Timothy Carter

 3.7 Sterne bei 285 Bewertungen
Autor von Dämonenhunger, Böser Engel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Timothy Carter

Cover des Buches Dämonenhunger (ISBN: 9783426503324)

Dämonenhunger

 (181)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Böser Engel (ISBN: 9783426506981)

Böser Engel

 (103)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Evil? (ISBN: 9780738715391)

Evil?

 (1)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches The Cupid War (ISBN: 9780738726144)

The Cupid War

 (0)
Erschienen am 08.08.2011

Neue Rezensionen zu Timothy Carter

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Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

Böser Engel guter Dämon?!
Gedankenflügevor einem Jahr

Meine Gedanken zur Geschichte

Eigentlich wusste ich das mir das Buch gefallen würde, weil ich vor einigen Jahren schon mal ein Buch von Carter gelesen habe und das fand ich auch ganz toll. Auch in diesem Buch ist wieder ein Junge die wichtigste Figur der sich mich einer übernatürlichen Macht auseinandersetzen muss. Wars in „Dämonenhunger“ ein Dämon, ist es hier ein Engel. Wobei ein Dämon auch im Spiel ist aber ganz anders als man sich vielleicht denkt. Der Autor fährt auf der humorvollen Schiene, dennoch, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann und will, hat es auch moralische und ethische Aspekte darin. Denn es geht um Religion, was er mit den Leuten anstelle kann wenn man es zu fanatisch sieht. Welche auswüchse es annehmen kann, auch wenn es in eine fantastische Geschichte verpasst wurde. Wie in allen Religionen gibt es „Sünden“ oder auch „Tabus“, aber die 7 Todsünden sind halt eben dann doch noch viel schlimmer als alle anderen Sünden und einer davon verfiel Stuart. Und zwar der „Wollust“. Und das muss bestraft werden… 

Mir hat die Umsetzung auf als Fälle gut gefallen und darum konnte ich es auch in einem Rutsch durchlesen. Was mir seit langem nicht mehr gelungen ist. Das lag nicht zuletzt am, schreibst von Timothy Carter, welcher wirklich humorvoll aber dennoch intelligent ist. Find ich  Es war wirklich spannend obwohl ich irgendwie das Gefühl nie ganz los bekommen habe das ich das Buch schon kenne, denn es passiert immer wieder was und so wird das Tempo immer auf einem guten Niveau gehalten. 

Der Schluss erinnert mich etwas an ein Roadmovie, den der Abgang war irgendwie so typisch dafür… *ggg*

Prota- und Antagonisten & Co

Stu find ich einfach fantastisch und sehr sympathisch. Er hat Humor, ist Intelligent und macht sein eigenes Ding, sogar dann als es echt brenzlig wird. Er kämpft für das was er richtig findet und setzt sich auch für andere ein. Und er ist lernfähig. Was ich bei einem Charakter immer sehr schätze. Wenn das nicht der Fall ist, was auch schon vor kam in anderen Geschichten, geht mir der Prosa dann mit der zeit einfach nur noch auf die Nerven, das ist hier nun wirklich nicht der Fall. 

Der Autor hat es auch geschafft die anderen Charaktere wie Chester oder „Fon Pyre“ super zu zeichnen. Ehrlich, ich vermiss sie etwas  

Die „Freundschaft“ zwischen den einzelnen Charaktere entwickelt sich, und das in einer wirklich sehr schwierigen zeit. Sie haben nicht nur mit sich selbst zu kämpfen. Dem Platz in dieser Welt zu finden nein, sie müssen sich noch gegen das Kaff kämpfen das ihnen buchstäglich an die Eier will. Und doch lernen sie viel über sich Selbst, Vertrauen und Freundschaft. 

Es gibt natürlich auch der grosse Gegenspieler, der gefallene Engel. Ein wirklich kranker Typ, den den Überblick total verloren hat. Auch ehr wunderbar fies gezeichnet  

Die Sache mit dem Text

Hier muss ich schnell was dazwischen schieben und zwar, das diese aussagen natürlich sehr von meiner Legasthenie abhängt. Also sollte man dies hier beachten und vielleicht hilft es sogar anderen Legastheniker um ein Buch zu finden das nicht zu schwierig ist.

Der Text ist flüssig und leicht zu lesen. Der Schreibstil ist humorvolle wie ich es auch schon aus „Dämonenhunger“ kenne und ist dem Genre humorvolle Fantasy durchaus angemessen. Obwohl es eigentlich um ein „ernstes“ Thema geht hatte ich nie das Gefühl das es ins Lächerliche gezogen wurde. 

Die länge der Kapitel sind sehr angenehm, auch wenn eher etwas kürzer als im Durchschnitt eher so wie ein Szenenwechsel in einem Film. Versteht ihr was ich meine? Ich hoffe doch.

