Timo Bader Das Vermächtnis der Staufer

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis der Staufer“ von Timo Bader

Konradin hat ein schweres Los gezogen: Er, der letzte männliche Erbe aus der Dynastie der Staufer, ist Herzog von Schwaben, König von Jerusalem und König von Sizilien. Allerdings hat er kaum Einfluss. Nachdem sein Vater früh verstarb, wurde der Zweijährige der Vormundschaft seiner beiden Onkel unterstellt. In Italien verbreitet sein Onkel Manfred Gerüchte über seinen Tod und lässt sich zum König von Sizilien krönen. Auch Papst Clemens IV. stellt sich gegen ihn: Er fordert von allen Lehensleuten und Adligen, sich von dem jungen Staufer loszusagen.
Doch Konradin gibt sich nicht geschlagen – um das Vermächtnis seiner Familie zu retten, ist er bereit, alles zu riskieren. Entschlossen geht er gefährliche Bündnisse ein und zieht in einen zermürbenden Krieg …

Heinrich Parler ist der Spross einer angesehenen Baumeisterfamilie. Um deren Erbe fortzuführen, will er in Gmünd eine der ersten großen Hallenkirchen Süddeutschlands errichten – das Heilig-Kreuz-Münster. Der Ruf seiner Familie hängt von dem Erfolg dieses gewaltigen Unternehmens ab. Doch die einflussreichen Adelsfamilien der Stadt spielen ihre Macht aus, um den Bau zu verhindern.
Da beschließt seine Frau Anna ihrem Mann zu helfen, greift dabei aber zu immer teuflischeren Mitteln …

Die Staufer und die Parler – zwei große europäische Geschlechter, die in der ältesten Stauferstadt ihre Spuren hinterließen und fest verwurzelt sind – werden auf überraschende Weise miteinander verwoben.

Zwei Geschichten, zwei Menschen die für ihr Schicksal kämpfen! Sehr anregend

— KleineLulu

Etwas langatmige Geschichte über den letzten Staufer und eine Baumeisterfamilie im 13. und 14. Jahrhundert

— Smberge

Rundherum ein großartiges historisches Buch, genau mit der richtigen Würze für ein tolles Leseerlebnis.

— Spleno

Ein Historischer Raum der einen fesselt und unter die Haut geht.

— Xynovia

Ein tollrshistorisches Buch,es hat sehr viel Spass gemacht zu lesen!!

— Katzenmicha

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  • Ein Buch über Schicksal, Familie, Freundschaft und Kampf

    Das Vermächtnis der Staufer

    KleineLulu

    05. July 2016 um 16:31

    Das Vermächtnis der Staufer ist ein Roman, in dem gleich zwei Geschichten erzählt werden. Einmal geht es um Anna und ihrem Mann Heinrich. Er ist Baumeister, wie alle Vorfahren und hat die Vision einer neuen Kirche, die immer an sein Geschlecht erinnern wird. In der zweiten Geschichte geht es um Könige, Herzöge und andere Adelige. Mittendrin Konradin der letzte Staufer und sein Freund Friedrich. Konradin möchte ebenfalls in die Fußstapfen seiner Vorfahren treten und Sizilien zurück erobern. In beiden Geschichten wird gekämpft. Jeder mit seinen Mitteln und seinem Können. Konradin führt ein ganzes Heer an und Anna einen Zirkel von Frauen. Konradin möchte den Staufer seine Ehre zurückbringen und Anna möchte das Lebenswerk ihres Mannes retten. So hat jeder etwas wofür es sich zu kämpfen lohnt....bis zum letzten. Der Leser wird auf diese Weise zum Denken angeregt und soll herausfinden was vielleicht sein Schicksal ist und wofür man selber kämpfen sollte. Ein historischer Roman der uns mitnimmt in eine, Schlacht und deren Ereignisse und einer Stadtgeschichte und deren Familien. Es zeigt uns auf wie die Zeiten früher waren und wie man mit Verräter umging. Welche Rolle spielten die Frauen? Waren sie immer treu ergeben? Wieviel haben sie für die Zukunft getan in der wir heute Leben? Findet es raus und liest ein wirklich spannendes Buch. Eine kleine Zeitreise die bewegt.

