Vango - Zwischen Himmel und Erde

von Timothée de Fombelle 
4,1 Sterne bei37 Bewertungen
Vango - Zwischen Himmel und Erde
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bibileins avatar

Wow! Thimothée de Fombelle schafft in einer wunderbar bildgewaltigen Sprache ein Märchen, das einen mitreißt!

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Inhaltsangabe zu "Vango - Zwischen Himmel und Erde"

Paris 1934: Vango ist 19 und soll gerade zum Priester ernannt werden, als plötzlich Schüsse fallen und er fliehen muss. Die Polizei verfolgt ihn, weil er angeblich einen Mord begangen hat. Aber nicht nur die Polizei ist hinter ihm her, sondern auch mysteriöse Verfolger ohne Namen und Gesicht. Warum, weiß Vango nicht. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd durch das Europa am Vorabend des 2. Weltkriegs beginnt: über die Dächer von Paris, weiter mit dem Zeppelin bis nach Sizilien und schließlich nach Schottland zu Vangos großer Liebe, der geheimnisvollen Ethel. Immer getrieben von der Frage: Wer bin ich? Denn Vangos rätselhafte Herkunft scheint der Schlüssel zu allem zu sein.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423715478
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.09.2013
Teil 1 der Reihe "Vango"
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.03.2013 bei HÖRCOMPANY erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 2 Jahren
    Van go

    Zu viele Handlungsstränge, zu viele Einzelgeschichten, zu viele Charaktere machen die Geschichte fast zu einer Qual. Vango, der Übermensch, kann alles alltägliche, aber keine Zusammenhänge interpretieren. Das machte mich ungeduldig, ja fast schon agressiv beim Lesen. Wann geht's denn endlich inhaltlich weiter? Wozu die vielen Protagonisten? Diese ständige Hinhalterei hat mich von Band 2 ferngehalten.
    Wie auch immer - für einen Band 1 als Einleitung enttäuschend!

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    "Begehre nie das Opfer des Skorpions!"

    Wie muss man sich fühlen, wenn man seine eigene Geschichte nicht kennt, aber von mehreren Gruppen gejagt wird? Vango steht im Paris des Jahres 1934 vor seiner Priesterweihe, als er aus einem ihm völlig rätselhaften Grund verhaftet werden soll. Nur durch eine waghalsige Flucht kann er entkommen. Doch während er am Kirchturm hinaufklettert wird auf ihn geschossen, allerdings nicht von der Polizei.

    So beginnt diese packende Geschichte, deren Schauplätze man auf den Äolischen Inseln nördlich von Sizilien, in Paris, auf dem Luftschiff "Graf Zeppelin" und in seinem deutschen Hafen, in Sotschi, Moskau und in den schottischen Highlands suchen muss.

    Dem Autor gelingt es meisterhaft, auf die Spannung dieser ungewöhnlichen Geschichte über das ganze Buch aufrecht zu erhalten und sogar zu steigern, ohne dass der Leser bis zum Ende die eigentlichen Zusammenhänge erfährt. Denn dieses Buch enthält nur den ersten Teil von Vangos seltsamen Erlebnissen, die ihn aus einem geheimen Kloster auf einer scheinbar verlassenen Insel nach Paris und durch halb Europa führen. Immer auf der Flucht vor seinen Häschern, die er nicht kennt und deren Motive er nicht versteht.

    Noch ist der große Krieg nicht ausgebrochen, doch seine Vorzeichen mehren sich. Obwohl dies nicht zwingend notwenig erscheint, sollte man als junger Leser zum besseren Verständnis die Geschichte dieser Zeit wenigstens in groben Zügen kennen. Denn in meisterhafter Weise verknüpft der Autor seine spannende Abenteuerhandlung mit der politischen Situation Europas in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, ohne sie allerdings zu sehr in den Vordergrund zu spielen.

