League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin

von Tina Köpke 
3,4 Sterne bei44 Bewertungen
League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin
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Positiv (21):
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Gelungene Story die man einfach lieben muss! Ein Abenteuer erwartet Dich.

Kritisch (6):
Lily911s avatar

Schöne Idee, aber es fehlt der Story und den Charakteren einiges an Schliff. Wie es jetzt ist eher ein Reinfall...

Alle 44 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin"

**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

Kein typisches Märchen! In einem außergewöhnlichen Setting stellt sich die starke und mutige Heldin Peyton gefährlichen Märchenwesen, um die zu retten, die sie liebt. Von der wunderbaren Autorin Tina Köpke, der Gewinnerin des Indie Autor Community Preises 2017.

//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783646300543
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:364 Seiten
Verlag:Dark Diamonds
Erscheinungsdatum:25.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lily911s avatar
    Lily911vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Schöne Idee, aber es fehlt der Story und den Charakteren einiges an Schliff. Wie es jetzt ist eher ein Reinfall...
    Langatmig und nicht wirklich mein Fall...

    Schöne Idee, aber es fehlt der Story und den Charakteren einiges an Schliff. Wie es jetzt ist eher ein Reinfall...


    Meine Meinung:
    Ich liebe bereits den Impress Verlag von Carlsen und da musste auch Lektüre vom Dark Diamonds her. Anstatt Jugendliche, sind hier Erwachsene die Zielgruppe, aber Hauptgenre bleibt Fantasy. Da es mein erstes eBook von Dark Diamonds sowie Tina Köpke ist, waren meine Erwartungen entsprechend groß, doch leider wurde ich enttäuscht... 

    Der Schreibstil ist relativ langatmig, leider weniger flüssig und abwechselnd aus der Erzählperspektive mal von Peyton, Rufus oder Eli geschrieben. 

    Die Geschichte an sich ist allgemein bekannt und verbreitet alla junge Frau begegnet geheimnisvollen Mann, ein Wesen greift sie an, sie sucht Antworten beim geheimnisvollen Mann und entdeckt, dass sie mehr ist, als sie glaubt. So ein Schema findet sich hier auch, denn Peyton ist eine Erzählerin und nur sie besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten, womit sie Wesen (Märchenfiguren) und Menschen beschützen soll. Eli dagegen ist ein Hüter, der für die Liga arbeitet und seine Aufgabe ist es sie als Erzählerin zu unterweisen. 
    Das alles spielt sich in Castra City statt, sowohl in der Menschenwelt, als auch in der Anderswelt, in der die Wesen leben. 

    Was die Handlung angeht, war sie anfangs noch okay mit der Einleitung, dem Vorstellen der neuen Welt. Doch im weiteren Verlauf wurde ein Großteil des Fokus auf die Liebe verschoben und eine Dreiecksbeziehung zwischen Peyton, Eli und ihrem besten Freund Rufus kam zustande. Dieses kleine Drama zieht sich wie Kaugummi (zäh und klebig) fast noch bis zum Ende das Buches, was nun wirklich nicht sein musste. Man bekommt auch ein wenig Action zu sehen, jedoch nur einen dünnen Hauch. 
    Entsprechend ist auch das Lesetempo, anfangs ging es noch zack, durch bis es sich mittig und am Ende durch die Dreiecksbeziehung schnell an Tempo verliert. Die Intrige an der Liga, bekommt man zwar auch noch mit, aber nach dem Liebesdrama fiel meine Reaktion auch nur mau aus. 

    Zum Ende muss ich sagen, schon sehr vorhersehbar war und ich regelrecht noch ein wenig enttäuscht bin. Es wirkt einfach ohne tieferen Sinn hingeklatscht, wie als ob ein Maler einfach aus Lust und Laune Farbe auf die Leinwand kleckert und es nachher als Kunstwerk schimpft. Kunst ist zwar immer eine subjektive Sache, aber eindeutig kann ich behaupten, dass mir das Ende sehr missfällt, da man meiner Meinung nach bestimmt ein passenderes Ende gäbe. 

    Zu den Charakteren, besonders Peyton als Hauptcharakter kann ich so gut wie gar nicht liebgewinnen. Ihr Humor ist schon eigensinnig und auch in schwierigen, wenn nicht gar lebensgefährlichen Situationen scheint es einen "Ernstschalter" nicht zu geben. Ja, sie ist eine Kämpfernatur und sie gibt die Vibes einer unzerstörbaren und unhaltsamen Amazone, aber ist da mehr? Anscheinend ist es so, wer in ihrem Handeln mehr zu analysieren versucht, wird auch nicht auf mehr antreffen. 

