Das Cover von A Winter of Us passt für mich richtig gut zur Geschichte und vor allem zur winterlichen Jahreszeit, in der das Buch spielt.
Die Geschichte hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Ich liebe es einfach, wie Tine ihre Protagonisten miteinander verbindet. Sie sind oft sehr unterschiedlich und passen gerade deshalb so gut zusammen. Auch hier konnte ich die Verbindung zwischen den beiden wieder richtig schön mitverfolgen.
Im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide Charaktere immer weiter. Besonders Julien zeigt zu Beginn seine arrogante und eher verschlossene Seite. Nach und nach öffnet er sich jedoch immer mehr und man versteht zunehmend, warum er sich so verhält. Dadurch konnte ich ihn im Verlauf des Buches immer besser kennenlernen und nachvollziehen.
Kanada als Setting hat mir wieder richtig gut gefallen. Dazu kommt die winterliche Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Auch das Snowboard-Team bringt noch einmal ein spannendes Thema mit hinein. Der Sport nimmt einen großen Teil des Lebens der Charaktere ein und man bekommt einen guten Eindruck davon, welche Auswirkungen das auch auf das Privatleben haben kann.
Besonders interessant fand ich dabei den Druck, der im Leistungssport eine große Rolle spielt. Snowboarden ist ein Extremsport, bei dem nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche stark gefordert wird. Dieser Aspekt hat der Geschichte für mich noch einmal mehr Tiefe gegeben.
Der Schreibstil war wieder sehr leicht zu lesen und hat mich schnell in die Geschichte und die winterliche Welt Kanadas entführt. Insgesamt hat mir A Winter of Us wieder richtig gut gefallen – eine schöne Mischung aus Romance, Wintersport und persönlicher Entwicklung.































