Tina Janik

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Autorin von Schicksalsspieler.
Tina Janik

Lebenslauf von Tina Janik

Tina Janik wurde 1976 in Berlin geboren. Sie studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie und arbeitete später als Dramaturgin, Producerin und Drehbuchautorin. „Schicksalsspieler“ ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von Tina Janik

Schicksalsspieler

Schicksalsspieler

 (13)
Erschienen am 01.10.2013

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Rezension zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik

Die etwas andere Liebesgeschichte
Jeanne_Darcvor 5 Jahren

Eine Liebe, die zu Beginn hoffnungslos scheint. Eine Protagonistin die sich in Tagträume flüchtet. Ein Mann, der nicht weiß was er will.  All diese Aspekte finden sich in dieses Buch, das die Liebe zweier Personen beschreibt, die komplizierter nicht sein könnte!

Cover:

Auf dem Cover sind zwei Liebende die sich unter Wasser küssen zu sehen. Der Titel "Schicksalsspieler" ragt, in roter Schrift, deutlich von dem sonst blau-weißen Hintergrund hervor. Aufgrund des Coverbildes unter Wasser kann man schon erahnen, dass in diesem Buch das Wasser, oder wie hier das Meer eine bedeutende Rolle einnehmen werden. Das Cover finde ich wirklich sehr passen und auch für einen Roman mit Hauptthema Liebe sehr schön gestaltet.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist grundsätzlich sehr angenehm (regt auch ein zum Schmunzeln an) und man kann es daher leicht und flüssig gelesen werden, dennoch stopert man ab und zu über sprachliche Hindernisse, beispeilsweise das auf einer Seite zweimal die selbe Redewendung kurz hintereinander. Dies ist keineswegs schlimm, ist mir aber ausnahmsweise aufgefallen, denn normalerweise gehen solche Dinge gerne an mir vorbei. ;)

Protagonisten:

Zum einen hätten wir hier Ryo, einen jungen Halbjapaner, der den Tod seiner Mutter nicht verkraften zu scheint und sich immer wieder in seine Kunst flüchtet. Der Künstler selbst scheint Angst haben sich zu binden und läuft daher auch von der Verantwortung weg, die eine feste Beziehung mit sich bringen würde.

Die zweite Hauptprotagonistin ist Lola,welche mit ihrer Freundin eine Berliner WG bewohnt. Lola ebenfalls Künstlerin wirkt oft etwas Naiv, was das Thema Liebe angeht und stürzt sich Halsüberkopf in diverse Techtelmächtel auch prägt sie, dass Buch immer wieder mit Sexszenen.

Meinung:

So nachdem ich das Buch nach 4 Tagen beendet hatte, habe ich mir meine Gedanken darüber gemacht - ich und Liebesgeschichte - eine Beziehung die meistens scheitert, dennoch war ich positiv überrascht von Tina Janik's Werk, denn ehrlicherweise muss ich zugeben das ich Null Erwartungen hatte, eben wegen meine nicht vorhanden Affnität zu diesem Genre!

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und überzeugen auch mit ihrer menschlichen Handlungsweise, dass ist mir persönlich sehr wichtig, denn es gibt nichts das mich mehr stört, als hölzerne und nachvollziehbar handelnde Protagonisten. Die zuvor eben angesprochenen Sexseznen sind keinesfalls mit den von Shades of Grey zu vergleichen, da es sich um sauberen Sex handelt (sauber Sex...mhm...mir fällt gerade kein besserer Ausdruck rein). Kein Schnickschnack, keine sadistischen Gelüste einfach nur Sex und das bewerte ich durchaus positiv. Auch wird das Ende für so manchen überraschende sein - ich als Thriller/Krimileser habe mir das Ende in etwa so vorgestellt.

Nun zur Bewertung, wobei ich mir bei diesem Buch etwa schwer tue - eigentlich würde ich gerne 3,5 Sterne geben, da es für mich kein 4 Sterne Buch ist (allein schon wegen Liebesroman und so....), dennoch habe ich mich auf 4 Sterne geeinigt, da es für Fans dieses Genres ein empfehlenswertes Buch ist!

4 von 5 Sterne

 

 

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Rezension zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik

eine gefühlvolle Liebesgeschichte
Yagmurvor 5 Jahren

Ryo liebt Lola. Sie liebt ihn ebenfalls. Jedes Mal, wenn sie sich ihm nähert, nimmt Ryo Abstand zu ihr. Er reist durch die Welt. Doch Lola will ihn davon überzeugen, dass die Beziehung zwischen ihnen möglich wäre. Plötzlich kommt ein Dritter ins Spiel und lässt vieles in Frage stellen.


Mit "Schicksalsspieler" reist man nicht nur in verschiedene Städte, man lernt auch, wie kompliziert die Liebe wirklich ist. Oder wie kompliziert wir Menschen die Liebe machen? Ob wir uns dem Schicksal hingeben oder gar davor flüchten? Wie Traum und Realität so nah beianeinder liegen aber doch auch so fern?

Diese Geschichte führt den Leser in eine Welt voller Emotionen. Die Emotionen sind so realistisch ausgeführt und durch Lola und Ryo sehr schön verdeutlicht, so dass man mit den beiden Charakteren richtig mitfühlt.

Lola ist ein netter Charakter. Sie ist offen und lebhaft. Sie sehnt sich nach der Liebe, nach Rio.
Rio hingegen ist teilweise in sich verschlossen. Er widmet seine Aufmerksamkeit seiner Kunst und versucht, seine Gefühle zu unterdrücken bzw. sie gegenüber Lola nicht zu zulassen.

