Timothy Carter Böser Engel

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Inhaltsangabe zu „Böser Engel“ von Timothy Carter

Stuart ist ein ganz normaler Teenager, und zwar einer, der sich hin und wieder gerne ein bisschen selbst befriedigt. Macht doch jeder! Stuart ahnt nicht, dass er dadurch versehentlich einen Engel erzürnt, der das für eine Todsünde hält. Plötzlich schwebt der Junge in höchster Gefahr - und sein einziger -Verbündeter ist ein übellauniger Dämon...

Ist mal etwas anderes. Gut für zwischendurch.

— Katirs
Katirs

Absolut witzig!

— Wortmagie
Wortmagie

Toll! :-)

— BuchLeseZauber
BuchLeseZauber

@ dreamer: Ist es auch *g* Wirklich empfehlenswert!

— Belladonna
Belladonna

klingt witzig das buch :D

— dreamer
dreamer

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  • Böser Engel

    Böser Engel
    Lyreen

    Lyreen

    03. October 2014 um 14:48

    Was für ein Buch, es war zum Schmunzeln.Das Buch handelt um Stuart ein Jungen der sich in einen sehr Religiösen Dorf outet, die Bewohner nehmen das sogar sehr 'locker' hin.Aber auf einmal, als sein kleiner Bruder in unter der Dusche erwischt , was nunmal in der Bibel als Sünde bekannt ist ;)Damit geht es los, das ganze Dorf scheint wie unter einer Gehirnwäsche zu ein, den nun soll Stuart das Schwul sein ausgetrieben werden und das auf einer sehr gemeinen Art .An seiner Seite ein Dämon den Stuart immer wieder aus der Hölle beschwört und der am liebsten dem jungen den Hals umdrehen will. Genau die beiden, die sich hassen, verbünden sich und kommen hinter dem Geheimnis warum die Stadtgerade durch dreht. Ein Engel der Schwule nicht ausstehen kann, will das man diese ausmerzen will. Das Buch hat alles was man braucht und viel Schwarzen Humor. Ich konnte viel Lachen auch wenn man weiß das diese Geschichten immer noch Realität sind.Ein Junge der Schwul ist , eine Familie die immer streng in die Kirche geht, das passt nichtund dann kommt noch dazu das Schwul sein ja eine 'Krankheit' ist. Timothy Carter hat diese doch ernste Geschichte in was Lustigen verwandelt und bringt das gut rüber.Wer nicht der Meinung ist das Schwule krank sind, das Engel eben auch mal eine Klatsche haben dürfen und Dämonen die besten Freunde Menschen werden können, sind bei dem Buch richtig. Stuart gefiel mir total in dem Buch da er seine Leitsätze nie hinterfragt und meint ich muss mich ändern !

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  • Dämonen und gefallene Engel

    Böser Engel
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    07. March 2014 um 21:07

    Inhalt: Stuart ist ein Teenager, der des öfteren, nur so zur Entspannung, an sich herumspielt. Dass er durch seine "Freizeitgestaltung" die Wut der ganzen Stadt auf sich zieht, versteht er zunächst nicht. Sicher weiß Stuart, dass er in einem sehr bigottischen Örtchen lebt, doch kann er sich nicht vorstellen, was an seinen Handlungen so sündig sein soll.  Erst der Dämon, den er manchmal herauf beschwört kann ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Als die Sache eskaliert, kann Stuart nur auf den Dämon und den Priester der Gemeinde zählen. Meinung: Ich liebe den Sarkasmus von Timothy Carter. Das Buch ist wieder einfach nur genial. Dieses Mal geht es um fanatischen Glauben, die "korrekte" Auslegung der Bibel und was daraus so alles entstehen kann. Der Schreibstil ist wie gewohnt, flüssig und leicht zu lesen. Fazit: Ein nettes Buch für Zwischendurch, das aber auch zum Nachdenken anregt!

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  • Ein toller Autor, dessen BEIDE Romane gelesen werden sollten!

