidlich aus und sammelt schwarze Punkte auf der Liste seines Vorgesetzten Schmitz. Warum ihn der so gar nicht leiden kann, kommt leider nicht heraus. Sanftleben ist mit seinen manchmal unorthodoxen Ermittlungsansätzen bei der Aufklärung diffiziler Verbrechen höchst erfolgreich, doch Schmitz provoziert den alkoholkranken Sanftleben immer wieder mit Schnapsgeschenken. Eigentlich eine Sauerei und ein eklatantes Fehlverhalten eines Vorgesetzten.   Tonis Team allerdings hält fest zu ihm und deckt hin und wieder auch seine Alleingänge. Der unerwartete Erfolg bei der Suche nach Sofie bringt das Gefüge Toni/Aroon gehörig durcheinander. Wie es mit den Dreien weitergeht, lesen wir im nächsten Band „Kalte Havel“.   Fazit:   Ein toller Serien-Auftakt mit einem sympathischen Ermittler, der so gar nicht der „strahlende Held“ ist.  

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  • Leserunde zu "Kalte Havel" von Tim Pieper

    Kalte Havel

    Tim Pieper

    Liebe Lovelybooker, ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde einladen. Zu diesem Zweck stellt der Emons­-Verlag fünfzehn Freiexemplare von meinem neuen Krimi „Kalte Havel“ zur Verfügung. Ihr könnt ein Buch gewinnen, wenn ihr bis zum 22. Oktober folgende Frage beantwortet: Was magst du an Krimireihen?  Die Gewinner werden am 23. Oktober um 19.00 Uhr bekanntgegeben. Die Leserunde startet eine Woche später am 30. Oktober zwischen 19.00 und 20.00 Uhr mit einem Eröffnungschat.   Solltest du zu den Gewinnern zählen, wäre es schön, wenn du dich aktiv an der Leserunde beteiligst und eine Rezension schreibst. Wer bei der Verlosung leer ausgeht und sich selber ein Buch besorgen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will, findet auf der Verlagsseite eine Leseprobe unter: http://www.emons-verlag.de/programm/kalte-havel Ich freue mich schon auf einen regen Austausch mit euch und bin schon gespannt auf eure  Leseeindrücke. Herzliche Grüße aus Berlin und bis bald Tim    

