Tim Winton Atem

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Inhaltsangabe zu „Atem“ von Tim Winton

Auf der Suche nach dem ultimativen Kick
Sonne, Meer und Weite – für einen Surfer ist das nicht genug. Er braucht die große, die immer größere Welle. Bruce Pike ist in seinem Leben viele Wellen geritten, er weiß um die Faszination und die Tücken dieses Sports. Dabei fing alles so harmlos an, in seinem kleinen Kaff an der Westküste Australiens: Als Kind tauchte er mit seinem Freund Loonie um die Wette, es ging darum, so lange wie möglich den Atem anzuhalten. Bald entdeckten sie gemeinsam das Surfen – und forderten immer waghalsiger den Tod heraus …

Storys im Surfermilieu interessieren mich sonst nicht. Doch wie sich der Jugendliche Bruce emotional verstrickt, hat mich sofort fasziniert.

— Marion_Leuther

Ein sprachlich erstklassiges Buch über die Natur, das Leben und Erwachsenwerden. Grandioser Sommerlesestoff!

— Helles_Leuchten

Hat mich an meine Zeit als Windsurfer erinnert. Schön und vor allem gut geschrieben. Lesenswert

— Autorminator

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  • Ein Buch zum Luftholen

    Atem

    Helles_Leuchten

    "Atem" von Tim Winton ist Sommerlektüre der besonderen Art: Detaillierte Beschreibungen der Landschaft Australiens, der Strände und der gewaltigen Kraft des Ozeans gepaart mit einer emotional bewegenden Geschichte über das Erwachsenwerden und die Begeisterung am Surfsport. Der Autor lässt den Leser eintauchen in die Welt des pubertierenden, wohl behütet aufwachsenden Bruce Pike oder "Pikelet", einem Jungen, für den Surfen mehr als nur Risiko und sportlicher Wettkampf ist, der die Anmut der Bewegungen auf dem Brett lebt und liebt. Doch um überhaupt erst einmal auf das Brett zu kommen und später von den ortsansässigen Surfern ernstgenommen zu werden, ist es ein harter Weg. Den geht Piklet an der Seite seines Freundes Loonie, der mehr Rivale als echter Kumpel ist. Und kein Geringerer, als die Surflegende Billy Sanderson nimmt sich den beiden Jungen an, um in ihnen das zu wecken, was ihnen bereits in die Wiege gelegt wurde.  Der Roman spielt Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger Jahre. Tim Winton beweist einen Schreibstil, der seinesgleichen sucht. Tiefgründig, authentisch, direkt und manchmal beinahe philosphisch. Absolut lesenswert! Tim Winton gelingt es mit "Atem", eine Sehnsucht zu wecken, die mehr ist als Fernweh...

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    • 3
  • Atem - Eine Rezension

    Atem

    jeob

    04. November 2014 um 09:24

    “...jedoch spürt man auf ziemlich perverse Art, dass man dem Leben an sich ausgeliefert ist, weil es einen zwingt, zu atmen und zu atmen und zu atmen in einer endlosen Kapitulation vor der biologischen Routine, und dass das menschliche Streben nach Kontrolle ebenso viel mit der Machtergreifung über den eigenen Körper zu tun hat wie mit der Ausübung von Macht über andere.” Surferroman und Roman übers Erwachsenwerden - ja all das - aber auch ein Roman über die Kraft des Atems, des Meeres und über die stille Melancholie der Erkenntnis dass man mit dem Leben selbst, auch die Imperfektionen des Lebens umarmen muss. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass alle Figuren aus Tim Wintons Romanen eine gewaltige Anziehung zum Tod verbindet und ein ewiges Herausfordern desselben. Einige seiner Charaktäre finden Ihren Ausweg aus diesem Sog, wenn sie sich irgendwann, völlig erschöpft, dem Leben und der Liebe überlassen. Für diesen Roman zumindest ist diese Umschreibung mehr als wahr. Ein wunderschöner Roman.

