Timm Milan

 4.1 Sterne bei 37 Bewertungen
Timm Milan

Lebenslauf von Timm Milan

Timm Milan, geboren in Wuppertal, aufgewachsen in Wuppertal, zur Schule gegangen in Wuppertal. »Du musst mal hier rauskommen«, riet ihm ein Freund nach dem Abi. »Besonders, wenn du Schriftsteller werden willst!« Timm Milan zog das zwar in Erwägung und brach sein Germanistik-Studium ab, weil es da aber auch nie um Literatur ging. Er blieb jedoch. Das Fernweh braucht er für seine Geschichten über Diebstähle und wilde Freundschaften. Genau wie die Langeweile und die Schwüle der verwinkelten Gassen der Wuppertaler Sommer. Als Abwechslung reicht ihm die Arbeit in einer Grundschule, bei der er mehr von dem Schulhof-Lärm und den Klassenzimmer-Problemen literarisch gebrauchen kann als gedacht und bei seinen Mountain-Bike-Fahrten in und um das Tal, aus dem er vielleicht nie so ganz herauskommen wird. Außer auf den Schwingen der Fantasie natürlich.

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Rezension zu "König Lennard oder Sommer ist dann, wann wir wollen" von Timm Milan

Das ist ein Buch für Kinder, nicht für Mütter!
lehmasvor 8 Monaten

König Lennard ist eines dieser Bücher, dass die Mütter in zwei Lager spaltet. Die einen werden sagen "Geht gar nicht! Viel zu gefährlich" und die anderen "Warum nicht? So habe ich das als Kind auch gern gelesen und gehört". Aber fangen wir von vorne an. Lana ist ein Mädchen im Vorschulalter, die von ihrem großen Bruder erzählt und dieser große Bruder ist ihr absoluter Held! Lennard geht in die dritte Klasse und hat eine Krone mit Edelsteinen gebastelt. Immer wenn Lennard diese Krone auf den Kopf hat, kommen ihm die "besten" Ideen.

Die Krone hat 10 Edelsteine und so ist auch das Buch in 10 Episoden aufgeteilt. Lennards Ideen sind in Kinderaugen herrlich verrückt. Ein regnerischer Herbsttag wird zum Sommerausflug, der neue Freund der Mutter soll mit Tabasco-Berlinern verköstigt werden und das ganze Haus macht ein geniales Flur-Schlitter-Rennen.

Ich hatte teilweise Schweißperlen auf der Stirn. Allein der Gedanke, dass meine Kinder solche Sachen anstellen könnten, versetzte mich in Panik. Man muss auch sagen, dass die Streiche nicht alle so furchtbar gefährlich waren. Oft sieht man auch die Konsequenz wie krank werden oder Strafe, aber manchmal bleibt es auch offen. Das Kapitel, wo die Mutter das Pläneschmieden der beiden Kinder heimlich belauscht und sich sehr fantasievoll "rächt", hat mir als Mutter natürlich sehr gefallen.

Ansonsten muss ich bei der Kritik auch ein bisschen an ein berühmtes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry denken: "Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran." Auch ich habe als Kind gerne Bücher gelesen, wo Kinder Streiche spielen. Das bekannteste Beispiel ist wohl Michel von Lönneberga, der regelmäßig für seinen Unfug im Tischlerschuppen landete. Ich habe mich mit diesen Büchern herrlich amüsiert, aber nachgemacht habe ich davon nix. Also sollte man seinen Kindern auch einfach vertrauen und einen gesunden Menschenverstand zugestehen. Letztendlich gehören Streiche und Unfug auch zur Kindheit dazu und sind bleibende Erinnerungen, von denen man seinen Enkeln noch berichtet.

Besonders berührt hat mich das enge Verhältnis der Geschwister. Die beiden Kinder halten zusammen wie Pech und Schwefel. Lana schaut zu ihrem großen Bruder auf und Lennard ist der Beschützer seiner kleinen Schwester. Kein einziger Geschwisterstreit im ganzen Buch. Herrlich!

Die Illustrationen gefallen mir sehr gut. Da hätte ich mir noch mehr gewünscht! Elli Bruder hat den Humor der Geschichten perfekt getroffen!

Fazit: Das ist ein Buch für Kinder, nicht für Mütter! Bei einigen Sachen wie z.B. der spontanen Hausparty hätte das Kind in mir allerdings zu gern mitgemacht.

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Rezension zu "König Lennard oder Sommer ist dann, wann wir wollen" von Timm Milan

Ein Buch für Kinder, nicht für Mütter
lehmasvor 8 Monaten

König Lennard ist eines dieser Bücher, dass die Mütter in zwei Lager spaltet. Die einen werden sagen "Geht gar nicht! Viel zu gefährlich" und die anderen "Warum nicht? So habe ich das als Kind auch gern gelesen und gehört". Aber fangen wir von vorne an. Lana ist ein Mädchen im Vorschulalter, die von ihrem großen Bruder erzählt und dieser große Bruder ist ihr absoluter Held! Lennard geht in die dritte Klasse und hat eine Krone mit Edelsteinen gebastelt. Immer wenn Lennard diese Krone auf den Kopf hat, kommen ihm die "besten" Ideen.