    Was die Nebencharaktere angeht waren für mich die Herzkönigin und Mable (die gute Fee), die leid. er nicht lange genug Screen Time bekamen, die Highlights. Eli und Rufus sind auch ganz in Ordnung, wenn auch nicht die allerbesten Nebencharaktere sind. Beide in Peyton verliebt, während nur Eli wirklich Chancen hat, da Rufus sich in der Friendzone bzw. Familyzone befindet, empfinde ich Mitleid mit ihm. 
    Es gibt sonst auch eher wenig über andere Charaktere zu erzählen, also unterlasse ich es weiter. 

    Mein Fazit:
    Alles in allem fand ich die Idee und das Konzept interessant, auch wenn es nicht neuartig ist, nur wurde das Buch schlecht realisiert. Es fehlte der nötige Feinschliff, weniger Liebesdrama, mehr Kampfszenen und sympathischere Figuren mit denen man sich mehr identifizieren könnte. 
    Die Geschichte hatte schon Potenzial, das leider kaum ausgeschöpft wurde. 

    Somit kann ich das Buch leider nicht empfehlen, wer Märchengeschichten liebt mit Action, Abenteuer und völlig unerwartende Wendungen sollte sich Once Upon a Time anschauen. 
    Eine wahre Goldgrube an spannenden Märchengeschichten, versammelt in einer TV-Serie. ♥ 

    Meine Bewertung: 2 Diamanten 💎 💎 

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 3 Monaten
    Rezension zu "League of Fairy Tales"

    Peyton, bekennende Morgenmuffel wohnt mit Rufus in einer recht miesen Gegend. Nicht nur die Wohnung ist herunter gekommen, der ganze Stadtteil ist es. Aber was soll man machen, wenn es für mehr nicht reicht.

    Eines Tages erscheint Eli bei ihr auf der Arbeit, gibt ihr eine Karte und will, dass sie sich bei ihm meldet, wenn etwas Seltsames passiert. Die mysteriöse Situation spitzt sich zu, als Peyton und Rufus von seltsamen Wesen angegriffen werden. Nach dieser heiklen Situation wird Peyton offenbart, dass sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist.

    Außerdem gibt es nicht nur die „normale“ Welt, sondern auch noch die Welt der Märchenwesen. Peyton muss ihren Platz finden, denn das Böse bedroht diese Märchenwelt.

    „League of Fairy Tales“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Tina Köpke.

    Cover, Titel sowie Inhalt sind für mich eine Mischung aus der Serie „Grimm“ und dem Film „Sucker Punch“. Also schon mal zwei Punkte, um das Buch zu lesen.

    Der Hintergrund der Geschichte hat mir schon gefallen. Es ist so ähnlich wie in der Serie „Grimm“. Ich konnte mir die Wesen auch sehr gut vorstellen.

    Was mich etwas störte war Peyton. Ihre Handlungen waren manchmal etwas nervig. Die Figur fand ich nicht ganz ausgereift. Ah, ich bin eine Grimm und jetzt kann ich super kämpfen. Das sind Sprünge, mit denen ich nicht ganz klar komme.

    Dazu eine Liebesgeschichte, die wirklich nicht unbedingt in die Geschichte rein musste, bzw. passte. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ganz weggelassen worden wäre. Es nervt irgendwie, wenn in jedes Buch unbedingt eine Liebesgeschichte rein muss.

    Auch wusste ich am Ende nicht so genau, warum das Böse unbedingt so handelte. Eine wirkliche Erklärung fehlte da. Es kam mir vor so vor als wenn eine Heldin einfach einen Bösewicht bekämpfen muss. Egal warum. Und am Ende war es eben auch so, dass alles zu fix abgehandelt wurde. Es war mir zu schnell und abgehackt.

    Dazu kommt, dass ich es nicht mag, wenn man eine Seitenzahl durch Leseproben und Werbung verlängert. Da denkt man am Ende, man hat noch Seiten, wo etwas erklärt wird und der Schluss länger ist. Doch dann kommt eine Leseprobe und das eigentliche Buch lässt einem mit Fragezeichen zurück.

    Die Story an sich war ganz gut, hatte aber viel verschenktes Potential.

