Tina Brömme Wie programmiert man Liebe?

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Inhaltsangabe zu „Wie programmiert man Liebe?“ von Tina Brömme

Als Rieke auf dem zehnjährigen Abitreffen ihren Schwarm Sebastian wiedertrifft, traut sie ihren Augen nicht: Basti ist nicht mehr der schlaksige, pickelige Computer-Nerd von damals, sondern ein attraktiver Mann. Gerüchte besagen, dass er inzwischen eine eigene Firma hat, die schon bald das „nächste große Ding“ herausbringen soll. Umso mehr will Rieke sich nicht anmerken lassen, wie erbärmlich unspektakulär ihr eigenes Leben in den letzten Jahren verlaufen ist. Sie hat keine Kinder, kein Haus, kein Auto - und der Job ist auch nur auf Probe. Von einem Mann ganz zu schweigen. Und dass Basti mit einem einzigen Blick noch immer dieses Gefühlschaos in ihr auslösen kann, versteht sie gar nicht. Schließlich ist da noch eine alte Rechnung zwischen ihnen offen.

Nach dem Lesen wünscht man sich seinen eigenen ganz persönlichen Nerd :P

— ChrissisCorner
ChrissisCorner

Ein e-book für witzige Lesestunden mit genau der richtigen Portion an Romantik!

— bookblossom
bookblossom

Witzige, leichte Unterhaltung zum Entspannen und Träumen.

— Tanzmaus
Tanzmaus

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, Story und Charaktere leider nicht so.

— littleowl
littleowl

Unterhaltsam-lustige Story von begeisterten Nerds und der Liebe

— Sarih151
Sarih151

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  • Ein Buch mit einem großen Nerdfaktor

    Wie programmiert man Liebe?
    ChrissisCorner

    ChrissisCorner

    24. August 2017 um 13:47

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist locker, witzig und ideal um sie zwischendurch zu lesen. Vor allem Leute, die selbst etwas "nerdig" sind und auch etwas mit z.B. lustigen T-shirt Aufschriften und Star Trek anfangen können, sind hier genau richtig." You read my t-shirt. That's enough social interaction for one day"Die Protagonisten sind sehr authentisch. Während des Lesens kam es mir vor, als wären sie selber Leute, die ich in meinem Umfeld habe. Obwohl gerade im Bezug auf die "Nerds" viel mit Klischees gespielt wird, geht Tina Brömme auch in die Tiefe und zeigt, dass auch die "Nerds" viel tiefgründiger sind, als man denken mag. Sie erschatft tiefgründige und in sich schlüssige Charaktere.Rieke war mir eine sympathische Protagonistin. Sie hatte Charakterzüge, mit den ich mich gleich von Anfang an identifizieren konnte. Allerdings fand ich es teilweise etwas anstrengend, wie sehr sie sich selber runterspielt und auch ihren Begabungen."Hm. Und das sollte ich glauben? Okay, ruhig Blut. Ich war hier nicht die eifersüchtige Freundin (doch!), sondern die empathische Therapeutin (grrrr!)"Insgesamt würde ich die Geschichte nicht als Neuerfindung des Rades bezeichnen, sie ist halt eine klassische Liebesgeschichte und daher leicht vorhersehbar. Allerdings überzeugt sie mit viel Witz, Humor und dem Nerd-Faktor!

