Timo Leibig Totenschmaus

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Inhaltsangabe zu „Totenschmaus“ von Timo Leibig

Der etwas delikate dritte Fall für Goldmann und Brandner. Ein Restaurantkritiker verschwindet nach einem Streit in der Sterneküche spurlos. Unter den Gästen des Dreierlei befindet sich auch Kommissarin Leonore Goldmann. Sie ist überzeugt: Etwas Schlimmes ist passiert, und die drei Köchinnen haben irgendetwas damit zu tun. Doch die Ermittlungen führen in eine Sackgasse, und bald schon stellt sich für Goldmann und ihren Kollegen Walter Brandner die Frage: Wie unterscheidet man zwischen Gut und Böse, wenn Gut nicht weiß und Böse nicht schwarz ist, sondern alle Verdächtigen sehr weiße Kochjacken tragen?

Unvorhersehbar und spannend.

— Nasti1973
Nasti1973

Timo hat es auch mit dem Totenschmaus geschafft mir erlebnisreiche Stunden zu verschaffen ....

— GabiR
GabiR

Etwas anders als die beiden Vorgänger, aber ebenso lesenswert.

— Laberladen
Laberladen

Anders, aber gut

— Drakonia007
Drakonia007

Wenn der Tod dein Gast ist. Spannend, fesselnd und wieder mal sehr gelungen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Klasse

— Sonne1960
Sonne1960

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  • Wieder ein gelungener Krimi

    Totenschmaus
    MichaGalgenberg

    MichaGalgenberg

    04. May 2017 um 14:28

    Der Autor hat es auch mit dem Totenschmaus geschafft mich das Buch verschlingen zu lassen durch den fesselnden Schreibstil und den Spannungsbogen der sich von der ersten bis zur letzten Seite zieht .das Ermittlerduo Arbeitet wieder zusammen und lässt einen Schmunzeln doch nicht nur Ermiitler Arbeit kommt in dem Buch vor sondern auch Zusammenhalt und Freundschaft ..Das Cover wieder passend zum Buch .Das ist der dritte Fall des Duos und man kann richtig verfolgen wie der Autor von Buch zu Buch noch besser wird .der vierte Fall liegt schon Lesebereit auf dem Sofa .Kann das Buch nur empfehlen der Autor brauch sich nicht hinter Strobel und Fitzek verstecken den er ist genauso gut

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  • >>Erwartung ist der Ursprung jeder Enttäuschung.<<

    Totenschmaus
    GabiR

    GabiR

    19. February 2017 um 11:04

    Der dritte Fall für Brandner und Goldmann, die beide aus ihrem Erholungsurlaub zurück sind und es nun mit kulinarischen Genüssen zu tun bekommen. Nach einem Besuch im *Dreierlei* verschwindet ein Restaurantkritiker, aber es geschehen auch noch tödliche Unfälle. Zudem erfahren wir Neuigkeiten über Goldmanns Privatleben, so dass die Geschichte wieder sehr spannend ist. Timo hat es auch mit dem Totenschmaus geschafft mir erlebnisreiche Stunden zu verschaffen, wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass mir dieser dritte Fall bisher am besten gefallen hat, irgendwie war ich noch mehr dabei als in den vorhergehenden Büchern. Woran es lag, kann ich nicht festmachen, liegt es an diesem Satz: >>Erwartung ist der Ursprung jeder Enttäuschung.<< oder daran, dass Brandner seinen Urlaub in meinem geliebten Irland verbringt, in einem Pub dem Barkeeper sein Herz ausschüttet und als Trost leckeren  Whiskey zu trinken bekommt? Ich kann es euch nicht sagen, sondern nur empfehlen diese Reihe um das fränkische Ermittlerduo zu lesen, volle Punktzahl von mir und ganz viel Erwartung *hahaha an den vierten Fall

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  • Lesenswerte Krimivariante mit liebgewonnenen Ermittlern

