Timo Roller Das Rätsel der Arche Noah

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Inhaltsangabe zu „Das Rätsel der Arche Noah“ von Timo Roller

"Arche Noah auf dem Ararat gefunden" - oft schon gingen solche Meldungen durch die Presse. Meist war§das nur Sensationsmache. Timo Roller berichtet fachkundig und unterhaltsam über frühere§Expeditionen. Seine These: Man hat am falschen Ort gesucht! Er plädiert für den Berg Cudi im Irak§als den richtigen Landeplatz der Arche und untermauert das mit zahlreichen Argumenten. Außerdem geht§er den naturwissenschaftlichen und historischen Fragen nach, die durch die Sintflut aufgeworfen§werden.

leicht verständliches, umfassend recherchiertes Buch über ein endlos aktuelles Thema, das dürfen und können auch Nicht-Christen lesen!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Hoch interessantes Buch über die Forschungen zur Arche Noah!!!

— LEXI
LEXI

Fundierte Darstellung bisheriger Expeditionen!

— mabuerele
mabuerele

Fundierte Darstellung bisheriger Expeditionen!

— mabuerele
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  • Sehr interessantes Buch, jedoch ohne Antwort auf Ausgangsfrage

    Das Rätsel der Arche Noah
    Selinavo

    Selinavo

    09. September 2014 um 20:07

    Sehr interessantes Buch, das viele Informationen bereit hält. Was mich gestört hat, waren die Quellenangaben aus Wikipedia. Wikipedia ist eine Quelle, um sich einen Überblick zu beschaffen, aber keine, worauf man ein solches Buch stützen könnte. Leider kam diese Quellenangabe nicht nur ein Mal vor, sondern mehrmals. Außerdem hofft man beim Titel des Buches auf eine Antwort der Ausgangsfrage, wo denn nun die Arche Noah gestrandet ist. Ich weiß, dass es eigentlich wirklich unmöglich ist, eine genaue Antwort auf solche Fragen zu geben, jedoch stört es mich dann, dass ein Buch auf eine solche Spannung aufbaut, ohne vorher zu sagen, dass es bisher nicht möglich war, eine genaue Antwort in Erfahrung zu bringen. Ansonsten tolle Zusammenfassung der bisherigen Forschungsergebnisse und wirklich gute Fotos!

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  • immer noch aktuell

    Das Rätsel der Arche Noah
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    22. June 2014 um 13:38

    "Das Rätsel der Arche Noah!" von Timo Roller ist ein leicht verständliches, durch viele Bilder aufgelockertes Sachbuch und darf gerne auch von Nicht-Christen und Nicht-Bibel-Kennern gelesen werden. Mitzubringen sind dafür lediglich Neugier. Toleranz und Weltoffenheit fördert den Lesespass ist aber, sofern Sie es nicht in einer christlichen Leserunde lesen, zweitrangig! Timo Roller gilt als Arche Noah Spezialist, da er sich diverse Jahre intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat. Bekannt ist er durch sein Buch und Webseite um heutige Schauplätze in der Bibel erwähnter Orte und Gegenden, die er mit Google Earth aufsuchte und zusammenstellte. Als er für das Buch die Bibelorte recherchierte erwähnte er kurz den Landeplatz der Arche Noah, ging darauf aber nicht genauer ein. Erst bei intensiverer Recherche kamen auch ihm Zweifel an der bisherigen Meinung, dass Überreste der Arche auf dem Berg Ararat in der Türkei zu suchen seien. Abgesehen davon, dass der Autor ebenfalls die Meinung vertritt, dass es heute nicht mehr wahrscheinlich ist, dass man noch eindeutige Überreste der Arche auffinden kann, war es ihm ein Bedürfnis, bisherige Berichte, Expeditionen und Diskussionen zusammenzutragen und das Ergebnis als Buch zu präsentieren. Dabei beschränkte er sich nicht nur auf die Angaben der Bibel, sondern zog weitere Schriften zu Rate. Interessant ist dabei auch die Diskussion über Ausmaß der Sintflut, Dauer derselben und vor allem dem Zeitpunkt. Timo Roller begründet sachlich unter Berücksichtigung geologischer Geschichte die Möglichkeit der Evolution, des Artensterbens, der Frage der Dinosaurier und des Wahrheitsgehaltes der religiösen Schriften. Und auch hier zeigt sich, dass durch Übersetzungen Ungenauigkeiten, respektive Wertigkeit des Inhalts das Problem der Bibel ist. Jahrzehnte forschten Bibelforscher am vermutlich falschen Ort, da die zu wörtliche Auslegung ohne sinnvollem Einbeziehen der Geologie und der Umwelt den Tunnelblick der Christen förderte, und ich freue mich unglaublich, dass Timo Roller Gelegenheit hatte sich bei Symposien mit Forschern anderer Religionen auszutauschen. Ein Phänomen was wir in den Wissenschaften schon seit Jahrzehnten kennen: Unabhängig jeglicher Couleur arbeitet man mit gemeinsamem Ziel. Keine Angst! Es geht im Buch nicht um die Glaubwürdigkeit der Bibel per se, nicht dem Buch ist anzulasten, wenn durch Übersetzungen Worte wie "Drache" mit "Schakal" ersetzt wurden, es geht in diesem Sachbuch auch nicht um eine endgültige, einzig gültige Meinung, sondern um das Zusammentragen der Hinweise, Zeugnisse und Berichte, die doch vermehrt überzeugen, dass es eine Arche, eine globale Sintflut und eine biblische Geschichte gegeben hat. Viel Spass bei dieser lehrreichen, informativen und spannenden Reise quer durch alle Wissensgebiete und Fragen rund um die Arche und Noahs Familie!

