Titus Müller

 4.3 Sterne bei 642 Bewertungen
Autor von Nachtauge, Die Todgeweihte und weiteren Büchern.
Autorenbild von Titus Müller (© Sandra Weniger)

Lebenslauf von Titus Müller

Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren. Als Kind schrieb er schon die ersten Ritterkurzgeschichten und schreibt seit seinem 17. Lebensjahr täglich. In seiner Kindheit waren Bücher für ihn da, um von der Realität zu entfliehen. Heute genießt er es immer noch, durch Bücher in andere Welten einzutauchen. Dabei legt sich Titus Müller auf kein Genre fest, sondern liest alles Queerbeet. Dem Genre "historischer Roman" möchte er schreibend allerdings treu bleiben. Durch seine historischen Romane kann er besser schätzen, was wir heute mit Selbstverständlichkeit akzeptieren, Grundlegendes wie fließendes Wasser, beispielsweise. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin. 1998 gründete er die Literaturzeitschrift "Federwelt" und war bis 2001 Herausgeber und Redakteur. 2002 rief er mit Kollegen den Autorenkreis Historischer Roman "Quo Vadis" ins Leben. 2005 wurde er mit dem C.S. Lewis-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr belegte er den zweiten Platz beim Würth-Literaturpreis. Seit 2007 moderiert Titus Müller die Literatursendung Auserlesen auf rheinmaintv. Für Titus Müller bedeutet diese Moderation eine lebhafte Abwechslung zum manchmal etwas einsamen Schreiben. Er lebt in München.

Neue Bücher

Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens (eBook)

Erscheint am 15.07.2020 als E-Book bei adeo Verlag.

Die goldenen Jahre des Franz Tausend

 (7)
Neu erschienen am 02.03.2020 als Hardcover bei Blessing.

Der Schneekristallforscher

 (43)
Erscheint am 21.08.2020 als Taschenbuch bei adeo Verlag.

Alle Bücher von Titus Müller

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Cover des Buches Nachtauge9783453437760

Nachtauge

 (71)
Erschienen am 14.07.2014
Cover des Buches Berlin Feuerland9783453419612

Berlin Feuerland

 (45)
Erschienen am 14.11.2016
Cover des Buches Die Todgeweihte9783453438279

Die Todgeweihte

 (52)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Der Schneekristallforscher9783863342807

Der Schneekristallforscher

 (43)
Erscheint am 21.08.2020
Cover des Buches Der Kuss des Feindes9783596854455

Der Kuss des Feindes

 (40)
Erschienen am 05.04.2012
Cover des Buches Tanz unter Sternen9783453409972

Tanz unter Sternen

 (45)
Erschienen am 14.01.2013
Cover des Buches Der Tag X9783453439306

Der Tag X

 (36)
Erschienen am 11.06.2018
Cover des Buches Die Jesuitin von Lissabon9783746627458

Die Jesuitin von Lissabon

 (36)
Erschienen am 12.12.2011

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Neue Rezensionen zu Titus Müller

Neu

Rezension zu "Die goldenen Jahre des Franz Tausend" von Titus Müller

Faszinierender, facettenreicher historischer Roman
booklovingvor 11 Tagen

INHALT

Schneidig, selbstbewusst, charmant – so erobert der aus armen Verhältnissen stammende Franz Tausend 1924 die Welt. Er behauptet, auf geheimnisvolle Art und Weise Gold in großen Mengen herstellen zu können. Ultrarechte Patrioten und namhafte Industrielle wittern die Chance, mit diesem Gold die angestrebte heimliche Wiederaufrüstung finanzieren zu können, und strecken Tausend Geld vor. Als einige Anleger unruhig werden, ob es jemals Gold regnen wird, sorgen einflussreiche Politiker dafür, dass die Polizei einschreitet. Sie soll Franz Tausend aber nicht auf die Finger sehen, sondern ihn im Gegenteil vor den Anschuldigungen einer sich um ihr Geld geprellt sehenden Frau schützen.
 Kommissar Heinrich Ahrndt, der diesen Auftrag erhält, ist zu gewissenhaft, um dieses Spiel dauerhaft mitzuspielen. Er wird nach Berlin strafversetzt, wo er den Pazifisten Carl Ossietzky beschatten soll ... Franz Tausend hingegen versucht sein Glück auf neue Weise, doch seine Wege und die des Kommissars kreuzen sich noch einmal: vor Gericht.

