Tina Grube Lauter nackte Männer

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Inhaltsangabe zu „Lauter nackte Männer“ von Tina Grube

Männer, Muskeln und die Macken der Kunstbranche: Entdecken Sie die rasante Komödie „Lauter nackte Männer“ von Tina Grube als eBook bei dotbooks. „Hemden weg, Hosen runter, schließlich geht es hier um Kunst!“ Mona malt meterhohe Ölgemälde in kraftvollen Farben – und zwar am liebsten von formschönen, durchtrainierten Männerkörpern. Ganz schön provokant! Und offensichtlich zu selbstbewusst für den Kunstmarkt: Niemand interessiert sich für Monas Bilder. Bis zu dem Tag, als eins von ihnen in einer Galerie auftaucht … unter dem Namen eines Mannes! Sofort wird es für ein Vermögen verkauft. Zuerst ist Mona sprachlos. Dann wird sie angriffslustig – und beschließt, als geheimnisvoller Malerfürst richtig durchzustarten … Jetzt als eBook kaufen und genießen: Tina Grubes „Lauter nackte Männer“. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Ein charmantes Buch mit einer ganz sympathischen Hauptfigur.

— Julia_liest
Julia_liest

Wer Spaß haben möchte beim Lesen und die 90er selbst erlebt hat, sollte das Buch unbedingt lesen.

— Wuschelchen99
Wuschelchen99

Eine Zeitreise in die 90er Jahre, am Anfang etwas langwierig, aber dann ganz unterhaltsam...

— Anruba
Anruba

Herrlich amüsanter Frauenroman mit tollen Charakteren, urkomischen Wortkreationen und hohem Unterhaltungswert. Besonders lesenswert!

— Patno
Patno

Wer gute (Frauen-)Unterhaltung für zwischendurch sucht, ist hier absolut richtig.

— buecherblogdani
buecherblogdani

Ein kurzweiliger, toller Frauenroman mit einem klasse Sprachstil.

— monana88
monana88

Humorvoll, locker, leicht zu lesen und macht vorallem wirklich Spaß :-)

— Sandra251
Sandra251

Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert :-D.

— hasirasi2
hasirasi2

Amüsante Lektüre

— Eva-Maria_Obermann
Eva-Maria_Obermann

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  • Naja. Nackte Männer?

    Lauter nackte Männer
    Narr

    Narr

    19. July 2015 um 22:12

    Das Cover lässt ja schon mal die Mundwinkel zucken. Das war ehrlich gesagt auch der erste Grund, aus dem ich mich für das Buch interessiert habe. Der Titel hat natürlich auch dazu beigetragen. Welche Frau sieht sich nicht gerne Lauter nackte Männer an? Oder liest zumindest davon? :) Jedenfalls habe ich bei meinem anfänglichen Überschwang übersehen, dass das Buch ursprünglich von 1998 stammt. Damit rechnet man ja auch irgendwie nicht, wenn man ein eBook sieht… Zu der Zeit gab es sowohl noch die DM als auch andere Moralvorstellungen. Das bedeutet, die Erwartungen, die man an dieses Buch zu stellen wagt, werden zumindest aus heutiger Sicht nicht so ganz erfüllt. Damit meine ich sehr, sehr wenige Szenen, in denen überhaupt so etwas wie nackte Haut vorkommt, wobei der Titel hier um einiges mehr verspricht. Oder die Tatsache, dass solche Stellen dann nur bedingt überhaupt einen Reiz haben. Das finde ich sehr schade: Der Titel verspricht zu viel, sodass die Erwartungen dann beim Lesen enttäuscht werden. Dennoch bietet diese Erzählung auf unterhaltsame, manchmal etwas stockende aber immer amüsante Weise ein paar Stunden Spaß. Genau genommen waren es bei mir drei Stunden. Das eBook lässt sich sehr flüssig lesen, wenn ich auch am Anfang meine üblichen 20 Seiten gebraucht habe, um die Charaktere anzuerkennen und für einigermaßen gut zu befinden. Die Geschichte ist ganz nett – und ja, ich weiß, dass nett der kleine Bruder von Sch**** ist. Für meinen Geschmack ist der Handlungsverlauf einfach zu vorhersehbar, es gibt keine überraschenden Wendungen – gar keine! – und die Figuren entwickeln sich kein bisschen weiter. Wenn jemandem solche seichten Geschichten gefallen, dann ist dieses Buch für denjenigen perfekt. Für mich war das einfach nur lasches Gemüse: weich, gummiartig, gerade noch ess-, aber fast ungenießbar. Deshalb bekommt Lauter nackte Männer von Tina Grube von mir

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  • Leserunde zu "Lauter nackte Männer: Roman" von Tina Grube