    Fazit.
    Ein wirklich hervorragendes Jugendbuch. Die Figuren sind sehr gut gelungen, die Handlung bleibt trotz all ihrer Undurchsichtigkeit bis zum Ende erstaunlich übersichtlich, während der Spannungsbogen bis zum Ende hält. Obwohl ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, freue ich mich schon auf den zweiten Teil.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    In diesem Buch geht es um den jungen Vango, der schon sein Leben lang das Gefühl hatte, nirgends dazu zugehören. Und nun steht er mit vielen anderen Anwärtern vor Notre Dame um zum Priester geweiht zu werden, doch Vangos Wunsch wird nicht erfülltz, denn Vango muss plötzlich fliehen vor einer unbekannten Größe.
    Und diese Flucht führt quer durch Europa, und über allem steht die Frage, wer Vango nun wirklich ist...
    .
    Die Idee ist an sich gut, doch leider hat der Autor anscheinend kein allzu großes Talent, diese umzusetzen, denn jeder kann irgendetwas hinschreiben und eine Geschichte daraus machen, nicht?
    Der Stil ist recht langweilig, ebenso wie die Personen.
    Klar, Vango ist eine rätselhafte Person, doch trotz allem ist der Autor nicht so geschickt, als dass man erfahren möchte, was nun hinter alledem steht.
    Leider ein kleiner Fehlgriff.

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    Tatzes avatar
    Tatzevor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Inhalt:
    Vango hat schon sein ganzes Leben lang das Gefühl, verfolgt zu werden. Doch in Paris, wo er sich zum Priester weihen lassen will, scheint es sicher zu sein. Doch ausgerechnet am Tag der Weihe finden seine Verfolger ihn, und er muss fliehen. Im wird ein Mord vergeworfen, und nicht nur die Polizei sucht nach ihm, auch diveres andere Personen. Vango weiß nicht, wieso, aber er ist sich sicher, dass alles mit seiner Vergangenheit zusammenhängt. Er weiß nicht, wo er herkommt und wieso er gesucht wird, aber er hat erkannt, dass es niemals aufhören wird...

    Meine Meinung:
    "Vango" von Timothée de Fombelle hat mich wirklich beeindruckt! Ich hatte eigentlich ein gewöhnliches Abenteuer-Jugendbuch erwartet, aber es ist viel mehr als das, was ganz besonderes. Normalerweise ist Abenteuer nicht wirklich mein Lieblingsgenre, aber so, wie es hier umgesetzt wurde, konnte ich mit dem Lesen fast gar nicht mehr aufhören. Es ist nämlich nicht nur eine Abenteuergeschichte, sondern es hat auch was historisches, etwas von einem Krimi und ist sogar zum Teil eine Liebesgeschichte.

    Zwei Sachen haben mir ganz besonders gut gefallen. Zum einen war das der Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Der Autor schafft es wirklich, den Leser an das Buch zu fesseln und teilweise sogar ziemlich poetisch zu sein, aber so, dass es perfekt in ein Jugendbuch passt.
    Die zweite ganz tolle Sache ist, dass es in dem Buch eben nicht nur um Vango geht, sondern auch um das Schicksal von allen Leuten, die etwas mit Vango zu tun haben. Anders als in anderen Bücher liegt hier der Fokus wirklich auf ganz vielen Personen, die eigentlich nur gemeinsam haben, dass sie Vango kennen oder ihn suchen. Da ist zum Beispiel Vangos Amme, die unendlich viele Sprachen spricht, der ehrgeizige Hauptkommisar, der Vango jagt, Maulwurf, das Mädchen, mit dem Vango über die Dächer von Paris geklettert ist, oder Ethel. Ethel ist für mich die allerbeste Figur in dem Buch. Sie ist eine junge Schottin, die ihre Eltern verloren hat und durch Vango aus ihrer Trauer geholt wurde. Sie verliert ihn aus den Augen und verbringt Jahre damit, nach ihm zu suchen, indem sie in ihrem Sportwagen um die Welt fährt und jede Spur verfolgt, die vielleicht zu ihm folgt. Man merkt wirklich, wie viel ihr Vango bedeutet, und es ist echt schön, das zu lesen.

    Eigentlich fand ich das Buch ziemlich fehlerlos. Es hat mir vom Anfang bis zum Ende supergut gefallen, einfach weil es so anders ist und weil man von so vielen Schicksalen erfährt, und nicht nur von dem der Hauptfigur. Ein wenig gestört hat mich aber, dass am Ende wirklich viele Fragen offen bleiben, aber wofür gibt es Teil 2?:)

    Mein Fazit:
    "Vango" ist ein fantastisches Jugendbuch, das man wirklich gelesen haben sollte, falls man nichts dagegen hat, dass am Ende nicht jede Frage beantwortet wurde.

