Tim Seeley

 4.1 Sterne bei 71 Bewertungen
Autor von Vergessene Reiche, Revival 1: Unter Freunden und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Vergessene Reiche (ISBN:9783866076525)

Vergessene Reiche

 (11)
Erschienen am 09.10.2008
Cover des Buches Revival 1: Unter Freunden (ISBN:9783864259340)

Revival 1: Unter Freunden

 (10)
Erschienen am 11.04.2016
Cover des Buches Hack/Slash 1 (ISBN:9783936480627)

Hack/Slash 1

 (7)
Erschienen am 22.10.2007
Cover des Buches Revival 5 (ISBN:9783864255779)

Revival 5

 (5)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Revival 3: Ein ferner Ort (ISBN:9783864259364)

Revival 3: Ein ferner Ort

 (5)
Erschienen am 20.03.2016
Cover des Buches Revival 4 (ISBN:9783864255762)

Revival 4

 (5)
Erschienen am 28.09.2015
Cover des Buches Revival 2: Lebe dein Leben (ISBN:9783864259357)

Revival 2: Lebe dein Leben

 (5)
Erschienen am 20.03.2016
Cover des Buches Hack/Slash 4 (ISBN:9783941248199)

Hack/Slash 4

 (3)
Erschienen am 01.01.2010

Neue Rezensionen zu Tim Seeley

Neu

Rezension zu "He-Man und die Masters of the Universe vs. Injustice" von Tim Seeley

He-Man gegen Superman
Buchgespenstvor 7 Monaten

Superman hat sich die Erde unterworfen. Mit Hilfe von Wonderwoman und des gefangenen Batman herrscht er mit eiserner Hand. Batmans Sohn Damian bittet He-Man um Hilfe, denn Magie ist weiterhin Supermans Schwachpunkt. Doch während He-Man der Erde zur Hilfe eilt, greift Darkseid Eternia an – und auch Skeletor mischt kräftig mit.

Ein ungewöhnliches Crossover mit einem düsteren Setting. Superman und Wonderwoman als eiskalte, skrupellose Diktatoren sind äußerst gewöhnungsbedürftig. Von den gängigen Charaktergestaltungen muss man sich hier verabschieden. Außerdem ist die Geschichte verlustreich. Nichtsdestotrotz fesselt sie von der ersten bis zur letzten Seite. Ihre Komplexität lässt manchmal befürchten, dass bei den gerade mal knapp 150 Seiten der rote Faden verloren geht, Erzählstränge nicht richtig ausgearbeitet werden oder die Logik auf der Strecke bleibt, aber das ist nicht der Fall. Dazu hält der Comic zeichnerisch die perfekte Balance zwischen Nostalgie und Modernität.

Ein rasantes Crossover mit Injustice, bei dem nicht nur He-Man-Fans auf ihre Kosten kommen. Spannend, originell und immer für eine Überraschung gut. Beste Comic-Unterhaltung!

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Rezension zu "Revival 2" von Tim Seeley

Exellente Horror-Drama-Mystery-Geschichte
Serkalowvor 2 Jahren

Spoilerfrei für alle 8 Teile

Seit 2013 erscheint diese Serie beim deutschen Comic-Verlag Cross-Cult und just in diesem Monat ist der abschließende 8 Band erschienen.

Grund genug für mich, mich der Serie zu widmen, zumal sie wirklich gut auf einem 10 Zoll Tablet als E-Book zu lesen ist.

Tim Seeley ist mir als alter »Batman-Fan« aus seinen Beteiligungen an diversen Serien, Crossovern und Storys um den dunklen Ritter bekannt. Bei »Revival« weckten zunächst die augenscheinlichen Parallelen zur französischen TV-Serie »The Returned« deren 1. Staffel ich für wirklich ganz große Kunst halte, meine Neugier.

Ähnlich zu »The Returned«, wird die Grundidee, dass die Toten zurückkehren, nicht in einer Zombie-Schlachteplatte dargeboten. Nein. Auch bei »Revival« geht es eher um das ganz große und zutiefst menschliche Drama. Um Leben und Tod. Um Trauer, Verlust, Schmerz und die Bewältigung dieser Emotionen. Um Familie und Beziehungen.

Nicht die Toten bilden den wirklichen Motor der Story, sondern die Lebenden. Wie gehen sie damit um, dass die, von denen sie eigentlich Abschied genommen hatten, plötzlich wieder da sind.

