Timothée de Fombelle Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe

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Inhaltsangabe zu „Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe“ von Timothée de Fombelle

Seit Anbeginn der Zeit lebt Tobies Volk auf der uralten, mächtigen Eiche. Doch Tobie, 13 Jahre alt und eineinhalb Millimeter groß, ist auf der Flucht. Denn sein Vater, ein begnadeter Wissenschaftler, hat den Zorn des gesamten Volkes auf sich gezogen, weil er das Geheimnis seiner revolutionären Entdeckung nicht preisgeben will – zum Schutz des Baums. Familie Lolness wird geächtet, unterdrückt, eingesperrt und schließlich zum Tode verurteilt. Allein Tobie kann entkommen, verfolgt von dem brutalen Jo Mitch und seinen Kumpanen.

Ein rührender Roman mit Charakteren zum lieb gewinnen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fantasievolle Duologie (Teil 2: Die Augen von Elisha), die nach dem Lesen lange im Gedächtnis bleibt.

— Nirtak_Ehcstuk
Nirtak_Ehcstuk

Wundervoll erzählt! Einfach total spannend, mit genialen Charakteren; auch für Erwachsene!

— Thalie
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  • Auf engstem Raum im lichten Baum

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    Nirtak_Ehcstuk

    Nirtak_Ehcstuk

    22. September 2015 um 19:34

    Wie Karos Großmutter vor einiger Zeit ganz richtig bemerkte, besprechen wir auf Inkunabel sehr häufig Buchtitel oder Filme aus dem englischsprachigen Raum. Etwas mehr Abwechslung könne da doch nicht schaden, oder? Das kitzelte natürlich unseren Ehrgeiz. Daher haben wir uns nach ausgiebigen Diskussionen entschlossen, gewissermaßen Weltenbummler zu werden und Ländermonate einzuführen. Was bedeutet das? Ganz einfach: Ab sofort werden wir in unregelmäßigen Abständen ein vorher festgelegtes Land in den Mittelpunkt rücken - und zwar in allen Beiträgen des jeweiligen Monats. Das wird sicher nicht ganz einfach sein, aber uns dafür hoffentlich einmal auf etwas weniger ausgetretene Pfade führen und für ordentlich Abwechslung sorgen! Da uns auf Anhieb zum schönen Frankreich besonders viele Ideen zuflogen, wird der Monat September ganz der Literatur, den Filmen und Spielen dieses Landes gewidmet sein. Wie ich finde, ein wunderbarer Anlass, um euch einen meiner Kinderbuch-Leseschätze näher vorzustellen: Tobie Lolness. Dieses zweibändige Umweltmärchen des französischen Autors Timothée de Fombelle entdeckte ich vor etlichen Jahren in der Kamenzer Bibliothek und fand es schon damals unglaublich originell. Als ich letztens bei meiner liebsten Kinderbuchhändlerin Sisu im Regal stöberte, stand da direkt neben einem aktuelleren Titel des Autoren die Taschenbuchausgabe von Tobie Lolness. Damit war meine Wahl für das Lesefutter dieses Monats getroffen. Schauplatz der Geschichte ist ein majestätischer alter Baum, auf dem die Baummenschen leben. Gerade einmal ein bis zwei Millimeter groß sind sie und im Grunde sehr friedliebend. Trotzdem beginnt die Geschichte ganz und gar nicht geruhsam, sondern mit einer atemlosen Jagd auf Tobie Lolness, den Sohn des Wissenschaftlers Sim und seiner Frau Maia. Auslöser für Tobies verzwickte Situation ist die übertriebene Nutzung von Rohstoffen, welche das fragile Gleichgewicht des Ökosystems im Baum gefährdet. Dessen Krone hat sich durch den Abbau von Baumsaft als Treibstoff immer mehr zu lichten begonnen, sodass sich der gesamte Lebensraum nachhaltig verändert. Die Erklärungsversuche und Handlungsvorschläge von Tobies Vater finden kein Gehör. Stattdessen wird die Familie Lolness des Verrats bezichtigt und gerät in Gefangenschaft. Von diesem Punkt an dreht sich alles um Tobies verzweifeltes Bestreben, seine zu Unrecht verurteilten Eltern zu befreien. Erst im Laufe der zwei eng miteinander verknüpften Bände werden die wahren Motive aller Beteiligten vollständig aufgedröselt, sodass Ein Leben in der Schwebe und Die Augen von Elisha nur gemeinsam funktionieren. Diese Romane sind Fantasy im wahrsten und besten Sinne des Wortes: Ideenreich und kreativ baut sich