Eduschée - Erbarmungslose Welt: Roman

von Timothy Dawson 
3,7 Sterne bei7 Bewertungen
Eduschée - Erbarmungslose Welt: Roman
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Bjjordisons avatar

Schönes Fantasydebüt

Ein wundervolles Fantasy-Debüt von Timothy Dawson.

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Inhaltsangabe zu "Eduschée - Erbarmungslose Welt: Roman"

WEIHNACHTSDEAL zur NEUERSCHEINUNG – Das düstere Fantasydebüt von Bestsellerautor Timo Leibig alias Timothy Dawson nur für kurze Zeit zum Aktionsspreis! Die junge Marla träumt von Abenteuern und der großen, weiten Welt. Als eines Abends das Gasthaus ihrer Eltern überfallen wird, werden die Träume zwar Realität, doch Marla verliert mehr, als ein Mensch zu geben hat. Sie schwört Rache und begibt sich zusammen mit dem mysteriösen Söldner Zacharias auf einen Rachefeldzug durch die Südmark. Dabei kreuzen seltsame Gestalten ihren Weg, so geheimnisvoll wie das Land selbst: der Schattenjäger Bogdan, die blinde Hexe Misha, das Schubkarrengespann Wulff und Etzel, der beringte Ansgar, Wolly die Wildsau – und die Wächterin der Seelen höchstpersönlich. Düster, bewegend und nichts für schwache Nerven – das faszinierende Fantasydebüt von Timothy Dawson. Weitere Titel des Autors: Blut und Harz – Mysterythriller Die Reihe um Goldmann und Brandner. Bisher sind folgende Thriller erschienen: Mädchendurst – Der erste Fall für Goldmann und Brandner Fußabschneider – Der zweite Fall für Goldmann und Brandner Totenschmaus – Der etwas delikate dritte Fall für Goldmann und Brandner Wenn Böses spielt – Doktor Richters erster Auftritt. Psychothrill in der Welt von Goldmann und Brandner. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01N4GO1T7
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:315 Seiten
Verlag:www.timoleibig.de
Erscheinungsdatum:21.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    aly53s avatar
    aly53vor einem Jahr
    Ein Fantasy Abenteuer das auf ganzer Linie gelungen ist und förmlich nach Fortsetzung schreit

    "Eduschée : Erbarmungslose Welt" der Name ist hier Programm und das auf ganzer Ebene.
    Timo Leibig hat mit diesem Roman sein erstes Fantasy Projekt an den Start gebracht.
    Zunächst war ich skeptisch, doch ich muss sagen, er hat mich damit wirklich und auf ganzer Ebene beeindruckt.
    Zu Beginn hatte ich jedoch erstmal ein paar Probleme mich zurechtzufinden. Was ganz einfach daran liegt, daß das Ganze ziemlich komplex und mit vielen Charakteren behaftet ist.
    Doch von Anfang an, war ich vollkommen in den Bann gezogen.
    Er eröffnet uns eine Welt die barbarisch und gnadenlos zugleich ist. Nichts wird beschönigt, es gibt knallharte Fakten und dabei kann es schon mal etwas brutal zugehen.
    Also nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter.
    Das Ganze ist mit einer sehr mystischen und düsteren Atmosphäre behaftet, was wirklich sehr gut zum Geschehen passt.
    Die Magie und das übernatürliche ist die ganze Zeit über spürbar und verleiht dem Ganzen seinen eigenen Charme.
    Im Zentrum von alledem steht Marla. Marla ist ein ganz normales junges Mädchen. Doch eins unterscheidet sie von anderen. Ihre Eltern werden barbarisch umgebracht.
    Eine Tatsache die Marla nicht so hinnehmen kann. Sie hat nur einen Antrieb: Rache.
    Komme was wolle.
    Ich mochte Marla von erster Sekunde an. Anfangs noch etwas unberührt und zögerlich, ihre Entwicklung ist berauschend und so erkennt man sie am Ende kaum noch wieder.
    An ihrer Seite: Zacharias. Ein sehr geheimnisvoller und sagenumwobener Mann, der mich von Anfang an enorm fasziniert hat. Seine Figur ist nicht nur sehr interessant und facettenreich gestaltet. Man hat auch das Gefühl ihn niemals ganz zu durchschauen. Was den Wunsch ihn zu ergründen und zu verstehen, nur noch mehr entfacht.
    Anfangs wird man mit vielen verschiedenen Schauplätzen und Charakteren konfrontiert. Zunächst hatte ich erstmal damit zutun, in ihre Schicksale einzutauchen und sie zu verinnerlichen.
    Und jedes Mal wenn es mir dem Hals zugeschnürt hat und ich wirklich schon immens mitgezittert und am Ende meiner Kräfte war, ging es zum nächsten Charakter über.
    Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und verstand allmählig worum es hier ging.
    Es hatte aber auch den Nebeneffekt, das Marla und Zacharias bei dem großen Ganzen leider etwas untergingen und man sich immer wieder aufs neue sammeln musste.
    Die Kreise die diese Welt mit sich zieht ist enorm und bringt Ängste, Qualen und Kaltblütigkeit zum Vorschein.
    Hier geht es nicht um Liebe oder Freundschaft, dafür ist bei dem Setting kein Platz.
    Es gibt um viel mehr Werte. Es geht um Rache und Vergeltung.
    Um Gerechtigkeit und Sieg.
    Es geht darum, das Böse nicht gewinnen zu lassen.
    Ich habe die Reise nach Eduschée sehr genossen.
    Der Autor versteht es die Spannung immer mehr anzuziehen und dabei auch die ein oder andere Wendung einzuweben, die es wirklich in sich haben.
    Man lernt verschiedene Schicksale kennen und erkennt wie groß die Verzweiflung und die Ängste sind.
    Das man über sich hinauswachsen muss, um dem ganzen Einhalt zu gebieten und etwas zu verändern.
    Es hat mich wirklich berührt, allen voran waren es natürlich Marla und Zacharias.
    Aber auch der Teil mit Leesha hat mich wirklich sehr  mitgenommen.
    Und während ich dies alles in mich aufnahm, hatte ich keine Ahnung wohin mich das alles führen würde.
    Aber am Ende, ja ich verstand es. Und auch der Abschluss hat mir wirklich gut gefallen.
    Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