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  • Für meinen Geschmack zu nerdig

    Wie programmiert man Liebe?
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    24. March 2017 um 21:32

    2.5Wie programmiert man Liebe? klang nach einer witzigen und leichten Unterhaltung. Leicht war sie definitiv, aber meinen Humor hat die Geschichte leider nicht unbedingt getroffen.Mein Lesespaß wurde ebenfalls ein wenig durch die sehr speziellen Charaktere gebremst. Ich bin mit beiden Hauptcharakteren nicht so wirklich warm geworden, was vor allem an dem sehr hervorgehobeben Nerd-Charakter lag, denn damit kann ich leider nur selten was anfangen und mit Star Trek schon gar nicht. Ich fand sowohl Rieke als auch Basti sehr anstrengend und konnte nur wenig mit den beiden anfangen.Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls nicht komplett erreichen.Große Höhepunkte gab es in der Geschichte leider nicht und insgesamt war alles sehr vorhersehbar ohne große Überraschungen. Dies ist ein Punkt, der mich nicht immer stört, aber vor allem dann wenn ich mit den Charakteren nicht warm werde.Die Geschichte war dennoch leicht und flüssig zu lesen und hatte einen Unterhaltungswert, aber insgesamt war es leider nicht so meins.

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  • Wie programmiert man Liebe?

    Wie programmiert man Liebe?
    bookblossom

    bookblossom

    04. March 2017 um 17:49

    Nicht nur Nerds werden Freude an dieser quirligen Geschichte finden, auch Romantikfans und Liebhaber gepflegten Humors werden auf ihre Kosten kommen. Denn der Klappentext dieses Büchleins hält definitiv was er verspricht! Als Leser begleitet man die entzückende Rieke durch ihr Gefühlschaos, was mir persönlich unheimlich viel Freude bereitet hat! Unsere Protagonistin hat nämlich eine besondere Vorliebe für Fettnäpfchen und sorgt außerdem mit ihrem Nebenverdienst als Datingberaterin für so einige Lacher. In Summe ist Rieke eine herrlich sympathische Figur, die mit ihren kleinen Macken stets sehr authentisch wirkt. Auch die Nebenfiguren und besonders Riekes großer Schwarm Basti wussten mich zu überzeugen. Im Verlauf der Handlung verrennt sich die Protagonistin natürlich in so einige Konflikte und hält dadurch die Spannung dauerhaft aufrecht. In nur wenigen Stunden flog ich über die Seiten dieses unterhaltsamen Liebesromans und wurde immer wieder von der Autorin überrascht. Besonders auflockernd fand ich den Briefwechsel der beiden Protagonisten gegen Ende. Ein e-book für witzige Lesestunden mit genau der richtigen Portion an Romantik! Vielen Dank an LYX und Netgalley für dieses Rezensionsexemplar!

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  • Wie programmiert man Liebe?

    Wie programmiert man Liebe?
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    07. November 2016 um 07:01

    Inhalt:Rieke graut vor dem 10 Jährigen Klassentreffen, denn sie befürchtet auf Basti zu Treffen, der Junge der sie vor zehn Jahren schwer enttäuscht hat. und er ist tatsächlich da, doch vom ehemaligen Nerd ist nicht mehr viel übrig geblieben, außer sein Job. Sie begegnet ihm nach dem Klassentreffen bald wieder und alte Gefühle werden wieder wach..Meine Meinung:Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, es war leicht locker zu lesen und hatte sehr viel Humor, was mir das lesen noch erleichterte.Rieke eine junge Frau die einem von Anfang an symphatisch ist, trifft ihre damalige Liebe wieder. Ihre Gefühle und ihre Handeln sind genau erklärt und für denn Leser sehr gut nachvollziehbar.Die Idee eine Liebesgeschichte auf einem Klassentreffen zu starten ,war für mich neu. Klar gibt es dies wahrscheinlich schon öfter aber ich fand die Umsetztung sehr gut. Humor,Liebe, Spannung das war alles in der richtigen Dosis gegeben,so das dass Buch etwas besonderes ist.Die Geschichte an sich ist sehr gut durchdacht. Die Handlung der Geschichte ist nicht vorhersehbar, ständig erfährt der Leser was neues, unerwartetes, dies klärt sich aber im Laufe des Buches alles auf. Es macht spass die auflösung der vielen Fragen die aufkommen zu erfahren und mitzuraten wie es weiter geht.Die Charaktere und auch die Leser machen ein Wechselbad der Gefühle durch. Aber am Schluss des Buches ist man glücklich über das Ende, aber auch traurig weil das Buch zu Ende ist. Der Leser lernt die Charaktere in diesem Buch genau kennen, kann sich mit ihnen identifizieren und sich zu 100 % auf sie und ihre Geschichte einlassen.Ein sehr schöne turbulente Liebesgeschichte, mit vielen kleinen unerwarteten Wendungen. Ein Buch zum abschalten und entspannen, aber auch zum Lachen.Es hat sehr viel Spass gemacht die Geschichte zu lesen.

