Timo Bader Die Chronistin der Staufer

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Inhaltsangabe zu „Die Chronistin der Staufer“ von Timo Bader

Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung … Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe … Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes.

Geschichtsunterricht in Romanform

— sabrinchen

Geschichtslastig, nicht ganz leicht zu Lesen!

— Huschdegutzel

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  • Leserunde zu "Die Chronistin der Staufer" von Timo Bader

    Die Chronistin der Staufer

    Einhorn_Verlag

    Liebe Leser/innen, wir möchten euch zu unserer Leserunde zu Timo Baders historischem Roman "Die Chronistin der Staufer" einladen. Wir stellen 20 Rezensionsexemplare zur Verfügung, um die ihr euch bewerben könnt. Zum Inhalt: Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung … Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe … Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes. Zum Autor: Timo Bader, Deutsch- und Englischlehrer an einem Schorndorfer Gymnasium, lebt seit seiner Geburt 1983 in Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Kurzgeschichten und Romane aus seiner Feder wurden bereits veröffentlicht. Als Herausgeber hat er mehrere preisgekrönte Anthologien betreut. Nachdem er sich im Bereich Phantastik in jungen Jahren einen Namen gemacht hat, begann er 2011 auf Anregung der Stadt Gmünd seinen ersten historischen Roman zu schreiben. »Im Bann der Staufer« erschien zum 850-- jährigen Stadtjubiläum von Schwäbisch Gmünd 2012. Die erste Auflage ist bereits vergriffen. Mit seinem neuen Roman »Die Chronistin der Staufer« knüpft Timo Bader an diesen Erfolg an und beleuchtet eine weitere Facette der Stauferzeit. Die Leserunde wird wie immer vom Verlag begleitet und wir leiten sehr gerne eure Fragen an den Autor weiter. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch und sind auf eure Meinung zum Buch gespannt.

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    • 216

    Einhorn_Verlag

    24. June 2014 um 10:25
  • Die Chronistin der Staufer

    Die Chronistin der Staufer

    Mine_B

    18. June 2014 um 15:36

    Mit „Die Chronistin der Staufer“ hat Timo Bader ein historisches Werk rund um das Leben von Friedrich Barbarossa geschrieben, welches auch durch seine historischen Details besticht.   Inhalt (Quelle: Klappentext): Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung … Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe … Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes.   Der Schreibstil von Timo Bader ist sehr angenehm – ich habe schnell einen Zugang zu der Geschichte gefunden. Bader versteht es, im Verlauf der Geschichte permanent interessante historische Fakten mit einfließen zu lassen und diese dann mit der fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Hierbei wird dieses mit Spannung vermengt, sodass mir im Verlaufe des Buches nie langweilig wurde. Sehr gelungen empfand ich auch die Gestaltung des Buches. Nicht nur das Titelbild lässt die Zuneigung zum Inhalt erahnen, auch eine detailreiche Karte von der Klosteranlage Lorch ist beigefügt. Das Buch verfügt auch über ein umfangreiches Personenregister und einen Glossar. Anhand des Umfanges der historischen Figuren lässt sich erahnen, dass man dieses Buch mit voller Konzentration lesen sollte, damit man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Charakteren auch versteht. Dies tut der Geschichte an sich aber keinen Abbruch. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Innerhalb der Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, welche im Verlauf des Buches miteinander verknüpft werden. Die einzelnen Perspektiven sind spannend und interessant erzählt, sodass man mit den Personen mitfiebert und mit ihnen leidet. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch sind diese gut ausgearbeitet und wirken durchaus real und dreidimensional. Henrike ist als fiktive Gestalt durchaus einfacher zu lesen, da der Erzählstrang rund um Friedrich mit politischen Eckdaten geprägt ist. Jedoch konnten mich durchaus beide Perspektiven überzeugen. Durch die eingestreuten historischen Details bekommt man einen guten Einblick in das damalige Leben und man lernt noch das ein oder andere wissenswerte über Friedrich Barbarossa.   Alles in allem ein durchaus gelungener historischer Roman, mit viel Liebe zu historischen Fakten und Details – gepaart mit einer guten Portion Fiktion. Bader hat einen angenehmen Schreibstil, sodass ich dem Buch wohlverdiente 4 Sterne geben werde. Für Liebhaber von historischen Romanen zu empfehlen.

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  • Die Chronistin der Staufer

    Die Chronistin der Staufer

    nataliea

    11. June 2014 um 15:07

    "Die Chronistin der Staufer" ist ein sehr lehrreicher historischer Roman, welchen man konzentriert lesen sollte. Zum Inhalt: Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung… Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe… Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Trotzdem muss man den Roman aufmerksam lesen, um nicht die Namen durcheinander zu bringen. Das angefügte Verzeichnis ist eine echte Erleichterung und hilft beim Lesen und Sortieren enorm. Sehr interessant waren die gut recherchierten und fundierten Handlungen zu Barbarossa. Und diese Geschehnisse wurden sehr gut in die fiktive Geschichte um Henrike integriert. Ein sehr interessantes Werk und für Geschichtsliebhaber zu empfehlen.