    Lauter nackte Männer
    TinaGrube

    TinaGrube

    Liebe Leserinnen und Leser, Was haben splitterfasernackte Männer mit Rahmspinat zu tun?   Also, das ist so: Meine Romanheldin Mona malt voller Begeisterung meterhohe Männerakte in leuchtenden Farben und mit schwungvollem Strich, herrlich nackte Körper, übrigens am liebsten von hinten. Weil ihre heiß geliebte Kunst aber leider ausgesprochen brotlos ist, muss sie sich zum Abendessen oft nur mit einer Packung Rahmspinat begnügen.  Sie schenkt ihrem Bruder Adrian eines ihrer verwegenen Bilder, das auf einmal in einer Galerie auftaucht. Als Mona miterlebt, wie ihr Werk als Gemälde eines männlichen Künstlers angepriesen und für ein Vermögen verkauft wird, entwickelt sie eine verrückte Strategie. Doch dann erscheint der rätselhafte Jack aus New York auf der Bildfläche und gibt ihren Plänen eine überraschende Wendung... Der Roman ist eine romantische Komödie, ja, es darf gelacht werden!!! Mehr Infos zum eBook gibt es auf: http://www.dotbooks.de/e-book/281880/lauter-nackte-maenner Nun zu mir: Wenn ich nicht schreibe, treibe ich mich gerne in Galerien und in Museen herum. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass mich die Kunstszene auf den Arm nehmen will, um es mal dezent auszudrücken. Da hängen Bilder, da stehen Skulpturen, die sehen weder nach Kunst aus, noch nach Können und schon gar nicht nach Talent oder Phantasie. Dann wird wild etwas in die sogenannten Werke hinein interpretiert, aber ich verstehe nur Bahnhof. Ist Euch das auch schon mal so ergangen? Habt Ihr auch schon mal über Kunst gegrinst und die Welt nicht mehr verstanden? Oder malt Ihr selber? Dann schreibt mir davon und bewerbt Euch für die Leserunde bis zum 12.01.2015. Der dotbooks Verlag stellt 20 Freiexemplare des ebooks zur Verfügung. Ich freue mich total auf ganz viel Spaß mit Euch! Eure Tina P.S.: Wenn Ihr mehr über mich wissen wollt, geht einfach mal auf meine Website: tinagrube.com

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    • 287
  • ML kann vieles heißen, auch Mona Lisa oder Marco Leon - oder "Musste lesen"!

    Lauter nackte Männer
    Wuschelchen99

    Wuschelchen99

    01. May 2015 um 16:38

    Schwarzer Männerhut, ständig knapp bei Kasse, hält sich mit Rahmspinat über Wasser, klein, zackig, zierlich, eigentlich Lehrerin, aber doch passionierte Künstlerin – das ist Mona Lisa Linde. Die Einnahmen von ihren Sprachschülern setzt sie sofort in Malzubehör um, denn davon braucht sie immer viel. Ihre riesigen Bilder brauchen ja reichlich Farbe. Am meisten fleischfarbene, denn sie mal mit Begeisterung nackte Männer von hinten. Erst als sie ihrem Bruder ein Bild zur Kanzleieröffnung schenkt und dieser behauptet, es sei von einem geheimnisvollen Künstler, also einem Mann, gemalt worden, wird die Kunstwelt plötzlich auf ihre Bilder aufmerksam. Mit Hilfe ihrer Freundinnen Vivian und Natalie wird aus Mona Lisa Linde Marco Leon, der geheimnisvolle, sehr zurück gezogen lebende Künstler. Ab jetzt wirbelt es Monas Leben vollkommen durcheinander. Wird sie endlich die Anerkennung für ihre Bilder bekommen, von der sie doch so träumt? Tina Grube lässt den Leser im Roman „Lauter nackte Männer“ einen Teil der 90er Jahre wieder erleben. Ganz locker und flockig verteilt sie ironische Seitenhiebe auf die moderne Kunstszene. Eigentlich erzählt die Geschichte nichts anderes als das tägliche Einerlei einer jungen Frau, doch dies sehr frisch und fröhlich mit unheimlich sympathischen Protagonisten. Die Wichtigkeit von guten Freunden wird stark betont und auch ein bisschen Amore kommt nicht zu kurz. Teilweise sind die Situationen so urkomisch, dass es dem Leser die Tränen in die Augen treibt. Dieses herrliche unterhaltsame, kurzweilige, authentische, frische Buch bringt einfach nur sehr viel Lesespaß, so dass eine dicke Leseempfehlung ausgesprochen werden muss.  

