Tim Willocks Das Sakrament

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Inhaltsangabe zu „Das Sakrament“ von Tim Willocks

Liebe, Krieg & Glaube
Die Weltpremiere: Das große historische Epos vom Rang der "Säulen der Erde"
Malta 1565 - die letzte Bastion der Christenheit im Kampf gegen die Türken Die Insel Malta wird von den Türken belagert. Nur ein Mann, so scheint es, kann den Christen noch helfen: Der Deutsche Mattias Tannhäuser wurde als Zwölfjähriger von den Türken entführt und ist bei ihnen aufgewachsen. Er kennt ihre Kultur und ihre Waffen. Um ihn auf die Insel zu locken, schickt der Großmeister des Malteser Ordens die schöne Contessa Clara nach Sizilien, wo Tannhäuser mit einem jüdischen Freund erfolgreich Handel treibt. Schafft die Contessa es, Tannhäuser nach Malta zu locken, darf sie ihn auf die Insel begleiten, auf der ihr verlorener Sohn lebt. Doch kaum hat sich Tannhäuser entschieden, den Christen zu helfen, wird sein Haus zerstört, sein Freund gefoltert - die Inquisition ist ihm auf den Fersen. Der Inquisitor Ludovico versucht mit aller Macht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Was Tannhäuser auf Malta finden könnte, würde den Untergang der Inquisition bedeuten.
Ein vielschichtiger, raffiniert konstruierter historischer Roman, der alle bisherigen Dimensionen sprengt: Ein Mann, der es gewohnt ist, mit dem Schwert zu kämpfen, muß erkennen, daß es Feinde gibt, die gefährlicher sind als die Waffen einer ganzen Armee.

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    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! 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    • 779
  • Von Rittern und der Liebe

    Das Sakrament

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2013 um 20:34

    Wer Malta liebt, so wie ich, sollte diesen historischen Roman auch lesen! ... Zumal man dann auch gleich die Originalschauplätze kennt. Ein heftiger Kampf tobt zwischen den Kreuzrittern und der übermächtigen türkischen Armee. Doch auf dem Kriegsschauplatz ist auch Platz für die Liebe, für enge Freundschaften und Hoffnung. Der Held, Mattias Tannhäuser, ist ein sehr sympathischer Protagonist und auch in die anderen Hauptfiguren kann man sich dank des hervorragenden Schreibstils gut einfühlen. Die historisch sehr gründlich recherierte Geschichte wird sehr lebensnah erzählt und man darf trotz blutrünstiger Szenen auch einmal herzhaft lachen ... oder zumindest über den Umgangston der Protagonisten schmunzeln. Alles in allem ein gelungener Roman, stimmig bis zum Schluss!

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  • Wilde Horde

    Das Sakrament

    RobertPreis

    17. May 2013 um 15:18

    Türken belagen die Johanniter in Malta. Die haben Mathias Tannhäuser auf ihrer Seite, der eigentlich nur deshalb auf der Insel ist, um sie so bald wie möglich wieder zu verlassen. Das Sakrament ist eine packende Geschichte, der es an Brutalität und Schlachtgemetzel nicht mangelt. Der Autor hat penibel recherchiert, das ist spürbar und fühlt sich gut an. as 16. Jahrhundert ist spürbar.Einige verbale Ausrutscher bei Sexszenen und Dialogen hätte Willock sich aber sparen können, die kommen fast peinlich daher. Alles in allem warte ich aber gespannt auf die Fortsetzung, die angeblich geplant ist.

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  • Frage zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    soni

    Gibt es eine Fortsetzung des Buches "Das Sakrament"?

