Die Hungrigen und die Satten

von Timur Vermes 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Die Hungrigen und die Satten
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Mikakos avatar

Eine schonungslose und gesellschaftskritische Geschichte die mich zum Ende hin wirklich fertig gemacht hat. Großartig eingelesen!

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Böse und zynisch aber leider auch trotz der gekürzten Hörbuchfassung streckenweise sehr langatmig.

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Inhaltsangabe zu "Die Hungrigen und die Satten"

'Wenn Timur Vermes‘ Erstlingswerk ER IST WIEDER DA böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer.'
CHRISTOPH MARIA HERBST

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten, warten, warten. So lange, dass man in derselben Zeit eigentlich auch zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod.

Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Und während sich der Sender über Live-Berichterstattung mit Zuschauerrekorden und Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Wegsehen, Kleinreden und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto mehr ist Innenminister Joseph Leubl gefordert. Und desto dringlicher stellen sich ihm und den Deutschen zwei Fragen: Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir eigentlich leben?

Timur Vermes‘ neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, aktuell, radikal, beklemmend und komisch zugleich. DIE HUNGRIGEN UND DIE SATTEN fängt dort an, wo der Spaß aufhört.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785758007
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Lübbe Audio
Erscheinungsdatum:27.08.2018
Das aktuelle Buch ist am 27.08.2018 bei Eichborn erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Böse und zynisch aber leider auch trotz der gekürzten Hörbuchfassung streckenweise sehr langatmig.
    Böse und zynisch

    Inhalt und meine Meinung: Ein Hörbuch großartig gelesen von Christoph Maria Herbst. Der Sprecher schafft es, dass der doch sehr naiven Moderatorin, Frau Hackenbusch, auch die Blödheit aus der Stimme trieft. Ich kann da nur immer wieder meinen Respekt aussprechen für die Leistung als Hörbuchsprecher. Jetzt aber zur Story: Die Serie „Engel im Elend“ fährt in DAS Flüchtlingscamp in Afrika. Warum? Geplantes Shooting einer Modekollektion mit Frauen aus dem Camp und natürlich Aufnahmen dort. Aber alles läuft irgendwie aus dem Ruder... Auf einmal machen sich 150.000 Flüchtlinge zu Fuß auf den Weg nach Deutschland, vom Fernsehen begleitet und ein absoluter Kassenschlager für den Sender! Die Werbeeinnahmen gehen durch die Decke, Sendezeiten zu absoluten Spitzenzeiten, Zuschauerquoten wie in den Siebzigern! Sensenbrinck kann sein Glück kaum fassen und schlägt alle Warnungen in den Wind, dass seine Sendung u.U. zur Katastrophe führen kann. Selbst die Politik in Deutschland wird nervös, denn klar ist, das erklärte Ziel der wandernden Flüchtlingen ist "das gelobte Land". Die Situation in Deutschland spitzt sich mich heranrückendem Konvoi immer mehr zu. Der Rechtsruck ist unverkennbar und es gibt Demonstrationen im sechsstelligen Bereich gegen die Flüchtlinge. Deutschland will die Länder dazu bewegen die Grenzen zu schließen und die Flüchtlinge unterwegs aufzuhalten, aber keine Nation macht da mit, keine Nation will als Mörder von Frauen und Kindern gelten... Der Flüchtlingskonvoi wächst und wächst und wächst während er durch die Länder wandern, er kommt immer näher und in Deutschland stehen alle Kopf. Die Politiker wollen einen Grenzzaun bauen mit Strom und ohne Öffnung, ein starkes Aufgebot von Polizei und Bundesgrenzschutz inkl. großem Waffenarsenal um Deutschland zu verteidigen... Wie weit ist Deutschland gewillt zu gehen an diesem Punkt? Was mir gefehlt hat: Die Situationskomik aus dem Buch „Er ist wieder da“, die lauten Lacher, stattdessen ist mir das Lachen leider im Hals stecken geblieben. Was mich gestört hat: Das Hörbuch ist schon stark gekürzt, daher hatte ich manchmal den Eindruck es fehlt was in der Geschichte und doch hat es sich gezogen für mich. Mein Fazit: Das Buch ist extrem zynisch und definitiv böse und alles andere als ein Wohlfühlbuch. Man erwischt sich dabei, dass man überlegt: Könnte das passieren? Was würdest Du machen, wenn es so kommen würde? Kann ein Land so etwas wirklich wollen? Was muss wirklich passieren, damit Menschen die Augen wirklich geöffnet werden? Auch die Momente: Das hat er jetzt nicht wirklich getan, haben mich beim Hören überkommen. Doch leider muss ich trotz der brisanten Thematik, dem zynischen Ton, dem Gedankenanstoß, dem Kloß im Hals zum Schluss muss ich sagen: Das war auf weiten Strecken leider nicht mein Hörbuch, was aber meiner ganz persönlichen Empfindung entspricht. Trotz meiner persönlichen Kritik möchte ich niemandem von dem Buch abraten,