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  • Sehr amüsant

    Lauter nackte Männer
    Sabine17

    Sabine17

    Mona Lisa Linde ist Künstlerin. Kein Wunder bei dem Namen. Momentan malt sie nackte Männer von hinten. Allerdings wurde sie noch nicht entdeckt und muss sich mühsam mit privatem Sprachunterricht über Wasser halten.Ihr Bruder Adrian hingegen startet als Anwalt durch und eröffnet eine eigene Kanzlei. Zur Einweihung schenkt sie ihm ein Bild. Kurze Zeit später entdeckt sie das Bild in einer Galerie und belauscht das Verkaufsgespräch. Der Galerist preist den starken und männlichen Pinselstrich des Künstlers Marco Leon an. Was ist hier schief gelaufen? Mona erfährt, dass der Galerist ihrem Bruder das Bild abgeschwatzt hat und Adrian in seiner Not behauptet hat, der Maler sei sehr scheu und lebe sehr zurückgezogen.Zufällig bekommt Monas beste Freundin Vivian mit, wie gut das verkaufte Bild ankommt und eine der Bewunderinnen gerade ihr Domizil neu einrichtet. Da kommt Mona auf die Idee, Bilder zu malen, die genau auf die neue Einrichtung abgestimmt sind und über den Galeristen an die Kundin zu bringen. Doch dann will der Galerist plötzlich unbedingt den Künstler kennenlernen. Jetzt ist guter Rat teuer. Dieses Buch kommt locker flockig rüber und die Protagonisten agieren frisch und lebensfroh. Mona ist sehr natürlich und man kann sich ihr spartanisches Künstlerleben gut vorstellen. Zum Glück hat sie ihre liebenswerten Freunde, die sich selbst durchs Leben kämpfen und sie nie im Stich lassen. Nebenbei wird mit einem Augenzwinkern die Kunst aufs Korn genommen, denn gerade bei moderner Kunst scheiden sich oft die Geister. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, auch wenn das Ende vorhersehbar war. Die Geschichte macht einfach gute Laune und die kommt im täglichen Einerlei leider oft viel zu kurz.Ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen und werde sicherlich noch ein weiteres Buch der Autorin testen. Lieben Dank, Tina, dass ich das Buch gewinnen durfte und du uns auch ohne Leserunde so nett begleitet hast.  Fazit: ein Buch über moderne Kunst, mit frischen und sympathischen Akteuren, das gute Laune macht.  

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    • 10
  • Ein bisschen Klischee schadet nicht

    Lauter nackte Männer
    buecherblogdani

    buecherblogdani

    17. March 2015 um 19:03

    "Lauter nackte Männer" von Tina Grube ist ein gelungenes und lesenswertes Stück Frauenunterhaltung. Ziemlich 90er-lastig, aber es wurde ja auch damals zum ersten Mal veröffentlicht ^^ Charaktere und Handlung sind ziemlich klischeehaft und vorhersehbar, aber so etwas hatte ich erwartet. Und wenn wir ganz ehrlich sind: Dann und wann braucht man sowas auch, man kann ja nicht ständig ernstes Zeug lesen. Die Protagonistin Mona ist eine sympathische Malerin, die sich mit einem Job als Lehrerin über Wasser hält. Künstlerisch ist sie auf nackte Rückansichten von Männern spezialisiert. Der erste Verkaufserfolg ist ein Bild, dass sie eigentlich ihrem Bruder geschenkt hat. Dessen Verlobte allerdings kann das Bild nicht leiden und gibt es in eine Galerie, wo es als Werk eines männlichen Künstlers verkauft wird und einen kleinen Hype auslöst. Mona (ganz Frauenroman-typisch) klärt die Situation natürlich nicht auf, sondern verkleidet sich als Mann. Das führt selbstverständlich zu Verwicklungen und dann gibt es noch (wer hätte das gedacht!) den attraktiven und charmanten neuen Sprachschüler ...

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  • Am Anfang etwas langwierig, aber dann ganz unterhaltsam...