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  • Die Arche Noah - wirklich nur ein Mythos?

    Das Rätsel der Arche Noah
    LEXI

    LEXI

    08. June 2014 um 12:14

    Eine Geschichte, die mir seit frühester Kindheit aus der Bibel bekannt war, wurde durch das vorliegende Sachbuch von Timo Roller für mich „lebendig“. Die reich bebilderten Berichte der Expeditionen um den Landeplatz, der „letzten Ruhestätte“ der Arche Noah, faszinierten mich von Beginn an. Das Buch zeigt dem Leser den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema, das von einer Aura der Faszination umgeben ist. Der Leser hat hier die Möglichkeit, sich an der Seite des Autors auf eine spannende Forschungs- reise mit überraschenden Erkenntnissen und aufregenden Schluss-folgerungen zu begeben. Timo Roller bringt dem Leser einige Forscher aus der Gegenwart nahe, die sich dem Berg Cudi widmen. Er räumt aber auch jenen aus der Ver- gangenheit Platz in seinem Buch ein. So portraitiert er beispielsweise Johannes Lepsius, den so genannten „Schutzengel der Armenier“, Gertrude Bell, „die erste Irakerin“ und enthält seinen Lesern auch ein beeindruckendes Foto der Ruine auf dem Gipfel des Cudi Dagh nicht vor. Er berichtet desweiteren von den Arbeiten und Erkenntnissen des Geologen Friedrich Bender sowie Hans und Christoph Thoma. Beeindruckend fand ich die Berichte über die biblischen Geschichten und außerbiblischen Mythen von der Zeit vor der Sintflut, ein Thema, für das ich mich im Verlauf des Buches immer mehr erwärmte. Ebenso faszinierend waren die angestellten Versuche, die ursprüngliche Lage des in der Bibel erwähnten „Garten Eden“ zu lokalisieren und die biblischen und wissenschaftlichen Erklärungen betreffend den Zusammenhang der Existenz von Dinosauriern sowie die Ursprünge der Legenden über Drachen. Die Lokalisierung des eigentlichen Landeplatzes der Arche ist nach wie vor umstritten. Hier ist vom Berg Ararat die Rede, vom Omar Gudrun, vom Süphan DAgh und dem Takht-e Suleiman im Iran. Oder aber vom Berg Cudi, den der Autor als vielversprechendste Alternative zum Berg Ararat sieht. Im ersten Teil des Buches beschreibt Timo Roller unter anderem auch die Erstbesteigung des Berges Ararat in der heutigen Türkei, der als heiliger Berg und Wahrzeichen des nationalen Identität sowie Mittelpunkt Armeniens gilt. Er widmet sich Augenzeugen, die den Fund der Arche für sich beanspruchten und berichtet sehr sachlich von den vermeintlichen Beweisen sowie den Gegenargumenten für die Echtheit einiger Aussagen. Der Autor, mittlerweile ein Experte „in Sachen Arche Noah“, liefert Deutungsvorschläge und wirft neue Fragen auf. Aufgrund seiner Therorie, den tatsächlichen Landeplatz der Arche nicht auf dem oftmals genannten Gipfel des Berges Ararat im Osten der heutigen Türkei, sondern 300 km davon entfernt auf dem Cudi-Berg zu finden, wird Timo Roller auch als „Cudi-Experte“ bezeichnet. Hoch interessant waren für mich die Aussagen bzw. Erkenntnisse über die nach den Angaben der Bibel errechneten Dimensionen der Arche Noah sowie die Aufschlüsselung der Tierarten und deren vermutliche Anzahl. Aus der „Geschichte aus der Bibel“ wurde für mich ein faszinierendes, unergründliches Forschungsgebiet, dessen Ausmaße den Leser beinahe ehrfürchtig und vor allen Dingen sehr nachdenklich zurück lassen. Es war beeindruckend zu erfahren, dass es keine befriedigende Antwort gibt, in welche erdgeschichtliche Epoche die Sintflut einzuordnen wäre. Theorien gibt es einige, und sie werden vom Autor auch ausführlich erläutert. Timo Roller präsentiert eine biblisch orientierte Interpretation geologischer und archäologischer Forschungsergebnisse, er möchte „mit seinem Buch jedoch keine neuen Spekulationen anheizen, sondern Orientierung ermöglichen“. Und ich finde, dass ihm dies mit seinem Buch „Das Rätsel der Arche Noah“ vortrefflich gelungen ist. Abschließend verleiht der Autor in einem vorläufigen Fazit seiner Überzeugung Ausdruck, dass an der richtigen Stelle auf dem Gipfel des Cudi-Berges im Zuge von archäologischen Ausgrabungen durchaus vielversprechende Funde möglich wären. Timo Rollers Einladung zu Beginn des Buches sagt viel über dessen Inhalt aus: „Kommen Sie mit auf eine Reise zu den wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Landeplätzen der Arche Noah. Entdecken Sie, was noch zu finden ist und was für immer verloren ist – und wie viele Puzzlestücke hervorragend zusammenpassen, um den berühmten Buchtitel zu bestätigen“: Und die Bibel hat doch recht!“.