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  • Mord in der Baumblüte

    Dunkle Havel

    karatekadd

    Da liegt er nun vor mir, der neue Roman von Tim Pieper, der heute im Buchhandel erscheinen wird. Das heißt, ich hab ihn schon seit einigen wenigen Tagen und es war mir eine Freude, ihn vorab lesen zu dürfen. „Viel Spaß beim Lesen.“ hat Tim hinein geschrieben und den hatte ich unbedingt. Es sei mir gestattet, ganz kurz zurück zu denken. DER MINNESÄNGER, so hieß das erste Buch des 1970 in Stade geborenen Autors und schon dieses war ein sehr schöner historischer Roman, der umfangreiche Recherche erforderte, denn man hatte ja von Walter von der Vogelweide, und Wolfram von Eschenbach aber eher nicht von Hartmann von Aue gehört. Die nächste Hauptfigur war einer der ersten Kriminologen, wenn auch ein Fiktiver. Der hieß Dr. Otto Sanftleben und er ermittelte in MORD UNTER DEN LINDEN und MORD IM TIERGARTEN. Also in Berlin um die Jahrhundertwende. Halt, ich meine die vor 100 Jahren. Der Gegenwartsroman, der nun erscheint, hätte traditionell auch „Mord in der Baumblüte“ heißen können. * * * Auch hier ermittelt an der DUNKLEN HAVEL ein Sanftleben, aber der heißt Toni und ist der Urenkel des oben genannten. Der ist vom hier beschriebenen Fall selbst betroffen und handelt in in der aktuellen Zeit, im Jahr 2014, wobei die Handlung im Jahre 1998 beginnt. Das sind schon Sprünge, die der Tim hier vorlegt. Als die Geschichte beginnt, ist besagter Toni knapp über 20 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Dreijährigen, als seine Frau während des Baumblütenfestes in Werder in der Havel „baden“ geht und nicht wieder „auftaucht“. Toni sucht, sucht, sucht, später fahndet er, denn er wird wegen dieses Falles Polizist. Sechzehn Jahre später, er ist Kriminalhauptkommissar und Teamleiter bei der Mordkommission, sucht er immer noch. Da geschehen nacheinender zwei Morde und bei beiden Leichen taucht ein Foto von Sofie auf. Das elektrisiert den Ermittler... „Auf der Wasseroberfläche reflektierten kleine Wellen das Buglicht und die Steglaternen. In den Tälern sammelte sich die Schwärze. Nirgends wiederholten sich die Muster, nirgends gab es die gleichen Strukturen, überall erfand sich das Wasser neu. Auf viele Menschen hatte es eine beruhigende Wirkung, und doch konnte es den Tod bringen.“ (Seite 56) Und alles deutet darauf hin... * * * Tim Pieper hat eine, man könnte sagen „piepersche“ Methode entwickelt, einen Roman spannend zu halten, dem Leser häppchenweise Brocken hinzuwerfen und die Identität des Täters möglichst lange nicht zu verraten. Er lässt diesen, oder auch die vermeintlichen Täter immer mal wieder auftreten und beschreibt dessen Sicht der Dinge auf das aktuelle Geschehen. Das hat er schon beim Linden- und beim Tiergartenmord so gemacht. (Ich muss die bald noch einmal lesen.) Trotzdem konnte der Leser nicht „ermitteln“, wer denn denn, verdammt nun mal, nun eigentlich er Täter ist. Toni ist eine Figur, die zielstrebig arbeitet. Er wohnt mit seinem hochbegabten siebzehnjährigen Sohn, der an seine Mutter keine Erinnerung hat, auf einem Hausboot. Das ist doch schon mal interessant, wer möchte das nicht? Aber Toni hat auch ein Problem. Der Verlust seiner Frau führt zu Calvados. Das merkt der Leser schnell. Es ist eben nicht der große Held, der hammerharte Ermittler, der gegen Richtlinien verstößt, weil er eben der Macher ist. Toni Sanftleben hat ein Ziel und dem opfert er auch mal polizeiliche Festlegungen und legt sich mit seinem Chef an, der eine ziemliche karieristische Niete ist, von denen es anscheinend durchaus realpolizeiliche Entsprechungen gibt. Seine Kollegen bleiben allerdings ein wenig blass.  Das Kriminologische kommt etwas zu kurz. Der „alte“ Sanftleben wies da etwas mehr auf, auch wenn der junge Sanftleben einen Lehrgang als Fallanalytiker besuchte, den er nicht abschloss. („Profiler“ sagt man heute neudeutsch dazu...) Ich finde, das wäre ein klein wenig ausbaufähiger gewesen. Einzelinteressen eines Lesers? * * * Außerdem schaut sich Tim die Handlungsorte ganz genau an. Zum Beispiel handelt eine Szene unter einem Brückenbogen der Augustusbrücke in Dresden. Dazu veröffentlichte der Autor auf seiner Internetseite auch ein Bild. (Als gebürtiger Dresdner bestätige ich gern die gesamte Dresden-Handlung – über die Möglichkeiten unter dem Brückenbogen gerieten wir allerdings vor zwei Tagen in Streit.) Tim Pieper beschreibt gern Landschaften. Diesmal geht es um die Havelinsel Werder und um die Havel. Die Gegend ist uns auch aus den Geschichten um den „alten“ Sanftleben ein wenig bekannt. Zumindest kam sie mir bekannt vor. So zum Beispiel das Gutshaus Neukladow. Schaut euch mal die Handlungsorte im Tiergartenmord an. * * * Es war ein Genuss, Tim Piepers Buch zu lesen. Ein Genuss ist es auch, wenn man sich mit dem Autor "streiten" kann. So etwas passiert ja nun selten. Seien es Gegenden, die man kennt oder ob es darum geht, ob eine Polizeipistole nun einen außen liegenden Sicherungshebel hat oder nicht. Kleinkram, aber auch Salz in der Suppe. Zu empfehlen ist noch die Leserunde auf Lovelybooks. Es ist nicht die erste Leserunde mit Tim. Und ich sage euch, die machen riesigen Spaß. * * * Zum Schluss: „Sie durchquerten das Wohnzimmer, das schon deutlich heller war, und betraten schließlich die Veranda, die mit großen Panoramafenstern ausgestattet war und einen phantastischen Blick auf die Nordsee bot. Bis zum Horizont schob der stürmische Wind Wolken zu einer dunklen Masse zusammen. An vereinzelten Stellen klafften Lücken auf. Sonnenstrahlen drangen hindurch und trafen auf das graue Meer, wo kleine silbrige Flächen entstanden, die schnell ihre Form variierten und sich plötzlich auflösten, um an anderer Stelle wieder zu erscheinen. Es war ein Naturschauspiel, dem man stundenlang zuschauen konnte. Endlich traute sich Toni...“ (Seite 250) Ja was traut sich Toni Sanftleben auf Seite 250? Etwas mehr gibt es auf unserem Blog © KaratekaDD