    • 5
  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Asfaloth

    14. November 2012 um 22:07

    Der Roman handelt 1565 während der grossen Belagerung Maltas durch die Türken. Mattias Tannhäuser ist ein Händler, Schurke und ehemaliger Krieger, der einen grossen Teil seiner Jugend im osmanischen Reich verbracht hat. Somit ist er, als sich die Belagerung Maltas durch das osmanische Heer abzeichnet, von grossem Wert für den Malteserorden. Deshalb wird er nach Malta gelockt, wo er unwillentlich in die Kriegswirren hineingezogen wird und sich jeweils zum richtigen (oder falschen) Zeitpunkt an den Hauptschauplätzen befindet. Nebenbei entspinnt sich für Tannhäuser eine Liebe zu den zwei Frauen Carla und Amparo. Da es aber auch der Inquisitor Ludovico auf Carla abgesehen hat, gerät Tannhäuser auch noch in die Mühlen der Inquisition. Dieses Buch ist ganz nach meinem Geschmack. Es handelt sich um einen umfangreichen Historienschmöker, in den man so richtig eintauchen kann. Klar sind die Handlungen teilweise blutig und brutal, aber das ist bei einem Roman, der von einem Krieg handelt, auch nicht anders zu erwarten. Die Protagonisten sind schön gezeichnet und weisen zahlreiche Facetten auf. So stand ich den Handlungen Tannhäusers oft zwiespältig gegenüber. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, ausserdem weist die Handlung nur wenige Längen auf. Mir hat dieses Buch viele Stunden Lesevergnügen beschert.

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  • Tannhäuser und die Schlacht von Malta

    Das Sakrament

    Stefan83

    30. November 2011 um 14:55

    Vorneweg: Wer "Das Sakrament" von Tim Willocks kauft, sollte trotz des irreführenden Titels keinen weiteren Dan-Brown-Verschnitt um religiöse Geheimsekten erwarten, denn es handelt sich um einen historischen Roman und, meiner Meinung nach, um einen der besten der letzten Jahre. Der Inhalt lässt sich schnell zusammenfassen: Der Mittelmeer-Insel Malta droht, nachdem einige Jahre zuvor schon Rhodos gefallen ist, eine Belagerung durch das Heer der Türken. Eine kleine Gruppe von wenigen tausend Soldaten, darunter auch Ritter des Johanniterordens, soll den Angriff zurückschlagen. Um für die kommende Schlacht jegliche Chance zu nutzen, lockt man den Deutschen Mattias Tannhäuser, welcher seine Kindheit im Osmanischen Reich verbracht hat, auf die Insel. Gemeinsam mit ihm erlebt der Leser eines der wohl blutigsten Gemetzel der Geschichte, als Welle um Welle von türkischen Angreifern gegen die Wälle der Ordensfestung stürmt. Besteht oft Gefahr, dass man bei der Schilderung eines derart gewaltsamen Konflikts unbewusst einer Seite den Makel des Bösen verpasst, gibt Willocks keiner den Vorzug. Mit viel Sensibilität nähert er sich den Weltreligionen Christentum und Islam an, und skizziert den beiderseitigen religiösen Fanatismus genauso wie die große Kraft, welche aus dem Glauben erwächst. Dank der absolut gelungenen, wenngleich auch mitunter etwas zu heroischen Figur Tannhäuser, erhält der Leser Zugang zu beiden Lagern, kann er die Sichtweise beider Seiten nachvollziehen. Und obwohl das Kämpfen einen Großteil des Buches in Anspruch nimmt, bleibt die Spannung fast durchgehend erhalten. Dies liegt in erster Linie an der lebendigen, bildreichen Sprache des Autors, die unter anderem Einblicke in die damalige Strategie der Kriegsführung gewährt und mit ihrer Detailtreue nicht nur der Schlacht den heroischen Charakter nimmt, sondern gleichzeitig dem Werk epische Züge verleiht. Überhaupt spielt "Das Sakrament" was Sprache und Stil angeht auf höchstem Niveau. Großes Lob an die deutschen Übersetzer. Insgesamt ist Willocks eine abenteuerliche Geschichte um Liebe (Die oftmals etwas gestelzt und zu konstruiert wirkenden romantischen Beziehungen der Figuren bleiben einer der wenigen Kritikpunkte) und Glauben, Obsession und Intrige, Krieg und Verrat gelungen, die geradezu nach einer Verfilmung schreit und welche angesichts der religiösen Konflikte im Nahen Osten und Europa wohl nie an Aktualität verlieren wird. Auf die geplanten Fortsetzungen darf gespannt gewartet werden.

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    _xmgta_

    26. July 2011 um 14:25

    Spannender und aufregender historischer Roman. Die Figur Tannhäuser und sein englischer Freund, sowie die beiden Frauen, die in dem Roman Hauptrollen spielen, sind treffend charakterisiert und sehr interessant. Der Schauplatz Malta mit der immer mehr zerstörten Festung, der spannende Kampf zwischen Islam und Christentum überzeugen ebenso wie die Liebesgeschichte und die sprachliche Ausarbeitung, Ein vortrefflicher historischer Roman, besser als Gablé oder "Die Säulen der Erde".