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  • Leserunde zu "Das Rätsel der Arche Noah" von Timo Roller

    Das Rätsel der Arche Noah
    Arwen10

    Arwen10

    Und nun ein Buch für alle, die sich für die neusten Erkenntnisse über die Arche Noah interessieren. Bewerbung: Hier hätte ich gerne gewußt, was euch an diesem Buch interessiert ? Allgemeines: 1. Wer an der Leserunde teilnimmt, verpflichtet sich zum zeitnahen Lesen und Posten in allen Abschnitten. Wem dies aus nichtvorhersehbaren Gründen unmöglich ist, wendet sich unaufgefordert an mich oder Sonnenblume1988. Wir beißen nicht ! Auch wer mit dem Buch nicht zurechtkommt, wendet sich unaufgefordert an uns, wir suchen auch Ersatzleser ! Da in dieser Leserunde wahrscheinlich nur 3 Teilnehmer sind, ist das zeitnahe Lesen mit den anderen Lesern besonders wichtig ! 2. Die Rezension sollte hier bei LB gepostet werden und mindestens noch auf einer anderen Homepage (beim Verlag, amazon, bücher de usw.) 3. Bewerber mit 0 Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Ihr habt aber die Möglichkeit, mindestens ein zuvor gelesenes Buch zu rezensieren und die Rezension in eurem Profil einzustellen und euch per PN bei mir vorzustellen. 4. Das Buch ist im christlichen SCM Brockhaus Verlag  erschienen, somit kommen christliche Inhalte im Buch vor. Wen das stört, sollte sich nicht bewerben. 5. Den Threat bitte zum Bewerbungsende im Auge behalten, die hoffentlich glücklichen Leserundenteilnehmer werden hier bekanntgegeben. Zum Buch: Zum Inhalt: "Arche Noah gefunden!" - Immer wieder gehen solche Sensationsmeldungen durch die Presse. Wurden tatsächlich Überreste der Arche entdeckt? Existierte sie überhaupt jemals? Lebte Noah wirklich oder ist seine Geschichte nur ein Mythos? Timo Roller hat untersucht, wo die "Berge von Ararat" der Bibel zu finden sind. Dabei machte er eine spannende Entdeckung: Bisher wurde die Arche am falschen Ort gesucht! Viele Argumente sprechen für einen Berg namens "Cudi" im Südosten der Türkei. Über Jahrtausende war dieser Berg das Pilgerziel von Gläubigen. Anschaulich und unterhaltsam erzählt der Autor von den wichtigsten Expeditionen zu den Ararat-Bergen. Er geht den naturwissenschaftlichen Fragen nach, die durch die Sintflut aufgeworfen werden, und führt zahlreiche historische und archäologische Zeugnisse an, die den Bericht der Bibel bestätigen. Eine reich bebilderte und wissenschaftlich fundierte Reise zu den Bergen von Ararat! Bewerbungsende: Die Bewerbungsfrist endet am 06.04. 2014 Mitternacht. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Leserundenteilnehmer.