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  • Hat mich nicht überzeugt! Geschichtsunterricht in Romanform!

    Die Chronistin der Staufer

    sabrinchen

    In diesem Roman sind die Charaktere gut herausgearbeitet. Was mir aber die Freude an diesem Buch vergällt hat war das es viel zu geschichtsträchtig wurde. Die interessanten Stellen wurden immer schnell wieder von Geschichtsuntericht unterbrochen und haben mich dann immer im Lesefluss gebremst. Henrike ist ein interessanter Charakter der hier aber alle Situationen aus einschlägig bekannter Historienromanen erleben darf ( muss!  ) Ein Leben mit Gaukler und Wanderhuren , verkleidet im Männerkloster und sogar den Aufstieg zum Abt. Alles schon dagewesen. Schade viel zu viel Einfluss anderer Autoren (wie auch Herr Bader geschrieben hat). Friedrichs Geschichte ist natürlich bekannt schon aus Geschichtsuntericht 7. Klasse und wurde hier unter Erwähnung diverser anderer Herzögen ect. ... noch mehr ausgeschlachtet. Schade hab mir mehr von diesem Werk versprochen. Lobend sei natürlich der Schreibstil und die kurzen Kapitel zu erwähnen die zeitmässig gut nachzuvollziehen waren . Von mir schon gutgemeinte 3 Sterne ! Aber bildet euch selbst eine Meinung  

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    • 2

    Arun

    07. June 2014 um 19:49
  • Historischer Roman mit Lerneffekt

    Die Chronistin der Staufer

    Huschdegutzel

    Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, macht sich auf den Weg von Braunschweig nach Konstanz. Von Rachsucht getrieben, will sie ihren Geliebten töten, der sie ihrer Ehre beraubt hat. Sie schlägt sich mit Spielleuten und Wanderhuren durch. Immer tiefer verstrickt sie sich in die lasterhafte Welt, bis sie eines Tages, als Mönch verkleidet, in das Kloster Lorch gelangt. Dort findet sie ihre Bestimmung … Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf. Eisern verteidigt er die Ehre des Reiches. Doch der Kreuzzug König Konrads, die Freundschaft mit Heinrich, der dem Geschlecht der Welfen angehört, und die Verlockungen der Macht stellen seine moralischen Grundsätze auf eine harte Probe … Auf abenteuerliche Weise kreuzen sich die Wege Friedrichs und Henrikes. Wie im Klappentext schon angedeutet, handelt es sich hier nahezu um 2 Bücher in einem - Henrikes Part ist ein erfundener Roman, Barbarossa´s Geschichte aber ist fundiert recherchiert! Ich fand mich in Henrikes Erzählstrang anfänglich besser herein, da er einfach leichter zu lesen ist - er plätschert in nahezu typischer Histo-Roman-Manier vor sich hin. Friedrichs hingegen erfordert deutlich mehr Aufmerksamkeit! Durch die vielen Namensgleichheiten ( irgendwie treten - so ist es ja überliefert - extrem viele Heinrichs und Ottos auf ), muss man sich als Leser entweder schon mit der Zeit befasst haben oder sich wirklich auch auf das angehängte Verzeichnis konzentrieren, um den Überblick nicht zu verlieren. Gerade diese Mischung machte das Lesen aber erstaunlicherweise für mich einfacher. Immer, wenn mir das Politische Überhand nahm, ging es mit Henrike weiter und ich bekam den Kopf wieder frei für weitere Handlungen Barbarossas. Alles in Allem lesenswert, aber nichts zum Drüberwegfliegen!

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    • 2
  • Die Chronistin der Staufer