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  • Leserunde zu "Das Vermächtnis der Staufer" von Timo Bader

    Das Vermächtnis der Staufer

    irlandfreund

    Liebe LeserInnen!Wir laden euch herzlich zu einer neuen Leserunde ein. Wir verschenken zehn Print-Exemplare des Buches von Timo Baders drittem Stauferroman: Das Vermächtnis der Staufer. Darum geht’s:Konradin, der letzte Staufer, hat eine schwere Bürde zu tragen. Nach dem allzu frühen Tod seines Vaters ist der Zweijährige der Vormundschaft seiner Oheime unterstellt. Doch die beiden verfolgen selbstsüchtige Ziele. Zudem arbeitet Papst Clemens IV. gegen ihn: Er fordert von allen Lehnsleuten und Adeligen, sich dem jungen Staufer entgegenzustellen.Doch Konradin ist fest entschlossen, das Vermächtnis seiner Familie zu bewahren und ist zu allem bereit. Er geht höchst riskante Bündnisse ein und zieht in einen aussichtslosen Krieg gegen seinen größten Widersacher Karl von Anjou ...Heinrich Parler ist Spross einer langen Reihe von Baumeistern. In Gmünd will er eine prächtige, einzigartige Hallenkirche errichten – das Heilig-Kreuz-Münster. Doch die einflussreichen Adelsfamilien der Stadt spinnen ihre mächtigen Intrigen, um den Bau zu verhindern. Klammheimlich tritt seine Frau Anna auf den Plan und greift zu immer teuflischeren Mitteln, um ihrem Mann zu helfen.Die Staufer und die Parler – zwei bedeutende europäische Geschlechter, die in der ältesten Stauferstadt ihre Spuren hinterließen und fest verwurzelt sind – werden auf überraschende Weise virtuos miteinander verwoben. Zum Autor:Timo Bader, Deutsch- und Englischlehrer an einem Schorndorfer Gymnasium, lebt seit seinerGeburt 1983 in Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Kurzgeschichten und Romane aus seiner Feder wurden bereits veröffentlicht. Als Herausgeber hat er mehrere preisgekrönte Anthologien betreut. Nachdem er sich im Bereich Phantastik in jungen Jahren einen Namen gemacht hat, begann er 2011 auf Anregung der Stadt Gmünd seinen ersten historischen Roman zu schreiben. »Im Bann der Staufer« erschien zum 850-jährigen Stadtjubiläum von Schwäbisch Gmünd 2012 und war ein voller Erfolg, an den Timo Bader 2013 mit dem zweiten Staufer-Roman »Die Chronistin der Staufer« anknüpfte.Mit »Das Vermächtnis der Staufer« beendet er seine große Staufer-Trilogie.Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 8.5.2016. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Mit dem Gewinn eines Rezensionsexemplars verpflichtet ihr euch, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und eure Rezension innerhalb von sechs Wochen abzugeben.Wir freuen uns auf eine schöne Leserunde mit euch und einen regen Austausch. Die Runde wird vom Verlag und vom Autor begleitet.

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  • Das Schicksal zweier Familien