    Lauter nackte Männer
    Anruba

    Anruba

    04. February 2015 um 13:36

    Wenn einem diesen Buch gefallen soll, dann muss man sich auf eine Zeitreise in die 90er Jahre einstellen. Denn da wurde es geschrieben und zum ersten Mal veröffentlicht. Es gibt keine Handys und kein Internet, dafür schaltet Mona eine Zeitungsannonce und bezahlt mit DM. Ein Fotoapparat hat noch einen Film mit 36 Bildern und Teleshopping gibt es nur in Amerika. Mona hat Lehramt studiert und unterrichtet wegen mangelner Lehrstellen (wäre heute auch anders) zu Hause. Ihre eigentliche Leidenschaft ist jedoch das Malen. Am liebsten malt sie die Rückseite von nackten Männer. Mit ihrem Geld kommt sie gerade so über die Runden. Durch eine glückliche Fügung gerät eines ihrer Bilder in eine Galerie. Doch leider hält der Galerist den Künstler für einen Mann und schon kommt eine verzwickte Verwechslungskomödie in Gang. Denn das Bild wird für viel Geld verkauft und nun soll Marco Leon noch mehr Bilder malen.... Aber den gibt es ja gar nicht.... Der Anfang der Geschichte zieht sich leider etwas in die Länge. Es gibt viele Szenen wo Mona ihre Sprachschüler unterrichtet und sie ständig korrigiert. Das war beim ersten Mal lustig, aber beim vierten Mal nur noch langweilig. Zum Glück nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf und die letzten 150 Seiten waren wirklich lustig und gut gemacht. Ich finde der Humor hat sich seit den 90er Jahren in Büchern, genau wie in Filmen, einfach verändert. Der Klischee-Italiener oder Mausi und Klaus-Dieter sind heute eben nur noch bedingt witzig. Auch würde die Protagonistin wahrscheinlich viele Dinge anders machen (z.B. keine Zeitungsanzeige mehr aufgeben, sondern ihre Aktmodelle im Internet suchen oder statt zur Schneiderin zu gehen, ein gebrauchtes Kleid bei Ebay ersteigern). Trotzdem konnte mich Mona mit ihrer sympathischen und lebendigen Art überzeugen. Die Idee mit den Aktmodellen ist witzig und habe ich in der Art noch nirgends gelesen. Ihre beiden Freunde Vivian und Edgar sind auch ein Gewinn für die Geschichte, genau wie Bruder Adrian und seine "Hexe" Sibylle. Mona erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Schreibstil ist flüssig. Es gibt viele Verniedlichungen und Wörter, die etwas aus der Mode sind. Leider sind manche unwichtigen Szenen viel zu ausführlich beschrieben, aber trotzdem hat das Buch ein gutes Tempo. Langeweile kommt nicht auf. Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die aber nur am Rande vorkommt. Im Vordergrund stehen Mona und ihre Versuche ihre Bilder bekannt zu machen. Dafür schreckt sie vor nichts zurück. Fazit: Eine kurzweilige Geschichte mit Reise in die 90er Jahre. Man muss über Mausi und Klaus-Dieter lachen können, dann wird man sich gut amüsieren. Eine junge Frau die sich in der Kunstwelt der Männer mit nackten Männern behaupten will. Der Anfang war langwierig, aber dann konnte mich das Buch gut unterhalten. Vier knappe Sterne.

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  • Obszön oder anmutig?

    Lauter nackte Männer
    Patno

    Patno

    02. February 2015 um 09:26

    Was haben splitterfasernackte Männer mit Rahmspinat zu tun? Dieser Frage der Autorin Tina Grube wollte ich unbedingt auf den Grund gehen. So lernte ich Mona Lisa Linde kennen, die meist einen schwarzen Herrenhut trägt und mit Leib und Seele "Lauter nackte Männer."malt. Da sie bislang jedoch nicht von ihrer Kunst leben kann, arbeitet Mona als freiberufliche Sprachlehrerin. Leider bringt der Job auch nicht viel ein. So steht abends meistens nur eine Packung Rahmspinat auf dem Speiseplan. Wer kauft schon übergroße Ölgemälde einer Frau, die gut gebaute Männerkörper von hinten malt? Monas Bruder Adrian ist da schon viel bodenständiger. Zur Eröffnung seiner Kanzlei schenkt ihm Mona ihr besonderes Kunstwerk, den Sonnengreifer, welchen sie allerdings später in einer Galerie wiederfindet. Angeblich soll der Künstler ein gewisser Marco Leon sein. Der Galerist lobt dessen wunderbar männlichen Pinselstrich. Mona schäumt vor Wut. Schnell ist eine Käuferin für den Sonnengreifer gefunden, da dieser so toll zu ihrem Blümchensofa passt. Soll Mona künftig ihre Bilder passend zur Wohnungseinrichtung malen? Warum traut eigentlich niemand einer Frau ein solches Kunstwerk und wird Mona am Ende doch noch berühmt? Den Leser erwartet ein malerisches Finale. Die Protagonisten Mona ist wirklich liebenswert und authentisch. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und bewundere ihre Kreativität und Schlagfertigkeit.  Der erfrischend lebendige Schreibstil der Autorin vermittelt das Sinnbild der Heiterkeit und sorgt für beschwingte Lesestunden. Mit ihrem brillanten Wortwitz hat mich Tina Grube zu so manchem Lachanfall getrieben. Weitere Bücher wie "Männer sind wie Schokolade" oder "Ich pfeif auf schöne Männer" stehen nun ganz oben auf meiner Wunschliste. Fazit: Den Leser erwartet eine herrlich amüsante Geschichte mit überzeugenden Charakteren und urkomischen Wortkreationen. "Lauter nackte Männer" glänzt mit einem hohen Unterhaltungswert und verdient meine besondere Leseempfehlung.

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  • Humorvoll, locker, leicht zu lesen und macht vor allem wirklich Spaß :-)