    Der Autor zieht wie gewohnt mit seinem mitreißenden und lebendigem Schreibstil in den Bann, so das die Seiten nur so an einem vorbeifliegen.
    Dabei erfahren wir hier verschiedene Perspektiven, was dem ganzen wirklich viel Raum und Tiefe verschafft und auch über die Hintergründe erfährt man einiges.

    Schlussendlich ein wirklich aufregendes, actionreiches und nervenaufreibendes mittelalterliches Spektakel, das auch noch unter die Haut geht.
    Bitte mehr davon.

    Fazit:
    "Eduschée : Erbarmungslose Welt" brilliert auf ganzer Ebene mit einem mittelalterlichem Setting und Charakteren die einem die Luft abschnüren.
    Sehr komplex, sehr barbarisch , sehr berührend.
    Ein Fantasy Abenteuer das auf ganzer Linie gelungen ist und förmlich nach Fortsetzung schreit.
    Ich hätte nie gedacht, das es mich so begeistern würde, aber das hat es defintiv getan.

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    TillyJonesbloggts avatar
    TillyJonesbloggtvor einem Jahr
    Gerne mehr davon

    Inhalt/Meinung
    Bei diesem Buch habe ich meine eigenen Regeln gebrochen und mich vom Cover beeinflussen lassen. Es sieht einfach nur megamäßig aus. Das rote Herz leuchtet richtig auf dem schwarzen Hintergrund und scheint förmlich aus dem Cover springen zu wollen. Ich war sofort Feuer und Flamme für dieses Cover und musste es haben!

    War das nun gut oder habe ich mich von Äußerlichkeiten blenden lassen?

    Es fällt mit komischerweise unglaublich schwer, diese Rezension zu schreiben, denn ich glaube, ich finde einfach nicht die richtigen Worte für die Geschichte. Das mag seltsam klingen… ich werde einfach mal sagen, was mir durch den Kopf geht:

    Direkt nach dem Lesen wusste ich nicht genau, was ich eigentlich gelesen hatte. Die Geschichte war „viel“, „groß“ und hatte eine Menge Infos und Charaktere, die ich erst sortieren musste. Was war der rote Faden? Worum ging es? Wollte der Autor mir was sagen und wenn ja was? Auf den ersten Blick schien es mir wirklich verwirrend, es gab unglaublich viele Kapitelwechsel, die dann auch aus Sicht einer anderen Person erzählt wurden. Zwischendurch gab es Kapitel, die aus der Ich-Form geschrieben wurden und diese erkor ich zu meinem Hauptprotagonisten, damit ich einen Faden hatte, an dem ich mich festhalten konnte.