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    Wedmavor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Klug, unterhaltsam, ironisch-sarkastisch, schonungslos. Unbedingt hören! C. M. Herbst hat kongenial gelesen! Hör-Highlight dieses Sommers!!
    Geniales Werk! Urkomisch, ironisch, unterhaltsam, zum Nachdenken anregend. Unbedingt hören!

    Den neuen Roman von Timur Vermes habe ich sehr gern gehört und empfehle das Hörbuch wärmstens auch weiter.

    Timur Vermes ist eine geniale Gesellschaftssatire gelungen, die dem Publikum Spiegel vors Gesicht hält: klug, mit Niveau, bis zu den Wurzeln der Dinge durchblickend, ironisch-sarkastisch, schonungslos. Die erste Hälfte hörte ich dauerschmunzelnd, paarmal musste ich auflachen. Zum Schluss wurde es immer ernster. 

    Christoph Maria Herbst hat kongenial gelesen. Hörgenuss auf der ganzen Linie, 15 St. 13 Min. der ungekürzten Ausgabe.

    Die Handlung spielt in naher Zukunft. Für weitere Inhaltsangaben s. Klappentext. Der beschreibt das Wesentliche sehr treffend.

    Sowohl die Figuren als auch die Handlung sind sehr überzeugend, alles hat Hand und Fuß. Von den Figuren gibt es meist die schrägen, bei denen man anfangs des Öfteren auflacht. Alles hat Sinn und einen festen Platz in der Handlung.

    Oft wurde zwischen den Figuren geschaltet, aber umso spannender und abwechslungsreicher wurde das Ganze.

    Viele Politiker kommen hier vor, zwar unter anderen Namen oder gar ohne welche, wie der Nachfolger von Merkel, der in etwa so auch genannt wurde, aber man kommt schon dahinter, wer eigentlich gemeint ist, auch weil C.M. Herbst dies mit seiner Darbietung nahelegt.

    Der Privatsender, der die Starmoderatorin in das Flüchtlingslager schickt, ist eine der tragenden Figuren und offenbart viel Intimes im Verhältnis privates Medium und seine Zuschauer. Schön bissig, schonungslos die Tatsachen offenbarend und stets auf den Punkt. Wenn man auf diese Seite des Geschehens achtet, bekommt man viel Wahres in der Hinsicht vermittelt. Diese Geschichten von Astrid von Roel, die für die Starmoderatorin schreibt! So genau auf die Zielgruppe der Privatsenderzuschauer zugeschnitten, Werbung und alles, was damit zu tun hat inkl.

    Nach und nach sieht man den Unterschied, die Kluft zwischen der rauen Realität und dem, was der Sender an sein Publikum vermittelt. Welch haarsträubenden Märchen da erzählt werden. Eklatant, auf welch Nebensächlichkeiten der Fokus stets fällt. Das eigentlich Wesentliche wird aber sicher ausgeklammert, kühn voraussetzend, dass der Zuschauer so etwas gar nicht wissen möchte/sollte.

    Das Wie der Roels Märchen tut das Übrige. Dieses Verklärende und Getragene des Erzählstils, den die gewiefte Geschichtenerfinderin des Privatsenders hinter den Kulissen bemüht! Unbedingt mit einer Ladung von in Rosa getauchter, schnulziger Romantik. Sehr treffend und toll insg. dargeboten.

    Eine der Aussagen des Romans: Alle, die können, versuchen, an den Flüchtlingen zu verdienen, egal wie verschlagen es aussehen mag. Die Fragen der Moral werden erst gar nicht gestellt. Dieser neoliberale Grundgedanke, dass man auch an menschlicher Elend Geld verdient, und davon am besten nicht wenig, ist hier im Laufe der Handlung in mehreren Szenen meisterhaft dargestellt worden.

