Tim Sohr Für immer und Amy

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Inhaltsangabe zu „Für immer und Amy“ von Tim Sohr

»Alle sagen, ich könne nicht lieben. Das liegt daran, dass ich ein Mal richtig geliebt habe.« Flemming Hansen mag Frauen sehr. Bis sie sich verlieben und eine feste Beziehung wollen. Dann ergreift er die Flucht. Liebe geht für ihn nur unverbindlich, damit hat er sich abgefunden. Doch seine Beziehungsunfähigkeit hat einen Namen - Amy. Die eine, große, erste Liebe, während des Austauschjahrs in den USA. Danach kam ihnen das Leben dazwischen. Plötzlich ist Flemming klar: Er muss Amy wiederfinden. Um sie zurückzugewinnen oder um endlich frei zu sein. Er macht sich auf eine entscheidende Reise um die halbe Welt ...

zu viel drumherum geschrieben, doch die Handlung außer acht gelassen

— Sturmhoehe88

viel drumherum und kurze Handlung

— Kaffeetasse

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    Für immer und Amy

    Sturmhoehe88

    20. July 2017 um 18:36

    Inhaltsangabe zu „Für immer und Amy“ von Tim Sohr »Alle sagen, ich könne nicht lieben. Das liegt daran, dass ich ein Mal richtig geliebt habe.« Flemming Hansen mag Frauen sehr. Bis sie sich verlieben und eine feste Beziehung wollen. Dann ergreift er die Flucht. Liebe geht für ihn nur unverbindlich, damit hat er sich abgefunden. Doch seine Beziehungsunfähigkeit hat einen Namen - Amy. Die eine, große, erste Liebe, während des Austauschjahrs in den USA. Danach kam ihnen das Leben dazwischen. Plötzlich ist Flemming klar: Er muss Amy wiederfinden. Um sie zurückzugewinnen oder um endlich frei zu sein. Er macht sich auf eine entscheidende Reise um die halbe Welt ... Meine Meinung Da ich mir unter diesem Titel doch eher einen Liebesroman mit viel Romantik vorstellte, musste ich enttäuscht feststellen, das es irgendwie alles andere als das war. Weswegen ich mich ziemlich schwer gab, dieses Buch zu lesen. Die Romantik war für mich alles andere nur eben nicht das. Dazu kam das ich ziemlich schnell feststellte wie genervt ich doch von den Erzählungen von Flemming war. Wie er prallte welche Frau er wann und wie ins Bett bekommen hat, was für ein geiler Hengst er doch sei. Ehrlich ich fand es einfach übertrieben und nervig, weshalb ich mich zwingen musste dieses Buch bis zum ende zu lesen. Sicher gab es auch Passagen und Dialoge die Ansprechen waren, zum Beispiel über die Vergangenheit, zudem war der Schreibstil gut und flüssig, nur die Story war nicht so meines. Mein Fazit Wurde meinen Vorstellungen von Liebe und Romantik einfach nicht gerecht, was sich auch auf die Spannung und Tiefgründigkeit bezog. Leider war dieser Roman so gar nicht meins, weder Emotional noch Inhaltlich. Daher kann ich nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen. Jedoch ist es Geschmackssache, da dieser unterschiedlich ist. Leider nur 2/5 Sterne

