Timo Braun Die Wächter von Enruah

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter von Enruah“ von Timo Braun

Im wirklichen Leben ist Jakob ein unscheinbarer Student. Im PC-Spiel Evertale ist er Darian, ein ruhmreicher Schwertkämpfer. Dann wird das Spiel zur Realität auf Leben und Tod. Darian erhält den Auftrag, dem Herrscher Bokai eine versiegelte Schriftrolle zu überbringen. Doch Enruahs Wächter stellen sich ihm in den Weg. Soll er sich den Rebellen anschließen? Kann er die Liebe der Kundschafterin Tamara gewinnen? Vieles in Enruah hat mehr mit Jakobs wahrem Leben zu tun, als ihm lieb ist.

Realität oder Fiktion? Das Leben im Computerspiel.

— ChattysBuecherblog
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  • Leserunde zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    katja78

    katja78

    Hier ist die neu erstellte Leserunde. Gerne begrüßen wir auch Leser mit eigenem Buch :-)

    • 72
  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Aki_Dark

    Aki_Dark

    16. January 2013 um 12:54

    Jakob ist der klassische Zocker: BWL-Student, unsicher, verträumt und ohne Rückrat in der richtigen Welt. Wenn wir Jakob kennenlernen bekommt man direkt einen ersten Einblick ins Leben von Jakob. Er spielt in jedem Moment seiner Freizeit ein Onlinerollenspiel mit neuartiger Engine(Realms of Evertale), gerne auch mal die ganze Nacht. Im richtigen Leben kommt er nicht so wirklich klar. Weder mit seinen Mitbewohnern, noch mit den Erwartungen die sein Vater wohl an ihn hat. Als er im Spiel feststellt, dass er sich zu langweilen beginnt trifft er auf einen sehr seltsamen Questgeber, der ihm eine noch seltsamere Quest anbietet bei der Jakob sich nicht sicher ist ob sie eigentlich Teil des Spiels ist oder nicht. Jakob nimmt an. Am nächsten Tag fällt ihm auf, dass die anderen Menschen ihn irgendwie nicht mehr richtig wahrnehmen. Daraufhin verzieht sich Jakob an den PC, in seine Welt in der er den großen Krieger Darian spielt. Kurz darauf stellt er fest, dass er mitten im spiel gelandet ist. Nicht er als Jakob allerdings, sondern das er in Darian drin steckt und dieser sich noch im Spiel befindet. So landet Jakob alias Darian in der Welt von Enruah. Er landet also im Spiel und begegnet dem Charakter Lex, der wie sich kurz danach herausstellt hinter den Schriftrollen her ist, die Darian für die Quest bekommen hat. Bei einer Flucht vor Lex wird Darian/Jakob verletzt, in diesem Moment merkt er, dass er sich wirklich in dieser Welt befindet. Er landet verwundet im Dorf Wonntau. Hier beginnt seine Reise durch Enruah, den Rest müsst ihr selbst lesen. Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen als ich den Klappentext gelesen habe sehr hoch waren, denn genügend Potential für eine spannende und richtig gelungene Geschichte waren schon da wie ich finde. Die Geschichte selber habe ich aber zunehmend als wirr und irgendwie standart empfunden. Natürlich ist Jakob irgendwie im wirklichlichen Leben ein Weichei der nichts auf die Kette bekommt und sich deswegen in die Computerwelt zurückzieht. Und natürlich kommt er verändert aus der Welt von Enruah zurück; besser, stärker. Irgendwie so typisch Klischeehaft, dass es mir schon zu typisch ist. Ebenso habe ich die ganze Zeit während des Lesens ein Problem mit dem Protagonisten Jakob/Darian gehabt. Ich empfand ihn als wirklich arg naiv. er ist angeblich total zurückgezogen, aber in Enruah wächst er mal eben innerhalb von zwei Szenen über sich hinaus. Charakterentwicklung: ok, gerne. Aber das war mir oft zu schnell. Zudem ging es mir tierisch auf den Keks, dass Jakob ständig meint er müsste sich als “Held” verhalten und wüsste ganz genau wie das geht und das er auf der “richtigen” Seite steht. Ganz ehrlich!? Wenn er wirklich so viele Computerspiele gespielt hätte wie er im Buch im Laufe der Geschichte immer wieder erwähnt, dann müsste er eigentlich wissen, dass jede Medaille zwei Seiten hat!! Gegen Ende steigt der Spannungs-und Erfahrungsbogen der Geschichte allerdings dann doch noch etwas an und das Ende mag für viele überraschend sein, ich fand es allerdings relativ vorhersehbar. So auch welchen Figuren er unterwegs begegnet; ich finde es sehr geradlinig, für mich keine wirklichen Überraschungen. Wie in einem Computerspiel eben, relativ statische Quests. Der Schreibstil von Timo Braun in “Die Wächter von Enruah” ist jung, aber nicht zu jugendlich. Es lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibungen von Kampfszenen etc. sind nicht zu kompliziert und trotzdem musste ich besonders eine Kampfszene mehrmals lesen, weil ich es mir irgendwie nicht vorstellen konnte. In der Story sind viele Markengegenstände erwähnt, viele Spielevergleiche werden gezogen die für mich aber irgendwie ungelenk eingebunden worden sind. Sie wirken so platziert, anstatt einfach in die Sprache oder einen Dialog, einen Gedankengang mit einzufließen. Das Cover finde ich dagegen schön gestaltet. Besonders gut hat mir diese Verbindung dieser gezeichneten Fantasywelt mit dem Gittergerüst des virtuellen Aufbaus (der Turm) gefallen. Fazit: Für meinen Geschmack ist das Buch etwas zu Klischeehaft. Ich hätte mir gewünscht, dass mit diesem Zocker-Klischee mehr gespielt wird, besser untergebracht. Ich denke das “Die Wächter von Enruah” für Fantasyfans trotzdem interessant sein könnte, denn es ist auch nicht schlecht geschrieben. Nur Onlinerollenspieler mit einem Faible für Bücher werden in meinen Augen nicht ganz glücklich mit diesem Buch. 3 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    11. January 2013 um 22:23