    Böser Engel
    BuchLeseZauber

    BuchLeseZauber

    13. February 2014 um 14:56

    Dieses Buch fand ich zufällig, herab gesetzt als Remittend! Zum Glück! Denn so kam ich auf diesen Author! Das Buch hat mir gut gefallen! Habe es von Anfang bis Ende verschlungen und mir das Zweite auch gleich gekauft!

    Für mich ist dieser Autor lesenswert. Wer Vampire, Mystery und Action mag, dem kann ich es guten Gewissens weiter empfehlen! Topp! :-)

  • Wirklich mehr als nur einen Schmunzler wert!

    Böser Engel
    Mebu

    Mebu

    24. December 2013 um 22:35

    Böser Engel fiel mir durch seinen Titel auf - jedenfalls mehr als durch das Cover (was an sich aber auch sehr gelungen ist, wie ich finde). Als ich mir dann auch noch die Kurzbeschreibung durchgelesen habe, musste ich das Buch sofort kaufen! Die Idee fand ich einfach lesenswert und ich wurde nicht enttäuscht. Stuart ist die Hauptperson des Buches und wird recht sympathisch dargestellt. Ich mochte ihn jedenfalls von Anfang an. Stuart lebt in einer kleinen Stadt in der jeder jeden kennt und in der Mann sonntags gefälligst in die Kirche zu gehen hat. Das er sich öfter einmal - und das auch sehr gerne - selbstbefriedigt, passt da so gar nicht in das allgemeine Weltbild seiner Mitbürger. Und leider auch so überhaupt nicht in das Weltbild eines Engels, der das ganze für eine Totsünde hält und der es nun auf Stuart abgesehen hat. Doch da bekommt Stuart unerwartet Unterstützung aus der Unterwelt. Ein griesgrämiger Dämon will ihm helfen. Witzig und toll geschrieben, ich habe das Buch "so runtergelesen" und eine Menge Spaß dabei gehabt. Klasse! So sieht meiner Meinung nach gute und unkomplizierte Unterhaltungsliteratur aus.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    28. November 2012 um 22:38

    ZUSAMMENFASSUNG: Als einziger schwuler Teenager in einer durch und durch religiösen Gemeinde, könnte man allein deshalb schon davon ausgehen, dass Stuart dort nicht gerne gesehen wird. Aber falsch gedacht. Er wird dort mehr oder weniger akzeptiert und im Grunde stört sich keiner an seiner sexuellen Orientierung. Na, wenn die wüssten! Denn in seiner Freizeit beschwört Stuart immer mal wieder gerne den kleinen, aber umso hinterhältigen Dämon Fon Pyre, den er mit Hingabe im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt löchert. Und nein, Gott hat kein Problem mit Homosexuellen, wie wir dank Stuart und Fon Pyre endlich offiziell wissen. Als ihn sein kleiner Bruder Josh jedoch eines Morgens vor der Sonntagsschule im Badezimmer erwischt, wo er sich gerade unter der Dusche vergnügt, ahnt er noch nicht, dass es sehr bald sein kleinstes Problem sein wird, der einzige schwule Teeanger der ganzen Stadt zu sein. Kaum in der Sonntagsschule angekommen, nimmt man dort nämlich die Sünde des Onan durch und Stuart ist schon sehr bald mit der tiefen Abneigung der gesamten Kirchengemeinde konfrontiert, da Josh natürlich gleich damit herausplatzen muss, was er am Morgen gesehen hat. Stuarts nächster Besuch bei Fon Pyre bleibt natürlich nicht aus und bald steht fest, dass es keineswegs ein Zufall ist, dass die Gemeinde derart heftig auf seine "Sünde" reagiert hat. Nein, ein gefallener Engel ist in der Stadt und stachelt die ahnungslosen Stadtbewohner durch seine Präsenz an. Denn wie alle gefallenen Engel, hat auch ihn seine ganz persönliche Mission unter die Menschen geführt - zu verkünden, dass die Sünde des Onan nach wie vor verwerflich ist; sehr verwerflich. Aber zum Glück steht Stuart nicht allein im Kampf gegen den Engel mit den eigentümlichen Werten. Da wären ja auch noch Chester und der Pfarrer, der ihm immer Weihwasser schenkt, damit er Fon Pyre beschwören kann, und natürlich auch Fone Pyre selbst - ob er nun will oder nicht ... MEINE MEINUNG: Ich liebe dieses Buch! Die Charaktere sind mehr als einzigartig, der Humor ist einfach urkomisch und die Geschichte ist so absurd, dass sie einfach nur noch genial ist. Richtig genial. Stuart hat diese ganz bestimmte Art, auch die schlimmsten Situationen irgendwie mit einer gehörigen Menge Sarkasmus und Witz zu nehmen, was ihn wiederum zu einem wirklich sympathischen Anti-Helden macht und dem Buch erst den richtigen Pfiff gibt. Dazu kommt, dass Stuarts noch immer andauernde Schwäche für Chester nicht zu sehr in den Mittelpunkt rückt und damit das ganze Buch zur klischeebehafteten Romanze verkommen lässt. Und ich kann nur noch einmal betonen: Ich liiiiiebe dieses Buch!

