Timothy Holme Tod in Verona

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Inhaltsangabe zu „Tod in Verona“ von Timothy Holme

Der Held: Achille Peroni, der Rudolfo Valentino der italienischen Polizei, stammt aus Neapel. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Bewunderung für die rationale Ermittlungsarbeit à la Scotland Yard und seinen Wurzeln - fast wäre er selbst als Straßenjunge geendet. Ebenso hin- und hergerissen ist er zwischen seiner Angst und seiner monströsen Eitelkeit, die ihn zu halsbrecherischen Bravourstücken verführt. §Der Schauplatz: Verona, einstmals Stadt von Romeo und Julia, heute Hort der Gewalt§Das Motto: "Einfallsreichtum, feurige Gewürze und ein Schuss Lebensgefahr"§Der aus Süditalien stammende Inspektor Achille Peroni hat's nicht nur leicht, muss er sich doch gegen alle Vorurteile behaupten, die seine norditalienischen Landsleute gegen ihn hegen. Dazu kommen noch der Mord an einem greisen Faschisten, politische Intrigen, Geheimbünde und jahrhundertealte Familienfeindschaften.

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  • Der Rudolf Valentino der italienischen Polizei

    Tod in Verona
    Duffy

    Duffy

    09. June 2015 um 08:20

    "Rudolf Valentino der italienischen Polizei" wird Commissario Peroni, ein neapolitanischer Ermittler, den es nach Verona verschlagen hat, genannt. Dass er blendend aussieht und seine Wirkung auf Frauen nicht verleugnen kann, nutzt er auch beruflich aus. So auch in seinem ersten Fall, wo er gegen die Roten Brigaden ermittelt, die sich in Verona breit machen und für den Mord an einem faschistischen General verantwortlich sind. Daran hängt jede Menge, typisch italienische Tradition. Denn es deutet sich eine alte Familienfehde zwischen zwei adligen und alteingesessenen Clans an. Die scheint nicht nur politische Hintergründe zu haben, sondern knüpft direkt an Ursprünge der Familien an - den Capulets und Montagus. So bekommt das Ganze einen dramatischen Rahmen und William Shakespeare grüßt von allen Seiten. Diese Verknüpfung bringt wohl nur ein Engländer zustande. So kämpft sich Holmes Kommissar durch einige literarische Vorlagen zum Thema Stammesfehden, verzweifelt manchmal an seinem zweiten Ich, das nicht so vernunftbegabt ist und löst dann trotzdem den Fall mithilfe Poirotscher Kombination und dem Zufall. Das Ende ist irgendwie schon absehbar, man vermutet den großen Zampano, der die Fäden zieht, schon recht früh. Holmes schreibt flüssig, versiert und stilistisch einwandfrei. Fast schon sachlich kommt er auf den Punkt, das Spannungslevel bleibt gleichbleibend. Man will dabei bleiben. Trotzdem fehlt dem Ganzen die "Würze", ein wenig plätschert das dahin, es fehlt das "Theater" von Zeit zu Zeit. Trotzdem darf man sich auf die weiteren Fälle freuen, die es in DuMont's lobenswerter Kriminal-Bibliothek gegeben hat. Vorliegende Ausgabe ist von 1991 und noch problemlos antiquarisch zu erhalten. Leider ist der Autor schon früh 1987 verstorben, sodass die vier Romane der Peroni-Reihe keine Fortsetzung mehr gefunden haben.

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