    Vergeudetes Potenzial Jacob findet sich im wirklichen Leben nicht zurecht und flüchtet sich in Computerspiele. Doch eines Tages ist es nicht einfach nur ein wegwünschen aus unserer Welt sondern er verschwindet wirklich in eine virtuelle Welt und wird dort zum Held. Natürlich muss er das Land retten und vielleicht auch sich selbst. Tja, leider bin ich ziemlich enttäuscht. Von der Idee her finde ich das Buch super und auch die Welt in die er verschwindet, ist wunderschön beschrieben. Die Grundvorraussetzungen waren mehr als genial ABER da wäre noch die Hauptperson und genau das ist der Knackpunkt. Jacob bzw Darian waren ziemlich farblos und es mangelte dadurch der Geschichte an Herz und Tiefe. Der Charakter hat seine "Quest" nicht ernst genommen und ganz ehrlich wenn ich in so eine Welt gesetzt werden würde und wüsste das ich durchaus sterben kann, würde ich das nicht mehr nur als Spiel ansehen. Und wenn es ihm nicht gerade an Ernsthaftigkeit mangelte, verlor er sich in seinem Heldstatus. In meinen Augen war er absolut unsympathisch. Das Einzige was das Buch noch ein wenig rausgerissen hat war das Ende...wobei ich es fast besser gefunden hätte wenn er in Enruah geblieben wäre.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Letizia

    Letizia

    08. January 2013 um 18:51

    Jakob ist ein normaler BWL-Student. Da er mit seinem Leben nicht sehr zufrieden ist, keinen Kontakt zu seinen Eltern und oft Streit mit seinen WG-Mitbewohnern hat, flüchtet er sich in die Spielewelt. Im Spiel 'Evertale' begegnet Jakob Quentin, der ihm einen geheimnisvollen Auftrag gibt. Dafür muss er aber selber, in die Welt von 'Evertale' eintauchen und sich dort den Gefahren aussetzen. Ich habe ehrlich gesagt mehr von diesem Buch erwartet. Die Thematik in ein Rollenspiel wirklich einzutauchen und es hautnah zu erleben, hat mich sehr neugierig gemacht. Leider wurde ich enttäuscht. Das Buch ist schon gut und flüssig geschrieben, sodass man mit dem Lesen gut voran kommt, aber vor allem zu Beginn, plätschert die Story vor sich hin und es passiert nicht wirklich etwas Besonderes. Die Charaktere und auch die Spielewelt selbst werden nur oberflächlich beschrieben und behandelt. An vielen Stellen hätte ich mir eine ausführlichere Formulierung gewünscht. Mir kam es vor, als ginge es im Endeffekt nur um eine Moral. Auch dem Titel des Buches konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da es nicht vorwiegend um die Wächter ging. Eine nette Idee fand ich aber, dass der Autor Rollenspielbegriffe und auch Andeutungen auf andere Spiele mit einbezogen hat. Das Buch war weder wirklich schlecht noch richtig gut, darum entscheide ich mich für den Mittelweg und gebe dem Buch 2,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    PMelittaM