    Lauter nackte Männer
    Sandra251

    Sandra251

    Humorvoll, locker und leicht zu lesen und macht vor allem richtig Spaß Die Romanheldin Mona Lisa Linde malt voller Begeisterung meterhohe Männerakte in leuchtenden Farben und mit schwungvollem Strich. Also herrlich nackte Männerkörper und das am liebsten von hinten. Weil ihre heiß geliebte Kunst aber leider ausgesprochen brotlos ist, hält sie sich mit Sprachunterricht über Wasser. Eines Tages schenkt sie ihrem Bruder Adrian, zu seiner Kanzleieröffnung, eines ihrer Bilder. Doch leider entfacht sie damit einen Streit zwischen ihm und seiner Freundin Sibille. Adrian verkauft daraufhin, hinter Mona's Rücken, das Bild an einen Galeristen. Als sie das durch Zufall mitbekommt, entwickelt sie eine verrückte Idee und ihr Leben nimmt eine überraschende Wendung. Die Autorin Tina Grube erzählt in ihrem Roman aus Monas Sicht und passend dazu ist der Schreibstil sehr locker und fast schon Umgangssprachlich. Das Cover ist sehr gute gewählt. Es ist einfach, würde mir aber auf jeden Fall überall sofort auffallen. Die Erstausgabe erschien bereits 1998, daher haben sich leider noch die DM eingeschlichen. Da es sich um eine Neuauflage handelt, sollte man das noch ändern/aktualisieren. Der Roman ist eine romantische Komödie uns lachen ist auf jeden Fall erwünscht! Und gelacht habe ich wirklich viel. Das Buch zu lesen und Monas Geschichte zu verfolgen hat wirklich Spaß gemacht. Wer nicht auf Sex, aber auf Liebe in Büchern steht ist hier genau richtig. Der Roman enthält keinerlei Sexszenen, aber die ein oder andere romantische Liebesgeschichte ;-) Wer mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren möchte kann hier mal vorbei schauen: www.tinagrube.com

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    • 4
    clary999

    clary999

    26. January 2015 um 20:30
  • einfach witzig geschrieben, locker, lässig und so wahr!

    Lauter nackte Männer
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    In einer unglaublich lockeren Schreibweise entführt uns die Autorin in eine Welt aus Kunst und der Interpretation dessen, was andere für Kunst halten. Dies beschreibt sie so gnadenlos ehrlich, dass ich beim Lesen das Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen habe. Mona Lisa… eine brotlose Künstlerin, die mit ihren Werken leider noch kein Geld verdient hat und darum Sprachunterricht gibt, ist eine zauberhaft ehrliche und fantasievolle junge Frau. Sie malt am Liebsten nackte Männer… von Hinten… Keines ihrer Bilder findet einen Käufer, bis Eines unter anderem Namen den Weg in eine Galerie findet. Als alle glauben, der Künstler sein ein MANN, findet das Bild plötzlich reges Interesse! Mona ist entrüstet und weiß nicht, was sie machen soll… kann man als FRAU wirklich keine Kunst verkaufen? Gibt es denn keine berühmten, weiblichen Maler? Auch privat läuft es für Mona alles andere als rosig. Das Geld ist knapp, doch die Arbeit mit den Schülern, denen sie Deutsch beibringt, macht ihr Spass. Auch hier gibt es unheimlich viele, komische Situationen! Das Buch macht unglaublich viel Spass, es beschert dem Leser ein Dauergrinsen und immer wieder kam für mich der Moment wo ich denken mußte: Oh ja, das kenne ich! Die Autorin schaffte es bei mir, mit wunderbarem Wortwitz und unglaublich lässig-selbstverständlich-komischer Wortwahl eine ganz eigene Mona-Welt zu erschaffen. Ich finde die Wortwahl einfach toll. Voll aus dem Leben gegriffen, jeder denkt es, keiner sagt es… Auch wenn der Schluß irgendwann vorhersehbar ist, so ist doch das gesamte Buch einfach witzig geschrieben und dabei so wenig kitschig (in meinen Augen), dass ich “Lauter nackte Männer” 5 witzig-süsse Sterne geben muß. Mir hat es ausserordentlich gut gefallen.

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    • 3
  • Rahmspinat und Lachmuskelspiele

    Lauter nackte Männer
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    Mona Lisa Linde. Ein Name wie ein Kunstwerk. Wie es der Zufall, oder in diesem Falle die Autorin, so will, ist sie auch Künstlerin und garnicht mal so unbegabt, dafür aber dennoch erfolglos. Mona malt am liebsten nackte Männer und kann da stets auf die Hilfe ihres Kumpels Edgar zählen, der sich gerne für sie entblättert. Ihre Kunst ist leider noch sehr brotlos und so hält sie sich mit Deutschnachhilfe für Ausländer und Rahmspinat über Wasser. Doch sie hat echt Talent, was durch Zufall auch ein Galerist entdeckt. Das Blöde nur: er hält sie für einen Mann. Wie soll sie da nur wieder rauskommen?   Dieses Buch hat mich mehr als gut unterhalten. Mona ist eine unglaublich gut entworfene Protagonistin, die man einfach in sein Herz schließen muss. Sie ist nicht Mainstream und macht ein wenig Mut, zu seinen Macken zu stehen. Denn ohne Macken wäre das Leben sehr langweilig. Doch auch alle Nebenfiguren sind wahnsinnig gut durchdacht und sehr vielschichtig. Ich konnte mir jeden einzelnen genauestens vorstellen und schon allein das hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht. Vom süßen Rentnerehepaar bis hin zur Zimtzicke ist wirklich alles vertreten, was das Buch richtig vielseitig macht. Die Geschichte ist jetzt nicht unbedingt voll von überraschenden Wendungen, aber das muss auch nicht sein. Dafür ist sie voller Emotionen und besonders viel Witz und somit die perfekte Lektüre für entspannte Stunden. Dafür nimmt man auch gerne ein leicht angekitschtes Ende in Kauf. Es passt einfach zum Buch.   Ich habe mich köstlich amüsiert und mehr als einmal lauthals gelacht. Wer unterwegs nicht gerne auffällt, sollte dieses Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen, denn man muss einfach laut kichern, lachen und sich mitfreuen. Mich hat dieses Buch so sehr überzeugt, dass ich auch noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.  