vor den Augen des Lesers eine glaubhafte Welt auf, in die er vollkommen abtauchen kann. Nach all den Jahren, die seit meinem letzten Schmökern vergangen sind, hat mich die Geschichte noch einmal ganz neu begeistert. Damals ist mir gar nicht so bewusst gewesen, wie poetisch das Ganze streckenweise ist und wie stark die Figuren durch ihre Handlungen charakterisiert werden, statt durch bloße Beschreibung. Genau diese liebens- oder hassenswerten Personen sind es auch, die alles zusammenhalten. So zahlreich wie sie vertreten sind, weisen sie auch unglaublich viele Verbindungen untereinander auf. Im Grunde stellen die zwei Bücher eine Art Puzzle dar, das buchstäblich erst auf der letzten Seite vollständig gelöst wird. Hierfür springt der Autor zwischen Figuren und verschiedenen Zeitebenen hin und her und gibt häppchenweise seine Geheimnisse preis. Das einzuordnen und im Kopf zu verknüpfen ist schon anspruchsvoll. Dank der klaren, schönen Sprache wird jedoch der Lesefluss nicht merklich gestört und es fällt trotz der fragmentarischen Vorgehensweise erstaunlich leicht, den Überblick zu behalten. Vertraue denen, die du liebst! Müsste ich die Hauptmotive aus Tobie Lolness nennen, wären das wohl Familie und Verrat. Wie rote Fäden ziehen sich diese Themen durch die Geschichte und treiben die Geschehnisse unaufhaltsam voran. Hierfür gibt es unzählige Beispiele: Tobie will – nein: muss! – seine Eltern retten, diese wiederum würden absolut alles tun, um ihn zu beschützen. In die Irre geführte Freunde werden zu Verrätern, während sich mutmaßliche Feinde unerwartet loyal verhalten. Der Bösewicht Jo Mitch schließlich ist vollkommen besessen von dem Gedanken, mit seiner Herde Rüsselkäfer ein Loch in den Baum zu graben und verrät für diese haarsträubende Idee sein gesamtes Volk und dessen harmonische Art zu leben. Oft tun die Charaktere aufgrund von Missverständnissen und Vorurteilen genau das Falsche – häufig dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Letztendlich wird der Leser am Ende von Die Augen von Elisha nicht umhin kommen über die Geschichte zu reflektieren. Darüber, wie gefährlich Passivität sein kann oder dass sich hinter oberflächlicher Vernunft vielleicht eine Dummheit verbirgt, die besser hinterfragt werden sollte. Begreifbar gemacht wird außerdem, wie Machtstrukturen entstehen und warum Einschüchterung in einer Umgebung der Angst derart gut funktioniert. Im Gegenzug wird ebenso der Zusammenhalt untereinander thematisiert sowie der Mut, richtig zu handeln, ohne Rücksicht auf etwaige negative Konsequenzen. Klar wird zudem, dass sich überwältigende Angst, Nicht-Wissen und Ohnmacht schnell in Gewaltbereitschaft verwandeln können. Ganz schön viel Stoff zum Nachdenken! Zwar entbehrt die Geschichte nicht einer gewissen Leichtigkeit, trotzdem kommen einige Szenen recht erwachsen daher. Neben den Lichtblicken von Freundschaft, Liebe und Humor und finden sich genauso dunkle Töne in allen möglichen Schattierungen. Das reicht von Intoleranz und Machtgier, über Erpressung und Versklavung bis hin zu Mord. Wie ich finde, sind hier gewisse Parallelen zu Cornelia Funkes Tinten-Trilogie erkennbar, die ebenfalls für Kinder wie Erwachsene funktioniert. Etwas gestört hat mich zunächst, dass die Erzählung ausschließlich den verschiedenen Haupt- und Nebenfiguren folgt. Was in der Bevölkerung als Ganzes vorgeht, ob sich der Rest des Baumvolkes ÜBERHAUPT etwas denkt, ob sich großflächiger Widerstand gegen die Vorgänge im Baum regt, wird nicht thematisiert. Immerhin ist die Lebensgrundlage dieses Volkes in ernster Gefahr, doch niemand will es sehen, geschweige denn etwas dagegen tun. Folgerichtig bleibt die gesichts- und bewegungslose Masse im Hintergrund, aus der nur jene hervortreten, welche aktiv die Geschehnisse zum Guten oder Schlechten wenden. Verflixt! Verbirgt sich in Tobie Lolness etwa eine universelle Wahrheit, gar eine Botschaft? Eine intelligente Geschichte für Leser mit Köpfchen ... Wie konnte das nur passieren? ;) Katrin Beitrag auf Inkunabel: http://wp.me/p3UWhk-1dD