    Totenschmaus
    Laberladen

    Laberladen

    28. January 2017 um 10:47

    Darum geht’s: Brandner ist in Urlaub und Leonore Goldmann hat ein Rendesvouz im Sternerestaurant „Dreierlei“. Dort bekommt sie mit, dass der berühmte Restaurantkritiker von Belch erst mit der Bedienung streitet und dann zum nächsten Krach in die Küche verschwindet. Leonores kriminalistische Spürnase schlägt Alarm, als es eine Verzögerung im Menü gibt, weil es in der Küche einen Unfall gegeben hat. Was ist in der Küche passiert? Die Köchinnen Eli, Bärbel und Kerstin haben es geschafft und ein gut gehendes Sternerestaurant eröffnet. In der Küche harmonieren sie perfekt, aber die drei Freundinnen und Geschäftspartnerinnen verbindet noch viel mehr. Sie würden so einiges tun, um den anderen zur Seite zu stehen und den Ruf des „Dreierlei“ zu schützen. So fand ich’s: „Totenschmaus“ ist kein klassischer Krimi, bei dem der Leser auf Verbrecherjagd gehen und mit raten kann, wer der Täter ist. Das weiß man von Anfang an, denn man lernt die Täter ausführlich kennen, ist bei der Tat dabei und erfährt auch ihre Motivation. Der Handlungsstrang aus der Sicht der Leute vom „Dreierlei“ hat einen großen Anteil an diesem Buch. Man konzentriert sich auf diese Personen nicht nur als Täter, die die Polizei überführen möchte, sondern man fühlt auch in gewisser Weise mit ihnen, denn sie sind grundsätzlich nicht unsympathisch und erzählen uns aus ihrer Perspektive. Daneben beschäftigen wir uns mit Leonore Goldmann, die sich zufälliger Weise im Lokal befindet, als der Restaurankritiker sein arrogantes Schauspiel veranstaltet. Sie ist dort mit Michael Freytag, dem Leiter der Rechtsmedizin, zu einem Rendesvouz und weiß nicht, ob und wie sie ihm von ihrer MS erzählen soll. Es scheint ernst zwischen ihnen zu werden, also muss sie wohl bald mit der Wahrheit herausrücken. Und auch dass Leonore irgendwann ihre Ermittlungen im Außendienst nicht mehr ausüben kann, weil ihre Krankheit zu weit fortgeschritten ist, um die Dienstwaffe zu führen, beschäftigt sie. Das dritte Standbein dieses Krimis ist dann die eigentliche Ermittlung von Goldmann & Brandner, die tatsächlich hier eben nicht die Hauptrolle spielt. Der Schwerpunkt liegt auf den Charakteren und entsprechend ruhiger ist die Erzählstimmung im Vergleich zu den beiden vorherigen Bänden. „Totenschmaus“ packt einen eher auf subtilere Art, was mir aber durchaus gefallen hat. Denn Timo Leibig versteht es, die menschlie Seite zu beleuchten und einen damit bei der Stange zu halten. Und die eingängige und flüssige Art zu Erzählen trägt dazu bei, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte. Den undurchsichtigen Psychotherapeuten Doktor Richter haben wir in den Goldmann & Brandner – Krimis bereits als Nebenfigur kennengelernt. In „Wenn Böses spielt“ (zuerst erschienen unter dem Titel „Herznote“)  bekommt er nun seinen großen Auftritt und ich habe vor, diesen Psychothriller aus der Welt von Goldmann & Brandner bald zu lesen. Außerdem dürfen wir uns auf den vierten Goldmann & Brandner Fall mit dem Titel „Grenzgänger“ freuen, der in wenigen Tagen erscheint.

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  • Es wird delikat, dramatisch und unheimlich komplex

