Das Buch aus der Reihe „super lesbar“ verdient diese Aussage zu Recht. Da ist zunächst das für junge Lesende hervorragend geeignete Schriftbild, aber da ist auch eine kindlich frische Sprache. Der Text wird aus der Sicht einer Zehnjährigen erzählt. Genau so werden die Geschehnisse berichtet und die Gedanken versprachlicht.
Da ist Malwine, Kind einer alleinerziehenden Mutter, die nun auch noch krank wird. Malwine meistert den Weihnachtsstress auf ihre Art, findet dabei Unterstützung von einem gleichaltrigen Jungen und einem Obdachlosen. Ihr größter, bisher unerfüllter Wunsch ist es, einen Hund zu haben.
Dass neben diesem Wunsch nun auch noch ein weiterer in Erfüllung geht. Malwine kann nun endlich bald etwas über ihren Vater erfahren. So rückt der Titel des Buches in ein besonderes Licht.
Julia Blesken hat mit diesem Buch vieles von dem deutlich gemacht, was Kinder in ihren Alltagssituationen erleben und sie macht mit ihren Aussagen Mut. Das hat mich sehr bewegt.
„Malwines Weihnachtswunder“ ist besonders in der Vorweihnachtszeit geeignet zum Selbstlesen oder auch Vorlesen. Es ist auf alle Fälle ein berührendes Buch, das in unsere Zeit passt.












