Tina Alba Harfenzorn

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Inhaltsangabe zu „Harfenzorn“ von Tina Alba

Ein todbringender Fluch liegt über dem Land. Durch Verrat und schwarze Magie konnten die Dunkelelfen den Clan der Hainhüter auslöschen. Nur den Barden Silbersang haben die Dunklen verschont, damit sein Bericht Angst und Schrecken zu den anderen Clans bringt. Silbersang ist allein. Allein mit einer zerbrochenen Harfe, seinen Erinnerungen und seiner Verzweiflung. Aber muss nicht auch eine zerbrochene Klinge durch das Schmiedefeuer gehen, um eine neue, hervorragende Waffe zu werden?

Schöne, traurige, einfühlsame und abenteuerliche Geschichte.

— pschade
pschade

Kurzweilige Unterhaltung, die Lust auf mehr macht.

— TZNycra
TZNycra

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  • Teil 1 der Nithyara-Trilogie

    Harfenzorn
    Koriko

    Koriko

    15. February 2016 um 12:37

    Story: Die Rache der Dunkelelfen löscht Silbersangs Clan nahezu vollständig aus. Nur er ist vom Clan der Hainhüter übrig, deren Aufgabe es ist den Götterstein zu bewachen und den Nithyara den Weg zu ihren Göttern offen zu halten. Verantwortlich für das Leid und einen grausamen Fluch, der der Welt der Nithyara einen ewigen Winter beschert, ist Rauchläufer, mit dem ihn mehr als Freundschaft verband. Da Einsamkeit für einem Nithyara auf längere Sicht der Tod bedeutet, macht sich Silbersang zusammen mit dem Nachtschleicher und Götterboten Frostfeuer auf gen Norden, wo er auf Hilfe hofft. Dort haben Mitternacht, Anführerin eines Clans, und der Kundschafter Sternenglanz durch Visionen erfahren, was geschehen ist. Sie nehmen Silbersang nicht nur bei sich auf, sie entdecken in ihm auch den einzigen Nithyara, der den schrecklichen Fluch brechen kann … Eigene Meinung: Der Fantasy-Roman „Harfenzorn“ ist der erste Band der Trilogie um die Nithyara und deren Schicksal. Bereits vor einigen Jahren erschien mit „Feuersänger“ ein Werk von Tina Alba, das die Welt und die Geschichte des Zwielicht-Elfen-Volkes thematisierte. Leser des alten Romans wird Silbersang bereits ein Begriff sein, ist er in „Feuersänger“ doch der zweite Hauptcharakter. Da das im Blitz Verlag erschienene Buch auch bei Machandel neu aufgelegt werden soll, kann man davon ausgehen, dass die Geschichte um Feuersänger in den kommenden beiden Bänden behandelt wird. In „Harfenzorn“ lernt der Leser die Welt der Nithyara kennen, eines elfenähnlichen Volkes, das stark auf seinen Götterglauben baut und die eine sehr starke Bindung zueinander haben. Dies drückt sich darin aus, dass Nithyara einander brauchen, um ihr Seelenfeuer am Brennen zu halten und ohne die Nähe zu einem anderen irgendwann sterben würden. Mit diesem Hintergrund erzählt Tina Alba die Geschichte des jungen Silbersangs, der von seinem Freund Rauchläufer betrogen wird und einen Weg finden muss, den schrecklichen Fluch zu brechen, den er indirekt mit zu verantworten hat. Auf seinem Weg findet er in Mitternacht und ihrem Clan neue Freunde, in Sternenglanz jemanden, der ihm schnell mehr bedeutet, als die übrigen Nithyara. Nach und nach begreift Silbersang, welche Aufgabe vor ihm liegt und was er opfern muss, um den Fluch des Winters aufzuheben und den Nithyara neue Hoffnung zu schenken. Inhaltlich erzählt Tina Alba eine interessante, spannende Geschichte, die Comicfans jedoch stark an „Elfenwelt“ von Wendy Pini erinnert: die Namen der Charaktere, der Zusammenhalt und der starke Götterglaube. Es ist offensichtlich, was die Autorin