Timo Heinze Nachspielzeit

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Inhaltsangabe zu „Nachspielzeit“ von Timo Heinze

'Seinen Traum aufzugeben, ist immer verdammt schwer. Egal, ob im Sport oder im normalen Leben.
Wohl jeder hat diese Erfahrung in irgendeinem Rahmen schon einmal gemacht. Sei es beruflich oder privat. Doch so schmerzhaft sie auch sein mag, man muss irgendwann loslassen können. Um Platz zu machen für etwas Neues im Leben.'

Timo Heinzes Traum ist es, Fußballprofi zu werden. Und nach Jahren beim FC Bayern München und in der Jugendnationalmannschaft scheint sich dieser tatsächlich zu erfüllen. Doch dann folgt der abrupte sportliche Absturz - in nur wenigen Monaten vom heißgehandelten Nachwuchstalent zum fast vergessenen Auswechselspieler. Timo Heinze hängt schließlich die Fußballschuhe an den Nagel und macht sich allein auf nach Bali. Hier blickt er zurück auf die Höhen und Tiefen seiner allzu kurzen Karriere, und er macht seinen Frieden damit, dass es eben nicht sein sollte.
Ein beeindruckend ehrlicher Einblick in die Welt des Profifußballs, in der es nur sehr wenige nach ganz oben schaffen.

Mit einem Vorwort von Nationalspieler Thomas Müller.

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  • Wenn ein Lebenstraum platzt

    Nachspielzeit

    Felice

    11. March 2014 um 21:06

    Timo Heinze war ein talentierter Jugendfußballer, der es über die Amateurmannschaft des FC Bayern zu den Profis schaffen wollte, doch zuerst kamen ihm Verletzungen dazwischen, danach hatte er es nicht mehr selbst in der Hand, dass sich seine gerade erst begonnene Karriere unrühmlich dem Ende neigte. Diesen Weg beschreibt er, eingerahmt in einen Reisebericht von Bali. Die Reise unternimmt er allein, um allem zu ehtfliehen und den Sinn des Erlebten zu finden. Zu den einzelnen Stationen nimmt er thematisch Bezug auf sein bisheriges Leben. Unterhaltsam und zuweilen melancholisch, aber für einen "Laien" gut geschrieben zeigt er dem (fußballinteressierten) Leser, wie hart der Weg ins Profigeschäft ist, von wie vielen glücklichen und unglücklichen Zufällen es abhängt, ob man "es" schaffen kann. Gelungen finde ich seine Einteilung der Fußballer in: 1. Der Dumme 2. Der Hochmütige 3. Der Denker und 4. Der Schizophrene, wobei er eindeutig als Denker und Schiziophrener (was nicht dem Krankheitsbild entspricht!) betrachtet werden darf!! Am Ende der Reise schließt er Frieden mit seinem Schicksal und zieht als Fazit, dass der Spruch "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" nur ein Teil der Wahrheit ist. Manchmal kann man tatsächlich verlieren, obwohl man kämpft. Im Nachwort erfährt man, dass er nun an der Deutschen Sporthochschule in Köln studiert. Möge er in diesem Bereich den ersehnten Erfolg erlangen!

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  • Leserkommentare zu Nachspielzeit von Timo Heinze

    Nachspielzeit

    jrodrig

    via eBook 'Nachspielzeit'

    Einfach super... Timo war schon immer besser als Lahm... Auch beim Bücher schreiben :-))