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  • Rezension zu "Atem" von Tim Winton

    Atem

    eetjepupetje

    Absolutes Muss für Surfer und die, die davon träumen! Bruce wohnt in einem kleinen Kaff in Westaustralien. Beim Tauchen im Fluss lernt er Loonie kennen. Es entwickelt sich so etwas wie Freundschaft zwischen den beiden, die jedoch geprägt ist von Konkurrenzkampf. Wer kann länger die Luft anhalten? Und später dann, wer reitet die größere Welle. Als dann auch noch Sando, eine wie sich später herausstellt große Surflegende, ihr Lehrer und Guru wird werden die beiden zu Rivalen und kämpfen mit allem Mitteln um seine Anerkennung. Ein Buch über das Erwachsenwerden, Grenzerfahrungen und Freundschaft. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen vom Surfen. Vor ein paar Jahren durfte ich selber einmal in den Genuss der Wellen kommen, seither möchte ich es unbedingt wieder tun. Leider hat sich bisher noch keine Gelegenheit dazu ergeben. Dieses Buch jedoch hat mir, durch seine authentisch Schilderung, zeitweise wenigstens das Gefühl gegeben wieder auf dem Brett zu sitzen. Und das ganz ohne nass zu werden.. Ich will mehr von solchen Büchern! Sehr empfehlenswert !

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    • 2

    Arun

    21. April 2014 um 23:13
  • Rückblick

    Atem

    Arun

    01. March 2014 um 19:26

    Mein erstes Buch im Jahr 2014 und gleichzeitig ein neuer Autor denn ich noch nicht kannte. Tim Winton – laut Beschreibung einer der erfolgreichsten Schriftsteller Australiens. Klappentext: Sonne, Meer und Weite – für einen Surfer ist das nicht genug. Er braucht die große, die immer größere Welle. Bruce Pike ist in seinem Leben viele Wellen geritten, er weiß um die Faszination und die Tücken dieses Sports. Dabei fing alles so harmlos an, in seinem kleinen Kaff an der Westküste Australiens: Als Kind tauchte er mit seinem Freund Loonie um die Wette, es ging darum, so lange wie möglich den Atem anzuhalten. Bald entdeckten sie gemeinsam das Surfen – und forderten immer waghalsiger den Tod heraus … Meine Meinung: Würde das Buch als Entwicklungsroman beschreiben. Der Autor erzählt uns die Geschichte von Bruce Pike einem inzwischen fast 50 jährigen Rettungssanitäter. Ausgelöst durch einen Einsatz und seinen Folgen blickt Bruce zurück und berichtet uns über die Erlebnisse seiner Jugendzeit in Westaustralien. Die Story setzt ein als Bruce 11 Jahre alt ist, über die nächsten vier Jahre wird dann ausführlich erzählt. Wir erfahren einiges von seinem Elternhaus und Familie, von Freunden und Freundinnen, von Schule und Freizeitaktivitäten, dabei ist das große Thema welches sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch zieht das Surfen – Wellenreiten. Ein Roman über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, mit Erfolgen und Rückschlägen, von nutzlosen aber auch wichtigen Ereignissen. Von Autor in einer für mich angenehmen Schreibweise verarbeitet. Werde Tim Winston und seine Werke im Auge behalten.

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  • Ein cleverer Coming of age – Roman, spannend und verstörend zugleich