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    Tiana_Loreens avatar
    Tiana_Loreenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Idee, aber mir war nach der Hälfte des Buches die Protagonistin einfach zu unsympathisch.
    Rezension zu "League of Fairy Tales"

    Tolle Idee, aber mir war nach der Hälfte des Buches die Protagonistin einfach zu unsympathisch. Ja, Peyton ist eigen, aber das rechtfertigt nicht alles, was sie tut.

    Inhalt:
    **Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
    Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe… (© Dark Diamonds)

    Meine Meinung:
    Das Buch klang so toll, immerhin bin ich ein großer Fan von Märchen und deren Adaptierungen.
    Die Idee ist toll, mit den Protagonisten hatte ich so meine Schwierigkeiten...

    Die Handlung & Die Charaktere
    Im Buch wurde Peyton einmal eine Antiheldin genannt, aber das war sie für mich nicht. Für mich ist sie...ja, was wohl? Mir fallen so einige Bezeichnungen ein, die ich nicht schreiben will. Also, wie ist dafür die harmlose Umschreibung?
    Peyton hatte eine katastrophale Kindheit. Ihr einziger Verbündeter war ihr bester Freund Rufus. Ja, es ist verständlich, dass sie sich so sehr an die Freundschaft von Rufus bindet, immerhin ist er ihre einzige Familie, aber sie macht Dinge, wo ich nur den Kopf schütteln kann.
    Peyton ist für mich der Innbegriff von egoistisch, vor allem in ihrer Rolle als Erzählerin naiv und oft einfach nur unmöglich.
    Was ich aber noch schlimmer finde ist die eingepferchte Liebesgeschichte, die sich so gar nicht richtig anfühlt. Sie ist einfach da, weil sie scheinbar da sein MUSS, aber nicht, weil sie unbedingt gebraucht wird. Beim Lesen der ersten 50 Seiten dachte ich mir wirklich, dass es einmal ein Buch ohne dramatische Liebesgeschichte sein wird. Gut, die Liebesgeschichte ist sehr Nebenhandlung und weniger dramatisch, aber in meinen Augen einfach nicht verständlich, geschweige denn glaubhaft. Nicht, dass ich Peyton bisschen Liebe nicht vergönne, aber in diesem Zusammenhand einfach nicht notwendig!

    Etwas, was ich auch noch extrem störend fand, war die Tatsache, dass sich die Liga einen feuchten Pups um Peyton zu kümmern schien. Selbst Eli, ihr Wächter, der immer wieder behauptet, wie besonders eine Erzählerin ist, arbeitet lieber an...was weiß ich, als seiner Erzählerin zu zeigen, wie man Kämpft oder die Fähigkeiten zu erproben.

    So gut ich die Idee auch finde, die Umsetzung ist großteils für mich nicht verständlich. Es wird zwar A gesagt, aber B gemacht. Es ist für mich nicht klar ersichtlich, wieso manche Dinge getan werden. Es wirkt einfach nur wirr und hat meine Lesefreude extrem geschwächt.
    Der Beginn hat mir gut gefallen. Peyton war mir am Anfang auch noch total sympathisch mit ihrer großen Klappe, aber je mehr die Liga und Eli in den Vordergrund rückte, desto verworrener und verständnisloser wurde alles und ich begann, immer häufiger mit den Kopf zu schütteln.
    Echt Schade!

    Die Schreibweise
    Eines muss man Tina Köpke lassen, die Schreibweise ist flüssig und angenehm zu lesen. Auch wenn ich gegen Ende von den ewigen Beschreibungen der Umgebung genervt war, aber das Lag dann sicher schon an meiner Allgemeinen Genervtheit wegen Peyton und der Liga.
    Die Dialoge waren spritzig und oft humorvoll. Peyton hatte Sarkasmus, auch wenn die Richtung, in die ihre Witze gingen, manchmal unter der Gürtellinie war.

    Fazit:
    Alles in einem ist „League of Fairytale“ zwar eine Geschichte, die lt. Inhaltsangabe total mein Fall gewesen sein sollte, aber schlussendlich mich nicht überzeugen konnte.
    Die Idee ist toll, Peyton mochte ich ca. 70 Seiten lang, dann ging es mit ihrer Sympathie stetig bergab und auch wenn das Ende durch Egoismus entstanden ist und ich das schon mal total schräg finde, fand ich diese „Neuheit“ gut, weil es eben mal etwas anderes war.
    Von mir bekommt „League of Fairytale - Die letzte Erzählerin“ jedenfalls 2 von 5 Federn, da mich zwar die Idee und das Ende gut gefallen haben, aber ich mit den Charas und dem Handlungsverlauf einfach nicht zurecht gekommen war.

