Tina Uebel Last Exit Volksdorf

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Inhaltsangabe zu „Last Exit Volksdorf“ von Tina Uebel

Volksdorf ist ein gutbürgerlicher Stadtteil im Nordosten Hamburgs, idyllisch und grün. In schmucken Einfamilienhäusern leben die Gewinner unserer Gesellschaft und bereiten die Zukunft ihrer Kinder, der nächsten Siegergeneration, liebevoll, homöopathisch, ökologisch und ganzheitlich vor. Aber so ein Viertel kann man auch als "Spießerfreigelände" sehen, so wie Joshua, jugendlicher Punk und Anarchist. Die alternde Klara Voss hingegen, tapfer gegen ihre Demenz ankämpfend, liebt das dörfliche Ambiente dieses Vororts. §In ihrem vierten Roman zeichnet Tina Uebel das Bild eines scheinbar gediegenen Mikrokosmos und seiner Bewohner, der Fluchtrituale und Schutzmechanismen, die zuschnappen, wenn sich das Leben dort als weitaus unheiler entpuppt, als das Selbstverständnis der Menschen und ihre soziale Großwetterlage vermuten lassen. Aus wechselnden Perspektiven, aus der Sicht von Jugendlichen und ihren Eltern und Großeltern, Lehrern und Schülern, Mächtigen und Ohnmächtigen, setzt sich in diesem spannenden und meisterhaft komponierten Roman Stück für Stück die ebenso berührende wie empörende Geschichte eines Skandals zusammen. Komisch, grotesk, mit Sarkasmus und Mitgefühl und in immer wieder neuen Tonlagen erzählt Tina Uebel von der oft vergeblichen Suche nach dem Glück oder wenigstens einem Ausweg.

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  • Rezension zu "Last Exit Volksdorf" von Tina Uebel

    Last Exit Volksdorf
    Babscha

    Babscha

    06. April 2012 um 23:37

    Volksdorf? Ein Vorortstadtteil Hamburgs, wie man hier erfährt. Und seine Bewohner, was sind das so für Menschen? Ja, mit der Beantwortung dieser Frage hält Tina Uebel wahrlich nicht hinter dem Berg. Und ihre Antwort ist alles andere als schön. Am Beispiel von zwei Handvoll fiktiver, in wechselnden Episoden agierender Protagonisten erzählt sie von einer kaputten, erbarmungswürdigen Welt, in der sich hinter der Fassade gehobener Gutbürgerlichkeit menschliche Dramen am laufenden Meter abspielen. Da ist die alte Frau mit Alzheimer in Schussfahrt auf der Straße ins Nirgendwo und deren manische Tochter, die in ihrer Vorstadtvilla nur noch mit Medikamenten und Selbstsuggestion die nächtlichen Gespenster vor der Tür halten kann. Und ihre emotional vernachlässigte minderjährige Tochter, die als selbstverschuldetes Opfer eines massiven sexuellen Übergriffs von Mitschülern in einem Martyrium von Mobbing und Depression untergeht. Oder der hochsensible Punk, dessen martialisches Auftreten als eigentlicher Hilfeschrei nach Zuneigung ungehört verhallt. Wie auch der völlig verunsicherte und von seinem ignoranten Vater unverstandene Junge, der in Erkenntnis der eigenen Homosexualität am Ende keinen Ausweg mehr sieht als einen letzten fürchterlichen Schritt zu wagen, um endlich einmal zumindest kurzzeitig menschliche Nähe zu spüren. Ob die Situation in ihrer ganzen geschilderten Traurigkeit und Drastik in diesem Stadtteil wirklich realistisch ist oder nicht, sei dahin gestellt und ist auch egal. Eine persönliche Abrechnung war wohl auch nicht das Hauptanliegen der Autorin. Sondern in meiner Interpretation vielmehr, mit ihrem Buch exemplarisch noch mal den Finger in die Wunde heutiger als Normalität empfundener gesellschaftlicher Missstände zu legen, in denen oftmals ein weitgehendes generationsübergreifendes Kommunikationsvakuum herrscht mit elterlichem Anspruchsdenken an die eigenen Kinder oder alternativ völliger Gleichgültigkeit ihnen gegenüber, denen diese gerade in ihrer instabilen emotionalen Entwicklungsphase letztlich nichts anderes entgegensetzen können als Ablehnung und die Betäubung mit Alkohol und Drogen. Und die eindringliche Schilderung dieser Szenarien ist der Autorin hier, völlig ohne moralisierenden Zeigefinger und damit sehr realistisch und glaubhaft gelungen. Auch in ihrem neuesten Buch zeigt die Autorin einmal mehr ihr phänomenales, ganz spezielles sprachliches Ausdrucksvermögen, mit dem sie in der Lage ist, gerade durch die nonchalante, fast entspannte Darstellung beklemmendster menschlicher Ausnahmesituationen den Dingen die Spitze zu nehmen und eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser an einigen Stellen des Buches geradezu mitnimmt. „Last Exit“ Die Parallelität des Titels wie Inhalts zu Hubert Selbys gleichnamigem Brooklyn-Buch findet hier ganz bewusst statt. Zwei hervorragende Werke auf Augenhöhe, fürwahr.

