Inhalt: Henri lebt 1884 in Rye (England), wo sie für eine Schmugglergilde Leichen ihre Organe entnimmt - und manchmal auch ihre Erinnerungen. Nachdem die dazu gezwungen wird, den englischen Thronfolger der selben Prozedur zu unterziehen, schickt man sie in den Zwangsurlaub. Ein Luftschiff soll Henri von London nach Wien und wieder zurück bringen. Nur leider befinden sich an Bord nur all zu bekannte Gesichter ...
Fazit: "Die Moritat der Organspenderin" hat mich beim Klappentext sofort gecatcht. Der Eindruck auf den ersten Seiten war dann leider etwas ernüchternd: Wortwiederholungen gaben sich die Klinke in die Hand. Auch der Buchsatz war an manchen Stellen nicht ideal. Das Leseerlebnis lief für lange Zeit auf eher 3 Sterne hinaus - ca. 50 Seiten vor dem Ende kam jedoch ein derartiger Plottwist, dass ich doch nochmal auf 4 Sterne korrigieren möchte. Hier habe ich nichts kommen sehen - und war absolut von den Socken! Die Geschichte hat definitiv Luft nach oben, ist aber so originell wie unvorhersehbar.
Empfehlung: Wer sich an stilistischen Patzern nicht stört, kann sich in dieser Steampunk-Fantasy verlieren.