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    BlueNas avatar
    BlueNavor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Wo kommst du her, wo gehst du hin?
    .
    Paris 1934 – Der 19-Jährige Vango kniet vor Notre Dame auf dem Boden und wartet darauf zum Priester geweiht zu werden. Dann fallen Schüsse und Vango ist auf der Flucht vor der Polizei, dabei weiß er gar nicht, wovor er flieht. Später erst findet er heraus, dass ihm ein Mord zur Last gelegt wird. Nun beginnt für den jungen Mann ein Leben auf der Flucht, die ihn an den Bodensee, auf die kleine italienische Insel seiner Kindheit und bis nach Schottland führt. Doch Vango wird nicht nur von er Pariser Gendarmerie gesucht, es sind ihm noch andere finstere Gesellen auf der Spur, und er weiß nicht warum. Es hat etwas mit Vangos Herkunft zu tun, die er allerdings selbst nicht kennt.
    .
    „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ ist meiner Meinung nach kein typisches Jugendbuch. Dafür ist die Geschichte zu verschachtelt, es gibt sehr viele Orts- Zeit und Perspektivwechsel, denen selbst ich manchmal schwer folgen konnte. Außerdem ist die Sprache für ein Jugendbuch ziemlich gehoben, doch darin sehe ich als absolute Stärke dieses Abenteuerromans. Die vielen Schauplätze und Charaktere machen das Buch abwechslungsreich und kurzweilig und ich wurde immer wieder von neuen Wendungen überrascht. Toll fand ich, dass ein Zeppelin eine nicht unwichtige Rolle spielt, denn ich bin immer wieder fasziniert von diesen riesigen Fluggeräten.
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    Die Sprache ist, wie schon erwähnt, nicht null-acht-fünfzehn, sondern in der gehobeneren Kategorie einzuordnen. Es spiegelt sich auch der Hang des Autors zum Sarkasmus wieder, der mich sehr häufig hat schmunzeln lassen. Er schafft es fantastisch, die Komik mancher Situationen herüber zu bringen, die bei mir zu lauten Lachern geführt haben. Spannung wird auch in vielen Szenen aufgebaut, das Geheimnis um Vangos Herkunft ist so rätselhaft, dass es fast unerträglich wird, nicht zu wissen, warum der junge Mann ständig verfolgt wird. Ich bin sehr fasziniert von diesem wunderbaren, auktorialen, Erzählstil.
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    Bei den Charakteren bin ich mir nicht ganz sicher. Zu den meisten von ihnen, habe ich keine Beziehung aufbauen können. Nur Vango und Ethel konnten mich erobern, mit ihnen konnte ich mitfühlen, aber selbst hier war immer eine gewisse Distanz spürbar, die sich irgendwie nicht richtig überbrücken ließ. Vango ist stark, wendig und anscheinend sehr gut aussehend, denn er konnte schon in jungen Jahren Ethels Herz im Sturm erobern. Nur ein richtiges Bild von Vango hatte ich nie vor Augen. Dafür von Ethel, ein starköpfige, wilde Schönheit, die rasante Ausfahrten im Automobil liebt. Sie fährt natürlich selber. Ihr Herz hat sie mit 12 an Vango verloren und nun kämpft sie mit allen Mitteln um den Jungen, den sie liebt.
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    Das Cover dieses gebunden Buchs ist außerordentlich gut gelungen! Es hebt sich wohltuend von der Masse ab und verbindet viele Elemente aus dem Buch zu einem interessanten Gesamtkunstwerk. Auf dieses Cover bin ich aufmerksam geworden und der Klappentext hat dann sein Übriges getan.
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    Fazit: „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ von Thimotée de Fombelle hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Man findet hier einen Abenteuerroman, der in einer politisch sehr brisanten Zeit spielt, deren Ereignisse auch immer am Rande Erwähnung in der Geschichte finden. Dies alles wird verknüpft zu einem außergewöhnlichen Jugendbuch, das im zweiten Band „Vango – Prinz ohne Königreich“ seinen Abschluss findet. Nicht nur für Jugendliche absolut lesenswert und definitiv auch ein Buch für Jungs!

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    Starletvor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Schon der Einstieg in das Buch ist spannend. Vango, ein junger Mann, der zum Priester geweiht werden soll, wird plötzlich verfolgt. Er soll einen Mord begangen haben.

    Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, in der man mehr über Vango erfährt. Zunächst wird die Kindheit von Vango geschildert, seine merkwürdige Ankunft mit seiner Amme auf einer Insel. Er weiß nichts über seine Vergangenheit oder seine Herkunft. Vango wächst auf dieser einsamen Insel auf, abseits vom Trubel und sehr naturverbunden.

    Sehr gut gefallen hat mir, wie der Autor Fakten aus der europäischen Geschichte einbringt, beispielsweise Stalin oder auch Hugo Eckener und sein bekanntes Luftschiff "Graf Zeppelin".

    Es ist ein Jugendbuch, das man nicht nur wegen den geschichtlichen Fakten aufmerksam lesen sollte. Es kommen viele Charaktere vor, deren Schicksale miteinander verbunden sind. Es ist spannend, wie sich diese verschiedenen Geschichten letztendlich in die Handlung einfügen. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten.

    Vango - Zwischen Himmel und Erde ist der erste von zwei Teilen des Abenteuerromans für Jugendliche. Der zweite Teil "Vango - Prinz ohne Königreich" ist bereits erschienen. Meine Rezension hierzu folgt demnächst.

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    michelauslönnebergas avatar
    michelauslönnebergavor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Da beschließt Vango schon Priester zu werden und dann wird er wenige Minuten vor seiner Weihe einfach von Unbekannten mit Schussfeuerwaffen gejagt. Gut nur, dass Vango so ein guter Kletterer ist und sich an der Fassade von Noter Dame entlanghangeln kann und sich so in Sicherheit bringt. Warum er so gut klettern kann? Gute Frage, eigentlich ist alles um Vangos Herkunft ein großes Fragezeichen. Daher ist es auch gar nicht so einfach ständig auf der Flucht zu sein, wenn man gar nicht weiß wovor man flieht. Doch Vango hat überall Freunde, die bereit sind ihn auf seiner Flucht zu unterstützen. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über Vangos Vergangenheit und Timothée de Fombelle versteht es hervorragend dabei immer wieder unauffällig historische Fakten miteinzuweben. Der Spannungsbogen reisst bei diesem Buch nie ab. Man muss einfach mitfiebern ab und zu auch mal an den Fingernägeln knabbern, wenn es mal wieder besonders brenzlich wird.
    Dieses Buch breitet definitiv nicht nur den Jüngeren viel Spaß beim Lesen. Am Besten einfach mal das Buch aufschlagen und zulesen beginnen. Wenn man nach den ersten paar Seiten nicht mehr aufhören kann, dann ist man ebenfalls mit dem Vangovirus infiziert.
    (Ich bins auf jeden Fall und freue mich schon auf den zweiten Teil.)

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    Waldschratvor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    „Zefiro schnappte sich ein schwarzes Kaninchen am Rücken. Er betrachtete Vango. Es gefiel ihm, dem Jungen dabei zuzusehen, wie er größer wurde. Es war ein schönes Geschenk, das da drei Jahre zuvor im Herbst an seiner Insel gestrandet war. Zefiro hatte den Eindruck, durch sein Auftauchen im Leben der Mönche hatte Vango der Erde einen kleinen Schubs gegeben und sie in Richtung Sonne gedreht“

    Die Geschichte beginnt 1934 in Paris als der 19jährige Vango zum Priester geweiht werden soll. Plötzlich taucht die Polizei auf, er soll wegen Mordes verhaftet werden. Da sich Vango keiner Schuld bewusst ist und seit einigen Jahren eine regelrechte Paranoia entwickelt hat, flieht er zunächst und stürzt dabei von einem Abenteuer in das nächste. Die Geschichte lebt von ihren Nebenhandlungen und Rückblenden, in denen vieles geklärt wird, aber auch neue Fragen entstehen. Irgendwie hat jede der einzelnen Geschichten seine Bedeutung und wird peu à peu zusammengeführt. Man erfährt mit der Zeit etwas über Vangos Vergangenheit und ahnt allmählich warum er gejagt wird. Dabei spielen viele Länder und Sprachen eine Rolle, Mussolini und Hitler, die Russen im Allgemeinen und Stalin im Speziellen dürfen natürlich bei einem guten Abenteuerroman nicht fehlen. Und die Frauen sind ebenfalls von der Partie und zwar ziemlich kluge und furchtlose ;-)
    Aufgeklärt wird einiges, aber vieles nicht, aber es wird demnächst der zweite Teil veröffentlicht, daher bin ich guter Hoffnung.