    Die Chronistin der Staufer

    bloni

    04. June 2014 um 08:48

    Henrike, die  Tochter eines welfischen Ministerialien ist auf der Flucht. Sie hat im Streit ihren Vater getötet und will sich nun ebenfalls an ihrem Geliebten rächen, der ihr die Unschuld geraubt und sie sitzen gelassen hat. Auf ihrer Reise begegnet ihr Friedrich (Barbarossa). Nach einigen gemeinsamen Wegstunden, stiehlt sie Friedrich das Pferd und macht sich aus dem Staub. Das schlechte Gewissen begleitet Henrike nun. Sie schließt sich Spielleuten und später Hübschlerinnen an. Als sie deren Gewerbe ausüben soll, flüchtet sie als Mann verkleidet ins Kloster Lorch und findet dort als Schreiber Heinrich ihre Bestimmung. Da sie von, mittlerweile zum Kaiser aufgestigenen Friedrich fasziniert ist, beginnt sie sein Leben aufzuschreiben. Es kommt wie es kommen sollte, Henrike und Friedrich sehen sich wieder.....   Ich fand das Buch sehr schön. Dier Schreibstil ist flüssig geschrieben, man findet sich recht schnell rein, obwohl das Buch an manchen Stellen keine leichte Kost ist. Es wird in zwei Handlungssträngen geschrieben. Einmal Henrikes und dann Friedrichs Leben. Friedrichs Handlungsstrang ist manchmal nicht so einfach, da sehr viele Namen vorkommen und es sehr politisch zugeht. Ansonsten ein sehr schön geschriebenes Buch, dass man weiterempfehlen kann!

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  • Henrike und der große Barbarossa

    Die Chronistin der Staufer

    flieder

    29. May 2014 um 21:30

    Henrike muss in einer Nacht und Nebelaktion fliehen. Sie hat im Streit ihren Vater, einen welfischen Misterialen, getötet und wurde von ihrem Geliebten, der ihr die Unschuld nahm, verlassen um eine andere zu heiraten. Nach Rache sinnend macht sie sich auf den Weg um auch  ihn und anschließend sich selbst zu töten. Doch das Schicksal will es, dass sie dem jungen Friedrich begegnet. Ein Ehrenmann, der sie auf dem schnellsten Wege wieder nach Hause bringen will. In einem unbeobachteten Moment stiehlt sie Friedrich das Pferd und macht sich aus dem Staub. Auf ihrem Weg begegnet sie Wanderhuren, denen sie sich anschließt um die verschiedensten Arbeiten  zu erledigen. Sie verlebt eine recht ruhige Zeit, die sich jedoch für sie zu einem Alptraum entwickelt, als sie auch für Freier zur Verfügung stehen soll. Wieder bleibt ihr nur die Flucht und sie gelangt als Mann verkleidet in das Kloster Lorch. Als Schreiber findet sie hier unter dem Namen Heinrich eine Anstellung. Die Begegnung mit Friedrich und sein Werdegang war für sie sehr einprägend und sie beginnt die Chronik des mittlerweile ernannten Kaisers zu schreiben. Ein gut recherchiertes Buch das manchmal fast schon an den Geschichtsunterricht erinnert hat. Die Story ist in zwei Handlungsstränge geteilt. Einmal über das recht bewegte Leben rund um Henrike und der sehr politisch angehauchte Lebensweg Friedrichs. Hier war es aber  durch die vielen Namen und Kreuzzüge, die Friedrich immer wieder unternahm, stellenweise sehr verwirrend. Trotzdem ist das Buch durchaus lesenswert und wer sich für Geschichte interessiert sehr zu empfehlen. Sehr hilfreich ist auch der Anhang mit dem Verzeichnis der historischen Figuren

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  • Henrike und Friedrich, zwei Schicksale

    Die Chronistin der Staufer

    starone

    28. May 2014 um 09:25

    Zum Inhalt:  Henrike, die ihren Vater nach einem Familienstreit getötet hat muss fliehen und bei dieser Fluch begegnet sie  Friedrich Barbarossa, dem großen Herrscher. Eine folgenschwere Begegnung für beide. Als Frau in Männerkleidung versucht sie desweiteren Rache an ihrem untreuen Geliebten zu nehmen. Was sie, aber dann doch nicht übers Herz bringt. Und in der Folge steigt sie immer tiefer ab in der Gesellschaft. Bis Henrike wieder als Mann verkleidet ihren persönlichen Aufstieg als Mönch im Kloster Lorch erreicht. Auf der anderen Seite für Friedrich geht es immer nur bergauf, aber auch er muss die Schattenseiten seines Lebens erkennen.  Meine Meinung:  Eine Geschichte mit zwei Handlungssträngen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite, der Abstieg einer der Ehre beraubten Frau, die letztendlich nur ihr Heil sieht als verkleideter Mann/Mönch. Die auch durch die Einstellung der Gesellschaft/Umwelt nur bestärkt  wird. Auf der anderen Seite Friedrich als Mann, dem jedes Mittel recht ist um seine Macht und Ehre/Ansehen zu stärken.  Zwei extrem Lebensgeschichten, die aber wohl typisch für diese Zeit waren, wenn man Karriere machen wollte. Denn nur in Verkleidung als Mann hatte die junge  Frau überhaupt eine Chance in diesem  vom Männer geprägten Welt. Schön, wie der Autor Timo Bader hier  Henrikes Weg nach oben zeichnet. Sehr mutig wie sie diesen Weg verfolgt, auch wenn die Liebe möglicherweise auf der Strecke bleibt.  Aber es sind zwei starke Persönlichkeiten, die ihren Weg in ihrem Leben gehen wollen/müssen und auch nicht von ihrem eingeschlagenem Zielen abkommen. Hut ab vor dieser Einstellung.  Ein Roman, der sich durch seiner erzählte Geschichte schon vom Einheitsbrei in diesem Bereich wohltuend abhebt und durchaus mit Ecken und Kanten punkten kann. 