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    jojo86vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die gute Fee, die Herzkönigin und Rotkäppchen.....wenn Märchen plötzlich wahr werden.
    Die gute Fee, die Herzkönigin und Rotkäppchen.....wenn Märchen plötzlich wahr werden

    Peyton ist ein Waisenkind, welches bei Ihrer Stiefmutter eine harte Kindheit durchleben musste. Ihre einzige Familie ist ihr bester Freund Rufus. Eines Abends taucht der merkwürdige Eli bei Peyton auf und seit dem passieren in ihrem Leben merkwürdige Dinge. Sie soll die Erzählerin sein und die Welt vor den magischen Wesen schützen. Und damit nehmen die dramatischen Ereignisse ihren Lauf.

    Das Cover, die Idee und der Klapptext ergaben für mich ein rundes Bild und haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Geschichte wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Peyton, Eli und Rufus wechseln sich dabei ab, wobei der Fokus auf der Erzählerin Peyton liegt. Die Figuaren sind dabei gut ausgearbeitet und fügen sich gut in die Handlung ein. Peyton ist eine sehr starke Protagonistin, die sich nicht dem  klassischen Klischee einer Heldin fügt. Dennoch ist sie mitfühlend und ist mir durchaus sympathisch gewesen. Auch Rufus ist gut konzipiert und hat Peytons Charakter gut ergänzt. Eli hat das Trio gut komplettiert, auch wenn man ihn wenig kennengelernt hat. Der Schreibtstil der Autorin ist sehr flüssig und eingängig. Das Buch habe ich dadurch sehr schnell lesen können. Die Idee und Handlung sind sehr interessant und haben mich sehr angesprochen. Leider -  und hierin ist auch der zentrale Kritikpunkt - fand ich die Idee zu wenig ausgearbeitet. Bei vielen Passagen habe ich mir mehr Informationen gewünscht. Und gerade in der zweiten Hälfte ging mir vieles zu schnell und lies noch viele Fragen unbeantwortet. Das hat für mich im Nachgang den positiven ersten Eindruck doch etwas getrübt. Leider muss ich sagen, denn die Idee, z.B. auch bekannte Märchenfiguren einzuarbeiten, fand ich wirklich gut und an einigen Stellen auch gut umgesetzt.
    Daher ziehe ich leider zwei Sterne ab. Ich finde aber weiterhin, dass das Buch größes Potenzial gehabt hätte.



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    J
    jessica_nguyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fairy Tale Jägerin
    Eine Erzählerin oder Märchen mal anders

    Inhalt:
    **Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
    Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

    Meine Meinung:
    Ein tolles Cover, dass sehr zur Geschichte und zum Inhalt der Geschichte passt.
    Dargestellt unsere Protagonistin Peyton, die mal nicht ganz typisch ist und nicht den typischen Protagonistin entspricht.
    Peyton, ist eine unabhängige junge Frau, die sich von niemanden Ausreden lässt und ihren eigenen Kopf hat. Das wiederum spricht für sie, dass sie selbst weiß, was sie will.
    Eigentlich eine gute Geschichte, mit Potenzial, gerade mit einen jungen Mann, der sehr an seinen Charakter sehr zu arbeiten hat und an seine Prinzipen lebt und denkt. Sowie tolle Figuren, Kreaturen und andere Wesen.
    Klar Peyton ist eine tolle Figur und Rufus, aber irgendwie wird man mir ihr nicht richtig warm. Denn zu einen ist sie mir etwas zu arrogant und Rufus wiederum sehr einfallslos. Sozusagen mehr eine Klette als eine große Unterstützung.
    Und dazu kam ein bisschen zu wenig, das Ende, das war wiederum zur kurz und der Anfang etwas zu lang. Sodass das wiederum das Ende sehr aprukt endet. Ohne einige Information mehr zu bekommen, wie es dazu kam.

    Mein Fazit:
    Im Großen und Ganzen eine gute Geschichte und trotz der wenigen Kritikpunkte, zieh ich deswegen 1 Stern ab.
    Denn zu einen denke ich, dass die Idee recht gut war aber zum anderen einiges gefällt hat bzw es sehr ein merkwürdiges Ende war.

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    Blubb0butterflyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: War ganz in Ordnung, aber nicht so mitreißend.
    „League of Fairy Tales – Die letzte Erzählerin“ von Tina Köpke

    Eckdaten
    eBook
    268 Seiten
    Dark Diamonds Verlag (Carlsen Verlag)
    2018
    ISBN: 978-3-646-30054-3

    Cover
    Es gefällt mir. Die Haarfarbe und die Titelfarbe sind identisch, was auf mich sehr einladend wirkt.