    Was mir allerdings nicht gefallen hat und warum es nur 4 Sterne gibt: Es waren mir zu viele Einzelgeschichten, die aber alle miteinander zusammenhängen und sie wechselten zu oft. Und Roman hin oder her, aber wenn jeder Protagonist irgendwie den anderen kennt oder um 5 Ecken über ihn stolpert, dann sind mir das zu viele Zufälle. Also 2 Nebengeschichten weniger hätten es auch getan (z.B. der Student/Geiger, man hat die Szene mit seiner Familie, dann der Maulwurf und dann noch der Pferdepfleger in Schottland). Das kann man jetzt nur verstehen, wenn man es gelesen hat, aber für mich waren diese Zufälle und Verflechtungen einfach too much, etwas weniger wäre für mich mehr gewesen!
    Ansonsten ist es ein sehr vergnügliches und abenteuerreiches Buch. Die Charaktere sind alle einfallsreich und sympathisch gestaltet und ich bin gespannt, wie es weiter geht!

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    katja78s avatar
    katja78vor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Zum Buch:
    Vango
    Im ersten Teil dieses Jugendbuches lernen wir Vango kennen. Die Geschichte spielt zwischen 1912-1936
    Angefangen mit einer Pristerweihe um 1934 begleiten wir Vangos Leben zwischen Himmel und Erde. Durch einen Schusswechsel aufgeschreckt, flieht Vango mitten in seiner Prieserweihe umgeben von rund 40 Männern. Ihm wird ein Mord vorgeworden und seine Flucht vor der Polizei (und nicht nur der) führt ihn quer durch Europa.
    Doch nicht nur das bereitet dem jungen Vango Kopfzerbrechen, sondern auch die Frage seiner Herkunft, augewachsen ist er bei "Mademoiselle", doch was is mit seinen wahren Eltern geschehen und welche Rolle spielt Mazzetta dabei, der unaufhörlich für Mademoiselle sorgt? Vango blieb nur ein besticktes Taschentuch als Erinnerung.......
    Mein Fazit:
    Ein wirklich umfangreiches Jugendbuch das viele Themen aufgreift wie Hitler, Stalin und Co. Jugendliche sollten zumindest über eine durchschnittliche Allgemeinbildung verfügen um hier folgen zu können. Mir persönlich hat am besten der Teil gefallen der viel über Vango verrät, dieser lies sich auch recht locker lesen, doch bei den anderen Kapiteln hatte ich manches mal Mühe, folgen zu können, auch wegen der vielen Protagonisten, die das Buch aber eindeutig auch brauchte.
    Ich würde dieses Buch daher ab 14/15 Jahren empfehlen, nicht eher. Bis dahin hat man in der Schule das Thema schon mal behandelt.
    Zum Autor
    Timothee de Fombelle, 1973 geboren, unterrichtete zunächst Literaturwissenschaft, arbeitete dann für das Theater und gründete 1990 seine eigene Schauspielgruppe, für die er Stücke schreibt und auch selbst inszeniert.

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 6 Jahren
    Rezension zu "Vango" von Timothée de Fombelle

    Klappentext:
    Paris 1934.
    Ausgestreckt auf den Pflastersteinen vor Notre-Dame wartet der junge Vango zusammen mit vierzig anderen weiß gekleideten Männern auf seine Priesterweihe. Doch dazu kommt es nicht. Vango muss fliehen, fliehen vor der Polizei, aber auch vor mysteriösen Verfolgern ohne Namen und Gesicht.
    Ein Mord wird ihm vorgeworfen.
    Seine Flucht führt Vango quer durch Europa. Immer getrieben von der Frag: Wer bin ich?
    Denn Vangos rätselhafte Vergangenheit scheint der Schlüssel zu allem zu sein …

