Tim Powers

 3.6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Die Tore zu Anubis Reich, In fremderen Gezeiten und weiteren Büchern.

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Tim PowersDie Tore zu Anubis Reich
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Die Tore zu Anubis Reich
Die Tore zu Anubis Reich
 (16)
Erschienen am 01.01.2004
Tim PowersIn fremderen Gezeiten
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In fremderen Gezeiten
In fremderen Gezeiten
 (6)
Erschienen am 10.12.2012
Tim PowersDie Tore zu Anubis Reich
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Die Tore zu Anubis Reich
Die Tore zu Anubis Reich
 (2)
Erschienen am 01.01.2008
Tim PowersDeclare - Auf dem Berg der Engel
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Declare - Auf dem Berg der Engel
Declare - Auf dem Berg der Engel
 (2)
Erschienen am 13.12.2004
Tim PowersDionysos erwacht
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Dionysos erwacht
Tim PowersDer Fischerkönig
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Der Fischerkönig
Tim PowersDeclare
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Declare
Declare
 (2)
Erschienen am 01.06.2002
Tim PowersDie kalte Braut
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Die kalte Braut
Die kalte Braut
 (1)
Erschienen am 01.10.1993

Neue Rezensionen zu Tim Powers

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Jisbons avatar

Rezension zu "In fremderen Gezeiten" von Tim Powers

Teilweise vorhersehbar, aber weitgehend fesselnd
Jisbonvor 2 Monaten

Ich bin kein großer Fan der "Fluch der Karibik"-Filme, also war ich unsicher, ob mir ein Buch gefallen würde, auf dem der vierte Film teilweise basiert; nach der Lektüre kann ich aber sagen, dass "In fremderen Gezeiten" trotz ein paar Schwachstellen unterhaltsam und fesselnd ist.

Der Protagonist, Jack, ist auf jeden Fall sympathisch, er durchläuft eine weitgehend gut ausgearbeitete Entwicklung und es ist in Anbetracht der Umstände leicht, mit ihm zu fühlen. Zu den Nebenfiguren konnte ich allerdings nicht wirklich eine Verbindung aufbauen und deshalb nicht um sie bangen, wenn sie in Gefahr waren, obwohl die Geschichte gelegentlich auch aus anderen Perspektiven erzählt wird. Dagegen fand ich die Handlung an sich gelungen; sie ist teilweise vorhersehbar, doch es gibt einige überraschende Wendungen und den Charakteren wird so einiges zugemutet, gerade der armen Beth, die Jacks Geliebte ist und oft als eine Art 'Jungfrau in Nöten' auftritt.

Irgendwie war es schade, dass die feststehenden Begriffe aus der Seemannssprache nicht erklärt wurden, gerade, wenn es um den Aufbau des Schiffes ging, da es mir so schwerer gefallen ist, mir alles visuell vor Augen zu führen, doch ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Die Geschichte schreitet gerade zu Beginn nicht unbedingt rasant voran, aber sobald die Figuren Abenteuer erleben und in brenzlige Situationen geraten, ist dies packend geschildert. Ich fand ihre verschiedenen Erlebnisse interessant, selbst wenn die Vorstellung, einigen dieser Gefahren zu begegnen, beklemmend und sogar unheimlich war. Spannung war für mich definitiv vorhanden und die Kampfszenen sind lebendig beschrieben. Ganz besonders mochte ich, dass historische Hintergründe eingebaut wurden und auch die Art, wie Magie gewirkt und integriert wurde, fand ich faszinierend und gut dargestellt.

Das Ende ist an sich rund, stellt aber in Aussicht, dass noch einiges auf den Protagonisten zukommen wird; man verlässt Jack und seine Begleiter zwar, doch ihre Abenteuer sind noch nicht abgeschlossen und nicht alle Aspekte ihrer Zukunft sind gewiss. Das hat irgendwie sehr gut zur Geschichte gepasst und hat mir deshalb gefallen.

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ralluss avatar

Rezension zu "Die Tore zu Anubis Reich" von Tim Powers

Werwolf Wirrwarr
rallusvor 2 Jahren

"Meisterwerk der Fantasy" "Herrlich skurrile und düstere Ideen, eingefangen in beeindruckenden Worten." "Kultbuch"

So und ähnliche Worte haben mich bewogen den 1983 geschriebenen Fantasyroman "Die Tore zu Anubis Reich"  von Tim Powers antiquarisch zu kaufen.Ich habe mich insgesamt über 80% der Seiten gequält, bis ich 70 Seiten vor Schluss entnervt aufgegeben habe. Ich wollte einfach nicht mehr wissen, wie es zu Ende geht.

