Timm Flemming Ich - mein größter Feind

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Inhaltsangabe zu „Ich - mein größter Feind“ von Timm Flemming

Borderline - damit wird eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen erhielten. Von klein auf galt er als eigenwillig, seltsam,
"anders". Die Eltern nehmen sich beide das Leben, als er vierzehn ist. Seine Trauer schlägt sich in Depressionen, einer Essstörung und ersten Selbstverletzungen nieder. Es beginnt ein harter Weg mit mehreren Klinikaufenthalten. Heute hat
Timm ein stabiles Leben aufgebaut und gelernt, Borderline nicht nur als Fluch, sondern auch als Segen zu betrachten, seine Kreativität auszuleben und seine extreme Sensibilität sinnvoll zu nutzen.

Genau an dieser Stelle (50 Seiten vor dem Ende - leider) muss ich auch mal tief durchatmen.... Super Buch! Hart, traurig, aber so ist es nun mal....

— schnecke

Ich hab' noch 50 Seiten vor mir... Ich LIEBE dieses Buch, es ist fantastisch.

— Arkien

Sehr empfehlenswert, auch für Angehörige oder Fachpersonen.

— Anin

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  • Ich - Mein größter Feind

    Ich - mein größter Feind

    Zeilentraumfaenger

    25. August 2017 um 12:53

    Ich - Mein größter Feind ist ein Buch, dass tief unter die Haut geht und mich auch nach dem zweiten Lesen wieder begeistern konnte.Eigentlich hatte ich beschlossen, dieses Jahr keine Bücher zu rereaden, weil mein SuB da einfach nicht mitspielt. Wegen diesem Buch bin ich dann aber schwach geworden. Das Thema Borderline ist mir selbst total wichtig und ich finde, dass es in dem Buch einfach sehr gut rüber gebracht wurde.Es geht jetzt nicht total tief, und wenn man sich schon etwas mit dem Thema betroffen hat, könnte man vielleicht ein bisschen was vermissen, gerade weil das Buch schon etwas älter ist und demnach von den Therapien her nicht unbedingt auf dem neusten stand. Aber zum Einstieg in das Thema, oder wenn man einfach mal andere Leidensgeschichten lesen will, ist das Buch perfekt.Es beginnt relativ harmlos, indem der Autor von seiner Kindheit erzählt. Beim ersten lesen fand ich das ein bisschen langweilig, weil ich mich aber in den letzten Jahren selbst mehr mit dem Thema befasst habe, ist mir zwischen den Zeilen einiges aufgefallen und plötzlich war es total interessant.Danach folgen einige Seiten, die nicht ganz leicht zu lesen sind. Ich habe von einigen gehört, dass das Buch nicht triggern soll, aber das sehe ich anders. Wer gerade in einer Kriese steckt, sollte sich wohl eher von dem Buch fernhalten, da es einfach viel zu viele Tipps gibt, wie man das Essen am besten vermeiden kann und auch mehrere Selbstmordversuche und Selbstverletzungen wurden sehr genau beschrieben. Ich war echt froh, dass ich nicht alleine war, als ich das Buch letztes mal gelesen habe. Das letzte Kapitel greift dann endlich das Ende vom Klappentext auf und ich muss sagen, da hätte ich mir mehr gewünscht. Das ganze Buch über hat er gelitten und auf den letzten zwanzig Seiten ging es erst bergauf, der Klappentext sagt für mich irgendwie etwas anderes und ich hätte mich nach dem ganzen Drama sehr über etwas positives gefreut.Der Schreibstil von Timm Flemming ist sehr angenehm, und teilweise gibt es wirklich sehr schöne Zitate. Die meiste Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass zwischen den Zeilen noch sehr viel mehr steckt und ich weiß noch nicht, ob ich das so gut finde. Vieles habe ich, wie gesagt erst beim zweiten mal gesehen und ich glaube, dass es für Menschen, die sich null mit dem Thema auskennen, schwierig sein könnte, so genau zwischen den Zeilen zu lesen.Ich - Mein größter Feind ist ein fantastisches Buch, das ich aber wirklich nicht jedem empfehlen würde. Wenn ihr euch leicht triggern lasst, dann solltet ihr davon die Finger lassen und wenn ihr euch überhaupt nicht für Borderline interessiert, natürlich ebenfalls. 

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  • Absolutes Lieblingsbuch

    Ich - mein größter Feind

    kleinstadtprinzessin

    Das Buch "Ich - mein größter Feind" von Timm Flemming, kann ich jedem Borderliner und jedem Borderline-Angehörigen wärmstens ans Herz legen. Es ist eine Autobiografie über Timm, welcher Borderliner ist. Von Borderline-Männern hört man ja eher selten etwas und genau daher war das Buch für mich sehr spannend, gerade weil ich selbst an dieser Persönlichkeitsstörung leide. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht triggernd.