    Je tiefer ich in die Geschichte eindrang, desto mehr lernte ich die ganze Welt kennen. Der Autor hat wirklich eine fantastische Gabe, mit Worten zu arbeiten und Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Ich tauchte in die geschriebenen Sätze ein und fand mich augenblicklich neben Marla wieder und erlebte schreckliche Szenen, die mein und ihr Leben auf den Kopf stellten. Gerüche flogen an mir vorbei, Wind streifte mich. Hitze, Sonne, Hunger, Angst. Scheinbar mit Leichtigkeit ließ der Autor mich all das erleben, fühlen, schmecken, riechen. Es war eine Palette an Emotionen, die ich während der ganzen Geschichte durchlebte, die durch die schnellen Kapitelwechsel noch verstärkt wurden.

    Aber auch wenn das alles wirklich bildgewaltig war und das Kopfkino quasi in 3D lief, war es für mich lange schwer zu fassen. Mir war einfach nicht klar, in welche Richtung das gehen soll, wer die Hauptfigur war und wo der Konflikt stand. Wäre der Klappentext nicht gewesen, hätte ich wohl noch länger gegrübelt. Okay, im letzten Drittel ist klar, welche Rolle Marla spielt, aber dadurch, dass direkt nach dem Anfang immer schnell die Figuren wechseln und stellenweise selbst auch Geschichten erzählen, vergas ich Marla oftmals einfach und fragte mich dann wieder, was ich hier eigentlich las. Es war superinteressant! Die Welt, ihr Aufbau, Ausbau, alles von ihr, hat mir wirklich mega gefallen, aber mir fehlte die klare Struktur, ein Weg.

    Ich lernte einige Figuren kennen, über die ich wirklich gerne noch mehr erfahren hätte. Sie blieben über viele Seiten meine Weggefährten, nur um dann ganz plötzlich abzubiegen und zu verschwinden. Warum sie da waren und was sie mit Marla zu tun hatten, erschloss sich mir leider nicht. Bei ganz wenigen glaube ich, dass ihre Geschichten noch nicht beendet sind und der Autor sie nur eingeführt hat, um einen zweiten Band zu schreiben. Was ich in dem Fall wirklich begrüßen würde! Zu einem erneuten Ausflug in die Fantasywelt von Timothy Dawson würde ich nicht nein sagen!

    Fazit
    „Eduschée“ ist eine sehr komplexe Geschichte, die auf „wenigen“ Seiten viel zu bieten hat. Eine bildgewaltige Schreibe, die gekonnt mit den Sinnen der Leser spielt, trifft auf eine bis ins Detail ausgearbeitete Welt, deren Größe man kaum entdeckt hat, wenn man am Ende der Geschichte angekommen ist. Der Autor spinnt ein Geflecht von vielen Leben um den Leser und verwickelt ihn so selbst in die Geschichte. Man wird Teil von allem und doch geht es eigentlich nur um Marla. Und weil das so ist, finde ich es sehr schade, dass sie gar nicht so oft vorkommt. Ich hätte gerne mehr von ihrem eigenen Weg gesehen, als Figuren zu treffen, von denen mir nicht klar ist, warum sie eigentlich da waren und welchen Nutzen sie für die Geschichte und für Marla hatten.

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Fantasydebüt
    Sehr unterhaltsam

    Hier haben wir das Fantasydebüt des Autors Timo Leibig, der bereits diverse Thriller geschrieben hat. Mir hat dieses Debüt sehr gut gefallen, denn ich finde gerade Fantasyromane sind nicht unbedingt ein leichtes Thema. Es wird uns die Geschichte von Marla erzählt, die sich nach einem Unglück in der Familie zusammen mit einem Söldner auf einen Rachefeldzug begibt. Der Autor erzählt uns aber nicht nur Marlas Geschichte, sondern auch diverserer Nebencharaktere, die in den unterschiedlichsten Kapiteln erwähnt werden. Die Menge an Personen ist zwar vielleicht stellenweise etwas Zuviel, zumindest für mich. Allerdings fand ich es sehr gut aufgebaut und so hatte ich kein Probleme mit der Menge an Personen und den wechselnden Erzählungen. Die geschaffene Fantasywelt fand ich wunderbar. Ich habe mich sofort zu Hause gefühlt und es wirkte für mich stellenweise wirklich realistisch. Sehr toll. Die Charaktere fand ich allesamt sehr spannend und gut gezeichnet. Alle hatten ihre Ecken und Kanten und ich denke so hat sich jeder Leser einen Favoriten finden können. Den Schreibstil würde ich als fesselnd bezeichnen, denn ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte lässt sich locker und sehr flüssig lesen. Fazit: 4 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Tolle Geschichte

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    DasBuecherregals avatar
    DasBuecherregalvor 2 Jahren
    Eduschée - Erbarmungslose Welt

    Das Erste, das Wichtigste!, was bei diesem Buch angemerkt werden muss, ist seine Brutalität.
    Wobei der Prolog der brutalste Part des Buches ist und man danach das Gröbste überstanden hat.