Die Krone hat 10 Edelsteine und so ist auch das Buch in 10 Episoden aufgeteilt. Lennards Ideen sind in Kinderaugen herrlich verrückt. Ein regnerischer Herbsttag wird zum Sommerausflug, der neue Freund der Mutter soll mit Tabasco-Berlinern verköstigt werden und das ganze Haus macht ein geniales Flur-Schlitter-Rennen.

Ich hatte teilweise Schweißperlen auf der Stirn. Allein der Gedanke, dass meine Kinder solche Sachen anstellen könnten, versetzte mich in Panik. Man muss auch sagen, dass die Streiche nicht alle so furchtbar gefährlich waren. Oft sieht man auch die Konsequenz wie krank werden oder Strafe, aber manchmal bleibt es auch offen. Das Kapitel, wo die Mutter das Pläneschmieden der beiden Kinder heimlich belauscht und sich sehr fantasievoll "rächt", hat mir als Mutter natürlich sehr gefallen.

Ansonsten muss ich bei der Kritik auch ein bisschen an ein berühmtes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry denken: "Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran." Auch ich habe als Kind gerne Bücher gelesen, wo Kinder Streiche spielen. Das bekannteste Beispiel ist wohl Michel von Lönneberga, der regelmäßig für seinen Unfug im Tischlerschuppen landete. Ich habe mich mit diesen Büchern herrlich amüsiert, aber nachgemacht habe ich davon nix. Also sollte man seinen Kindern auch einfach vertrauen und einen gesunden Menschenverstand zugestehen. Letztendlich gehören Streiche und Unfug auch zur Kindheit dazu und sind bleibende Erinnerungen, von denen man seinen Enkeln noch berichtet.

Besonders berührt hat mich das enge Verhältnis der Geschwister. Die beiden Kinder halten zusammen wie Pech und Schwefel. Lana schaut zu ihrem großen Bruder auf und Lennard ist der Beschützer seiner kleinen Schwester. Kein einziger Geschwisterstreit im ganzen Buch. Herrlich!

Die Illustrationen gefallen mir sehr gut. Da hätte ich mir noch mehr gewünscht! Elli Bruder hat den Humor der Geschichten perfekt getroffen!

Fazit: Das ist ein Buch für Kinder, nicht für Mütter! Bei einigen Sachen wie z.B. der spontanen Hausparty hätte das Kind in mir allerdings zu gern mitgemacht.

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klaudia96s avatar

Rezension zu "König Lennard oder Sommer ist dann, wann wir wollen" von Timm Milan

Mit der Krone zu großartigen Ideen ...
klaudia96vor 9 Monaten


Inhalt


Mit ihrem Bruder Lennard wird es für Lana nie langweilig – egal ob bei Regenwetter, an Fasching oder beim Besuch des neuen Freundes ihrer Mutter. Schließlich hat Lennard seine goldene Krone, und wenn er die trägt, kommen dem Geschwisterduo die tollsten Ideen. Dass sie ihrer Mama damit Nervenzusammenbrüche und den Nachbarn einiges an Kopfzerbrechen bereiten, stecken sie locker weg – denn der Sommer ist, wann sie es wollen!


Meine Bewertung


Hach ja, Kinderbücher können so knuffig sein. Und auf „König Lennard oder Sommer ist dann, wann wir wollen“ habe ich mich besonders gefreut, denn der Klappentext klang richtig niedlich und hat mich von den schrägen Ideen her an eine moderne Version von „Madita“ erinnert. Dementsprechend habe ich das Buch auch innerhalb von drei kurzen Sitzungen gelesen, bleibe aber etwas zwiegespalten zurück.


Was mir an dem Buch direkt aufgefallen ist, sind natürlich die Illustrationen. Diese unterstützen die Geschichte an einigen Stellen und sind in demselben Stil gehalten wie das Cover – alles etwas frecher, einfach, leichter. Man konnte sich die Streiche der Helden Lana und Lennard dadurch gleich viel besser vorstellen.


Diese haben mir allerdings nur stellenweise wirklich gefallen. Denn die Protagonisten sind natürlich noch etwas jünger, Lana wird gerade erst eingeschult und Lennard besucht die dritte Klasse. Dementsprechend fand ich die Mutter an einigen Stellen ziemlich verantwortungslos, denn für alles, was ihre Sprösslinge so anstellen, lässt sie ihnen extrem viel durchgehen. Ich hatte ein bisschen Bauchschmerzen an einer Stelle, als Lana mitten in einer Menschenmasse an Fasching plötzlich allein dasteht – gerade bei Umzügen, bei denen auch mal getrunken wird und es zu schwierigen Situationen kommen kann, fand ich es nicht gut dargestellt, dass die Geschwister ganz allein bleiben dürfen. Generell waren Lennards Ideen oftmals an der Grenze von lustig zu gefährlich zu verorten.