    Das Vermächtnis der Staufer

    Smberge

    14. June 2016 um 11:13

    Inhalt: Konradin ist der letzte Erbe des mächtigen Herrschergeschlechts der Staufer. Nach dem frühen Tod seines Vaters sieht Konradin sich schon in jungen Jahren mit den Machtkämpfen der großen Politik konfrontiert. Nicht nur aus der eigenen Familie sieht er sich von Gegnern umgeben, auch der Papst Clemens IV stellt sich gegen ihn und belegt ihn mit der Exkommunikation. Unterstützt von seinem treuen Freund Friedrich und seinem Halbbruder Corradino nimmt er den Kampf um das Vermächtnis seiner Familie auf und zieht in einen zermürbenden Krieg... Heinrich Parler ist Mitglied einer alten Baumeisterfamilie und arbeitet in Fortsetzung der alten Familientraditionen an dem Bau einer der ersten Hallenkirchen in Süddeutschland in Gmünd. Einflußreiche Adelsfamilien stellen sich jedoch gegen ihn und verweigern die weitere Finanzierung. Um die Fortsetzung des Baus zu sichern, greift seine Frau Anna zu besonderen Mitteln........! Meine Meinung: Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in eine spannende Zeit der deutschen Geschichte. Der Niedergang des großen Herrschergeschlechts der Staufer und das Zeitalter der großen Baumeister, die die ersten großen Dome bauen. Die beiden Handlungsstränge über die Parler und dei Staufer werden uns immer im Wechsel erzählt, so dass wir 2 Geschichten parallel lesen. Leider konnte ich bei diesen beiden Handlungssträngen keine Verbindungen erkennen. Der Strang der Staufer spielt im 13. Jahrhundert, der der Parler im 14., so daß sich keine Überscheidungen ergeben, aber auch eine sonstige Überleitung konnte ich nicht finden. Die Staufer-Geschichte ist geprägt von dem Machtkampf Konradins um sein Erbe. Leider wurden hier sehr viele politische Details beschrieben und vielen Personen eingeführt, die der Handlung etwas den Schwung nahmen. Auch die Beziehung zu seinem Halbbruder Corradino bleibt etwas verschwommen, mir war hier lange ZEit nicht klar, was es genau mit ihm auf sich hat. Auch die Person Konradins bleibt undeutlich und ist für mich als Person nicht so ganz greifbar. Der 2. Handlungsstrang mit der Familie Parler ist flüssiger zu lesen. Anna erscheint als selbstbewußte Frau, die um den Erhalt des Familienerbes ihres Mannes kämpft und dabei zu nicht ganz sauberen Mitteln greift. Schnell wird die Situation sehr gefährlich für sie und ihre Mitkämpfer. Anna wird dabei sehr gut gezeichnet und man kann eine deutliche Entwicklung ihrer Person erleben. Ich habe zum Ende hin auf eine logische Verknüpfung der Stränge gewartet, diese hat jedoch leider nicht statt gefunden. Die Geschichten für sich sind interessant und informativ geschrieben, jedoch fehlt mir der Zusammenhang und die runde Gesamtgeschichte. Somit gebe ich diesem Buch nur 3 von 5 Sternen.      

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  • Ein sehr schönes Buch

    Das Vermächtnis der Staufer

    Katzenmicha

    11. June 2016 um 17:07

    Ein sehr schönes Buch,super rechachiert und sehr spannend.Das Buch wittmet sich zwei Familien ,den Parler von Gemünd-die große Erbauer von Kirchen und prachtvollen Häusern waren.Und von den Staufern-eine alte Adelsfamilie kurz vorm Aussterben.Beide Geschichten sind sehr gut geschrieben.Wo bei mir die Geschichte von Anna Parler-Ehefrau des großen Baumeisters Heinrich  bischen mehr gefallen hat.Es war so geschrieben ,das man das Gefühl hatte, als stiller Beobachter dabei zu sein.Spannend,fesselnt und wer gerne sich geschichtlich weiter infomieren möchte, ein unbedingtes muß.Vielen Dank das ich mitlesen durfte,ich liebe Mittelalterromane.Und dieser war für mich ein Erlebnis.Danke

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  • Rundherum ein großartiges historisches Buch, genau mit der richtigen Würze für ein tolles Leseerlebn

    Das Vermächtnis der Staufer

    Spleno

    06. June 2016 um 10:16

    Inhalt:Konradin, der letzte Staufer, will sein Vermächtnis seiner Familie zurückerlangen und zieht mit einer großen Heerschar aus um sein Land zurückzuerobern. Kurz davor lernt er auf mysteriöser Weise einen Jungen kennen, der genauso ausieht wie er - er könnte sein Zwillingsbruder haben. Corradino, birgt ein Geheimnis - ob dies gut oder schlecht für Konradin ist, das weiß der junge Staufer nicht.Die Parler, sind eine Baumeisterfamilie mit langer Tradition. Heinrich Parler ist für den Bau der Kirche in Schwäbisch Gmünd verantwortlich. Die Zeiten sind hart und schwer, das Geld wird knapp. Da hat seine Frau eine Idee, die sie selbst in Gefahr bringt.Meinung:"Das Vermächtnis der Staufer" ist ein wirklich großartiges historisches Buch von einem Autor mit Talent für Buchstaben und Recherche.Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Zurückversetzt in eine Zeit die es so schon sehr lange bei uns nicht mehr gibt. Ich konnte mit Anna und Konradin fühlen, leiden und ihre Gedanken und Beweggründe verstehen. Das Buch ist alles andere als Langweilig, es hat das Gewisse etwas das ein gutes Buch ausmacht. Mit viel Liebe zum Detail hat der Autor Schwäbisch Gmünd von damals ins hier und jetzt in das Buch gezaubert. Die Figuren wurden bis ins letzte Detail ausgearbeitet und mit eine Seele ausgestattet. Ich konnte mich in die Personen hineinversetzten. Das Leben in der damaligen Zeit hat der Autor wirkich sehr gut recherchiert, nachempfunden und ich durfte die Staufer und Parler kennen lernen.Das Buch ist fesselnd und hat mich berührt. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, wortreich und die Sprache von damals geht auch nicht unter.Fazit: Rundherum ein großartiges historisches Buch, genau mit der richtigen Würze für ein tolles Leseerlebnis.