    Klar wurde auch die Tatsache, dass es um 150.000 Flüchtlinge nach Deutschland zu bringen einer strammen Organisation, eines Chefs mit Geld wie mehrere Ausführungskräfte bedarf, die Wasser, Energie-, Sanitäts- und andere Versorgung täglich zur Verfügung stellen, um so ein komplexes Unterfangen wie ein Fußmarsch von Nordafrika nach Deutschland fertig zu bringen. Und warum? Weil der clevere Boss auf noch mehr Geld spekuliert, von der EU, von den dt Steuerzahlern usw.

    Man kann noch vieles über dieses tolle Werk schreiben, besser, man hört es selbst und gelangt zur eigenen Meinung.

    C. M Herbst hat, wie bereits erwähnt, kongenial gelesen. Schon allen das Lachen von Mojo, was man da so alles heraushört! Grenzenlosen Egoismus, Selbstzufriedenheit, Hochmut, Spott, Häme, Hinterlist uvm. Auch andere Figuren sind ähnlich großartig, jede auf ihre eigene Art, dargestellt worden.

    Man muss dieses Werk unbedingt hören, sonst entgeht einem viel. So toll lesen kann man selbst nicht.

    Fazit: Geniale Groteske zum akuten Thema. Urkomisch, ironisch, Spiegel vors Gesicht der Gesellschaft haltend, unterhaltsam, zum Nachdenken anregend uvm. Unbedingt hören! Ein Hör-Highlight dieses Sommers!

    P.S. Wer beim Thema Meiden nicht so ganz auf dem Laufenden ist, liest bei Gelegenheit „Lügen die Medien?“ von Jens Wernicke. Danach wird vieles klarer.

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    S
    Schneilavor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht so lustig wie erwartet, aber einfach wieder großartig gesellschaftskritisch. Für mich ein Must-read.
    Einfach ein Muss

    Ich habe dieses Hörbuch angefangen in der Hoffnung und Erwartung wieder ein Werk á la "Er ist wieder da" präsentiert zu bekommen. 

    Das war es allerdings nur in Teilen.
    Schon bei Er ist wieder da war ich begeistert von dem Humor und der permanenten, ironischen und sarkastischen Gesellschaftskritik die lustig dargestellt wird, in Wahrheit aber so erschreckend wahr ist. 
    Diese Wahrheit ist es, was "Die Hungrigen und die Satten" bietet. 
    Zwar fehlen die Lacher an der ein oder anderen Stelle, vielleicht blieb mir das Lachen aber auch nur im Halse stecken weil dieses Flüchtlingsthema so erschreckend real und zeitgemäß ist und an hungernden, leidenden und sterbenden Menschen eigentlich einfach nichts witziges ist. Genau so erschrocken war ich über die wahrheitsgetreue Darstellung unserer aktuellen Medienlandschaft und somit leider auch unserer Gesellschaft. 
    Mit "Humor" und Überspitzung wird auf aktuelle Katastrophen hingewiesen, dass es unterhaltsam ist, spannend bleibt und man dabei nur weinen könnte. 

    Ich halte es für ein absolut gelungenes Buch, dass sich jeder Mensch zu Gemüt führen sollte. 

    P.S.. Christoph Maria Herbst war als Sprecher wie immer großartig!

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    Buchfeelingvor 17 Tagen
    eine erschreckende Geschichte...

    Die Geschichte beginnt mit einer aufstrebenden Moderatorin in Deutschland. Sie möchte ganz “groß” werden und mit ihrer neuen Sendung aus deutschen Flüchtlingsheimen scheint der Weg nicht mehr weit. Die Menschen lieben ihre rührseligen Berichte der Benachteiligten. Doch dann kommt ihr Chef auf eine geniale Idee: Nadeche Hackenbusch soll direkt von dort berichten, wo die Flüchtlinge her kommen: aus dem größten Flüchtlingslager in Afrika!

    Anfangs ist die medienbewußte Frau schockiert, doch sieht sie das Potential und die Chance, die sich ihr hier bietet. Also bricht sie auf in eine vollkommen unbekannte und ungeahnte Welt. Sie sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber, wie, ob ihre Glitzerschuhe zum schlichten Rock passen… und… sie erlebt das echte Elend.

    In Deutschland streiten Politiker über Nichtigkeiten, stellen ihre privaten Belange über Alles und langweilen sich in Sitzungen.

