Timothy White

 4.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Bob Marley, Rock Lives und weiteren Büchern.

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Timothy WhiteBob Marley
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Bob Marley
Bob Marley
 (8)
Erschienen am 01.03.2000
Timothy WhiteRock Lives
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Rock Lives
Rock Lives
 (1)
Erschienen am 01.11.1991
Timothy WhiteBob Marley, Reggae, Rastafari
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Bob Marley, Reggae, Rastafari
Bob Marley, Reggae, Rastafari
 (1)
Erschienen am 01.05.1989
Timothy WhiteThe 60 Minute ABC Book for Operations Management
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The 60 Minute ABC Book for Operations Management
Timothy WhiteCatch a Fire
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Catch a Fire
Catch a Fire
 (0)
Erschienen am 30.04.2006
Timothy WhiteJames Taylor
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James Taylor
James Taylor
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Erschienen am 01.06.2002
Timothy WhiteThe Nearest Faraway Place
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The Nearest Faraway Place
The Nearest Faraway Place
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Erschienen am 01.05.1999
Timothy WhiteRock Stars
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Rock Stars
Rock Stars
 (0)
Erschienen am 01.08.1986

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Rezension zu "Bob Marley" von Timothy White

Rezension zu "Bob Marley" von Timothy White
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Atemberaubende Biografie
Bob Marleys Leben - sein Aufstieg vom Kingstoner Ghetto in die Musikbranche, sein Rastafari-Glaube sowie seine Art, die tausende von Menschen bewegt hat, wird in diesem Buch zusammengefasst. Nun gibt es aber eigentlich genügend Bücher über die Reggae-Legende, wie er nicht nur von Fans genannt wird. Aber vorab muss ich gleich sagen, dass diese Bob Marley Biografie die ausführlichste, spannendste und zugleich erschütterndste ist, die ich je in Händen gehalten habe – nicht nur, weil einem Detailliert vor Augen geführt wird, was man schon wusste, sondern erfährt man auch über die unbekannten-, fast unglaublichen Dinge in seinem, leider so kurzem Leben.

Robert Nesta Marley
Die Einleitung des Buchs beginnt mit Marcus Garvey, der sich zu seinen Lebzeiten stark für Menschenrechte eingesetzt hat, und geht über Haile Selassie I., der prophezeite, schwarze König, der für Rastafaris (deren Name sich von Ras Tafari Makonnen ableitet) ein wichtiger Bestandteil ihrer Religion ist. Das Leben des Tafari Makonnen (später Haile Selassie I.,) wird in wenigen Seiten zusammengefasst, um auch einem Außenstehenden, der nicht viel Ahnung vom Rasta-Glauben hat, einen vielleicht verständnisvollen Einblick in dessen Taten zu geben. Hat man sich selbst kaum mit diesen Dingen beschäftigt, kann es vorkommen, dass das Buch etwas unverständlich rüberkommt, auch wenn Timothy White versucht, die Biografie so ausführlich zu halten, wie möglich.

Robert Nesta Marley wurde am 6. Februar 1945 im Dorf Nine Miles, im Haus seines Großvaters Omeriah Malcolm, geboren. Der Sohn der neunzehnjährigen, dunkelhäutigen Jamaikanerin, Cedella Malcolm und des fünfzigjährigen, weißen Offiziers der britischen Armee, Norval Sinclair Marley, wurde schon als Baby von Schicksalsschlägen heimgesucht. Seine Eltern haben kurz vor Bobs Geburt geheiratet - als Norvals rassistische Familie ihn aber enterbte, verließ dieser seine schwangere Frau einen Tag nach der Hochzeit.
Nesta, wie Bob Marley in jungen Jahren hauptsächlich genannt wurde, war ein überdurchschnittlich kluges Kind und hatte zudem die Begabung aus Händen zu lesen. Norval Marley, der nach der Heirat fast keinen Kontakt mehr zu Cedella hatte, schlug ihr vor, sein reicher Neffe solle Nesta adoptieren, um ihm ein sorgloses Leben zu bereiten. Da Cedella aber wusste, dass sie ihren kleinen Sohn dann nie wieder sehen würde, schlug sie den Vorschlag aus. Später versuchte Norval seinen Jungen nach Kingston zu bekommen, indem er meinte, dass Nesta hier, unter seiner Aufsicht, eine gute schulische Ausbildung genießen würde und Cedella ihn jederzeit Besuchen könne, wann sie wollte. Auch Omeriah fand das eine gute Idee und so wurde Nesta, der noch nie Nine Miles verlassen hatte, von einem überfüllten Bus nach Kingston gebracht. Noch als der Junge ein kleines Kind war, fiel seiner Mutter auf, dass seine Augen etwas ruhiges, ernstes aber auch tückisches hatten und als der kleine Nesta im Bus von einem anzugtragenden, jungen Mann beschimpft wurde, weil Nesta vom Land kam und daher nicht so schönes Gewand anhatte, verstummte der Mann augenblicklich, als der Junge ihn mit seinem Blick fixierte.
Nesta sollte in Kingston bei Cedellas Verwandten wohnen, doch als diese ihr berichteten, ihr Sohn wäre nie zu ihnen gekommen, wurde Cedella ganz unruhig. Über ein Jahr lang versuchte sie erfolglos ihren Nesta in Kingston ausfindig zu machen, als ihre Nachbarin ihr erzählte, dass sie Nesta in der Stadt getroffen und ihm versprochen habe, seine Mutter das nächste Mal mitzubringen. Überglücklich nahm sie den nächsten Bus nach Kingston und fand ihren Sohn, bei einer alten Frau untergebracht, wieder. Norval hatte Nesta zu der Frau gebracht, damit sie ihn aufzog, und hatte sich seither nicht mehr blicken lassen.