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 11:51

    Im Jahr 1565 wird die Insel Malta als letzte Bastion der Christenheit belagert. Der Söldner Matthias Tannhäuser, ein Deutscher, der bei den Türken aufwuchs und mit ihrer Kultur vertraut ist, gilt als die letzte Chance der eingeschlossenen Malteserritter. Ihr Orden schickt die Contessa Carla aus, um Tannhäuser nach Malta zu locken. Ihr Sohn befindet sich ebenfalls in der belagerten Festung und sie hofft, ihn auf diese Weise retten zu können. Der Inquisitor Ludovico versucht währenddessen, die Pläne zur Rettung des Ordens zu durchkreuzen, um seine eigenen Interessen zu verwirklichen. Dieser gewaltige Schmöker über die viermonatige Belagerung der Insel Malta erfindet das Genre des historischen Romans nicht neu, aber er nutzt es virtuos. Es ist mehr ein Schlachtengemälde als eine Liebesgeschichte, doch die endlosen Kämpfe nutzen sich über die Länge des Romans nicht ab. Der Held ist in jeder Situation überlegen und Herr der Lage. Er hat eine zweifelhafte Moral, ist an Geld mehr interessiert als an Ehre und Ruhm, trifft aber stets die richtigen Entscheidungen. Er besitzt einen trinkfesten, hünenhaften Gefährten und gleich zwei Frauen, die sich um ihn streiten. Eine gebildete Dame von Stand, die ihre Gefühle bis zuletzt unterdrückt, auf der einen Seite und eine exotische Schönheit mit seherischen Fähigkeiten und expressiver Libido auf der anderen. Die Klischees prasseln nur so auf den Leser ein, trotzdem sind die Charaktere nicht platt, denn Willocks nutzt die vertrauten Schablonen nur als Ausgangspunkt für so manche überraschende wie erschütternde Wendung. Die überzeugende Kulisse lässt den Leser vollends in diese spannende und sehr unterhaltsame Lektüre eintauchen. Im Klappentext werden immer wieder „Die Säulen der Erde“ beschworen und der Autor wurde von Folletts Agent unterstützt, doch wenn man einen Vergleich ziehen möchte, dann würde ich das Buch eher als eine Mischung aus Paul Verhoevens „Flesh & Blood“ und „Der mit dem Wolf tanzt“ bezeichnen. Der Autor Tim Willocks arbeitete viele Jahre als Psychiater und schaffte seinen Durchbruch mit dem Gefängnisdrama „Die Gefangenen von Green River“, das man jedem Freund der TV-Serie „Prison Break“ ans Herz legen sollte.

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Reever

    19. September 2010 um 14:40

    Mathias Tannhäuser ist 12 Jahre jung und schmiedet gerade einen Dolch als seine Schwester vor seinen Augen von einem türkischen Soldaten erschlagen wird, er ersticht den Soldaten mit dem noch glühenden Dolch, läuft ins Haus und findet bis auf die Mutter die gerade vergewaltigt wird nur noch tote Geschwister vor. Er wird entführt und zu einem Janitscharen, ein Goldener Ritter ausgebildet. Als er vom Sultan in die Freiheit entlassen wird will Tannhäuser mit zwei Freunden, ein Engländer und ein Jude, Reichtümer aufhäufen. Er lernt die Gräfin Carla kennen reist mit ihr und ihrer Freundin nach Malta das gerade von den Türken belagert wird. Ein Historischer Roman in dem die dunkle Seite der Kirche aufgezeigt wird, sehr spannend mit unglaublicher Brutalität ausgestattet.