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  • Nerds, Mauerblümchen und die Liebe

    Wie programmiert man Liebe?
    Books-like-Soulmate

    Books-like-Soulmate

    31. July 2016 um 14:34

    „Wie programmiert man Liebe“ von Tina BrömmePreis TB: € 9,99 [D]Preis eBook: € 8,99 [D]Seitenanzahl Print: ca. 345 SeitenErschienen am 01.06.2016 beim Lyx Verlag in Bastei Lübbe======================Klappentext:Als Rieke auf dem zehnjährigen Abitreffen ihren Schwarm Sebastian wieder trifft, traut sie ihren Augen nicht: Basti ist nicht mehr der schlaksige, pickelige Computer-Nerd von damals, sondern ein attraktiver Mann. Gerüchte besagen, dass er inzwischen eine eigene Firma hat, die schon bald das „nächste große Ding“ herausbringen soll. Umso mehr will Rieke sich nicht anmerken lassen, wie erbärmlich unspektakulär ihr eigenes Leben in den letzten Jahren verlaufen ist. Sie hat keine Kinder, kein Haus, kein Auto – und der Job ist auch nur auf Probe. Von einem Mann ganz zu schweigen. Und dass Basti mit einem einzigen Blick noch immer dieses Gefühlschaos in ihr auslösen kann, versteht sie gar nicht. Schließlich ist da noch eine alte Rechnung zwischen ihnen offen…======================Achtung Spoilergefahr!!!======================Zum Inhalt:Rieke und Basti gehörten auf der Schule zu den Mauerblümchen. Während sie der Kummerkasten für alle war, war er der Computernerd. Riekes Schulzeit war für sie eine Katastrophe, der Kontakt mit Basti ihr einziger Lichtblick. Als es auf dem Abi-Ball zu einem folgenschweren Missverständnis kommt, gehen die beiden getrennte Wege. Rieke weiß bis heute nicht was damals eigentlich vorgefallen ist. Heute 10 Jahre später erhält sie eine Einladung zum Abitreffen. Eigentlich hat Rieke gar keine Lust daran teilzunehmen, denn was hat sie schon erreicht? Kein Mann, keine Kinder, kein Haus und kein richtiger Job. Einzig mit ihrem Dating-TÜV für Männer hält sie sich über Wasser. Sie berät Männer in Liebesdingen und analysiert diese Treffen. Als Rieke sich dann aber auf dem Abi-Ball Basti nach so langer Zeit gegenübersteht, gerät ihre Gefühlswelt ins Wanken. Basti besitzt mittlerweile sein eigenes Start-up Unternehmen und plant schon bald einen großen Coup. Was Rieke nicht weiß, ist, dass Basti sie in den ganzen 10 Jahren nie vergessen hat. Was ist vor 10 Jahren wirklich geschehen? Werden Rieke und Basti nach so langer Zeit zueinander finden?===================Mein Fazit:Das Cover ist schlicht aber dennoch auffällig. Der Titel klang für mich spannend und gemeinsam mit dem Klappentext hat mich das neugierig werden lassen. Der Schreibstil ist ganz gut, wenngleich ich mich am Anfang sehr schwer getan habe. Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich die ständig durchgestrichen Stellen im Text. Das fand ich teilweise als irritierend, aber irgendwann gewöhnt man sich daran. Die Geschichte handelt eben von den typischen Nerds und Mauerblümchen die mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen haben. Rieke und Basti als Protagonisten waren gut ausgearbeitet. Rieke mit ihrer naiven und selbstzweifelnden Art und Basti mit seinem typischen Nerdverhalten und seiner Vorliebe für Star Trek. Was ich persönlich sehr gut fand, waren die jährlichen Briefe, das war wirklich schön zu lesen. Die Geschichte war humorvoll, spannend und romantisch. Dennoch irgendwie hat mir der Pep oder das gewisse etwas gefehlt. Teilweise fand ich leider auch, dass es sich etwas gezogen hat. Auf jeden Fall eine gute Lektüre, die man aber sicherlich hoch etwas besser hätte machen können. Für mich leider nicht vollends überzeugend. Sicherlich ein interessantes Buch, wobei ich 8,99 € für ein eBook etwas zu teuer finde, besonders im Vergleich zum Preis des Prints, auch wenn es über einen großen Verlag kommt. 3 von 5 🍀 🍀 🍀