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  • Rezension zu "Last Exit Volksdorf" von Tina Uebel

    Last Exit Volksdorf
    AnnicaB

    AnnicaB

    21. November 2011 um 17:47

    Ein gutbürgerlicher Vorort, wie es so schön heißt – ein Ort voller guter Bürger … die ihrerseits aus Volksdorf stammende Autorin Tina Uebel reißt in „Last Exit Volksdorf“ die Masken des Gutbürgerlichen von dem Monströsen, das hinter der schönen Fassade von großen Häusern und guten Schulen lauert und steht darin in nichts manch großen Vorbildern in dieser Disziplin nach – sei es David Lynchs „Blue Velvet“ oder Sam Mendes „American Beauty“. Doch Tina Uebel demaskiert nicht mit zynischer Freude, der Roman wird nicht von dem rechthaberischen Sarkasmus getragen, den jemand entwickelt, der mit einer „Ich habs doch immer gewusst“-Haltung an die Sache heran geht und von außen selbstherrlich verurteilt. Sie wählt dann auch nicht den Blick eines Außenseiters, konsequenterweise wählt sie eine innere Perspektive und verleiht ihren Insidern eine je eigene Stimme. Angesichts der eigenen Insiderschaft der Autorin führt dies zu beklemmend authentischen Momenten – und genau diese Authentizität war es wohl auch, die zunächst dazu führte, dass die Erstauflage per Verfügung gestoppt wurde und erst eine veränderte Zweitauflage auf den Markt gebracht werden durfte. Die zunächst nur lose miteinander verbundenen Personen ihres Ensembles verfolgen alle auf den ersten Blick unterschiedliche Ziele, doch ist es bei näherer Betrachtung ein und dasselbe, was sie alle wollen: Sie wollen von ihren Mitmenschen wahrgenommen werden, gleichzeitig aber verstecken, was sie selber an sich für abartig, unwürdig, nicht gesellschaftsfähig halten. Sie sind mit diesem Dilemma so sehr beschäftigt, dass sie alle zu Egoisten werden, die keinen Blick mehr übrig haben für das, was um sie herum geschieht und so das Drama ihres Gegenübers immer nur noch weiter verschärfen – sei es die um den Rest ihrer Würde kämpfende Rentnerin, die überforderte Hausfrau, der nach seiner sexuellen Identität suchende Pubertierende oder die Frau mittleren Alters auf der Suche nach sich selbst. Sogar der jugendlich-rebellische Punk, der irgendwie zu ahnen scheint, was mit seiner Welt nicht stimmt, und sich irgendwie versucht dagegen aufzulehnen, der gar kein guter Bürger sein will, auch er ist so mit dieser Aufgabe - nicht zu sein wie die anderen - beschäftigt, dass es ihm nicht gelingt, sich wirklich für jemand anderen zu interessieren und damit sein Gegenüber vor sich selbst zu retten. Tina Uebel führt ihre Figuren nicht vor, sie steht zu ihnen, sie führt den Leser in das Innere ihrer Versagensängste und Selbstzweifel. Sie schafft damit Verständnis und Momente des Wiedererkennens, des Sich-Identitifizieren-Könnens. Doch bei all dieser Zuneigung zu ihren Figuren und damit zu dem Menschlichen an sich, bei allem Verständnis für all die Abgründe, die Menschen in sich tragen können, so lässt sie doch keine Hoffnung zurück, keinen Ausweg. Niemand entkommt seinem Abgrund. Niemand findet heraus, schon gar nicht unbeschadet. Ihr Figuren-Panoptikum verheddert sich immer weiter in sich selbst, gerät in eine nicht mehr aufzuhaltende Spirale – alles wird immer noch schlimmer. Am Ende ist so vieles geschehen, was nie jemand gewollt hat. Und nirgends ist Läuterung, nirgends Vergebung. Besucht auch mein Blog: http://litterra.wordpress.com/

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  • Rezension zu "Last Exit Volksdorf" von Tina Uebel