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    • 4

    karatekadd

    14. February 2016 um 11:24
    HappiestGirl schreibt Kurz: ein rundum gelungener Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legt, wenn man ihn einmal begonnen hat :)

    So kann ich natürlich auch rezensieren ;)

  • Was geschah beim Baumblütenfest?

    Dunkle Havel

    Sabine17

    Hauptkommissar Toni Sanftleben wird zu einer Leiche in der Potsdamer Innenstadt gerufen. Bei dem Toten wird das Bild einer rothaarigen Frau gefunden. Toni erkennt darin seine vor 16 Jahren verschwundene Frau Sofie. Sie hat beim Baumblütenfest ihre Kleider und ihren Ehering auf den Steg gelegt und ist in die Havel gesprungen. Die anschließende Suchaktion blieb erfolglos. Toni ist daraufhin Polizist geworden und sucht seitdem nach Sofie. Sie ist seine große Liebe und er will nicht glauben, dass sie tot ist. Sein 17jähriger Sohn Aroon ist jedoch der Ansicht, sein Vater solle mit dem Kapitel abschließen und sich damit abfinden, dass sie nicht wiederkommt. Doch dieser ist so besessen von seiner jahrelangen Suche, dass er zum Alkoholiker und Einzelgänger geworden ist. Das Bild bei dem Toten lässt Toni wieder hoffen. Lebt Sofie noch? Hatte der Tote etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Nach zwei historischen Krimis ist „Dunkle Havel“ der erste Gegenwartskrimi von Tim Pieper. Er ist so gut geschrieben, dass er einen vom Prolog an fesselt. Es gibt viele Verdächtige und ständig stellt man Vermutungen an und möchte unbedingt wissen, ob man richtig liegt. Daher mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bevor man die Lösung kennt. Zudem geht es nicht allein darum, den Mörder zu finden, sondern auch die Verbindung zu Sofies Verschwinden. Der Autor schafft auf brillante Wiese vielschichtige Charaktere, die nicht perfekt sind und gerade darum so lebensnah wirken. Gerade dadurch sind sie jedoch glaubwürdig, so dass sie einem teilweise „bekannt“ vorkommen. Einzig der Ausgang der Geschichte auf den letzten paar Seiten hat mir persönlich nicht gefallen, weil ich ihn ein bisschen weit hergeholt fand. Aber das ist Geschmackssache und schadet dem eigentlichen spannenden Krimi nicht. Daher gebe ich 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans!

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    • 7
  • dunkle Havel

    Dunkle Havel

    ebookleser

    22. November 2015 um 18:05

    Dieses Buch wurde beim RBB erwähnt. Ich fand die Story so interessant das ich mir das Buch geholt habe. Tony Sanftlebens Frau verschwindet auf unerklärliche Weise. Er läßt aber nicht locker um ihr und sein Schicksal auf zuklären.Nach vielen Jahren gelingt ihm das. Die Geschichte ist insgesamt sehr spannend geschrieben. Nach 1,5 Tagen war das Buch ausgelesen.