    Und dann gibt es da noch den “Flüchtling”. Ein junger Mann, der alles dafür tut, um ins gelobte Europa zu kommen. Er lernt den “Engel” aus Deutschland kennen und wittert seine Chance. Die Macher der Sender freuen sich über stetig wachsendes Interesse … doch plötzlich entwickelt die Mission eine Eigendynamik, die niemand vorhersehen konnte und die bedrohliche Ausmaße annimmt. Doch auch hier zeigt sich die Kreativität der Medienmacher… die mit aberwitzigen Ideen diese Mission immer weiter unterstützen und Kasse machen…

    Die Story ist, typisch Timur Vermes, extrem sarkastisch, böse und hintergründig. Jede “Seite” bekommt ihr Fett weg und als Leser (oder Zuhörer) schwankt man mit seinen Gefühlen zwischen Schmunzeln, Wut, Erschrecken, Zustimmung und Ablehnung. Ein Wechselbad der Gefühle.

    Der recht unvorhersehbare Verlauf der Geschichte überrascht und lockert die Story auf. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, vom Autor belehrt zu werden oder in eine Richtung gedrängt zu werden.

    Der Autor trifft mit der Geschichte wieder mal den Nagel auf den Kopf. Schonungslos reißt er die Decke der Retusche herunter und zeigt auf, was niemand sehen möchte… denn sehen tut weh! Und am Ende bleibt der Leser mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch zurück….

    Ein sehr erschreckendes Buch…. mit unerwartetem Ende.

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    Dirk1974vor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Was mit Humor beginnt steigert sich zur Dramatik und endet in einem gnadenlosen Inferno.
    150.000 auf der Flucht

    Zum Inhalt:

    Europa hat die Außengrenzen dicht gemacht. In Afrika entstehen riesige Flüchtlingslager. Die deutsche Moderatorin  Nadeche Hackenbusch macht sich mit einem Fernsehteam auf den Weg ins größte Flüchlingslager der Welt. Sie ist im Fernsehen durch ihre Serie  Engel im Elend bekannt und will nun ein Special drehen. 

    Lionel ist einer von tausenden Flüchtlingen in Afrika. Als ein deutsches Fernsehteam im Lager eintrifft, sieht er eine Chance, um nach Europa zu gelangen.

    Weiterhin ist da noch  der Staatssekretär. Er ist in Bayern und beobachtet, wie die Übertragungen aus dem Flüchtlingslager die Einschaltquoten durcheinanderwirbeln.

    Was relativ harmlos beginnt, entwickelt sich für Nadeche Hackenbusch zu einer Lebensaufgabe. Daher ist sie entsetzt, als ihr Regisseur plötzlich beschließt, die Sendereihe zu beenden. Sie will die Flüchtlinge aber nicht in ihrem Elend allein lassen und macht sich zusammen mit 150.000 Flüchtlingen zu Fuß auf den Weg nach Deutschland. Kann dieser Marsch Erfolg haben? Sie weiß es nicht? Doch je näher der Tross Deutschland kommt, um so nervöser werden die Politiker....

    Meine Meinung:

    Ich kenne den ersten Roman des Autors nur von Namen her. Bei seinem neuen Buch  Die Hungrigen und die Satten habe ich mich für das Hörbuch entschieden. Dieses wird von Christoph Maria Herbst gelesen. 

    Mit seinem satirischen Roman trifft Timur Vermes den Nerv der Zeit. Das Thema Flüchtlinge ist seit langem in Europa ein wichtiges und viel diskutiertes Thema. Er zeigt auf, wie ein Privatsender mit einem brisanten Thema Rekordeinschaltquoten erzielt und damit Millionen verdient. Und die Politik redet alles klein, solange die Flüchtlinge weit weg sind.

    Auf dem Cover des Hörbuches steht folgender Satz: " Timur Vermes‘ neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, aktuell, radikal, beklemmend und komisch zugleich. DIE HUNGRIGEN UND DIE SATTEN fängt dort an, wo der Spaß aufhört." (Quelle: Bastei Lübbe)

    Dieser Satz trifft es wie die Faust aufs Auge. 

    Was mit Humor beginnt steigert sich zur Dramatik und endet in einem gnadenlosen Inferno. 

    Das Finale des Buches ist nichts für zartbesaitete Leser. 

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Christoph Maria Herbst ist der perfekte Vorleser für dieses Buch. Durch sein Spiel mit der Stimme verkörpert er aus meiner Sicht die Hauptcharaktere optimal.

    Fazit:

    Das neue Buch von Timur Vermes hat es in sich. Es ist schwer in ein spezielles Genre einzuordnen, aber auf jeden Fall lesens- bzw. hörenswert. Ich vergebe 5 Sterne.

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    Mikakos avatar
    Mikakovor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Eine schonungslose und gesellschaftskritische Geschichte die mich zum Ende hin wirklich fertig gemacht hat. Großartig eingelesen!
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