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    • 70
  • Das Rätsel wurde nicht gelöst, aber die Fakten beeindruckend zusammengefasst

    Das Rätsel der Arche Noah
    Scheherazade

    Scheherazade

    16. May 2014 um 19:23

    Das Rätsel der Arche Noah beschäftigt schon Generationen und immer wieder gibt es Meldungen, dass die Arche gefunden wurde. Aber was ist dran am Mythos? Lebte Noah tatsächlich und gab es eine globale Flut? Dazu kommt die Frage, wenn es noch Überreste gibt, wo könnten diese zu finden sein und wo sind die „Berge von Ararat“, wie sie in der Bibel genannt werden? Der Autor Timo Roller beschäftigt sich mit all diesen Fragen und vertritt die Meinung, dass die „Berge von Ararat“ nicht der einzelne Berg ist, den wir heute als Ararat bezeichnen, sondern ein anderer Berg Namens Cudi. Dieses Buch ist eine beeindruckende Zusammenfassung zum Thema Arche Noah. Es wird auf alle jemals durchgeführten Expeditionen eingegangen, die zur Arche Noah gemacht wurden. Er analysiert neben der Bibel auch andere überlieferte Dokumente wie den Koran und das Gilgamesch-Epos und stellt diese gegenüber. Auch vor naturwissenschaftlichen Fragen schreckt der Autor nicht zurück und wirft so einige Fragen auf, die nicht so einfach abgetan werden können. Er geht davon aus, dass der heutige Berg Ararat gar nicht der Berg der Arche sein kann. Er findet Begründungen in den Traditionen von Pilgernden und zeigt auf, wie sich das Wissen über den Berg Cudi auf den Ararat verschieben konnte. Er zeigt dies auch in seiner eigenen Forschung, die er mit Hilfe von Google-Earth umgesetzt hat, da das Besteigen des Bergs Cudi zurzeit durch die Konflikte in dieser Region nicht möglich ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und dem Thema angemessen. Es wurde nie langweilig, da jeder Punkt nur so ausführlich beschreiben wurde, dass keine Langeweile aufkam. Zur Aufteilung ist zu sagen, dass es insgesamt 7 Teile gibt, die nochmals in Kapitel unterteilt sind. Je nach Kapitelläge wurden die Kapitel dann nochmal mit einzelnen Überschriften unterteilt. Dies ist besonders leserfreundlich, da man so auch mal in einem Kapitel aufhören kann, ohne Schwierigkeiten beim Einstieg zu haben. Die Quellenangaben haben mir besonders gefallen. Jede externe Quelle wurde direkt im Text mit einer Fußnote gekennzeichnet und am Ende der Seite aufgeführt. So ist das Recherchieren zu ganz bestimmten Aussagen einfach. Nur einmal wurde Wikipedia wörtlich zitiert, was für mich in einem wissenschaftlichen Text nicht seriös ist. Einen Kritikpunkt, der zur Abwertung um einen Stern geführt hat, möchte ich hier noch erläutern. Es handelt sich um die von Timo Roller durchgeführten Forschungen mittels Google-Earth. Diese finde ich auch sehr interessant. So gibt es Bilder und dazugehörige Tabellen mit Punkten die auf den Bildern verzeichnet sind. Allerdings hat der Platz wohl nicht gereicht und so gibt es zu einer Tabelle gar kein Foto und zum Nachvollziehen wird man auf die Webseite oder Google-Earth selbst verwiesen. Das fand ich sehr schade, ich hätte es gern im Buch gesehen und dort nachvollziehen wollen. Zur Empfehlung muss ich dazu sagen, dass Timo Roller hier eine Weltanschauung vertritt, die vielleicht nicht jedem so passt. Da er die Berichte aus der Bibel, als Tatsachenberichte interpretiert und sie nicht als Mythos abtut. Wer also diese Weltanschauung strikt ablehnt, ohne sich die Argumente anhören zu wollen, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Für alle anderen, die sich für die Arche interessieren, ist es nur zu empfehlen. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch und als Zusammenfassung wirklich interessant zu lesen.