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  • Rezension zu "Tobie Lolness, Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    thursdaynext

    thursdaynext

    26. November 2011 um 19:35

    Liebe Treue Mut Freundschaft Den winzigen Tobie und seinen wunderbaren Baummikrokosmos habe ich schon nach den ersten Seiten in´s Herz geschlossen. Ein wunderbarer , mutiger , findiger , tapferer Kinderbuchcharakter. Timotheé de Fombelle hat es mit diesem Buch geschafft den Zauber meiner Kinderwelt wieder in Erinnerung zu rufen, als Ameisen und andere Krabbeltiere die Phantasie anregten und das Bewusstsein von vielen anderen Welten in der großen Welt zum Spielen ,Träumen und beobachten einluden. Seine Baumwelt ist phantastisch schön und dennoch real. Realistisch auch seine teils skurrilen Personen die vom Illustrator ernsthaft , liebevoll skizziert der Phantasie Raum lassen und einladen sich diese Welt vorzustellen. Wie in jedem guten Fantasy fehlt auch in Tobie Lolness Ein Leben in der Schwebe nicht der kritisch, moralische Blick auf die Gesellschaft und ihre Individueen . Doch gestaltet sich dies schwerelos , nebenbei und immer ist der Held Mittelpunkt des Geschehens . Ein wunderbares , positives , lebensbejahendes Kinderbuch das in etlichen Kinderzimmern sicher zum Lieblingsbuch avanciert. Werde mir Band 2 nicht entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Tobie Lolness, Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    rallus

    rallus

    11. November 2011 um 11:21

    Tobie Lolness ist knapp 1mm groß, 12 jahre alt und lebt auf einem Baum. Ansonsten ist sein Leben wie das eines normalen Menschenjungen, von den Besonderheiten eines Baumlebens mal abgesehen. Sein Vater ist ein Erfinder der aber seine wichtigste Erfindung nicht preisgibt, da sie das Weiterleben des Baumes gefährden würde. Dadurch macht er sich zu einer unerwünschten Person und seine Familie und er müssen fliehen, doch alleine Tobie gelingt es sich aus den Fängen des allmächtigen Jo Mitch (eine herrliche Beschreibung eines dummen rechtspopulistischen Agitators) zu befreien. Viele Abenteuer liegen auf seinem Weg bevor er vielleicht seine Familie wieder sehen kann und seinen Lebensraum rettet, doch diese Geschichte wird im nächsten Buch erzählt. Ein Jugendbuch was die Themen Politik, Ökologie und Aufwachsen auf wunderbare Weise verbindet und ohne erhobenen Zeigefinger auf emphatische, herzliche Art eine auch noch spannende Geschichte erzählt. Liebevoll werden die kleinen Figuren beschrieben und deren Sorgen und Innenleben. Auch sehr schön eingebunden die ökologischen und menschlichen Verbrechen, die nie brutal werden und das Buch auch für 10 Jährige lesbar und sehr wertvoll macht. Angenehm ist die Sprache die sich von den angelsächsischen Autoren unterscheidet. Ein echtes Kleinod in der der Jugendbuchszene - volle Punktzahl!