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    TigorA

    TigorA

    05. September 2012 um 19:23

    Stuart hat es nicht leicht, denn Stuart lebt in einem sehr religiösen Städtchen in dem man Sonntags noch zur Kirche geht und wo Gottes Moral eine wichtige Rolle spielt. An sich eigentlich nicht weiter schlimm, doch Stuart ist schwul, ein Einzelgänger und hat zudem auch noch zwei äußerst zweifelhafte Hobbies. Zum Einen gibt er sich der Sünde des Onan hin wann immer ihm danach ist und zum Zweiten hat er einen Weg gefunden den Dämon Fon Pyre herauf zu beschwören und ihn über den Wahrheitsgehalt der Bibelverse auszuquetschen. Als sein kleiner Bruder ihn eines Tages unter der Dusche bei ersterem Hobby erwischt bricht eine wahre Welle über das Städtchen los, denn ein gefallener Engel ist in die Stadt gekommen und der findet die Sünde des Onan alles Andere als witzig. Ehrlichgesagt hatte ich mir ein bisschen mehr unter dem Buch vorgestellt als ich dann tatsächlich bekommen habe. Ich dachte das ist mal wieder ein ganz schräges, irre witziges Buch wo man sich einfach mal schlapp lachen kann. Aber so viel gelacht habe ich leider nicht. Der ganze Umstand und so ist zwar schon komisch aber so richtig zum Brüllen fand ich es jetzt nicht. Der Dämon war ganz witzig und auch die gefallenen Engel, aber ansonsten war es doch ein wenig sehr dramatisch das Ganze. Stuart ist zwar ein Charakter mit dem man ganz gut mitfühlen kann und der einen auch ganz angenehm durch das Buch begleitet, aber auch er hat mich letztendlich nicht richtig vom Hocker hauen können. Alles wirkte auf mich mehr wie gewollt und nicht gekonnt, wenn nicht sogar etwas lieblos so nach dem Motto: Hauptsache da steht was. Naja, ist vielleicht auch Geschmackssache, meinen Humor hat es jedenfalls nicht ganz getroffen und auch wenn der Ansatz gut und die Idee ganz nett war bin ich doch der Meinung, man hätte mehr daraus machen können. So bleibt es leider nur ein netter, kleiner Schmöker für Zwischendurch und nichts Besonderes.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    SomeBody

    SomeBody

    31. January 2012 um 09:25

    Nachdem ich „Dämonenhunger“ gelesen hatte, war mir durchaus bewusst, dass ich mich mit „Böser Engel“ auf eine einfache und doch spritzige Schreibweise einlasse, die selbst die Themen Religion, Fanatismus und Anderssein in aller Kürze und mit viel Humor rasant vorantreibt. Ein Buch für Zwischendurch, dass man mit einem Lächeln im Gesicht nach wenigen Stunden als Gelesen in den Schrank zurückstellt.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Solifera

