Commissario Peroni ist eigentlich am Gardasee um Ferien zu machen. Doch dann wird ausgerechnet die Frau tot aufgefunden, mit der er sich in den letzten Tagen getroffen hat. Cordelia Hope, eine Geschichtsstudentin aus Oxford, hatte so manche Geheimnisse, denen Peroni nun nachspürt. Dabei gerät er auf eine geschichtsträchtige Spur, die ihn zu den letzten Tagen von Mussolinis Faschistenherrschaft führt.
Die Originalausgabe des Buches stammt aus dem Jahr 1987. Mich hat das fasziniert, weil ich diese Tatsache erst erfahren habe, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Zwar waren bei der Lektüre ein oder zwei „hmm?“-Momente mit dabei, die mich schon ahnen haben lassen, dass die Geschichte nicht heute spielt – dennoch war das nicht sehr auffällig. Umso positiver überrascht bin ich, wie zeitlos das Ganze wirkte.
Den Commissario mochte ich zwar nicht sonderlich – viel zu oft wirkt er wie ein Mensch, der sich durch Schauspielerei überall anpassen kann. Auch wird er als eine Art (Frauen-)Held dargestellt, die mir nicht so sympathisch war. Dafür mochte ich die Ermittlungen, die er anstellt. Sie führen ihn immer wieder auf die Spur der Vergangenheit. So gibt es einige Kapitel, die von Zeugen erzählt werden und die in die faschistische Vergangenheit zurückführen.
Fazit: Zwar gibt es ein paar recht übertriebene Szenen, aber alles in allem fand ich die Geschichte ansprechend