Hier drängten sich mir sogar Parallelen zu »The Leftovers« auf, wo auch nie die Frage wichtig war, wo die »Verschwundenen« hin sind, sondern, wie die Verbliebenen mit ihrem »Schicksal« umgehen.

All diesen Fragen geht Tim Seeley in seiner Geschichte nach und behält dabei geschickt alle Fäden in der Hand.

»Revival« ist ein großartige Ensemblestory. Man alle Teile am Stück lesen, um die vielfältigen Handlungsstränge und unterschiedlichsten Figuren im Auge zu behalten. Das eine oder andere Mal in einem der vorhergehenden Bände zu blättern (»Hmm ... wer war das jetzt eigentlich noch mal?«) Bleibt vielleicht dennoch nicht aus.

Der Spannung tut es keinen Abbruch. Zu geheimnisvoll sind die Vorgänge in und um die Kleinstadt. Zu sehr ist der eine rote Faden ja eigentlich eine klassische Krimihandlung. Dana Cypress sucht den Mörder ihrer, mittlerweile ebenfalls »wiedererweckten« Schwester. Da diese sich nicht an ihn erinnern kann. Scheinbar unbeeindruckt von den irrsinnigen Vorgängen um sie herum, hat Dana nur dieses eine Ziel vor Augen.

Überhaupt spielt der Autor geschickt mit den »Gut und Böse« Erwartungen des Lesers. Jeder Akteur hat hier seine (durchaus nachvollziehbaren) Motive.

Dabei lässt er noch ohne großen Zeigefinger aktuelle politische Themen einfließen. Zeigt ein gesellschaftskritisches Bild der heutigen USA. (Muslimphobie, reaktionäre Hinterwäldler, aber auch homosexuelle Beziehungen mit Kind.)

Überhaupt scheinen die verschiedenen Entwürfe zu möglichen Familienmodelle und die Rolle, die ihre jeweiligen Mitglieder darin einzunehmen versuchen, einer der Haupthintergedanken der Story zu sein. Damit wird »Revival« zu einem überraschend tiefsinnigen Horrorvergnügen.

Im Gegensatz zu »The Returned« oder »Leftovers« schließt »Revival« sogar mit einer, in der Story, schlüssigen und nachvollziehbaren Erklärung, warum die Toten zurückgekehrt sind.

Ab dem dritten Band schleichen sich nach und nach immer mehr Horror (teilweise sogar Splatter) Elemente in die Story ein.
Da dies aber, eventuell im Gegensatz zu Seeleys »Hack’n’Slash« Streich nicht das Hauptelement bilden sollen, nehmen Mike Nortons Zeichnungen ihnen zum Glück den brutalen Charakter.

Die Panels sind schlicht und gewöhnlich. Mike Norton verzichtet auf jegliche Experimente. Sein Strich ist klar, die Farben einfach.
Dafür sind die Bilder allerdings sehr detailliert und realistisch gearbeitet.
Und genau diese Schlichtheit, verschafft dem Horror-Mystery-Drama eine oberflächlich verspielte erscheinende Ebene, die umso mehr in der Tiefe wirkt.
Ich glaube, wenn z.B. jemand wie Dave McKeen (Arkham Asylum, Sandmann etc.) »Revival« umgesetzt hätte, wäre Tim Seeleys Story kaum noch zu ertragen.

Insgesamt ein wunderbar spannendes, großartig erzähltes und passend gezeichnetes Werk, dass zumindest Freunden der o.g. Fernsehserien einen Blick wert sein sollte.

4 Sterne. (Einen Stern Abzug gibt es für die teilweise wirklich sehr schlecht übersetzte bzw. nicht gut lektorierte/korrigierte deutsche Fassung.)

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Rezension zu "Revival 1" von Tim Seeley

Exellente Horror-Drama-Mystery-Geschichte
Serkalowvor 2 Jahren

Spoilerfrei für alle 8 Teile

Seit 2013 erscheint diese Serie beim deutschen Comic-Verlag Cross-Cult und just in diesem Monat ist der abschließende 8 Band erschienen.

Grund genug für mich, mich der Serie zu widmen, zumal sie wirklich gut auf einem 10 Zoll Tablet als E-Book zu lesen ist.

Tim Seeley ist mir als alter »Batman-Fan« aus seinen Beteiligungen an diversen Serien, Crossovern und Storys um den dunklen Ritter bekannt. Bei »Revival« weckten zunächst die augenscheinlichen Parallelen zur französischen TV-Serie »The Returned« deren 1. Staffel ich für wirklich ganz große Kunst halte, meine Neugier.