(Quelle:  Blessing Verlag)

MEINE MEINUNG

Mit "Die goldenen Jahre des Franz Tausend" ist dem deutschen Autoren Titus Müller ein anspruchsvoller und hervorragend recherchierter historischer Roman gelungen, der ein ausgesprochen facettenreiches und tiefgründiges Gesellschaftsportrait der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ zeichnet.
 Dieser äußerst gelungene Roman ist zugleich eine schöne Hommage an zwei Nobelpreisträger und bedeutende Persönlichkeiten jener Zeit - den bedeutenden Schriftsteller Thomas Mann und den Journalisten Carl von Ossientzky, deren Lebenswege durch die Herrschaft der Nationalsozialisten einen tragischen Verlauf nahmen.

In seinem erzählerisch raffiniert angelegten Roman spannt Müller gekonnt einen weiten Bogen von der Weimarer Republik in den frühen 1920ger Jahren, dem Erstarken des Nationalsozialismus und Hitlers unaufhaltsamem Aufstieg bis hin zum Dritten Reich Mitte der 1930ger. In unterschiedlichen Erzählsträngen führt er uns eine ereignisreiche, krisengeschüttelte Zeit vor Augen, zeichnet sorgsam recherchierte Begebenheiten nach und zeigt wenig bekannte Zusammenhänge jener Zeit auf.
 Zudem räumt Titus Müller in seinem Roman mit dem gerne heraufbeschworenen Mythos der „Goldenen“ 1920er Jahre auf, die oftmals als Sinnbild des Aufbruchs gefeiert wird - einer entfesselten, glamourösen Zeit zwischen wildem Nachtleben, emanzipiertem Lebensstil und zügelloser Lebensfreude sowie eine neue Ära der künstlerisch-kulturellen Avantgarde. Im Laufe der Geschichte erhalten wir tiefgründige, historische Einblicke in die Weimarer Republik, die unter den traumatischen Folgen des Ersten Krieges, hohen Reparationszahlungen an die Siegermächte und wirtschaftlicher Misere zu leiden hat. An der Seite des Protagonisten und Ich-Erzählers Heinrich Ahrndt tauchen wir ab in eine Welt voll Schattenseiten, in der Armut, Gewalt, Massenarbeitslosigkeit, Kinderarbeit und Prostitution allgegenwärtig sind, und erleben durch seine Sicht eine Zeit großer politischer Instabilität, in der Verschwörungen florierten, paramilitärische Geheimbünde wirkten und politische Morde verübt wurden.

Überraschender Weise steht nicht der titelgebende Franz Tausend im Mittelpunkt der Handlung, sondern seine wahre Geschichte ist  nur Teil der nicht minder faszinierenden Rahmenhandlung.  

Tausend war einer jener Scharlatane, der mit seinen diversen Betrügereien perfekt in diese bewegte Zeit passte, in der leichtgläubige Menschen Wundermeldungen begierig aufnahmen und seinen blumigen Versprechen, Gold künstlich herstellen zu können, Glauben schenkten. Am Handel mit Tausends ominösen „Goldgutscheinen“ beteiligten sich auch hohe Militärs wie General Erich Ludendorff, namhafte Industrielle und diverse Funktionäre aus dem nationalsozialistischen Umfeld. Gekonnt verwebt Titus Müller zahlreiche historische Begebenheiten in seine facettenreiche und fesselnd erzählte Geschichte. So lässt er beispielsweise auch als brisantes Detail sehr geschickt einfließen, dass einige der Investoren die in Tausends Geheimgesellschaft fließenden Gelder nutzten, um diese verdeckt der „völkischen Bewegung“ und den Nationalsozialisten zukommen zu lassen, und ließen den gerissenen Betrüger Tausend selbst zu ihrer Spielfigur werden.

