Tino Hanekamp

 4.1 Sterne bei 87 Bewertungen
Autor von So was von da, So was von da (5 CDs) und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Tino Hanekamp

Tino HanekampSo was von da
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So was von da
So was von da
 (82)
Erschienen am 08.11.2012
Tino HanekampMacondo. Die Lust am Lesen / Macondo Edition Vierundzwanzig: Schurken
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Macondo. Die Lust am Lesen / Macondo  Edition Vierundzwanzig: Schurken
Tino HanekampSo was von da (5 CDs)
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So was von da (5 CDs)
So was von da (5 CDs)
 (5)
Erschienen am 18.03.2011
Tino HanekampDüsseldorf
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Düsseldorf

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Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

So was von da - so was von gut!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Jetzt gerade geht’s mir richtig gut. Und jetzt schon nicht mehr. Kaum denkt man daran, dass es einem gut geht, fallen einem die Gründe ein, die dagegensprechen, und das war’s dann.

Tino Hanekamps Debütroman "So was von da" war der kurzweiligste und tragikomischste deutsche Roman, den ich seit langem gelesen habe. Wenn man von einigen klitzekleinen Hängern im letzten Drittel mal absieht, ist es dem Autor grandios gelungen, den Leser ganz gefangen zu nehmen: Die letzte Nacht eines Hamburger Musikclubs wird zur Nacht der Nächte für die Protagonisten und als Leser lacht, leidet und fiebert man mit. Was besonders hervorsticht, ist die Sprache und der Witz (mein Buch hat zahlreiche Knicke, weil ich mir alle paar Seiten wunderbare Sätze mit Eselsohren markieren musste) – Hanekamp gehört zu den Autoren, die die Gabe besitzen, die kleinen Dinge des Alltags wahrzunehmen und diese Beobachtungen überaus lakonisch und unprätentiös auf den Punkt zu bringen. Jeder, dem zeitgenössische deutsche Literatur ein Graus ist, könnte mit diesem Buch bekehrt werden. Sicherlich trifft es thematisch nicht jeden Geschmack, aber es dürfte auch denen gefallen, die nicht zur drogenkonsumierenden Partycrowd gehören. Kaufen und lesen!

 

„Was geht, ihr Pfeifen!“

„Einiges.“

„Vermutlich alles den Bach runter.“

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freakyrickys avatar

Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

So was von da!
freakyrickyvor 4 Jahren

Oskar Wrobel (Musikclub Besitzer auf der Reeperbahn) und die letzte Nacht im alten Jahr. Am Kiez beginnt die Silvesterparty, Böller explodieren und die Menschen feiern, nur Oskar nicht. Er ist pleite und verschuldet, wird verfolgt von einem Ex-Zuhälter (Kiezkalle) dem er noch Geld schuldet und gequält von seinem Liebeskummer wegen Mathilda. (Mathilda, Mathilda, Mathilda...) Zum Glück hat Oskar Freunde (die alle noch beklopfter sind als er selbst....) Nina, die alle paar Monate ein neues Hobby exzessiv ausübt, sein bester Freund Rocky, dem der Hype um seine Person (Sänger einer erfolgreichen Band) zu Kopfe steigt und all die anderen...und nicht zu vergessen die Drogen und den Alkohol. Der Club soll am Tag nach Silvester abgerissen werden - eine letzte Nacht die es in sich hat! Oskar Wrobel ist ein IRRER!!

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ErinaSchnabus avatar

Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

So was von da
ErinaSchnabuvor 5 Jahren

31. Januar, Hamburg St. Pauli: Oskar Wrobel wacht nach einer durchzechten Nacht verkatert in seiner Wohnung auf. Er betreibt mit einem Freund einen Club am Ende der Reeperbahn, in dem nicht nur eine Silvester-, sondern auch eine Abrissparty stattfinden soll, da der Club eben abgerissen wird.Doch Oskar und seine verrückten Freunde organisieren und feiern nicht nur diese Party, nebenbei muss er auch noch zusehen, dass er bis zum Ende dieser Partynacht 10000€ zusammen bekommt, da er beim Ex-Luden "Kiezkalle" Schulden hat und er ihm sonst die Finger brechen würde. Mindestens. Außerdem ist da noch seine große Liebe Martha, an die er stets denken muss...
Zu Beginn muss ich sagen, dass ich es liebe, wenn in Büchern bekannte, oder auch vertraute Orte beschrieben werden. Der Kiez, die Locations, die Straßen, die Leute, die Gepflogenheiten... Ich habe mich beim Lesen richtig zu Hause gefühlt. Doch auch für jemanden, der Hamburg nicht kennt, ist die Beschreibung gut nachzuvollziehen und man kann sich sehr schnell in die Szenerie einfühlen.In dem Roman ist man nur einen Tag an der Seite von "Oskar Wrobel" und doch kommt es einem vor, als sei man über einen viel längeren Zeitraum dabei. Es geschieht so viel, es werden einem viele interessante Charaktere vorgestellt und man erfährt viel über den Ich-Erzähler Oskar. Man will mitmachen, mitfeiern, ausrasten, lachen, weinen und einfach nur "so was von da" sein.Zwischen der lebhaften und temporeichen Nacherzählung dieser Party sind auch Oskars interessante Gedanken und Ansichten zu lesen.Mir besonders im Gedächtnis geblieben ist folgende Stelle:

"Der Alte geblieben. Mir ist schlecht. [...] Was daran gut sein soll, wenn man der Alte bleibt? Das ist doch nur für die anderen gut, damit sie nicht merken, dass in ihrem Leben nichts passiert. Nur die Verweser wollen, dass alles beim Alten bleibt. Die Gemütlichen, die Bequemen, die Jasager und Nachmacher wollen das Alte, immer nur das Alte, und nicht etwa alte Häuser, Musiken, Filme oder Bücher,sondern ihr Leben so, wie sie es kennen. Damit sie nicht merken, dass sie stillstehen. Weil sie Angst haben. Sie haben Angst, Angst vor allem, vor allem vor ihren Lügen und davor, eines Tages aufzuwachen und zu erkennen, dass sie alles verpasst haben, dass alles an ihnen vorbeigezogen ist, dass sie immer noch da sind, wo sie immer schon waren."
Dieses Buch ist ein Entwicklungsroman über Leidenschaft, Jugend, Freundschaft, Liebe und unkonventionelles Leben. Jeder der wichtigen Charaktere spielt eine besondere Rolle, hat ein besonderes Schicksal und repräsentiert seine eigene Form von Nonkonformität in einer starren, nach festgelegten Regeln lebenden Gesellschaft.
Die Geschichte scheint außerdem eine Anlehnung an Hanekamps eigenen Lebensweg zu sein, der tatsächlich Mitbegründer eines Clubs am westlichen Ende der Reeperbahn war, der letztendlich abgerissen werden musste. Vielleicht sind ja auch einige Charaktere dem wahren Leben entnommen und eine Frau hat Mathilda als Vorbild gedient.Tino Hanekamp ist heute nicht nur Schriftsteller, sondern auch Journalist und Mitbegründer des Clubs "Uebel&Gefährlich", der wohl einer der bekanntesten Clubs im Norden ist.
Mein Fazit: Temporeich, leidenschaftlich, realistisch und anders. So mag ich es. Lieblingsbuch!5 Sterne!

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