    Nun  aber zur Handlung:
    Die Seiten dieses Buches bevölkert unter anderem eine junge Schankmagd, deren Familie umgebracht wird, weil dem Vater eine Abreibung verpasst werden soll, wobei sie selber geköpft und anschließend durch Magie wieder zurück ins Leben geholt wird.
    Dann wären da noch der Folterknecht des Königs, welcher durch einen Zufall unsterblich geworden ist, diefür die fantastische Literatur so typischen egoistischen, machthungrigen  und charakterlich zweifelhaften Adeligen und diverse weitere Figuren, die mal häufiger, mal weniger häufiger wen Weg der zuvor Erwähnten kreuzen.
    Ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen, geht es um Macht, Unsterblichkeit und Rache, sowie dem Zufügen von sehr, sehr großen Schmerzen aus den verschiedensten Gründen.

    Wie mir das Ganze gefallen hat?
    Keine Ahnung, ob ich irgendetwas vor ein paar Wochen, als ich zustimmte das Buch zu lesen, überlesen hatte oder dergleichen, aber ich habe mich nicht ausreichend auf die Brutalität vorbereitet gefühlt und trotz einer gewissen Abgestumpftheit diesbezüglich, ist mir beim Prolog der Appetit vergangen.
    Die Sprache des Buches ist eher derbe, nichtsdestotrotz hatte der Stil die meiste Zeit über eine leichte Sogwirkung, die mich dazu gebracht hat, weiterlesen zu wollen.
    Das Prinzip der Rache und mystische Wesen wie die Wächterin der Seelen (auch der Tod genannt) sind natürlich nicht besonders neu und so hat mir insgesamt bei dem Buch ein wenig das „Gewisse Etwas“ gefehlt.
    Positiv anmerken muss man allerdings den gegen Leserillen resistenten Rücken und das gut zur Handlung passende Cover, das einen farblich bereits auf die Düsterheit der Geschichte einstimmt.
    Zudem wurde das Fehlen des „Gewissen Etwas“, ein wenig durch Kreativität kompensiert, da der Autor zwischendurch Lieder und Volkssagen eingebaut hat, die schlüssig zu erfinden, spannend zu erzählen und sinnvoll einzubauen eine Kunst für sich ist, in diesem Buch aber gut gelungen.

    Mein Fazit: Ein sehr düsteres und brutales Buch, das, wenn man nicht allzu zart besaitet ist und gerne  blutdürstiges Fantasy liest, einen guten Zeitvertreib bescheren wird.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 2 Jahren
    Kleine Makel, viel Potential


    Auf das Buch wurde ich durch den Klappentext neugierig und in Kombination mit dem doch sehr düsteren Cover erst recht. Der Autor hat einen gut zu verstehenden Schreibstil, der den Leser in eine sehr dunkle Welt entführt. Das Setting ist wirklich Erbarmungslos, so wie es der Titel des Buches bereits verrät.


    Der Einstieg in das Buch ist gut gelungen. Er ist sehr blutig und grauenvoll und zeigt direkt, dass man sich hier warm anziehen sollte. Hier wird ebenfalls bereits deutlich, auf was die Geschichte hinauslaufen könnte und lässt den Spannungspegel stark ansteigen.
    Der Autor hat sich dazu entschieden, viele Handlungsstränge und Charaktere mit in seine Geschichte einfließen zu lassen. Das, muss ich gestehen, war mir teilweise einfach zu viel. Dadurch ist für mich die Tiefe der Charaktere verloren gegangen und teilweise hatte ich das Gefühl, dass Handlungen unvollständig waren. Zum Beispiel die Geschichte mit den Hexen. Dort hat mir etwas gefehlt und der Handlungsstrang war für mich zu schnell vorbei.


    Spannungsmäßig war es mittelmäßig. Der Autor erzählt seine Geschichte wirklich sehr detailliert, was mir oftmals einfach zu viel war. Durch die vielen Erzählungen hat sich die Geschichte sehr gestreckt und die Spannung und Action blieb ein wenig auf der Strecke. Das hätte der Geschichte sicherlich gut getan, denn die Grundidee finde ich sehr gut.


