Tim Powers

 3,6 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Die Tore zu Anubis Reich, In fremderen Gezeiten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tim Powers

Tim Powers, 1952 in Buffalo, USA geboren, ist ein bekannter Fantasy- und Science-Fiction-Autor. Bekannt wurde er unter anderem durch seinen Roman "Die Tore zu Anubis Reich". Sein Buch "In fremderen Gezeiten" erschien erstmals 1987 und diente als Vorlage für den vierten "Fluch der Karibik"-Film. Seine Werke wurden mehrfach mit dem World Fantasy Award und dem Locus Award ausgezeichnet. Tim Powers lebt mit seiner Frau in San Bernardino, Kalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tim Powers

Cover des Buches Die Tore zu Anubis Reich (ISBN: 9783453870703)

Die Tore zu Anubis Reich

 (17)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches In fremderen Gezeiten (ISBN: 9783570401538)

In fremderen Gezeiten

 (7)
Erschienen am 10.12.2012
Cover des Buches Die Tore zu Anubis Reich (ISBN: 9783492291675)

Die Tore zu Anubis Reich

 (3)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Pandora 03 (ISBN: 9783926126771)

Pandora 03

 (3)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Declare - Auf dem Berg der Engel (ISBN: 9783935822534)

Declare - Auf dem Berg der Engel

 (2)
Erschienen am 13.12.2004
Cover des Buches Die kalte Braut (ISBN: 9783453050310)

Die kalte Braut

 (2)
Erschienen am 01.10.1993

Neue Rezensionen zu Tim Powers

Cover des Buches Zu Tisch in Deviants Palast (ISBN: 9783453034488)
G

Rezension zu "Zu Tisch in Deviants Palast" von Tim Powers

Durch die postapokalyptische Hölle gehen...
glasratzvor einem Monat

Obwohl er sich geschworen hat es nicht mehr zu tun, nimmt der Musiker Gregorio Rivas einen Auftrag aus seinem alten Beruf an. Er soll ausgerechnet seine erste Freundin, deren Vater ihn als Jugendlichen schwer gedemütigt hat, aus den Fängen einer mächtigen Psychosekte zu befreien.

Und so beginnt er einen wahren Höllentrip durch das postapokalyptische Kalifornien, in welchem Alkohol die offizielle Währung ist und hinter jedem Hügel Sklavenhändler, Mutanten und Greiftrupps der Jaybush-Sekte lauern.

Ich habe in meinem Leben noch nie ein Buch gelesen, in welchem dem Protagonisten ständig so übel zugesetzt wird. Es ist schon stellenweise sehr schwer zu lesen, was diesem Mann alles zustößt. Allerdings merkt man schnell, dass dies der Hauptaspekt des Buches ist. Man erwartet nicht, dass ein Endzeitroman der 80er ein so hohes Maß an Charakterentwicklung darstellen kann. Und passend zum Genre ist es eben keine Konstellation von Schicksalsschlägen oder sozialen Situationen, die diese langsame Entwicklung auslösen, sondern rohe psychische und physische Gewalt.

Es ist ein guter Kniff, dass dieser Fortgang für den Leser zunächst nur negativ erscheint. So schafft der Autor es eine Geschichte gut abzurunden, die stellenweise etwas so wirkt, als wäre sie mehr oder weniger ad hoc erdacht worden. Dies ist, wie sich zeigt ein Fehlschluss.

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Cover des Buches Die kalte Braut (ISBN: 9783453050310)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Die kalte Braut" von Tim Powers

Powers verbindet historische Fakten, Legende und Phantasie
dunkelbuchvor 6 Monaten

Man kann sich nie sicher sein, wo die historische Überlieferung aufhört und die Fiktion anfängt.
Powers widmet sich hier dem alten Vampir/Dämonen-Mythos, lässt Lord Byron und andere namhafte Dichter dieser Zeit Ende des 19.JHD auftreten und erzeugt eine sogartige Atmosphäre, die den Leser immer weiter in die bizarre Welt der Mythen um Succuben -Vampire, die ihren Liebhabern über kurz oder lang den Tod bringen- einführt und mitreisst.

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Cover des Buches In fremderen Gezeiten (ISBN: 9783570401538)
Jisbons avatar

Rezension zu "In fremderen Gezeiten" von Tim Powers

Teilweise vorhersehbar, aber weitgehend fesselnd
Jisbonvor 4 Jahren

Ich bin kein großer Fan der "Fluch der Karibik"-Filme, also war ich unsicher, ob mir ein Buch gefallen würde, auf dem der vierte Film teilweise basiert; nach der Lektüre kann ich aber sagen, dass "In fremderen Gezeiten" trotz ein paar Schwachstellen unterhaltsam und fesselnd ist.

Der Protagonist, Jack, ist auf jeden Fall sympathisch, er durchläuft eine weitgehend gut ausgearbeitete Entwicklung und es ist in Anbetracht der Umstände leicht, mit ihm zu fühlen. Zu den Nebenfiguren konnte ich allerdings nicht wirklich eine Verbindung aufbauen und deshalb nicht um sie bangen, wenn sie in Gefahr waren, obwohl die Geschichte gelegentlich auch aus anderen Perspektiven erzählt wird. Dagegen fand ich die Handlung an sich gelungen; sie ist teilweise vorhersehbar, doch es gibt einige überraschende Wendungen und den Charakteren wird so einiges zugemutet, gerade der armen Beth, die Jacks Geliebte ist und oft als eine Art 'Jungfrau in Nöten' auftritt.

Irgendwie war es schade, dass die feststehenden Begriffe aus der Seemannssprache nicht erklärt wurden, gerade, wenn es um den Aufbau des Schiffes ging, da es mir so schwerer gefallen ist, mir alles visuell vor Augen zu führen, doch ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Die Geschichte schreitet gerade zu Beginn nicht unbedingt rasant voran, aber sobald die Figuren Abenteuer erleben und in brenzlige Situationen geraten, ist dies packend geschildert. Ich fand ihre verschiedenen Erlebnisse interessant, selbst wenn die Vorstellung, einigen dieser Gefahren zu begegnen, beklemmend und sogar unheimlich war. Spannung war für mich definitiv vorhanden und die Kampfszenen sind lebendig beschrieben. Ganz besonders mochte ich, dass historische Hintergründe eingebaut wurden und auch die Art, wie Magie gewirkt und integriert wurde, fand ich faszinierend und gut dargestellt.

Das Ende ist an sich rund, stellt aber in Aussicht, dass noch einiges auf den Protagonisten zukommen wird; man verlässt Jack und seine Begleiter zwar, doch ihre Abenteuer sind noch nicht abgeschlossen und nicht alle Aspekte ihrer Zukunft sind gewiss. Das hat irgendwie sehr gut zur Geschichte gepasst und hat mir deshalb gefallen.

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