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  • Frage zu "Bryony" von R.J. Anderson

    Bryony - Rebellin unter Feen
    Isi21

    Isi21

    Ich interessiere mich sehr für das Buch "Bryony-Rebellin unter Feen" von R. J. Anderson,aber ich weiß nicht,ob ich es lesen soll.Es scheint sehr kindisch zu sein laut Amazon-Rezension und da ich 16 bin,will ich etwas Altersgerechtes lesen.
    Also kann mir wer dieses Buch empfehlen,der in meinen Alter ist???

    • 4
  • Rezension zu "Tobie Lolness, Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Feuerwerk der Emotionen ...hat dieser erste Band rund um den kleinen und eigentlich unfreiwilligen Helden Tobie Lolness bei mir ausgelöst. Es ist bisher in 26 Sprachen übersetzt und mit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Ich will zukünftige Leser auf dieses Buch aufmerksam machen und meine Eindrücke schildern: Die Geschichte ist nicht im Geringsten vorhersehbar – ganz im Gegenteil. Dem Autor gelingt es spielend, mich in jedem Kapitel zu überraschen und mir ein 'Dauerschmunzeln' aufs Gesicht zu zaubern, obwohl es sich eigentlich um ernste Themen, wie Umweltzerstörung, Wut, Trauer, Schmerz und Trennung handelt. Er schildert das aber in einer locker leichten Erzählweise, oder besser noch 'Fabulierfreude', die mich bis zur letzten Seite gefangen nimmt. Er versetzt mich in eine Welt, wo das winzig-kleine riesengroß ist. Wo Ameisen, Rüsselkäfer und Schmetterlinge das Leben der Bewohner bedrohen. Wo vor allem aber eines zählt: Mut, Vertrauen, Freundschaft und grenzenlose Liebe. Ein wirklich großartiges Abenteuer, das ich wohl am ehesten mit William Goldmans "Die Brautprinzessin“ vergleichen würde. Es ist zwar ein Kinder- und Jugendbuch, aber auch für Erwachsene sehr empfehlenswert. Allerdings finde ich die Altersempfehlung für 10- bis 12jährige doch etwas zu früh. Es geht manchmal ziemlich brutal zur Sache und die häufigen Rückblenden auf das Leben der Protagonisten sind vielleicht auch etwas verwirrend. Ich freue mich schon auf den folgenden Band "Tobie Lolness - Die Augen von Elisha“ und empfehle jedem, der mit fantastischen und mit einem Augenzwinkern geschilderten Geschichten etwas anfangen kann, sich auf den Miniaturkosmos von Timothée de Fombelle einzulassen.

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    • 3
  • Bin auf der Suche nach einem umfangreichen Kinder- und Jugendbuch ...

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bin auf der Suche nach einem umfangreichen Kinder- und Jugendbuch (ab 12). Sollte ein richtig dicker, unterhaltsamer Schmöker sein, ein Geheimtipp, Genre ist egal. Tintenherz-Reihe, Biss-Reihe und was sonst die Bestsellerliste beherrscht, wurde schon gelesen. Freue mich auf Tipps! Danke im voraus.

    • 19
  • Hallo - ich bin auf der Suche nach Romanen, in denen WALD eine wic...

    KarlaS

    KarlaS

    Hallo - ich bin auf der Suche nach Romanen, in denen WALD eine wichtige Rolle spielt, sei es als Handlungsort, als mythologischer Hintergrund - oder wie auch immer. Hat jemand gute Tipps für mich?

