Tino Hanekamp So was von da

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Inhaltsangabe zu „So was von da“ von Tino Hanekamp

»Das knallt gut los!« Udo Lindenberg Es ist Silvester und auf dem Kiez in St. Pauli beginnt die irrste Nacht des Jahres. Nur Oskar Wrobel würde lieber liegen bleiben. Geht aber nicht. Weil ihm gleich sein Leben um die Ohren fliegt. Er betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Seine Freunde sind seltsam, aber großartig, sein Leben ein Fest. Aber jetzt, während in den Straßen von St. Pauli die Böller explodieren, laufen die Vorbereitungen für die große Abrissparty. Denn Oskar hat Schulden und keine Ahnung, was aus ihm werden soll. Zum Glück bleibt ihm kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn ein verzweifelter Ex-Zuhälter stürmt seine Wohnung, sein bester Freund zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, im Club geht’s drunter und drüber, und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und – Mathilda, Mathilda, Mathilda. »Alles, was ein guter Roman braucht: Haltung, Witz, Energie und eine eigene Sprache. ›So was von da‹ feiert die Liebe, die Schönheit und die Freundschaft, und zwar mit einer Leidenschaft, die ansteckend ist.« (Deutschlandfunk) »Tino Hanekamps dreckiger Kiezroman rockt!« (Gala)

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  • So was von da - so was von gut!

    So was von da
    Saari

    Saari

    05. April 2015 um 11:05

    Jetzt gerade geht’s mir richtig gut. Und jetzt schon nicht mehr. Kaum denkt man daran, dass es einem gut geht, fallen einem die Gründe ein, die dagegensprechen, und das war’s dann. Tino Hanekamps Debütroman "So was von da" war der kurzweiligste und tragikomischste deutsche Roman, den ich seit langem gelesen habe. Wenn man von einigen klitzekleinen Hängern im letzten Drittel mal absieht, ist es dem Autor grandios gelungen, den Leser ganz gefangen zu nehmen: Die letzte Nacht eines Hamburger Musikclubs wird zur Nacht der Nächte für die Protagonisten und als Leser lacht, leidet und fiebert man mit. Was besonders hervorsticht, ist die Sprache und der Witz (mein Buch hat zahlreiche Knicke, weil ich mir alle paar Seiten wunderbare Sätze mit Eselsohren markieren musste) – Hanekamp gehört zu den Autoren, die die Gabe besitzen, die kleinen Dinge des Alltags wahrzunehmen und diese Beobachtungen überaus lakonisch und unprätentiös auf den Punkt zu bringen. Jeder, dem zeitgenössische deutsche Literatur ein Graus ist, könnte mit diesem Buch bekehrt werden. Sicherlich trifft es thematisch nicht jeden Geschmack, aber es dürfte auch denen gefallen, die nicht zur drogenkonsumierenden Partycrowd gehören. Kaufen und lesen! „Was geht, ihr Pfeifen!“ „Einiges.“ „Vermutlich alles den Bach runter.“

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  • So was von da!

    So was von da
    freakyricky

    freakyricky

    30. June 2014 um 17:24

    Oskar Wrobel (Musikclub Besitzer auf der Reeperbahn) und die letzte Nacht im alten Jahr. Am Kiez beginnt die Silvesterparty, Böller explodieren und die Menschen feiern, nur Oskar nicht. Er ist pleite und verschuldet, wird verfolgt von einem Ex-Zuhälter (Kiezkalle) dem er noch Geld schuldet und gequält von seinem Liebeskummer wegen Mathilda. (Mathilda, Mathilda, Mathilda...) Zum Glück hat Oskar Freunde (die alle noch beklopfter sind als er selbst....) Nina, die alle paar Monate ein neues Hobby exzessiv ausübt, sein bester Freund Rocky, dem der Hype um seine Person (Sänger einer erfolgreichen Band) zu Kopfe steigt und all die anderen...und nicht zu vergessen die Drogen und den Alkohol. Der Club soll am Tag nach Silvester abgerissen werden - eine letzte Nacht die es in sich hat! Oskar Wrobel ist ein IRRER!!