    Inhalt
    Was, wenn alle Märchen nicht nur Geschichten wären?
    Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihrem besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

    Autorin
    Tina Köpke, geboren 1989, lebt zusammen mit ihrem Verlobten in Berlin. Ihre große Liebe für starke Protagonistinnen prägte sie bereits in jungen Jahren und später als Autorin. Wenn sie nicht gerade schreibt oder als freie Gestalterin Buchcover für andere Autoren entwirft, geht sie gerne mit ihrem Hund spazieren, schaut TV-Serien oder liest bei einer Tasse Tee ein Buch auf ihrem Balkon. Mit ihrem Debütroman gewann sie 2017 den „Indie Autor Community Preis“.

    Meinung
    Ich war gespannt auf die Geschichte, da die Handlung Märchen mit der modernen Welt verbindet. Es klang nach einer interessanten Geschichte.
    Peyton wohnt mit ihrem besten Freund Rufus zusammen und ist kein allzu sozialer Mensch. Sie vermeidet eher den menschlichen Kontakt, aber dafür hat sie sich wohl den falschen Job ausgesucht. XD
    Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die alle klar voneinander abgetrennt sind, sodass man immer sofort weiß, wer gerade spricht.
    Diese ganze Erzählergeschichte und dass sie die Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist, war anfangs für mich etwas sehr verwirrend. Es waren zu viele Informationen, die ich irgendwie nicht miteinander verbinden konnte. Da gibt es diese geheime Organisation, Hüter und was nicht alles noch.
    Dann erfährt sie auch noch, wer ihre leiblichen Eltern sind und macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. An sich ein guter Gedanke, denn wer möchte nicht wissen, weshalb man in einer grässlichen Pflegefamilie gelandet ist und wer seine leiblichen Eltern sind?
    Die Handlung an sich konnte mich nicht wirklich mitreißen. Es war ganz in Ordnung, aber auch nicht übermäßig spannend. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich gestört hat, aber mich hat die Handlung einfach nicht so wirklich ansprechen können.

    ❤❤❤ von ❤❤❤❤❤

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Story die man einfach lieben muss! Ein Abenteuer erwartet Dich.
    Eine Welt des Verborgenen …

    Kurzbeschreibung

    In Castra City lebt und arbeitet Peyton Chamberlain. Sie liebt es nicht gerade morgens aus dem Bett geklingelt zu werden, aber sie ist froh, dass ihr Mitbewohner und bester Freund Rufus Apple ihr dabei hilft, wenigstens ihren Job zu behalten.
    Eines morgens, nachdem er sie an ihren Arbeitsplatz Bonnie’s Dinner abgesetzt hat, wartet ein seltsamer Gast schon auf Peyton, die nicht weiß was und vor allem wieso der Kerl etwas von ihr wollen sollte.
    Zum einen scheint er gutaussehend und zum anderen erinnert seine Haltung irgendwie an das Militär.
    Noch bevor sie es sich versieht stellt er sich als Eli Forrest vor, der ihr seine Karte gibt und sie bittet sich bei ihm zu melden, falls sie etwas Ungewöhnliches entdecken sollte.
    Peyton ist sich sicher das der Kerl spinnt.
    Aber mit was sie nicht gerechnet hat, ist die seltsame Erscheinung, die ihr und Rufus des Nachts auflauert …

    Cover
    Das Cover gefällt mir sehr gut und zeigt für mich eine taffe junge Frau, die kampfbereit ihrem Schicksal entgegen zu blicken scheint. Dabei sieht man wie ich finde, die Anderswelt, die sich mit unserer im Zeichen des Hintergrunds vermischt.

     

     
    Schreibstil

    Die Autorin Tina Köpke hat hier eine  wundervolle Geschichte verfasst, die mich in ihren Bann zog.
    Zum einen gefällt mir Peyton mit ihrer Art. Sie ist taff und hat aber auch eine verletzliche Seite, vor allem wenn diese auf das Thema Familie kommt. Dabei hat sich Peyton gut durchgeschlagen nach dem Tod ihrer Eltern und ihrer Großmutter. Aber auch die anderen Protagonisten, wie zum Beispiel Rufus und auch Eli, kann ich mir mit ihrer ganz eigenen Charakteristika bildlich vorstellen. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein und doch haben sie eines gemeinsam, sie wollen Payton helfen.
    Die Perspektiven und deren Sicht finde ich gut und so weiß man immer was Payton und Eli so denken.
    Meinung

    Eine Welt des Verborgenen …

    Genau das wäre sie, wenn nicht eines Abends ein geflügeltes Monster, nach der Schicht von Peyton am Dinner auftauchen würde. Geschockt und kämpferisch kann Peyton es in die Flucht jagen.
    Aber nach der Aktion will sie wie Rufus antworten und  meldet sich bei dem mysteriösen Fremden, Namens Eli Forrest, der ihr an dem Tag, vormittags seine Karte zusteckte.