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    25. January 2015 um 18:15
  • Ein kurzweiliger, toller Frauenroman mit einem klasse Sprachstil.

    Lauter nackte Männer
    monana88

    monana88

    24. January 2015 um 16:16

    ***Inhalt*** Mona Lisa Linde ist Künstlerin. Am liebsten malt sie nackte Männer. Von hinten. Als sie ihrem Bruder Adrian zu seiner Kanzleieröffnung ein Bild malt und sie eben jendes Bild kurze Zeit später in einer Galerie sieht, und den Galeristen und eine Frau dabei belauscht, wie sie das Bild für ihr Wohnzimmer kaufen will, glaubt sie an ihren Durchbruch. Bis sich herausstellt, dass ihr Bruder aus der Not heraus behauptet hat, das Bild habe ein männlicher Künstler gemalt... Als dann auch Jack Diamond auftaucht, stellt das ihr Leben auf den Kopf! ***Meinung*** Mona ist einfach unglaublich sympathisch und liebenswert. Mit ihren Freunden Natalie, Franz, Edgar und Vivian hat sie wirklich ganz tolle Freunde, die ihr in allen Lebenslagen weiterhelfen und sie immer unterstützen. Toll sind auch Monas Sprachschüler, die aus der ganzen Welt kommen und mit denen auch die ein oder andere amüsante Szene entsteht. Das Buch ist mit vielen kleinen Witzen und lustigen Situationen gespickt, sodass es einem leicht fällt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm leicht und man merkt garnicht, wie die Zeit rumgeht.

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  • Die perfekte Lektüre für den Strand oder einen kalten Winterabend

    Lauter nackte Männer
    hasirasi2

    hasirasi2

    Mona Lisa ist Malerin. Allerdings malt sie ausschließlich großformatige Männerakte von hinten, für die ihr bester schwuler Freund Modell steht. Da sie von der Malerei bisher nicht leben kann, gibt sie privaten Deutsch-Sprachunterricht für Ausländer. Das Blatt wendet sich, als sie ihrem Bruder aus der Not heraus eines ihrer Akt-Gemälde zur Kanzleieröffnung schenkt - sie wird entdeckt! Nur hält man sie leider für einen Mann. Und dann ist da auch noch ihr neuer geheimnisvoller Schüler, der Amerikaner Jack Diamond ...   „Lauter nackte Männer“ ist ein typischer Frauenroman. Er ist sehr lustig, spannend , es werden natürlich auch „Frauenprobleme“ behandelt (z.B. sieht Mona Orangen und denkt sofort an Orangenhaut) und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.   Meine heimlichen Stars des Buches sind Natalie und Franz, ein bestimmt schon 70 Jahre altes Schneiderehepaar, die sich sehr liebevoll um Mona kümmern und ihr in allen Lebenslagen beisteht.   Die Protagonisten sind generell sehr gut gezeichnet, man weiß sofort, wie sie aussehen und sich geben. Und da es in dem Buch ja um Gemälde geht, sind auch diese sehr plastisch beschrieben.   Nur das Ende war mir dann ein bisschen zu kitschig - aber nur ein klitzekleines bisschen. Und ich könnte es mir auch gut als Frauen-Fernseh-Film vorstellen.

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    • 3
    hasirasi2

    hasirasi2

    22. January 2015 um 15:32
  • Was ist Kunst?

    Lauter nackte Männer
    minori

    minori

    Mona Linde ist Künstlerin: Sie malt nackte Männer und setzt den Po ihres Modells gekonnt in Szene. Leider ist sie nicht sehr erfolgreich und da Miete und Brötchen gekauft werden wollen, unterrichtet sie Sprachschüler. Ihr Leben verläuft recht unspektakulär, bis sie ihrem Bruder ein Bild schenkt und der dieses an einen Galeristen weitergibt. Von da an überschlagen sich die Ereignisse, sie begibt sich maltechnisch auf den Weg zum Olymp; doch leider gibt es ein großes Problem, denn die kunstbesessene Schickeria glaubt in ihrer Pinselführung einen Mann zu erkennen und dann taucht auch noch der geheimnisvolle Jack auf. Mona muss sich was einfallen lassen – und zwar schnell. Tina Grube hat mit der Geschichte eine schwungvolle Komödie geschrieben, die mich köstlich amüsiert hat. Der Autorin gelingt es, Situationskomik gekonnt einzufangen und mich mit Mona leiden zu lassen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und ermöglicht so, einen genauen Einblick in Monas Gedanken und Gefühle. Die Figuren sind liebevoll gestaltet und wirken sehr sympathisch (natürlich gibt es auch einen Bösewicht!), die Story ist unterhaltsam und kurzweilig. Das ein Happy-End vorprogrammiert ist, kommt nicht überraschend, rundet das Bild aber ab. Und auf die Frage, ist das Literatur oder kann das weg?, antworte ich LESEN, es ist eine nette Lektüre zum Abschalten!

