Tino Schrödl , Ulf K. null Australien? Australien!

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Inhaltsangabe zu „Australien? Australien!“ von Tino Schrödl

Für den fünfzehnjährigen Meo verlief das Leben bisher recht gemächlich. Damit ist nun Schluss, denn seine Eltern wollen mit ihm eine Rundreise quer durch Australien unternehmen. Die Reise soll Meo für das Land begeistern, in das seine Eltern bald mit ihm ziehen wollen. Zum Glück hat er seine pummelige Freundin Odette dabei, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Dabei bringt sie ihn jedoch mehr als einmal in die Bredouille. Ausgerechnet im Kakadu-Nationalpark verirren sich die beiden auch noch und müssen sich fortan allein durchschlagen - vom äußersten Norden Australiens bis in den Süden nach Melbourne. Der Trip wird zum Abenteuer ihres Lebens.

Meo muss nach Australien ziehen, und wer will da schon hin?

— boysandbooks

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    Australien? Australien!

    boysandbooks

    07. May 2015 um 12:51

    Meo, der sich selbst als Streber bezeichnet und keine Veränderungen mag, muss mit seinen Eltern nach Australien ziehen. Heutzutage werden viele Heranwachsende mit der Situation konfrontiert, dass sie aufgrund der beruflichen Situation ihrer Eltern den Wohnort wechseln müssen. In der Geschichte wird dem rebellierenden Pubertierenden auf selbstironische Weise ein Spiegel vorgehalten. Das abschreckende Beispiel, das Meo gibt, vermittelt humorvoll die überzogenen Reaktionen von Jugendlichen, die sich gegen etwas sträuben, das sie im Grunde noch gar nicht kennen. Schließlich erkennt auch Meo, dass vieles in Australien anders ist als er sich es vorgestellt hatte und dass er seinen Eltern für die Möglichkeiten, die sie ihm eröffnen, dankbar sein muss, statt nur an sich zu denken. Rezension von Katharina Platz auf unserer Website.

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  • Ich komme um vor Neid und was macht Meo?

    Australien? Australien!

    pelznase

    08. January 2015 um 10:00

    Dieses Buch habe ich aus verschiedenen Gründen gelesen. Erstens fand ich Titel und Cover witzig. Zweitens finde ich Australien toll und möchte un-be-dingt mal dorthin. Drittens mag ich solche Roadmovies per se gerne. Und viertens ist mein erklärtes Ziel derzeit: weg hier! Und sei es nur mit einem Buch. Genau damit hängt es zusammen, dass ich mich anfangs mit Meo und seiner Einstellung sehr schwer getan habe. Es ist für mich stumpf nicht nachvollziehbar, dass jemand, dem die Chance geboten wird, für eine Zeit nach Australien zu gehen, dankend und sogar ziemlich panisch abwinkt. Weiterhin habe ich über den Teenie Meo allgemein den Kopf geschüttelt. Ein Fünfzehnjähriger, der am liebsten zuhause rumsitzt, der ständig Panik vor Krankheiten hat, der Veränderungen generell nicht mag. Das einzig teeniemäßige an ihm war, dass er gegen die Pläne seiner Eltern bockt. Ich musste sogar seinem Vater recht geben als der ihn als “Pfeife” bezeichnet. Es stimmt ganz einfach. Natürlich geht es dann doch auf die große Reise. Zum Glück, wie ich fand. Ich fand echt, dass Meo mal einen solches “Donnerwetter” braucht. Dass er nicht seinen spießigen Kopf durchsetzt und dass er mal merkt, dass es noch etwas anderes auf der Welt gibt als sein sicheres Zimmer. Anfangs sträubt er sich natürlich weiter. Und so normal ich das für einen Teenie finde, das heißt nicht, dass ich das okay finde. Ich hätte den Bengel schütteln mögen! Deshalb war bei mir auch eine gute Portion Boshaftigkeit dabei als Meo und Odette plötzlich auf sich gestellt sind. So nach dem Motto: nun sieh mal zu, wie du klar kommst, Junge! Natürlich sind Meo und seine Freundin Odette zunächst restlos überfordert mit der Situation, aber der Wille treibt sie doch voran. Dabei geraten sie in manch seltsame und auch gefährliche Situation, was für Spannung sorgt. Gleichzeitig erfährt man einiges über Land und Leute, was ich ausgesprochen interessan fand. Und ich war -gefährlich hin oder her- neidisch, so neidisch! I Was würde ich für Meos Chance geben! So habe ich Meos und Odettes Erlebnisse nur so aufgesogen und ich bin mir nach diesem Buch umso sicherer, dass ich irgendwann mal nach Australien muss. Soweit man der Ueberreuter Seite entnehmen kann, reist Tino Schrödl gern und viel durch die Welt, deshalb glaube ich ihm seine Beschreibungen. Er schildert Australien und seine Bewohner so anschaulich, dass er einfach dort gewesen sein muss. Und demnach bietet Autralien so viel Schönes… Natürlich macht es Meo nicht gleich zu einem anderen Menschen, dass er sich alleine mit Odette durch Australien schlagen muss, aber nach und nach verändert er sich dann doch. Das fand ich wirklich schön zu verfolgen, und es hat mich in meiner Ansicht bestärkt, dass der Junge solch einen Kulturschock einfach mal brauchte. Gelegentlich hat er zwar mal einen Rückfall, aber er hat nie genug Zeit, um sich wieder total in sein Schneckenhaus zu verkriechen. Genauso gut hat es mir gefallen, wie Odette sich entwickelt. Das Mädchen ist trotz aller Widrigkeiten einfach nur pfiffig und cool. Von ihr könnte Meo eine ganze Menge lernen. Sie nimmt viele Dinge wesentlich lockerer und hilft Meo aus manchem Tief heraus. Das Ende fällt erfreulicherweise sehr authentisch aus. Alles andere hätte ich nicht geglaubt bzw als unglaubwürdig rosarot abgetan. Entsprechend war ich froh über diesen Verlauf. Und so wenig ich anfangs mit Meo zurechtkam, ich wäre neugierig darauf, nochmal von ihm zu hören. Meo erzählt seine Geschichte selber und legt dabei einen herrlichen Humor an den Tag, den ich ihm angesichts seines Gehabes nicht zugetraut hätte. Ich habe oft geschmunzelt, gegrinst und manches Mal sogar gelacht. Und wenn sich ein Buch so spaßig liest, dann ist es im Nu ausgelesen. Ich habe es als eBook gelesen und die ziehen sich für mich -jedenfalls gefühlsmäßig- oft ganz schön. Doch “Australien? Australien!” hatte ich nach zwei Abenden durch. Das Cover finde ich witzig mit diesem Krokodil-Warnschild. Außerdem ist es mit den knalligen Farben ein echter Hingucker. Fazit: Mit Meo hatte ich lange meine Probleme. Es ist, wie es ist: er ist anfangs tatsächlich eine Pfeife. Zum Glück verändert ihn der Roadtrip durch Australien klar zum Besseren. Dafür sorgen interessante, aufregende und mitunter auch gefährliche Situationen. Das ist spannend und interessant. Man erfährt eine Menge über Australien und die Menschen dort. Zusammen mit der witzigen Erzählweise sorgte das dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und ja: wie gerne hätte ich mit Meo getauscht.

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