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  • Zwischen Nerds und Dating - TÜV

    Wie programmiert man Liebe?
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    29. July 2016 um 18:24

    Rieke, die nach ihrem Abi direkt nach Australien gegangen ist, wieder zurückkam, um in München dann in der PR zu arbeiten, sieht ihrem zehnjährigen Abitreffen entgegen. Ein wenig fürchtet sie sich vor den ganzen Begegnungen, aber dann ist sie doch wiederum neugierig, was auch den ganzen Leuten geworden ist. Vor allem aus ihrem damaligen Schwarm Sebastian, der sie am Abiball so wüst angegriffen und beschimpft hat, ohne dass sie je recht verstanden hat, warum.   Doch Basti überrascht sie, ist er doch einer der Inhaber einer Firma, die sich auf Apps spezialisiert hat. Das wäre nicht so schlimm, würde er nicht ein direkter Konkurrent zu ihrem eigenen Chef darstellen. Wie soll sich Rieke nun entscheiden? Für ihren alten Schwarm mit dem sie noch mindestens eine Rechnung offen hat oder für eine Übernahme nach der Probezeit.   Rieke ist herrlich naiv, spontan und manchmal auch wenig idiotisch, in Summe aber sehr liebenswert. So habe ich sie gleich in mein Herz geschlossen und konnte ihre Situationen gut nachvollziehen. Aber auch die anderen Protagonisten, und das sind gar nicht mal so wenige, bleiben selbst in ihren Nebenrollen nicht wirklich blass, sondern wirken schon bald plastisch mit Ecken und Kanten.   Rieke erkennt bald, dass nicht alles so ist, wie der Schein es einem vorgaukeln will und gerät dabei in einen regelrechten Gewissenskonflikt. Spannend, witzig, aber auch leicht träumerisch und romantisch erzählt die Autorin eine unterhaltsame Geschichte, die einen den Alltag vergessen und entspannen lässt.   Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich via NetGallery auf dieses Buch aufmerksam wurde. Mir wären sonst einige schöne Lesestunden entgangen, die ich doch sehr genossen habe.