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  • So was von da

    So was von da
    ErinaSchnabu

    ErinaSchnabu

    31. January 2014 um 00:15

    31. Januar, Hamburg St. Pauli: Oskar Wrobel wacht nach einer durchzechten Nacht verkatert in seiner Wohnung auf. Er betreibt mit einem Freund einen Club am Ende der Reeperbahn, in dem nicht nur eine Silvester-, sondern auch eine Abrissparty stattfinden soll, da der Club eben abgerissen wird.Doch Oskar und seine verrückten Freunde organisieren und feiern nicht nur diese Party, nebenbei muss er auch noch zusehen, dass er bis zum Ende dieser Partynacht 10000€ zusammen bekommt, da er beim Ex-Luden "Kiezkalle" Schulden hat und er ihm sonst die Finger brechen würde. Mindestens. Außerdem ist da noch seine große Liebe Martha, an die er stets denken muss... Zu Beginn muss ich sagen, dass ich es liebe, wenn in Büchern bekannte, oder auch vertraute Orte beschrieben werden. Der Kiez, die Locations, die Straßen, die Leute, die Gepflogenheiten... Ich habe mich beim Lesen richtig zu Hause gefühlt. Doch auch für jemanden, der Hamburg nicht kennt, ist die Beschreibung gut nachzuvollziehen und man kann sich sehr schnell in die Szenerie einfühlen.In dem Roman ist man nur einen Tag an der Seite von "Oskar Wrobel" und doch kommt es einem vor, als sei man über einen viel längeren Zeitraum dabei. Es geschieht so viel, es werden einem viele interessante Charaktere vorgestellt und man erfährt viel über den Ich-Erzähler Oskar. Man will mitmachen, mitfeiern, ausrasten, lachen, weinen und einfach nur "so was von da" sein.Zwischen der lebhaften und temporeichen Nacherzählung dieser Party sind auch Oskars interessante Gedanken und Ansichten zu lesen.Mir besonders im Gedächtnis geblieben ist folgende Stelle: "Der Alte geblieben. Mir ist schlecht. [...] Was daran gut sein soll, wenn man der Alte bleibt? Das ist doch nur für die anderen gut, damit sie nicht merken, dass in ihrem Leben nichts passiert. Nur die Verweser wollen, dass alles beim Alten bleibt. Die Gemütlichen, die Bequemen, die Jasager und Nachmacher wollen das Alte, immer nur das Alte, und nicht etwa alte Häuser, Musiken, Filme oder Bücher,sondern ihr Leben so, wie sie es kennen. Damit sie nicht merken, dass sie stillstehen. Weil sie Angst haben. Sie haben Angst, Angst vor allem, vor allem vor ihren Lügen und davor, eines Tages aufzuwachen und zu erkennen, dass sie alles verpasst haben, dass alles an ihnen vorbeigezogen ist, dass sie immer noch da sind, wo sie immer schon waren." Dieses Buch ist ein Entwicklungsroman über Leidenschaft, Jugend, Freundschaft, Liebe und unkonventionelles Leben. Jeder der wichtigen Charaktere spielt eine besondere Rolle, hat ein besonderes Schicksal und repräsentiert seine eigene Form von Nonkonformität in einer starren, nach festgelegten Regeln lebenden Gesellschaft. Die Geschichte scheint außerdem eine Anlehnung an Hanekamps eigenen Lebensweg zu sein, der tatsächlich Mitbegründer eines Clubs am westlichen Ende der Reeperbahn war, der letztendlich abgerissen werden musste. Vielleicht sind ja auch einige Charaktere dem wahren Leben entnommen und eine Frau hat Mathilda als Vorbild gedient.Tino Hanekamp ist heute nicht nur Schriftsteller, sondern auch Journalist und Mitbegründer des Clubs "Uebel&Gefährlich", der wohl einer der bekanntesten Clubs im Norden ist. Mein Fazit: Temporeich, leidenschaftlich, realistisch und anders. So mag ich es. Lieblingsbuch!5 Sterne!

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  • Pure Inspiration!

    So was von da
    Andii

    Andii

    06. December 2013 um 21:58

    Tino Hanekamp: Sowasvonda ist mein Lieblingsbuch: Unangefochten auf Platz 1 steht Sowasvonda von Tino Hanekamp. Als ich die letzte Seite zu Ende gelesen habe, musste ich SOFORT wieder von vorne anfangen. Das Buch ist sprachlich eine Wucht. Starke Worte und Satzkonstruktionen, die so voller Melodie stecken, dass eine Leseatmosphäre entsteht, die einen voll mitnimmt. So erlebt man aus nächster Nähe 24 Stunden im Leben von Tino: Die Vorbereitung und Durchführung einer letzten, legendären Party in seinem kurz vor dem Abriss stehenden Club. Die auftauchenden Charaktere sind einmalig. Mal unglaublich liebenswert, mal gemeingefährlich, aber in jedem Fall so real, als wenn sie gerade im Nebenzimmer hocken. Die Ereignisse sind skurril, lustig und im Verlaufe der Geschichte stellt sich sogar Tiefsinn ein. Aber nicht zu lange, weil es schon wieder weitergeht und man nur noch miterleben will, wohin sich dieser letzte aller Abende hinbewegen wird. Und plötzlich steht auch noch Matilda vor ihm. Ich habe das Buch 6 mal verschenkt. Ergebnis: Ausnahmslose Begeisterung! Lieblingsstelle? Ich habe keine, das ganze Buch ist eine.