    Totenschmaus
    aly53

    aly53

    24. November 2016 um 22:57

    Endlich ein Wiedersehen mit dem smarten Ermittlerduo. Vorweg möchte ich anmerken, das man die Bände der Reihe nach lesen sollte. Da die Ermittler doch eine ziemliche Entwicklung durchmachen.Auch im dritten Fall geht es hoch her und das auf sehr delikate Art und Weise.Bereits der Einstieg gelang mir unglaublich leicht.Dabei möchte ich anmerken, daß von vornerein nichts verborgen bleibt. Das heißt, man muss den Täter nicht großartig suchen. Dennoch gibt es einige Überraschungen, die dem ganzen mehr Spannung verleihen.Viel mehr geht es darum, das man an der Seite der Ermittler, den Mörder auch dingfest macht.Hierbei handelt es sich um einen ziemlich komplexen Fall. Denn er beginnt schon weit vorher. Man erhält auch immer wieder Hintergrundinformationen, was das ganze viel nachvollziehbarer macht. Auf schmerzliche Art und Weise erfährt man eine dramatische Geschichte, die unter die Haut geht. Dabei zieht sie sehr weite Kreise, die auf den ersten Blick nicht erkennbar ist.Dabei kommt auch die Zwischenmenschlichkeit nicht zu kurz und man bekommt auch da einiges geboten, was man nicht erwarten würde.Unsere drei Hauptprotagonisten sind hierbei die drei Köchinnen Elli, Bärbel und Kerstin. Ich würde lügen, würde ich sagen, ich mochte sie alle. Mir hatte es besonders Elli angetan. Die ganze Qual und der Schmerz der aus ihr herausfließt, ist fast greifbar. Ich hab besonders mit ihr mitgelitten. Vielleicht weil sie es nie einfach hatte. Sie hatte einfach eine Art an sich, die in mir den Beschützerinstinkt geweckt hat. Sie ist sympathisch, authentisch und man fühlt sich ihr einfach besonders nah. Jede von ihnen zeichnet sich durch ihre eigene Attribute aus und das macht das ganze Geschehen auch viel abwechslungsreicher.Die Kreise die das ganze mit sich zog, waren schockierend, kaum ermessbar und hat mich immer wieder aufs neue fassungslos dasitzen lassen.Dabei wird auch der Grundstein des Kochens nicht aus den Augen verloren. Der Autor beschreibt die kulinarischen Genüsse auf sehr bildreiche Art und Weise, so das mir immer wieder das Wasser im Mund zusammenlief.Es hat mir Freude bereitet, diese Geschichte zu verfolgen.Und doch war ich auch wütend, entsetzt und konnte kaum glauben, was mir da wiederfuhr.Die Abgründigkeit kennt einfach keine Grenzen und das muss man auch hier wieder aufs neue erkennen. Aber es zeigt uns auch sehr gut auf, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie in die Enge getrieben werden.Doch ist es der richtige und vor allem der einzige Weg?Es ist dramatisch, tragisch und schafft es Facetten ans Licht zu bringen, die einfach mitleiden und mitfühlen lassen.All die Verzweiflung, die innere Zerrissenheit, aber auch die Dominanz und Abgeklärtheit einiger Personen ist sehr gut spürbar.Dabei schafft es der Autor mit Wendungen aufzuwarten, die ich so nicht erwartet habe. Sie haben mich stellenweise doch entsetzt und auch traurig gemacht.Denn es geschehen Dinge, die nicht einfach sind und die darum umso trauriger machen.Besonders gut gefallen hat mir auch die sarkastische Art an der ein oder anderen Stelle, das brachte noch mehr Auftrieb in das ganze Geschehen.Dank dem smarten Ernittler Walter, den ich unglaublich gerne mag, durfte ich an der ein oder anderen Stelle auch schmunzeln, was das Ganze doch merklich aufgelockert hat.Auch die Ermittllungen konnte man wieder sehr gut verfolgen. Auch wenn in diesem Band der Fokus mehr auf Leonore lag. Denn bei ihr passieren auch neue Dinge, die mich wieder ergriffen haben. Die Zeichen sehen auf Sturm und sie muss endlich Entscheidungen treffen.Wird sie sich dazu durchringen können?Alles in allem hat Timo Leibig mit dem dritten Band nicht nur etwas sehr delikates, sondern auch etwas berührendes, facettenreiches und tragisches zu Papier gebracht, das mich immer wieder an meine eigenen Grenzen stießen ließ.Ich freu mich schon jetzt sehr auf den vierten Band.Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Elli und Leonore. Aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das verschafft dem ganzen viel Raum und Tiefe.Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet, ausdrucksstark und nehmen für sich ein.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, was mich durch dieses Buch fliegen ließ.Der Schreibstil ist locker und fließend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:In seinem dritten Band um das smarte Ermittlerduo Goldmann und Brandner, entführt uns der Autor in die Welt der Sterneköche.Es wird delikat, dramatisch und unheimlich komplex.Nicht ist schwarz weiß, es sind die Nuancen dazwischen, die alles so abgründig und berührend machen.Es ist ein Buch, das mich wieder an meine eigenen Grenzen stießen ließ.Eine klare Leseempfehlung.