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  • Ein überzeugendes Buch

    Für immer und Amy

    nana_fkb

    19. July 2017 um 18:33

    Klappentext: »Alle sagen, ich könne nicht lieben. Das liegt daran, dass ich ein Mal richtig geliebt habe.« Flemming Hansen mag Frauen sehr. Bis sie sich verlieben und eine feste Beziehung wollen. Dann ergreift er die Flucht. Liebe geht für ihn nur unverbindlich, damit hat er sich abgefunden. Doch seine Beziehungsunfähigkeit hat einen Namen – Amy. Die eine, große, erste Liebe, während des Austauschjahrs in den USA. Danach kam ihnen das Leben dazwischen. Plötzlich ist Flemming klar: Er muss Amy wiederfinden. Um sie zurückzugewinnen oder um endlich frei zu sein. Er macht sich auf eine entscheidende Reise um die halbe Welt … Meine Meinung: Das Buch startet damit, dass Flemming am Flughafen glaubt, seine erste große Liebe Amy entdeckt zu haben. Doch richtig sicher ist er sich nicht. Und die Geschichte nimmt so ihren Lauf. Denn der Leser erfährt aus erster Hand, wie Flemming sich während seines Austauschjahres in den USA mit Haut und Haaren in die quirlige Amy verliebt und sein Glück nicht fassen kann, als auch diese sich in ihn verliebt. Sie erleben ein Jahr mit vielen Hochs, aber genauso vielen Tiefs. Doch ihnen ist klar, dass ihre Beziehung ein Ablaufdatum haben wird. Denn wie sollten sie eine Beziehung auf diese Entfernung aufrecht erhalten. Doch das tut ihrer Verliebtheit keinen Abbruch. Sie genießen die gemeinsame Zeit, lernen sich kennen und blicken hinter die Fassade des jeweils anderen. Denn nicht alles ist rosig. Vor allem Amy’s aufgedrehte Art hat seinen Ursprung. Aber beide wissen, dass sie sich gegenseitig unterstützen und helfen können. Zurück in der Gegenwart lernen wir einen ganz anderen Flemming kennen. Er scheint jede Nacht eine andere Frau im Bett zu haben, liebt sich selbst mehr als alle anderen und versinkt immer mal wieder in den Bars und Kneipen von Hamburg. Er scheint das Gegenteil des jungen, zweifelnden und schüchternen Flemming der Vergangenheit zu sein. Doch nun, da Amy scheinbar wieder in sein Leben getreten ist, macht er sich auf die Suche nach ihr. Und fliegt letztlich sogar wieder zurück nach Amerika, um dort mehr über sie zu erfahren. Denn entgegen seiner Erwartungen findet er keine Informationen in Sozialen Netzwerken und auch alte Freunde können ihm nicht helfen. Er sieht also nur noch die Möglichkeit, sie selbst in Amerika aufzuspüren. Und so nimmt eine relativ spannende Reise seinen Lauf. Sohrs Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Idee, Vergangenheit und Gegenwart abwechselnd in den Kapiteln darzustellen, finde ich sehr gelungen. Und auch die Entwicklung der Charaktere ist gut dargestellt. Der American Dream bleibt für viele ein Traum. Ein Großteil der Bekannten und Freunde von damals versucht in der Gegenwart nur noch zu überleben. Durch die Gegenüberstellung von Gegenwart und Vergangenheit wird der Kontrast natürlich umso extremer. Das zeigt aber, dass diese Art der Darstellung sehr passend ist. Trotzdem hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Versteht mich nicht falsch: durch die Rückblicke in die Zeit während des Austauschjahres passiert natürlich immer wieder einiges. Trotzdem habe ich mir in der Gegenwart mehr Inhalt gewünscht. Mich hat vor allem interessiert, wie die Entwicklung bei Flemming war. Wie schon weiter oben erwähnt war er als Jugendlicher eher schüchtern und nicht sehr überzeugt von sich. Als wir ihn dann in der Gegenwart kennenlernen ist er das genaue Gegenteil. Er spricht Frauen am laufenden Band an, schläft mit ihnen, schmeißt sie morgens dann aber auch wieder relativ schnell raus. Er scheint sehr von sich überzeugt zu sein, sehnt sich aber scheinbar doch nach einer anderen Art von Nähe. Nach einer Nähe, die die sich wechselnden Frauen ihm nicht geben können. Ich hätte gerne gewusst, wie er sich in der Zeit entwickelt hat. Aber darüber erfahren wir leider nichts. Fazit: Alles in allem ein wirklich gutes Buch, dass ich in kurzer Zeit verschlungen habe. Mir gefällt vor allem der Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut. Auch wenn ich mir mehr Informationen über die Zeit dazwischen gewünscht hätte. Trotzdem aber wirklich sehr unterhaltsam und an einigen Stellen wundersamerweise auch relativ ernst. Aber jetzt muss ich Amy finden – es besteht für mich kein Zweifel, dass unsere Begegnung am Flughafen ein Zeichen war. Als wir uns damals in Providence verabschiedet haben, wussten wir, dass wir uns auf das Schicksal verlassen mussten – sollten wir füreinander bestimmt sein, würden wir es schon merken. Wir mussten uns damals nur gegenseitig versprechen, die Zeichen richtig zu deuten – und ich habe mein Zeichen jetzt erhalten. Sie nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich für immer. Es fühlte sich zumindest so an: für immer. Für immer und Amy. Dieser Kuss hätte bis heute andauern können.