  • Dunkle Havel

    Dunkle Havel

    Seehase1977

    02. November 2015 um 12:10

    KIappentext: Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah? Zum Inhalt: Frühjahr 1998, Baumblütenfest in Werder. Auch das junge Ehepaar Toni und Sofie feiern mit vielen anderen Menschen ausgelassen am Rand der Havel. Doch der Abend endet in einer Tragödie, denn Sofie verschwindet spurlos. Alles deutet auf Selbstmord durch Ertrinken hin. Doch die Leiche der jungen Frau wurde nie gefunden… 16 Jahre später, Toni Sanftleben hat mittlerweile eine Ausbildung bei der Polizei absolviert, ist Kriminalhauptkommissar und lebt mit seinem 17jährigen Sohn Aaron auf einem Hausboot, als er zu einem scheinbar routinemäßigen Einsatz gerufen wird. Ein Mordopfer wurde in der Potsdamer Innenstadt in einem Baucontainer gefunden. Bei seinen Habseligkeiten wurde unter anderem ein Foto gefunden, das eine junge Frau zeigt, die Sanftleben mehr als gut kennt. Es handelt sich um seine vermisste Frau Sofie. Ist das Foto der Schlüssel zu dem roten Faden, auf den er schon so lange wartet, um das Verschwinden seiner Frau nun endlich aufzuklären? Sein ganzes Leben ist geprägt von der Suche nach Sofie und Toni setzt alles daran herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist und kommt dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur… „Dunkle Havel“ von Tim Pieper ist ein flüssig zu lesender und in kurze spannende Kapitel aufgeteilter Kriminalroman. Der Leser begibt sich zusammen mit dem Hauptprotagonisten Toni Sanftleben an die polizeilichen Ermittlungen im aktuellen Mordfall und erfährt gleichzeitig Details über Tonis Suche nach seiner verschwundenen Frau Sofie. Diese Suche ist seit 16 Jahren Teil seines Lebens, fast schon fanatisch verfolgt er jede noch so kleine Spur. Er bemerkt, oder will nicht bemerken, wie sein Sohn Aaron darunter leidet. Sein Schicksal hat Toni Sanftleben zum Trinker gemacht. Pieper bedient dadurch mal wieder das typische Klischee, was mich wirklich gestört hat. Gut hat mir die eigentliche Geschichte um das Tötungsdelikt gefallen, die tief in einen Sumpf aus Gewalt, Missbrauch und Drogen führt. Für mein Empfinden wirkt der Kriminalroman konstruiert und stellenweise mehr als unglaubwürdig. Das Ende ist dann irgendwie übereilt und auch der anschließende Prolog reißt es nicht mehr raus. Tim Piepers „Dunkle Havel“ hat mich leider etwas enttäuscht, weswegen ich nur drei Sterne vergeben kann.

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  • Unfall oder Selbstmord?

    Dunkle Havel

    Taluzi

    25. August 2015 um 12:13

    Toni Sanfleben ist zur Polizei gekommen, weil er es nie verkraftet hat, dass seine Frau spurlos verschwunden ist. Beim Baumblütenfest 1998 war er seiner schönen Frau so nah wie schon lange nicht mehr gewesen. Als er auf der Wiese am nächsten Morgen aufwachte, war sie weg. Ein Ehepaar hat beobachtet, wie sie ins Wasser ging. Aber Toni kann und will nicht an Selbstmord oder einen Unfall glauben. Schließlich hat man ihre Leiche nie gefunden. 16 Jahre später erscheint Toni verkatert in der Potsdamer Innenstadt an einem Tatort: ein Mann wurde ermordet. Als er bei dem Toten ein Foto seiner vermissten Frau findet, ist er wie elektrisiert und steigert sich in den Fall rein. Schnell gibt es neue Spuren zu dem Verschwinden seiner Frau. Wird er herausfinden, was damals wirklich geschah? Schon der Prolog machte mich als Leser neugierig, denn er beschreibt den letzten Abend den Toni mit seiner Frau Sofie erlebt hat. Gut bringt der Autor Tim Pieper, die Gefühle und Verzweiflung von Toni rüber. Ich konnte mich in den Hauptprotagonisten hineinversetzten und fragte mich auch, was kann damals passiert sein? Ich wurde als Leser immer tiefer in den Sumpf aus Gewalt, Drogen, Umweltzerstörung, Missbrauch und Menschenhandel geführt. Das sind viele Themen für einen Krimi. Der Autor schaffte es diese geschickt einzubauen, so dass es nicht überladen wirkte, es passte. Mich regte diese Themenvielfalt zu immer neuen Spekulationen an und ich fand es spannend. Durch die kurzen Kapitel liest man gerne noch ein bisschen mehr. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Tonis Sicht erzählt. Es gibt aber auch kurze Kapitel, in denen aus Sicht anderer Protagonisten erzählt wird. Das erhöht die Spannung. Die Auflösung der Morde ist schlüssig und passend. Allerdings hat mir die Auflösung von Tonis Suche nicht gefallen. Nach 16 Jahren ging es plötzlich zack zack zack. Das wirkte unwirklich und übereilt auf mich. „Dunkle Havel“ spielt rund um Potsdam. Die Beschreibungen der Lokalitäten sind ganz nebenbei in den Krimi mit eingebunden. Als Leser konnte ich mir Werder, die Havel und die restliche Umgebung gut vorstellen.