inspiriert hat. Auch einige Logiklücken fallen mit der Zeit negativ ins Gewicht – so ist das Dorf der Hainhüter zu Beginn des Buches zwei Wochen von Mitternachts Clan entfernt, später ist es nur noch eine Woche und kurz vor dem Finalkampf schaffen die Nithyara es binnen weniger Tage dorthin. Auch ist es schade, dass Sternenglanz zwar am Anfang als zweiter Hauptcharakter eingeführt wird, später jedoch kaum noch Beachtung findet und für die Handlung keine nennenswerte Rolle spielt. Bleibt zu hoffen, dass ihm in den nächsten Bänden mehr Platz eingeräumt wird. Die Charaktere sind interessant gestaltet: Silbersang ist sympathisch, allerdings braucht er nach den Ereignissen zu Beginn ein bisschen, um sich zu fangen. Es dauert, bis er sein Selbstmitleid hinter sich lässt und aktiver wird. Sternenglanz ist dem Leser in der Hinsicht sympathischer, da man ihn von Anfang an ins Herz schließt. Umso bedauerlicher ist es, dass er zum Ende hin kaum zum Tragen kommt. Das Schicksal erleidet auch Mitternacht, die zwar von den Göttern auserwählt wurde, jedoch nur wenig zur Handlung und den Ereignissen beiträgt, außer dass sie ihren Clan in den Kampf führt. Die übrigen Figuren bleiben recht blass, was vor allem an den fremdartigen Namen liegt: Sternenglanz, Sternenwind, Sonnenwende, Abendstern, Vollmond … mit der Zeit kann man die Charaktere kaum noch auseinander halten, insbesondere wenn sich die Namen ähneln. Zudem kann man nicht anhand ihrer Namen mal sagen, ob die Figuren männlich oder weiblich sind, was die Zuordnung zusätzlich erschwert. Stilistisch muss man sich an Tina Albas poetischen, verspielten Stil gewöhnen, der nur bedingt zur Sprache der gängigen Fantasyromane passt. Das mag nicht unbedingt schlecht sein – die Autorin hat einen angenehmen, flüssigen Stil, der durchaus zu fesseln weiß. Hin und wieder kommt die Welt jedoch ein wenig blass daher – es fehlen Beschreibungen der Umgebung und der Welt der Nithyara, ebenso vermisst man wirkliche Hintergrunderklärungen. Tina Alba kratzt lediglich an der Oberfläche der Welt, die sie erschaffen hat – so weiß man lediglich dass es neben den Nithyara Dunkelelfen und deren helles Pendant gibt, aber ob auch andere Wesen die Welt bevölkern bleibt im Dunklen. So wirkt „Harfenzorn“ leider insgesamt ein wenig farblos, da einfach nur die Geschichte erzählt, aber nicht die Fantasywelt beleuchtet wird. Schade – da hätte man mehr draus machen können. Fazit: „Harfenzorn“ ist ein interessanter Einstieg in Tina Albas Fantasytrilogie um die Nithyara, der trotz einiger Schwächen Lust auf mehr macht. Dank der interessanten Grundidee rund um das Volk der Nithyara und dem angenehmen Schreibstil, lohnt sich das Buch für alle, die ungewöhnliche Fantasy mögen und eine Geschichte genießen wollen, in der es nicht nur um Erotik und Liebe geht. Wer neugierig geworden ist, sollte auf jeden Fall einen Blick in die Leseprobe werfen.

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  • Vom zweifelndem Herzen zur tödlich-zärtlichen Waffe

    Harfenzorn
    pschade

    pschade

    17. January 2016 um 18:51

    Harfenzorn zog mich schon durch das Cover in seinen Bann. Die Geschichte selbst war wieder ein Genuss zu lesen. Die Autorin Tina Alba verstand es aufs Neue, mich mit ihrer Geschichte um den jungen Silbersang und seinen Kampf gegen die Dunkelelfen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie sie mich in den Geschichten um die Nithyara einfangen kann. Für mich ein Dessert, welches ich gern noch einmal vernasche.