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  • Ende einer Trilogie

    Das Vermächtnis der Staufer

    Siko71

    24. May 2016 um 18:44

    In diesem historischen Roman wird die Geschichte zweier Familien aus dem 13. bzw. 14 Jahhundert erzählt.Die eine im 13. Jahrhundert die von Konradin, den letztem Nachkömmling der Staufen,einem jungen Mann, der schneller erwachsen werden mußte als ihm lieb war. Der einen schweren Kampf gegen seinen eigenen Onkel, Karl von Anjou und den Papst Clemens IV führen muß um das Vermächtnis seiner Familie zu erhalten. Er hat allerdings die Hilfe von seinem besten Freund Friedrich und seinem Halbbruder Corradino. Wird es ihnen gelingen das Vermächtnis der Staufen zu bewahren?Die andere Geschichte im 14. Jahrhundert erzählt von Heinrich Parler, der in Gmünd eine prächtige Kirche errichten Will. Heinrich ist ebenfalls der Nachkomme einer berühmten Baumeisterfamilie. Seine Frau Anna steht ihm, wenn auch niht immermit legalen Mitteln zur Seite. Das Geld für die Errichtung der Kirche fehlt an allen Ecken und Enden. Anna und einige Frauen aus ihrem Zirkel, haben aber eine Geschäftsidee diesen Mangel zu beseitigen. Wird Heinrich seine Kirche errichten? Haben Anna und ihre Frauen Erfolg oder legt der Stadtrat ihnen Steine in den Weg?Sehr schöner gefälliger Schreibstil. Am Ende des Romanes gibt es noch einen ausführlichen Anhang mit Stammbaum und den Erklärungen der einzelnen Personen. Bei den Kapielanfängen, weiß man immer um wem es gerade geht, ob um die Baumeister (Winkelhaken oder die Staufen (Krone). Das hat Timo Bader sehr gekonnt gestaltet, indem er das jeweilige Symbol wie eine Art Hologramm durch die Schrift schimmern läst.Ich kann einfach nur 5 Sterne und ein absolut empfehlens- und lesenswert geben.

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  • Eine exzellente Mischung aus Historie und Erzählung