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  • Eine verzweifelte Suche

    Dunkle Havel

    Felice

    30. July 2015 um 21:16

    Mir hat auch der Gegenwartkrimi von Tim Pieper gut gefallen, nachdem ich schon Toni Senftlebens Vorfahr Otto kennengelernt habe. Denn auch dieser Roman lebt von den anschaulichen Beschreibungen der Handlungsorte und der Personen. Ich habe über gut 250 Seiten mitgerätselt, was mit Tonis Frau Sofie vor 16 Jahren geschehen sein könnte, muss aber zugeben, ich wäre eher mit den Ermittlungsergebnissen zufrieden gewesen und fand auch Aroon, den Sohn der beiden sehr gut gezeichnet und in seinen Meinungen nachvollziehbar. Das Ende ist Geschmackssache, ganz klar, aber man muss sich auf die Fantasie des Autors einlassen und so gesehen ist es auf jeden Fall zufriedenstellend.

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  • Was geschah am Baumblütenfest?

    Dunkle Havel

    tinstamp

    12. July 2015 um 10:54

    Toni Sanftleben ist jung verheiratet und gerade erst Vater eines kleinen Sohnes geworden. Gmeinsam mit seiner Frau Sofie besucht er das Werdener Baumblütenfest, als diese spurlos verschwindet. Sechzehn Jahre später kämpft er noch immer mit dem Verlust seiner großen Liebe. Seinen Sohn Aaaron, ein extrem begabter Junge, hat er alleine aufgezogen und wie es scheint, ist ihm dies auch ganz gut gelungen. Die beiden Männer leben auf einem Hausboot. Durch die Recherchen zum Verschwinden seiner Frau änderte Toni seinen Berufswunsch und wurde Kommissar in Potsdam. Als er zu einem Mordfall in der Innenstadt gerufen wird, findet er bei der Leiche ein Foto seiner Frau. Seine Hoffnung endlich mehr über das rätselhafte Verschwinden von Sofie zu erfahren, erhält somit wieder neue Nahrung. Er verfolgt jede neue Spur bis er als "Befangener" vom Dienst suspendiert wird. Doch nichts kann Toni aufhalten Sofie zu suchen...... "Es ist die Hoffnung, die den schiffbrüchigen Matrosen mitten im Meer veranlasst,  loszuschwimmen, obwohl kein Land in Sicht ist!   - Ovid, römischer Dichter - Meine Meinung: Den Ausspruch von Ovid hat der Autor in seinem Kriminalroman verewigt und damit genau den roten Faden der Handlung getroffen: die Hoffnung. Etwas ungewöhnlich für ein Buch aus diesem Genre, doch genau diese Eigenschaft ist der Antrieb unseres Kommissars in dieser Geschichte. Aber auch der Ansatz dieses Krimis ist ein gänzlich anderer..... Toni Sanftleben ist seit dem Verschwinden seiner Frau nicht mehr derselbe Mensch. Er ist rastlos geworden und die Suche nach seiner Frau wird zum eigentlichen Sinn seines Lebens. Manchmal hätte ich ihn am liebsten geschüttelt und gesagt, dass er aufgeben soll und sich dem Leben stellen. Doch gleichzeitig ist dieser vielschichtige Charakter ein richtig guter Ermittler geworden. Das gefällt auch seinen Vorgesetzten nicht wirklich, da dieser um seine Beförderung bangt. Deshalb versucht er immer wieder Sanftleben den schwarzen Peter zuzuschieben. Gut, dass er wenigstens einen Kollegen hat, der ihm immer zur Seite steht. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und mitten aus dem Leben gegriffen. Man versteht den Wunsch von Toni diesen Fall auf keinen Fall abgeben zu wollen, stellt er doch nach sechzehn Jahren die erste Spur zu seiner verschwundenen  Frau dar. Eigenmächtig geht er allen Hinweisen nach und entdeckt Zusammenhänge zwischen den Toten und dem verhängnisvollen Abend vor sechzehn Jahren beim Baumblütenfest. Neue Wendungen und Zwischenfälle lassen den Leser miträtseln und doch immer wieder, wie die Ermittler, auf einer Stelle treten. Auch die verschiedenen Themen rund um die Ermittlungen lassen viel Spielraum für ein Motiv offen. Werden doch Ereignisse wie Menschenhandel,  Drogenmissbrauch, Prostitution, sowie ein Umweltthema, nämlich die Zerstörung von Naturschutzgebieten, miteinbezogen. Die Auflösung ist überraschend, aber dennoch logisch. Die kurzen Kapitel sind sehr lesefreundlich und man denkt sich schnell: "Ach, das Kapitel lese ich auch noch" ....vorallem weil die Spannung durchgehend gegeben ist und man einfach nur weiterlesen möchte. Es gibt jede Menge an Spuren und Verdächtige, die den Leser oft auf falsche Fährten locken. Wie es bei einem Krimi oder Thriller sein soll, fand ich bis zur Auflösung nicht heraus, wer der Täter ist. Perfekt gemacht, Herr Pieper! Doch dieser Krimi lebt ebenso von seiner Regionalität und den bildhaften Landschaftsbeschreibungen. Als Österreicherin ist mir die Gegend die der Autor hier beschreibt fremd, doch mein Kopfkino konnte hervorragend Bilder dieser Region aufleben lassen. Der halben Stern Abzug resultiert aus dem Schluss des Kriminalromanes. Mir hat das Ende persönlich nicht so gut gefallen. Um nicht zu viel zu verraten kann ich nur sagen: Ich fand es ein bisschen zu weit hergeholt. Schreibstil: Sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil. Die Charaktere sind lebendig und lebensnah mit Stärken und Schwächen. Die Handlung ist raffiniert aufgebaut, die kurzen Kapitel sind schnell weggelesen. Cover: Sehr passend zur Geschichte und durch die dunklen und dürsteren Farben auch perfekt für einen Krimi. Fazit: Ein sehr spannender Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittler und vielen verwirrenden Spuren. Man kann gar nicht aufhören zu lesen.....!