    PMelittaM

    28. December 2012 um 15:59

    Jakob ist mit seinem Leben nicht besonders glücklich. Wegen seines Vaters hat er BWL studiert statt Grafikdesign, bei den Frauen hat er kein Glück und mit seinen Mitbewohnern kommt er auch nicht wirklich zurecht. So flüchtet er sich gerne in das PC-Rollenspiel „Evertale“, in dem er Darian verkörpert, einen mutigen und ruhmreichen Schwertkämpfer. Eines Tages wird ihm eine Quest (= Aufgabe im PC-Spiel) angetragen, die sein ganzes Leben verändert. Denn plötzlich ist er tatsächlich Darian und findet sich in Enruah wieder, einer Welt, die einen Retter braucht. Da ich selbst gerne PC-Rollenspiele spiele, hatte ich besondere Erwartungen an dieses Spiel, ich erwartete ein Roman gewordenes Rollenspiel. Das ist das Buch allerdings nicht. Vielmehr läuft Jakobs/Darians Leben in Enruah zunächst in relativ ruhigen Bahnen und ist – sieht man von seiner Quest ab – eigentlich ein Leben wie jedes andere auch, halt in einer mittelalterlich anmutenden Welt. Natürlich gibt es auch Gefahr, Verrat, Kämpfe, aber tatsächlich ist das Buch eher ein Entwicklungsroman. Und am Ende hat Jakob dann auch zu sich selbst gefunden (wie und in welcher Form sollte man aber selbst lesen). Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es ist nicht wirklich spannend, aber man möchte dennoch stets wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere bleiben zwar größtenteils recht oberflächlich, dennoch kann man sie gut einordnen, da sie alle gewisse Typen verkörpern. Was mir nicht so gut gefiel, ist der doch sehr deutliche moralische Zeigefinger. Außerdem hat das Buch doch einige Längen. Für Leser, die sich mit PC-Spielen nicht so gut auskennen, gibt es Fußnoten, die bestimmte Begriffe (wie z. B. NPC oder Party) erklären, dass diese Begriffe benutzt werden, dient der Authentizität des Erzählens. Auch gut gefallen mir die Anspielungen auf verschiedene, tatsächlich existierende Spiele, auch sie tragen dazu bei, dass ich als PC-Spieler mich heimisch fühle. Ein besonderes Augenmerk verdient das wunderschöne Cover, dessen Motiv sich bei den einzlenen Buchteilen wiederholt. Auch positiv zu sehen ist die Karte Enruahs am Anfang des Buches. Insgesamt ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und das wahrscheinlich vor allem Gamern Spaß machen wird.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Manja82

    Manja82

    28. December 2012 um 15:52

    Kurzbeschreibung: Im wahren Leben ist Jakob ein unscheinbarer Student. Im PC-Spiel Evertale ist er Darian, ein ruhmreicher Schwertkämpfer. Dann wird das, was als Spiel begonnen hat, zur Realität auf Leben und Tod. Darian erhält den Auftrag, dem Herrscher Bokai eine versiegelte Schriftrolle zu überbringen. Doch Enruahs Wächter stellen sich ihm in den Weg. Soll er sich den Rebellen anschließen, die sich in den Bergen zum Gegenschlag formieren? Kann er die Liebe der schönen Kundschafterin Tamina gewinnen? Vieles in Enruah hat mehr mit Jakobs wahrem Leben zu tun, als ihm lieb ist. (Quelle: Scm Hänssler Verlag) Meine Meinung: Jacob ist ein BWL-Student und führt eigentlich ein ganz gewöhnliches Leben. Er wohnt in einer WG, mit seinem Vater spricht er nicht mehr. Jacob ist nahezu besessen von seinem Computerspiel Evertale. Dort kann er in die Rolle von Darian, ein Krieger, schlüpfen und ist wer. Während des Spiels trifft er auf Quentin, der ihm einen Auftrag erteilt. Er soll dem Herrscher von Enruah eine Schriftrolle bringen und diese gegen 3 andere Rollen eintauschen. Für den Auftrag gibt es keine zeitliche Vorgabe. Jacob nimmt den Auftrag an und es beginnt eine Reise, wie er sie so noch nie erlebt hat … Mit „Die Wächter von Enruah“ hat Timo Braun seinen zweiten Fantasyroman veröffentlicht. Für mich war es das erste Buch des Autors, welches ich gelesen habe. Der Protagonist Jacob ist 19 Jahre alt und studiert auf Wunsch seines Vaters BWL. Er ist eher ein durchschnittlicher Typ mit einem gewöhnlichen Leben. Ziemlich unspektakulär also. Im Computerspiel schlüpft Jacob in die Rolle des Kriegers Darian. Dieser ist mehr oder weniger ein Held und bekommt einen bestimmten Auftrag erteilt. Leider bleibt aber auch diese Computerspielfigur relativ farblos, es ist eben nur ein Pixelheld. Die anderen Charaktere im Buch bleiben leider auch ziemlich blass. Besonders den Figuren im Computerspiel fehlt Leben. Der Schreibstil des Autors ist recht einfach und flüssig. Erzählt wird die Geschichte aus Jacobs bzw. im Spiel aus Darians Sicht in der 3. Person. Das Buch ist insgesamt in 5 große Teile unterteilt, wovon 3 im realen Leben spielen und 2 in der Computerwelt. Allerdings ist es zu Beginn recht holprig zu lesen und auch Spannung sucht man leider vergebens. Ab etwa der Hälfte ändert sich das und man kommt als Leser besser voran. Doch wirklich gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Dabei ist die Idee dahinter eigentlich richtig gut, nur die Umsetzung hätte besser sein können. Das Ende des Buches ist abgeschlossen und es löst sich alles mehr oder weniger auf. Doch war es jetzt real oder nur Fiktion? Fazit: „Die Wächter von Enruah“ von Timo Braun ist ein Fantasyroman von dem ich mir wesentlich mehr erhofft hatte. Die Handlung an sich könnte spannend sein, wenn die Umsetzung besser wäre. Eigentlich schade!