    Atem

    WolffRump

    01. August 2013 um 20:56

    Genre/Subgenre: Drama / Coming of age. Umfang: Ca. 235 Seiten (TB/Print). Inhalt: Bruce Pike lebt mit seinen Eltern in einem kleinen Kaff an der Westküste Australiens. Gemeinsam mit seinem Kumpel Loonie versucht er die Langeweile zu besiegen, indem er das Leben herausfordert. Die beiden Teenager messen sich unentwegt in immer gefährlicheren Wettkämpfen. Als sie das Surfen (Wellenreiten) für sich entdecken, verliert das Leben an Land seine Bedeutung. Bruce und Loonie schließen sich dem Surf-Guru Sando an, der sie anleitet. Gemeinsam surfen sie einige der gefährlichsten Brandungen. Sie riskieren ihr Leben und berauschen sich an der Gefahr, doch unter dem Brennglas des immer gegenwärtigen Todes kristallisieren sich die charakterlichen Unterschiede innerhalb des Trios heraus, die schließlich zum Bruch führen. Perspektive: Ich-Erzähler. Angesichts des geringen Umfangs des Romans ist dies das geeignetste Verfahren, um den Leser in der notwendigen psychologischen Tiefe an der Entwicklung des Protagonisten und (aus seiner Sicht) jener seiner Freunde teilhaben zu lassen. Erzählzeit: Die Story beginnt mit einer im Präsenz geschilderten kurzen Passage in der Gegenwart, blendet dann in die Kindheit und Adoleszenz des Protagonisten zurück (im Präteritum erzählt), bis sie wieder in der Gegenwart angelangt. Setting: Die Westküste Australiens ist mit ihrer ländlichen Kargheit und maritimen Wildheit nicht nur ein perfekter Ort für einen Surferroman, sondern auch das bildliche Gegenstück zur zunehmenden psychischen Fokussierung der beiden Jugendlichen. Sie stürzen sich gewissermaßen auf das einzige Leben, das diese Gegend aufweist. Abgesehen vom Meer existiert nichts außer Staub, einem Flüsschen, das sich darmartig durch den Dreck schlängelt und eintöniger Arbeit. Struktur und Spannungsbogen: Das Grundgerüst des Romans ist ebenso simpel wie effizient. Der Autor lässt uns an den immer grenzwärtigeren Aktionen des Duos und späteren Trios teilhaben. Je extremer sich die Situation entwickelt, desto deutlicher treten die Unterschiede zwischen den beiden Freunden hervor, bis sich die frühzeitig erkennbaren charakterlichen Haarrisse zu unüberwindlichen Gräben entwickeln. Beide wetteifern um die Gunst ihres Surfergotts Sando, wobei kleinste Gunstverschiebungen aufmerksam registriert werden. So setzen sie sich nicht nur um ihrer selbst Willen der Gefahr aus, sondern versuchen sich durch besonders tollkühne Aktionen seiner Zuneigung zu versichern. Sando seinerseits scheint der jugendlichen Ungestümtheit seiner Zöglinge zu bedürfen, die auch ihn wieder anstachelt. Er agiert also alles andere als selbstlos, auch wenn er insbesondere von Bruce zeitweise als Ersatz für seinen ambitionslosen Vater betrachtet wird. Die Surfszenen sind ausgesprochen spannend und bildstark. Entscheidender ist jedoch die sehr fein austarierte psychologische Interaktion zwischen den drei Akteuren und der etwas später an Bedeutung gewinnenden Frau des Surf-Gurus. Ihre Risikogeilheit hat letztere (als ehemalige Ski-Freestyle-Läuferin) nicht nur