    Solifera

    19. January 2012 um 11:12

    Ein von Grund auf richtig witziges und unterhaltsames Buch rund um Gefallene Engel, Sünden und das Rätsel, warum Gott "homogenisierte Milch billigt, aber keine Homos" (sinngemäß aus dem Buch zitiert). Einzig die Tatsache, dass die ein Großteil des Buches um Selbstbefriedigung dreht, hat genervt.

  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Koriko

    Koriko

    25. July 2011 um 11:28

    Stuart lebt in einer kleinen erzkonservativen und extrem bibelfesten kleinen Stadt namens Ice Lake. Nicht nur der Gottesdienst am Sonntag ist ein Muss für ihn, auch die Sonntagsschule. Umso mehr verwundert es ihn, dass die Bewohner der Kleinstadt nichts dagegen haben, einen Homosexuellen in ihrer Mitte zu haben- denn Stuart ist schwul und hat sich bereits geoutet. Überraschend positiv nahm es die kleine Gemeinde um Vater Reedy auf. Als jedoch Stuarts kleiner Bruder Josh ihn an einem schönen Sonntag morgen dabei erwischt, wie er sich selbst befriedigt, ist die Hölle los. Auf einmal wird Stuart von allen Seiten gemieden, bekommt es mit dem Direktor der Schule zu tun und seine eigene Mutter wirft ihn schließlich raus. Lediglich Pfarrer Reedy nimmt sich des Jungen an, weiß er doch, dass der Stuart keine Sünde begangen hat. Doch die Bewohner von Ice Lake sehen das anders und nach und nach entwickelt sich ein wahrer Hass auf Stuart und später auch auf Chester, Jane und so manch andere Jugendliche. Stuart sichert sich Hilfe dämonischer Natur- ist sein zweites Hobby doch das regelmäßige Beschwören des Dämons Fon Pyre, um ihn über die Wahrheit auszufragen. Mit seiner unfreiwilligen Unterstützung kommt er er Ursache des ganzen Chaoses auf die Spur- ein gefallener Engel ist nach Ice Lake gekommen; einer für den Selbstbefleckung die größte Sünde ist, die unter allen Umständen ausgelöscht werden muss... "Böser Engel" ist ei humorvolles und zugleich satirisches Buch. ES erinnert ein wneig an "Good Omens" von Prachet und "Bartimäus" von Stroud. In erster Linie steht der Humor an erster Stelle, doch auch die Hintergrundgeschichte ist nicht uninteressant. Besonders schön sind die Gespräche zwischen Stuart und Fon Pyre, doch auch die anderen Jugendlichen sind interessant in die Handlung einbezogen. Die Charakter sind liebevoll skizziert, besonders Stuart und Reedy wissen zu gefallen. Der Autor geht einen extremen Weg und versucht auf humoristische Weise zu zeigen, wohin blinder Fanatismus führen kann. Natürlich ist das alles sehr überspitzt dargestellt, doch nichtsdestotrotz wird der Leser ein wenig zum Nachdenken angeregt. Insgesamt ist "Böser Engel" zu empfehlen. Es ist ein spritziges Buch für Zwischendurch, dass man binnen weniger Stunden gelesen hat.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    kirara