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    22. December 2012 um 09:48

    Zum Inhalt: Jakob, 19 Jahre, ist nahezu süchtig nach Computerspielen. Er liebt diese virtuelle Welt, in der er alles und jeden formen kann, so wie er möchte. Auch kann er dort einfach mal ein Held sein. Auf seiner gedanklichen Reise in diese virtuelle Welt, trifft er jedoch auf jede Menge Hindernisse und auch Persönlichkeiten, die ihm nicht immer ganz wohlgesonnen sind. Meine Meinung: Beim Lesen erkennt man einige typische Adventure Sequenzen wieder: schlafen um Kräfte zu sammeln, trinken von Energie. Auffällig ist auch, dass in diesem Buch sehr viel Werbung gemacht wird. PC Spiele, Starbucks, Nutella etc. Ob das wirklich alles sein muss? Leider hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Stellenweise sehr langatmig und nichtssagend.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    DSR

    DSR

    20. December 2012 um 22:37

    Jakob ist BWL Student auf unfreiwilliger Basis und fühlt sich von allen missverstanden und ignoriert. Als er schließlich entdeckt das einer seiner Mitbewohner ihn und den dritten übers Ohr zieht, überlegt er sich was er tun kann. Und wie immer wenn Jakob nicht weiß was zu tun ist oder wenn ihm langweilig ist oder wenn er sich alleine fühlt fängt er an Computerspiele zu spielen. Doch als sich ihm auf einmal mitten im Spiel die Möglichkeit darbietet, wirklich Teil eines Spiels zu sein, willigt er zu und im nächsten Moment ist er in Enruah, einer Welt, die genau seinen Idealen entspricht. Doch ist er da nicht ohne Grund: Er soll dem dortigen Herrscher eine Schriftrolle überbringe. Und wenn er bei diesem Versuch stirbt, ist auch sein echtes Leben vorüber. Da ist es ja natürlich gut gelegen, dass sich ganz Enruah in einem Krieg befindet und Jakob die Schlüsselfigur darstellt und die sich beide Seiten reißen… Dieses Buch ist auf seine Wiese sehr gut finde ich. Es war nicht besonders Tiefgründig was die Charaktere angeht, doch es hatte einen interessanten Plot und eine gewisse psychologische Erziehung am Ende. Und wenn ich ehrlich bin hab ich das Buch auch nicht mit dem Gedanken angefangen zu lesen besonders viel über den Charakter zu erfahren. Ich wollte eine spannende Handlung in einer virtuellen Welt und die ist geglückt finde ich. Das ganze Buch ist in fünf Teilen abgehandelt von denen drei in der Wirklichkeit und zwei in Enruah spielen. Die Sichtweise ist von einer dritten Person aus auf Jakob bzw. in Enruah auf seinen Spielhelden Darian gerichtet. Die Welt Enruahs hat mir gut gefallen und ich fand das alles auch ziemlich gut vorstellbar. Erst recht die Auflösung Enruahs fand ich sehr gut. Jeder hat so sein Reich, es ist nur eine Frage danach wie man es führt. Auch dass Jakob sich als sein eigener Held gegenübertreten muss um dann genau dieser Held zu sein fand ich Spannend. Jakob hat seinen Weg zu seinem Lebensglück am Ende gefunden und der Autor hat uns Lesern dabei mitgeführt. Fazit: Ein sehr gutes Buch. Nicht sehr Tiefgründig, ja. Aber dafür eine schöne Art zu erzählen wie man sein Leben auch ändern kann.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Nefertari35