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  • Spannende Suche

    Dunkle Havel

    Igelmanu66

    »Schließlich hob Toni die transparente Tüte an, in der das Foto steckte. Als er es umdrehte und der Frau ins Gesicht blickte, stockte ihm der Atem. Für einen Moment stand die Welt still, kein Laut drang zu ihm durch. Auch wenn die katzengrünen Augen verweint waren, auch wenn sich die Flügel ihrer feinen Nase blähten, auch wenn sie ihre Lippen schürzte, konnte es keinen Zweifel geben. Er hatte ihr schönes Antlitz sofort wiedererkannt. Das war nicht die Ehefrau des Mordopfers, das war seine eigene Ehefrau, das war Sofie.« Schon einmal hatte für Hauptkommissar Toni Sanftleben die Welt stillgestanden: Sechzehn Jahre zuvor, sechzehn Jahre bevor er in der Brieftasche eines aufgefundenen Mordopfers das Foto seiner Frau Sofie fand, war diese während eines wunderschönen gemeinsamen Abends auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwunden. Seit diesem verhängnisvollen Abend war Tonis Leben von der Suche nach Sofie bestimmt, er hatte keinen Stein auf dem anderen gelassen, Himmel und Hölle in Bewegung versetzt. Und nun dieses Foto in der Tasche eines Mordopfers! Toni ist klar, dass er sich wegen Befangenheit aus diesem Fall heraushalten müsste, doch passiv auf andere Menschen zu vertrauen, ist nicht sein Ding. Und eins ist ihm klar: Findet er den Täter, findet er auch endlich einen Hinweis darauf, was mit seiner Frau geschehen ist. »Toni griff sich an die Wange und stellte fest, dass seine Fingerspitzen nass waren. Er hätte nicht gedacht, dass er noch weinen konnte. In den vergangenen sechzehn Jahren war er zu einem Funktionszombie geworden, aber jetzt, in diesem Moment, löste sich ein Klumpen in ihm.« Interessant! Der Ansatz dieses Krimis war mal ein ganz anderer, allein das war schon reizvoll. Aber auch die Umsetzung brachte Spannung und Überraschungen, was den Krimigenuss richtig rund machte. Ich habe praktisch von der ersten Seite an gerätselt und spekuliert, die wildesten gedanklichen Szenarien inszeniert und durfte mich trotzdem von der Auflösung überraschen lassen. Klasse, so muss es sein! Natürlich geht es nicht nur um den Fall (der übrigens herrlich verstrickt ist und ein ordentliches Ausmaß erlangt), sondern auch Tonis Privatleben ist ein Schwerpunkt. Wie lebt er schon seit so vielen Jahren mit einer solchen Ungewissheit? Zumal er und Sofie zum Zeitpunkt ihres Verschwindens einen erst einjährigen Sohn hatten, den er nun alleine großziehen musste. Mit dem nun 17jährigen Aroon gibt es einige Vater-Sohn-Konflikte, die ich besonders gut beschrieben fand. Tim Pieper, dessen historische Krimis ich liebe, konnte mich auch mit seinem ersten Gegenwartskrimi überzeugen. Ich würde mich freuen, wenn es weitere Fälle für Toni geben würde. Fazit: Spannend und bis zum Ende überraschend – das freut das Herz des Krimifreunds :)