    Ein wenig Schade war für mich ebenfalls das Ende. Ich habe das Gefühl, dass man dort nicht angelangt ist. Auch hier habe ich das Gefühl, dass etwas fehlt. Für mich ist es nicht so rund und befriedigend, als dass ich die Geschichte mit gutem Gewissen beiseite legen könnte. Es wäre schön, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde. Positiv hervorheben kann ich aber die Spannung am Ende. Hier geht der Spannungsbogen noch einmal steil nach oben und ich konnte mit den Charakteren mitfiebern.


    Mein Fazit
    Die Grundidee hat mir gut gefalle, aber durch viele kleine "Makel" war die Geschichte nicht ganz rund für mich. Von dieser Geschichte solltet ihr euch aber am besten selbst ein Bild machen.





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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 2 Jahren
    eine realistische, blutige und gefühlvolle Mittelalter-Story

    Ein wirklich vielschichtiges Werk…

    Die Geschichte beginnt mit einem Attentäter, der auf der Folterbank selbst unter schlimmster Folter nicht seinen Auftraggeber Preis gibt. Und einem Foltermeister, der an seine Grenzen stößt. Und mit einem König, der außer sich vor Wut ist, auf den Attentäter und den Foltermeister, der sein Handwerk wohl doch nicht so gut versteht!

    Und dann lernt der Leser Kapitel für Kapitel die unterschiedlichsten Protagonisten kennen. In detaillierten Geschichten reist man mit einem Söldner in ein Gasthaus, in dem ein mörderischer Überfall stattfindet. Und er, Zacharias, gerät unfreiwillig mitten hinein. An seiner Seite, ebenfalls mehr als unfreiwillig, die Schankmagd Marla. Diese trifft ein hartes Schicksal, dem sie sich aber mit viel Wut und wilder Rache ergibt.

    Die Geschichte des Schattenjägers, der auf einen Irrwicht trifft, ist spannend, faszinierend und abergläubisch.

    Dann wären da noch die Hexen, die irgendwann ins Geschehen „stolpern“… zwar einen entfernten Bezug zur Geschichte haben, aber nur am Rande auftauchen.

    Wulff und Etzel haben eine ganz eigene Geschichte. Diese ist wahnsinnig spannend, nervenaufreibend und furchtbar zugleich.

    Wolly und Ansgar… zwei vollkommen unterschiedliche Menschen. Ein verfilzter Penner, der sich in dunklen Ecken herumtreibt und wirres Zeug redet… und ein junger Mann, der nach einem tragischen Verlust keine Zukunft mehr sieht… und beide verbindet am Ende eine Geschichte…

    Und zwischendrin trifft man immer wieder auf die ehemalige Schankmagd, nun mörderischer Rangeengel, an Zacharias Seite. Und man erfährt mehr von Zacharias, dem Geheimnisvollen.

    Die Geschichte ist trotz Fantasyelementen sehr realistisch mittelalterlich erzählt. Hier gibt es keine Mittelalterromantik mit starken Prinzen und hübschen Prinzessinnen. Es wir das wahre Mittelalter abgebildet, mit Mord, Folter, Vergewaltigung und Elend. Mit Dreck, Gestank und Ungerechtigkeit.

    Jede einzelne Story ist hervorragend geschrieben, mitreißend und die Protagonisten wunderbar beschrieben. Man ist gefangen von den Ereignissen und kann sich dem Sog der Ereignisse nicht entziehen.

    Einziger Minuspunkt: Durch die vielen, sehr detaillierten Einzelschicksale und Geschichten, habe ich das „Große Ganze“ immer wieder aus den Augen verloren. Der „rote Faden“ zieht sich eher als sehr dünner Zwirn durch die Geschichte.

    Im Prinzip ist es eine hervorragende Geschichtensammlung, die entfernt irgendwie zusammen passt. Was nicht schlecht ist, denn die Storys sind wirklich außerordentlich gut.

    Aber am Ende, wenn sich alles irgendwie zusammenfügt, dann hatte ich als Leser das Gefühl, zwischendrin den Faden verloren zu haben und erst mal alle Enden wieder zusammennehmen zu müssen…

    Wer auf realistische, blutige, ehrliche und auch gefühlvolle Mittelaltergeschichten steht, sollte sich dieses Buch unbedingt ansehen!!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Fantasy-Debüt von Timothy Dawson.
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