Bei der alten Frau hatte Nesta begonnen, sich für Musik zu begeistern und nachdem er mit seiner Mutter, seinem Freund Neville O‘Reilly Livingston (später Bunny Wailer) und dessen Vater nach Trenchtown in Kingston zog, hatte er neben Straßenkämpfe auch Lyrics im Sinn. Inzwischen wollte er, dass man ihn mit seinem, älter klingenden Namen Robert (kurz Bob), ansprach. Bob Marley war flink mit dem Messer und als Straßenkämpfer berüchtigt - so war einer seiner Spitznamen Tuff Gong. Zuerst gründete er mit Bunny und Peter McIntosh (später Peter Tosh), ein Nachbarsjunge, eine Band namens The Teenagers, änderten diesen aber dann in The Wailers. Bob Marleys Karriere war hart und steinig, doch langsam begann sich der Erfolg einzunisten. Bevor und nachdem Peter und kurz darauf Bunny, die nun mit mehreren Mitgliedern besetzte Band, verließen, waren Bob Marley & The Wailers, neben Größen wie Jimmy Cliff und Desmond Dekker, einer der Highlights in der jamaikanischen Reggae Szene.
Bob Marley hatte aber neben treuen- auch hinterlistige Freunde, wie sich nach dessen Tod herausstellte. Einen Tag vor dem Smile Jamaica Konzert, wurde Bob sowie dessen Frau Rita und mehrere Freunde in Marleys Haus von unbekannten angeschossen und schwer verletzt. Nachdem diese dachten, Bob wäre tot, verließen sie das Anwesen. Später stellte sich heraus, dass die CIA den Mordversuch geplant hatte. Trotzdem trat der verletzte Bob auf und meisterte seine Show.
Nachdem sich der begeisterte Fußballliebhaber bei einem Spiel den großen Zeh verletzt hatte und dieser nur langsam heilte, wurde sein gesundheitlicher Zustand immer schlechter. Eine nächste Verletzung an genau derselben Stelle hatte zur Folge, dass die Ärzte ihm den Zeh abnehmen wollten. Doch Bob Marley wehrte sich dagegen und meinte, dass ein Rasta sich nicht verstümmeln lässt. Später stellte man einen Gehirntumor bei Bob Marley fest, der auch durch Chemotherapie nicht aufzuhalten war. Früher hatte Bob mal zu seinen Freunden gesagt, er würde mit sechsunddreißig Jahren sterben, genau wie Jesus. Nachdem er in Deutschland behandelt wurde und er so ein halbes Jahr länger leben konnte, starb Robert Nesta Marley am 11. Mai 1981 mit sechsunddreißig Jahren.

Cover
Bob Marley mit einem strahlenden Lächeln ist abgebildet, wie man ihn gerne in Erinnerung behält.

Fazit
Wie schon gesagt, ist dieses Buch das Beste, das ich je über Bob Marley gelesen habe. Timothy White, der Autor und guter Freund Bobs, schreibt die Biografie wie eine Geschichte und lässt einem das Gefühl geben, man hätte selbst mit der Reggae-Legende jahrelang eine sehr gute Freundschaft gepflegt.
Im Buch sind auch Fotos von Bob Marley, seiner Familie und Freunde zu sehen, die einen lächeln aber auch einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen.

Quelle:
http://irierastasistren.blogspot.com/2009/11/bob-marley-catch-fire.html

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olgicas avatar

Rezension zu "Bob Marley" von Timothy White

Rezension zu "Bob Marley" von Timothy White
olgicavor 11 Jahren

Diese Biografie ist sehr ausführlich und anschaulich beschrieben und umfasst das ganze Leben von Robert Nesta Marley. Angefangen beim Kennenlernen seiner ungleichen Eltern, führt sie über Bob Marleys Geburt, Kindheit, die Anfänge seiner musikalischen Laufbahn bis zum Tod. Hierbei wird sowohl sein Privatleben, als auch seine Karriere als Musiker recht detailliert geschildert. Nebenbei erfährt man viel über die Geschichte, Kultur, Politik und die Einwohner Jamaikas. Auch über den Rastafari-Glauben, dessen Gründer Haile Selassie und dessen Anfänge und Zusammenhänge wird aufgeklärt. Trotz dieser Fülle an Informationen ist das Buch äußerst kurzweilig geschrieben.

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Lees avatar

Rezension zu "Rock Lives" von Timothy White

Rezension zu "Rock Lives" von Timothy White
Leevor 11 Jahren

59 portraits/Interviews von Timothy White mit 'Rock' Musikern. Gegliedert in 1. Pioneers, 2. Pilgrims und 3. Progeny. (Robert Johnson, Chuck Berry..Bob Dylan, Eric Clapton, Grateful Dead, Keith Richards, Pink Floyd etc.

"Wonderful anecdotes about sex and drugs among rock and rollers of every style and era. What gives this tome its steady backbeat is its knowledgeable talk about the music; it is filled by good conversations by rock's best."
'Grace Lichenstein, Washington Post'

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