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  • Gelungener Auftakt!

    Harfenzorn
    TZNycra

    TZNycra

    23. December 2015 um 10:07

    Harfenzorn ist eigentlich das Prequel zu dem bereits erschienen Roman der Autorin Tina Alba "Feuersänger", zu dem ich bereits eine Rezension verfasst hatte. Selbstredend wollte ich wissen, was sich die Autorin weiter für ihre Welt ausgedacht hat und ich wurde nicht enttäuscht. Cover: Das Cover ist in dunklem Grün gehalten, man erkennt Schnee, einen Nithyara und seinen treuen Begleiter. Klappentext: Ein todbringender Fluch liegt über dem Land. Durch Verrat und schwarze Magie konnten die Dunkelelfen den Clan der Hainhüter auslöschen. Nur den Barden Silbersang haben die Dunklen verschont, damit sein Bericht Angst und Schrecken zu den anderen Clans bringt. Silbersang ist allein. Allein mit einer zerbrochenen Harfe, seinen Erinnerungen und seiner Verzweiflung. Aber muss nicht auch eine zerbrochene Klinge durch das Schmiedefeuer gehen, um eine neue, hervorragende Waffe zu werden? Inhalt: [Achtung kann Spoiler enthalten] Wie der Klappentext schon sagt, legt sich ein todbringender Fluch über das Land der Nithyara. Einzig der Hainhüter Silbersang ist von seinem Volk übrig geblieben und verzweifelt, bis ihm der Nachtschleicher Frostfeuer begegnet. Normalerweise jagen Nithyara Nachtschleicher, die sie gleichzeitig als Boten der Götter verehren, doch dieser hier ist anders. Er kann mit Silbersang kommunizieren und nimmt ihm dadurch einen Teil der tödlichen Einsamkeit. Denn Silbersang scheint auserwählt, nicht nur von dem Fluchbringer Ascheherz, den Silbersag einst als Rauchläufer kannte und liebte, sondern auch von den Göttern selbst. Während der Fluch über das Land hereinbricht, merken auch die anderen Nithyara, dass etwas nicht stimmt. Ein Priester fällt in Trance, die Königin verschwindet und drei Spurensucher müssen sich auf den Weg machen, um herauszufinden, warum das Land plötzlich unter einer Decke von Schnee begraben ist. Es kommt, wie es kommen musste, Silbersang trifft auf die andere Gruppe und gemeinsam stellen sie sich dem Feind, Ascheherz und den Dunkelelfen, die auf Rache für vergangenes Unrecht sinnen. Und während der Fluch immer stärker wird, müssen die Gefährten erkennen, dass hinter alle dem ein Plan steckt, der vor einer Ewigkeit ersonnen worden war. Meine Meinung: Harfenzorn ist anders, aber nicht schlecht anders. Der Roman enthält die bereits aus Feuersänger bekannten Figuren der Nithyara und deren Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Gleichzeitig ist die Geschichte jedoch ausgereifter, weniger geblümt und trotzdem detailreich erzählt. Der Leser fiebert und leidet durch die Bank weg mit Silbersang mit, wenngleich der nicht in ein Tal der Tränen flieht, sondern nach einer angemessenen Trauerzeit erkennt, dass nur er es sein kann, der den Fluch bricht. Entgegen der Aufmachung des Vorgängers ist Harfenzorn einfach gehalten, das merkt man schon am deutlich günstigeren Preis für das Taschenbuch, auch ist es inzwischen als Ebook erhältlich. Nichtsdestotrotz bleibt der Inhalt spannend und jeden Cent wert. Ich habe gelächelt, ich habe geweint und gemäß der Aussage der Autorin auch an den richtigen Stellen. Ich freue mich, dass Tina Alba beschlossen hat, der Reihe noch eine Chance zu geben, und sie von Grund auf neu zu strukturieren und am Anfang zu beginnen. Von mir gibt es erneut die volle Punktzahl, weil Charaktere, Setting und Story mich vollauf überzeugen konnten. Und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. PS. Meine Rezension ist ebenfalls auf Amazon verfügbar.

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