Tim Pröse

 4.9 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Jahrhundertzeugen, Samstagabendhelden und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Samstagabendhelden

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Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Heyne.

Mario Adorf. Zugabe!

Erscheint am 07.03.2019 als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Tim Pröse

Jahrhundertzeugen

Jahrhundertzeugen

 (11)
Erschienen am 31.10.2016
Samstagabendhelden

Samstagabendhelden

 (1)
Erschienen am 12.11.2018
Hallervorden

Hallervorden

 (1)
Erschienen am 26.09.2017
Mario Adorf. Zugabe!

Mario Adorf. Zugabe!

 (0)
Erschienen am 07.03.2019
Hallervorden: Ein Komiker macht Ernst

Hallervorden: Ein Komiker macht Ernst

 (0)
Erschienen am 28.09.2017

Neue Rezensionen zu Tim Pröse

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Frau-Aragorns avatar

Rezension zu "Samstagabendhelden" von Tim Pröse

Sehr interessant, kurzweilig und gefühlvoll
Frau-Aragornvor 25 Tagen

Ein wundervolles Buch über interessante Menschen, längst vergessene Zeiten und voller Gefühl. Großartig und authentisch geschrieben. 


Die ausführliche Rezension findet ihr bei uns auf www.buchszene.de

https://buchszene.de/samstagshelden-tim-broese-rezension/

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sollhabens avatar

Rezension zu "Jahrhundertzeugen" von Tim Pröse

Seite 19 "Es soll nicht belasten, sondern bestärken"
sollhabenvor 5 Monaten

18 Zeitzeugen erinnern sich an eine dunkle Zeit in ihrem Leben. 


Tim Pröse hat in langer Recherchearbeit unzählige Fakten zusammengetragen. Er suchte und fand Menschen, die sich offen und im Geheimen gegen den totalitären Staat stellten. Sie überlebten oder wurden zu Opfern eines monströsen Machtapparats. 

Dem Vorwurf, dass wir schon genug über diese Zeit, über die Gräueltaten gehört hätten, möchte ich entgegnen, dass die Welt gerade heute wieder positive Vorbilder braucht. In diesem Fall Menschen, die sich ihren Werten und ihren Moralvorstellungen verpflichtet fühlten, ungeachtet aller Konsequenzen.

Wie zum Beispiel Hans und Sophie Scholl, deren christlicher Glaube bis zu ihrem Tod unerschütterlich blieb. „Die Weise Rose“ lebt heute noch und erinnert an die Geschwister. Der Autor begibt sich in München und Bayern auf Spurensuche. 

Widerstand in den deutschen Reihen regte sich häufiger als allgemein bekannt. Graf von Staufenberg ist einer der berühmtesten. Mit ihm wurden Klaus von Dohnany, Baron von Boeselager und andere in einem furchtbaren Schauprozess schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Georg Elser dagegen erfuhr erst sehr späte Genugtuung. Ein einfacher Schreiner, der schon bald erkannte, dass dieses Regime gestürzt werden muss. Erst knapp vor Ende des 2. Weltkriegs am 9. April 1945 wurde er exekutiert. Seine zeitlose Botschaft Seite 195 „Ich bin ein freier Mensch gewesen … Man muss machen, was richtig ist. Wenn der Mensch nicht frei ist, stirbt alles ab.“

Tim Pröse vergisst nicht auf die „kleinen“ Helden. Mit Kurt Keller kehrt er zurück an den Omaha Beach und zum 6. Juni 1944. Ein Massaker, der ganz anderen Art. Hans Erdmann-Schönbeck erzählt von der Hölle von Stalingrad. 

Ich denke, jeder der sich jemals mit diesem Thema auseinander gesetzt hat, kennt Oscar Schindler. Ein Lebemann, Frauenheld, Alkoholiker und Kriegsgewinnler. Aber auch sein Gewissen meldete sich und mit seiner Frau Emilie rettet er 1200 Juden. Steven Spielbergs Film ging in die Geschichte ein. 

Eine ähnliche Überlebensgeschichte erzählt Jurek Rotenberg. Sein Retter hieß Berthold Beitz. 1500 jüdische Arbeiter versorgte und versteckte er mit seiner Frau. Nach über sieben Jahrzehnten treffen die beiden sich wieder. 

Viele Einzelschicksale beleuchtet der Autor hier. In einem so unglaublich komplexen, widerwärtigen Krieg gab es Lichtblicke der Menschlichkeit. Diese konnten jedoch fatale Folgen haben, die allen Beteiligen gegenwärtig waren. Dennoch riskierten sie alles, nicht nur ihr eigenes Leben sondern oft auch das ihrer Familien. Sippenhaft war dem SS Regime nicht unbekannt.

Ich möchte Tim Pröses Worte auf Seite 19 entlehnen:

„Die Sehnsucht nach solchen Vorbildern und ihren Idealen ist heute wieder groß, da viele Ohnmacht und Angst verspüren, weil morgen schon nicht mehr gilt, was gestern noch gewiss war. Das Vertrauen in die Politik schwindet immer mehr, Verfolgte fliehen nach Deutschland, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keimen wieder einmal auf, der Terrorismus breitet sich aus, und neue Kalte Kriege drohen. In solchen Zeiten haben die „Jahrhundertzeugen“ eine Botschaft, ein Vermächtnis weiterzugeben. Es soll nicht belasten, sondern bestärken.“

www.mariessalondulivre.at

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Izabelle_Jardins avatar

Rezension zu "Jahrhundertzeugen" von Tim Pröse

Gut! Sollte gelesen werden.
Izabelle_Jardinvor einem Jahr

Letzte Stimmen von Jahrhundertzeugen, sorgsam zusammengetragen und aufbereitet. Manchmal schwebte der Autor für mein Gefühl gefährlich zwischen journalistischem und arg poetisch-emotionalem Stil, kriegte jedoch immer noch gerade so die Kurve vor dem Abgleiten in die allzu große Zuckerschüssel . Die Fakten jedoch, die Schicksale und Beweggründe, die sind beeindruckend.

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