    Meine Meinung:
    Paris im Jahr 1934.
    Vango ist einer von insgesamt 40 Novizen, die bereit sind ihre Priesterweihe zu empfangen. Hierfür liegen sie alle ausgestreckt vor Notre-Dame. Die Weihe wird von der Pariser Bevölkerung verfolgt.
    In der Menge befindet sich ein wunderschönes Mädchen, welches mit ihren grünen Augen ganz alleine auf Vango schaut.
    Plötzlich ist überall Polizei und es fallen Schüsse. Vango gelingt die Flucht über die Dächer der Stadt. Er wird eines Verbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hat.
    Als erneut Schüsse fallen, die nicht von der Polizei abgegeben werden, wird klar, jemand möchte Vango umbringen. Aber wer?
    Es beginnt eine abenteuerliche und spannende Flucht auf der Suche nach Vangos Vergangenheit …

    „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ von Timothée de Fombelle ist ein Abenteuerroman.
    Der Leser begibt sich mit dem sympathischen Protagonisten Vango auf eine detektivische Reise auf der Suche nach Vangos Vergangenheit...
    Er selber weiß nicht viel über sich und auch als Leser bekommt man das Wissen nur häppchenweise vermittelt.
    Seine Kindheit hat Vango auf den äolischen Inseln verbracht, wo er als 3-jähriger mit seinem Kindermädchen angespült wurde. Wieso dies passierte bleibt allerdings im Dunkeln, ebenso wer Vangos Eltern waren und wo er genau herkommt.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und einfach zu verstehen. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung sehr lebendig, man sieht als Leser alles genau vor sich.

    Die Handlung beginnt in der Gegenwart und führt den Leser zurück in die Vergangenheit.
    Hierbei lässt de Fombelle sehr viel Hintergrundwissen rund um die Zeit vor den 2. Weltkrieg einfließen.
    Es gibt dabei verschiedene Handlungsstränge, die geschickt miteinander verwoben sind.

    Etwas in der Mitte des Buches wirkt alles etwas verworren durch die ganzen Charaktere, allerdings verliert man als Leser dennoch nicht den Überblick.

    Die Handlung ist von Beginn an spannend und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss konstant hoch.
    Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen.

    Das Ende ist offen und es bleiben eine Menge Fragen offen.
    Zum Glück ist die Wartezeit bis zum zweiten Teil „Vango – Prinz ohne Königreich“ nicht allzu lange. Das Buch soll bereits am 1. Juli 2012 erscheinen.

    Fazit:
    „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ von Timothée de Fombelle ist ein wirklich tolles Jugendbuch mit gelungenen Charakteren und einer abenteuerlichen und spannenden Handlung, das den Leser gefangen nimmt.
    Absolut lesenswert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Gerstenberg Verlags avatar
    Eintauchen und erst nach Stunden des Lesens wieder auftauchen. Bei Timothée de Fombelles Jugendroman „Vango“ vermischen sich Handlungsorte und –zeiten, Fiktion und Historie so temporeich und spannungsgeladen, dass man das Buch nicht mehr beiseite legen möchte. Habt auch Ihr Lust hat, gemeinsam mit uns die Flucht Vangos zu verfolgen, zu kommentieren und am Ende eine Buchbesprechung zu schreiben? Wir vergeben 10 Exemplare des Abenteuerromans „Vango“, wenn Ihr Euch bis zum 30. April bewerbt. Zum Inhalt: Auf den Pflastersteinen vor Notre-Dame wartet der 19-jährige Vango darauf, seine Priesterweihe zu empfangen, als plötzlich ein Schuss fällt. Eines Mordes beschuldigt, den er nicht begangen hat, flüchtet Vango mit Hilfe Hugo Eckeners an Bord eines Zeppelins quer durch Europa bis nach Amerika. Die Frage, wer seine Verfolger sind, scheint in Vangos Vergangenheit begründet. Fieberhaft sucht Vango nach Antworten: Wer bin ich? Woher komme ich? In seiner filmischen Erzählweise schafft Timothée de Fombelle eine ungeheure Intensität und verwebt kunstvoll verschiedenste Erzählstränge. Leseprobe: http://catalog.gerstenberg.com/bk/gerstenberg-verlag/bib/online/9783836953658/blaetterkatalog/ Bewerbung: Bewerbt Euch bis zum 30. April um ein Leseexemplar und schreibt uns, was aus Eurer Sicht einen guten Abenteuerroman ausmacht. Wir freuen uns auf eine lebhafte Leserunde mit Euch! Euer Gerstenberg Verlag
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