Zwischendurch kommen sie sich näher. Und man hofft als Leser, dass sie beiden doch ihr Glück erzielen. Jedoch flüchtet Rio immer wieder.
Lola und Rio, zwei Gegensätze, die sich zueinander hingezogen fühlen. Ob die Liebe doch eine Chance hat?

Der Einstieg in die Geschichte war in Ordnung. Nach und nach konnte man auch die Geschichte leicht lesen. Die Sprache, die Janik verwendet, ist beeindruckend. Sie ist gefühlvoll und poetisch. Manchmal hatte ich aber das Gefühl bekommen, dass die Geschichte an einigen Stellen auch leicht und einfach erzählt werden könnte, um so der poetischen Sprache Abwechslung zu bringen. Zwischendurch kommen in der Geschichte auch erotische Stellen vor, die nicht schmutzig sind, was mir besonders gut gefallen hat. Die Geschichte hebt sich von den üblichen Liebesgeschichten ab und ist keineswegs kitschig.

Das Ende hat mich überrascht. Über die ganze Geschichte hinweg habe ich ein anderes Ende erwartet. Dennoch passt das Ende hervorragend zu ihr. Am meisten habe ich mich für Lola gefreut, die, meiner Meinung nach, eine richtige Entscheidung getroffen hat.


Lieblingszitat:
"In meinem Traum umgibt uns das Meer, wie ein endloser Ozean aus Liebe."


Fazit:
"Schicksalsspieler" ist eine rührende Liebesgeschichte besonderer Art. Wer es gefühlvoll und nicht kitschig mag, sollte die Geschichte auf jeden Fall lesen.

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Rezension zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik

Liebe suchen und finden
dieFlovor 5 Jahren

Nun endlich auch meine Rezension  - am Anfang war ich echt skeptisch. Ich kam irgendwie nicht so hinein - auf den ersten Seiten aber dann entführte uns die Protagonistin in ihr Leben und lehrte: dass man sich vielleicht 2 mal mehr umschauen muss, um die Liebe zu sehen, das man nicht immer etwas hinterherrennen soll und darf, weil man sich dann selbst vergisst!

Beide Protagonisten sind Künstler und diese führen, dem Namen alle Ehre machend, ein irres, buntes Leben - sie eilen und hetzen und leben und lieben, wobei das Thema Liebe, verbunden mit Sex, ein sehr offenes in diesem Roman ist. Der Leser wandert über Paris nach Berlin in eine Atelier, das kalt und unpersönlich erscheint und gelangt nach Japan und taucht dort ein, ein in eine wundervolle Umgebung.

Wunderbare Wortspiele lassen das Leserherz höher schlagen!

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Gespräche aus der Community

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Liebe LovelyBooks Gemeinde,

endlich ist es soweit! Mein erster Roman erscheint. Es ist mir eine besondere Freude und Ehre ihn Euch heute präsentieren zu dürfen. Bevor es losgeht, möchte ich die Gelegenheit nutzen und eine klitzekleine Geschichte erzählen. Noch zu meiner Schulzeit ging im Englischunterricht eine Liste rum. Wer möchte einen Brieffreund?, stand darauf und ich habe mich eingetragen. Nur kurze Zeit später, erhielt ich meine erste Post. War ich stolz! Seitdem schreiben meine japanische Freundin Yasuyo und ich uns Briefe. Trotz der zwischenzeitlichen Erfindung von E-Mail, Facebook & Co., haben wir diese liebe Tradition nie aufgegeben und nachdem Yasuyo mich noch zu Schulzeiten in Berlin besucht hat, bin ich 2010 endlich meinerseits nach Japan gereist. Das war ein Traum! Ich hatte die fantastische Gelegenheit mehrere Wochen bei Yasuyo und ihren Eltern leben zu dürfen und was habe ich dort gemacht? Ich habe den größten Teil von „Schicksalsspieler“ in Yasuyos winzigem Heimatdörfchen Yuya geschrieben. Es ist exakt das Dorf, das auch in meinem Roman vorkommt. Ein Teil der Handlung führt nämlich bis in den tiefsten Südwesten Japans.

Jetzt will ich Euch aber nicht weiter auf die Folter spannen. Ich möchte gerne eine Leserunde mit Euch starten und alle herzlich einladen, die gerne reisen, Liebesgeschichten mögen und abenteuerlustig sind, denn „Schicksalsspieler“ erzählt nicht nur von der Liebe, sondern auch von der Angst, sich selbst untreu zu werden und in einer Liebe zu verlieren, die sich nicht kontrollieren lässt. Die unbändig und zügellos ist. Die mitreißt, wie das Meer.

Mein Verlag stellt uns für die Leserunde 10 Bücher zur Verfügung, aber selbstverständlich dürfen auch alle mitmachen, die das Buch schon haben. Um an der Buchverlosung teilnehmen zu können, schreibt uns eine kurze Nachricht, was ihr mit Japan verbindet. Es kann eine Sehnsucht sein, ein Film, eine kleine Reiseanekdote oder auch Verwunderung über ein Land, das manchmal so so so anders ist, als das unsere. Teilnahmeschluss ist der 21. Oktober. Ich freue mich sehr auf Euch und unsere Leserunde! Herzliche Grüße, Eure Tina Janik

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