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    21. January 2015 um 22:45
  • Lustige Idee, aber nicht ganz meins

    Lauter nackte Männer
    engelsmomente

    engelsmomente

    01. January 2015 um 20:37

    Es beginnt auf dem Wochenmarkt. Mona Lisa ist auf der Suche nach Vitaminen und findet stattdessen eine neue Motivation. Apfelsinen! Sofort hat sie ein Bild im Kopf, dass sie unbedingt malen muss. Nur leider ist ihr Model aktuell verreist, weshalb sie erst noch eine Anzeige. Die Idee steht, doch das Geld fehlt hinten und vorne. Als Sprachlehrerin verdient sie zwar immer wieder etwas, aber eigentlich reicht es nicht. So ist das eben, mit dem Künstlerleben. Neben den angeblichen Modellen und ihren Schülern muss sie sich noch mit einer Erkältung durchs Leben schlagen, doch dann wendet sich das Blatt, oder nicht? Der Einstieg war etwas wirr. Man begreift sehr schnell, dass Mona ziemlich durch den Wind ist und durch die Gegend fegt, wie ein Wirbelwind. Insgesamt dauert mir die Einführung zu lang. Es ist zwar interessant gewesen, den Weg von der Idee zum fertigen Bild mit zu verfolgen, aber es zieht sich. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass das passiert, womit der Klappentext gelockt hat. Die Charaktere werden zuerst grob umrissen. Man erfährt immer mehr Kleinigkeiten, aber wirklich tiefgründig sind sie nicht. Das ist bei dem humoristischen Buch aber in Ordnung. Auch sind viele Klischees vertreten, mit denen die Autorin offensichtlich gern gespielt hat. Mona Lisa hat mir allerdings nicht gefallen. Sie ist irgendwie seltsam und zumindest für mich schwer greifbar gewesen. Voll von Vorurteilen, Stolz und festgefahrenen Meinungen. Sie hat mich einfach nicht für sich einnehmen können und blieb das komplette Buch über distanziert. Liegt vielleicht auch an der Tatsache, dass sie Lehrerin ist und das immer schön raushängen lässt. Dafür fand ich Viviann einfach toll. Sie ist Schauspielerin und Kellnerin. Von ihr bekommt Mona später noch viele Tipps. Viviann ist zwar auch ziemlich aufgedreht, aber irgendwie sympathischer. Sie ist unsicher, was ihr Aussehen angeht, aber dafür trägt sie das Herz auf dem rechten Fleck und steht Mona bei. Edgar ist Monas Aktmodel, schwul und Künstler. Allerdings eher im Bereich Kosmetik, Make Up und Co. Ein niedlicher Kerl, dessen Auftritt mich immer zum Lachen brachte. Ich hatte das Gefühl, dass die Freunde von der Autorin mehr Aufmerksamkeit bekommen haben und mit mehr Liebe gestaltet wurden, als Mona. Natürlich geht es nicht ohne Liebesgeschichte. Wobei das ganz niedlich und nicht ganz so klischeehaft war, wie erwartet. Wer mit wem, werde ich aber nicht verraten, dass könnt ihr selber nachlesen. Schön war aber, dass die Kunst das komplette Buch über im Vordergrund stand. Der Stil ist okay zu lesen, mir persönlich hat er aber gar nicht gefallen. Wie oben schon beschrieben, mochte ich Monas Art nicht, was auch am Erzählstil lag. Manchmal war es etwas abgehackt oder wirr und immer ein bisschen anstrengend. Viele werden das anders sehen, ich kann es auch nicht genau begründen, aber er hat mich einfach gestört. Ich wurde mit Mona nicht warm und war des öfteren genervt von ihrer Redensart. War einfach nicht meins. Dafür wird es nach der langen Einführung recht spannend. Als nach über 100 Seiten endlich das Bild in der Galerie auftauchte, wurde es interessanter. Mona ist verärgert, aber dank Viviann findet sie das Ganze doch nicht mehr so doof und will ganz groß rauskommen, natürlich ist das alles andere als leicht und bringt den Leser ordentlich zum Lachen. Die Idee hat mir trotzdem gut gefallen. Der Entstehungsprozess der Bilder war auch cool dargestellt, am Anfang war ich nur etwas verwirrt, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass es so lange dauert. Aber an sich war das interessant gemacht, wie sie mehrere Skizzen macht und sich dann überlegt, was am günstigsten passt. Aber auch später wird immer wieder auf ihren Schaffungsprozess eingegangen. Die Buchidee mit dem Männernamen und dem daraus resultierenden Erfolg fand ich auch echt witzig. Das war der Grund gewesen, weshalb ich mich für das Buch beworben habe. Später wurden meine Erwartungen auch nicht enttäuscht. Es war wirklich sehr lustig. Das Ende hält nicht allzu viele Überraschungen bereit, aber das war ja in Ordnung. Schön war auf jeden Fall, dass es in sich geschlossen ist. Klar könnte es noch ein Buch geben, aber die Thematik wurde eigentlich gut bearbeitet und zu einem Ende geführt, dass keine elementaren Fragen offen lässt. Fazit: Ein Buch, dass mich mit seiner Idee begeistern konnte, allerdings nicht mit seiner Protagonistin. Sie hat mich einfach gestört. Aber ich denke, das wird nicht allen so gehen. Das Buch wird seine Leser finden und gerade Freunde von humoristischen Geschichten, werden den Kauf nicht bereuen!