    kirara

    20. June 2011 um 20:19

    Das Buch zählt von der Länge, dem Inhalt und dem Sprachstil her alles andere als zur schweren Literatur. Ich habe es an einem Tag gelesen. Es ist natürlich an manchen Stellen übertrieben, bedient einige Klischees und ist sehr simpel gestrickt. Andererseits finde ich die Idee recht originell und gerade weil ein harmloses Thema wie Selbstbefriedigung Auslöser einer städtischen Katastrophe wird, hat es mir gut gefallen. Die Protagonisten, besonders Stuart, Fon Pyre, Reedy und Mr. Brightly, und deren schwarzer Humor haben mich sehr amüsiert. In leichten Zügen wird auch der religiöse Fanatismus mancher Leute kritisiert, was bei mir auch ein Pluspunkt ist. Alles in allem ist es ein schnell gelesenes Buch für zwischendurch, das man sich schon antun kann, wenn man es zufällig in die Hände bekommt. Ansonsten - das muss ich leider auch sagen - hat man nicht wirklich etwas verpasst.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    serpent

    serpent

    11. May 2011 um 07:47

    Als Teenager ist das mit der Sexualität nicht unbedingt einfach. Stuart, auch genannt „Stu“, muss das auf die böse Tour lernen, als er von seinem kleinen Bruder beim Onanieren erwischt wird und dieser es ausgerechnet in der Kirchengruppe, in der gerade über die Sünde des Onan gesprochen wird, ausplaudert. Fortan scheint die ganze Stadt durchzudrehen und beginnt eine Hetzjagd auf den leicht verstörten Jugendlichen, der nun zu seiner Verteidigung nichts weiter aufweisen kann, als einen wirklich mies gelaunten Dämon, den er ab und zu aus Spaß beschwört. Schnell stellt sich die Quelle allen Übels heraus: ein gefallener Engel, der die Stadt zu Hass und Gewalt aufstachelt und nicht davor halt macht Stu für seine Sünden büßen zu lassen… Herrje, hätte mir mal eher jemand gesagt, dass das gesamte Buch sich auf das Thema Onanie stützt! Davon steht nämlich dankenswerter Weise nichts im Klappentext. Aber fangen wir mal von Vorne an: Stus Alter erfährt der Leser das ganze Buch über nicht. Nur, dass es sich um einen homosexuellen Jugendlichen handelt, der bis dato keine größeren Probleme als Langeweile in der kleinen Stadt Ice Lake hatte. Als erfahrener Hobby-Dämonen-Beschwörer ist sein einziges Projekt die Unterhaltung mit dem Spaßverderber Fon Pyre über Gott und die Welt auf Video aufzuzeichnen. Mit der Langeweile ist es dann aber endgültig vorbei, als ein Engel in der Stadt auftaucht und allen Bewohnern weiß macht, dass es keine schlimmere Sünde als die Onanie gibt. Stu, der auch noch blöderweise dabei erwischt wurde, ist somit in