Als verbindendes Glied zwischen den eigentlich voneinander unabhängigen Handlungssträngen fungiert der Protagonist Ahrndt, den wir bei seinen Ermittlungen begleiten und die Geschehnisse aus seiner Perspektive erleben- zunächst als Polizist für das Dezernat für Urkundenfälschung, Scheckbetrug und Hochstapelei in München und später nach seinem eher unfreiwilligen Wechsel nach Berlin in Berlin bei der „politischen Polizei“. Ganz beiläufig erhält man auch sehr aufschlussreiche Einblicke in den Alltag der Bevölkerung in der für viele sehr schwierigen, entbehrungsreichen Zeit und ihre Einstellung zu den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen.

Häufigere Perspektiv- und Schauplatzwechsel, ein flottes Erzähltempo und geschickt in Szene gesetzte Ereignisse lassen den Spannungsbogen stets gespannt bleiben. sodass sich der hochinteressante Roman trotz vieler historischer Details, zahlreicher Figuren und verwickelter Hintergrundinformationen sehr angenehm lesen.

Sehr beeindruckend und mit viel Feingefühl hat Titus Müller seine vielschichtigen Charaktere zum Leben erweckt. Ob nun der gerissene Hochstapler Franz Tausend, der solide Ermittler Heinrich Ahrndt, der berühmte Schriftsteller und politische Mahner Thomas Mann, mit all seinen Selbstzweifeln und Widersprüchen, oder der umtriebige, unerschrockene Journalist Carl von Ossietzky, der in seinen Artikeln vor heimlicher Aufrüstung, dem Nationalsozialismus und Antisemitismus warnte – alle Figuren sind mit viel Liebe zum Detail, sehr lebensnah und ihre Entwicklung im Laufe der Handlung glaubhaft gezeichnet. Ein wirkliches Highlight sind die facettenreichen Portraits der beiden historischen Persönlichkeiten von Mann und Ossietzky, deren Lebensansichten, Privatleben, literarisches Wirken, und bewegendes Schicksal Titus Müller anhand hervorragend recherchierter Fakten äußerst gelungen skizziert sowie anschaulich und überzeugend in Szene gesetzt hat.

Abgerundet wird dieser bemerkenswerte historische Roman mit dem umfangreichen, höchst lesenswerten Anhang „Der historische Kern dieser Geschichte“, in dem Müller viele historische Begebenheiten genauer erläutert und auf einige fiktionale Anwandlungen aufmerksam macht, sowie ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis, in dem die für den Roman herangezogenen Quellen aufgeführt sind.

FAZIT

Ein  faszinierender, facettenreicher historischer Roman  - erstklassig recherchiert, fesselnd erzählt und eine lehrreiche Geschichtsstunde über die „Goldenen Zwanziger“  und das Ende der Weimarer Republik.

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Rezension zu "Der Kuss des Feindes" von Titus Müller

Die verborgene unterirdische Stadt der Christen
strickleserlvor einem Monat

Die freiheitsliebende Savina muss in einer Höhle leben. Auch wenn sich in dieser Höhle eine riesige unterirdische Stadt verbirgt, sehnt sie sich nach Freiheit und frischer Luft. Sie verschwindet nachts immer mal wieder unerlaubterweise nach draußen, um Kräuter für ihren kranken Großvater zu suchen. Auf einem ihrer Streifzüge trifft sie Arif, der mit seinen sechzehn Jahren ein paar Jahre jünger ist als sie. Obwohl er zu ihren Feinden, den Arabern, gehört, fasst sie schnell zu ihm Vertrauen.