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  • interessante Geschichte, aber die Umsetzung traf nicht ganz meinen Geschmack

    Für immer und Amy

    Kaffeetasse

    29. June 2017 um 17:40

    Flemming liebt die Frauen, aber eigentlich nur fürs Bett und irgendwie liebt er sich selbst auch ziemlich. An Beziehung möchte er nicht denken, denn noch immer schwirrt in seinem Kopf nur eine rum: Amy, die er bei einem Austauschjahr in den USA kennenlernt. In letzter Zeit sieht er Amy immer wieder und glaubt schon an eine Erscheinung und so fasst er den Entschluss Amy suchen zu gehen. Eine Reise beginnt... Ich muss gestehen, dass ich mich sehr schwer getan habe mit dem Buch. Irgendwie habe ich eine tolle und romantische Liebesgeschichte erwartet, aber Romantik kam bei mir nicht an. Vielmehr war ich schnell genervt von Flemming und seinen Erzählungen, was für ein toller Hecht er ist und wann er welche Frau ins Bett gezerrt hat. Diese Passagen waren nüchtern und daher auch nicht wirklich spannend, im Grunde wusste man schon, was als nächstes komen würde. Ich kam mir vor wie in einem Gespräch mit meinen männlichen Freunden.  Ein wenig gefühlvoller sind die Passagen aus der Vergangenheit, hier erfährt der Leser mehr über das Austauschjahr, über Amy, ihr Kennenlernen, ihre Beziehung. Die Passagen aus der Vergangenheit und dem Jetzt- welche sich abwechseln- zeichen zwei komplett verschiedene Menschen nach. In der Vergangenheit wird deutlich, welch wichtige Rolle Amy für Flemming spielt und man kann erahnen, warum er sie gedanklich nie loslassen konnte.  Die Passagen aus der Vergangenheit sind bis zum letzten Drittel des Buches auch jene, in der eine wirkliche Handlung stattfindet, die Jetzt-Zeiten sind eher unspektakulär. Gegen Ende wendet sich dann das Blatt und beide Zeitformen gewinnen an Brisanz, hier entsteht eine richtige Spannung, die sich dann auch bis zum Schluss halten kann. Und der Schluss ist es, wo der Knoten bei Flemming platzt und das Buch doch noch eine gute Wendung nimmt, nachdem der Mittelteil für Flemming eher bescheiden lief. Mir gefiel, dass der Autor keine schwierigen Satzkonstruktionen verwendet hat, der Text lies sich flüssig lesen und durch die kurzgehaltenen Kapitel war ich auch schnell durch das Buch durch. Die Wortwahl gefiel mir an einigen Stellen nicht, sehr derb, sehr direkt, sehr männlich. Auch die gefühlvolleren Passagen konnten hier kein sehr gutes Gesamtbild erzeugen, aber doch wieder einiges an Boden gutmachen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir die Geschichte von der Idee gefällt, man hatte Zeit die Charaktere kennenzulernen und sie auf ihrem Weg zu begleiten- vor allem natürlich Flemming. Man könnte die Zwischentöne und Gedanken auffangen, es gab immer wieder nachdenkliche Passagen. Aber es gab halt auch die vielen anderen Stellen, mit denen ich nicht warm wurde.

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