physisch, sondern auch emotional zum Krüppel gemacht. Sie behilft sich ausgefallener Sextechniken, die sich nur unwesentlich von Extremsport unterscheiden, um sich den letzten Kick zu verschaffen. Auch sie nutzt Bruce aus, wenn auch auf eine weniger subtile Art, als ihr fernsüchtiger Gatte. Charaktere: Bruce wird als unsicherer Jüngling geschildert, der seinem Freund und später auch dem Guru imponieren und ihre Zuneigung und ihren Respekt erwerben möchte. Als dies nicht mehr gelingt, steigt er aus. Einen Fuß in die Tür des normalen Lebens zu bekommen, fällt ihm allerdings schwer. Er bleibt ein einsamer Sonderling. Loonie erinnert in seiner Risikoverliebtheit an einen egozentrischen Psychopathen, der nur einem Götzen dient – sich selbst und seinem Ego. Er ist noch extremer als Sando und zieht schließlich (bildlich) an ihm vorbei. Sando ist ein Surfästhet, der die Fixiertheit auf seinen Sport in ein quasireligiöses Gewand kleidet. Nach außen hin gibt er den entspannten Hippie, tatsächlich ist er manipulativ und besessen. Er braucht die beiden als Jugendelixier genauso, wie Bruce und Loonie ihn als Ersatzvorbild (mangels geeigneter Vaterfiguren) und Mentor benötigen. Er ist vermutlich der einzige Gewinner der Story und aus dem Hippie wird zum Ende hin jemand Unerwartetes. Eva ist die personifizierte Verbitterung und ein wandelndes Menetekel, das zeigt, was passieren kann, wenn die Risikofixiertheit nach hinten losgeht. Sie wird deshalb anfangs von den beiden Jungs gemieden, die sich ihren Glauben und ihren Mentor von ihr nicht nehmen lassen wollen. Als Bruce sich von Sando vernachlässigt fühlt, wendet er sich Eva zu. Beide wollen sich wohl an Sando rächen und auch bei ihrem Sex bleibt das Risiko nicht außen vor. Sprache/Duktus: Tim Winton hat zahlreiche literarische Preise gewonnen und gilt als einer der bedeutendsten Autoren Australiens. Seine Sprache ist klar und einfach und entbehrt jeglicher Verschnörkelung. Es gelingt ihm nahezu perfekt, das Geschehen zu verbildlichen, ohne sich eines Adjektiv- und Metapherzirkus bedienen zu müssen. Fazit: Tim Winton ist ein Satzsurfer zwischen Welle und Literatur. ‚Atem’ ist ein cleverer Coming of age – Roman, spannend und verstörend zugleich. Die vielfach bemühte Surferromantik findet sich hier nur an der bildlichen Oberfläche. Das eigentlich Interessante an ‚Atem’ ist die psychische Motivation der Akteure und ihre komplexe und sich entwickelnde Interaktion. Während die meisten Menschen in ihrem unspektakulären Zivilleben ihre Motive und ihre charakterlichen ‚Untiefen’ mit Leichtigkeit verschleiern können, gelingt dies im Angesicht des Todes - also hier beim Extremsurfen - nicht mehr. Die Untiefen werden sichtbar und was sich offenbart, steht oft im Gegensatz zu den traumhaften Bildern. Schwächen hat der Roman für mich zum Ende hin. Bruces Weg nachdem Sando von seiner letzten Reise zu Eva zurückkehrt ist, wird zu stark gerafft. 50 Seiten mehr hätte ich Bruce gegönnt, um seine Entwicklung und deren Problematik deutlicher zu machen. Insgesamt ist ‚Atem’ ein sehr empfehlenswertes Buch nicht nur für Wellenreiter.