Arif fühlt sich in seinem kriegerischen Nomadenstamm unwohl. Sein tapferer älterer Bruder hätte vom Vater die Führung im Stamm übernehmen sollen, doch er lebt nicht mehr. Der feinfühlige Arif möchte auch die Anerkennung seines Vaters gewinnen, doch im Herzen ist er kein Krieger. Vor allem begreift er nicht, warum seine Leuten die Christen verfolgen und töten. Er hat viele Fragen über die Unterschiede zwischen seinem islamischen Glauben und dem christlichen Glauben der versteckten Höhlenmenschen.


Arif und Savina begegnen sich erneut, und die Zuneigung zwischen den beiden wächst. Doch ihre Liebe ist aussichtslos. Als es zum Kampf zwischen den Christen und den Muslimen kommt, muss Arif sich entscheiden wem seine Treue gilt.


Dieses Buch ist vor mehreren Jahren schon einmal als Jugendroman erschienen, und wer die Bücher von Titus Müller kennt, sieht schnell, dass sich diese Geschichte von seinen anderen historischen Romanen unterscheidet. Der Schreibstil ist einfacher, die Protagonisten jünger, und trotz der knapp 300 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, aber der Leser lernt sie nicht tiefgründig kennen. Als Ferienlektüre oder als Jugendbuch ist diese Länge aber genau richtig.


Sehr interessant sind die geschichtlichen Hintergründe dieser Geschichte, denn es gab wirklich riesige unterirdischen Städte, in denen sich Christen vor den feindlichen Arabern versteckten. Wie der Autor im Anhang erklärt, waren sie sehr weitläufig und verfügten über eigene Ställe, Waffenräume, Kirchen, Schulen und mehr. 


Eine Stärke dieses Buchs ist die Suche Arifs nach der Wahrheit über seine und Savinas Religion. Er befragt seinen Vater und einen Scheich, dabei erhält er unterschiedliche Antworten. Es werden mehrere, teils widersprüchliche, Aussagen des Korans erwähnt, in denen es darum geht wie Moslems mit Christen umzugehen haben. Einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Religionen werden außerdem herausgestellt, was vor allem interessant ist für Menschen, die wenig über den Islam wissen.


Fazit: Ein historischer Roman, der vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen dürfte. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Feinden dient als Hintergrund für interessante historische Fakten über die Christenverfolgung Anfang des neunten Jahrhunderts.


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Rezension zu "Die goldenen Jahre des Franz Tausend" von Titus Müller

Thomas Mann und Carl von Ossietzky
Eliza08vor einem Monat

Titus Müller hat wieder einen beeindruckenden Roman geschrieben, der bei seinen Lesern lange nachhallen wird. Das Cover ist sehr edel gestaltet in Schwarz, Weiß, Gold was gut zum Titel passt. Der Klappentext ist ausführlich und anregend, doch leider ist er eine totale Mogelpackung. Denn sowohl der Titel als auch der Klappentext gaukeln uns vor, dass es in erster Linie um Franz Tausend geht, doch dem ist leider nicht so. So kam es bei mir dazu, dass ich mit ganz anderen Erwartungen an den Roman herangegangen bin und ich das Gelesene neu sortieren musste, bevor ich mich ganz auf das Buch einlassen konnte.

Im Mittelpunkt des Romans stehen Carl von Ossietzky und Thomas Mann, hinzu kommen die Figuren Franz Tausend und Kommissar Heinrich Arndt. Aus der Sicht dieser vier Protagonisten wird der Roman erzählt. Wobei Franz Tausend definitiv die leiseste Stimme hat. Meine Lieblingsfigur war der Kommissar Heinrich Arndt, der mit seiner geradlinigen und ehrlichen Art bei mir einfach immer mehr punkten konnte. Eine authentische Persönlichkeit, der man sein Handeln und sein Verhalten einfach abnimmt. Die verschiedenen Erzählstränge laufen erst parallel zueinander und als Leser fragt man sich wie dies alles wohl zusammenhängt. Der Roman ist sehr politisch, sowie gesellschaftlich in der Zeit verankert. Es geht um die Folgen des Versailler Vertrages, um den Wiederaufbau der Wehrmacht, aber auch um den Pazifismus und die Liebe zur Literatur. Natürlich werden auch die Anfänge der NSDAP beschrieben und deren Machenschaften in den politischen und staatlichen Apparaten.