    Nefertari35

    20. December 2012 um 16:10

    Die Wächter von Enruah - Timo Braun Kurze Inhaltsangabe: Jakob, ein 19jähriger Student, der auf Wunsch seines Vaters BWL studiert, lebt nur für seine Computerspiele. Stundenlang kann er in fremden Welten versinken und dort als starker Held, der er in Wirklichkeit nicht ist, Abenteuer bestehen. Doch plötzlich scheint sich ein Spiel zu verselbstständigen. Er kommt in einen Abschnitt, den es eigentlich nicht geben sollte und wird auf eine Quest geschickt, die sich zuerst nicht so schlimm anhört. Er soll eine Schriftrolle zu Bokai, dem Herrscher von Enruah bringen. Es gibt keine Zeitvorgabe, aber er darf die Rolle niemandem geben und niemals öffnen. Nach diesem Auftrag schaltet er das Spiel erstmal ab und bemerkt, das ihn keiner mehr sieht und er wie unsichtbar ist. Zurück im Spiel, geht er mit einem Schiff unter und als er erwacht, ist er Darian, der Held, der sonst seine Spielfigur ist. Er spürt das Wasser, den Wind, er denkt, aber er steckt in einem anderen Körper. Und er wird schon erwartet.... Schreibstil: Die ersten zwei Teile sind sehr holperig zu lesen. Die Art ist unspektakulär und unspannend zu lesen. Es wird erst später besser und die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut. Die Handlung der geschichte ist ansich gut durchdacht, aber nicht ganz so gut umgesetzt. Für Jugendliche mag das Buch ganz gut zu lesen sein, für Erwachsene mit etwas mehr Leseanspruch, fehlt ein konstruktiver Spannungsbogen, der durch die Geschichte hindurchführt. Eigene Meinung: Wie schon erwähnt, waren die ersten Teile nicht so gut zu lesen. Ich brauchte schon etwas Durchhaltevermögen, um dem Buch eine Chance zu geben. Ab der Hälfte wird es besser und kann einen zeitweise auch fesseln, aber richtig mitreißen konnte die Geschichte mich nicht. Die Story selber fand ich gut, wenn auch nicht so gut umgesetzt, das ich einen zweiten Teil lesen würde. Die Charaktere waren ganz gut beschrieben, aber die Figuren des Computerspiels in Enruah hatten meines Erachtens zu wenig Leben. Ich gebe drei Sterne.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    17. December 2012 um 22:12