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  • Leicht, locker, amüsant

    Lauter nackte Männer
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    04. December 2014 um 13:09

    Mona Lisa Linde ist Lehrerin aus Vernunft und Malerin aus Leidenschaft. Als ein Bild, das sie ihrem Bruder schenkt, seinen Weg zu einem Galeristen findet wird aus Mona Lisa aber schnell Marco Leon, denn der Kenner ist sich sicher, so kraftvolle Aktbilder von Männern kann nur ein Mann gemalt haben. Doch Mona Lisa will weder auf das nötige Kleingeld, dass ihr der Verkauf des Bildes verschafft, noch auf weitere Anerkennung verzichten. Noch dazu verwirrt sie der Amerikaner Jack Diamond, der bei ihr seine Deutschkenntnisse auffrischen will und sich am Ende als New Yorker Galerist entpuppt. Mona schlittert zwischen Frausein und dem männlichen Pinselstrich, zwischen Kopf und Herz, jeder Menge Gefühlen und der Liebe zur Malerei. Die Autorin Tina Grube ist kein Neuling. Ihre Komödien „Männer sind wie Schokolade“ und „Ich pfeif auf schöne Männer“ sind erfolgreich verfilmt und auch in ihren anderen Büchern geht es immer wieder um eines: Männer und Frauen. Schnell merkt der Leser / die Leserin das dem Roman an. Die Szenen sind gut gesetzt, humorvoll, aber nicht zu humoristisch, eher aus dem Leben gegriffen. Ernste Themen wie Partnerschaft, Familie, Geld und gesellschaftliche Zwänge werden ebenso vermittelt wie eine Kritik an einer überkandidelten Geld-Elite und der Anerkennung der arbeitenden wie künstlerischen Frau im Leben. Der Stil ist dementsprechend gekonnt und gut eingesetzt. Manche Elemente, die zuerst störend erscheinen, werden später richtig ausgenutzt. Doch wie das so ist, gibt es auch manches Vorhersehbares. Gerade dadurch fand ich Jacks plötzliches Liebesgeständnis am Ende in einer sehr hektischen Situation etwas unpassend. Und die Amorfigur als Symbol doch etwas dick aufgetragen. Sehr schön fand ich dagegen Mona Lisas Charakter. Sie steht mitten im Leben und weiß was sie will, ist auch nicht zu besessen von einem „geordneten“ Leben, um ihren Traum fallen zu lassen, sondern pendelt zwischen dem Wunsch, zu malen, und der Notwendigkeit, Geld zu verdienen. Das kenne ich als Autorin nur zu gut. Dadurch wurde mir der Charakter sofort sympathisch. Auch der ewige Zwist zwischen Männlein und Weiblein in der Berufswelt, der ja noch lange nicht abgeklungen ist, wird gut dargestellt. Auch der eher kritische Blick auf den überschwänglichen Mutterinstinkt von Monas Freundin Vivian fand ich sehr gut. Mutter sein ist ja nicht nur Füßchen küssen und in den Schlaf wiegen. Ein paar Nebensächlichkeiten haben mich zwischendurch aber auch gestört. Beispielsweise die eingebildete Freundin des Bruders, die nicht nur sehr seltsame Vorstellungen hat, die sich mit meinem Bild der sogenannten „Elite“ einfach nicht decken, sondern auch, dass sie zu seinem Charakter von Anfang an unpassend ist. Das dicke Ende ist hier vom ersten Satz an vorprogrammiert. Insgesamt hat mir Lauter nackte Männer als leichte Lektüre gut gefallen. Monas Malerleidenschaft kann ich gut nachempfinden, dieses Gefühl von Inspiration durchflutet zu sein ist wirklich berauschend. Viele Details runden den Roman ab und lassen wenig Fragen offen. Die Geschichte liest sich flüssig und angenehm und ist für ein Büchlein zwischendurch bestens geeignet.

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