Der Roman verlangt seinen Lesern einiges ab, wer leichte Kost sucht, der sollte zu einem anderen Buch greifen. Dieser Roman ist fordernd, anspruchsvoll und erwartet einen wachen Geist von seinem Leser.

Der Erzählstil ist dem Roman angepasst und unterstreicht somit noch einmal mehr das Anliegen des Romans. Als Ich-Erzähler erleben wir den Kommissar Heinrich Arndt. Die anderen drei Erzählperspektiven werden aus der Sich eines auktorialen Erzählers geschildert. Gerade die Passagen über Thomas Mann und Carls von Ossietzky sind literarisch sehr gut umgesetzt und zeichnen sich durch eine gehobene Sprache und anspruchsvolle Sätze aus.

Titus Müller hat sehr gut recherchiert und eine hervorragende Arbeit geleistet, um dem Leser Thomas Mann und Carl von Ossietzky in ihren Gedanken näher zu bringen, wir tauchen ein in die Gedankenwelt dieser Schriftsteller und erleben ein Berlin und München Ende der zwanziger Jahre, dass kritisch hinterfragt wird.

Der Roman ist sowohl für Frauen als auch Männer geschrieben worden, die anspruchsvolle Romane mögen und sich zusätzlich mit der Zeit und der Gesellschaft tiefgreifend auseinandersetzen wollen. Ein ausführliches Nachwort und eine sehr interessante Literaturliste zeigen, wie der Autor gearbeitet hat: akribisch, auf Fakten basierend und sehr genau. Was zuerst noch als eine Erfindung des Autors gehalten werden konnte, wird dadurch auf einmal zur Realität und man kann nur staunen.

Mir hat der neuste Roman von Titus Müller gefallen, nachdem ich meine Erwartungen korrigiert hatte und mich mit anderen Leserinnen und Lesern der Leserunde auf Büchereule.de ausgetauscht hatte. Für mich ist es nicht der beste Roman von Titus Müller, sicherlich kein schlechter, aber mein Favorit bleibt ein anderer 😉

Ich bedanke mich sehr bei der Verlagsgruppe Random House und dem Blessing Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars, Titus Müller für diesen interessanten Einblick in das Berlin und München Ende der zwanziger, Anfang der 30er Jahre, sowie meinen Mitleserinnen und Mitlesern der Leserunde.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die goldenen Jahre des Franz Tausendundefined

Neben dem Hochstapler Franz Tausend sind im Roman auch Thomas Mann und Carl von Ossietzky wichtig. Habt ihr Lust auf die 20er und 30er Jahre? Ich bin gespannt auf eure Leseeindrücke, Kritik und Fragen (ich lerne so eine Menge fürs nächste Buch). Ich bin sicher, wir erleben gemeinsam eine packende Leserunde!

Willkommen zur Leserunde, und danke für euer Interesse!

Einen ersten Eindruck vom Buch erhaltet ihr im Trailer:

https://youtu.be/uVwsHKOxjJc

Falls ihr es lieber von mir persönlich hören wollt:

https://youtu.be/0i-RYzhLLC8

Im Klappentext wird Franz Tausend sehr betont, genauso wichtig sind im Roman aber Thomas Mann und Carl von Ossietzky. Es is also nicht nur eine Hochstaplergeschichte.

Ich würde mich über eine aktive Teilnahme freuen, also über einen Austausch darüber, wie es euch beim Lesen geht, was ihr als anstrengend oder langweilig empfindet und was euch begeistert und berührt. Ich freue mich über Fragen! Und wenn ihr am Schluss eine kleine Rezension schreibt, hilft's dem Buch. (Pflicht ist es nicht, aber ich würde mich freuen.)