    Er meinte, er könne ihr helfen falls sie etwas Außergewöhnliches sieht.
    Außergewöhnlicher als ein Monster kann es ja nicht sein.
    Ich muss sagen, die Idee das Eli ein Hüter ist gefällt mir und auch das er Payton bittet sich zu melden, wenn sie möchte ist Klasse. Aber nu geht es weiter. Denn nachdem Peyton Blut genommen wurde um zu überprüfen ob sie die richtige ist, war ich gespannt, was dahinter steckt.

    Eli begrüßt Payton, nachdem alles passte bei Liga Security, die sich als Zentrale für eine Geheime Organstation der Liga herausstellt.
    Payton ist ein Nachfahre wie sie erfährt, von keinem geringeren als der Gebrüder Grimm und sie soll wie ihre Großmutter eine Erzählerin werden, die so etwas wie die Polizei zwischen den Welten ist.

    Peyton soll beide Parteien, sei es Menschen oder Wesen beschützen und für Ordnung sorgen. Eli ist ihr Hüter der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
    Mir gefällt diese Story sehr gut und erinnert mich an Buffy und die habe ich gesuchtet die Reihe.

    Den hier trifft man auf viele aus der Märchen und Mythenwelt. Ich war total begeistert als ich die gute Fee sah und auch sonst kommt man hier voll auf seine Kosten.
    Fazit

    Gelungene Story die man einfach lieben muss!

    Ein Abenteuer erwartet Dich.


    4 von 5 Sternen

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 4 Monaten
    Potenzial nicht genutzt

    Geschichten, die mit Märchen verknüpft werden haben es mir sehr angetan und ich tauche immer wieder gerne in solche Geschichten ein. Daher war ich auch sehr gespannt auf League of Fairy Tales. Es klang einfach zu gut mit Peyton als Nachfahrin der Gebrüder Grimm und ihren besonderen Fähigkeiten.

    Leider konnte das Buch jedoch überhaupt nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Die Idee ist nach wie vor klasse, aber die Umsetzung war leider nichts.
    Das Buch beginnt zwar einerseits interessant, aber man merkt auch schon hier, dass vieles in die Länge gezogen wird und viel zu viele Kleinigkeiten beschrieben werden, die weder für die Story relevant noch irgendwie interessant sind.
    Es ist klar, dass eine Geschichte eine gewisse Einleitung braucht, daher hatte ich große Hoffnung darauf wie die Märchen in die Geschichte eingebunden werden, aber hier komme ich zur nächsten Enttäuschung. Die Begegnungen mit Märchenfiguren sind absolute Mangelware und meist sind es irgendwelche Wesen, für die man aber nicht unbedingt die Märchenverbindung braucht. Hier wäre eindeutig mehr Potenzial vorhanden gewesen.

    Die Autorin kann schreiben und die Darstellung des Settings sind ebenfalls klasse, aber insgesamt überwiegt bei diesem Buch leider die Enttäuschung.

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Protagonistin, interessantes Setting. Leider fehlt es immer wieder an Tiefe und das Ende ist unbefriedigend.
    Starke Protagonistin aber eine Handlung in der mehr drin gewesen wäre.

    Im Carlsen Imprint Dark Diamonds erscheint mit "League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin" von Tina Köpke eine etwas andere Interpretation von Grimms Märchen.
    Die Geschichte dreht sich um Peyton, die bisher als Kellnerin in einem Diner gearbeitet hat. Aufgewachsen bei einer miserablen Pflegemutter, lebt sie zusammen mit ihrem besten Freund Rufus ein ziemlich normales Leben. Bis sie erfährt, dass sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist...

    Man könnte jetzt mir den Augen rollen und sagen: "Nicht schon wieder." Aber das werde ich nicht tun, denn dieses Buch macht einige Sachen wirklich gut.