    • 32
    Karin1970

    Karin1970

    02. May 2010 um 19:39
  • Rezension zu "Tobie Lolness Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    Ailis

    Ailis

    28. April 2010 um 11:35

    Eins wurde mir bei der Lektüre dieses Buches recht schnell bewusst: wenn ich es genießen will, muss ich lernen, wieder mit Kinderaugen zu lesen. Für Kinder bzw. Jugendliche (Amazon gibt 12-14 Jahre als vom Hersteller empfohlenes Alter an) ist dieser Roman eine wundervolle Geschichte über die Liebe zur Familie, über Freundschaft, Mut und Kampfgeist und besonders darüber, wie man sich selbst treu bleibt. Mit den Augen eines Erwachsenen ist mir allerdings die Botschaft zum Thema Umwelt und wie wir mit ihr umgehen deutlich zu plakativ und zu moralisierend. Die berühmten Schlagworte "Erwärmung" und "Überschwemmung" werden so mal schnell in einem Satz eingeschoben und auch sonst wimmelt es von mehr oder weniger geistreichen Metaphern, um die Probleme unserer Welt in diese kleine Fantasiewelt zu transportieren. Timothée de Fombelle erzählt in seinem Buch die Geschichte von Tobie Lolness. Tobie ist der Sohn von Professor Sim Lolness und seiner Frau Maia. Sie gehören dem Baumvolk an und sind nur wenige Millimeter groß. Ihre Welt, das ist der Baum - und diesem Baum gilt der Großteil von Sim Lolness' Forscherdrang. Er ist zum Beispiel der verrückten Meinung, dass der Baum wächst und er fragt sich, ob es außerhalb des Baumes noch Leben gibt oder ob es sogar andere Bäume gibt. Manche seiner Ideen werden belächelt, aber er und seine Familie sind geachtete Bewohner des Baumes. Das ändert sich schlagartig, als Professor Lolness sich weigert, die Funktionsweise einer seiner Erfindungen offenzulegen. Jo Mitch, ein machtgieriger Emporkömmling, will diese Erfindung unbedingt haben und wiegelt das Volk gegen die Familie Lolness auf, die erst für viele Jahre ins Exil geschickt und dann schließlich eingesperrt wird. Einzig Tobie gelingt die Flucht und so liegt das Schicksal seiner Familie allein in seinen Händen, denn er weiß nicht, wem er noch trauen kann und wem nicht. Für Tobie beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Jo Mitchs Jäger sind schon hinter ihm her. Tobie wird nun schmerzhaft lernen müssen, dass Freundschaften manchmal nicht für die Ewigkeit sind, dass Menschen, denen man vertraut hat, einen hintergehen können und dass falsche Informationen zu schlimmen Folgen führen können. Er wird auch lernen selbständig zu sein und eine wichtige Lektion wird sein, dass er sein angesammeltes Wissen für sich nutzen kann. "Tobie Lolness. Ein Leben in der Schwebe" endet offen - in einer Dunkelheit, in die ein heller Leuchtstreifen Hoffnung stahlt, dem Tobie im zweiten Teil dieser Geschichte ("Tobie Lolness. Die Augen von Elisha") folgen wird. Ich bin schon sehr gespannt, welche Abenteuer noch auf diesen tapferen kleinen Kerl warten und ob er sie bestehen wird.

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  • Rezension zu "Tobie Lolness, Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    schwarze_katze

    schwarze_katze

    06. February 2010 um 16:41

    Tobie Lolness hat mich wirklich positiv überrascht. Das Buch ist von der Ersten Seite an spannend und man möchte unbedingt weiterlesen. Zur Geschichte: Tobie Lolness lebt mit seinen Eltern auf einer uralten Eiche. Allerdings hat er es nicht leicht denn er wird verfolgt!!! Wie das alles zustande gekommen ist könnt ihr ja nachlesen denn es ist an sich schon ein spannendes Abenteuer. Ich finde das Buch wirklich gut und als ich es durch hatte, konnte ich den zweiten Teil kaum mehr erwarten. Absolut empfelenswert! =) LG

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  • Rezension zu "Tobie Lolness, Ein Leben in der Schwebe" von Timothée de Fombelle

    Tobie Lolness - Ein Leben in der Schwebe
    wegwarte

    wegwarte

    20. June 2008 um 20:52

    Die Geschichte eines Heranwachsenden im Kosmos eines Baumes. Eine Entwicklungs-, Reise- und zarte Liebesgeschichte. Eingewickelt in Umwelt- und Rassenprobleme. Sicher ein lesenswertes Buch für Erwachsene und Kinder.