    Last Exit Volksdorf
    gra

    gra

    05. August 2011 um 09:27

    Jeder Mensch will geliebt werden. Das gilt zu jeder Zeit doch ganz besonders, wenn der Mensch sich verändert und neu erfinden muss; wenn die Kindheit ins Erwachsensein übergeht oder das Erwachsensein ins Alter. . Wer sich nicht geliebt fühlt, tut fast alles, um Zuneigung zu gewinnen. Die Figuren in diesem Buch verbiegen sich, um dazu zu gehören; sie verleugnen sich, um nur nicht zur Last zu fallen; sie verlieren sich im Rausch, um zu ertragen, was mit ihnen geschieht. . Volksdorf ist ein gutbürgerlicher Vorort von Hamburg. Die Menschen sind schön, die Häuser sind groß, die Probleme sind klein. Dennoch fühlt jeder der Protagonisten, die Tina Uebel zu Wort kommen lässt, eine Leere in sich. Wir hören die Geschichte einer Rentnerin, die den Verstand verliert und sich bemüht, nicht auch noch die Würde zu verlieren; einer Hausfrau, die von Seminar zu Seminar rennt, um innere Erleuchtung zu finden; von Schülern, die ihre Abende mit Hochprozentigem verbringen und Sex mit Liebe verwechseln. Nur einer scheint die Oberflächlichkeit dieses Lebens zumindest ansatzweise zu erkennen und lehnt sich mit allen Mitteln dagegen auf, nur um am Ende zu erkennen, dass er niemandem helfen kann, der sich nicht helfen lassen möchte. . Es ist nur natürlich, dass jeder auf seine Weise versucht, die Leere zu füllen, einen Sinn zu finden in einer Welt, in der es nichts mehr gibt, für das man kämpfen muss und für das es sich zu kämpfen lohnt. Die Mittel hierzu sind vielfältig: Körperkult, esoterische Selbstfindung, Sex, Prestige, Drogen und Alkohol. Was als beschauliche Betrachtung einer normalen Vorstadt beginnt, steigert sich in ein verstörendes Bild der übersättigten Gesellschaft, als die Menschen sich weiter und weiter in ihre Süchte und Verdrängungsmechanismen flüchten. Doch wie sehr sie sich auch bemühen, am Schluss sind sie schlechter dran als am Anfang. Sie sind so erfindungsreich in ihren Strategien, und tun doch das einzige nicht, das Erfolg versprechen würde: niemand öffnet sich seinem Nächsten, niemand spricht über seine Gefühle und Bedürfnisse. Statt dessen lebt man weiter, wie man es "normal" findet. Jeder macht sich selbst und andere kaputt, man ist unglücklich und wer glücklich ist, tut dies auf Kosten seiner Mitmenschen. Fast das schlimmste daran ist, dass niemand wirklich bösartig ist. Jeder meint es gut und erstickt dabei die anderen und sich selbst. . Die Aurtorin findet eine eigene Stimme für jede Figur. Diese Stimmen sind gut durchdacht und stimmig in jeder Hinsicht, insbesondere was die Ansichten und auch die Sprache angeht. Hierbei taucht der Leser ganz ein in die Sichtweise des je Erzählenden und kann doch oft erkennen, dass der Sprecher missversteht und missverstanden wird. So ist manches vorhersehbar, ohne dass dies negativ ins Gewicht fällt: solange die Menschen tun, was sie tun, nicht aus ihrer Haut können, kann die Sache nur tragisch enden. Uebel moralisiert nicht, sie zeigt keinen Ausweg, sie klagt niemanden an. Sie beschreibt nur, etwas übertrieben vielleicht, doch nur vielleicht. Am Schluss ist man betroffen und sprachlos angesichts des Bildes einer Welt, aus der schon die jüngsten fliehen wollen.

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  • Rezension zu "Last Exit Volksdorf" von Tina Uebel

    Last Exit Volksdorf
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. July 2011 um 15:43