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  • Rezension zu "Atem" von Tim Winton

    Atem

    Coonie

    31. January 2012 um 17:11

    Surfen, Australien, Freundschaft

  • Rezension zu "Atem" von Tim Winton

    Atem

    Greyswan

    07. July 2010 um 20:35

    Großartig! Ich kann gar nicht genau sagen, was mich an dem Buch so gefesselt hat, aber ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Zum Inhalt: Bruce entdeckt zusammen mit seinem Freund Loonie im Alter von 13 das Surfen für sich. In dem älteren Surfer Sando finden sie eine Art Lehrer, der den Beiden zeigt, wie es geht und zeigt ihnen immer gefährlichere Stellen mit höheren Wellen. Immer auf der Suche nach der perfekten Welle. Aber die Freundschaft verändert sich zwischen Loonie und Bruce. Ebenso entdeckt Bruce die Liebe. Worum es eigentlich geht: Ums Erwachsenwerden aus Bruces Sicht und um Freundschaft. Fazit: Einfach lesen;-) (auch für Nicht-Surfer, so wie mich).. Man spürt die Liebe des Autors zum Surfen und seine Worte sind so gut ausgewählt, dass das ganze Buch schon was von Poesie hat. So schön ;-)

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  • Rezension zu "Atem" von Tim Winton

    Atem

    kulturkuddelmuddel

    12. May 2009 um 15:24

    Dieses Buch habe ich mir tatsächlich sofort bei einem Online-Buchhandel bestellt, nachdem ich die Spiegel-Rezension gelesen hatte. Kein Wunder, schließlich geht es ums Wellenreiten und um Australien - zwei Leidenschaften von mir. Leider dauerte die Lieferung fast 4 Wochen, da ich das Buch im englischen Original lesen wollte, aber das Warten hat sich gelohnt. Tim Winton erzählt die Geschichte eine Freundschaft, eine Geschichte des Erwachsenwerdens, eine Geschichte von Extremsportlern, die die Grenzen testen und eine Geschichte der Liebe. Nichts Neues also, aber es muss ja auch nicht ständig das Rad neu erfunden werden. Darum geht es im Leben nun einmal. Bruce und Looney wachsen in einem kleinen Ort in Westaustralien auf und wetteifern schon in ihrer Kindhet darum, wer länger die Luft anhalten kann im nahegelegenen Fluss. Später entdecken sie das Meer, die Wellen und ihre Leidenschaft zum Surfen. Dabei lernen sie den Einsiedler Sando kennen, der sich als eine amerikanische Surflegende entpuppt. Ein neuer Wettstreit beginnt: Bruce und Looney buhlen um die Freundschaft von Sando - wer kann neben ihm bestehen, wer riskiert mehr, wer hat die Anerkennung und die Freundschaft von Sando verdient. In ihrem Wettkampf um Sandos Gunst riskieren sie sogar ihr Leben. “Die Beschreibungen der Wellen und des Gefühls beim Surfen sind einzigartig und sprachlich meisterhaft. Dicht, poetisch und mit philosophischer Tiefe fühlt sich auch der Nichtsurfer hineingesogen in den fiebrigen Rausch des Adrenalins, oft meint man den eiskalten Atem der Gischt über das Gesicht wehen zu spüren, und wenn man das Buch zuschlägt, hat man nicht nur einen guten und süffigen Abenteuerroman gelesen, sondern auch eine vielschichtige Meditation über die unstillbare Gier nach Leben, die am Ende immer auch ein Flirt mit dem Tod ist”, schreibt Stefan Beuse (http://www.titel-magazin.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=7189) und dem kann ich mich nur anschließen. Also auf nach Südfrankreich, Nordspanien oder Portugal und rauf aufs Brett…..

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  • Rezension zu "Atem" von Tim Winton

    Atem

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 12:47

    Bruce und Looney sind die besten Freunde in Sawyer, sie tauchen gemeinsam um die Wette, sie begeistern sich fürs Surfen, sie suchen neue Herausforderungen, beide wollen sehen und spüren, wer kann weiter gehen, wer traut sich mehr. Sie lernen den geheimnisvollen Surfer Sando (und seine Freundin Eva) kennen, mit dem sie sich in immer wieder neue und noch gefährlichere Abenteuer auf der Suche nach der ultimativen Welle wagen, bis sich Bruce die Frage nach dem "wie weit will ich gehen" stellt, auch wenn er schnell merkt, welche Folgen das für die Freundschaft mit Looney und Sando hat. Tim Winton hat mit "Atem" einen tiefgehenden, einfühlsamen Roman geschrieben, in dem Surfen per se der Ausgangspunkt ist, so wie z.B. das Bergsteigen in James Salters "In der Wand" der Ausgangspunkt ist. Ein bewegender Roman, ein großes Buch. Wenn man auch mit dem "Surfen" nichts am Hut hat (wie ich), kann man sich dem Sog und der Schönheit dieses Romans nicht entziehen. Man schmeckt das Salz, man spürt die Gefahr, man ist in den Wellen dabei und empfindet die herbe Schönheit der Küste Australiens, als wäre man dabei. Absolute Lesempfehlung (auch für absolute Nicht-Surfer).

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