Tina Köhler Heilen mit Aronia

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Inhaltsangabe zu „Heilen mit Aronia“ von Tina Köhler

Warum die Powerfrucht Aronia uns hilft, fit und gesund zu bleiben Die Aronia-Beere ist ein Wunderwerk an Powerstoffen und trägt zu Recht den Beinamen »Gesundheitsbeere«. Hohe Konzentrationen der besonders wichtigen Vitamine A, C und E zusammen mit vitalen sekundären Pflanzenstoffen machen diese Superbeere zu einem Kraftwerk für unsere Gesundheit, unsere Körperzellen und das Nervensystem. Untersuchungen und Forschungen haben nachgewiesen, dass diese sekundären Pflanzenstoffe vor allem vor degenerativen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Gelenke, von Haut und Nieren schützen. Aber das ist noch nicht alles: Man weiß heute auch, dass die Inhaltsstoffe der schwarzen Apfelbeere hervorragend das Immunsystem stärken, dass sie bei Leber- und Gallenblasen- Beschwerden helfen, dass sie gegen Bluthochdruck wirken und dass sie sogar manche Krebsarten verhindern beziehungsweise die Heilung unterstützen können. Die Powerstoffe in der Aronia sind ein guter Weg, um den Alterungsprozess zu verzögern und lange Jahre fit und gesund zu bleiben. Aronia-Beeren sind auch eine interessante und reizvolle Bereicherung des Speisezettels. Der süß-säuerliche herbe Geschmack der Apfelbeere eröffnet für eine ganze Reihe von leckeren Gerichten eine außergewöhnliche Geschmacksnote. Ob als Drink, Brotaufstrich oder um das Aroma von bestimmten Gerichten zu variieren – die schwarze Apfelbeere bietet viele Möglichkeiten. Die Rezepte dazu sind in diesem Ratgeber enthalten. Um besonders frische und aromatische Früchte zu bekommen, ist es eine gute Idee, die Apfelbeere selbst anzubauen. Das ist gar nicht so schwer und man benötigt nicht einmal einen großen Garten. Die anspruchslose winterfeste Pflanze wächst sogar im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon und nach bereits zwei Jahren kann man die ersten Aronia-Beeren ernten. Mit guten Tipps für den Hobby-Gärtner.

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  • Die schwarze Apfelbeere als universelle Tablette?

    Heilen mit Aronia
    R_Manthey

    R_Manthey

    17. August 2015 um 09:28

    Ist "Powerkraft" nicht ein schönes Wort? Eigentlich müsste man noch "super" oder besser gleich "mega" davor setzen. Nun ist also die Aroniabeere aus meinem Garten die neue Geheimwaffe gegen scheinbar jede Krankheit und natürlich erst recht gegen das ungeliebte Vor-sich-hin-Altern, unter Eingeweihten auch Aging genannt. Doch der liebe Gott hat mit seinem merkwürdigen Humor wieder einmal dafür gesorgt, dass auf dem Weg zum Guten jede Menge Schwierigkeiten liegen. Das Zeug schmeckt nämlich roh überhaupt nicht. Die Schale ist sehr hart, und was danach kommt besitzt einen säuerlich mehligen Geschmack und verursacht als Krönung bei manchem Zeitgenossen ein pelziges Gefühl im Mund. Leider beschreibt die Autorin um dieses Geschmackserlebnis einen gewissen Bogen von ungenauen Andeutungen, die die Wahrheit verschleiern. Man kann diese Beere zu Saft verarbeiten, was allerdings mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, leckeren Likör aus ihr zubereiten oder Marmelade kochen. Rezepte dafür findet man in diesem Buch, das auf der praktischen Seite recht informativ ist, aber auch viel am Ende nutzloses Wissen enthält. Obwohl ich in einer Gegend wohne, in der es jede Menge Aronia-Plantagen gibt, habe ich diese Beere entgegen den Behauptungen der Autorin noch nie in einem Laden gefunden, weder in einem "gut sortierten", noch in einem Bio-Laden. Man muss nicht lange nach Gründen suchen: Was nicht besonders schmeckt und Arbeit macht, verkauft sich eben nicht gut. Was man hingegen nach einigem Suchen finden wird, sind Teemischungen und Säfte, die ich nur empfehlen kann. Darüber hinaus bleibt der Aroniabeere auch nicht erspart, als gesundmachendes Alibi bei Zuckerzeug zu dienen. Der Text beginnt mit der Herkunft dieser Beere und ihrer Kultivierung. Danach folgen über 100 Seiten zur Wirksamkeit dieser Frucht im menschlichen Körper. Dabei wird die Beere wie eine Wundertablette beschrieben: Was ist da so alles drin, und was stellt es in der Maschinerie des menschlichen Körpers an. Das ist die Denkweise der herkömmlichen Medizin, die sicher ihre Berechtigung hat. Doch in Wirklichkeit - und das steht auch in diesem Buch wenigstens zweimal in Nebensätzen - wirkt nicht nur die Aroniabeere, sondern auch jedes andere Obst keineswegs nur so, wie Biochemiker das bisher herausgefunden haben. Denn wenn dies so wäre, könnte man doch einfach die einzelnen Bestandteile künstlich herstellen und in Tablettenform zu sich nehmen. Natürlich gibt es auch solche Versuche. Das Resultat ist jedoch immer dasselbe: Man kann auf diese Weise mehr Schaden als Nutzen anrichten, denn die Natur ist stets viel mehr als die Summe irgendwelcher Bestandteile. Deshalb spricht man inzwischen auch von sogenannten "sekundären Pflanzenstoffen", deren Rolle man als Komplex noch mehr ahnt, als dass man sie wirklich versteht. Die Autorin macht sich nun die Mühe, alles zu berichten, was man bezüglich der Aroniabeere in dieser Beziehung weiß. So interessant das vielleicht für Spezialisten sein mag, so wenig wird sich der gewöhnliche Leser damit wirklich anfreunden können. Übrig bleibt von diesen Ausführungen wohl nur der Eindruck, dass diese Beere einfach gegen alles Übel, das einen heimsuchen kann, hilft oder es vermeidet. Die beste und einfachste, aber eben auch nicht billige Methode auf diesem Weg ist, sich jeden Tag ein Gläschen Aronia-Direktsaft oder Aronia-Nektar zu gönnen. Wer Aronia in seinen Garten holen möchte, der findet dazu im Buch Anleitungen und genauere Beschreibungen der verschiedenen Arten. Es dauert wie immer allerdings einige Jahre, bis ein solcher Strauch wirklich ausreichend Früchte trägt, die man dann selbst verarbeiten kann. Dazu muss er bis auf die menschliche Körpergröße gewachsen sein. Was man mit den Früchten dann anstellen kann, findet ebenfalls im Text. Im Übrigen ist die Aroniabeere auch ein recht dekorativer Zierstrauch, dessen Früchte besonders bei Amseln beliebt sind. Insgesamt bietet dieses Buch nach meinem Empfinden zahlreiche praktische Tipps und Hinweise, scheut aber auch besonders bei den Wirkungen gewisse Übertreibungen nicht.

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