kürzester Zeit der Todfeind aller christlicher Kleinstadtbürger und nach und nach entwickelt sich eine Hetzjagd auf den Jugendlichen, die einer Farce ähnelt. Stu selber ist ein sympathischer und aufgeweckter Charakter. Manchmal etwas überheblich aber dafür mit einer gesunden Portion Sarkasmus ausgestattet, bringt er einen oft zum Schmunzeln. Zu Höchstformen läuft er jedoch auf, wenn er mit den ständig übel gelaunten Dämon Fon Pyre streitet – ein wahrer Genuss! Ansonsten ist die Story allerdings relativ verrückt und schlicht gestrickt: Ziel ist es, den Engel wieder aus der Stadt zu befördern und… zu überleben. Um das zu erreichen bildet sich ein Trio Infanale, das zwischenzeitlich immer wieder von anderen Mitstreitern begleitet wird und sich von einer brenzligen Situation in die Nächste hangelt. Dass die Geschichte nur mäßig spannend vor sich dahinplätschert stört zwar nicht beim Lesen, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen. Von viel schwarzem Humor ist bei vielen Besprechungen des Buches die Rede – doch obwohl ich großer Fan schwarzen Humores bin, konnte ich hier nur vereinzelt Gemeinheiten ausfindig machen, die auf diese Beschreibung zutreffen. Als Beispiel dafür die grotesk-überspitzten Sätze wie „Gott mag homogenisierte Milch, aber keine Homos“ (S. 248) oder „Ich hoffe, du bist kein dreckiger Jude“ (Erklärung: „Ein weiterer gefallener Engel, der seinen Hass unter das Volk brachte.“) (S. 223). Im Prinzip nutzt Carter hier also nur Hassparolen, zieht sie ins Lächerliche und verbleibt dabei. Leider wenig originell und noch weniger witzig. Manchmal hatte ich kurz das Gefühl, dass die Geschichte noch mehr Potential hat – beispielsweise, wenn Stu darüber fabuliert, dass man bei Dämonen zumindest weiß woran man ist, bei gefallenen Engeln hingegen getäuscht wird da man davon ausgeht, dass sie eigentlich die „Guten“ seien. Eine etwas abgenutzte Parabel, aber dennoch ein kleiner Lichtblick im Buch. Insgesamt handelt es sich bei „Böser Engel“ um eine durchaus leicht zu lesende Lektüre. Die kurzen Kapitel unterstützen den Lesefluss und ab und an kann man schon etwas schmunzeln. Ansonsten hatte ich mir viel mehr erwartet als eine etwas schwerfällige Geschichte, die sich ganz und gar auf das Thema Onanie als Sünde stützt und höchstens mit Klischees dienen kann. Momentan steht auch noch „Dämonenhunger“ von Timothy Carter bei mir im Regal. Vielleicht kann mich das noch vom Autor überzeugen – ansonsten behaupte ich, man hätte nichts verpasst, wenn man sich „Böser Engel“ spart.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Eternity