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2010 um 18:54

    Malta im Jahre 1565: Die letzte Bastion der Christenheit wird von den Türken belagert. Der heilige Orden der Malteser schickt eine schöne Contessa aus, um den Mann auf die Insel zu locken, der sie noch retten kann. Mattias Tannhäuser, der einst für die Türken kämpfte, soll den Sohn der Contessa suchen - und den Christen helfen, die Belagerung zu überstehen. Fasziniert von der Contessa, willigt Tannhäuser ein,doch bald muß er erkennen, daß sein größter Feind keine feindliche Armee ist, sondern ein Inquisitor. Tim Willocks schreibt spannend und interessant, es ist ein gutes Buch dabei herausgekommen, zumal es sich ja um erlebte Geschichte handelt. Gespickt mit etwas Liebe, Abenteuer und viel Schlachtengetümmel in seiner ganzen Grausamkeit. Auch die Inquisition erhält Raum, ihre Menschenverachtenden Spielchen zu spielen. Aber - ich gebe zu, mit Glaubenskriegen und religiösem Fanatismus habe ich meine ganz eigenen Probleme. Es ekelt mich an. Ein kurzer Absatz aus dem Buch gibt genau wieder, wie es gestern, heute und leider wohl auch morgen sein wird: "Sultan, Vatikan, Ritterorden, Islam oder Rom. All diese Kulte waren nur auf die Macht und Unterjochung der Völker aus. Die Menschen selbst, waren für sie nur Wasser auf ihre Mühlen. La Valette, Ludovico, der Papst, Mustafa, Suleiman - was für Abschaum sie doch waren, einer wie der andere. Selbst in prächtige Gewänder gekleidet, zettelten sie die schrecklichsten Blutbäder an, um ihrer unermeßlichen Eitelkeit zu schmeicheln.In seinem Herzen(Tannhäuser) hätte er sie liebend gern und ohne Reue umgebracht, doch es würde nie einen Mangel an Kandidaten geben, die mit Freuden in ihre Fußstapfen treten würden, und diese Tatsache beweinten nur wirkliche Narren."