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    • 2

    Frl-Jette-Babette

    26. February 2014 um 10:50
  • Ich - mein größter Feind

    Ich - mein größter Feind

    Frl-Jette-Babette

    26. February 2014 um 10:49

    Inhalt: Borderline - damit wird eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen erhielten. Von klein auf galt er als eigenwillig, seltsam, "anders". Die Eltern nehmen sich beide das Leben, als er vierzehn ist. Seine Trauer schlägt sich in Depressionen, einer Essstörung und ersten Selbstverletzungen nieder. Es beginnt ein harter Weg mit mehreren Klinikaufenthalten. Heute hat Timm ein stabiles Leben aufgebaut und gelernt, Borderline nicht nur als Fluch, sondern auch als Segen zu betrachten, seine Kreativität auszuleben und seine extreme Sensibilität sinnvoll zu nutzen. Meine Meinung: Puhh, was sage ich dazu. Viele Leute finden dieses Buch gut, wenn man Amazon glauben schenken kann., Vlt ist es auch gut. Aber ich bin selbst an dieser Krankheit betroffen und kann mit dem Buch nix anfangen. Ich finde da wird Borderlein in ein ganz anderes Bild gesetzt. Der Mensch in dem Buch hat echt ne harte Story hinter sich. Aber man muss nichts hartes erlebt haben um Borderleiner zu sein. Auch als Betroffener ist es teilweise echt schwer manche Passagen zu ertragen, wenn er anfängt sich zu verstümmeln. Fazit: Borderleiner würde ich von abraten, es hilft nicht das geringste weiter . Nicht betroffende. Leßt es ruhig, spannend ists für euch schon aber denkt nicht das alle Borderleiner so sind!

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  • Eine Geschichte die zutiefst berüht

    Ich - mein größter Feind

    Mia-Bella

    08. February 2014 um 16:29

    Ich habe dieses Buch bereits vor ein Paar Jahren gelesen, nun viel es mir wieder in die Hände und ich las es erneut. Ich habe großen Respekt davor wie er sich selber so beschreibt, alles durchlebte nochmal durchmacht und damit auch verarbeitet. Ich konnte das nicht! Es wissen eine Hand voll Menschen was ich mir mit dem SVV selber antat, heute sieht es mir keiner mehr an .- und das ist gut so. Er schreibt mir stellenweise aus der Seele, und hat mir damals geholfen, einfach durch das wissen-es geht anderen auch so. Wenn seine Lebensgeschichte auch 10mal schlimmer ist als meine. Das Buch hat mich zum nachdenken angeregt, stellenweise liefen Tränen- weil ich mich wiedererkannt habe. Es ist ein sehr gelungenes Buch  

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  • Rezension zu "Ich - mein größter Feind" von René Jäschke

    Ich - mein größter Feind

    MustaJoutsen

    10. April 2010 um 20:05

    Ich hab mit Timm gelacht, geweint, gelitten und geliebt. Vieles war so verdammt bekannt, so vertraut und troz allem so unendlich traurig. Für Angehörige vielleicht teilweise ein wenig heftig, aber genau das macht das Buch aus, denn es wird ungeschönigt, wie es in einem Borderliner zu gehen kann und wie dieser Mensch mit dieser Diagnose alles erlebt, durchlebt und mit sich selbst für einen Krieg führt. Als Betroffene kriegt das Buch von mir alle Sterne. Timm macht Mut mit dem Buch, zeigt dem Leser/ der Leserin, das er/sie nicht alleine ist und das man einen Weg raus finden kann ohne die Illusion zu erzeugen, das es einfach wird. Ausserdem beschreibt er das Gefühlschaos eines Borderlinbers sehr treffen, ohne was zu beschönigen oder glatt zu machen. Als Borderliner habe ich mich drin wieder gefunden und wie ich schon schrieb zusammen mit Timm gelacht, geweint, geliebt, gelitten, geflucht und rebelliert und am Ende doch nicht den Kampf aufgegeben.

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  • Rezension zu "Ich - mein größter Feind" von René Jäschke

    Ich - mein größter Feind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2008 um 22:27

    Ein erbarmungsloser und nüchterner Erfahrungsbericht, die Inventur eines jungen, psychisch kranken Mannes. Es hat mich tief berührt, über diesen schwierigen Anfang eines jungen Lebens zu lesen. Da prallen Welten aufeinander, wird für ein Überleben gekämpft ... mit ungeheuer viel Willen - trotz der existenziellen Probleme. Es ist Wahnsinn, ein Wahnsinn - ein Wahnsinnsleben - schlussendlich pures Leben.

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  • Rezension zu "Ich - mein größter Feind" von René Jäschke

    Ich - mein größter Feind

    Narania

    08. June 2008 um 22:31

    Ein sehr schönes Buch. Beschreibt den Lebensweg einen mit dieser Krankheit gezeichnet Menschens sehr gut.

  • Rezension zu "Ich - mein größter Feind" von René Jäschke

    Ich - mein größter Feind

    bibliomane

    14. April 2008 um 19:41

    Ein bewegendes Bordileben...seufz

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