Was mir allerdings gefallen hat, war der lockere Schreibstil. Das Buch ist sehr jugendlich aufbereitet und auch für jüngere Leser geeignet, denn moderne Sprache und etwas kürzere Sätze helfen beim Verständnis. Außerdem fand ich den Aspekt sehr schön, dass man als Leser selbst entscheiden konnte, ob die Krone nun magische Kräfte birgt oder nicht – in manchen Situationen wirkt es so, obwohl sie „nur“ aus Pappe ist. Das war wirklich angenehm gestaltet.


Alles in allem konnte mich das Buch daher nicht ganz überzeugen, aber insgesamt war ich doch recht zufrieden damit. Die Geschichten sind schön ausgewählt und ich mochte den familiären Aspekt und die Geschwisterliebe, die es ausstrahlt, wirklich gern.

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Gespräche aus der Community

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Eigentlich hat Lennard die Krone bloß im Kunstunterricht gebastelt, aus Goldpapier und Plastik-Edelsteinen, aber vielleicht hat er einen magischen Sekundenkleber benutzt, denn sobald er sie aufsetzt, passieren ihm und seiner Schwester Lana die verrücktesten Dinge. So tun sie mitten an einem verregneten Herbsttag so als wäre es Sommer, entfachen an Silvester ein Feuerwerk im Kleiderschrank, lassen Schneemänner verschwinden, veranstalten legendäre Tortenschlachten und an Karneval verwandelt Lennard sich endgültig ein ganz kleines bisschen in einen König.

Timm Milan, Geschichtenerzähler Ihrer Majestät, veranstaltet zu diesem Anlass eine Leserunde. Zu gewinnen gibt es 8 Bücher.
Um in den königlichen Lostopf zu hüpfen, gilt es folgende Frage zu beantworten:


Als was seid ihr an Karneval am liebsten gegangen bzw. als was wolltet ihr schon immer mal gehen?


Der König erwartet euch.
Zur Leserunde
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Moinsen!
Auch zu meinem ersten Buch bei Beltz möchte ich nun eine Leserunde starten.

Darum geht es im Groben: Aus dem Lehrerzimmer wird das eingesammelte Geld für einen Ausflug gestohlen. Zwei Schüler wollen herausfinden, wer dahinter steckt. Als sich jedoch ausgerechnet die von allen respektierte Klassensprecherin als Diebin entpuppt, verschlagen sie sich schon bald auf ihre Seite, da sie einen sehr guten Grund für die Tat hat. Ab sofort arbeiten sie daran, sie zu decken…

Zu gewinnen gibt es nicht 32, aber immerhin 8 signierte Exemplare.

Bewerben kann sich jeder, eine Frage gibt es trotzdem: Habt ihr jemals leere Pringles-Dosen zweckentfremdet? Als Spardose, Sammelbüchse oder Schatztruhe?
Oder sonst Witziges, Obskures erlebt mit den bunten Dosen? Seid ihr gar Sammler? Jede Pringles-Geschichte ist willkommen!


Viel Spaß wünscht

Timm Milan
R
Letzter Beitrag von  Reality_dreamvor 9 Monaten
Auf jeden Fall Daniel.
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Psst!

Da Geheimnis Nr.32 nun auch im Softcover erschienen ist, startet Timm Milan, seines Zeichens professioneller Geheimniskrämer, eine Leserunde zu den noch immer geheimnisvollen 32 Geheimnissen.
Als aus dem Lehrerzimmer das eingesammelte Geld für den Ausflug in die Eissporthalle gestohlen wird, entscheiden Daniel und David den Dieb aufzuspüren, da ihnen im Knacken von Geheimnissen niemand das Wasser reichen kann. Doch dann entpuppt sich ausgerechnet die allseits beliebte Klassensprecherin als Diebin und hat dafür auch noch einen verflucht guten Grund. Daniel und David verschlagen sich nun auf ihre Seite und versuchen den Diebstahl zu vertuschen, obwohl das gegen all ihre Regeln verstößt …
Ein spannendes Beste-Freunde-Abenteuer, darüber hinaus ein witziger Kinderroman mit knusprig-ernstem Kern.Empfohlen ab 10 Jahre (aber nicht darunter, denn der Kern ist wirklich sehr knusprig-ernst)
Zu gewinnen gibt es 10 Bücher.
Aber Vorsicht: Der Lostopf ist streng geheim
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auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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