    Eternity

    07. March 2011 um 09:38

    Eine leichte, sehr skurrile Geschichte, gespickt mit schwarzem Humor, die vor nichts Halt macht. Ein streng gläubiges Städtchen, wo alle Bewohner Sonntags in die Kirche marschieren, wird von einem gefallenen Engel heimgesucht, der die Menschen telepathisch negativ beeinflusst. Eine Hetzjagd auf Stuart beginnt, ein Teenager, der nicht nur schwul, sondern auch bei der Selbstbefriedigung unter der Dusche erwischt wird. Erstaunlicherweise ist das Schwulsein in dieser absolut christlichen Gemeinde vollkommen in Ordnung, aber die Onanie ist eine Sünde! Von der Familie verstoßen, in der Schule gemobbt, findet Stu Zuflucht beim Priester, der ihm hilft und auf seiner Seite steht. Doch dies ist längst nicht das Ende, denn die Dämonen warten schon darauf, durch den Hass gerufen, sich auf die Welt zu stürzen. Sarkastisch geschrieben, mit frechen Sprüchen versehen, brachte die Geschichte mich ein um's andere Mal zum grinsen. Wer mal etwas Kreatives lesen will, dass aus der Reihe tanzt, ist hier genau richtig!

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Sternenwanderer-01

    Sternenwanderer-01

    05. March 2011 um 09:18

    Klappentext: Ein Donnerschlag ertönte, und der Gestank nach Fliesenreiniger breitete sich aus. Wesen wie Fon Pyre riechen nicht nach Schwefel, sondern nach Reinigungsmittel. Warum, ist mir ein Rätsel. „Du schon wieder“, sagte der Dämon missmutig. Es ist nicht leicht, ein Außenseiter, zu sein – aber Stuart bleibt als einzigem schwulen Teenager in einer streng religiösen Kleinstadt wenig anderes übrig. Immerhin ahnt das bibelfeste Volk nicht, dass Stuart einem ungewöhnlichen Hobby nachgeht: Er beschwört regelmäßig einen kleinen, übellaunigen Dämon, um ihn über Gott und die Welt auszufragen. Das geht so lange gut, bis eines Tages ein Engel in der Stadt auftaucht … Autor: Timothy Carter 272 Seiten erschienen 2010 im Knaur Verlag Erster Satz: Neuerdings tue ich es unter der Dusche. Mein persönliches Fazit: Seit neuestem erwische ich immer Bücher, deren Geschichte rasant, witzig, realistisch, und leseflüssig ist. Auch bei böser Engel ging es mir so. Ich habe „Dämonenhunger“ von Carter auch verschlungen. Sein Schreibstil ist witzig, geradlinig, ohne viel schnickschnack drumherum. Er schreibt realistisch, so als würde man einen normalen Roman aus der Gegenwartsliteratur lesen. „Ich gehe schnell einkaufen, soll ich noch was mitbringen?“ „Ja, die Dämonenfallen, die Holzpflöcke und das Weihwasser sind aus!“. Versteht ihr was ich meine. Dämonen und gefallene Engel in ein Buch zu packen und dabei so realistisch zu bleiben, als wäre es das normalste der Welt, mal am Nachmittag einen Dämon heraufzubeschwören und von einem gefallenen Engel verfolgt und . Stuart ist schwul und macht es sich gerne unter Dusche. Bis ihn eines Tages sein Bruder dabei „versehentlich“ erwischt. Das bleibt natürlich nicht unentdeckt. Zumal auch sein neuer Lehrer nicht ganz der zu sein scheint, der er wirklich ist. Die Gemeinde ist mehr als nur katholisch. Eher fanatisch. Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Keine langweiligen Phrasen. Auch der schwarze Humor bleibt nicht auf der Strecke. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich kann euch zu dem Buch leider nicht so eine lange Rezi schreiben, ihr müsst es schon selber lesen. Ich kann euch doch nicht die ganze Geschichte erzählen. Glaubt ihr an Dämonen oder gefallene Engel, oder sagen wir mal an Gott und die Engel überhaupt? Das würde mich ja mal interessieren. Das broschierte Buch an sich ist toll gestaltet. Es ist schwarz mit einem Grünstich und in einem hellen Lichtkegel steht ein Engel mit ausgebreiteten Flügeln. Die Kapitel sind nicht allzu lang und hinter jeder Zahl sind ausgebreitete Flügel. Also für alle die gerne actionreiche, witzige, und rasante FantasyGeschichten lesen, bitte kauft es und seid begeistert, oder auch nicht ;-) . Das überlasse ich dann demjenigen. Würde mich mal über ein Feedback von Euch freuen. Gefallen euch meine Rezi? Oder sind sie schlecht? Schreibt einfach mal was ihr denkt. Letzter Satz: Ich winkte Chester noch ein letztes Mal, ehe wir Ice Lake hinter uns ließen.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    06. February 2011 um 12:18