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  • Tolle Protagonistin

    Wie programmiert man Liebe?
    Enaria

    Enaria

    28. July 2016 um 11:40

    Danke an NetGalley und Bastei Lübbe für das zugesendete Ebook.In Tina Brömmes "Wie programmiert man Liebe" trifft Rieke auf dem zehnjährigen Abitreffen Basti wieder, den sie seit einem denkwürdigen Ereignis auf dem Abiball nicht mehr gesehen hat. Beide haben sich über die Jahre verändert, doch sobald sie sich wieder gegenüberstehen, kommen die (positiven wie auch negativen) Gefühle von damals erneut auf. Meine Meinung:Insgesamt birgt die Geschichte nun keine großen Überraschungen und manches war wirklich total voraussehbar. Auch kann ich mich normalerweise nicht für Drama begeistern, das durch fehlende Kommunikation hervorgerufen wird (ich ärger mich dann immer, warum die nicht mal miteinander reden…), aber hier störte mich es nur begrenzt. Das lag vor allem an Rieke. Wenn ich die Protagonistin toll finde, dann kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen: Rieke ist unglaublich sympathisch und brachte mich immer wieder zum schmunzeln. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren, denn sie ist einfach "wie aus dem Leben gegriffen". Auch Basti hat mir sehr gut gefallen. Vor allem mochte ich das "nerdige" und die nicht abgeschickten Briefe, die er über die ganzen Jahre geschrieben hat. Gerade diese Briefe machten ihn für mich greifbar.Das Buch besticht durch viel Charme, die lockere und unterhaltende Erzählweise und war deshalb in einem Rutsch durchgelesen. "Wie programmiert man Liebe?" ist eine super Sommerlektüre und absolut zu empfehlen. Gute Laune ist vor"programmiert"! :-) 

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  • Wie programmiert man Liebe?

    Wie programmiert man Liebe?
    littleowl

    littleowl

    20. July 2016 um 13:13

    Worum geht's? Seit zehn Jahren bemüht sich PR-Frau Rieke, ihren katastrophalen Abiball zu vergessen. Diesen Abend hat ausgerechnet ihr damaliger Freund Basti zum schlimmsten ihres Lebens gemacht. Im Moment hat Rieke auch wirklich genug andere Sorgen: Mit fast dreißig ist sie immer noch finanziell auf ihren Vater angewiesen und hat weder ein Haus noch einen Mann vorzuweisen. Kein Wunder, dass sie lange zögert, ehe sie die Einladung zum zehnjährigen Abitreffen annimmt. Tatsächlich ist es einigen ihrer ehemaligen Mitschüler nicht viel besser ergangen, doch als Rieke dann vor Basti steht, traut sie ihren Augen kaum. Aus dem pickligen Computer-Nerd ist ein attraktiver und erfolgreicher Start-Up-Gründer geworden. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass ihr Jugendfreund ihr Herz immer noch höher schlagen lässt. Doch der Erfolg seines Unternehmens könnte sie den Job kosten, den sie so dringend braucht…. Meine Meinung Ich hatte mir von „Wie programmiert man Liebe?“ eine charmante und witzige Liebesgeschichte erwartet, die mit den zahlreichen Nerdklischees spielt. Tatsächlich haben mir die Grundidee und die Handlung auch ganz gut gefallen: Die Story war zwar etwas vorhersehbar, das war jedoch keine große Überraschung. Es gibt viele unterhaltsame Szenen und der Autorin ist es gut gelungen, einen Spannungsbogen zu entwickeln. Ein paar unerwartete Wendungen gibt es auch, besonders die Enthüllung, was genau beim Abiball passiert ist, hat mich überrascht. Aus der Konkurrenzsituation zwischen Bastis Start-Up und dem Unternehmen, wo Rieke arbeitet, ergeben sich zudem ein paar wirklich actionreiche Passagen, wobei die Story gegen Ende dann doch ein bisschen sehr abgedreht und unrealistisch wird. Obwohl die Wertung für diesen Roman letztendlich nicht so glänzend ausfällt, würde ich gerne weitere Bücher von Tina Brömme lesen. Die Autorin schreibt nämlich wunderbar witzig und konnte mich oft zum Lachen bringen. Mit vielen kreativen Vergleichen, Slapstick und Ironie hat sie mir ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen beschert, obwohl… …hier jetzt leider ein großes Aber kommt. Als ich diese Rezension schreiben wollte, ist mir der Name der Protagonistin partout nicht mehr eingefallen. Das liegt vermutlich daran, dass mir genau dieser Typ Hauptfigur schon viel zu oft untergekommen ist. Rieke kämpft ständig mit Selbstzweifeln, ist sehr unsicher und suhlt sich einen kleinen Tick zu gern in Selbstmitleid. Da können ihr andere Menschen noch so oft versichern, wie großartig, besonders und liebenswert sie tatsächlich ist. Basti war mir nicht direkt unsympathisch, ich habe aber auch nicht wirklich einen Draht zu ihm bekommen. Dafür war er mir einfach ein bisschen zu glatt und perfekt. Wirklich nerdig sind alle anderen in seiner Firma, Basti selbst erfüllt jedoch praktisch keines der typischen Klischees. So wird aus einer charmanten Grundidee letztendlich 0815-Chicklit. Fazit Eine Geschichte mit viel Potenzial, das leider größtenteils verschenkt wurde. Ich konnte mit den Charakteren nicht viel anfangen und die Story ist zwar an sich gut, wird zum Ende hin aber ein bisschen zu abgedreht. Trotzdem werde ich Tina Brömmes Romanen noch eine Chance geben, der Schreibstil der Autorin ist nämlich ganz fantastisch.