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  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    vintagecoffeebooks

    vintagecoffeebooks

    08. February 2013 um 11:47

    Extrem rasante, musikalische und zum Teil sentimentale Geschichte über die letzte Partynacht des Clubbesitzers Oskar Wrobel mitten in St. Pauli.

    Der junge Autor überzeugt mit Lässigkeit, atmosphärischer Erwzählweise und zahlreichen Momentaufnahmen.

    Ein Buch wie ein Rausch! (:

  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    Medienjournal

    Medienjournal

    31. December 2012 um 04:06

    So was von da schildert auf gut dreihundert Seiten die letzten Stunden im Leben des Oskar Wrobel als Clubbesitzer. Sprachlich ausgefeilt und voller Wortwitz passiert in diesen knapp dreißig Stunden so allerhand, was nicht nur ihm sondern auch dem Leser noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/11/review-so-was-von-da-buch/

  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    Golondrina

    Golondrina

    06. October 2012 um 13:35

    Das ganze Buch steuert unweigerlich dem großen Showdown entgegen und Hanekamp nimmt den Leser mit: die ganz große letzte Party soll es werden in Oskars Klub, es ist Silvester und alle möglichen skurilen Typen treffen zusammen. Der Klub soll geschlossen werden, obwohl er supi läuft und es hagelt Seitenhiebe auf Hamburger Kulturpolitik, auf Abzocke bei Servierkräften, auf die rechte Szene. Oskar, kaum die 20 überschritten sieht sich echten Problemen konfrontiert, die Party ist zu Ende und der Kater setzt ein. Das ist nicht ganz große Prosa aber flüssig geschrieben, einige Figuren wachsen einem richtig ans Herz. Gestört haben mich die Brenner-Anleihen, die nachgeschobenen Quasi und die einleitenden verbenlosen Sätze. Reicht die Jugensprache nicht aus, muss Hanekamp sich bei einem alternden Detektiv Anleihen holen?!? Aber dann kommen mittendrin Sätze, die einen kurz Atem holen lassen und man ist fast wieder versöhnt.

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  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    goldfisch

    goldfisch

    20. January 2012 um 22:30

    "So was von da" hat mich so was von mitgerissen. Wahrscheinlich schon bei einer Begegnung auf den ersten Seiten. Der Autor schreibt etwas vom "Pupasch" und den "Landungsbrücken".Genau da fährt meine U-Bahn, während ich lese, grad vorbei. Das "Pupasch" gibt es schon lange nicht mehr, die Landungsbrücken hingegen schon sehr lange. So habe ich mich richtig mit dem Buch angefreundet und wäre am liebsten nicht mehr aus der Bahn gestiegen. Der Protagonist, Oskar Wrobel, ist Besitzer eines sehr angesagten Clubs in Hamburg. Doch nun soll der Club der Abrissbirne zum Opfer fallen.Es ist Sylvester, die letzte Party soll im Club steigen. Eine Megasause,sozusagen, doch Oskar Wrobel wird bereits früh am Tag von einem stadtbekannten Luden und dessen Gorillas aus dem Bett geworfen. 10000 Euro soll er locker machen. Zahlbar in der Nacht, wenn der Club brummt und die Kasse voll ist. Damit läuft Oskars letzter Tag aus dem Ruder. Der Autor läßt Wrobel im Zickzack durch die Sätze laufen. Liebe, Party,Trauer;Freundschaft -ein ganzes Leben an einem Tag.Grandios...und extrem lesenswert.