    • 3
  • Persönliche Betrachtungen über das Buch von Timo Heinze

    Nachspielzeit

    Robby10

    20. April 2013 um 17:51

    Angeregt durch die derzeitigen Erfolge des FC Bayern habe ich endlich auch das Buch von Timo Heinze gelesen, das schon lange in meinem Lesegerät schlummerte... Anfangs fand ich interessant, wie der Autor seinen Werdegang beim FC Bayern bis zum Kapitän der Amateurmannschaft schildert. Vermisst habe ich jedoch die Namen von Mitspielern, denn viele müssen ja jetzt in den diversen Profivereinen spielen und es wäre interessant gewesen zu wissen, wer es ausser Niedermayer das noch geschafft hat. Überzeugend fand  ich auch die Schilderung seiner Verletzungsmisere und deren glückliche Überwindung. Aber überhaupt nicht zu verstehen ist die Schilderung seiner "Ausmusterung"! Es kann doch nicht sein, dass ein Junge alle Jugendmannschaften erfolgreich durchläuft und in den diversen Jugendnationalmannschaften spielt, um dann schlussendlich sang- und klanglos als Kapitän der Amateurmannschaft "abgesägt" zu werden. Der Autor versäumt hier glaubhaft zu beschreiben, was zu seiner Ausmusterung geführt hat und es ist völlig unglaubwürdig, dass keiner der Verantwortlichen beim FC Bayern ein Gespräch mit ihm darüber geführt haben soll. Wenn schon nicht sein damaliger Trainer (wer war das?), so doch sicher dessen Vorgesetzter oder der Sportdirektor, denn der Verein hat eine Verantwortung einem Spieler gegenüber, der sein halbes Leben erfolgreich im Verein verbracht hat, wie Timo Heinze immer wieder betont. Auch wenn der Verein keine Verwendung mehr für einen Spieler hat, so bin ich sicher, dass es beim FC Bayern ein "Counseling" gibt mit Ratschlägen, welchen Weg der Spieler weiter gehen bzw. verfolgen sollte. Und nicht zuletzt hat auch Ulli Hoeneß immer ein Ohr für solche Situationen... Fazit: Die larmoyante Schilderung seiner "Ausbootung" ist nervig und aus meiner Sicht völlig unglaubwürdig. Es muss daher irgendetwas vorgefallen sein, was uns der Autor verschweigt, denn anders ist das Verhalten des Vereins nicht zu verstehen. Robert Doerner aus München

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  • Rezension zu "Nachspielzeit" von Timo Heinze

    Nachspielzeit

    literat

    24. January 2013 um 08:58

    Das Buch wollte ich unbedingt lesen, weil ich sehen wollte, was mit einem Kind passiert, daß den Großteil seiner Kindheit und Jugend mit Fussball in einem NLZ verbringt. Sohnemann macht das ja auch, nur dass er schon seit der U8 im NLZ des Clubs ist. Und ich bin ja eine Skeptikerin, ich weiß nicht, ob das seiner psychischen Gesundheit und Entwicklung so zuträglich ist. Die Kinder stehen schon sehr unter Leistungsdruck. Sie stehen immer unter dem Druck im Sport Leistung zu bringen, weil sie ansonsten aussortiert werden. Über ihre Entwicklung wird sehr genau Buch geführt und sie stehen immer unter Beobachtung, im Training genauso wie in den Spielen udn Turnieren. Ich habe mir geschworen, ihn sofort da rauszunehmen, sobald ich einen Anflug von Veränderung, von Schwermut, von Depression sehe. Und ich habe schon oft meine Zweifel, ob er nicht doch lieber woanders spielen sollte, ob er da nicht mehr Spaß hätte. Der Autor hat es geschafft, mit der Enttäuschung, daß er nun doch kein Fussballprofi geworden ist, obwohl er seit frühester Jugend alles dafür getan hat und die Vorzeichen auch alle darauf hingedeutet haben, gut klar zu kommen. Es ist bestimmt schwierig, diese Zurückweisungen zu akzeptieren, nicht allszu nah an sich rankommen zu lassen und weiter zu arbeiten. Das Buch sollte vielleicht für alle 18-19-Jährigen, die in einem NLZ spielen, zur Pflichtlektüre werden.

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  • Rezension zu "Nachspielzeit" von Timo Heinze

    Nachspielzeit

    Frank

    13. January 2013 um 23:32

    Ein ansprechendes Buch - ehrlich geschrieben und man ist immer dabei - auf dem Platz oder beim Reisen - überhaupt nicht lahm ...

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