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  • Viel gefühl und eine gute Portion Humor

    Wie programmiert man Liebe?
    Natalie77

    Natalie77

    18. July 2016 um 13:05

    Inhalt:Rieke graut vor dem 10 Jährigen Klassentreffen, denn sie befürchtet auf Basti zu Treffen, der Junge der sie vor zehn Jahren schwer enttäuscht hat. und er ist tatsächlich da, doch vom ehemaligen Nerd ist nicht mehr viel übrig geblieben, außer sein Job. Sie begegnet ihm nach dem Klassentreffen bald wieder und alte Gefühle werden wieder wach...Meine Meinung:Bettina Brömme hat mich mit dem letzten Liebesroman "Maybe You - Entscheide sich wer kann" begeistert und so stand der neue Liebesroman auch recht schnell auf meiner Wunschliste.Nun konnte ich ihn schneller lesen als erwartet und bin im Nachhinein sehr froh darüber, denn ich hatte recht unterhaltsame Stunden.Der Einstieg fiel nicht schwer, war aber auch nicht wirklich etwas Neues. So oft müssen Klassentreffen für Liebesromane herhakten. Doch das störte mich nicht, schließlich entsteht jedes Mal wieder eine neue Geschichte. Die Autorin hat mit dem Klassentreffen einen guten Start gewählt, denn er schlug gleichzeitig die Brücke zur Vergangenheit und dem Abiball, der eine besondere Geschichte hat.Es werden zunächst einige Fragen aufgeworfen, bevor diese dann im Laufe der Geschichte beantwortet werden. Es ist eine Art Aufarbeiten der Vergangenheit die mich sehr gut unterhalten hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und neben den Gefühlsmomenten gibt es auch das ein oder andere Spannungselement. manch eine Szene habe ich voraus geahnt gerade zum Schluss, bei anderen hat mich die Autorin vollkommen überrascht.Die Figuren sind zahlreich, doch die wichtige Personen bleiben überschaubar.Rieke, eine junge Frau die in ihren Augen noch nicht viel erreicht hat. Sie arbeitet auf Probe, nachdem sie schon mehrfach in der Probezeit gekündigt wurde und muss auch hier wieder kämpfen. Sie leitet einen Dating TÜV, den ich sehr interessant fand. Es ist doch schön zu wissen was man verkehrt macht bei ersten Dates und warum der Date Partner einen nicht wieder sehen will. Hier erfährt man es. Allerdings gibt sie zwar Tipps, ist aber selber Single, also eigentlich der falsche Ansprechpartner.Basti ist der Nerd, er arbeitet bei einer Firma die Apps erfindet mit ein paar anderen jungen Männern die gar keine Zeit zu Daten haben. Über ihn erfährt man am Meisten durch seine Briefe, die er im laufe der letzten zehn Jahre geschrieben hat und die man immer mal zu lesen bekommt. Ansonsten bleibt er recht unscheinbar.Pia war und ist Riekes Freundin. Auch zwischen den Beiden herrschte lange Zeit Funkstille. Pia wirkt zunächst recht oberflächlich, doch bei näherer Betrachtung merkt man das sie ihr Herz auf dem rechten Fleck hat.Am Ende war ich vom Ausgang in keinster Weise überrascht, doch das hatte ich auch nicht erwartet. Ich hatte viele schöne Lesestunden mit einem Buch das neben viel Gefühl auch eine gute Portion Humor beinhaltet.