    Das Vermächtnis der Staufer

    Xynovia

    24. May 2016 um 15:29

    „ Das Vermächtnis der Staufer “ ist der letzte Teil der Trilogie über die Staufers von Timo Bader. Das Buch ging mir stellenweise unter die Haut, ein seht gut gelungener historischer Roman. Das Cover Der Hintergrund ist hellblau gestaltet, darauf ist in einem hell grau eine Kirche abgebildet und es lassen sich noch weitere Fachwerkhäuser erahnen. Im Vordergrund sind 4 Personen zu sehen, 1 komplett, 1 zur Hälfte und 2 Frauenköpfe. Ich denke das der blonde Jüngling Konradin darstellen soll. Dem Nachwort konnte ich entnehmen das es sich bei dem Bild auf dem Buch um einen Ausschnitt des berühmten Stauferrundbild von Hans Kloss handelt. Der Schriftzug ist groß , dick und in schwarz ( bis auf das Wort Staufer , das ist in rot ) gedruckt. Das Cover finde ich sehr passend für diesen historischen Roman. Der erste Eindruck Mir persönlich gefällt ganz gut das es im hinteren Teil des Buches einen Anhang gibt, mit der Übersicht der Historischen Figuren, den Ahnentafeln der Geschlechter Staufer und Parler von Gmünd, ein Glossar und einen Abdruck von Gmünd um 1238. Allerdings ist mir der Plan von Gmünd etwas zu klein, ich musste mich arg konzentrieren alles entziffern zu können und mir fehlte die Bezeichnung der Himmelsrichtung. So hätte man sich noch besser rein versetzen können an manchen Textstellen. Um jetzt mal den Bezug zum Text zu nehmen, im ersten Teil stand geschrieben: " ... sie ging nach Westen...". Da hätte ich mich gern auf dem Plan orientiert. Die Gestaltung der Seiten Gut finde ich das jeder Teil mit einer extra Seite gestaltet wird. Jede dieser Seite hat die gleiche Grafik und eine Aussage von König Enzio , bei allen drei Aussprüchen von ihm dreht es sich um Zeit. Die Gestaltung finde ich gut, allerdings ist mir noch nicht 100 % der Bezug zu den einzelnen Buchteilen klar. Jeder Teil ist in mehrere " Kapitel" unterteilt. Abwechselnd spielt die Handlung im 13. und 14. Jahrhundert. Am Anfang von jedem Kapitel steht oben die genaue Jahreszahl und der Ort, und der Text ist auf der Anfangsseite von jedem Kapitel zusätzlich mit einer Grafik unterlegt. In den Kapitel die im 13. Jahrhundert spielen, geht es direkt um die Familie Staufen, daher ist die Grafik eine Krone. In den Kapiteln die im 14. Jahrhundert spielen, geht es hauptsächlich um die Familie Parler aus Gmünd, dort ist die Grafik der Winkelhaken von Heinrich Parler. Beide Grafiken/ Zeichen sind auf der Ahnentafel der jeweiligen Geschlechter beschrieben. Die Gestaltung der Seiten gefällt mir richtig gut, dadurch habe ich ein wirklich gutes Leseerlebnis. Der Inhalt In diesem Roman passiert so viel das ich dieses mal die Inhaltsangabe übernehme. ( Inhaltsangabe übernommen) Konradin hat ein schweres Los gezogen: Er, der letzte männliche Erbe aus der Dynastie der Staufer, ist Herzog von Schwaben, König von Jerusalem und König von Sizilien. Allerdings hat er kaum Einfluss. Nachdem sein Vater früh verstarb, wurde der Zweijährige der Vormundschaft seiner beiden Onkel unterstellt. In Italien verbreitet sein Onkel Manfred Gerüchte über seinen Tod und lässt sich zum König von Sizilien krönen. Auch Papst Clemens IV. stellt sich gegen ihn: Er fordert von allen Lehnsleuten und Adligen, sich von dem jungen Staufer loszusagen. Doch Konradin gibt sich nicht geschlagen – um das Vermächtnis seiner Familie zu retten, ist er bereit, alles zu riskieren. Entschlossen geht er gefährliche Bündnisse ein und zieht in einen zermürbenden Krieg … Heinrich Parler ist der Spross einer angesehenen Baumeisterfamilie. Um deren Erbe fortzuführen, will er in Gmünd eine der ersten großen Hallenkirchen Süddeutschlands errichten – das Heilig-Kreuz-Münster. Der Ruf seiner Familie hängt von dem Erfolg dieses gewaltigen Unternehmens ab. Doch die einflussreichen Adelsfamilien der Stadt spielen ihre Macht aus, um den Bau zu verhindern. Da beschließt seine Frau Anna ihrem Mann zu helfen, greift dabei aber zu immer teuflischeren Mitteln … Die Staufer und die Parler – zwei große europäische Geschlechter, die in der ältesten Stauferstadt ihre Spuren hinterließen und fest verwurzelt sind – werden auf überraschende Weise miteinander verwoben. Meine Meinung Der Autor Timo Bader hat mich mit seinem Schreibstil sehr beeindruckt. Das Buch ist von Anfang an bis zum Ende durchweg spannend und fesselnd geschrieben, es gab kein langweiligen Phasen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt und diese wiederum in jeweils 20 Kapitel die sehr flüssig sind. Die ungeraden Kapitelzahlen spielen im 14. Jahrhundert und die geraden im 13. Jahrhundert zur Zeit der Staufer. Anfänglich war es etwas gewohnheits- bedürftig, von Kapitel zu Kapitel zu wechseln und sich dann wieder auf die andere Geschichte einzulassen. Aber ich gewöhnte mich doch recht schnell daran. In beiden Teilen der Geschichte, sowohl bei der Familie Staufer als auch bei der Familie Parler, passierte sehr viel, ein Lesehöhepunkt jagte den nächsten, ohne jemals den roten Faden zu verlieren. Hier ist es , meiner Meinung nach, exzellent gelungen die Historie mit einer Geschichte zu vereinen. Die leichten Abweichungen sind nach zu vollziehen und angesichts dieses tollen historischen Romans auch zu verzeihen. Fazit Ein historischer Roman über das Geschlecht der Staufer der einen in den Bann zieht. Absolut lesenswert.

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