    Fangen wir mit den Figuren an:
    Peyton ist selbstbewusst, abgebrüht und ziemlich rotzig. Und genau deswegen mochte ich sie. Sie ist eher eine Antiheldin, macht was sie will und kuscht nicht vor allem und jedem.
    Natürlich hat sie auch mal schwache Momente, in denen sie hitzköpfig und unüberlegt handelt und sie etwas dusselig anstellt. Aber wer von uns hat das nicht.
    Ihr Freund Rufus ist ein ziemlicher Nerd, etwas schrullig, etwas verrückt aber ziemlich clever. Auch ihn mochte ich sehr.
    Mit Eli konnte ich nicht so viel anfangen. Er ist ziemlich steif, schwankt zwischen sturem Gehorsam und Unsicherheit und leider hat man nur sehr wenig über ihn als Mensch erfahren.
    Ähnlich dünn blieben leider auch die Gegenspieler in dieser Geschichte. Man kann ihren großen Plan, den sie so fanatisch verfolgen, nicht wirklich nachvollziehen. Wer warum der Anführer ist und wer ihm warum folgt wir auch nich weiter ausgeführt. Da wäre auf jeden Fall noch Luft nach oben gewesen.
    Dafür gab es einige Nebenfiguren die wirklich super ausgearbeitet und beschrieben waren. Besonders die Gute Fee ist mir ans Herz gewachsen.

    Zur Handlung:
    Die Autorin baut ihre Geschichte um zwei Welten (unsere und die der Märchen-Wesen) und eine sogenannte Liga, die den Frieden zwischen den Welten sichern soll auf. Wir erleben ein wenig Gefühlschaos, ein paar Intrigen und ein ziemlich abruptes Finale.
    Die Einführung und der Aufbau von Peyton und der Liga nimmt ziemlich viel Platz im Buch ein. Wobei man insgesamt über die Liga selbst nur sehr wenig erfährt. Peytons Teil gefiel mir aber gut. Man erlebt ihre Unsicherheit über die neue Situation und ihre Neugierde sehr realistisch mit. Soweit man bei einer Märchenwelt von realistisch sprechen kann ;-)
    Auch der Teil mit den Gefühlen (nein ich verrate nicht wer mit wem) war sehr gut umgesetzt. Zwar waren einige Szenen ziemlich deutlich konstruiert, um die Beziehungen voran zu treiben und Spannungen zu erzeugen. Aber die Gefühlswelt der Figuren war für mich nachvollziehbar. Und was mir am besten gefallen hat: Die Geschichte konzentriert sich nicht ausschließlich auf die Romanzen und artet nicht in kitschiges Geschmachte aus. Sie fügen sich gut in die sonstige Handlung ein.
    Das "große" Finale dagegen hat mich doch ziemlich enttäuscht. Mein e-reader sagte mir, dass ich noch um die 15 Minuten zu lesen habe, aber dann war die Geschichte ganz plötzlich vorbei und es blieben nur Leseproben und Werbung. Ich war von der Auflösung, die eigentlich keine war, ziemlich verwirrt. Der Epilog hat das Buch dann endgültig abgeschlossen. Es ist wohl keine Fortsetzung zu erwarten, so dass die Fragezeichen auch nicht mehr aufgelöst werden.
    Das war wirklich schade, denn die Liga und die Welt der Wesen hätte wirklich noch einiges zu bieten. Es hätte evtl. sogar für  mehr als ein Buch gereicht, wenn man all das weiter ausgebaut hätte. 

    Der Schreibstil:
    Da kann ich nicht meckern. Die Autorin beschreibt ihre Figuren und Handlungsorte sehr anschaulich. Ich konnte mich sehr gut in die Handlung und die Figuren hineinversetzten und der Text las sich schön flüssig, so dass die Seiten sehr schnell dahin flogen.
    Die Dialoge, die Peyton mit den verschiedenen anderen Figuren führt haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Und auch die Änderungen an den Märchenfiguren, die die Autorin gemacht hat, haben mir sehr gut gefallen. Hätten Handlung und Charaktere etwas mehr Tiefe gehabt, wäre das Buch perfekt gewesen.

    Fazit:
    Peyton und Rufus und die Welt der Wesen haben mir gut gefallen. An anderen Stellen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, denn es fehlte immer wieder an Tiefe.
    Sehr schade, denn der Schreibstil der Autorin und ihre Art zu erzählen sind wirklich toll. League of Fairy Tales ist für mich daher nur eine nette Unterhaltung für zwischendurch und es reicht nur für 3 Sterne. Aber ich hoffe wir dürfen in Zukunft noch weitere Bücher dieser Art von Tina Köpke lesen.