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  • Wo strandete die Arche?

    Das Rätsel der Arche Noah
    mabuerele

    mabuerele

    25. April 2014 um 10:13

    Timo Roller war zu einer wissenschaftlichen Konferenz der Universität Sirnak eingeladen. Abschluss der Veranstaltung sollte eine Exkursion zum Berg Cudi werden. Warum gerade zum Cudi? In sieben Kapitel geht der Autor der Frage nach, wo der Landeplatz der Arche zu suchen ist. Die Frage nach der Wahrheit über die Sintflut ist zugleich die Frage nach der Altersdatierung der Erde und der Menschheit. In den ersten beiden Kapiteln beschäftigt sich der Autor mit bisherigen Nachrichten über Funde der Arche und zeigt auf, dass Fehlinterpretationen und Sensationsgier der Wahrheit mehr schaden als nützen. Es folgt eine Analyse von Spuren der Geschichte. Unter vergleichender Betrachtung der Bibel, des Korans, jüdischer Schriften und des Gilgamesch-Epos verdichten sich die Spuren, dass der Berg Cudi im Gebirge Ararat der Landeplatz der Arche sein könnte. Die logische Beweisführung überzeugt mich. Der Autor trägt bisherige Ergebnisse der Erforschung des Cudi aus Vergangenheit und Gegenwart zusammen und erfährt dabei Überraschendes. Im letzten Abschnitt beschäftigt sich der Autor mit der Geologie der Bibel im Vergleich zur gängigen Meinung der heutigen Wissenschaft. Ein umfangreicher Anhang ergänzt die Ausführungen. Hier habe ich als Leser Gelegenheit, die angeführten Schriften selbst zu vergleichen und mir meine Meinung zu bilden. Das Buch überzeugt durch seine umfangreiche Recherche. Trotzdem hätte ich es mir an manchen Stellen etwas ausführlicher gewünscht. Das betrifft vor allem den Vergleich zwischen Bibelgeologie und Geowissenschaft. das wäre dann aber über die populärwissenschaftliche Darstellung hinausgegangen. Viele Fotos veranschaulichen die Ausführungen des Autors. Wo es möglich war, stellt er tabellarische Übersichten zur Verfügung. Ein Register und der Hinweis auf weiterführende Literatur vervollständigen das Buch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf allgemeinverständliche Art werden die wichtigsten Fakten über die Suche nach der Arche zusammengetragen.   

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  • Alle Fakten zum Thema Noahs Arche

    Das Rätsel der Arche Noah
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    21. April 2014 um 17:02

    Mit der Arche Noah wächst hierzulande jedes Kind auf. Aber nicht nur hierzulande: Praktisch alle Kulturen der Welt haben eine alte Legende, die von einer weltweiten Flut erzählt. Man lernt schon früh, daß vor langer Zeit eine Flut auf der gesamten Erde stattgefunden hat, in der fast alle lebenden Menschen und Landtiere ertrunken sind. Einzige Ausnahme: Ein gottesfürchtiger Mann namens Noah, seine drei Söhne und ihre Frauen, zusammen mit ausgewählten Tieren. Nach der Flut haben sich aus diesen acht Menschen alle heute lebenden entwickelt. Und tatsächlich hat die Wissenschaft nachgewiesen, daß das Genom der Menschheit sich auf einen einzigen Menschen zu ungefähr dieser Zeit zurückführen läßt (das steht allerdings nicht im Buch). Anderswo hatte ich schon gelesen, daß die C14-Datierung keinesfalls so präzise ist, wie man uns gern glauben machen möchte, und gleichfalls die geologischen Vorgänge nicht solche immensen Zeitspannen benötigen würden. Das Beispiel der in Stunden entstandenen Schlucht hat inzwischen wohl die Runde gemacht. Dadurch ergeben sich völlig neue Ansätze. Der Autor geht sorgfältig wissenschaftlich vor und verfolgt alle Spuren, die es über die Arche gibt oder sogar im letzten Jahrhundert gab. Es sind einige Augenzeugenberichte aus den letzten beiden Jahrtausenden überliefert, wo Menschen Teile der Arche gesehen haben, allerdings muß man vermutlich nicht mehr damit rechnen, daß heute noch Reste davon erhalten sind. Sorgfältig recherchiert findet der interessierte Leser in diesem Buch alles, was es zum Thema zu sagen und zu wissen gibt. Wer sich für die Forschung um die Arche Noah interessiert, sollte zu diesem Buch greifen!

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