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    MichaelSterzik

    28. May 2009 um 19:35

    n Arabien, erklärte, sagt man, dass früher einmal die Rosen weiß waren. Mit hellwacher Neugier stand Amparo auf. Sie blickte auf die roten Blüten, die dicht an dicht hingen, und dann wieder zu ihm. Eines Abends, bei abnehmbarem Mond, fuhr Tannhäuser fort, landete eine Nachtigall bei solch einer Rose - einer hohen weißen Rose - und entbrannte beim ersten Anblick in Liebe zu ihr. Nun hatte man bis zu diesem Tage niemals eine Nachtigall singen hören…. Die Nachtigallen konnten nicht singen?, fragte Amparo voller Eifer. Tannhäuser nickte. Sie verbrachten stumm ihr Leben, vom Anfang bis zum Ende, aber die Liebe dieser Nachtigall war übermächtig - die Liebe zu dieser wunderbaren weißen Rose - dass ihr Lied von wunderbarer Schönheit aus der Kehle strömte. Dabei breitete sie ihre Flügel wie zu einer leidenschaftlichen Umarmung aus und……. Er hielt inne, denn das Mädchen schien völlig verzaubert und schaute ihm mit so schmerzlicher Verzückung an, dass er sich fürchtete, ihr das Ende der Geschichte zu erzählen. Bitte, drängte sie ihn, fahrt fort. Die Nachtigall drückte die Rose an die Brust, aber mit so wilder Leidenschaft, dass die Dornen ihr Herz durchbohrten und sie starb, während ihre Flügel noch um die Blüte gebreitet waren. Amparo schlug entsetzt die Hände vor den Mund, und sie trat einen Schritt zurück, als wäre ihr eigenes Herz durchbohrt worden. Tannhäuser deutete auf die roten Blüten. Das Blut der Nachtigall färbte die weißen Blütenblätter. Und deswegen blühen seither bestimmte Rosen rot! Amparo dachte eine Weile darüber nach. Mit großem Ernst fragte sie dann; Ist das wahr? "Es ist eine Geschichte, antwortete Tannhäuser… Es ist eine Geschichte, über Opfer und Freundschaft, Verrat und Liebe und zwischen dem Glauben an einen Gott auf einen Schlachtfeld und einer belagerten Insel. Malta: Im Süden Europas, etwas weiter wie das italienische Sizilien gelegen liegt diese Insel im Mittelmeer. Malta war immer schon ein strategisch wichtiges Bollwerk für eine Vielzahl von Völkern und Kulturen. Phönizier, Römer und auch die Spanier bauten die Insel zu einer scheinbar uneinnehmbaren Festung aus. Rund um die Küstenlinie säumen Festungen und Schanzen die Grenze zum Meer. Der Roman "Das Sakrament" von Tim Willocks schildert die Historische Belagerung Maltas im Jahre 1565. Auf der Insel haben die Ritter vom Johanniterorden, später bekannt als der Malteserorden ihren Stützpunkt. Nach dem Verlust und der Vertreibung von der griechischen Insel Rhodos sind nicht gewillt den Osmanen die letzte Grenze Europas kampflos zu überlassen. - Story - Matthias Tannhäuser der Sohn eines sächsischen Schmied dessen Familie in die Karpaten ausgewandert ist, muß mit ansehen wie seine Schwester und Mutter von den eindringenden Türken vergewaltigt und ermordet werden. Mit dem Mut und dem Schock der ihn umfängt, imponiert er einem General der ihn osmanisch erzieht und der Matthias zu einem Janitscharen entwickelt. Die Janitscharen waren die Elitetruppe und persönliche Leibwache des Sultans. Rekrutiert wurden diese zumeist aus "erbeuteten", eroberten Ländern. Griechen, Bulgaren, Serben und viele andere "Christen" wurden islamisch umerzogen und bis zum 24 oder 25 Lebensjahr ausgebildet. Doch Matthias entsagt später dem osmanischen Glauben und sagt sich los, desillusioniert und egoistisch baut er sich in Sizilien ein legales und illegales Handelsnetz auf. Tannhäuser ist politisch vollkommen neutral und nur Profit interessiert. Zugleich respektiert und gefürchtet macht ihn das für den Johanniterorden außerordentlich interessant. Mit einer List versuchen die Ritter vom Orden der Johanniter Matthias für sich zu gewinnen. Seine Kenntnisse als erfahrener und kampferprobter Janitschare könnten dabei helfen die Festung Malta vor den anrückenden Osmanen zu stärken. Die List kommt daher in der Form einer schönen Frau der Comtessa Carla die ihn bittet ihren vermissten Sohn den sie nach der Geburt noch nie gesehen hat, auf der Insel zu finden und zurückzubringen. Matthias willigt ein unter der Voraussetzung die Comtessa zu heiraten, da ihm dann ein Adelstitel zusteht. Ein reines Geschäft für den Kaufmann der zusammen mit seinem Partner, einem Engländer, Bors von Carlisl aufbricht um sich diesen zu verdienen. Zusammen mit der Comtessa und ihrer Dienerin Ampara machen sie sich auf den Weg nach Malta. Tannhäuser findet sich schnell inmitten der Schlacht um Malta wieder, aber nicht nur die wird ihren Tribut fordern. Malta ist schon längst von hohem politischem Interesse geworden für den Vatikan und den Spaniern. Der "Botschafter" und Inquisitor Ludovico, den Tannhäuser kennt und verabscheut hat persönliche Interessen daran das Malta als Bastion Christi entweder fällt oder aber durch seine Hilfe und seinen Einfluss gerettet wird. Tannhäuser ist dies alles recht egal, er hat seine eigenen Pläne, weiß aber auch das die Konfrontation mit Ludovico stattfinden wird, schließlich hat dieser einen seiner Freunde und Gelehrten auf den Scheiterhaufen gebracht und als Ketzer verbrannt. Es kommt schließlich wie es kommen muss und sollte. Der Plan der Johanniter geht auf und Tannhäuser findet sich auf dem Schlachtfeld wieder. Die Osmanen rücken mit 30000 Soldaten an, dieser Streitmacht stehen nur 700 Ordensritter und ca. 8500 Malteser entgegen. Der Großmeister Jean de la Vallette ein grandioser, aber auch skrupelloser Taktiker sieht sich gezwungen die Insel zu verteidigen, mit allen Mitteln. Für jeden Tag der Belagerung wird ein "Moslem" auf der Festungsmauer, vor den Augen der Osmanen gehängt. Egal ob dieser nun ein Kriegsgefangener ist, oder früher schon auf der Insel gelebt hat. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, und das nehmen alle Beteiligten mehr wie nur ernst. Tannhäuser macht sich auf, den Sohn der Comtessa zu suchen und was er findet wird seine Opfer fordern…. - Kritik - Der Autor Tim Willocks legt hier mit seinem Debütroman "Das Sakrament" einen großartigen Historischen Roman vor. Vor wenigen Jahren habe ich selbst Malta besucht und die alten Festungen und Schlachtfelder besucht. Willocks Gespür für die historische Komplexität ist brillant und gibt dem Roman eine eindrucksvolle Atmosphäre von der ersten bis zur letzten Seite. "Das Sakrament" ist ein klassisches Drama mit viel Sinn fürs Detail. Willocks beschreibt alle Situationen in allen Facetten. Nicht nur die vielen Kämpfe werden in der Zeit und dem Ablauf einwandfrei erzählt, auch nimmt sich der Autor viel Platz und Zeit um die schönen Insel, die Natur und die Ortschaften zu beschrieben. Der Leser fiebert förmlich mit seinen Hauptpersonen mit und hat stets das Gefühl selbst daran beteiligt zu sein. Emotional absolut ansprechend geschrieben. Die Protagonisten sind stark beschrieben und überaus durchdacht. Matthias Tannhäuser als Hauptfigur wird nicht nur einseitig dargestellt, auch seine Entmenschlichung, seine egoistische Seite werden detailliert geschildert. Er ist ein Wanderer zwischen den Welten, osmanisch erzogen und nun wieder mehrere Jahre in der christlichen Welt lebend, fühlt er sich hin- und hergerissen zwischen Verstand und Gefühl. Die Comtessa Carla und ihre hellsichtige Dienerin Amparo bestechen durch ihre Attraktivität. Aber auch diese erfahren im Laufe der Handlung einer Wandlung der sie sich nicht erziehen können. Tannhäusers Gegenspieler der Inquisitor Ludovico ist durchtrieben und grausam genug für einen Mächtigen Mann der Kirche. Auch aus der "zweiten" Reihe heraus, hat er viel Einfluss auf die politische Lage und das Schicksal der Menschen die nur an Gott glauben wollen und sich eigentlich beschützt und behütet wünschen. Das Schicksal der Charaktere ist nicht unbedingt vorgezeichnet. Tim Willocks hat viele kleine Überraschungen in der Geschichte eingebaut die das Buch so lebendig machen. Der reale Hintergrund wie auch die historischen Charaktere bilden die Basis des Romans. Die Vorstellung alleine wie die Ritter und die Malteser auf den Festungsmauern stehen, kämpfen und sterben, erobern und zurückgeschlagen werden, sind zwar blutig und detailreich geschildert, gehören aber zu der Handlung dazu, gerade weil die Hauptpersonen mit all ihren Ängsten und Hoffnungen daran teilnehmen müssen. Die Kampfszenen sind drastisch und glaubwürdig, aber es sind die Szenen im Hospital, die Verwundeten, Sterbenden, die mir im Gedächtnis bleiben. Die Comtessa Carla opfert sich beinahe auf und macht es sich zur Aufgabe die Opfer zu pflegen oder sie sanft in den Tod zu begleiten. Sie wird vom egoistischen unnahbaren Charakter zu einer starken, aufopfernden Frau. Die Tragik der Geschichte findet sich wieder in der Person von Ludovico. Auch dieser wandelt sich, muß sich wandeln und das ganz überraschend. Hingegen jedes Klischees eines klassischen Bösewichts gibt es zutiefst bewegende Szenen. Der Roman bietet eindringliche Porträts historischer Fiuren, u. a. das des Jean de la Vallette, Hochmeister des Malteserordens. Vallette ist brillanter Taktiker, dessen Strategien gegen jedes Kriegsrecht auch seiner Zeit verstoßen; ein korruptionsfreier und integrer Mann, der einen Kardinalshut ablehnt, aber völlig unfähig ist, im Frieden zu leben, und mit seinem Fanatismus furchteinflößender ist als so mancher korrupter, aber verhandlungsfähiger Politiker. - Fazit - Es gibt einige Roman die die Belagerung von Malta durch das Osmanische Reich schildern und dieser Roman ist mit das beste was ich zu dieser Schlacht bisher gelesen habe. "Das Sakrament" ist ein spannender und zutiefst bewegender Roman. Für Freunde und Leser Historischer Romane ein wahrer Leckerbissen und ein rundum gelungenes Werk, dass man nur sehr ungern aus der Hand legen wird. Es wird eine Fortsetzung geben, mit den Überlebenden Figuren und in welche Richtung diese laufen wird, vermag man bis dato noch nicht zu sehen. Die Leseprobe, die Geschichte die Tannhäuser dem Mädchen Amparo erzählt, hat einen tieferen Sinn und gibt eigentlich alles wieder was dem Leser an Botschaft bringen soll. - Autor - Tim Willocks wurde 1957 in Manchester geboren und begann bereits mit zehn Jahren zu schreiben. 1983 promovierte er in London, wo er Medizin und Psychologie studierte. Bis 2003 arbeitete er als Psychologe und behandelte vor allem drogenabhängige Patienten. Vor Jahren hat er mehrere erfolgreiche Thriller geschrieben. Dann entdeckte ihn der Agent von Ken Follett, der ihm auf unbegrenzte Zeit seine Villa in Florida zur Verfügung stellte, damit er sein Buch "Das Sakrament", seinen ersten historischen Roman, schrieb. -Detail - - Broschiert: 761 Seiten - Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 1 (Dezember 2007) - Sprache: Deutsch - ISBN-10: 3746623804 Danke fürs Lesen und Kommtieren Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Astrid77