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    S
    stepkovor 4 Monaten
    Actionreiches Buch in der Welt der Fabel- und Fantasiewesen mit einer ungewöhnlichen „Heldin“

    Gebrüder Grimm und der letzten Erzählerin. Als Erzählerin hat sie dafür zu sorgen, dass die Wesen, von denen man sonst nur in Geschichten ließt, nicht in die menschliche Welt kommen und Unheil anrichten. Genauso ist es aber auch ihre Aufgabe, die „Wesen“ vor den Menschen zu beschützen. Payton, die von den zwei Welten, ihrer Familie sowie ihrem Erbe nichts wusste, erfährt eines Tages davon und wird daraufhin in einen Strudel aus verblüffenden Ereignissen gezogen, bei denen sie von ihrem besten Freund Rufus und ihrem Mentor Eli unterstützt wird. Es gilt schließlich die Welten zu retten und einen Komplott aufzudecken.


    Das Buch wird, wie es sich für Märchen gehört, aus der dritten Perspektive erzählt, wobei hauptsächlich Payton im Fokus steht, aber auch immer wieder mal Eli oder Rufus in den Mittelpunkt gerückt werden, sodass man in die Gefühlswelt aller drei Protagonisten Einblicke erhält. Für mich hätte es, glaube ich, ausgereicht nur Paytons Sicht der Dinge zu haben, da sie sowieso den größten Anteil hat und sich die Teile teilweise überschnitten haben, was ich als etwas unnötig empfunden habe. Auch lieferten Elis und Rufus Erzählabschnitte keine wirklich neuen Erkenntnisse, weshalb ich auch ohne sie ausgekommen wäre und dafür gerne mehr Tiefgang bei Payton gehabt hätte. Ihre Gefühle werden zwar immer wieder angesprochen, aber irgendwie hat mir immer etwas gefehlt. Das Augenmerk liegt definitiv auf der Handlung, was ja nichts Schlechtes ist, wenn man gerne Action mag und die gibt es reichlich. Payton stolpert von einer Katastrophe in die nächste und zu Beginn wirkt alles ein wenig zusammenhanglos und ich hatte Mühe den roten Faden zu erkennen. Der ist auch teilweise wirklich gut versteckt, aber da es mir viel Spaß gemacht hat, die „Anderswelt“ mit Payton zu erkunden, hat mich das nicht weiter gestört. Außerdem hat mich das Buch dadurch an ein Märchenbuch erinnert, das sich ja auch aus mehreren Geschichten zusammensetzt.


    Als ich den Klappentext gelesen habe, erwartete ich, in dem Buch Rotkäppchen, Aschenputtel, Dornröschen, die böse Hexe usw. kennenzulernen. Viele dieser altbekannten Gebrüder Grimm Figuren trifft man allerdings nicht. Vielmehr begegnet man der Herzkönigin aus Alice im Wunderland, Meerjungfrauen, Elfen, Werwölfen, kurz allen möglichen Fabel- und Fantasiewesen, die man in der Literatur so finden kann. Die Idee, dass all diese Wesen wirklich in einer Parallelwelt existieren, finde ich sehr spannend und gut, aber ich konnte sie nicht ganz mit den Gebrüder Grimm und der Erklärung, dass diese mit ihren Märchen vor den Figuren warnen wollten, unter einen Hut bringen. Denn wie gesagt, kommen die meisten der Figuren gar nicht in den Märchen vor. Daher hätte man diese Idee vielleicht entweder ausweiten oder einschränken müssen, um das Ganze ein wenig stimmiger zu gestalten.


    Das Buch hat mich aber gut unterhalten, ich konnte in eine magische Welt abtauchen. Es gab viel Action, Magie und auch einen Hauch Romantik, auch wenn dieser Erzählstrang recht vorhersehbar war. Das Ende hingegen entsprach sogar nicht dem Klischee und hat mir daher sehr gut gefallen. Toll fand ich auch, dass Payton nicht die typische „perfekte“ Heldin ist, sondern viele Fehler macht, ihren eigenen Weg geht und sich nicht für das große „Ganze“ gewinnen lässt, wie es normalerweise der Fall ist. Sie ist mit ihrer sturen, eigensinnigen Art eher eine Art Anti-Heldin, was ich eine tolle, innovative Idee fand und dem Buch das gewisse Extra verliehen hat. Daher vier Sterne von mir.

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