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  • Das Dating - TÜV-Erlebnis oder Wenn Nerds nach der Liebe suchen...

    Wie programmiert man Liebe?
    Sarih151

    Sarih151

    07. July 2016 um 08:25

    Inhalt Eine Einladung zum zehnjährigen Abitreffen erinnert Rieke an den schlimmsten Abend ihres bisherigen Lebens: dem Abiball.  Zehn Jahre in denen sie Zeit hatte über Basti hinwegzukommen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch genau das hat Rieke bisher nicht geschafft und nun steht ie auch noch Basti gegenüber. Nicht nur beim Abitreffen, sondern auch bei ihrem Dating-TÜV. Doch reichen 10 Jahre aus, um das schreckliche Ereignis rückgängig zu machen und die einstige Liebe zu vergessen. Oder ist das die Formel um Liebe zu programmieren? Cover Das Cover ist mir schon in der Programmvorschau aufgefallen vom Lyx-Verlag aufgefallen. Ein hübsches Pink, eine Brille, mit Herzen in den Brillengläsern. Des Weiteren sieht man die Silhouette einer weiblichen Person, die auf der Brillenfassung sitzt. Minimalistisch, dennoch fällt es ins Auge. Meine Meinung In „Wie programmiert man Liebe“ findet sich der Leser im Kopf von Rieke wieder, die gerade einer Einladung zum zehnjährigen Klassentreffen erhalten hat. Obwohl sie zunächst dem Treffen fern bleiben wollte, geht man als Leser mit ihr natürlich auf eben diesen Trip. Dabei gibt Riekes Gedankenwelt wahrscheinlich Einblick in die Gedanken so  mancher Abiturienten. Lustig verpackt, gelegentlich mit einem leichten Sarkasmus seitens Rieke, lassen in so mancher Szene den Leser schmunzeln. Auch die alltäglichen Situationen der Protagonistin  ebenso ihre Abenteuer mit ihrem kleinen Unternehmen, dem Dating-TÜV, hat die Autorin gut verpackt. Riekes Sichtweise bietet einen Einblick in die Gedankenwelt so mancher Frauen, die Situationen schon im Vorfeld gedanklich mit eventuellen Fragen und Antworten durchspielen beziehungsweise erfolgte Situationen und Gespräche bis ins kleinste Detail analysieren. (Ja, ich fand mich durchaus wieder!) Flüssig, locker und leicht – so lässt sich das Buch von Tina Brömme lesen. Einzig mit den etwas längeren Kapiteln hatte ich Probleme. Denn wenn mein Kindle mir schon im Voraus anzeigt, dass ich für das nächste Kapitel bis zu einer halben Stunden und länger brauche, vergeht mir so manch einmal die Lust. (Und ich kann wirklich von mir behaupten keine langsame Leserin zu sein.) Gut, dass es auch mehrere kleinere Kapitel gab und die Briefe von Sebastian an Rieke die Situation zusätzlich auflockerten.  Die auftretenden Charakteren sowohl Haupt- als auch Nebencharakter wirkten authentisch und konnten mich mit ihren verschiedenen Facetten und Lebensweisen überzeugen, und formten sich so mit ihrem Handeln und ihrer Verhaltensweise zu einem  Bild in meinem Kopf. Ich bedanke mich beim Lyx-Verlag für das Leseexemplar via NetGalley.