Ähnlich zu »The Returned«, wird die Grundidee, dass die Toten zurückkehren, nicht in einer Zombie-Schlachteplatte dargeboten. Nein. Auch bei »Revival« geht es eher um das ganz große und zutiefst menschliche Drama. Um Leben und Tod. Um Trauer, Verlust, Schmerz und die Bewältigung dieser Emotionen. Um Familie und Beziehungen.

Nicht die Toten bilden den wirklichen Motor der Story, sondern die Lebenden. Wie gehen sie damit um, dass die, von denen sie eigentlich Abschied genommen hatten, plötzlich wieder da sind.

Hier drängten sich mir sogar Parallelen zu »The Leftovers« auf, wo auch nie die Frage wichtig war, wo die »Verschwundenen« hin sind, sondern, wie die Verbliebenen mit ihrem »Schicksal« umgehen.

All diesen Fragen geht Tim Seeley in seiner Geschichte nach und behält dabei geschickt alle Fäden in der Hand.

»Revival« ist ein großartige Ensemblestory. Man alle Teile am Stück lesen, um die vielfältigen Handlungsstränge und unterschiedlichsten Figuren im Auge zu behalten. Das eine oder andere Mal in einem der vorhergehenden Bände zu blättern (»Hmm ... wer war das jetzt eigentlich noch mal?«) Bleibt vielleicht dennoch nicht aus.

Der Spannung tut es keinen Abbruch. Zu geheimnisvoll sind die Vorgänge in und um die Kleinstadt. Zu sehr ist der eine rote Faden ja eigentlich eine klassische Krimihandlung. Dana Cypress sucht den Mörder ihrer, mittlerweile ebenfalls »wiedererweckten« Schwester. Da diese sich nicht an ihn erinnern kann. Scheinbar unbeeindruckt von den irrsinnigen Vorgängen um sie herum, hat Dana nur dieses eine Ziel vor Augen.

Überhaupt spielt der Autor geschickt mit den »Gut und Böse« Erwartungen des Lesers. Jeder Akteur hat hier seine (durchaus nachvollziehbaren) Motive.

Dabei lässt er noch ohne großen Zeigefinger aktuelle politische Themen einfließen. Zeigt ein gesellschaftskritisches Bild der heutigen USA. (Muslimphobie, reaktionäre Hinterwäldler, aber auch homosexuelle Beziehungen mit Kind.)

Überhaupt scheinen die verschiedenen Entwürfe zu möglichen Familienmodelle und die Rolle, die ihre jeweiligen Mitglieder darin einzunehmen versuchen, einer der Haupthintergedanken der Story zu sein. Damit wird »Revival« zu einem überraschend tiefsinnigen Horrorvergnügen.

Im Gegensatz zu »The Returned« oder »Leftovers« schließt »Revival« sogar mit einer, in der Story, schlüssigen und nachvollziehbaren Erklärung, warum die Toten zurückgekehrt sind.

Ab dem dritten Band schleichen sich nach und nach immer mehr Horror (teilweise sogar Splatter) Elemente in die Story ein.
Da dies aber, eventuell im Gegensatz zu Seeleys »Hack’n’Slash« Streich nicht das Hauptelement bilden sollen, nehmen Mike Nortons Zeichnungen ihnen zum Glück den brutalen Charakter.

Die Panels sind schlicht und gewöhnlich. Mike Norton verzichtet auf jegliche Experimente. Sein Strich ist klar, die Farben einfach.
Dafür sind die Bilder allerdings sehr detailliert und realistisch gearbeitet.
Und genau diese Schlichtheit, verschafft dem Horror-Mystery-Drama eine oberflächlich verspielte erscheinende Ebene, die umso mehr in der Tiefe wirkt.
Ich glaube, wenn z.B. jemand wie Dave McKeen (Arkham Asylum, Sandmann etc.) »Revival« umgesetzt hätte, wäre Tim Seeleys Story kaum noch zu ertragen.

Insgesamt ein wunderbar spannendes, großartig erzähltes und passend gezeichnetes Werk, dass zumindest Freunden der o.g. Fernsehserien einen Blick wert sein sollte.

4 Sterne. (Einen Stern Abzug gibt es für die teilweise wirklich sehr schlecht übersetzte bzw. nicht gut lektorierte/korrigierte deutsche Fassung.)

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