    Jakob ist ziemlich vernarrt in Computerspiele. So auch in das Spiel namens Evertale, in dem er den ruhmreichen Darian spielt - einen Schwertkämpfer und äh.. Barbar? Doch auf einmal wird das Spiel Realität und er findet sich im Körper Darians wieder - und mit dem Auftrag eine Schriftrolle zum Herrscher Enruahs, dem Magier Bokai, zu bringen. Dafür muss er jedoch erst an den Wächtern Enruahs vorbeikommen, die ihm seltsamerweise feindlich gesinnt sind.. Nun, nach Beenden des Romans, frage ich mich wirklich, was sich der Autor denn bei diesem Titel gedacht hat - weder spielten die Wächter Enruahs eine wirklich wichtige Rolle, noch hatten sie wirklich einprägsame Charaktere. Doch zuviel vorgespult, kommen wir erstmal zu allgemeinen Tatsachen: Das Buch ist in fünf Teile aufgespalten, wobei der erste und der letzte die Rahmenhandlung bilden, Jakobs Leben im Hier und Jetzt - also in der Wirklichkeit. Die mittleren drei Abschnitte spielen in Enruah. Vorab gesagt: Wer das Buch kennt und mag, wird mir wiedersprechen wollen. Das ist okey. Wer das Buch kennt und noch LESEN möchte, sollte gewarnt sein - ich halte meine Rezension spoilerfrei, aber eine grobe Umschreibung des Inhalts kann ich nicht außen vor lassen, um über das Buch zu tratschen. Im ersten Teil wird uns Jakob als 0815-Gamer vorgestellt, der BWL studiertund sehr sehr unscheinbar ist. Keine Freundin, keine richtigen Freunde, nur Philosophiestudenden mit denen er in einer mehr oder minder langweiligen WG wohnt. Lediglich die Computerspiele geben ihm wirklich Freude im Leben, denn dort bekommt er das, was ihm im echten Leben verwehrt bleibt: Anerkennung. Solche Klischees kennt man ja irgendwoher. Im zweiten Abschnitt befindet sich Jakob nun in Darians Körper, was ihm scheinbar keine großen Probleme bereitet. Er trifft auf den ersten Wächter, entkommt seiner List und lebt einige Wochen friedlich vor sich hin in einem Dorf. Soviel zur Spannung. Natürlich trügt die Idylle und die Wächterin Miredala die professionell einige Dorfbewohner abschlachtet und Darians Leihmutter ermordet. Gute Frau. Darian schließt sich daraufhin einer Rebellengruppe an. Im dritten Abschnitt vergeht einige Zeit, in der der Held des Buches umherreist - dann trifft er auf die mysteriöse alte Frau Pa, die ihm einen Honigtrank braut indem er wilde Träume hat. Als er aufwacht, halten ihn alle für einen Verräter, da er sich zu lange von der Gruppe entfernt hat, ohne einen Pieps zu sagen. Im vierten Teil weiß Darian nun endlich, wo er hin muss: Nämlich zu Bokai, dem Herrscher des Landes, um ihm die versiegelte Schriftrolle zu überreichen. Wusstet Ihr schon? Ich auch! Deshalb les' ich ja das Buch. Schön, dass es der Protagonist auch endlich kapiert. Irgendwann kommt er dann auch bei Bokai an. Doch der ist gar nicht so ein cooles Schwein wie Darian immer gedacht hat - er ist nämlich (langgezogener Piepton, Spoiler und so). Nach dieser Erkenntnis stürzt sogar der Turm ein und nach einem kitschigen Abschied beginnt der fünfte Abschnitt. In diesem findet sich Jakob wieder in seinem echten Leben ein, zieht sich Socken an und schläft lange. Dann duscht er. Dann klärt er erstmal sein Mietverhältnis. Wirkliche Probleme sich in der Wirklichkeit, die er ja quasi ingame monatelang verpennt hat, zurechtzufinden, hat er keine. Er findet eine Freundin, wechselt den Studiengang und wird glücklich. Hmpf. Wie aufmerksame Leser vielleicht bemerken dürften, bin ich ziemlich unzufrieden. Selten hat mich ein Buch so enttäuscht wie Die Wächter von Enruah - dabei hatte ich nichtmal hohe Erwartungen! Ich wollte nur unterhalten werden! Doch da failt das Buch auf ganzer Strecke. Folgende Dinge lassen sich meiner Meinung nach feststellen: 1) Darian aka Jakob ist einfach langweilig. Weder besitzt noch entwickelt er im Laufe des Buches Tiefe oder so etwas wie eine Persönlichkeit. Er besitzt vielmehr in seinem Abenteuer eine Art "Mickey Mouse Charakter": Zwar plagen ihn hier und dort Zweifel oder Bedenken etwas zu tun doch ihm gelingt mehr oder weniger jede kleinste Tat. So hält er z.B. eine ergreifende Ansprache in einem ihm unbekannten und wildfremden Dorf. Es ist nun nicht gerade so, dass er als der Wortgewandste dargestellt wird. Auch die anderen Charaktere bleiben blass und ziemlich transparent - ich schaffte es nicht auch nur eine geringste Bindung zu ihnen aufzubauen, was zum Teil an der stereotypen Darstellung der Nebencharaktere liegt. Wie zum Beispiel.. den Wächtern! Der eine scheint das Sinnbild der Arroganz zu sein, die andere die überkochende Wut, der Dritte Zorn, oder dergleichen, der sich jedoch zur Vernunft bringen lässt. Mehr bieten sie leider nicht. 2) Große zusammengefasste Abschnitte sowie starke Verallgemeinerungen und überflüssige Anspielungen auf aktuelle Titel wie Skyrim oder Assassin's Creed lassen das Buch ziemlich oberflächlich erscheinen. Ehrlich, wieso musste in der finalen Szene des Buches mehrfach Darth Vader namentlich erwähnt werden? Mir als Leser schien fast, Darian als Charakter schien nichtmal gefestigt genug, um ohne Nennungen dergleichen auskommen zu können. Dies Vergleiche zu besagten Spielen sind zwar ab- und zu passend, aber irgendwie stehts zu trockenhumorig angewandt um wirklich originell zu wirken. Da der Roman einschließlich aller seiner Teile urheberrechtlich geschützt ist und ich nicht weiß inwiefern der Verlag für die Leserunde auf Lovelybooks oder bei Rezensionen eine Ausnahme macht (siehe Seite 6 im Buch), traue ich mich an dieser Stelle nicht etwas aus dem Buch zu zitieren, weshalb es etwas schwer wird, zu verbildlichen, was ich mit stark gekürzten Abschnitten meine. 3)* Die Handlung des Buches* ist, abgesehen vom Ende vielleicht, ziemlich vorhersehbar und wenig originell, was auch nicht zuletzt an der tristen Beschreibung der Welt liegt, die alles andere als atmosphärisch und farbenfroh ist. Ganz egal, was uns die Rückseite des Buches vespricht. 4) Die Wächter. Am Anfang des Beitrages schon mal angesprochen und hier nochmal erwähnt: Lex, Miredala und Sahak bleiben unwichtig und spielen, abgesehen als plötzlich auftauchende Antagonisten die Darian in seinem Auftrag behindern, kaum eine Rolle. Als Leser hätte ich mir mehr über ihren Hintergrund gewünscht, außer zu erfahren, dass sie unglaublich böse Menschen gewesen sein sollen. Mich stimme das traurig und es hinterließ irgendwie im Hinblick auf den Titel des Buches einen bitteren Nachgeschmack. Fazit: Letztendlich bleibt mir nur zu sagen, dass das Buch mit ein bisschen mehr Liebe zu den einzelnen Protagonisten wirklich ein gutes Buch hätte werden können. Doch leider bleiben sämtliche Charaktere sehr eindimensional und ungreifbar, die Erzählung ist humorlos und trocken erzählt, die Atmosphäre kaum vorhanden und nicht sehr lebendig. Auch die zu erwartende unterschwellige Botschaft des Buches,_ "Lass dich nicht vom Spiel beherrschen, sonst beherrscht es dich."_ nervt etwas. Wenn man einen genaueren Blick auf den christlichen Verlag (SCM Hänssler) des Buches wirft, macht die Botschaft schon mehr Sinn.. Als anspruchsvolle Fantasyleserin sowie Gamerin fand ich das Buch in jeglicher Hinsicht unbefriedigend - keine Leseempfehlung von meiner Seite aus, auch wenn ich mir trotzdem vorstellen kann, dass das Buch 12jährige Halbteenager durchweg ansprechen könnte. Ich danke dem Verlag und Lovelybooks.de für die Teilnahme an dieser Leserunde, auch wenn die Lektüre dieses mal ziemlich enttäuschend gewesen ist.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    gusaca