Herzliche Grüße in die Runde,

Titus

109 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Tanz mit mir, Aureliaundefined

Eine historische Erzählung voller Romantik

Das nue Buch von Titus Müller, gerade passend für die kommende Weihnachtszeit.

Die Leserunde startet, sobald die Leser ihr Buch erhalten. Wir freuen uns, wenn ihr eure Rezensionen nach dem Lesen weit verbreitet.


Und darum geht es:

London, 1647: Es ist die Blütezeit des strengen Puritanismus. Dessen Anführer Oliver Cromwell lässt sogar das Weihnachtsfest verbieten, mit der Begründung, es sei mit heidnischen Bräuchen vermischt und daher unbiblisch. Auch der junge John ist ein Puritaner. Sein Vater starb an Trunksucht, und von seinen Zieheltern hat er gelernt, dass ein gottgefälliges Leben aus Entsagung und Disziplin besteht. Er ist fest entschlossen, alles zu tun, um nicht das Schicksal seines Vaters zu teilen.

Doch dann begegnet er der wunderschönen, lebenslustigen Aurelia Fox, und seine Welt gerät ins Wanken. Könnte Aurelia recht haben, und Gott ist auch in Schönheit, Freude und Musik zu finden? Und Aurelia versteht durch John, dass die fromme Ehrfurcht der Puritaner eine wichtige Facette Gottes lebendig werden lässt. So beginnen die beiden, das Beste aus beiden Welten zu vereinen.

Doch ihrer jungen Liebe droht Gefahr: Aurelias Familie bereitet heimlich einen Weihnachtsgottesdienst vor, obwohl darauf laut Gesetz schwere Gefängnisstrafen drohen. Und dann bekommt Johns strenger Ziehvater Wind davon ...                


Für einen Blick ins Buch:

https://www.adeo-verlag.de/index.php?id=201&sku=835239


135 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Martinchenvor 4 Monaten

Meine Rezi habe ich noch gar nicht veröffentlicht. Hier ist sie:

https://www.lovelybooks.de/autor/Titus-M%C3%BCller/Tanz-mit-mir-Aurelia-2035012412-w/rezension/2432431838/

Sie erscheint wortgleich bei amazon, thalia, weltbild und wasliestdu.

Herzlichen Dank für diese schöne Erzählung.
Cover des Buches Die Stimme des Schöpfersundefined
Ein Buch mit Erzählungen aus dem Alten Testament hat nun der Autor Titus Müller veröffentlicht. Ich danke dem Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde

Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung



Titus Müller Die Stimme des Schöpfers



Die Stimme des Schöpfers




Zum Inhalt:


Die Bibel berichtet über manche Ereignisse und Personen nur knapp, und leicht wird beim Lesen übersehen, wie umwälzend und großartig die geschilderten Begebenheiten waren. Titus Müller hat sich in die Situationen hineingedacht. Er erzählt sie emotional packend und auf eine Weise, wie sie die Beteiligten damals erlebt haben könnten. Die Geschichten enthalten historische Hintergründe, gekonnt verwoben durch einen meisterhaften Schreibstil. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Leseerlebnis - als wäre man mittendrin. Eine wunderbare Lektüre für alle, die bekannte Geschichten aus dem Alten Testament ganz neu erleben möchten.


Zur Leseprobe:


https://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817527



Infos zum Autor:


Titus Müller studierte in Berlin Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift "Federwelt". Seine Ratgeber und historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem "C. S. Lewis-Preis" und dem "Sir Walter Scott-Preis" ausgezeichnet.







Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 23. Juni 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?




Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.



60 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Titus Müller wurde am 15. Oktober 1977 in Leipzig (Deutschland) geboren.

Titus Müller im Netz:

Community-Statistik

in 720 Bibliotheken

auf 163 Wunschlisten

von 15 Lesern aktuell gelesen

von 46 Lesern gefolgt

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