Der Anfang des Buches geriet noch recht spannend und interessant. Eine gut zahlende Gruppe Interessierter will einen Vortrag des Dichters Coleridhe am 1. September 1802 in London besuchen und wieder zurückkehren. Die Zeit ist wie ein Fluß der unter einer Eisdecke dahinfließt. Man muss mitfließen, hat aber die Möglichkeit an Löchern in der Eisdecke auszusteigen und an einem anderen Loch wieder einzusteigen. Die Löcher im Eis sind unregelmäßig verteilt, aber berechenbar. Jedenfalls können das alte ägyptische Magier, die Tim Powers in dem ersten Kapitel einführt. Doch bei der Beschwörung geht etwas schief und diese Tore in die Zeit öffnen sich unbemerkt.

Brendan Doyle ist ein englischer Literatur-Experte für das 19.Jahrhundert und darf mit in die Vergangenheit reisen. Bei der Rückreise geht etwas schief und Doyle wird von einem der Helfer des ägyptischen Magiers gefangen gehalten.

Und jetzt wird das Buch für meine Begriffe zu chaotisch. Es werden verschiedene Gruppen vorgestellt, deren Ziele im diffusen bleiben. Als ein Werwolf hinzukommt der die Fähigkeit hat seinen Körper mit anderen zu tauschen, wird es ganz wirr. Doyle wechselt im Verlauf des Buches öfters seinen Körper und kommt mit anderen Figuren in Kontakt die auch die Körper getauscht haben und irgendwann hatte Powers mich abgehängt.

Anscheinend wird nicht nur der Körper gewechselt, sondern auch der Charakter. Hut ab, wer jetzt noch den Überblick hat. Für mich hatte dieses Buch nur viele Fragezeichen offen, zumal sich außerhalb der Figuren-wechsel-dich-Orgie auch kein anderes interessantes Szenario auftat.

So war ich kurz vor dem Ende nicht mehr ganz sicher welche Figuren in welchem Körper steckte und streckte daraufhin die Waffen.

 Schade. An sich klangen die begeisternden Rezensionen anders. Für mich jedenfalls kein Meisterwerk noch ein Kultbuch.

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Yurelias avatar

Rezension zu "In fremderen Gezeiten" von Tim Powers

Tim Powers: »In fremderen Gezeiten«
Yureliavor 4 Jahren

Der Klappentext behandelt tatsächlich nur einen kleinen Teil des Buches.
Wie es dazu kam und warum genau John Pirat wurde, liest man auf den Seiten davor.
Die Geschichte ist faszinierend und erinnert an manchen Stellen stark an »Fluch der Karibik«. Nicht ohne Grund ist dieser Roman Vorlage des 4. FdK-Films gewesen. ;-)
Aber auch die Spielreihe »Monkey Island« ist eine Folge dieses wirklich tollen Romans.
Dennoch ist der Roman ganz anders, denn er erzählt eine andere Geschichte.
Aber Fans von Piratengeschichten werden dieses Buch lieben.

Der Schreibstil ist stellenweise nicht ganz so einfach, wenn man im Bereich des Segelns nicht so bewandert ist. So wird häufig mit Fachbegriffen umhergeschmissen, die nirgends erklärt werden und Normalsterbliche oder Jugendliche nicht wissen können. Das finde ich doch ein wenig schade, da dadurch viel Spannung in betreffenden Situationen verloren geht und man sich gewisse Textstellen einfach nicht vorstellen kann. Natürlich kann der Leser in einem Wörterbuch nachschlagen - aber nicht jeder ist gewillt beim Lesen, Wörter nachzuschlagen.

Ansonsten ist das Buch faszinierend beschrieben und leicht zu verstehen. Die Geschichte ist fesselnd und spannend und hält einige Wendungen und Überraschungen parat, die man nicht erwartet hätte.
Auch wird gerne aus anderen Perspektiven geschrieben, sodass nicht nur der Protagonist John im Vordergrund steht, was mir sehr gefällt. Dadurch ist die Geschichte sehr abwechslungsreich zu lesen.

Die Unterteilung des Buches ist simpel, aber doch wirkungsvoll. Es gibt einen Prolog vor dem Beginn der Story und einen Epilog, der nach der Story spielt. Dazwischen ist die Geschichte in drei Bücher unterteilt, die sozusagen die Stufen der Piraterie unterteilen, die John durchläuft. (Wenn man das so sagen kann und ich es richtig verstanden habe.)

Fazit:
Tolle und spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen und unterschiedlichen Perspektiven - für jeden Piratenfan ein Muss, auch wenn teilweise mit Fachbegriffen um sich geschmissen wird, die den Lesefluss beeinträchtigen.

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