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    • 12

    karatekadd

    20. June 2015 um 10:24
  • Was geschah im April 1998?

    Dunkle Havel

    HappiestGirl

    Inhalt: Toni Sanftleben ist jung, Anfang 20, liebt seine Frau Sofie über alles, hat mit ihr schon eine Weltreise gemacht und ihre Liebe wird durch ihren 1jährigen Sohn Aroon gekrönt. Eigentlich sollte alles gut sein, aber Sofie fühlt sich in Deutschland nicht mehr wohl. Hier scheint alles so engstirnig, genau strukturiert und geplant. Sie sehnt sich nach Indien, nach Goa zurück. Seit der gemeinsame Sohn geboren wurde, haben die beiden keine wirkliche Zweisamkeit mehr miteinander geteilt. Doch am Abend des Baumblütenfestes in Werder möchte Sofie auf einmal wieder mit Toni schlafen. Sie verbringen die Nacht am Ufer der Havel. Doch als Toni am nächsten Morgen geweckt wird, ist nichts mehr wie es am Vorabend noch war. Ein Ehepaar hat beobachtet, wie eine junge Frau in die kalte Havel gegangen ist. Ihre Kleidung und auch ihr Ehering liegen am Ufer. Doch von Sofie weit und breit keine Spur. Ist sie ertrunken? Wurde sie entführt? Sie taucht nirgends mehr auf und es wird auch keine Leiche gefunden. Toni gibt nicht auf. Er tritt in den Dienst der Polizei, um seine Suche besser vorantreiben zu können. Sechszehn Jahre später wird er zu einem Routinefall gerufen. Unter den Sachen des Mordopfers findet er das verblasste Foto einer Frau – seiner Frau Sofie. Toni ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah?   Meine Meinung: Wow! Ich war ja schon von seinen historischen Krimis begeistert, aber wenn ich ehrlich bin, der Gegenwartskrimi hat mir noch mehr gefallen. Auch wenn Toni seine Schwierigkeiten mit dem Verschwinden seiner Frau hat und sich den Alkohol als „Berater“ hinzu gezogen hat, verfolgt er doch stetig seinen Plan weiter, seine Frau zu finden, bzw. herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Er versucht zudem seinem Sohn ein guter Vater zu sein. Toni hat einen scharfen Verstand, weiß logisch zu kombinieren. Er ist tough und doch ist er in seinem Inneren ein sehr sensibler Mensch. Ich fand die Bindung zwischen Vater und Sohn sehr innig, trotz der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit. Ich hatte beim Lesen immer die Hoffnung, dass Toni auf seiner Suche einen positiven Erfolg erzielt. Das Ende des Buches war für mich beim Lesen bis zum Schluß nicht ersichtlich, was für mich auch einen guten Krimi ausmacht. Der Täter war sehr unscheinbar und trat bei mir als solcher nicht in Erscheinung. Sowas gefällt mir ja. Also ich bin restlos begeistert und hoffe, dass Toni Sanftleben nicht nur einmal ermittelt hat, sondern wiederkommt.   Fazit: Ein typischer Tim-Pieper, der auch in der Gegenwart besteht. Lesen! Unbedingt!

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    • 7

    HappiestGirl

    05. June 2015 um 20:40
    roterrabe schreibt Ich lasse dir für die schöne Rezi ein Herzchen hier :-)

    Dankeschön :)

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. June 2015 um 15:47
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