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  • Der Tod lauert am Tisch

    Totenschmaus
    Drakonia007

    Drakonia007

    02. October 2016 um 21:34

    Timo Leibg – Totenschmaus Erscheinungsdatum: 12. Mai 2016Format: TaschenbuchVerlag: Leibig – Verlag und WerbungSeiten : 318Preis: 9,99 € ISBN: 978-3981707649 Klappentext: Ein Restaurantkritiker verschwindet nach einem Streit in der Sterneküche spurlos. Unter den Gästen des Dreierlei befindet sich auch Kommissarin Leonore Goldmann. Sie ist überzeugt: Etwas Schlimmes ist passiert, und die drei Köchinnen haben irgendetwas damit zu tun.Doch die Ermittlungen führen in eine Sackgasse, und bald schon stellt sich für Goldmann und ihren Kollegen Walter Brandner die Frage: Wie unterscheidet man zwischen Gut und Böse, wenn Gut nicht weiß und Böse nicht schwarz ist, sondern alle Verdächtigen sehr weiße Kochjacken tragen? Meine Meinung: "Totenschmaus" ist der dritte Fall des Ermittlerduos Goldmann und Brandner und es ist anders. Es wird direkt mit offenen Karten gespielt. Von Anfang an ist bekannt wer der Täter ist. Genau deswegen fand ich das Buch komplett anders. In Krimis weiß man ja erst im Laufe der Geschichte oder auch wirklich erst am Ende wer der Mörder ist. Die Charakter sind wieder sehr gut ausgearbeitetet. Wie ich es aus den ersten zwei Bänden schon kenne, setzt sich das Gesamtbild nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Zudem werden die Ermittler in die Geschichte, in die Tat, mit eingefügt. Die Ermittlungen werden also nicht nochmal erzählt sondern fliessen mit ein. Mich haben manchmal nur die Fachausdrücke aus der Gastronomie etwas gestört, vorallem wenn es um das kochen ging. Da fehlte mir das Know-How. Fazit: Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Der Stil von Timo Leibig war wie gewohnt flüssig, rasant aber ohne das die Geschichte sich überschlägt. 5 von 5 Büchern Anmerkung:"Totenschmaus" habe ich als Rezensionsexemplar von dem Autor Timo Leibg erhalten! Viel Dank !