    In vielen Büchern, auch in Romanen stellen die Autoren ihrem Buch einen Satz, einen Aphorismus oder sonst irgendein Wort aus Geschichte oder Gegenwart, das sie beschäftigt hat im Zusammenhang mit ihrem Buch, voran. Als ich die Neuauflage des vorliegenden Romans von Tina Uebel aufschlug, nahm mich ein solcher Satz gefangen, wie es selten zuvor der Fall gewesen war. Tina Uebel zitiert einen Satz des amerikanischen Schriftstellers Hubert Selby jr., des Autors von „Last Exit to Brooklyn“, eines in den USA berühmten Buch, dessen Verfilmung auch hier in Deutschland erfolgreich war, und das sie wohl zum Titel ihres eigenen Romans inspiriert hat: „Sometimes we have the absolute certainty, that there`s something inside us that`s so hideous und monstrous that if we ever search it out we won`t be able to stand looking at it. But it`s when we`re willing to come face to face with that demon that we face the angel.“ Doch schon bald stellt sich beim Lesen heraus, und im weiteren Verlauf wird es mit jeder Seite schmerzhafter und unerträglicher deutlich: die Protagonisten dieses Romans, Mitglieder einer wohl situierten und bildungsorientierten Mittelschicht im Hamburger Stadtteil Volksdorf sehen weder ihrem Dämon ins Gesicht, noch können sie an irgendeiner Stelle ihres Lebens etwas entdecken , was auch nur annähernd so aussähe oder sich so anfühlen würde wie ein Engel. Da werden erwachsene Menschen beschrieben, die vor lauter Esoterik und Orientierung an Bildungserfolgen ihre eigenen Kinder übersehen und wie die in einen immer dunkleren Abgrund stürzen. Hat man schon im ersten Drittel des Buches, wo die Figuren in ihrem spießerhaft geschilderten „Glück“ vorgestellt und eingeführt werden, das bange Gefühl, das da auf recht dünnem Eis gelebt, sich selbstverwirklicht, gevögelt, gegessen und getrunken wird, kommt dann mit der weiteren Handlung, in der die einzelnen Personen abwechselnd zu Wort kommen, eine Unerträglichkeit in die Figuren und ihr Schicksal, das in seiner Summe schon fast wieder unwahrscheinlich ist. Denn Tina Uebel hat sich mit einer Sprache, die bitterböse und sarkastisch ist, dabei doch an vielen Stellen mit ihren Protagonisten sehr sensibel umgeht, ihren Frust über das Leben in den reichen Hamburger Vorort, in dem sie aufgewachsen ist, von der Seele geschrieben, fast war ich geneigt zu schreiben: geschrien. Denn was die handelnden Personen da veranstalten mit ihrem Leben, wie sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder langsam vor die Hunde gehen, das ist ein Schrei nach Hilfe, ein existentieller Notschrei. Ob Tina Uebel, der man unterstellen muss, dass sie ihr eigenen Gefühle und die Übertragung beim Schreiben nicht immer reflektiert hat, das auch so sieht, weiß ich nicht. Ich lese das Buch aber so. Bei aller Verwerflichkeit ihres Handelns: da sind Menschen, die ihre Kinder wohlstandsverwahrlosen lassen, die ihr eigenes Leben nicht im Griff haben, obwohl sie das ständig ihrer Umwelt und sich selbst vorgaukeln. Am Ende des sich immer weiter zuspitzenden Dramas, in dem die Geschichten der beiden Jugendlichen Natalie und Joshua die erschütternsten sind, sind zwei Figuren gestorben und einer kommt in die Psychiatrie. Dazwischen will ein anderer Schüler, der nicht so recht klar kommt mit seiner homosexuellen Identität, sich mit Aids anstecken um bei seinen großen schwulen Freunden dazuzugehören. Natalie, das schüchterne Mädchen hört, von der Mutter völlig unbemerkt, auf, Herzchen in ihr Tagebuch zu malen, und lässt sich unter Drogen von jedem Jungen benutzen. Das ist die verzweifelte Reaktion ihrer zarten Mädchenseele, nachdem Mitschüler sie mit einem Hammer vergewaltigt und dann die davon gemachten Fotos per Mail an der ganzen Schule öffentlich gemacht haben. Es war nicht angenehm diesen Roman zu lesen. Man kommt sich vor wie ein Stalker, der durch die Fenster schaut und Dinge sieht, die ihn eigentlich nichts angehen. Doch weil sie uns etwas angehen hat Tina Uebel diesen Roman geschrieben. Ein Roman, der sein Beispiel Volksdorf wie eine Parabel versteht auf eine Verrohung und Missachtung von Emotionen und von Mitmenschlichkeit und Fürsorge in der ganzen Gesellschaft. Ein Roman wie ein Schrei, eine verzweifelte Anklage von Zuständen mitten in unserem Land, die das Zusammenleben von Menschen und vor allen Dingen die Zukunft der Kinder und Jugendlichen zum Grauen machen. Ich wünsche der jungen Autorin, dass sie in ihrem Leben auch andere Erfahrungen machen darf und diese dann in einem anderen Buch beschreibt. „But it`s when we`re willing to come face to face with that demon that we face the angel.“ So ist es.

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