    gusaca

    17. December 2012 um 08:31

    JAcob ist ein BWL-Student , der in seinem wirklichen Leben nicht so gut zurecht kommt. Mit seinen Eltern hat er den Kontakt abgebrochen und mit seinen WG-Mitbewohnern versteht er sich nicht. Freunde hat er eigentlich nicht. Seit frühester KIndheit flüchtet er sich in PC-Rollenspiele. Dort ist er der HEld, der ruhmreiche Kämpfer . Eines TAges trifft er in seiner PC-Welt Quentin, ein geheimnisvoller MAnn, der ihm eine Aufgabe stellt, die ihn in der realen Welt verschwinden lassen würde. Jacob nimmt als DArian die Herausforderung an und erlebt in Enruah einige Abenteur, die ihn letztendlich zu sich selber zurückführen. Dem Autor ist es sehr gut gelungen Realität und Fiktion zu mischen. Er entwickelt eine runde Geschichte, die in sich stimmig ist und immer wieder zu überraschenden Wendungen und Erkentnissen führt, die JAcob alias Darian auch später in seinem wirklichen LEben weiterbringt. In die Welt der PC-Junkies wird für mich ein guter Einblick gegeben. Und letzendlich erkennt JAcob wieviel mehr das wirklich Leben zählt. Die ROlle des Quentin und dessen Interpretation bleibt dem Leser am Ende selber überlassen Quentin als Spielleiter oder vieleicht sogar eine geistliche Botschaft, kann jeder sehen wie er will und das ist gut.

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  • Leserunde zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Arwen10

    Arwen10

    Und kurz vor Ende des Jahres gibt es noch eine besondere Leserunde Die Wächter von Enruah von Timo Braun Zum Inhalt: Im wahren Leben ist Jakob ein unscheinbarer Student. Im PC-Spiel Evertale ist er Darian, ein ruhmreicher Schwertkämpfer. Dann wird das, was als Spiel begonnen hat, zur Realität auf Leben und Tod. Darian erhält den Auftrag, dem Herrscher Bokai eine versiegelte Schriftrolle zu überbringen. Doch Enruahs Wächter stellen sich ihm in den Weg. Soll er sich den Rebellen anschließen, die sich in den Bergen zum Gegenschlag formieren? Kann er die Liebe der schönen Kundschafterin Tamina gewinnen? Vieles in Enruah hat mehr mit Jakobs wahrem Leben zu tun, als ihm lieb ist. Zur Leseprobe: http://www.scm-shop.de/produkt/titel/die-waechter-von-enruah/169852/169852/169852.html Der Verlag stellt für diese Leserunde einige Freiexemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Hänssler Verlag für die großzügige Unterstützung ! Vorraussetzung für die Freiexemplare ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezensionen auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und der Autor sehr dankbar. Bewerbt euch bis zum 22. November, 20 Uhr. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Heute möchte ich von euch wissen: Was würdet ihr tun, wenn ihr euch ähnlich wie Jakob in einem PC Spiel wiederfinden würdet ?