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  • Unterhaltsame & sympathische Geschichte!

    Wie programmiert man Liebe?
    jess020

    jess020

    30. June 2016 um 14:59

    Mit seinem sehr pinken Cover ist mir „Wie programmiert man Liebe?“ von Tina Brömme in den Verlagsvorschauen gleich ins Auge gefallen und hat es dann schließlich auch auf den Reader geschafft. Hinter der pinken Fassade verbirgt sich die Geschichte von Rieke, deren Leben bisher leider nicht ganz so rosig verlaufen ist. Nach einem sehr missglückten Abiball hat es sie sofort nach Australien verschlagen und danach gleich in die Großstadt München. Bloß weg von der heimischen Kleinstadt. Nun arbeitet sie eher weniger motiviert in einer PR-Agentur und macht sich zudem mit ihrem selbst erfundenen Dating-TÜV selbständig. Vielleicht lernt sie ja so endlich mal einen vielversprechenden Kandidaten für den Posten Freund kennen? Doch nun steht ihr erst einmal das Abitreffen in der Heimat bevor, bei dem sie auf alte Freunde und Nicht-Freunde treffen wird. Allen voran ihre erste große Liebe und Computer-Nerd Basti, welcher sich in den letzten zehn Jahren zu einem sehr attraktiven Mann gewandelt hat. Doof nur, dass er immer noch der totale Technik-Nerd ist, welcher rund um die Uhr an diversen Apps tüftelt. Das ganz große Plus an diesem neuen Roman der Autorin war für mich persönlich die Protagonistin. Rieke wird nämlich unfassbar authentisch und realitätsnah dargestellt. Wie so viele Frauen auch – mich eingeschlossen – macht sie sich über alles mögliche Gedanken. Sie zweifelt immer mal wieder an sich, hinterfragt Verhalten und Gesprochenes und all das, ohne zu nervig oder zu aufdringlich auf mich als Leser zu wirken. Denn egal, wie authentisch manch ein Charakter ist – oft ist es schlichtweg zu viel des Guten. Diese notwendige richtige Balance zu finden, ist der Autorin hierbei aber auf jeden Fall gelungen. Dadurch wirkt Rieke einfach nur sympathisch und man hat selbst richtig Spaß daran, sie in ihrer Geschichte zu begleiten. Die Handlung an sich verbirgt leider keine größeren Überraschungen, fast alles lässt sich mehr oder weniger bereits vorausahnen – vor allem, wenn man sehr viele solcher Frauen-Liebes-Geschichten liest, was ich ja definitiv tue. Doch trotzdem habe ich die Geschichte ganz gerne gelesen und auch die etwas fehlende Abwechslung wurde immer wieder mit den sympathischen Charakteren und lustigen Szenen wett gemacht. »Aus den Scherben meines Lebens bau ich mir ’ne Discokugel und tanz darunter« Insbesondere die Nerd-Gruppe um Basti, sprich seine Arbeitskollegen, sammelten bei mir ganz viele Sympathiepunkte. Deren Begeisterung für all das Technische und das Kreieren von neuen Apps ist durchweg spürbar und auch ansteckend. Mit ihrer Begeisterung für die eigene Arbeit bilden sie auch einen ganz starken Kontrast zu Rieke, die mehr als unglücklich mit ihrer eigenen Arbeit ist. Auch Riekes alte Freundin Pia sorgt so manchmal für die ein oder andere lustige Stelle im Buch. Alle gemeinsam sind sie für Rieke als Protagonistin eine sehr passende, sympathische und vor allem unterhaltsame Begleitung. „Wie programmiert man Liebe?“ überzeugt vor allem durch authentischen und sympathische Charaktere und einer unterhaltsamen Geschichte, die zwar durchaus weniger vorhersehbar hätte sein können, mich jedoch trotzdem genügend unterhalten konnte. Eben eine süße, lustige und kurzweilige Geschichte.

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