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  • Der Tod isst mit

    Totenschmaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2016 um 23:31

    Restaurantkritiker von Belch ist das geborene Arschloch. Selbstherrlich, egozentrisch und...tot. Nach einem heftigen Streit in der Küche des Restaurants Dreierlei fehlt von dem gefeierten Star jede Spur. Komisch findet das nicht nur Komissarin Leonore Goldmann, die zufällig mit ihrem Date an dem Abend im Spitzenrestaurant zu Gast war. Aber was interessiert ein verschwundener Kritiker, wenn doch eine überfahrene junge Frau die Ermittler auf den Plan ruft?„Totenschmaus“ ist der 3. Fall für Goldmann und Brandner und für mich wieder mal ein gelungener Krimi von Timo Leibig. Der Autor geht mit diesem Werk einen neuen Weg, denn von Beginn an sind Täter, Opfer und Tathergang bekannt. Und genau das macht dieses Buch so spannend und einzigartig.Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei liegt zum ersten Mal das Hauptaugenmerk nicht auf dem Duo Brandner/Goldmann, sondern auf dem Tathergang, den Tätern und der Entstehung, warum die Leiche verschwinden muss. Das fand ich großartig, denn so wurde mal das Pferd von hinten aufgezäumt. Ich erlebte sowohl die Tötung als auch das Verschwindenlassen der Beweise und war vollkommen gebannt. Die Ermittlungen des Teams kamen erst sehr spät zum Tragen und passten sich sehr gut in den vorhandenen Verlauf ein. Timo Leibig begeht nicht den Fehler und erzählt die Geschichte nochmals, sondern fügt für Goldmann und Brandner perfekt passende Details ein, die den gesamten Fall rund machen. Diese Art der Erzählung war für mich in der Form neu und ich muss sagen: einfach großartig!Die Figuren und hier allen voran die Belegschaft des Dreierlei sind wunderbar getroffen, toll charakterisiert und ich konnte mich mit allen identifizieren. Selbst mit dem Kotzbrocken von Belch konnte ich mitfühlen, auch wenn es daher eher Schadenfreude und Abneigung war. Dennoch hat mich kein Charakter kalt gelassen, ich war versunken in der Welt der Gastronomie und muss auch hier sagen: Chapeau Timo Leibig, denn sie ist sehr gut getroffen. Und das sage ich mit gut 10 Jahren Erfahrung mit dieser Branche.Die Story ist von Beginn an spannend und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Der Autor erschafft eine perfekte Mischung aus aktuellen Geschehnissen, Rückblenden und den Ermittlungen, die nur noch als kleine Puzzleteile im Gesamtbild fungieren. Ich finde es klasse, dass Leibig seine Leser hier mitnimmt die Täter zu beobachten, sie zu verstehen und sich damit selbst die Frage zu stellen: wie hätte ich gehandelt? Denn ich habe beim Lesen ab und an innegehalten und mich selbst gefragt, wie ich reagiert, was ich getan hätte um mich zu schützen.Das Finale kam leise, aber konsequent. Es passt perfekt zum gesamten Fall und ist somit das Sahnehäubchen auf einem mehr als gelungenen Krimi-Menü.Der Stil von Timo Leibig ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist rasant ohne zu hetzen, deutlich und mit Details gespickt, die man ab und an erst beim zweiten Lesen im vollem Umfang wahrnehmen kann. Klasse!Fazit: es ist angerichtet. Greifen Sie zu!

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  • Klasse

    Totenschmaus
    Sonne1960

    Sonne1960

    03. July 2016 um 16:34

    Das erste Buch, was ich von Timo Leibig bisher gelesen habe, war Herznote. Aus der Reihe Goldmann und Brandner III ist dies mein erstes Buch. Hier geht es in erster Linie um das Verschwinden des Restaurantkritikers Ferdinand Belch, der eines Abends in dem von den Sterneköchinnen betriebenen Restaurant „Dreierlei“ sitzt und nur kritisiert, meckert und sehr ekelhaft auch zu der Bedienung ist.  Zufällig sitzt auch Kommissarin Leonore Goldmann unter den Gästen. Es wird dann noch sehr spannend in diesem Krimi und teilweise ist es auch sehr lustig, dass man oft auch mal laut lachen kann. Der Schreibstil ist flüssig und in die Charaktere kann man sich bildlich hineinversetzten. Ich spreche diesem Buch gerne eine Empfehlung aus. Wer gerne Kriminalromane liest, wird mit diesem Buch nichts falsch machen.

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  • Krimi mit Ecken und Kanten

    Totenschmaus
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    12. June 2016 um 09:53

    Der lebendige Schreibstil packt den Leser von Anfang an. Ich will auch gar nicht zuviel verraten, denn die Zusammenhänge sind recht komplex. Nur so viel:Drei Köchinnen, die eine gemeinsame, schicksalhafte Vergangenheit teilen, eröffnen ihr eigenes Restaurant. Ihre Existenz gerät durch einen widerlichen Restaurantkriitiker in Gefahr und ein Streit in der Küche eskaliert. Der Kritiker verschwindet spurlos. Hinzu kommen noch so einige Erpressungen.  Kurz und gut, dieser Krimi hat alles, was eine spannende Geschichte ausmacht: Figuren mit Ecken und Kanten, tragische Verstrickungen und Tatmotive, die dem Leser fast Mitleid mit den Tätern entlocken. Mich stört es auch nicht,  dass Täter schon am Anfang bekannt sind - das hat mich eher an die alten Folgen von Columbo erinnert, die ja auch "rückwärts" entwickelt wurden. Von Stil her kann der Autor locker mit den US-Autoren mithalten

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