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  • Rezension zu "Die Wächter von Enruah" von Timo Braun

    Die Wächter von Enruah
    Wortweber

    Wortweber

    05. November 2012 um 08:53

    Jakobs Leben ist gewöhnlich. Er studiert BWL, wohnt in einer WG, in der Spannungen an der Tagesordnung sind und redet nicht mit seinem Vater. Einziger Lichtblick ist Evertale, ein Computerspiel, in dem er in die Rolle des ruhmreichen Kriegers Darian schlüpfen kann. In der Welt von Evertale ist Jakob alles, was er in der Realität nicht ist. Stark, angesehen und überlegen. Eines Tages trifft er dort jedoch auf Quentin, eine Figur die unglaublich real mit ihm interagiert und ihm einen Auftrag erteilt. Bringe dem Herrscher von Enruah eine Schriftrolle und tausche sie gegen drei andere. Trotz des merkwürdigen Auftraggebers nimmt er die Herausforderung an und setzt damit eine Reise in Gang, die er nie für möglich gehalten hätte. Eine Verfolgungsjagd auf dem Meer, ein Strudel und plötzlich befindet sich Jakob tatsächlich in Enruah, dem Land das es nirgendwo in Evertale gibt. Und er hat auch nicht mehr Tastatur und Bildschirm vor der Nase, sondern steckt in Darians Kriegerkörper. Plötzlich ist das scharfe Schwert, das er trägt eine tödliche Waffe und kein Haufen Pixel am Bildschirm und sein Auftrag könnte über Leben und Tod entscheiden. Erneut betritt Timo Braun mit seinem zweiten Roman „Die Wächter von Enruah“ das spärlich besiedelte Gebiet der christlichen Fantasy und erstaunt mit noch größerer Vielfalt als zuvor. Nicht nur, dass er es wagt Fantastik und Gott zwischen ein und dieselben Buchdeckel zu packen, er steckt auch noch das moderne Thema Computer- und Onlinerollenspiele hinzu. Und daraus ein gutes Buch zu machen, gelingt ihm problemlos. Der jugendliche Hauptcharakter sowie die Welt der Pixel öffnet das Buch genauso gut für Teenager, wie der hintergründige Tiefgang ein vielleicht anspruchsvolleres Erwachsenenpublikum unterhält. Ein harmonischer Balanceakt gelingt dem Autor aber nicht nur beim Einbeziehen von verschiedenen Lesern, sondern auch beim Schreibstil. Niemals langatmig und in gebündelt, lebendiger Sprache führt er uns von der Realität nach Enruah und erweckt trotz straffem Tempo nie den Eindruck zu hetzen. Die Dialoge der Charaktere bieten viel Raum zum Nachdenken und sind angenehm klischeefrei. Und wenn sie es doch zu werden drohen, erfrischt Jakob alias Darian gedanklich mit wiederkehrender Selbstironie. Abgesehen von Jakob/Darian, dem der Leser sehr nahe kommt, bleibt zu allen anderen Charakteren allerdings eine deutliche Ferne, die ein „Warmwerden“ verhindert. Wie bereits im Vorgänger sprüht die Geschichte geradezu vor Symbolen. Menschen, Namen, Gebäude, das Land Enruah selbst. Wer will kann auf Entdeckungsreise gehen und statt das Buch in einem Rutsch durchzulesen, über vieles nachsinnen. Aber genauso gut wirkt die Geschichte als spannende Unterhaltung, die man ohne viel Federlesens in zwei Nächten durchliest. Dann empfehle ich aber, nach einem Jahr noch einmal hineinzulesen um plötzlich ganz Neues zu entdecken. Die Handlung ist beinahe durchgehend unvorhersehbar und mit überraschenden Wendungen durchzogen. Gegen Ende ahnt der aufmerksame Leser einiges, dennoch kann man nicht von Langeweile sprechen, denn bevor man nicht beim letzten Wort angelangt ist, gibt es keine absolute Sicherheit. Besonders hübsch: Das Ende, das gibt der Autor in den letzten Sätzen sogar zu, ist ausgefeilt kitschig. Und das ist gut so, denn nichts anderes hätte gepasst. Die geistliche Botschaft ist wie in „Der Schattensucher“ verborgen, so dass ein ahnungsloser Leser sich entspannt auf hochwertige Fantasyliteratur einstellen kann, während die „christlich-Involvierten“ leise lächelnd beim ersten Auftritt von Quentin erraten mögen, wer er ist. Eine moralisch positive Botschaft kommt beim Leser an, ohne sich aufzudrängen, allerdings auch ohne konkreten biblischen Bezug. Ideal also um es Fantasysüchtigen oder World-of-Warcraft-Spielern zu empfehlen. Und auch für den absoluten Fremdling in Sachen Fantastik und Computerrollenspiele wird es, auch dank einem kleinen Glossar für Gamerbegriffe, eine tiefe Bereicherung sein. Eine dezenter, aber ebenso bemerkenswerter Stern am düsteren Fantasyhimmel der Christen.

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