    Moralapostel aufgepasst! Wer von euch Probleme mit der Beschreibung von aufmüpfigem Verhalten, gotteslästerlichen Kraftausdrücken oder gar Selbstbefriedigung und Dämonenbeschwörung hat, der lese doch bitte woanders weiter. Denn ich möchte euch heute von Stuart Bradley und seiner eigenartigen Geschichte berichten. Stuart ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, der sich gerne mal unter der Dusche mit sich selbst vergnügt. Was bleibt einem auch übrig, wenn man der einzige Schwule in einem strenggläubigen kleinen Dörfchen ist? Dummerweise wird er an diesem Sonntag dabei von seinem kleinen Bruder erwischt, der es promt in der Sonntagsschule rumerzählt. Wie passend, das dort gerade über die Sünde von Onan berichtet wird, der scheinbar auch gern an sich selbst rumgespielt hat. Doch irgendwie geht die Ächtung, die Stuart in den folgenden Tagen entgegenschlägt, etwas zu weit, wie er findet. Schließlich hat er niemandem geschadet oder gar umgebracht, oder? Trotzdem schmeißt ihn seine Mutter aus dem Haus und auf dem Schulweg wird er mit fauligem Gemüse beworfen. Um Antworten für das merkwürdige Verhalten der Dorfbewohner zu finden, beschwört er seinen alten Dämonenkumpel Fon Pyre, der ihm nicht gerade Hoffnung macht: ein gefallener Engel hat Einzug in das Dorf gehalten, und will die göttliche Rechtssprechung in die eigene Hand nehmen. Und ganz besonders verhasst sind ihm Jungs, die gerne an sich selbst rumspielen... Was für ein übernatürlicher Spaß! Fiese Engel, die auf die Erde kommen um die Sünder zu bestrafen und Dämonen, die nur darauf warten, die Menschen langsam zu zerstückeln, sind hier genauso selbstverständlich wie Harry Potter Zauberkräfte hat. Stuart war mir sofort sympathisch, nicht zuletzt weil er Tomaten genauso wenig ausstehen kann wie ich; zu dumm, dass er im Verlauf des Buches gerade mit einer Tomate geknebelt wird :-) Obwohl man zwar seine Homosexualität akzeptiert hat, muss er sich doch immer mal wieder dumme Sprüche gefallen lassen. Um allen zu beweisen, dass ihre religiösen Ansichten nichts als Unsinn sind, beschwört er den Dämon Fon Pyre, um einen Dokumentarfilm zu drehen und sich von ihm die Wahrheit über Gott und die Welt erzählen zu lassen und so den Dörflern ihre Dummheit auf die Nase zu binden. Das Buch ist sehr einfach und humorvoll geschrieben, was bei der religiösen Thematik genau richtig ist. Wer sich von der Glaubenskritik auf den Schlips getreten fühlt, dem sei zu sagen, dass das Buch nicht nur das Christentum und ihre fanatischen Anhänger durch den Kakao zieht, sondern auch nebenbei noch ein wenig Toleranz für Religion und Andersartigkeit vermittelt. Schließlich wird Stuart von einem sehr modernen Priester begleitet, der ihm sogar Weihwasser für seine Dämonenbeschwörung überlässt und natürlich vom übellaunigen Fon Pyre selbst, der ihm klarmacht, dass der Glaube nicht dumm ist, nur weil Stuart ihn nicht teilt. Ich hatte zwischendurch befürchtet, dass das Buch nach dem witzigen Anfang etwas abflauen würde und eher eine ernstere Richtung einschlagen würde, aber das war glücklicherweise nicht der Fall. Stuart behält seine flapsige Art bei, selbst wenn ein wütender Mob samt Fackeln und Mistgabeln vor seiner Haustür steht. So habe ich das Buch an einem Tag ausgelesen. Lediglich das Ende war etwas lahm und schnell dahingehuscht. Die gerechte Strafe für jedermanns Taten kam leider nicht und hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Mein Fazit: Wer nach kurzweiliger und nicht sonderlich anspruchsvoller, dafür aber lustig-sarkastischer Literatur sucht, ist hier genau richtig. Ich jedenfalls hatte viel Spaß.

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  • Rezension zu "Böser Engel" von Timothy Carter

    Böser Engel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2010 um 13:04

    Als kleiner Lustkauf beim Stöbern in der Buchhandlung habe ich "Böser Engel" hauptsächlich wegen des interessanten Klappentextes gekauft. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch heran gegangen und dafür war es durchaus in Ordnung. Eine kurzweilige Geschichte über Engel, Dämonen, religiöse Dogmatik, Sexualität und Konsequenzen. Die erste Hälfte des Buches war eher mäßig spannend und ich habe es erst einmal für einige Zeit aus der Hand gelegt. Ständig fragte ich mich, was das für eine Gemeinde war, in der anscheinend nur ein einziger Mensch wirklich mal selbst Hand anlegt. Doch im zweiten Teil nimmt die Geschichte Fahrt auf und wird schließlich richtig gut, das Ende hat mich persönlich unheimlich überrascht und gab schließlich den Ausschlag dem Buch 3 Sterne anstatt 2 zu geben. Wer eine kurzweilige Lektüre mit einem durchaus interessantem und ernstem Ende sucht liegt bei diesem Buch richtig. Wer anspruchsvolle Unterhaltung sucht, sollte sich vielleicht doch etwas anderes suchen.

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