Obwohl es einige Schachtelsätze gab, fand ich es nicht so schlimm. Sonst machen die mir sehr zuschauen und unterbricht bei mir den Lesefluss erheblich. Aber hier ging wirklich ganz gut. 

Der Wortschatz passt zu den Jungs in ihrem Alter, schnoddrig, Frech aber witzig. Ich konnte mich gut in die Jung einfühlen. Pubertät ist echt scheisse. *gg* 

Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

Das Cover find ich toll. Ein Engel mit ausgebreiteten schwarzen Flügeln, das weckt Assoziationen. 

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen und hat mich so gefesselt das ich es in 7 Tagen durch hatte  Leider gibts von diesem Autor kein weiteres Buch mehr. Vielleicht kommt irgendwann ja mal noch etwas von ihm, mich würde es echt freuen, denn ich liebe schwarzen Humor und Sarkasmus. Doch es und schon ein paar Jährchen vergangen seit der Erscheinung beider Bücher und seit da kam nichts mehr nach, leider ist auch sonst nicht viel über den Autor zu finden, vielleicht schreibt er gar nicht mehr?! Ich weiss es nicht.

Auf alle Fälle fand ich die Idee zu dieser Geschichte echt toll, mal etwas anderes als sonst. 

Wer von euch kennt die beiden Bücher von Timothy Carter? Wie haben sie euch denn so gefallen?  Oder hat euch die Rezension genug neugierig gemacht es euch wenigstens mal genauer anzusehen? 

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Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

Auch ohne Bibel Kenntnisse zum lesen geeignet...
_kleinhase_vor 2 Jahren

ch wenn die Geschichte über die Bibel, Engel und Dämonen handelt, man wird nicht komplett mit dem Thema Religion zugetextet. Im gegenteil, es bleibt alles sehr nüchtern und lässt nur soviel von Gott und die Welt durch wie es für die Story nötig ist. Mir gefällt es, dass die Hauptfigur ein Schwuler Teenager ist, der zwar irgendwie in der Kleinstadt angenommen wurde aber dennoch auf sein recht er selbst zu sein kämpfen muss. Ich denke das sich jeder, auch nicht schwule, sich gut in seine Lage versetzen können. Niedlich finde ich besonders den kleinen Dämon, der in laufe der Story eine große Entwicklung macht, in dem er einen noch mehr ans Herz weckst. Auch die Idee von den gefallenen Engel, weshalb sie von Gott verstoßen wurden und welche Rolle sie dann auf der Erde spielen, ist wirklich interessant. Wenn man dies auf das reale Leben überträgt, ... es wäre wirklich die Lösung auf alles Böse auf der Welt. Ich finde das Buch spannend von Anfang bis zum Ende. Es war wirklich schwer es mal aus der Hand zulegen.

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Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

Achtung: Bibelkritisch
Seitenhainvor 2 Jahren

"Folgende Sünden können neuerdings nicht mehr toleriert werden: eigene Meinung, lautes Lachen, Mittagsschlaf, schwarzer Humor, Selbstbefriedigung, wildes Tanzvergnügen.

Bis auf weiteres sind vorbehaltlich gestatter: Einatmen, ausatmen."



Stuart hat es nicht leicht: als einziger Schwuler in einer erzkonservativ-christlichen Kleinstadt wird er seltsamerweise nicht verachtet, doch als bekannt wird, dass er gerne mal unter der Dusche mit sich spielt, hat das nicht nur für ihn Konsequenzen. Dass sein liebstes Hobby ist, einen Dämon zu beschwören, ist überraschenderweise das einzig hilfreiche.

Ursache für den "Onanisten"-Hass der Stadt ist ein gefallener Engel und nur Stuart, sein Dämon und der Pfarrer sind immun. Eine spannende Hetzjagd beginnt, die man kaum aus der Hand legen kann.



Da ich momentan in der Uni lauter Texte von gutgläubigen Puritanern lesen muss, ist es eine echte Erholung von jemandem zu lesen, der sich kritisch mit der Bibel und Kirchendogmen auseinandersetzt. Wieder sehr spaßig geschrieben, gefiel mir "Dämonenhunger" besser, da abstruser. Dennoch kann man die beiden Bücher unabhängig voneinander lesen, da keine Erzählstränge aufgenommen werden.

Auf jeden Fall ein Must-Read für alle, die glauben, dass Onan wegen Samenvergusses getötet wurde.

Ich freue mich auf weitere literarische - äh- Ergüsse Carters und schaue mir "Dogma" an (von dem ich glaube, dass jeder Religionslehrer ihn einmal gesehen haben sollte)

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