    19. January 2009 um 08:15

    Fängt schon mal spannend an...... vielversprechend

  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2009 um 10:08

    Die ersten 50 Seiten lesen sich etwas zäh, danach ist die Geschichte spannend erzählt und wird zum Schluß hin immer rasander. Der Ausgang der Geschichte ist zwar im historischen Kontext definiert, trotzdem ist das Schicksal der Hauptfiguren nicht sofort durchschaubar.

  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. September 2008 um 15:16

    Ein gelungener historischer Roman, der von Anfang an spannend daher kommt. Willocks beschreibt eindrucksvoll die Kämpfe während der Belagerung Maltas und wenn ich nicht schon dort gewesen wäre, würde ich mich spätestens jetzt auf den Weg auf die Insel machen... Sehr lesenswert!

  • Rezension zu "Das Sakrament" von Tim Willocks

    Das Sakrament

    HeikeG

    18. April 2007 um 18:42

    "Nicht für Reichtümer oder Ehre, sondern um meine Seele zu retten!" Tim Willocks sollte ein Buch vorlegen, das selbst "Die Säulen der Erde" in den Schatten stellt. Ist ihm dies gelungen? Für mich tangieren beide auf einer Ebene, mit einem kleinen Vorsprung für Willocks. Er zeichnet seine Protagonisten scharfsinniger und hat ganz klar stilistische und sprachliche Vorteile (hiermit auch ein großes Lob an die hervorragende Übersetzung!). Willocks ist ein historisch fundiertes und gut recherchiertes Buch über die Belagerung Maltas im Jahre 1565 gelungen. Detailreiche Beschreibungen, auch bei kleinen und scheinbar nebensächlichen Handlungen, zeichnen dieses Buch aus. Alle Figuren sind plastisch und überzeugend gezeichnet. Die Spannung wird über den gesamten Zeitraum ohne Verluste aufrechterhalten. Auch die Schlachtbeschreibungen sind für mich in keinster Weise ermüdend, sondern gewähren in dieser überaus lebendigen Schreibweise tiefe Einblicke in die Strategie der damaligen Kriegsführung. Gerade diese Detailtreue nimmt der Schlacht den heroischen Charakter und macht Willocks' Epos zu etwas Besonderem. Die Belagerung Maltas war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte: sollte der Koran über das Evangelium siegen? Mit sehr viel Sensibilität nähert sich Willocks an die Weltreligionen, den Islam und das Christentum an. Behutsam werden beide skizziert - religiöser Fanatismus genauso wie die Kraft aus dem Glauben - und nie die eine vor die andere gestellt. Dies ist dem Autor großartig gelungen. Wenn es an diesem tollen Buch etwas zu kritisieren gäbe, ist es die - in meinen Augen - zu heroische, beinahe philosophische Gestalt des Mattias Tannhäuser. In einer Zeit des Konformismus, in der Speichelleckerei und Kriecherei der beste Weg zum Erfolg waren, handelt er treu nach dem Spruch, der in seinem goldenen Armreif steht "nicht für Reichtümer oder Ehre, sondern um meine Seele zu retten"... "denn irgendwo jenseits von all diesem Wahnsinn [die Schlacht um Malta] wartet eine Welt, in der Männer wie wir Spuren hinterlassen können, die etwas Besseres sind als eine blumige Inschrift auf einem Grabmal." Ein schönes Weltbild, welches zur damaligen Zeit sicher kaum jemandem inne gewohnt hat. Aber Romanhelden sollten wohl auch heroisch sein dürfen ;-) Fazit: "Die Wahrheit einer Geschichte, liegt in dem Geschenk, das der Erzähler seinem Zuhörer macht." sagt Tannhäuser im Buch. Meinen Dank an Mister Willocks: Dies ist Ihnen großartig gelungen! Ich freue mich schon jetzt auf Ihre geplanten Fortsetzungen. Ganz klar 5 Sterne von mir!

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