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  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    frederice_pusteblume

    frederice_pusteblume

    26. September 2011 um 14:12

    Dieses Buch schildert die Erlebnisse des letzen Tages eines verschuldeten Clubbetreibers in Hamburg bevor der Club für immer seine Pforten schließt. Mit von der Partie sind seine Freunde, seine Mitarbeiter, die Gäste und ein paar Gestalten aus dem Rotlichtmillieu, die ihm an den Kragen wollen. Das Buch beginnt mit dem aufwachen am Silvestermorgen und endet nach der Umschiffung einiger widriger Umstände mit einer rauschenden Party, die ihresgleichen sucht. Das Buch ist nicht perfekt oder glatt. Die Geschichte holpert sich zum Ende und steigert sich von vollkommener Hoffnungslosigkeit und Endzeitstimmung durch diesen letzten Tag der nichts gutes verheißt in ein orgastisches Finale. Die Figuren und ihre Probleme sind glaubhaft geschildert und die Handlung ist auch für Kenner der Hamburger Kiezszene relativ realistisch. Noch einmal richtig auf die Kacke hauen bevor alles vorbei ist, ist etwas für Hamburger sehr typisches. Das Buch ist schon deshalb sehr lesenswert weil man als Leser das Gefühl kriegt man wäre dabei, bei dieser letzten ultimativen Party vor dem Untergang.

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  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    Trashcookie

    Trashcookie

    07. August 2011 um 15:18

    Man begibt sich mit dem Protagonisten auf eine Reise durch die Silvesternacht - die letzte Nacht in seinem verschuldeten Club, der ihm viel Ärger aber auch wunderbare Momente eingebracht hat. Doch nicht nur durch die Nacht, sondern auch durch sein Herz und seine Gedanken reist der Leser. Es ist keinesfalls eine flache Story, obwohl es eigentlich nur um eine Partynacht geht. Außerdem zieht einen der Schreibstil total in den Bann und man muss einfach weiterlesen, weil man sich wie ein Teil der Party fühlt, man ist mitten in Hamburg, man fühlt den Bass und ich muss gestehen, dass ich mich sogar dabei erwischt habe, wie ich mit meinem Fuß einen Takt gewippt habe. Irgendwie berührt dieses Buch jede Sphäre - die "ich will alles vergessen und draufscheißen"-Sphäre, die "mein Herz blutet"-Sphäre, die "ich hab Angst um meine Freunde"-Sphäre ..noch viele andere, die ich gar nicht in Worte fassen kann - man erlebt das Buch. Wirklich, ich kann das Buch nur weiterempfehlen, lasst euch einfach fallen und geht mit "in das Buch".

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  • Rezension zu "So was von da" von Tino Hanekamp

    So was von da
    RudeLady

    RudeLady

    15. April 2011 um 14:17

    Oskar Wrobel, 23, betreibt in Hamburg einen Club in einem ehemaligen Krankenhaus. Das Problem: Das Gebäude soll am Tag nach Sylvester abgerissen werden. Aus diesem Grund soll an Sylvester noch eine letzte riesige Party dort stattfinden. Im Buch gehts um besagte Sylvesternacht, um die Vorbereitungen der Party und den kleinen und großen Katastrophen drumherum. Klingt so vermutlich nach keiner besonderen Geschichte. Doch wer das denkt, der irrt. Denn dieses Buch zu lesen war irrsinnig. Neben den Vorbereitungen für die Party (die alle kurz auf knapp passieren) muss Oskar sich auch noch mit Kiezkalle rumschlagen, der ihn um 10.000€ erpresst und seinem besten Freund Rocky helfen, dessen totkranken Vater aus dem Haus von Rockys Mutter zu retten, die zufällig die Innensenatorin von Hamburg ist. Außerdem hat sich noch Oskars Exfreundin angekündigt, über die er auch nach vielen Jahren nicht hinweggekommen ist. Und man sitzt da und weiß: Das alles kann nicht gutgehen. Gewürzt ist das Ganze mit kurzen Sätzen, die stakkatoartig abgefeuert werden; mit vielen Kraftausdrücken; mit den wirren Gedanken Oskars, die 1-zu-1 zu Papier gebracht wurden; mit dem Einfügen des Zeitplans der Party, der im Laufe der Nacht völlig unbrauchbar und unübersichtlich ist und noch einmal zeigt, wie irre die Party eigentlich ist. Und dieses Buch zeigt auch, dass eine Nacht, die einen einzigen Menschen ins Grab bringen würde, zu stemmen ist, wenn man Leute hat, auf die man sich verlassen kann. Kurzum: Wieder mal ein Kracher aus dem Hause Kiwi! Trashig und alles andere als gewöhnlich! Ich zumindest kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch eins meiner Highlights von 2011 ist und auch bis zum Ende des Jahres bleiben wird. Oder anders gesagt: Wer damit umgehen kann, dass er nach Beenden des Buchs neidisch sein wird, weil er nicht auf dieser Party war, dem sei „So was von da“ wärmstens ans Herz gelegt!

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