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  • Rezension zu "Die Chronistin der Staufer" von Timo Bader

    Die Chronistin der Staufer

    tigerbea

    24. May 2014 um 20:36

    Henrike tötet ihren Vater, einen welfischen Ministerialen und muß fliehen. Auf ihrer Flucht trifft sie den zukünftigen Kaiser Friedrich Barbarossa und stiehlt dessen Pferd, und schließt sich Wanderhuren an. Als sie auch deren Tätigkeiten aufnehmen soll, flieht sie wieder und lebt fortan als Mann. Sie landet als Mönch verkleidet im Kloster Lorch und beginnt eine Chronik über Friedrich zu schreiben. Eines Tages begegnen sich beide wieder. "Die Chronistin der Staufer" ist ein in zwei Handlungen geteiltes Buch. Auf der einen Seite ist die Geschichte Henrikes, auf der anderen die Friedrichs. Beide Teile sind schön flüssig geschrieben und gut lesbar. Wobei die vielen Personen, vor allem im doch sehr geschichtlich geprägten Teil von Friedrich, doch manchmal für Verwirrung sorgen. Hilfreich ist dabei das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Auffällig ist hier die gute Aufbereitung der Geschichte Friedrichs, die augenscheinlich sehr gut recherchiert ist und fundiertes Wissen vermittelt. Ein Buch, daß sich auf jeden Fall lohnt zu lesen!

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  • Friedrich Barbarossa ein ehrenvoller Ritter

    Die Chronistin der Staufer

    robberta

    19. May 2014 um 13:47

    Das Buch ist eine tolle Mischung aus Barbarossa-Biographie und spannendem Roman. Die Personen sind gut interpretiert und die ganzen historischen Personen mit den geschichtlichen Zeitsträngen in Einklang zu bringen ist nicht einfach und wirkt vielleicht für den geschichtlich unbedarften Leser langatmig. Die politischen Gegebenheiten sind jedoch immer mit einer interessanten Geschichte verwoben (wie z.B. das Schachspiel) und lockern das Ganze auf. Die erste Begegnung von Friedrich (Barbarossa) und Henrike (eine fiktive Figur) stellt von Anfang an klar, dass er ein Ehrenmann ist und nach Ehre strebt; stellt gleichzeitig jedoch auch die Standesunterschiede dar. Friedrich wurde von seinem Onkel dem König Konrad, nach dem Tod seines Vaters 1147, aus politischen Gründen verheiratet mit Adela von Vohburg, die es nach dem Tod ihres Vaters 1146, als reiche Erbin zu schützen galt und damit die Güter unter königlichem Einfluss blieben.

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  • Geschichtsunterricht

    Die Chronistin der Staufer

    aftersunblau

    13. May 2014 um 14:09

    Henrike, die Tochter eines welfischen Ministerialen, wird von ihrem Geliebten verlassen und sinnt nach Rache. Nachdem sie ihren Vater getötet hat, trifft sie auf ihrer Flucht Friedrich, den späteren Kaiser, und stiehlt ihm sein Pferd. Ein paar Jahre lebt sie mit Wanderhuren zusammen bis sie selbst Männer bedienen soll. Bei ihrem ersten Freier flieht sie erneut, verkleidet sich als Mann und landet schließlich als Mönch im Kloster. Von Friedrich fasziniert beginnt sie eine Chronik über ihn zu schreiben. Friedrich Barbarossa wächst derweil als Sohn des Herzogs von Schwaben auf und wird nach vielen Kreuzzügen zum Kaiser gekürt. Nach langen Jahren kreuzen sich ihre Wege erneut …… Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich gut weg lesen. Die Story ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, wobei mir der Teil um Henrike wesentlich besser gefallen hat. Der Teil um Friedrich war mir zu politisch. Es kamen so viele Namen und Verbindungen vor, dass ich ganz schnell den Überblick verloren habe. Ein wenig kam ich mir vor wie im Geschichtsunterricht. Am Ende des Buches gibt es zwar ein Personenverzeichnis, es würde mich aber in meinem Lesefluss stören, dort ständig nachzublättern. Leser die geschichtlich stark interessiert sind haben an diesem Buch sicherlich ihre Freude, ich konnte mich leider nicht so dafür begeistern.

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